Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
@the_WarLord schrieb am 2. Mai 2018 um 13:15:55 Uhr:
Seltsamerweise sind die Druckleitungen der Ölversorgung der 1.8T Motoren auch mit dem LongLife II, welches überwiegend (oder nur) vollsynthetisch war, zugewachsen...Kommt ohne LongLife Intervall seltener bis gar nicht vor...
Ich habe irgendwo gelesen, dass Longlife von den vielen 1000 Firmenfahrzeugen herrührt, die so Verlängert wurden, um die Betriebskosten jährlich zu senken.
Am Anfang ein Verkaufsargument, heute sehr verbreitet bei allen KFZ Herstellern.
Zitat:
@rikki007 schrieb am 02. Mai 2018 um 11:23:06 Uhr:
Was das Fanfaro angeht. da kann ich Dir sagen, dass es sich hierbei scheinbar um ein sehr gutes und günstiges Öl handelt
Günstig auf jedenfall.Gut werde ich dann spätestens nächstes Jahr um dieselbe Zeit sehen.Wenn sich der optische Zustand verschlechtert werde ich zügig wechseln.Der Motor hat jetzt 142.000 km drauf. Start-Stop, wird aber nur zu 30% genutzt.
Zitat:
@tweaker_de schrieb am 2. Mai 2018 um 10:24:19 Uhr:
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 02. Mai 2018 um 09:12:02 Uhr:
Vorausschauend haben die Hersteller den Motorölmeßstab, unter dem Öleinfülldeckel über eine Sichtblende den Durchblick abgeschafft.Nix abgeschafft. Hier der Blick in ein 1.7 CDTI.
Geschmiert mit Castrol Edge 5w40 C3.
Sauberer geht's wohl nicht. Demnächst probiere ich Fanfaro PDX C3.
Vorher war 100.000 km lang GM dexos 2 drinnen, hat genauso ausgesehen.
Jährlicher Ölwechsel, ca. 20.000 km.
Wobei man doch sieht, dass es sich da um einen Diesel handelt.
So sieht dagegen ein Benziner aus, ebenfalls Ölwechsel alle 20oookm.
zur Historie - Benziner mit 214620km (jetzt 280oookm).
Zitat:
@schelle1 schrieb am 2. Mai 2018 um 01:46:52 Uhr:
Zitat:
@klausram schrieb am 1. Mai 2018 um 23:08:05 Uhr:
Es geht hier um einen Etikettenschwindel der gegen geltendes Gesetzt verstößt nur um sich an dem Konsumenten zu bereichern.
Das soll okay sein?
Für mich bleibt Betrug immer noch Betrug ohne Wenn und Aber !
.
Wahrscheinlich war schon 1865 Karl Marx der erste, der den Betrug und Ausbeutung der Gesellschaft durch den Kapitalismus dokumentierte. > > > https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Kapital
Der Mehrheit scheint das aber so zu gefallen, daher sollte man nicht jammern und gerne 1000% Marge (nicht nur bei Öl) bezahlen. 😰
Leider hast du vollkommen Recht mit dem was du über Karl sagst!🙁
Ich persönlich wollte anfangs auch nicht glauben, dass man beschissen wird.
Ein sachkundiger Schreiber im W203 Forum hat mir dann anhand des Sicherheitsdatenblatt erklärt wie die Abkürzungen zu verstehen sind.
Da ist schon eine kleine Welt für mich zusammengebrochen, dass so etwas in Deutschland wo alles reglementiert und auch kontrolliert wird,möglich ist.
3 Anfragen an Motul sind bis heute unbeantwortet.
Die Verbraucherzentralle hier in Soest hat keine Ahnung worum es geht, oder duckt sich weg.
Motoröl ist wie ich glaube auch Weltanschauung, die vielleicht sogar über Generationen besteht und auch weitergegeben wird.
Da fällt es natürlich schwer alt hergebrachtes über Bord zu werfen.
Wenn man durch ignorieren besser klarkommt, dann ist das so.
Ich werde jedenfalls zu einem echten vollsynthetischen Öl auf Basis der Gruppe 4 wechseln, wenn das auch aus der chemischen Zusammensetzung so zu entnehmen ist.
Um alle Hersteller die Seitenlanges bla bla im Datenblatt machen ohne Angabe der prozentualen Verteilung der Bestandteile, werde ich jedenfalls einen großen Bogen machen.
Schaut euch das Meguin Sicherheitsdatenblatt an und sagt mir was drin ist! Danach versteht man vielleicht was ich damit meine.
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@Klausram
Du sprichst mir aus der Seele.
Ich fuhr früher nur Motul im Motorrad.
Meine Kawa ZX10 offen habe ich mit 78000km verkauft und schnurrte wie ein böses Kätzchen .
Jetzt dann das und ich schreib denen und werde wieder angelogen.Motul ist bei mir unten durch.
Zitat:
@the_WarLord schrieb am 2. Mai 2018 um 13:15:55 Uhr:
Seltsamerweise sind die Druckleitungen der Ölversorgung der 1.8T Motoren auch mit dem LongLife II, welches überwiegend (oder nur) vollsynthetisch war, zugewachsen...Kommt ohne LongLife Intervall seltener bis gar nicht vor...
.
Ist nur die halbe Wahrheit, diese 20V-Turbos waren für Magermix-Modus konstruiert.
Diese Motore waren sehr anfällig für Schwarzschlamm und Verkokung.
Zitat:
@jw61 schrieb am 1. Mai 2018 um 23:37:02 Uhr:
Zitat:
@warnkb schrieb am 1. Mai 2018 um 17:02:38 Uhr:
Das hält deinen Motor frei von Verschleiß.
So wie jedes andere X-beliebige HC-Öl mit der Freigabe.
Mal zur Kenntnisnahme, ihr Spezialisten:
Verschleiß an beweglichen Motorteilen findet heutzutage nicht mehr statt, beachtung herstellerbedingter Freigaben und Wechselintervalle vorausgesetzt.
Das ist auch der Grund, warum fast keiner mehr Synthetiköle herstellt. Für theoretische Vorteile, die keinem etwas nutzen, bezahlt niemand einen Aufpreis.Kann man so sehen, muss man aber nicht!
Gibt ja genügend Beispiele, wo insbesondere HC-Öle auch bei eingehaltenen Freigaben und Wechselintervalle theoretisch ausreichen sollen, aber praktisch versagen.
Interessant. Verlink doch mal ein paar Beispiele, bei denen ein HC-Motoröl mit der richtigen Freigabe und korrekt eingehaltenem Wechselintervall zum Motorschaden geführt hat, der mit einem Synthetiköl nicht aufgetreten wäre. Muß es ja massenhaft geben, daher erwarte ich da keine Probleme beim Finden. Freu mich schon darauf, deine "genügend Beispiele" zu lesen. Danke im Voraus!
Falls du etwas so spezielles wider Erwarten nicht finden kannst langt auch ein Beispiel, bei dem ein HC-Motoröl mit der richtigen Freigabe und korrekt eingehaltenem Wechselintervall nachweislich zum Motorschaden geführt hat. Ich bin da gar nicht so.
Zitat:
Verschleiß ist auch nicht das Problem, insbesondere bei der Temperaturbeständigkeit trennt sich auch heute noch die Spreu vom Weizen, sh. verkokte Ölsiebe und Ölabstreifringe, Probleme mit den Steuerketten wg. Longschleif usw. vorrangig bei VAG (TFSI Ölsäufer).
Interessant. Verlink doch mal ein paar Beispiele, bei denen ein Synthetiköl z.B. der Ölverbrauchsproblematik bei den bekannten Audimotoren vorgebeugt hat.
Zitat:
Und hier sind PAO nach wie vor klar im Vorteil.
Die Schwierigkeit besteht halt darin unter den vielen Fakes noch ein echtes PAO, alternativ eins der besseren HC/GTL zu finden.
Zitat:
@Fufu2 schrieb am 2. Mai 2018 um 20:12:58 Uhr:
@Klausram
Du sprichst mir aus der Seele.
Ich fuhr früher nur Motul im Motorrad.
Meine Kawa ZX10 offen habe ich mit 78000km verkauft und schnurrte wie ein böses Kätzchen .
Jetzt dann das und ich schreib denen und werde wieder angelogen.Motul ist bei mir unten durch.
Ok motul hat hier geschummel aber ist es dadurch wirklich ein schlechters öl ? Es kann ja trotzdem einen hohen PAO Anteil haben sagen wir mal 60 Prozent der Rest HC synt und additive. Des weitern hat auch das motul seine strengen Freigaben und glaube nicht das es Motoren kaputt macht .
Klar man denkt man hat ein vollsynt öl und hat es dann doch nicht ärgert man sich ganz klar aber muss man das? Das Öl wird bei vorgeschrieben Wechselintervallen das tun was alle mit diesen tun . Und grade motul ist bekannt für gute Öle da habe ich noch nie was schlechtes gehört .
@Hunter123
Mag sein aber mein dicker hat eine andere Software drauf und 210PS da wollte ich halt was richtig Temperatur stabiles.
Ich muß mich mit der Sache noch näher befassen und abwägen ob nicht wieder umöle auf ein nicht im HTHS abgesenktes Öl.
Zitat:
@tweaker_de schrieb am 2. Mai 2018 um 18:48:32 Uhr:
Zitat:
@rikki007 schrieb am 02. Mai 2018 um 11:23:06 Uhr:
Was das Fanfaro angeht. da kann ich Dir sagen, dass es sich hierbei scheinbar um ein sehr gutes und günstiges Öl handeltGünstig auf jedenfall.Gut werde ich dann spätestens nächstes Jahr um dieselbe Zeit sehen.Wenn sich der optische Zustand verschlechtert werde ich zügig wechseln.Der Motor hat jetzt 142.000 km drauf. Start-Stop, wird aber nur zu 30% genutzt.
is echt gut das fanfaro . . .den tip habe ich auch hier aus dem forum bekommen. es ist günstig aber bestimmt nicht billig wie einer damals so treffend schrieb.
afugrund des guten preises kann man auch einmal öfter einen wechsel machen.
ich kenne einen mechaniker, der meinte ich kaufe das günstigste öl, aber dafür wechsel ich es alle 10 000 kilometer . . .
viele grüße
Zitat:
@warnkb schrieb am 2. Mai 2018 um 21:44:46 Uhr:
Zitat:
@jw61 schrieb am 1. Mai 2018 um 23:37:02 Uhr:
Kann man so sehen, muss man aber nicht!
Gibt ja genügend Beispiele, wo insbesondere HC-Öle auch bei eingehaltenen Freigaben und Wechselintervalle theoretisch ausreichen sollen, aber praktisch versagen.
Interessant. Verlink doch mal ein paar Beispiele, bei denen ein HC-Motoröl mit der richtigen Freigabe und korrekt eingehaltenem Wechselintervall zum Motorschaden geführt hat, der mit einem Synthetiköl nicht aufgetreten wäre. Muß es ja massenhaft geben, daher erwarte ich da keine Probleme beim Finden. Freu mich schon darauf, deine "genügend Beispiele" zu lesen. Danke im Voraus!
Falls du etwas so spezielles wider Erwarten nicht finden kannst langt auch ein Beispiel, bei dem ein HC-Motoröl mit der richtigen Freigabe und korrekt eingehaltenem Wechselintervall nachweislich zum Motorschaden geführt hat. Ich bin da gar nicht so.
Zitat:
@warnkb schrieb am 2. Mai 2018 um 21:44:46 Uhr:
Zitat:
Verschleiß ist auch nicht das Problem, insbesondere bei der Temperaturbeständigkeit trennt sich auch heute noch die Spreu vom Weizen, sh. verkokte Ölsiebe und Ölabstreifringe, Probleme mit den Steuerketten wg. Longschleif usw. vorrangig bei VAG (TFSI Ölsäufer).
Interessant. Verlink doch mal ein paar Beispiele, bei denen ein Synthetiköl z.B. der Ölverbrauchsproblematik bei den bekannten Audimotoren vorgebeugt hat.
Zitat:
@warnkb schrieb am 2. Mai 2018 um 21:44:46 Uhr:
Zitat:
Und hier sind PAO nach wie vor klar im Vorteil.
Die Schwierigkeit besteht halt darin unter den vielen Fakes noch ein echtes PAO, alternativ eins der besseren HC/GTL zu finden.
Wer lesen kann, kann auch suchen, wenn in deiner heilen Welt diese Probleme nicht existieren, werde ich daran nichts ändern.
Hat schon jemand das Ravenol Lsg, in der neuen Formulierung getestet?
Will das demnächst gegen das SHU 0w-40 ersetzen. Beim Shell helix bin ich mir nicht so sicher, wegen dem Partikelfilter. Schließlich ja nen Acea A3/B4.
Momentaner Kilometerstand habe ich 165'500km. Erster Turbo, erstes Getriebe. :-)
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 2. Mai 2018 um 20:25:30 Uhr:
Zitat:
@the_WarLord schrieb am 2. Mai 2018 um 13:15:55 Uhr:
Seltsamerweise sind die Druckleitungen der Ölversorgung der 1.8T Motoren auch mit dem LongLife II, welches überwiegend (oder nur) vollsynthetisch war, zugewachsen...Kommt ohne LongLife Intervall seltener bis gar nicht vor...
.Ist nur die halbe Wahrheit, diese 20V-Turbos waren für Magermix-Modus konstruiert.
Diese Motore waren sehr anfällig für Schwarzschlamm und Verkokung.
Und? Das hochgelobte Öl hat's dennoch nicht verhindert...
Wäre sinnvoller gewesen, die Ölwechselintervalle nicht soweit zu strecken.
Er hat ja noch nicht mal dazu geschrieben welches Öl da genau im Motor war , kann wer weiß was gewesen sein , mit seinen Angaben kann man so nix anfangen !
Zitat:
@the_WarLord schrieb am 3. Mai 2018 um 13:14:24 Uhr:
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 2. Mai 2018 um 20:25:30 Uhr:
.Ist nur die halbe Wahrheit, diese 20V-Turbos waren für Magermix-Modus konstruiert.
Diese Motore waren sehr anfällig für Schwarzschlamm und Verkokung.Und? Das hochgelobte Öl hat's dennoch nicht verhindert...
Wäre sinnvoller gewesen, die Ölwechselintervalle nicht soweit zu strecken.
.
Die Schwachstelle ist u.a. das Stellöl, vorzeitige Ölwechsel sind immer gut. Schlechte Brennraum-auslegungen/Konstruktionen kann auch das beste Öl nicht kompensieren.
Als ich seinerzeit hier Forist wurde, hatte ich mehrfach geschrieben das Longlife der Longschleif ist,
es außerdem besser wäre, das Ölwechselintervall auf Festintervall bzw auf 10000km umzustellen.
Bin hier deshalb vielfach angefeindet worden. 😉
So ändern sich die Zeiten.