ForumFahrzeugtechnik
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. Welches Motoröl?

Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

106410 weitere Antworten
Ähnliche Themen
106410 Antworten

Zitat:

@mdriver10 schrieb am 25. Februar 2018 um 22:37:00 Uhr:

Hallo @rikki007 genau so ist es mit den Ölbohrungen in den Kettenspanner, die Rücklaufbohrungen verstopfen und dann sind die Teile unbrauchbar.

Zum Addinol 10w60 ,das hat für ein 10w60 Öl schon reichlich Freigaben :

ACEA A3/B4

API CF

API SM

VW 505 00

VW 502 00

MB 229.3

BMW Longlife 98

GM LL - B 025

Das ist für ein 10w60 wirklich nicht schlecht

LG

ACEA A3/B4 , API CF und API SM sind Spezifikationen und keine Herstellerfreigaben.

Die BMW LL 98 , MB 229.3 ( fehlt schon mal "Freigabe" ) , VW 50200 / 50500 und GM LL-B 025 sind NUR "erfüllt die Anforderung an"!!!

Zitat:

@TwoLaneBlacktop schrieb am 25. Februar 2018 um 22:53:13 Uhr:

Heute hab ich mit dem VOLVO die 200.000 km-Marke geknackt, und in einer Kurve leuchtete dann ganz kurz die rote Motoröl-Lampe, für zuwenig Öl drin. Ich hatte auch schon länger nicht mehr nachgefüllt, gewechselt ja noch nie.

Na ja, es machte sich auch vorher schon so ein leichtes Tickern des Ventiltriebes bemerkbar, da höre ich immer vorher schon, dass es jetzt eng wird, mit dem Ölstand. Ich nicht doof, nach dem Kino direkt mal kurz zur Tankstelle, Ölkanister mit Castrol 0 W 40 hab ich passend im Kofferraum, nen 5-Liter-Kanister, war aber nur noch ein halber Liter drin, dann noch Nachfüllöl von Kaulfland auch 0 w 40, auch noch im Kofferraum, bei der Eiseskälte alles reingekippt, danach die leeren Ölkanister in den Ölkanister-Abfallbehälter der Tankstelle geknallt, noch den Trichter penibelst gesäubert, dann nochmal für 20 Euro Super getankt, dann Motor gestartet und er schnurrt wie ein Schweizer Uhrwerk, bereit nun die 300.000 km-Marke ohne weiteren Ölwechsel zu knacken.

Nächstes Nachfüllen von ein oder zwei Liter Motoröl ist bei 210.000 km gefühlt geplant. Ich bin mir sicher, dass ich es schaffe und melde mich dann wieder. Alldieweil dürfte die ein oder andere besser gepflegte Karre hier im Forum mit Motorschaden verreckt sein, während ich ohne jede Sprge weiter Gas gebe.

Was willst Du uns mit dem neuen Grimms Märchen erzählen. Gehst wahrscheinlich auch nicht zum Friseur.

Zitat:

@207ccFeline schrieb am 25. Februar 2018 um 23:00:45 Uhr:

Zitat:

@TwoLaneBlacktop schrieb am 25. Februar 2018 um 22:53:13 Uhr:

Heute hab ich mit dem VOLVO die 200.000 km-Marke geknackt, und in einer Kurve leuchtete dann ganz kurz die rote Motoröl-Lampe, für zuwenig Öl drin. Ich hatte auch schon länger nicht mehr nachgefüllt, gewechselt ja noch nie.

Na ja, es machte sich auch vorher schon so ein leichtes Tickern des Ventiltriebes bemerkbar, da höre ich immer vorher schon, dass es jetzt eng wird, mit dem Ölstand. Ich nicht doof, nach dem Kino direkt mal kurz zur Tankstelle, Ölkanister mit Castrol 0 W 40 hab ich passend im Kofferraum, nen 5-Liter-Kanister, war aber nur noch ein halber Liter drin, dann noch Nachfüllöl von Kaulfland auch 0 w 40, auch noch im Kofferraum, bei der Eiseskälte alles reingekippt, danach die leeren Ölkanister in den Ölkanister-Abfallbehälter der Tankstelle geknallt, noch den Trichter penibelst gesäubert, dann nochmal für 20 Euro Super getankt, dann Motor gestartet und er schnurrt wie ein Schweizer Uhrwerk, bereit nun die 300.000 km-Marke ohne weiteren Ölwechsel zu knacken.

Nächstes Nachfüllen von ein oder zwei Liter Motoröl ist bei 210.000 km gefühlt geplant. Ich bin mir sicher, dass ich es schaffe und melde mich dann wieder. Alldieweil dürfte die ein oder andere besser gepflegte Karre hier im Forum mit Motorschaden verreckt sein, während ich ohne jede Sprge weiter Gas gebe.

Was willst Du uns mit dem neuen Grimms Märchen erzählen. Gehst wahrscheinlich auch nicht zum Friseur.

Ja, stimme ich zu, der Motor ist nicht frisiert! Aber vielleicht hat er gerade deshalb trotz dieser Longlife-Ölwechsel-Intervalle diese Lebensdauer. Ich mache auch kein Chip-Tuning.

Zitat:

@207ccFeline schrieb am 25. Februar 2018 um 22:53:31 Uhr:

 

Zum Addinol 10w60 ,das hat für ein 10w60 Öl schon reichlich Freigaben :

 

Die BMW LL 98 , MB 229.3 ( fehlt schon mal "Freigabe" ) , VW 50200 / 50500 und GM LL-B 025 sind NUR "erfüllt die Anforderung an"!!!

Als ob das Anforderungen bzgl GM LL-B 025 erfüllen würde.

Und morgen kommt der Weihnachtsmann! :D

Keine Ahnung was die da auf ihrer Website schreiben... hauptsache es fällt letzendlich keiner auf so eine Floskel drauf rein!

 

Weil es Addinol ist, muss es eben Mist sein. Alles klar Spezi.

Zitat:

@andi.36 schrieb am 26. Februar 2018 um 00:42:26 Uhr:

Weil es Addinol ist, muss es eben Mist sein. Alles klar Spezi.

Spezi?

Erkläre es mir bitte.

Wie soll ein 10w60 auch nur Ansatzweise Anforderungen bzgl GM LL-B 025 erfüllen oder diesen entsprechen?

Das hieße du kannst selbst jeden Diesel mit DPF bis BJ2010 bei Opel mit 10w60 fahren. Nein, eher nicht.

Weil das ist es, was viele Leute am Ende dann glauben.

(weil sie nicht wissen das es Mist ist!)

Das hat doch nicht im entferntesten damit zu tun, dass es Addinol ist.

Im Gegenteil. Bin doch selbst Addinol Motoröl gefahren und nutze auch Zweitaktöl von Addinol.

Das würde ich ja wohl kaum machen, wenn ich ne schlechte Meinung von Addinol hätte....

 

@schelle1

Ein Motor am Besten noch ohne Ölthermostat der auf 5w30 Dexos2 ausgelegt wurde (und genau das ist bei den Motoren nach GM LL-B 025 in der Regel der Fall) kommt natürlich zu 100% perfekt mit 10w60 zurecht.

 

Zitat:

@Leon596 schrieb am 26. Februar 2018 um 02:15:49 Uhr:

 

Wie soll ein 10w60 auch nur Ansatzweise Anforderungen bzgl GM LL-B 025 erfüllen oder diesen entsprechen?

Das hieße du kannst selbst jeden Diesel mit DPF bis BJ2010 bei Opel mit 10w60 fahren. Nein, eher nicht.

Weil das ist es, was viele Leute am Ende dann glauben.

(weil sie nicht wissen das es Mist ist!)

@schelle1

Ein Motor am Besten noch ohne Ölthermostat der auf 5w30 Dexos2 ausgelegt wurde (und genau das ist bei den Motoren nach GM LL-B 025 in der Regel der Fall) kommt natürlich zu 100% perfekt mit 10w60 zurecht.

.

Zitat Addinol 10W-60: erfüllt die Anforderungen an:

BMW Longlife-98, MB 229.3, VW 502 00, VW 505 00, GM LL-B-025

Wenn mir eine Schweinshaxe schmeckt, brauche ich nicht noch ne Erlaubnis (Freigabe) zum Essen ! Und nicht jeder muß bis 300.000 km Fahrleistung auf Garantie achten. Wo steht bei dieser Ölbeschreibung von Addinol 10W-60 (oder anderen 10W-60 Ölen), daß es unter -10C° nicht fahrbar wäre oder für eine Automarke nicht geeignet ist ? > > > http://addinol.oilfinder.net/addinol_super_racing_10w-60_oil_669.html

http://www.mac-oil.de/.../produktbeschreibung_1025902.pdf

Zeig mir mal ein Öl mit höherer Viskosität als 5w40 das eine offizielle GM LL 025b oder Dexos2 Freigabe hat.

Zufall?

Bei den VW-Normen und den anderen vermutlich ähnliches Bild.

Ist natürlich der reinste Zufall und liegt nicht daran das die Norm vielleicht doch nicht erfüllt wird.

Versteh mich nicht falsch und Kluchscheißen möchte ich auch nicht, ich suche nur die "Wahrheit". Aber, was ist "offiziell" und bei welcher Definition - "Freigabe" oder "erfüllt die Anforderungen" - geht der Motor kaputt ?

Oder gibt es nachweisliche Erkenntnisse/Beschreibungen, daß ein 5W-40 besser als ein 10W-60 sein soll oder warum "soll" ein 10W-60 schlechter als ein 5W-40 sein ???

Geht ein Fiatmotor mit MB-Freigabeöl kaputt ?

Also sowohl im Handbuch meines Astra H ( Ölnorm: GM-LL-B-025) als auch im Handbuch unseres Astra J (Ölnorm: Dexos2) steht, dass nur die Viskositätsklassen 0w-30, 5w30, 0w40, 5w-40 verwendet werden dürfen.

Von daher ist mir die Empfehlung von Addinol auch etwas suspekt, zumal ich auch gerade bei unseren beiden Autos einen Ölwechsel gemacht und mich einige Zeit mit verschiedenen Ölen beschäftigt habe und nirgends eine Empfehlung außer für die passenden Viskositäten gesehen habe.

Aber warum sollte ich auch ein 60er Öl für ein Alltagsauto benutzen, völlig sinnlos?

Zitat:

@JacK2003 schrieb am 26. Februar 2018 um 03:56:54 Uhr:

Also sowohl im Handbuch meines Astra H ( Ölnorm: GM-LL-025) als auch im Handbuch unseres Astra J (Ölnorm: Dexos2) steht, dass nur die Viskositätsklassen 0w-30, 5w30, 0w40, 5w-40 verwendet werden dürfen.

Von daher ist mir die Empfehlung von Addinol auch etwas suspekt, zumal ich auch gerade bei unseren beiden Autos einen Ölwechsel gemacht und mich einige Zeit mit verschiedenen Ölen beschäftigt habe und nirgends eine Empfehlung außer für die passenden Viskositäten gesehen habe.

Aber warum sollte ich auch ein 60er Öl für ein Alltagsauto benutzen, völlig sinnlos?

.

Warum wird denn überhaupt über Motoröl diskutiert, wenn das alles so einfach im Handbuch steht ?

Und was wäre "völlig sinnlos" an einem 60er Öl ?

Hast du dich schon ml näher mit dem Thema Motoröl beschäftigt?

Hört sich irgendwie nicht so an.

Eine Viskositätsklasse ist doch nicht besser oder schlechter als eine Andere, sondern eben für andere Fahrbedingungen geeignet.

Ein 60er Öl brauch ich auf der Rennstrecke, wo das Öl immer auf Betriebstemperatur ist und es höchste Belastungen, besonders Scherkräfte aushalten muss.

Im Alltag, wo auch mal Kurzstrecken gefahren werden und es auf Spritverbauch und Emissionen und überhaupt nicht auch extremste Belastungen ankommt, brauche ich doch kein 60er Öl.

Du vermischt hier Ölqualität und Ölviskosität.

Natürlich pfeife ich auf die Opel-Norm, wenn es auf die Qualität ankommt, da steh ein Öl mit MB Freigabe oft besser da.

Aber deshalb muss ich doch nicht die Viskositätsklasse wechseln, wozu denn?

Zitat:

@JacK2003 schrieb am 26. Februar 2018 um 04:11:05 Uhr:

Hast du dich schon ml näher mit dem Thema Motoröl beschäftigt?

Hört sich irgendwie nicht so an.

Eine Viskositätsklasse ist doch nicht besser oder schlechter als eine Andere, sondern eben für andere Fahrbedingungen geeignet.

Ein 60er Öl brauch ich auf der Rennstrecke, wo das Öl immer auf Betriebstemperatur ist und es höchste Belastungen, besonders Scherkräfte aushalten muss.

Im Alltag, wo auch mal Kurzstrecken gefahren werden und es auf Spritverbauch und Emissionen und überhaupt nicht auch extremste Belastungen ankommt, brauche ich doch kein 60er Öl.

Du vermischt hier Ölqualität und Ölviskosität.

Natürlich pfeife ich auf die Opel-Norm, wenn es auf die Qualität ankommt, da steh ein Öl mit MB Freigabe oft besser da.

Aber deshalb muss ich doch nicht die Viskositätsklasse wechseln, wozu denn?

.

Hast du dich schon mal mit Öleigenschaften beschäftigt ?

Warum und mit welcher Erwartung wird hier nach gutem oder dem besten Öl gesucht, wenn es nicht auf höchste Belastbarkeit/Scherkräfte aushalten - bei Alltagsfahrzeugen und/oder Kurzstrecke ankommt ?

Und wenn nur du kein 60er Öl brauchst, kannst du das doch auch nicht verallgemeinern !?

 

Tut mir Leid aber deine Argumentation ist so sinnfrei, dass das hier wieder auf eine endlos Diskussion hinauslaufen würde und darauf habe ich keine Lust.

Ein 60er Öl hat im Alltag nur Nachteile (Spritverbauch, Emissionen, Durchölungszeit, Kaltstartverhalten..) und keine Vorteile, da die höhere Belastbarkeit erstens nie gebraucht wird und zweitens das Öl oft gar nicht auf die Temperatur kommt, wo es gut funktioniert.

Bzw. wenn du dein Auto im Alltag so bewegst, dass ein 60er Öl sinn ergibt, wirst du wohl schnell deinen Führerschein abgeben können.

Zitat:

@JacK2003 schrieb am 26. Februar 2018 um 04:32:21 Uhr:

Tut mir Leid aber deine Argumentation ist so sinnfrei, dass das hier wieder auf eine endlos Diskussion hinauslaufen würde und darauf habe ich keine Lust.

Ein 60 Öl hat im Alltag nur Nachteile (Spritverbauch, Emissionen, Durchölungszeit, Kaltstartverhalten..) und keine Vorteile, da die höhere Belastbarkeit erstens nie gebraucht wird und zweitens das Öl oft gar nicht auf die Temperatur kommt, wo es gut funktioniert.

.

Die Endlosdiskussion hat nie aufgehört. Bei einem SUV mit 5000ccm interessiert der Spritverbrauch auch nicht. Emissionen - Durchölungszeit und Kaltstartverhalten ist bei einem 10W Öl weder nachteilig noch bedenklich. Nochmal, wenn die Belastbarkeit eines Öls nicht gefragt ist...worüber diskutiert man dann hier ???

Deine Antwort
Ähnliche Themen