- Startseite
- Forum
- Wissen
- Fahrzeugtechnik
- Welches Motoröl?
Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
Ähnliche Themen
106410 Antworten
Laut Signatur ist der Wagen von 2010. Das ESP 0W-40 hat Diesel/DPF Eignung. Bin am Rätseln, was am ESP 0W-40 gegenüber dem ESP 0W-30 falsch sein kann. Abgesehen von der Freigabe, sozusagen rein technisch.
Das ist auf den letzten 5628 Seiten ausführlichst und meist falsch behandelt worden, einfach nochmal nachlesen :D
Zitat:
@birscherl schrieb am 12. Februar 2017 um 10:43:12 Uhr:
Dass das Mobil 1 ESP 0W40 gar keine Freigabe für dein Auto hat ist dir wohl völlig egal? Das Mobil 1 ESP 0W-30 hätte die 507 00, da hast du wohl das falsche Öl gekauft.
Ja, dass das Öl keine Freigabe hat, ist mir bewusst. Ich möchte kein 30er Öl mehr fahren.
Dafür gibt es zwei Gründe:
Im Sommer fahre ich gern zügiger - Da ging die Öltemperatur oft über 110°C. Rekord liegt bei 119°C
Dazu kommt der Kraftstoffeintrag ins Öl durch DPF Regenerationen.
Ich habe aus diesem Thread das so rausgelesen, dass da ein 40er Öl genau da Vorteile hat.
Sprich mehr Kraftstoffeintrag verträgt und bei höheren Temperaturen mehr Reserve bietet.
Und diesen Thread habe ich dazu noch gefunden und gelesen, bevor ich das Öl gekauft habe: http://www.motor-talk.de/.../...erfahrungsberichte-tipps-t4921253.html
Bitte stelle das Richtig, wenn das falsch ist.
Wie AE01a geschrieben hat, hat das ESP 0W40 eine DPF Freigabe unter anderem die MB 229.51. Diese ist von den Anforderungen sehr nahe der 507.00. Die Sulfatasche ist geringfügig höher als bei Ölen bei der 507.00er Freigabe. (Castrol 0,75%, Mobil 1 0,8%) Aber lieber hab ich den DPF früher voll und dafür weniger Verschleiß im Motor.
Soviel zu meinen Beweggrund zum Mobil 1. Aber eigentlich muss ich mich nicht rechtfertigen, welches Öl ich in MEINEN Wagen einfülle.
Ich wollte lediglich eine Antwort auf die Frage, ob es eher positiv oder negativ zu werten ist, dass das Öl schneller kühlt. Mehr nicht.
Du schreibst, dass das im Thread falsch behandelt worden ist: Dann stelle das bitte richtig. Danke!
Und wenn du schon beim Richtigstellen bist, kannst du eventuell sogar noch meine Ausgangsfrage auf einer technischen Ebene beantworten. Das wäre prima.
Zitat:
@Tequila009 schrieb am 11. Februar 2017 um 22:46:58 Uhr:
Zitat:
@audia4avantbrd schrieb am 11. Februar 2017 um 22:37:49 Uhr:
Mich interessiert, ob Sie der Meinung sind, dass ich mit Castrol Tsfdings 0W-40 meinen Motor BRD 170PS DPF nicht schaden werde.
Ich habe nämlich nach 9000 km Ölwechsel durchgeführt und ihn reingekippt.
Verbraucht der Motor Öl?
1 Intervall (~10.000 Km) mit full-SAPS zu fahren ist nicht so tragisch, solange er keine 1L/1.000Km schluckt.
Nein, er schluckt sehr wenig öl.
Zitat:
@AE01a schrieb am 11. Februar 2017 um 22:57:05 Uhr:
Zitat:
@audia4avantbrd schrieb am 11. Februar 2017 um 22:37:49 Uhr:
Mich interessiert, ob Sie der Meinung sind, dass ich mit Castrol Tsfdings 0W-40 meinen Motor BRD 170PS DPF nicht schaden werde.
Sollte innerhalb der Garantie-/Kulanzzeit bei einem Garantie- oder Kulanzfall nach dem Öl gefragt werden, hat man einen Schaden, wenn das Öl nicht die richtige Freigabe hat.
Ach nee, mein Baby hat 184000 km Baujahr 2007.
Dort hafte nur ich für;)
Zitat:
@alexander_s_93 schrieb am 12. Februar 2017 um 11:33:41 Uhr:
Zitat:
@birscherl schrieb am 12. Februar 2017 um 10:43:12 Uhr:
Dass das Mobil 1 ESP 0W40 gar keine Freigabe für dein Auto hat ist dir wohl völlig egal? Das Mobil 1 ESP 0W-30 hätte die 507 00, da hast du wohl das falsche Öl gekauft.
Ja, dass das Öl keine Freigabe hat, ist mir bewusst. Ich möchte kein 30er Öl mehr fahren.
Dafür gibt es zwei Gründe:
Im Sommer fahre ich gern zügiger - Da ging die Öltemperatur oft über 110°C. Rekord liegt bei 119°C
Dazu kommt der Kraftstoffeintrag ins Öl durch DPF Regenerationen.
…
Wenn du keinen technischen Hintergrund hast und nur aus einem Bauchgefühl heraus und weil dir völlig unbekannte User eines Forums das so machen ein nicht freigegebenes Öl einfüllst, ist es müßig, etwas erklären zu wollen, was die Entwicklungsingenieure bei VW nicht schon längst geprüft haben. Es ist, wie du sagst, dein Auto und du kannst ja damit machen, was du willst.
Geht die Öltemperatur "oft über 110 °C" und der "Rekord liegt bei 119 °C", ist an deinem Auto irgendwas faul, die Werte sind jedenfalls für deinen Motor nicht normal.
Zitat:
@birscherl schrieb am 12. Februar 2017 um 12:14:13 Uhr:
Zitat:
@alexander_s_93 schrieb am 12. Februar 2017 um 11:33:41 Uhr:
Ja, dass das Öl keine Freigabe hat, ist mir bewusst. Ich möchte kein 30er Öl mehr fahren.
Dafür gibt es zwei Gründe:
Im Sommer fahre ich gern zügiger - Da ging die Öltemperatur oft über 110°C. Rekord liegt bei 119°C
Dazu kommt der Kraftstoffeintrag ins Öl durch DPF Regenerationen.
…
Wenn du keinen technischen Hintergrund hast und nur aus einem Bauchgefühl heraus und weil dir völlig unbekannte User eines Forums das so machen ein nicht freigegebenes Öl einfüllst, ist es müßig, etwas erklären zu wollen, was die Entwicklungsingenieure bei VW nicht schon längst geprüft haben. Es ist, wie du sagst, dein Auto und du kannst ja damit machen, was du willst.
Geht die Öltemperatur "oft über 110 °C" und der "Rekord liegt bei 119 °C", ist an deinem Auto irgendwas faul, die Werte sind jedenfalls für deinen Motor nicht normal.
Damals hatte ich A4 110ps TDI mit einer coolen öl Temperaturanzeige, die 120*C aufwies.
Welche Öltemperatur normal ist für den TDI Motor?
Der 1.6er sollte 100–110 °C bei Last haben, natürlich kann sie bei dauernder Volllast auch mal höher gehen. Wenn die Temperatur aber oft über 110 °C geht, stimmt eventuell irgendwas nicht.
Zitat:
@MagirusDeutzUlm schrieb am 12. Februar 2017 um 00:03:59 Uhr:
Zitat:
@Tequila009 schrieb am 11. Februar 2017 um 23:47:42 Uhr:
Da kann man Kleinmengen meist kostenlos abgeben.
Die Anzahl der Entsorger die Altöl nicht annehmen, steigt stetig! Sollte man also VORHER abklären... ;)
Ebenso verhält es sich mit den Autowerkstätten, diese weigern sich auch vermehrt Altöl unbekannter Herkunft in ihren Tank zu kippen - da Hobbieschrauber in dem Altölkanister auch gerne mal andere Flüssigkeiten (Lacke/Verdünnung/Bremsflüssigkeit etc.) entsorgen, was dann darin endet dass die Werkstatt das Altöl als Sondermüll kostenpflichtig entsorgen muss - statt vom Entsorger sogar noch Geld für das Altöl zu bekommen....da kann kann durchaus nen halben Nachmittag mit dem Telefon verbringen, bis man die Plörre los wird!
Altöl nach dem Ölwechsel in den vom Onlinehandel erhaltenen Kanister abfüllen, zuschrauben, Klebeband drum, in den Karton stecken mit dem er gekommen ist und dann als Retoure kostenlos an den Händler zurückschicken.
Klappt bisher völlig problemlos.
Wohne in der Caribic, mein Touran, Baujahr 2006, jetzt 127.500 KM, verbraucht auf etwa 800 - 850 KM 1 ltr. Öl. Von Ölwechsel zu Ölwechsel, alle 7.500 KM gehen zusätzlich nochmals 8 ltr. durch den Auspuff. Der Turbolader wurde schon gewechselt, was meint Ihr dazu ??? What next ????
geraldo 88
Ich hätte gerne mal eine Meinung zu:
Mobil 1 0W-40
und
Castrol 0W-40 Edge Titanium FST
Sind die in etwa gleichwertig, oder gibt es ein oder mehrere Punkte wo das eine Öl wesentlich besser ist als das andere?
Ist das Castrol EDGE TITANIUM FST 0W-40 das gleiche wie das Aral 0w40?
Zitat:
@birscherl schrieb am 12. Februar 2017 um 12:14:13 Uhr:
Zitat:
@alexander_s_93 schrieb am 12. Februar 2017 um 11:33:41 Uhr:
Ja, dass das Öl keine Freigabe hat, ist mir bewusst. Ich möchte kein 30er Öl mehr fahren.
Dafür gibt es zwei Gründe:
Im Sommer fahre ich gern zügiger - Da ging die Öltemperatur oft über 110°C. Rekord liegt bei 119°C
Dazu kommt der Kraftstoffeintrag ins Öl durch DPF Regenerationen.
…
Wenn du keinen technischen Hintergrund hast und nur aus einem Bauchgefühl heraus und weil dir völlig unbekannte User eines Forums das so machen ein nicht freigegebenes Öl einfüllst, ist es müßig, etwas erklären zu wollen, was die Entwicklungsingenieure bei VW nicht schon längst geprüft haben. Es ist, wie du sagst, dein Auto und du kannst ja damit machen, was du willst.
Geht die Öltemperatur "oft über 110 °C" und der "Rekord liegt bei 119 °C", ist an deinem Auto irgendwas faul, die Werte sind jedenfalls für deinen Motor nicht normal.
Für mich war die Erklärung recht einleuchtend, dass 40er Öle mehr Reserven bei hohen Temperaturen bieten, als dünnere Öle. Auch dass der Kraftstoffeintrag ein Öl dünner macht ist für mich logisch, weshalb eine von Haus aus höhere Viskosität mir sinnvoll erscheint. Ein Forum ist doch genau für den Austausch und Erfahrungen da. Und diese sind doch bei dem Mobil 1 durch die Bank gut.
Ich bin ja nicht der Einzige, der dieses Öl in einen VW gekippt hat. Warum schreitest du nicht ein und klärst solche Irrtümer auf, damit es andere, die vor der gleichen Entscheidung "Welches Öl beim nächsten Wechsel" stehen es künftig besser wissen als ich?
Dass VW keine höher viskose Öle frei gibt muss nicht zwingend heißen, dass diese dem Motor schaden. Es können Parameter wie Flottenverbrauch und damit gekoppelten CO? Außstoß eine Rolle gespielt haben, als VW gesagt hat: "Nur 30er Öle bei 507... " Oder nicht? Ernste Frage - Ist nur (m)eine Mutmaßung...
Und genau in diesem Punkt kannst du ja ins Spiel kommen. Vielleicht weißt du es ja besser, vielleicht sogar aus erster Hand.? Deswegen meine Frage an dich:
Warum ist es müßig etwas zu erklären. Wenn du über dieses Wissen verfügst und das gerne hier teilen möchtest, kannst du doch schreiben: "Alex, du hast komplett falsches und schlechtes Öl mit dem 0W40 im Motor, weil a), b), c),... Das bewirkt das und deshalb ist das so und so..." Aber sich alleine darauf zu stützen, dass VW diese Freigabe nicht ohne Grund so gemacht ist auch nicht wirklich technisch fundiert.
Zur Öltemperatur: Ich habe geschrieben, dass ich im Sommer ein bissl flotter unterwegs bin. Damit war Volllast gemeint. Unter Volllast im Sommer war die Öltemperatur mit dem LL Öl von VW immer bei 110°C. +- 5°C. Bei zügigeren Fahrten, aber keine Volllast waren die Temperaturen bei um die 100°C angesiedelt.
Viele Grüße
Alex
Zitat:
@*Menni* schrieb am 12. Februar 2017 um 16:56:52 Uhr:
Ist das Castrol EDGE TITANIUM FST 0W-40 das gleiche wie das Aral 0w40?
Das würd ich auch gern wissen, aber das eine hat MB 229.5 und das andere 229.51...
Dann kann es nicht das gleiche sein ;)