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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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@ schelle,was für Öl ist vom Herseller für dein Auto freigegeben? zu 100% kein 10W60 also benutzt du das falsche Öl,ist doch ganz einfach!!

am 12. Juli 2015 um 16:37

Zitat:

@schelle1 schrieb am 12. Juli 2015 um 18:18:05 Uhr:

Z.B. Könnte man da fragen, was sind "zulässige"- und "vorgeschriebene" Öle ? Müssen die immer was über die Technik aussagen oder werden diese von höherer Stelle nur wegen Umwelt- Kommerz und Spritsparlügen "vorgeschrieben" ? Kann man nur ohne Fakten schlecht Diskutieren...

Stimmt. Daher sollte man über 10W60 auch nur dann weiter diskutieren, wenn man Fakten hat.

Solange man keine anderen Fakten hat, kann man sich nur an die Herstellervorgaben halten. Und der Durchschnittsfahrer wird sich hüten, ein Öl zu benutzen, das außerhalb der Herstellerspezifikation liegt.

Der Spezialist, der technisch versiert ist, wagt da eventuell mehr, wenn er genau (!) weiß, was er da macht und warum. Und auch dann wird er sich kaum weit außerhalb der Spezifikation bewegen.

Von daher wird 10W60 für die wenigsten Fahrer eine Option sein. Dafür liegt das Öl zu weit außerhalb der meisten Herstellerspezifikationen. Das wird auch klar, wenn man die Info von Shell für das Öl anschaut:

Zitat:

Entwickelt in Zusammenarbeit mit Ferrari für Renn- und modifizierte Motoren.

Quelle

Zusammenfassend kann man sagen:

10W60 Öle sind für Spezialanforderungen, wie z.B. Rennwagen im Rennen, gegebenenfalls sinnvoll, für ein aktuelles Durchnittsfahrzeug üblicherweise weit außerhalb der Herstellerspezifikation. Daher sind sie auch für die meisten Fahrer uninteressant.

Für dich nicht, wenn das Öl für dein Fahrzeug zulässig ist.

Oder willst du uns hinten herum mitteilen, dass du einen Ferrari oder einen Rennwagen fährst? :D

Zitat:

@rotzback schrieb am 12. Juli 2015 um 18:22:56 Uhr:

@ schelle,was für Öl ist vom Herseller für dein Auto freigegeben? zu 100% kein 10W60 also benutzt du das falsche Öl,ist doch ganz einfach!!

.

Solche opportune "Freigaben" gab es anscheinend im Herstellungsbaujahr meines Autos noch nicht,

denn da wurde die Viskosität noch nach naturbedingten Temperaturverhalten des entsprechenden Breitengrades verteilt und laut Grafik in der originalen Betriebsanleitung wäre ein 10W-40 / 20W-50 / 10W60 frei wählbar nach Tabelle ! In wieweit das auf andere Motoren, welche auch nur aus Kurbelwelle und Kolben bestehen zutreffend ist, ist leider nirgenst mehr dokumentiert und jeder reimt sich seine Vermutungen zusammen oder hält sich eben ohne Hinterfragung an die Betriebsanleitung. - Allerdings sehe ich da keinen Grund, mich darüber aufregen zu müssen ! :D

Zitat:

@schelle1 schrieb am 12. Juli 2015 um 18:46:47 Uhr:

 

Solche opportune "Freigaben" gab es anscheinend im Herstellungsbaujahr meines Autos noch nicht,

denn da wurde die Viskosität noch nach naturbedingten Temperaturverhalten des entsprechenden Breitengrades verteilt und laut Grafik in der originalen Betriebsanleitung wäre ein 10W-40 / 20W-50 / 10W60 frei wählbar nach Tabelle ! In wieweit das auf andere Motoren, welche auch nur aus Kurbelwelle und Kolben bestehen zutreffend ist, ist leider nirgenst mehr dokumentiert und jeder reimt sich seine Vermutungen zusammen oder hält sich eben ohne Hinterfragung an die Betriebsanleitung. -

Wenn Du das alles weißt über dein Fahrzeug..., wo genau liegt dann das Problem bzw. was willst Du uns sagen? :confused::confused:

Diese Tabellen gab es recht lang. Heute kommt entweder x oder y rein je nach dem ob Longlife oder nicht. Da macht man heute nicht mehr so einen Aufriss. Ist ja zum Teil nicht einmal mehr eine Wassertemperaturanzeige verbaut :rolleyes:

Zitat:

@dodo32 schrieb am 12. Juli 2015 um 18:50:11 Uhr:

Zitat:

@schelle1 schrieb am 12. Juli 2015 um 18:46:47 Uhr:

 

Solche opportune "Freigaben" gab es anscheinend im Herstellungsbaujahr meines Autos noch nicht,

denn da wurde die Viskosität noch nach naturbedingten Temperaturverhalten des entsprechenden Breitengrades verteilt und laut Grafik in der originalen Betriebsanleitung wäre ein 10W-40 / 20W-50 / 10W60 frei wählbar nach Tabelle ! In wieweit das auf andere Motoren, welche auch nur aus Kurbelwelle und Kolben bestehen zutreffend ist, ist leider nirgenst mehr dokumentiert und jeder reimt sich seine Vermutungen zusammen oder hält sich eben ohne Hinterfragung an die Betriebsanleitung. -

Wenn Du das alles weißt über dein Fahrzeug..., wo genau liegt dann das Problem bzw. was willst Du uns sagen? :confused::confused:

Diese Tabellen gab es recht lang. Heute kommt entweder x oder y rein je nach dem ob Longlife oder nicht. Da macht man heute nicht mehr so einen Aufriss. Ist ja zum Teil nicht einmal mehr eine Wassertemperaturanzeige verbaut :rolleyes:

.

Und worüber wird dann seit 11 Jahren diskutiert. :confused: :confused: :confused: :D :D :D

am 12. Juli 2015 um 17:02

Zitat:

@schelle1 schrieb am 12. Juli 2015 um 18:46:47 Uhr:

Solche opportune "Freigaben" gab es anscheinend im Herstellungsbaujahr meines Autos noch nicht,

denn da wurde die Viskosität noch nach naturbedingten Temperaturverhalten des entsprechenden Breitengrades verteilt und laut Grafik in der originalen Betriebsanleitung wäre ein 10W-40 / 20W-50 / 10W60 frei wählbar nach Tabelle !

Na prima, dann kannst du dich ja daran halten. Sommers in Abu Dhabi ist das 10W60 wahrscheinlich das Öl der Wahl, winters in Moskau eher nicht. Alles dazwischen ist Geschmackssache. In Deutschland sind die Temperaturen auch im Sommer eher gemäßigt, Lufttemperaturen von mehr als 30°C sind eher die Ausnahme. Wenn du mit deinem Wagen auch nachts unterwegs bist, dann schaust du in der Grafik in den Tempbereich zwischen 10 und 20 Grad.

Zitat:

@schelle1 schrieb am 12. Juli 2015 um 18:46:47 Uhr:

In wieweit das auf andere Motoren, welche auch nur aus Kurbelwelle und Kolben bestehen zutreffend ist, ist leider nirgenst mehr dokumentiert und jeder reimt sich seine Vermutungen zusammen oder hält sich eben ohne Hinterfragung an die Betriebsanleitung. - Allerdings sehe ich da keinen Grund, mich darüber aufregen zu müssen ! :D

Andere Motoren sind auch anders konstruiert. Wenn man einen Motor auf dünnes Öl optimiert, dann ist das zähflüssigere weniger gut geeignet. Und umgekehrt: Ein Motor, der dickeres Öl bekommen soll, leidet unter dünnem.

Zitat:

@schelle1 schrieb am 12. Juli 2015 um 18:55:24 Uhr:

Und worüber wird dann seit 11 Jahren diskutiert. :confused: :confused: :confused: :D :D :D

Das kann ich dir sagen, Moment, ich schaue nach.....

 

 

So ein Mist. Gerade jetzt ist die Glaskugel kaputt gegangen. Die Reparatur dauert, das hat sie mir noch mitgeteilt, 11 Jahre. :D

Zitat:

@schelle1 schrieb am 12. Juli 2015 um 18:55:24 Uhr:

Und worüber wird dann seit 11 Jahren diskutiert. :confused: :confused: :confused: :D :D :D

Ob Mobil besser ist als Addinol, ob 0W 20 der Ultraburner ist etc. ABER: es sind auch viele nützliche Informationen, die gestreut werden. Viele Leute haben eben grundsätzlich Fragen und die, werden auch beantwortet. Ging mir heute auch so, allerdings mit Getriebeöl. Jan hat noch einen Link gepostet, ich hab mir das in Ruhe angesehen und jetzt, zumindest im Ansatz begriffen, worauf ich achten muss.

Dieser Thread kann sehr nützlich sein. Es wird nur anstrengend wenn irgendetwas als das ultima Ratio bezeichnet wird. Dann wird's schwierig..

Zitat:

@dodo32 schrieb am 12. Juli 2015 um 19:05:12 Uhr:

Zitat:

@schelle1 schrieb am 12. Juli 2015 um 18:55:24 Uhr:

Und worüber wird dann seit 11 Jahren diskutiert. :confused: :confused: :confused: :D :D :D

Ob Mobil besser ist als Addinol, ob 0W 20 der Ultraburner ist etc. ABER: es sind auch viele nützliche Informationen, die gestreut werden. Viele Leute haben eben grundsätzlich Fragen und die, werden auch beantwortet. Ging mir heute auch so, allerdings mit Getriebeöl. Jan hat noch einen Link gepostet, ich hab mir das in Ruhe angesehen und jetzt, zumindest im Ansatz begriffen, worauf ich achten muss.

Dieser Thread kann sehr nützlich sein. Es wird nur anstrengend wenn irgendetwas als das ultima Ratio bezeichnet wird. Dann wird's schwierig..

.

Und dazu hatte ich die Vorteile von 10W-60 hervorgehoben. Dagegen wurden aber nur vermutete Nachteile erbracht. Von "viel zu gut" für meinen Motor war die Rede, kostet aber auch nicht mehr, als weniger gutes, warum also wird das madig gemacht ? Es wird sich aufgeregt, daß ich mir - meinem Motor - gutes gönne...verstehe wer will. :D Bei welcher Viskositätsgrenze ein Motor Schaden nimmt, wurde allerdings auch noch nicht festgestellt !

 

am 12. Juli 2015 um 18:15

@dodo

Ich glaub Jan meint das hier

http://www.motor-talk.de/.../welches-getriebeoel-t472360.html?...

@schelle

Wirklich super, daß du hier jetzt schon mitteilst, daß dein Hobel max. den später 80ern (?) entstammt. Da kann man ja sofort verstehen was deine Diskussionsgrundlage ist. JETZT SCHON. Wahnsinn. Das sind Reflexe, die haben nahezu den Level wie bei einem Asphaltwalze-Fahrer. Und dazu ein Rennöl.

Coole Kombination.

Wenn du dir das Öl je nach Erdteil auf dem du den Wagen bewegst, aussuchen kannst, warum tust du das nicht?

Da kannst du dich bestens mit dodo per PN austauschen. Der fährt bzw. kennt solche Motoren aus dem Rennbetreib. Und selbst er fährt kein 10W-60.

Vor allem aber was sollen deine Wiederholungen diesbezüglich hier im Thread, wo du mit dem 10W-60 dazwischen quatscht die mit Motoren fahren wo es bei ihrem Hersteller schon den Nachfolger vom Nachfolger einer Ölnorm gibt? Was sollen denen deine Einwürfe mit 10W-60 genau bringen?

Was soll der ganze Quark also?

Es gibt auf MotorTalk Oldttimer und Youngtimer Foren, es gibt da draußen Foren wo man sich über seinen 458 Speciale unterhalten kann und es gibt Ferrari FFX Threads (wohl weniger samt Besitzer...) Alles Orte wo deine 10W-60 Beiträge brauchbar platziert wären.

Hier nicht. Bzw. du suchst einen von diesen Ölen http://www.valvolineeurope.com/english/products/engine_oils/maxlife und quatscht den Thread hier direkt und ausschließlich über 10W-60 Rennöl voll? Warum fragst du nicht einfach?

Einmal in der Woche Wird auf das blöde 10W60 Eingegangen und diskutiert ob sinnvoll oder nicht. Ich kenne A5 3.0 TDI Fahrer die gechipt und ohne DPF das 10W60 fahren und es ist nichts passiert.

 

Redet es ihm nicht aus und fertig.

Zitat:

@reis1337 schrieb am 12. Juli 2015 um 21:15:11 Uhr:

 

Redet es ihm nicht aus und fertig.

Was soll man ihm ausreden, er weiß ja selber nicht von was er redet.

Ein Auto aus den späten 80ern, das ist alles was er weiß ...

Ich berichtete von der getauschten Ölleitung an meinem Turbolader... heute habe ich die Leitung an mehreren Stellen angesägt und aufgebogen so daß sich immer eine recht breite Öffnung ergab durch die man in das Innere blicken konnte...erst mal wieder gewundert wie dick die Wand ist und wie dünn der innere Querschnitt

Die Leitung ist innen wie neu .. absolut blankes Metall (denke mal Edelstahl). nicht die geringste Spur von lackartigen Ablagerungen, Verkokungen oder sonst was.. absolut blankes Metall

Ich glaube einige hier müssen sich von dem Gedanken verabschieden daß nur reine PAO Öle oder nur ein M1 New oder Peak Life gute Ergebnisse liefern... es scheint schon was dran zu sein daß die bösen HC Öle sehr nah an die PAO angeschlossen haben und man eher häufiger Öl wechselt als irgendwie über Theorien zu diskutieren

am 12. Juli 2015 um 19:50

Moin,

falls ich es recht verstanden habe, fährt der werte Herr Schelle einen Mercedes W 116 350 SE mit 200 PS.

Das Modell stammt aus den frühen 70er Jahren. Verbaut ist ein 3,5l-Motor Typ M116, das ist ein klassischer V8 mit Graugussblock und Alukopf, wurde schon im Vorgänger W108/109 eingesetzt. Mit der geringen Literleistung ist er aus heutiger Sicht ein typischer, kaum kaputtbarer Bauernmotor.

Auf keinen Fall schreibt Mercedes für diesen Motor ein xW-60 vor. Ich habe selbst schon u.a. W111, W108 und W116 gefahren und auch deren Motoren instandgesetzt.

Mir ist aber weder aus damaliger noch aus heutiger Zeit eine Betriebsstoff-Vorschrift bekannt, in der Mercedes ein 60er Öl für Serienfahrzeuge verlangt. Selbst ein Hochleistungsmotor wie der SLR kommt mit 5W-50 aus.

@Schelle: Falls ich mich irren sollte, dann scan doch mal diese angebliche Tabelle aus Deiner BDA uns stell sie hier ein.

Gruß

..nur für den Fall, dass es jemanden interessiert bzw. er etwas beitragen kann => http://www.motor-talk.de/.../getriebeoel-wechseln-t1076119.html?...

am 12. Juli 2015 um 20:04

Zitat:

@reis1337 schrieb am 12. Juli 2015 um 21:15:11 Uhr:

Redet es ihm nicht aus und fertig.

Das ist ja auch völlig egal. Mir jedenfalls. Nicht egal ist, daß er damit den Thread trollt. Das ist wie mit den Spuckern hier. Die haben kein besonderes Interesse an Motorölen. Die haben einfach nur Langeweile.

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