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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Birscherl, ich gehe nach den Beschriftungen der einzelnen Sternarme des DataStack Diagramms. Diese deuten für mich Verbesserungen an. Für mich unbewiesen und daher nach meiner Meinung deine Annahme stützend, zumindest nicht widersprechend, ist ob ein z.B. 229.5 *immer* besser sei als ein 229.3. Ich bin von diesem Bessersein überzeugt, mir fehlen wissenschaftliche Beweise dazu. Ich habe schon Bilder vom unterschiedlichen Kolbenverschleiß der beiden Ölklassen gesehen. Es könnte ein Kriterium geben, bei dem ein 229.3 besser ist als ein 229.5 und daher für einen älteren 229.3 freigegebenen Motor besser wäre. Ich glaubs nicht. Die 229er Klasse ist in sich abwärtskompatibel. 229.5 enthält und übertrifft 229.3. Du jedoch, so stellt sich das mir dar, glaubst an Fälle, in denen man das niedriger nummerierte Öl bevorzugen sollte.
Zitat:
@birscherl schrieb am 9. Juli 2015 um 15:54:23 Uhr:
Zitat:
@Johnes schrieb am 9. Juli 2015 um 15:39:54 Uhr:
Hat auch keiner so behauptet! Nur, sind die NEUEREN Freigaben mit besseren Eigenschaften, die eben auch die Anforderungen der .1 erfüllen und dementsprechend besser sind.
Doch, hat casey1234 so behauptet: "Gibt schon 2 Nachfolgerfreigaben …"
Die Eigenschaften der .3 und .5 sind nicht besser, sie sind nur anders, da sie andere Voraussetzungen erfüllen müssen. Nur weil neue Anforderungen andere Öle verlangen, heißt das nicht, dass sie besser sind. Ein Öl ist immer so gut wie seine Freigaben, da es genau den Vorschriften entsprechend zusammengepanscht wurde.
.
Ich hatte das genau so gemeint, wie Johnes es wiedergegeben hatte, nämlich dass es neuere Freigaben mit besseren Eigenschaften gibt, die gleichzeitig auch die Anforderungen der vorhergehenden erfüllen UND beinhalten. Somit kann man da auch mal von "Nachfolgerfreigaben" sprechen, denn Fakt ist: In einem Motor, der laut Daimler 229.1 will, kann und darf man aufgrund der Abwärtskompatibilität auch 229.3 und 229.5 verwenden, gleiches gilt für 229.5er Öl in einem 229.3er Motor.
Ist das gleiche wie mit USB. USB 3.0 Geräte lassen sich auch an USB 2.0 und USB 1.0 Anschlüssen betreiben, da der aktuelle 3.0er Standard die veralteten Vorgaben und Kriterien beinhaltet und somit abwärtskompatibel ist. Das Wort "Nachfolger" ist hier durchaus zutreffend, wie auch bei der 229.1 < 229.3 < 229.5 Sache.
Und wie AE01a schon geschrieben hat, ist die 229er Norm in sich abwärtskompatibel, von daher ist es Unsinn, wenn du behauptest, dass die Anforderungen der .3er und .5er schlichtweg anders, aber nicht besser sind. Die Anforderungen sind anders, okay, genau genommen sind sie strenger, und daher ist die bessere Qualität das Resultat, wodurch die Öle somit mit aufsteigender Freigabe besser sind. Und wie ebenfalls von AE01a angesprochen, erweckst du den Eindruck, man tue seinem Motor das Beste, indem man ihn mit den herstellervorgegebenen Ölen betreibt, was jedoch so allgemein einfach nicht gesagt werden kann ergo es Unsinn ist, siehe am Beispiel des Smarts.
Ich glaube gar nicht an irgendwelche Fälle. Wenn ein Motorenhersteller 229.1 vorschreibt, dann kipp ich da 229.1 rein, egal welche Freigaben das Öl sonst noch hat. Eben aus dem Grund, dass der Motor so konstruiert ist, dass das 229.1 das richtige Öl dafür ist.
Waren die Bilder vom unterschiedlichen Kolbenverschleiß denn auch aus identischen Motoren? Welche Anzahl von Motoren betraf die Versuchsreihe? Sonst könntest du ja gar nichts vergleichen …
Zitat:
@birscherl schrieb am 9. Juli 2015 um 16:28:33 Uhr:
Ich glaube gar nicht an irgendwelche Fälle. Wenn ein Motorenhersteller 229.1 vorschreibt, dann kipp ich da 229.1 rein, egal welche Freigaben das Öl sonst noch hat. Eben aus dem Grund, dass der Motor so konstruiert ist, dass das 229.1 das richtige Öl dafür ist.
.
Und genau das ist der Knackpunkt, den du nicht verstehst. Das ist einfach Unsinn, so zu handeln.
Vergleich doch mal 229.1 mit 229.3 und 229.5 und du wirst merken, wieso man in einem 229.1er Motor 229.3 oder noch besser 229.5 fahren sollte. Der Smart bekommt deswegen auch Addinol SL0540 mit MB 229.5 und nicht irgendein Öl mit uralter Formulierung, welches gerade mal die längst veraltete und schwache 229.1 schafft.
Zitat:
@casey1234 schrieb am 9. Juli 2015 um 16:27:40 Uhr:
Ich hatte das genau so gemeint, wie Johnes es wiedergegeben hatte, nämlich dass es neuere Freigaben mit besseren Eigenschaften gibt, die gleichzeitig auch die Anforderungen der vorhergehenden erfüllen UND beinhalten. …
Und genau das ist ja der Punkt, wo der Irrglaube ansetzt: Neuere Freigaben sind nicht besser, sondern nur anders. Weil ein Motor andere Anforderungen hat, braucht er kein besseres Öl (im Vergleich zu was soll es auch "besser" sein?), sondern eines was genau diese Anforderungen abdeckt.
Zitat:
@birscherl schrieb am 9. Juli 2015 um 16:31:58 Uhr:
Zitat:
@casey1234 schrieb am 9. Juli 2015 um 16:27:40 Uhr:
Ich hatte das genau so gemeint, wie Johnes es wiedergegeben hatte, nämlich dass es neuere Freigaben mit besseren Eigenschaften gibt, die gleichzeitig auch die Anforderungen der vorhergehenden erfüllen UND beinhalten. …
Und genau das ist ja der Punkt, wo der Irrglaube ansetzt: Neuere Freigaben sind nicht besser, sondern nur anders. Weil ein Motor andere Anforderungen hat, braucht er kein besseres Öl (im Vergleich zu was soll es auch "besser" sein?), sondern eines was genau diese Anforderungen abdeckt.
Liest du vielleicht erstmal den kompletten Post, bevor du wild drauf los zitierst??
Ich hatte später noch geschrieben, dass die Anforderungen nicht besser sind, sondern anders, genau genommen strenger, und dass eben aus diesen (höheren) Anforderungen automatisch bessere Öle resultieren ergo ein Öl mit höherer Freigabe in der Regel automatisch besser ist! Du willst das jedoch offensichtlich nicht einsehen, wenn du 229.1 einfüllst, wenn laut Werk 229.1 gefordert wird, was nach wie vor schwachsinnig ist.
Ansonsten siehe meinen vorherigen Post - du solltest dich dringend mal mit dem Lubrizol Tool und allgemein näher mit dem Thema "Freigaben/Normen" beschäftigen, bevor du hier so viel Unsinn schreibst.
Zitat:
@birscherl schrieb am 9. Juli 2015 um 16:28:33 Uhr:
Waren die Bilder vom unterschiedlichen Kolbenverschleiß denn auch aus identischen Motoren? Welche Anzahl von Motoren betraf die Versuchsreihe? Sonst könntest du ja gar nichts vergleichen …
Das war - ich kann nicht die Hand ins Feuer dafür legen - meiner Erinnerung nach original von Mercedes selbst. Die haben damit die Verbesserungen sichtbar dokumentiert.
Zitat:
@casey1234 schrieb am 9. Juli 2015 um 16:29:24 Uhr:
Vergleich doch mal[/url] 229.1 mit 229.3 und 229.5 und du wirst merken, wieso man in einem 229.1er Motor 229.3 oder noch besser 229.5 fahren sollte. …
Wenn das so wäre, dann gäbe es die 229.1 als Anforderung gar nicht. Es gibt sie aber und sie erfüllt genau das, was beim Zeitpunkt der Motorkonstruktion vorgesehen war.
Nein, sie erfüllte den Stand der Technik.
Wenn dein Öl also vom Verschleißschutz geringer ist, als das "Nachfolge-Öl" nimmst du trotzdem das "alte" Öl, weil das damals Stand der Technik war und damals gefordert wurde?
Zitat:
@birscherl schrieb am 9. Juli 2015 um 15:54:23 Uhr:
Zitat:
@Johnes schrieb am 9. Juli 2015 um 15:39:54 Uhr:
PS: Ich halte die freigegebenen Öle für meinen Wagen NICHT für die geeignetste Öle für meinen Wagen! Ich ignoriere die empfohlene Freigabe für meinen Wagen komplett.
Das kannst du ja gern tun und das ist ja genau das, was mich bei vielen Aussagen hier zum Lachen bringt: Ein einzelner User will mehr Erfahrung haben als die gesamte Auto- und Ölindustrie zusammen und verwendet deswegen Dinge für sein Auto, die dafür nicht geeignet sind.
Woher willst du wissen, das das Öl, welches ich verwende nicht eher für mein Auto geeignet ist?
MfG
Zitat:
@casey1234 schrieb am 9. Juli 2015 um 16:34:25 Uhr:
… Ich hatte später noch geschrieben, dass die Anforderungen nicht besser sind, sondern anders, genau genommen strenger, und dass eben aus diesen (höheren) Anforderungen automatisch bessere Öle resultieren ergo ein Öl mit höherer Freigabe in der Regel automatisch besser ist! Du willst das jedoch offensichtlich nicht einsehen, wenn du 229.1 einfüllst, wenn laut Werk 229.1 gefordert wird, was nach wie vor schwachsinnig ist.
Ansonsten siehe meinen vorherigen Post - du solltest dich dringend mal mit dem Lubrizol Tool und allgemein näher mit dem Thema "Freigaben/Normen" beschäftigen, bevor du hier so viel Unsinn schreibst.
Die Anforderungen sind aber nun mal nicht "strenger" und "höher", sondern einfach "anders", nämlich auf andere Anforderungen hin konzipiert. Daher sind die Öle auch nicht besser.
Dass ein Werk die Verwendung von 229.1 fordert, mag in deinen Augen Schwachsinn sein. Ich weiß aber, dass das Werk ein klitzeklein wenig mehr Ahnung hat als du … soviel zu deinem "Unsinn".
Zitat:
@Johnes schrieb am 9. Juli 2015 um 17:45:35 Uhr:
Nein, sie erfüllte den Stand der Technik.
Wenn dein Öl also vom Verschleißschutz geringer ist, als das "Nachfolge-Öl" nimmst du trotzdem das "alte" Öl, weil das damals Stand der Technik war und damals gefordert wurde?
Wenn das "neue" Öl mit dem höheren Verschleißschutz die geforderte Norm ebenfalls erfüllt, kann man auch das neue nehmen, warum auch nicht. Der höhere Verschleißschutz ist aber auf höhere Belastungen hin konzipiert, die der alte Motor gar nicht hat. Es wäre also überflüssig, aber es schadet sicher auch nicht.
Weil es damals gefordert wurde, weil es nichts besseres gab, muss es nicht immer noch besser sein!
Nur, ist der Hersteller in der Regel nicht so freundlich, dir ein neues Handbuch zu senden, wo die besseren Freigaben als empfohlen drin stehen.
Ein Öl, welches das Vorgänger-Öl in allen Punkten übertrifft ist per Definition besser. Da kannst du noch so viel argumentieren!
MfG
System Requirements: Windows Vista or better... so i installed Ubuntu!
@bischerl
Statt hier zu Tode zu nerven, könntest Du Dich ein wenig weiterbilden:
Daraus:
Blatt 229.1 (Mehrbereichsöle)
Diese Motoröle sind nur für bestimmte Pkw-Motoren (BR
100, BR 200, BR 600), Nfz-Motoren aus dem Pkw-Bereich
(BR 100, BR 200, BR 600) und Industriemotoren aus dem
Pkw-Bereich (BR 100, BR 200, BR 600) frei gegeben.
Verwendung siehe Blatt 223.2.
Für diese Motoröle gelten die Basisanforderungen
entsprechend ACEA A3-04 oder B3-04 darüber hinaus gibt
es weitergehende spezifische Anforderungen der Daimler
AG.
Blatt 229.3 (Mehrbereichsöle)
Diese Leichtlauf-Motorenöle sind für bestimmte Pkw-
Motoren (BR 100, BR 200, BR 600), Nfz-Motoren aus dem
Pkw-Bereich (BR 100, BR 200, BR 600) und
Industriemotoren aus dem Pkw-Bereich (BR 100, BR 200,
BR 600) frei gegeben.
Verwendung siehe Blatt 223.2.
Freigaben sind für Leichtlaufmotorenöle der SAE-Klassen
0W-X, 5W-X und 10W-X möglich. Für diese Motoröle
gelten die Basisanforderungen entsprechend ACEA A3-04
und B4-04. Darüber hinaus gibt es weitergehende
Anforderungen der Daimler AG.
Gegenüber Blatt 229.1 zeichnen sich diese Motoröle aus
durch:
• höhere Qualität (hinsichtlich Verschleiß und Sauberkeit)
• Kraftstoffeinsparungspotenzial
• besseres Kaltstartverhalten
• bessere Umweltverträglichkeit (reduzierter Chlor- und
Schwefelgehalt
Blatt 229.5 (Mehrbereichsöle)
Diese Leichtlauf-Motorenöle sind für bestimmte Pkw-
Motoren
(BR 100, BR 200, BR 600), Nfz-Motoren aus dem Pkw-
Bereich
(BR 100, BR 200, BR 600) und Industriemotoren aus dem
Pkw-Bereich (BR 100, BR 200, BR 600) frei gegeben.
Verwendung siehe Blatt 223.2.
Für diese Motoröle gelten die Basianforderungen
entsprechend ACEA A3-04 und B4-04. Darüber hinaus gibt
es weitergehende Anforderungen der Daimler AG.
Gegenüber Blatt 229.1 und 229.3 zeichnen sich diese
Motoröle aus durch:
• höchste Qualität (hinsichtlich Verschleiß und
Sauberkeit) für frei gegebene Pkw-Motoröle
• noch weiter verbessertes Kraftstoffeinsparungspotenzial
• Potenzial für noch längere Ölwechselintervalle (in
Verbindung mit neuen Ölfiltereinsätzen)
• weiter verbesserte Umweltverträglichkeit
Nebenbei interessant ist noch der Verweis auf Blatt 223.2, wo aber die 229.1 gar nicht mehr auftaucht.
Haben wir es jetzt endlich?
Zitat:
@birscherl schrieb am 9. Juli 2015 um 17:48:34 Uhr:
Zitat:
@casey1234 schrieb am 9. Juli 2015 um 16:34:25 Uhr:
… Ich hatte später noch geschrieben, dass die Anforderungen nicht besser sind, sondern anders, genau genommen strenger, und dass eben aus diesen (höheren) Anforderungen automatisch bessere Öle resultieren ergo ein Öl mit höherer Freigabe in der Regel automatisch besser ist! Du willst das jedoch offensichtlich nicht einsehen, wenn du 229.1 einfüllst, wenn laut Werk 229.1 gefordert wird, was nach wie vor schwachsinnig ist.
Ansonsten siehe meinen vorherigen Post - du solltest dich dringend mal mit dem Lubrizol Tool und allgemein näher mit dem Thema "Freigaben/Normen" beschäftigen, bevor du hier so viel Unsinn schreibst.
Die Anforderungen sind aber nun mal nicht "strenger" und "höher", sondern einfach "anders", nämlich auf andere Anforderungen hin konzipiert. Daher sind die Öle auch nicht besser.
Dass ein Werk die Verwendung von 229.1 fordert, mag in deinen Augen Schwachsinn sein. Ich weiß aber, dass das Werk ein klitzeklein wenig mehr Ahnung hat als du … soviel zu deinem "Unsinn".
.
Ich sage nicht, dass es schwachsinnig vom Werk ist, 229.1 zu fordern, sondern dass ein Einfüllen von 229.1 Schwachsinn ist, wenn es längst bessere Nachfolger gibt. Genauer lesen!
Wie Johnes schon schrieb: das war DAMALS (!) Stand der Technik und heißt nicht, dass das zwingend in der Gegenwart immernoch als non-plus-ultra gilt, wie du es vermutest. Und dem ist nicht so!
Auch Jan hat es ausführlich dokumentiert - qualitativ gilt: 229.1 < 229.3 < 229.5
Ich klinke mich jetzt aus. Du ignorierst sämtliche auf dem Silbertablett servierte Informationen und bleibst (fälschlicherweise) stur bei deiner Meinung. Es ist offensichtlich sinnlos, weiter zu diskutieren. Bleib bei deinem Irrglauben, dass Werksvorgabe optimal für den Motor ist.
Hey Leute ihr versteht die Logik nicht.
Warum soll ich für 18€ ein (Total Quartz 5W-40) mit der MB229.5 kaufen wenn ich für 25€ ein Öl mit der wesentlich schlechteren Freigabe 229.1 bekomme:D:D:D:D