- Startseite
- Forum
- Wissen
- Fahrzeugtechnik
- Welches Motoröl?
Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
Ähnliche Themen
106410 Antworten
Selbst wenn man sich alle 3 Jahre ein neues Auto leisten kann, bin ich zu geizig, mein Auto zu "verschenken". Mein Wagen fährt sehr gut trotz 9j./>200tkm. Mindestens so gut, wie ein Jahreswagen.
Warum sollte ich ihn also weg geben? Förmlich verschenken! (Den Zustand bezahlt keiner! Da wird bei Mobile nach Bj./km geschaut und 1.500€ geboten. Neue Federn/Dämpfer, neue Bremsen rundum, neue Kerzen, Öl, Filter, Motorwartung, 6 Wochen alte (neue) WR... Alles egal! Nichts davon bekommt man vergütet!)
Mein Motor läuft super. Keine Verschleißerscheinungen. Geringer Verbrauch im Vergleich zu anderen Motoren mit ähnlicher Laufleistung.
Ein Grund dafür dürfte sein, das ich mich konsequent nicht an die Herstellervorgabe gehalten habe und keine Öle mit abgesenkter HTHS gefahren bin.
Das ist auch der Grund, warum ich den Vorschlag mit dem Ölbad für den Riemen vorgeschlagen habe! Wenn ich mir nen EB hole, dann wird das Ölbad nicht mit 5W20-A1 befüllt sein.
MfG
Einen Zahnriemen im Ölbad finde ich auch etwas komisch. Da sollte eine Steuerkette doch die bessere Wahl sein, sofern sie keine VW "Qualität" hat. :p
@Johnes
Ich denke ein Motor würde auch nach 200 tkm mit 5W-20 noch super laufen. Der EcoBoost im Dauertest Focus hat nach 100 tkm noch keinerlei Verschleißerscheinungen gezeigt. Das hätte nach doppelter Laufleistung vermutlich nicht großartig anders ausgesehen.
Mein Vater hat einen Dodge V6 Benziner über 180 tkm mit 5W-20 gefahren. Der Motor zeigte auch keine Ermüdungserscheinungen.
Zitat:
@HL66 schrieb am 2. Februar 2015 um 08:20:32 Uhr:
Was das Öl angeht sehe ich eher etwas kritisch ob der Riemen langfristig Probleme mit nicht freigegebenen Ölen hat ,wenn Ford ein Öl für einen Motor entwickelt dann wird alles damit getestet und nicht mit anderen Ölen.... persönlich wenn ich so ein Fzg hätte würde ich bei dem freigebebnen 5W20 bleiben und nur wechseln wenn nach ein paar Ölanalysen der Verschleiß zu hoch ist
Ford ist nicht der Erfinder des Riemens, der kommt von einem Zulieferer. Zu dem hatten wir hier schon mal einen Link, der besagte, dass der Zahnriemen in Dutzenden von Motorölen erfolgreich getestet worden ist.
Zitat:
Einen Zahnriemen im Ölbad finde ich auch etwas komisch. Da sollte eine Steuerkette doch die bessere Wahl sein, sofern sie keine VW "Qualität" hat
Ich finde beides keine wirklich zuverlässige Lösung... die Ventilsteuerungen sind heute gefühlt Motorkiller Nr1...die wenigsten Motoren sind heute kaputt durch klassischen Verschleiß sondern werden durch Fehler in irgendwelchen anderen Teilen gekillt....
auch mit Ketten gibt es immer wieder Ärger, nicht nur VW... meistens sind es nicht die Ketten selber sondern Spanner oder Gleitschienen die auch Verschleiß und Alterung unterliegen
Das VW Phänomen lassen wir mal außen vor, da ist mehr im Argen und nicht unbedingt repräsentativ für Kettentrieb im Allgemeinen....
Bei meinen Fahrzeugen mit Zahnriemen machten eigentlich ausschließlich die Spann u Umlenkrollen Ärger, die Lager halten das Intervall nicht durch oder das Plastik löste sich von den Lagern usw..
Auch öfters: Das WaPu Lager bekommt Spiel und der Riemen kommt dadurch mit irgendwas in KOntakt was ihn kapputt macht
da sehe ich den Ölbad Riemen im Vorteil weil die Lager der Anbauteile dann sicher auch durch das Motoröl geschmiert werden...das hält sicher länger als ein Lager mit 2mg Fett
Innermotorischer Verschleiß ist heute wirklich verdammt selten.
Früher war es üblich das ein Diesel mit 250000 km einfach nicht mehr im Winter ansprang, der Verschleiß in den Zylinderlaufbahnen war so groß das der Motor nicht mehr genug Kompression aufbaute, Ölwechselintervalle waren in den 60ern bei 5000 km beim Diesel .
Heute wechselt man nach 20000 oder 30000 km das Öl und der Verschleiß an Laufbahnen und Kolben ist selbst bei 500000 km noch gering.
Mein oller Golf TDI den ich seit 16 Jahren bewege hat jetzt 457000 km ohne Probleme, Ölwechsel alle 20000 bis 30000km, obwohl vorgeschrieben alle 15000km, gefahren wird einfaches 10W- 40 von Alpine, geschont habe ich den Motor nie .
Die Erfahrung mit meinem Motor im Vergleich zu gleichen Motoren mit 5W30-A1 zeigen mir was anderes. Ich habe durchschnittlich 2 bar mehr Kompression. Krasseste Fall ist der V6 von einem Kumpel. Er hat den Wagen von seinem Vater übernommen. Dieser ist mit dem Wagen jeden Tag 30km zur Arbeit hin und zurück. (Auch mal etwas zügiger! Nicht geheizt, aber auf der BAB auch mal 180km/h für einige Kilometer.)
Den 170PS V6 ziehe ich davon. Der Wagen hat 2,x bar weniger auf 5 von 6 Zylindern. Der 6. hat sogar 3.5 bar weniger wie als Neu-Vorgabe gelistet ist. Der Wagen ist in über 11 Sek. auf Hundert. Meiner in unter 10s.!
Einziger Unterschied ist das Öl. Seiner ist fast 180.000km mit A1-Ölen gefahren. Drehzahl nutze ich sehr oft. Daher, kann es nicht sein, dass das Ding mehr geschont worden ist. Mein Motor tippt mindestens 1x pro Fahrt den roten Bereich an. Wenn ich mit hoher Last beschleunige, dann fahre ich die Gänge auch weit aus.
Mein Kumpel war erschrocken, wie lahm und fertig sein Motor war. Im täglichen Einsatz hat er das gar nicht gemerkt. Erst im direkten Vergleich gegen einen (bis auf den Motor) gleichen Wagen wurde es ihm bewusst. Wir haben das nur zum Spaß auf einem Gelände probiert, weil ich die knapp 20PS die er mehr hat, als geringfügig bezeichnet habe. Das er im Endeffekt noch weniger als ich unter der Haube hat, ist da noch nicht bekannt gewesen.
---
Der AutoBlöd-Test ist für mich nicht so aussagend. Ich habe nichts gelesen zu den Kompressonswerten vorher/nachher. Ölanalysen? Ein Dekra-Mann hat mit der Taschenlampe und nem Glieder-Maßstab den Zylinder vermessen. Toll! An meinem 1. Mondeo hat man nach 285tkm noch Spuren vom Honen gesehen. Mit ner lumpigen Messuhr darin rum messen bringt gar nichts mehr. Bei den Motoren tastet in der Regel ein Laser auf den Micrometer ab. Dann auf einen halben Zentel zu messen? Lächerlich!
Ich habe in div. Ölproben auf FORD-Fahrzeugen Verschleißprodukte nachgewiesen. Sie waren in der Regel bei Fahrzeugen mit A1-Ölen dutzendfach höher konzentriert, als bei Fahrzeugen mit A3/B4-Ölen. Nach ca. 3-5tkm stiegen die Konzentrationen rapide an.
MfG
Zitat:
@207ccFeline Mein Auto ist ein 207cc mit dem 120 VTi EP6 Motor.
Die Castrol Seite kannst Du ganz knicken. Der von Dir gefundene 207 Compakt gab es nie in Europa,
sondern hieß hier Peugeot 206+ !!! Gibst Du nun bei Castrol den 206+ mit dem 1,4 Motor und Bj. 2009-2012 ein, wirst Du sehen das es ein anderer Motor ist und kein 1,4 VTi. Und 0W-40 Öl war noch nie freigegeben bei PSA. Castrol ist eine sehr ungenaue Seite und mit Vorsicht zu genießen :eek: !!!
Von dem Addinol ist das 5W-30 offiziell zugelassen, aber das 5W-40 ist für den 1,4 VTi, 1,6 VTi und 1,6 THP nicht freigegeben.
Aber ich danke Dir wirklich, dass Du Dir diese Arbeit gemacht hast.
Wenn Du möchtest, kannst Du Dir die dämlichen Freigaben im Anhang nochmals ansehen.
Vielen Dank nochmals
207ccFeline
Die PSA B71 2296 Freigabe wird doch von vielen 5W40 gedeckt.
Ist doch kein Problem die 5W40 zu fahren.
Zitat:
@tieflieger schrieb am 2. Februar 2015 um 12:24:00 Uhr:
Die PSA B71 2296 Freigabe wird doch von vielen 5W40 gedeckt.
Die Freigabe ist das eine. Die Viskosität das andere.
Peugeot verlangt für den Motor ein 0W-20 oder ein 5W-30 C2. Also wird das leider nix mit 5W-40.
Deswegen würde mich ja das Kompresssol Öl reizen!Einerseits ein 5w20 was Ford ja will!Andererseits mit A3 gesegnet und nicht mit A1!
Zitat:
@tieflieger schrieb am 2. Februar 2015 um 12:24:00 Uhr:
Zitat:
@207ccFeline Mein Auto ist ein 207cc mit dem 120 VTi EP6 Motor.
Die Castrol Seite kannst Du ganz knicken. Der von Dir gefundene 207 Compakt gab es nie in Europa,
sondern hieß hier Peugeot 206+ !!! Gibst Du nun bei Castrol den 206+ mit dem 1,4 Motor und Bj. 2009-2012 ein, wirst Du sehen das es ein anderer Motor ist und kein 1,4 VTi. Und 0W-40 Öl war noch nie freigegeben bei PSA. Castrol ist eine sehr ungenaue Seite und mit Vorsicht zu genießen :eek: !!!
Von dem Addinol ist das 5W-30 offiziell zugelassen, aber das 5W-40 ist für den 1,4 VTi, 1,6 VTi und 1,6 THP nicht freigegeben.
Aber ich danke Dir wirklich, dass Du Dir diese Arbeit gemacht hast.
Wenn Du möchtest, kannst Du Dir die dämlichen Freigaben im Anhang nochmals ansehen.
Vielen Dank nochmals
207ccFeline
Die PSA B71 2296 Freigabe wird doch von vielen 5W40 gedeckt.
Ist doch kein Problem die 5W40 zu fahren.
Das ist ja das Problem, dass die 5W-40 Öle mit der PSA-Freigabe B71 2296 in meinem Motor nicht
freigegeben sind. Nur 5W-30 nach B71 2290 oder seit 07.2012 ein 0W-30 nach B71 2312, was aber ein
C1-C2 Öl ist und niemals in meinen Motor käme :p ! Ich weiß auch nicht wie Addinol darauf kommt, sein
5W-40 für meinen Motor zu empfehlen? Ich habe gerade aus Spaß bei Addinol nachgesehen, beide für mein Fahrzeug angezeigten Öle haben keine PSA-Freigabe, sondern sind nur Empfehlungen.
Das Addinol 5W-30 passt, aber wie die auf das 5W-40 kommen weiß ich nicht.
Mfg 207ccFeline
Zitat:
@cc307 schrieb am 2. Februar 2015 um 12:41:14 Uhr:
Zitat:
@tieflieger schrieb am 2. Februar 2015 um 12:24:00 Uhr:
Die PSA B71 2296 Freigabe wird doch von vielen 5W40 gedeckt.
Die Freigabe ist das eine. Die Viskosität das andere.
Peugeot verlangt für den Motor ein 0W-20 oder ein 5W-30 C2. Also wird das leider nix mit 5W-40.
Hallo cc307, bei der Viskosität hier hast Du Dich verschrieben, es ist 0W-30 :)
Kannst Du Dir denn einen Reim daraus machen, warum BMW-Mini in dem indentischen Motor ein
0W-40 Öl zulässt und Peugeot nur 0W-30 bzw. 5W-30 :confused: ???
Diese Motoren stammen doch aus der gemeinsamen Produktion von BMW und PSA :D !!!
Ich habe schon soviel gelesen und nirgends eine Antwort gefunden.
MfG 207ccFeline
Komisch...:confused:
PSA B71 2296
SAExW-40/50 HighSAPS Motorenöl zur Anwendung im Service (PSA level 3) angelehnt an ACEA A3/B4 oder A5/B5 Leistungsniveau, somit auch mit abgesenkter HTHS-Viskosität. SAE xW-30/40
Wieso haltet Ihr immer an einem xW30 fest?
Zitat:
@casey1234 schrieb am 1. Februar 2015 um 23:52:04 Uhr:
Beispiel: Da kann man wohl die ganze nachstehende Tabelle nennen.^^
Ansonsten: Infos/Erklärung dazu siehe wiederum Link oben.
PS: Liqui Moly High Tech 5W40 (hat auch MB 229.5) hinzugefügt.
Wow, mit 14,7 hat LM also die höchste 100°-Viskosität unter den 5W-40ern.
Ein Vorschlag zur Tabelle: könntest Du vielleicht die Tabelle in eine Tabelle bei Google-Docs übertragen (wenn Du die Tabelle als Excel hast, wird diese sogar automatisch konvertiert, bedeutet also keine Arbeit für Dich), schreibgeschützt (damit außer Dir keiner sie abändern kann) für alle freigeben und anschließend einen Link darauf deiner Signatur hinzufügen?
Vorteil für Dich: Du musst immer wieder bei jeder Aktualisierung ein Screenshot machen und hier hochladen.
Vorteil für uns: wir müssen uns nicht durch die Seiten hier durchklicken, um deine Tabelle zu finden, und können außerdem nicht aus versehen eine ältere Version erwischen.
Und wie gesagt, Du würdest für die Umstellung wohl weniger Zeit brauchen, als ich für diesen Beitrag hier gebraucht habe.
Zitat:
@207ccFeline schrieb am 2. Februar 2015 um 13:33:26 Uhr:
Kannst Du Dir denn einen Reim daraus machen, warum BMW-Mini in dem indentischen Motor ein
0W-40 Öl zulässt und Peugeot nur 0W-30 bzw. 5W-30 :confused: ???
Die Frage kann man dir wohl nur bei Peugeot beantworten.
Ein Kumpel hat den gleichen Motor im 207CC und hat sich diesbezüglich auch schon gewundert.
Die Peugeot-Werkstätten wissen es auch nicht, verweisen auf die Werksvorgaben und empfehlen das Total 5W-30.:D
Zitat:
@tieflieger schrieb am 2. Februar 2015 um 13:42:51 Uhr:
Wieso haltet Ihr immer an einem xW30 fest?
Weil Peugeot in den Schmierstofflisten die Viskosität 0W-30 oder 5W-30 vorschreibt.
Zitat:
@cc307
Zitat:
@cc307 schrieb am 2. Februar 2015 um 14:03:02 Uhr:
Zitat:
@tieflieger schrieb am 2. Februar 2015 um 13:42:51 Uhr:
Wieso haltet Ihr immer an einem xW30 fest?
Weil Peugeot in den Schmierstofflisten die Viskosität 0W-30 oder 5W-30 vorschreibt.
Wenn Mini bei demselben Motor ein xW40 erlaubt und das Öl die PSA B71 2296 erfüllt,
würde ich nicht lange überlegen. ;)