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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Zitat:
@casey1234 schrieb am 10. Januar 2015 um 15:48:05 Uhr:
Soll der Longlife-Intervall fahren oder jährlich zum Service?
Jährlich ist gut :)
Der Wagen steht, da mein Vater auf Grund seines Alters und etlicher Erkrankungen nicht mehr Auto fahren kann. Der Wagen hat echte 38Tkm runter (!), mein Dad hat den als Neuwagen gekauft, daher ist der km Stand echt! Nun parkt er seit mehr als zwei Jahren bei mir vor dem Haus (wird alle paar Wochen bewegt und die Batterie wird geladen), damit mein Dad nicht auf die Idee kommt, mit seinem Wagen mal ums Carreé zu fahren. :D
Verkaufen will ich den Wagen nicht, da mein alter Herr so, psychologsch gesehen, noch Hoffnung haben kann, mal wieder Auto zu fahren. Da hat er einen Ansporn, auch wenn ich das Fahren für ihn für sehr unwahrscheinlich halte.
Nun habe ich mir überlegt, dem Wagen mal ein bisschen regelmäßiger Bewegung zu gönnen, und da will ich das Öl wechseln. Longlife wird es also auf keinen Fall ;)
Zitat:
@casey1234 schrieb am 10. Januar 2015 um 15:48:05 Uhr:
Naja, schlecht ist das von dir verlinkte - rein nach Datenblatt - nicht, immerhin hat es auch die MB 229.5, aber der Oberbrüller ist es auch nicht. Wieso suchste dir oben in der Tabelle kein gutes 5W-40 raus? Warum willste ein 30er beim Benziner fahren?
Ein 30er ist drin, daher die Überlegung.
Ich habe auch an das Total Quartz 9000 Energy 5W40 gedacht, das habe ich in meinem Auto. Wäre preislich mit dem Shell gleich, wenn ich den Wechsel bei Mac Oil machen lasse.
Ich habe nur nachgefragt, weil mir nix Negatives über das Öl bekannt war. Die Entscheidung eilt aber nicht, das vorhandene Öl ist erst seit 5000km drin. Aber schon ca. 3 Jahre oder länger :eek:
Und solange mein Wagen noch zuverlässig fährt ....
Das Alter des Öls wird nicht nur nach Laufleistung beurteilt, sondern nach Laufleistung UND Alter, und 3 Jahre ist heftig!! Das sollte sofort raus, auch Motoröl "wird schlecht"/altert/hat ein "Verfallsdatum"! Sogar im versiegelten Kanister soll man es nicht länger als 3-5 Jahre aufbewahren, und deins ist im Motor und wird dort ständig Temperaturschwankungen ausgesetzt. Würde dringend ne Motorspülung machen und dann den alten Rotz ablassen.
Gut für das Auto, wenn du es des Öfteren mal bewegen möchtest, allerdings ist alle paar Wochen auch nicht gerade oft, das solltest du wissen! Und wie du schon sagst, regelmäßigere Bewegung wäre besser, aber dann bitte mit frischem Öl!! Da sind wir beim Thema: Das Total ist gut und günstig.
Such dir ein gutes 5W-40 aus, welches du günstig (zB auf ebay) bekommst und mach ne Motorspülung. Da wäre vielleicht sogar zu überlegen, ob du dafür ein günstiges 5W-40 zum Zwischenspülen hernimmst. Würde selbst die Motorspülung nicht mehr mit dem Uraltöl machen.
Sehr billig würdest du HIERMIT wegkommen, indem du gleich 2 Kanister bestellst und somit nur 1x Versand zahlst. Also normalen Ölwechsel mit Highstar machen, dann 20-50 oder gerne auch ein paar hundert Kilometer fahren, dann die Motorspülung durchziehen, und dann nochmal Ölwechsel mit Highstar, dann sollte alles tutti und gepflegt sein. Kann sein, dass das möglicherweise etwas übertrieben ist, aber ich würd's halt so machen und dem Motor damit was Gutes tun. Wenn das Auto noch ne Weile halten soll und du es noch länger fahren möchtest, auch wenn dein Dad nicht mehr kann, dann würd' ich dir das auf jeden Fall so empfehlen.
Übrigens: Das Highstar ist in der Tabelle 1:1 das 5W-40 Addinol Super Light und hat ne echte MB 229.5 Freigabe.
Hab die Tabelle nochmal aktualisiert, das Shell 0W-40 mit MB 229.5 eingefügt.
Schöne Grüße
Sebi
Das Shell 0W-40 Ultra aus deiner Liste habe ich fast 100.000 Kilometer auf meinem alten Seat Leon 1,8 t mit dem AUQ Motor gefahren und war damit sehr zufrieden. Wenig Ölverbrauch und keine sichtbaren Ablagerungen im Kopfbereich. Trotz vieler Kurzstrecken, Nur eine leichte bernsteinfarbene Färbung der Aluminiumflächen. So wie auf dem im Internet gefundenen Bild.
Wechsel wurde alle 15.000 oder einmal im Jahr durchgeführt.
Was soll der Quark mit dem Spülen wegen 3 Jahre und 5Tkm? Jetzt wird wieder der Oilprimer verkauft oder wie? Dieser Mist ist echtmal nur noch lästig. Was hat sich da weswegen und wo abgelagert, in den 5Tkm?
@Beleuchtung
Wenn du vor hast den Wagen nun bisschen öfters zu bewegen, nimm ein 5W-40 Helix Ultra mit Filter bei MacOil, fahr damit 2-3 Monate und dann mach nochmal ein Ölwechsel. Mit dem gleichen Shell oder mit dem Total.
Dann bist du fertig damit und brauchst dich auch nicht verrenken, wenn du ab da ~8Tkm im Jahr damit machst. Jährlich wechseln ab da, fertig.
Er sagt er fährt ihn alle paar Wochen, das können auch schnell ein paar Monate sein. Auch wenn 5 Tkm nicht viel sind, sind dafür 3 Jahre (und evtl länger, wer weiß, wie lange) sehr sehr lang, und wenn das Zeug wochen-/monatelang steht, kann man ruhig mal über ne Spülung nachdenken, schaden tut's nicht und wer weiß, was da Schmodder rauskommt. Muss nicht sein, kann aber.
Der Ölwechsel kostet bei MacOil 85 Euro mit 5W-40 Shell Helix Ultra!! Und das soll er 2 Mal innerhalb kurzer Zeit machen?? Da kommt er VIEL billiger, wenn er 2x Highstar kauft und 2x bei seinem ortsansässigen MB Händler wechseln lässt, und die Spülung springt auch noch LOCKER mit raus. Das sind dann keine 100 Euro - und nicht 170!! Also sorry, aber wenn mein Vorschlag "Quark" ist, dann ist deiner Magerquark und erst recht ne Schnapsidee.
Hab nur gesagt, dass ich es so machen würde, er muss es ja nicht so machen.
Den Oil Primer hast du ins Spiel gebracht, hab kein Wort darüber verloren.
Mal wieder mit dem falschen Fuß aufgestanden Sachte? Oder mal wieder allgemein schlechte Grundstimmung (wie immer halt)? Mei o mei, diese Feindseligkeit da immer.^^ Naja, whatever, wir sind's ja gewohnt.^^
Bei Macoil würde ich das HX7 oder das 0W40 nehmen, die sind günstiger. Spülung ist bei 38tkm nicht wirklich nötig, oder? Notfalls in den Öleinfüller gucken, wies da drin aussieht...
Gab es den W211 überhaupt schon als BJ 01? Wenn ja dann muss es einer der ersten gewesen sein
Zitat:
@salieridai [url=http://www.motor-talk.de/.../...l-stammtisch-rund-ums-oel-t230315.html
Gab es den W211 überhaupt schon als BJ 01? Wenn ja dann muss es einer der ersten gewesen sein
Zitat:
Der Verkauf der Limousine startete am 16. März 2002
Wiki
also der wagen meiner mutter (mondeo 90ps) ist bj 95 und wird seit 17 jahren kaum noch bewegt. hat inzwischen sagenhafte 39tkm runter, davon 2000 in den letzten 4 jahren und riecht sogar noch a bissi nach neuwagen.
sie fährt damit alle paar wochen mal zum einkaufen 5km hin, 5km zurück. dazwischen hängt sie die batterie mal für ein paar tage/wochen ans ctek.
zum tüv termin alle 2 jahre gibts nen ölwechsel in der nächsten freien werkstatt, da kommt das zeug genauso hell wieder raus, wie man es reingekippt hat. 1x im jahr nehme ich ihn mir vor wenn meiner zur inspektion muß und trete ihn dann mal 100km über die bahn. und oh wunder, das auto fährt und fährt und fährt. es klappert oder rasselt nix.
die ganze panikmache hier bzgl. öl in solchen brot+butter autos, die wenig gefahren werden, kann ich absolut nicht nachvollziehen.:rolleyes:
Dass ein Auto mit 39t km noch fährt ist auch nicht besonders. Selbst bei dem Umgang.
Insgesamt hört es sich nach viel Kurzstrecke an. Also viel Wasser/Sprit im Öl > weniger Schmierung. In dem Zustand den Motor auf der AB zu quälen ist keine gute Idee.
Wenn ein Öl genauso rauskommt, wie rein, heißt es nur, dass es keinen Schmutz aufgenommen hat. Selbst 20 Jahre altes Öl sieht noch gut aus, nur daran erkennt man die Eigenschaften nicht.
Zitat:
@salieridai schrieb am 10. Januar 2015 um 17:47:08 Uhr:
Gab es den W211 überhaupt schon als BJ 01? Wenn ja dann muss es einer der ersten gewesen sein
War einer der ersten, EZ 07/2002, sorry, hatte ich anders in Erinnerung. Habe gerade noch mal nachgesehen.
Dann werde ich dem Wagen meines Vaters demnächst mal frisches Öl gönnen und mein Auto ein wenig schonen. Kann dem ollen Benz nur guttun mal wieder zu rollen, habe z.Zt. gute 1000km in der Woche zu fahren.
Welches Öl weiß ich noch nicht, entweder ein Shell von Mac Oil oder das TQ9000E, auf jeden Fall eins mit 229.5 Freigabe.
Hallo festbeleuchtung,
ich bin einige Jahre einen CLK 320 (W208) gefahren. Ebenfalls der M112 Motor. Absolut haltbarer Motor. 8 Liter Öleinfüllmenge. Anforderung mindestens MB 229.1. Der Motor wird noch heute in China gebaut und dort im Vito / Viano mit etwas weniger PS eingesetzt.
Aber 100% "problemfrei" ist er auch nicht. Auf http://www.m112technikcheck.bplaced.net/ gibt es ein paar Infos.
Trotz der 229.1 Anforderung würde ich MB 229.5 einfüllen. Den jährlich fälligen Wechsel unbedingt machen. Der Motor benötigt lange um auf Betriebstemperatur zu kommen. Im Bereich des Öleinfüllstutzens (der wie ein "Turm" auf dem Motor ausgesetzt wurde sammelt sich jede Menge Kondenswasser (senfartiger Schleim), nicht nur bei Kurzstreckenbetrieb. Das Öl wird dort nicht warm genug. Zündkerzen wurden vermutlich noch nie gewechselt? Machen (lassen)! Zeitaufwändig und daher in der Werkstatt leider teuer.
Falls du den Wagen nur hin und wieder fahren willst, nimm ihn für die Langstrecken.
Grüße
Jens
Zitat:
@Acanthus1 schrieb am 10. Januar 2015 um 18:44:14 Uhr:
Der Verkauf der Limousine startete am 16. März 2002
Wo durchaus Exemplare im Dezember 2001 hätten gebaut werden können, die dann im März als erste Verkauft wurden, daher fragte ich ja :D Baujahr, nicht Erstzulassung ; )
Wegen dem W211: Hauptsache da kommt überhaupt erstmal neues Öl rein : )
Hoffentlich bricht dir keine Zündkerze beim Wechseln ab
warum steht denn das Shell Helix Ultra 0w-40 von Mac-Oil nicht in der Tabelle ?
Hat doch auch die 229.5 !
Gute Frage, aber es ist in der Tabelle von casey1234 vorhanden an dritter Stelle
Zitat:
@norbert23 schrieb am 11. Januar 2015 um 00:00:45 Uhr:
warum steht denn das Shell Helix Ultra 0w-40 von Mac-Oil nicht in der Tabelle ?
Hat doch auch die 229.5 !
.
Zitat:
@salieridai schrieb am 11. Januar 2015 um 00:52:09 Uhr:
Gute Frage, aber es ist in der Tabelle von casey1234 vorhanden an dritter Stelle
.
Nö, keine gute, sondern ne doofe Frage salieridai!! :p
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil, steht ja schließlich drin in der Tabelle, wie du ja eh schon richtig angemerkt hast. Und im betreffenden Beitrag auf der vorherigen Seite sogar noch zusätzlich in fetter Schrift, dass ich es eingefügt habe, also echt norbert.. :rolleyes: :o :rolleyes:
