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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Ob es dem Motor schaden würde, ist ja nicht die Frage. Wenn 5W-20 ausschließlich vorgeschrieben sein sollte und du füllst 5W-40 ein, ist die Garantie im Schadensfall flöten.
Zitat:
@Aygo Club schrieb am 24. November 2014 um 16:01:29 Uhr:
Ford erlaubt nur 5W-20 nach WSS-M2C948-B. Demnach sind alle anderen Öle ungeeignet. :p
Daß du meine Beiträge ignorierst, weil du sie nicht verstehst, das kann ich noch nachvollziehen. Aber warum auch so einfach formulierte Sachen um die sich SirDonald bemüht? Was ist daran nicht zu verstehen:
"Die generelle Vorgabe 5W20 zu verwenden kam erst als mehrere Hersteller Lieferfähig waren."
Und jetzt dein Kommentar dazu... Einfach nur däm...
Zitat:
@Sachte schrieb am 24. November 2014 um 18:10:11 Uhr:
Zitat:
@Aygo Club schrieb am 24. November 2014 um 16:01:29 Uhr:
Ford erlaubt nur 5W-20 nach WSS-M2C948-B. Demnach sind alle anderen Öle ungeeignet. :p
Daß du meine Beiträge ignorierst, weil du sie nicht verstehst, das kann ich noch nachvollziehen. Aber warum auch so einfach formulierte Sachen um die sich SirDonald bemüht? Was ist daran nicht zu verstehen:
"Die generelle Vorgabe 5W20 zu verwenden kam erst als mehrere Hersteller Lieferfähig waren."
Und jetzt dein Kommentar dazu... Einfach nur däm...
na ja wenn man von der Zahl 20 besessen ist so wie Aygo, dann will man nichts anderes wissen.:D
Zum Ford 1.0 EcoBoost: (Bild zu Normenvergleich im Anhang)
Hab auch nirgends ne andere Empfehlung gefunden, man wird anscheinend echt an das 5W20 gebunden als Kunde. Innerhalb der Garantie ist das natürlich echt mies, da würde ich auch noch 5W20 einfüllen, allerdings im stark verkürzten Intervall dann in den 2 Jahren, danach würde ich ein 5W40er fahren.
Zu den Mindestanforderungen der Normen und so hab ich mal ein Bild angehängt. Also wenn das wirklich stimmt, dass ein Öl mit mindestens A5/B5 gefahren werden soll, falls kein 5W20 mit Ford Norm vorhanden ist, dann kann man mit nem guten 5W40 (mit MB 229.5 beispielsweise) wirklich nichts falsch machen, wie der Screenshot eindeutig zeigt. Und erhöhten Kraftstoffverbrauch und Emissionswerte und Leistungsverlust als Argumente bei nem guten 5W40er gegenüber dem 5W20 zu nennen, ist absoluter Nonsense und reine Panikmache, um den Kunden einzuschüchtern, die 30€/Liter-Castrol-Plörre beim Händler einfüllen zu lassen.
Grüße
Wir sind immer auf der Suche nach was besserem, Wasser beständigerem.
Das Netz ist voller Produkte und Vergleiche.
http://www.apnano.com/.../PDS_RCX-leaflet4web1.pdf
Hi , gibts irgendwo so was zu bestellen ? ebay , amazon.com / .de hab nix gefunden . Gruss
http://www.lowerfriction.com/product-page.php?categoryID=1 . Habs gefunden !!!! Gruss
Zitat:
@Brixxi schrieb am 24. November 2014 um 18:19:17 Uhr:
na ja wenn man von der Zahl 20 besessen ist so wie Aygo, dann will man nichts anderes wissen.:D
.
Als Product Promoter, muß er wie ein Papagei, das in Schulungen antrainiertes,
für Euch ständig wiederholen. :rolleyes:
mit dme grösserne ölfilter ist bekannt, wird ja von audi wohl sogar vorgeschreiben den zu verwenden und bei vw wird er nur als alternative angeboten. ist ja der hier, habe dne schon lange auf beobachtung.
http://www.ebay.de/.../380958435734?...
mit dem addinol meint ihr das hier?
http://www.ebay.de/.../271436437385?...
bin halt jetzt schon 8 jahre selber mobil 0w40 gefahren und mein vater davor auch schon immer. hatte vor kurzen an meinem 2er gti die ventildeckeldichtung erneuert, übrigens das einzigste was bisher je am motor gemacht wurde mit über 200tkm. unterm ventildeckel war nur blankes blech, kein schmodder, der braucht kein tropfen öl und selbst nach 5 monaten standzeit klappern keine hydros, daher bin ich halt vom mobil 0w40 so überzeugt. denke auch das der motor nicht so gut in schuss wäre wenn ich zb immer 10w40 gefahren wäre, denn viele meinen ja, altes auto/motor und wieder das märchen mit dem dünnen öl was überall raus läuft, also muss da 10w40 rein.
mit der öl zuleitung. ich denke mal, da meiner ein 2002 1.8t ist, das vw von selbst schon nachgedacht hat und da die leitung anders/besser verlegt/geschütz hat als bei den ersten? zusätzlich stammt der wagen aus seriösen vorbesitz, also nicht der typische heizer. der hat viel wert aus dne zustand gelegt und daher denke ich mal das der auch immer warm/kalt gefahren wurde, wurde mir zumindest versichert aber erzählen kann man viel.
Zitat:
@foxstream schrieb am 24. November 2014 um 10:21:12 Uhr:
Hallo B207L,
Vielen Dank für deine profunde Antwort zum Rennöl .
Sei nicht böse wenn ich noch einmal nachhake .
Es geht mir keinesfalls darum mir meine eigenen Schlüsse bestätigen zu lasse .
Ich bin nicht beratungsresistent möchte es aber genau wissen .
Auf der Rcs Kanne steht erfüllt API SM / SN .
und bei Wiki findet man dazu
API-SM Motoröl für extrem hohe Anforderungen hinsichtlich Oxidationsstabilität, Motorsauberkeit, Verschleißschutz, Alterungsverhalten und Leistungsvermögen bei niedrigen Temperaturen. (gültig ab 2004)
API-SN eingeführt im Oktober 2010 für das Jahr 2011, auch für ältere Fahrzeuge geeignet, entworfen für verbesserten Hochtemperatur Schutz, an Kolben, strengere Schlamm Kontrolle, höhere Dichtungs Kompatibilität. API SN mit Ressourcen
Verbesserung ILSAC GF-5 durch die Kombination von API SN verbesserte Performance für geringeren Kraftstoffverbrauch, Turbolader Schutz, kompatibel zu Abgasreinigungsanlagen und Schutz der Motoren die mit Ethanol-haltigen Kraftstoffe bis zu E85 betrieben werden. (gültig ab 2011)
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Das klingt doch super !
Besonders der Teil über Verschleißschutz, Alterungsverhalten .
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Ich hege den Verdacht die Aufschrift Racing Auf der Ölkanne dient mehr der Verkaufsförderung als irgendwelche sachdienlichen Hinweise zu liefern .
Gibt es irgendeine Regelung was und wer sich Rennöl nennen darf ?
Nochmal ich stelle die von dir gemachten Aussagen überhaupt nicht in Abrede ,
würde aber gerne weitere Quellen kennen schon um mich selber nicht nur auf Hörensagen berufen zu müssen .
Gruß
Urs
also die API (American Petroleum Institute) Norm ist eine amerikanische Norm, in EU gilt in erster Linie ACEA. Die Api ist additional anzuwenden (ich mach das so), an der Api ist in etwa der Entwicklungsstand von Motoröl zum jeweiligen Modelljahr des Motors nachzuvollziehen. Mehr nicht. Da sowohl API als auch ACEA aufeinander aufbauende Normen sind, die die jeweils vorige Norm erfüllen müssen, sagt die Bezeichnung eher weniger aus, nur dass sie strenger ist als die vorhergehende… aber zumeist unter den Anforderungen der Autohersteller. Für die Api SN/SM reicht z.B abgesenkten HTHS 2,6. hat das Öl aber z.B die MB 229.5 dazu, dann muss es trotzdem min. 3,5 HTHS haben… du siehst, das sind also Grundnormen bzw. Mindestnormen.
zum Begriff Racingöl. Ja es ist wohl Marketing, nur das Problem ist wir wissen als Kunden nur wenig, was damit beabsichtigt ist. Meint der Herrsteller, hochdrehende Motoren, eine schroffe Fahrweise, oder wirklich den Renneinsatz…? Grundsätzlich ist aber mit der Bezeichnung "Racing" soetwas gemeint, das bedeutet das Konzept des Öls ist auf hochtemperatur Verschleißschutz ausgelegt. Wer nun weiß, dass es das Wohlmilchsauöl nicht gibt und es daher immer Kompromisse bezüglich der Nutzbarkeit geben wird, kann daraus schließen, dass wohl die Oxidationsstabilität und die Reinigungswirkung, möglicherweise auch die Tragfähigkeit des Öls auf Kosten der Hochtemperatur- und Scherleistungsfähigkeit in den Hintergrund tritt. Da man sogenanntes Racingoil ja auch normalerweise nicht allzulange im Motor behält.
Du kannst dir aber die API im Netz runterladen, gegebenfalls mit der ACEA vergleichen und dann beurteilen ob das passen könnte… aber grundsätzlich stehts in der Betriebsanleitung deines Fahrzeugs, was freigegeben ist und welche Norm zu beachten wäre… was besseres geht immer, aber das muss in etwa passen.
vergleichen kannst du hier:
https://www.lubrizol.com/apps/relperftool/pc.html
Zitat:
@Golf2_1.6 schrieb am 24. November 2014 um 20:15:45 Uhr:
mit dem addinol meint ihr das hier?
http://www.ebay.de/.../271436437385?...
bin halt jetzt schon 8 jahre selber mobil 0w40 gefahren und mein vater davor auch schon immer. hatte vor kurzen an meinem 2er gti die ventildeckeldichtung erneuert, übrigens das einzigste was bisher je am motor gemacht wurde mit über 200tkm. unterm ventildeckel war nur blankes blech, kein schmodder, der braucht kein tropfen öl und selbst nach 5 monaten standzeit klappern keine hydros, daher bin ich halt vom mobil 0w40 so überzeugt. denke auch das der motor nicht so gut in schuss wäre wenn ich zb immer 10w40 gefahren wäre, denn viele meinen ja, altes auto/motor und wieder das märchen mit dem dünnen öl was überall raus läuft, also muss da 10w40 rein.
Ja genau, das ist es. Probieren geht über studieren ;) Und ich denke, du wirst es nicht bereuen, so wie jeder bis jetzt :D
Hab dir mal den Vergleich angehängt:
Addinol Super Light 0540 VS. Mobil1 NewLife
Grüße
Anstatt hier dummes Zeug rumzusülzen sollten die "Experten" doch lieber ein Foto der Ford Bedienungsanleitung liefern. Damit wäre allen mehr geholfen, um ein vernünftiges Licht in die Sache zu bringen. ;)
Hallo ihr Ölnascher, :)
bitte macht den Thread nicht kaputt, bzw. treibst es nicht zu bunt...die Moderation hat bestimmt ein oeliges Auge darauf geworfen!
Wäre zu schade, wenn der Thread temporär oder endgültig....geschlossen würde! ;)
P.S. dieses Öl ist freigegeben oder eines was dem entspricht!
Ford Castrol Magnatec Professional E 5W-20SAE WSS-M2C948-B
:cool:
was aber nicht bedeutet, dass es andere und bessere Öle für den Motor geben kann!
Zitat:
@casey1234 schrieb am 24. November 2014 um 21:10:39 Uhr:
Zitat:
@Golf2_1.6 schrieb am 24. November 2014 um 20:15:45 Uhr:
mit dem addinol meint ihr das hier?
http://www.ebay.de/.../271436437385?...
bin halt jetzt schon 8 jahre selber mobil 0w40 gefahren und mein vater davor auch schon immer. hatte vor kurzen an meinem 2er gti die ventildeckeldichtung erneuert, übrigens das einzigste was bisher je am motor gemacht wurde mit über 200tkm. unterm ventildeckel war nur blankes blech, kein schmodder, der braucht kein tropfen öl und selbst nach 5 monaten standzeit klappern keine hydros, daher bin ich halt vom mobil 0w40 so überzeugt. denke auch das der motor nicht so gut in schuss wäre wenn ich zb immer 10w40 gefahren wäre, denn viele meinen ja, altes auto/motor und wieder das märchen mit dem dünnen öl was überall raus läuft, also muss da 10w40 rein.
Ja genau, das ist es. Probieren geht über studieren ;) Und ich denke, du wirst es nicht bereuen, so wie jeder bis jetzt :D
Hab dir mal den Vergleich angehängt:
Addinol Super Light 0540 VS. Mobil1 NewLife
Grüße
Naja was bringt uns dieser Datenblatt vergleich? Zudem ist es nicht mal das Aktuellste von Exxon. Meine Erfahrung ist das,das New Life nach 7500km so dünn wie Wasser rausläuft. Das Addinol aber deutlich dicker ist, ist sogar mit bloßem Auge zu erkennen ist. Also geh ich mal davon aus das,das New Schleif zerschert ist.
Zitat:
@Golf6 gti schrieb am 24. November 2014 um 23:29:25 Uhr:
Zitat:
@casey1234 schrieb am 24. November 2014 um 21:10:39 Uhr:
Ja genau, das ist es. Probieren geht über studieren ;) Und ich denke, du wirst es nicht bereuen, so wie jeder bis jetzt :D
Hab dir mal den Vergleich angehängt:
Addinol Super Light 0540 VS. Mobil1 NewLife
Grüße
Naja was bringt uns dieser Datenblatt vergleich? Zudem ist es nicht mal das Aktuellste von Exxon. Meine Erfahrung ist das,das New Life nach 7500km so dünn wie Wasser rausläuft. Das Addinol aber deutlich dicker ist, ist sogar mit bloßem Auge zu erkennen ist. Also geh ich mal davon aus das,das New Schleif zerschert ist.
Was er bringt? Naja besser als nix oder? Den ein oder anderen interessiert er vielleicht.
Über die Aktualität meckern, aber kein aktuelleres Datenblatt hochladen, das ist ja Bombe! :o
Ansonsten bin ich deiner Meinung, vor allem im Sommer wird das 0W schon sehr dünn! Auch die TBN ist beim Super Light viel langzeitstabiler, wie Labortests bereits bestätigt haben. Die TBN beim Mobil1 baut teilweise innerhalb von 10.000km von über 11 auf 2 ab, echt heftig.:( Das würd ich nichtmal im verkürzten Intervall volle 15.000 km fahren. :o
Aber wir sollten lieber wieder etwas leiser sein, hier im Forum darf man nicht zu laut über das NewSchleif meckern. ;)
EDIT:
Im Anhang nun der Vergleich mit den aktuellen Daten (Stand 11/2014) von der Mobil1 Website.
Auf BITOG machen die Jungs ja alle Nasen lang Ölanalysen des New Life.
Im Regelfall sieht man da sehr niedrige Eisen, Kupfer und Blei-Werte, eine auch am Ende des Intervalls ausreichende TBN und ja, auch einen Viskositätsabfall. Das New Life ist ja wie die meisten aktuellen 0w-40 sehr dicht am unteren Ende der 40er-Spanne angesiedelt und scheint nach recht kurzer Zeit im Motor dann etwas zu zerscheren, bleibt dann aber stabil am oberen Ende des 30er-Bereichs.
Daß sich das New Life von einem "dünnen" 0w-40 während des Intervalls zu einem "dicken" 0w-30 wandelt ist alo nichts neues, und auch kein Grund zur Besorgnis.
(Meine Hydrostößel fangen heißgefahren mit dem New Life jedenfalls nicht nach 5000km das Tickern an und die Kiste fängt auch nicht plötzlich an, Öl zu saufen, so wie das mit dem Shell 10w-40 vorher der Fall war: mit dem New Life hab ich 10.000km lang Ruhe.)
Das soll jetzt nicht heißen, daß das Addinol nicht stabiler oder sonstwie sein könnte: das könnte es sein, aber solange hier aber nicht eine ausreichend große Gruppe von Addinol-Nutzern nach 10.000km eine Ölanalyse machen läßt wissen wir das nicht.
ExxonMobil kann den ggü. dem Addinol höheren Preis m.E. vor Allem deshalb durchsetzen, weil die Kunden für die Gewißheit "mir egal, was ich sonst reinkippen könnte - mit dem New Life mach ich jedenfalls keinesfalls was falsch" einen Aufschlag zu zahlen bereit sind. (Man kauft das gute Gewissen sozusagen mit - und ich muß zugegeben, daß ich denen da auf den Leim gehe.)