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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Zitat:
@Aygo Club schrieb am 24. Oktober 2014 um 13:36:08 Uhr:
Darüber bist Du ja auch bestens informiert, was BMW an seinen Motoren modifiziert. :p
aygo, du mußt dringend deinen pc auf virenbefall checken. der scheint von VERYlowIQ oder einem ähnlichen schädling befallen zu sein.
der äußert sich, indem er, vom besitzer unbemerkt, permanent irgendwelche dümmlichen smilies an texte hängt. das ist eine ernste sache!
Zitat:
andi.36
Was soll ich nun machen, es zurück senden oder behalten ?
Schütte es einfach in deinen Motor und fertig.
Wie kann man solch einen Zirkus darum machen ob es von GM oder Saab ist.:rolleyes:
@andi.36
ich würde das Öl nicht einfüllen, bis es wirklich geklärt ist!
Prinzipiell weisen die Händler gefälschte Waren erstmal von sich, bieten dennoch den Rückversand an. So geschehen bei mir mit Xenon-Birnen. Die Dinger waren definitiv eine Philips-Fälschung, da ich genau die gleichen Fotos auf Alibaba entdeckt hatte, incl. den lächerlichen Einkaufspreis von ca. 5€. Man sah mit der Lupe schon die absolut schlechte Verarbeitung der Birnen, daß diese nicht original sind. Ich schickte die Dinger wieder zurück und bekam mein Geld wieder. Hätte ich zu diesem Zeitpunkt mehr Zeit gehabt, hätte ich ihn angezeigt, es ist definitv strafbar Fälschungen im großen Stil als original zu verkaufen.
Manche Händler wissen es ganz genau, daß es Fälschungen sind, denn nur die wissen wo sie eingekauft haben.
Dein Öl wird anscheinend auch über Alibaba unter den Händlern verkauft, in diesem Fall wird kein offizieller Preis angegeben, sonst würde man die Fälschung sofort erkennen. Ist die Flasche mit deiner gelieferten identisch? Alibaba ist unter anderem die Plattform, um gefälschte bzw. nachgebaute Waren unter die Händler zu bringen. Ich habe da schon Bremsscheiben für Audi zwischen 5-8€ entdeckt, die viele Händler in D einkaufen und zu 50€ weiter verkaufen. Nicht alle Sachen sind zwar Fälschungen bei Alibaba, wenn aber der Vertriebsweg bei Fernost beginnt, kann man davon ausgehen.
Zitat:
@Goldhuhn schrieb am 24. Oktober 2014 um 23:24:34 Uhr:
Ich habe da schon Bremsscheiben für Audi zwischen 5-8€ entdeckt, die viele Händler in D einkaufen und zu 50€ weiter verkaufen. Nicht alle Sachen sind zwar Fälschungen bei Alibaba, wenn aber der Vertriebsweg bei Fernost beginnt, kann man davon ausgehen.
Ich habe schon Originalteile von VW/Audi in den Händen gehabt mit einem niedlichen made in china-Aufdruck.
Achsteile von Lemförder ebenso.
Derselbe Hersteller könnte Teile der Produktion genau wie hier üblich, in den Aftermarket schieben.
Was nun?:eek:
LG Anja
PS.: Richtig interessant wäre es sicher zu wissen, für wieviel die deutschen Premiums ihren Chinaschrott einkaufen, der dann als Originalersatzteil geadelt wird;)
Alibaba und die 40 Fälscher, oder wie?:rolleyes:
aus diesem Grund kaufe ich nie Bremsscheiben bei Audi, da bei denen auch sehr oft der Lieferant gewechselt wird und man gar nicht weiß welcher Hersteller mit den entsprechend schwankenden Qualitätsunterschieden sich dahinter verbirgen. Ich kaufe nur z.B. Brembo Sport Max oder ATE Powerdisc also Scheiben mit Namen, bei denen ich noch nicht Made in China Aufdruck gesehen habe, oder eben wirklich weiß wer die Scheiben hergestellt hat.
Dennoch, solange die Qualtätsvorgaben eingehalten werden, kann man überall produzieren, denn das sind ja keine Fälschungen.
Zitat:
@Goldhuhn schrieb am 24. Oktober 2014 um 23:43:23 Uhr:
aus diesem Grund kaufe ich nie Bremsscheiben bei Audi, da bei denen auch sehr oft der Lieferant gewechselt wird und man gar nicht weiß welcher Hersteller mit den entsprechend schwankenden Qualitätsunterschieden sich dahinter verbirgen. Ich kaufe nur z.B. Brembo Sport Max oder ATE Powerdisc also Scheiben mit Namen, bei denen ich noch nicht Made in China Aufdruck gesehen habe, oder eben wirklich weiß wer die Scheiben hergestellt hat.
Dennoch, solange die Qualtätsvorgaben eingehalten werden, kann man überall produzieren, denn das sind ja keine Fälschungen.
Und die sind gefeit gegen Fälscher, denn die haben es nur auf Orginalmarken abgesehen.
Zitat:
@Goldhuhn schrieb am 24. Oktober 2014 um 23:43:23 Uhr:
aus diesem Grund kaufe ich nie Bremsscheiben bei Audi, da bei denen auch sehr oft der Lieferant gewechselt wird und man gar nicht weiß welcher Hersteller mit den entsprechend schwankenden Qualitätsunterschieden sich dahinter verbirgen. Ich kaufe nur z.B. Brembo Sport Max oder ATE Powerdisc also Scheiben mit Namen, bei denen ich noch nicht Made in China Aufdruck gesehen habe, oder eben wirklich weiß wer die Scheiben hergestellt hat.
Dennoch, solange die Qualtätsvorgaben eingehalten werden, kann man überall produzieren, denn das sind ja keine Fälschungen.
Bei ATE weißt Du, wer die Scheiben herstellt? Toller Trick, die kaufen nämlich selbst zu. :D
Zitat:
Das tun alle 0w Öle, sonst wären es ja keine. :o
An Jan0815
Es ist selbstverständlich, dass die Motoröle der Gruppe 0W die dort angegebenen Grenzwerte leicht unterschreiten und nicht überschreiten.
So wie du es darlegst, müsste es Öle geben, die eine maximale Viskosität von 6000 cP bei -40 °C und eine maximale Grenzpumptemperatur von – 45 °C haben.
Damit du nicht weiter um eine klare Aussage herumdrückst.
Wie heißen diese Öle?
Zitat:
@Jan0815 schrieb am 25. Oktober 2014 um 00:16:28 Uhr:
Bei ATE weißt Du, wer die Scheiben herstellt? Toller Trick, die kaufen nämlich selbst zu. :D
.
Jan hat ganz recht.
Auch Markenhersteller brauchen die lukrative Vertriebsschiene, Aftermarket. Nur so können sie mit noch höherer Stückzahl die Bezugs- und Herstellkosten weiter senken. Bei Kleinserien, wo sich die Stückzahl nicht rentiert, wird oft mit beistellter Original-Verpackung beim geschmähten Mitbewerber, zugekauft.
Ausnahmen,
manche verstärkte Teile wie zum Beispiel von Meyle sind besser als als das Originalteil.
Automobilhersteller mit Produktionsstätten in Übersee und Asien kaufen Teile für die Erstausstattung, bei ins Produktionsland zugewanderten Herstellern/Zulieferanten, zu. Diese sind meist europäische Markenhersteller. Deshalb kann es durchaus sein, das es für den Premiumhersteller billiger ist, Commodities aus China oder Brasilien nach Europa zu verschiffen.
http://wirtschaftslexikon.gabler.de/.../standardprodukte.html?...
Die Chinesen und Inder haben europäische Hersteller die Gründung von Fertigungsstätten nur als Joint Venture ermöglicht. Dadurch wird mit der Zeit das Fertigungsknowhof auf ansässige Rohstoffhersteller und technische Mitarbeiter übertragen. Die wiederum nach einiger Zeit mit dem angelernten Wissen zu einheimischen Fremdherstellern abwandern.
Das ist eine gewollte und gesteuerte Entwicklungspolitik.
Man sollte nicht vergessen, das in China und Indien mehr hochintelligente Menschen leben als Deutschland Einwohner hat, alles Menschen die gut leben wollen.
Plagiate, Produktfälschungen
werden über den Preis zum Teil von Firmen hergestellt, die noch nicht über das Fertigungsknowhof verfügen oder nicht die erforderlichen Roh- und Hilfsstoffe einsetzen wollen/können.
Diese Betrügen den Einkäufer und den Endverbraucher weil die zugesicherten Qualitätseigenschaften nicht erreicht werden. Da Premiumprodukte hochpreisig aufgestellt sind, ist auch die Marge für den Hersteller und den Einkäufer sehr beachtlich. Spannen wie Mischungsverhältnisse beim 2 Takter.
Gruß
Frankreich verabschiedet bald ein Gesetz
Geplante Obsoleszenz wird strafrechtlich als Betrug geahndet. :)
Können dann einige Top-Manager noch unbesorgt nach Frankreich einreisen ?
Werden Aktionäre, in Frankreich für diese einen internationalen Haftbefehl beantragen.
http://www.br.de/.../obsoleszenz-produkttod-frankreich-gesetz-100.html
Wer billigst einkauft, kauft meisten zweimal
deshalb, Qualität muß nicht teuer sein, für den kleinen zwischen durch
Zitat:
@Jan0815 schrieb am 25. Oktober 2014 um 00:16:28 Uhr:
Bei ATE weißt Du, wer die Scheiben herstellt? Toller Trick, die kaufen nämlich selbst zu. :D
stimmt, fällt mir auch gerade ein, der Laden wird immer mehr zur "Holding". Wie gut, daß ich mich vor über 10 Jahren für Brembo Sport Max entschieden habe, da die Qualität immer gleichbleibend ist. Die ersten Scheiben vorne hielten 10 Jahre/über 100.000km, trotz Automatikkiste, das schafft noch nichtmal ATE oder Audi "original".
Jetzt wird es aber zu OT
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 25. Oktober 2014 um 10:18:54 Uhr:
Plagiate, Produktfälschungen
werden über den Preis zum Teil von Firmen hergestellt, die noch nicht über das Fertigungsknowhof verfügen oder nicht die erforderlichen Roh- und Hilfsstoffe einsetzen wollen/können.
Diese Betrügen den Einkäufer und den Endverbraucher weil die zugesicherten Qualitätseigenschaften nicht erreicht werden. Da Premiumprodukte hochpreisig aufgestellt sind, ist auch die Marge für den Hersteller und den Einkäufer beachtlich. Spannen wie Mischungsverhältnisse beim 2 Takter.
aus diesem Grunde vergeben einige Originalhersteller generierte Zufallsnummern auf der Verpackung, die man auf deren Homepage eingeben kann. Bei einem Produkt (weiß jetzt nicht mehr welches) hatte ich mal nachgeprüft und es stimmte. Dieses Prüfverfahren ist weitaus effektiver und ehrlicher, als irgendwelche Hologramme, wo man nicht weiß wie es in Wirklichkeit aussehen soll. Das ist wie beim Falschgeld, hat man eine gute Fälschung in der Hand, kann man es nicht feststellen, hat man Original dabei, sieht es schon anders aus. Ich erinnere mich an Fälle, als vor ca. 15 Jahren Falschgeld aus den hauseigenen Bankautomaten kam. Ein Arbeitskollege kam zu mir und zeigte mir das Dilemma. Nach einem halben Jahr war es dann auch in den Medien, die hatten lange gebraucht. Normalerweise hätten die Banken müssen bestraft werden, da diese Falschgeld in Umlauf brachten.
Das mit den generierten Zufallszahlen könnte man locker auf den Ölflaschen aufdrucken, damit jeder selbst nachprüfen kann. Warum wird das nicht gemacht? Technisch ist es kein Problem. Langsam habe ich aber den Verdacht, daß die Hersteller/Händler selbst nicht mehr ehrlich genug sind.
Bestes Beispiel Beats-Köpfhörer, es wird für einen haufen Geld ein haufen Schrott an die Kiddies verkauft. Stiftung Warentest kaufte zum Test einen bei Conrad in Berlin und fing prompt eine "Fälschung" ein. Conrad konnte sich das nicht erklären, ich weiß jetzt nicht mehr was daraus geworden ist, die letzte Vermutung war die, daß der Hersteller selbst, von einem Subunternehmer herstellen ließ, der derart schlechte Qualität ablieferte, daß man von einer Fälschung ausgehen musste!
Jetzt überlegt mal, wie es noch einfacher mit den Motorölen sein könnte, die dreimal um den Globus wandern, bis diese hier angekommen sind. Das merkt doch kein Mensch, normalerweise müsste man frisch gekauftes Öl im Labor stichprobenartig untersuchen lassen.
Oder eben nur bei einem ehrlichen Hersteller um die Ecke kaufen, z.B. bei Meguin.
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 25. Oktober 2014 um 10:18:54 Uhr:
Frankreich verabschiedet bald ein Gesetz
Geplante Obsoleszenz wird strafrechtlich als Betrug geahndet. :)
Können dann einige Top-Manager noch unbesorgt nach Frankreich einreisen ?
Werden Aktionäre, in Frankreich einen internationalen Haftbefehl beantragen.
http://www.br.de/.../obsoleszenz-produkttod-frankreich-gesetz-100.html
Tja, die Frage ist wie Sie das beweisen wollen. Ist ein Teil nur bescheiden konstruiert oder besteht es aus billigsten Materialien stellt sich die Frage ob geplante Obsoleszenz , übertriebener Geiz oder schlichter Konstruktionsfehler.
Nachweisbar dürfte es nur bei elektronischen Geräten sein wenn die Nutzungsdauer elektronisch beschränkt wird.
Aber bei den Franzosen kann man davon ausgehen das dieses Gesetz dem Protektionismus dienen wird. Auf die Idee das Sie selbst mal den Arsch hochbekommen müssen kommen Sie ja nicht.
Kleine Anfrage "von draußen". Sollte man das
http://www.wynns.uk.com/Product.aspx?p=77441&g=GRP_PRO_OIL
bei einer leicht schwitzenden (nicht mehr als 5mm rundum) Zylinderkopfdichtung bei ~160Tkm benutzen oder eher nicht?
Ich selbst hab keine Erfahrung mit sowas. Geschwitzt wird Motoröl und es kommt ins Motoröl, also nicht ganz OT :cool:
Das müßte ne Familienpackung Weichmacher sein.Weichmacher sollten in den besseren Motorölen eh drin sein... Schaden wird's wohl nicht.
Nur daß es bei einer ZKD hilft wage ich zu bezweifeln. Ventildeckeldichtung und Steuerkästen und wasweißichnoch sicher (sofern si enicht ganz "tot" sind, aber ne ZKD? Da ist doch kaum "Gummi", was aufquellen kann.