Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Aber NUR mit Addinol aus seinem Onlineshop 😁
Mein Kollege fährt Golf 5 TDI schon seit über 210tkm, immer nur LL3 Öl (in letzter Zeit 2x Castrol und 1x Mitan) auf 30.000er Intervall: Kein Ölverbrauch, Motor läuft normal. Was jetzt?

Zitat:

Original geschrieben von casey1234


Die NWV verrecken unter der LL Plörre, die Kette ist zwar auch nicht die beste, aber zumeist nicht das Problem Nr. 1, was IWIS durch Untersuchungen feststellen konnte. Was ist denn deiner Meinung nach Schuld?

Es gibt bei den 1.4 TSI auch defekte Nockenwellenversteller bei Fahrzeugen die nicht mit LL3 gefahren wurden. Zudem wurde bei meinem Golf VI mit dem Kettentausch laut Werkstatt ein abgeänderter NWV und ein abgeänderter Kettenspanner verbaut.

War wohl eher noch ein Konstruktionsfehler als ein Ölproblem.

Zitat:

Original geschrieben von casey1234


Trotzdem ist es Fakt, dass diejenigen TSIler, die nach der Reparatur auf Addinol 5W40 umgestiegen sind, nach der gleichen Laufzeit keine Probleme mehr hatten.

Ich hatte nach dem Tausch von Kette, Kettenspanner und Nockenwellenversteller auch keine Probleme mehr, obwohl weiterhin LL3-Öl gefahren wurde.

Zitat:

Original geschrieben von casey1234



Hab ich doch jetzt schon zig mal geschrieben: in den golfv und a3quattro Foren, auch wenn das vielen hier nicht passt.

Im A3 Quattro-Forum gibt es sogar einen Ölshop, bei dem man das Addinol gleich bestellen kann 😎

Zitat:

Original geschrieben von casey1234


Aber das ist ja sowieso sehr schwierig bei Fiat, ein Öl mit Freigabe zu finden. Das mit dem Aral weiter oben passt ja auch irgendwie nicht so mit der Visko zusammen.
Wenn du allerdings nicht mehr in der Garantiezeit bist, kannst du es bedenkenlos einfüllen.

Es gibt wie weiter oben bereits genannt, das Aral HighTronic 5W-40 mit der Fiat Freigabe Fiat 9.55535-S2. Für die Benzinmotoren passt das wunderbar.

Sollte auch während der Garantiezeit keine Probleme geben.

Zitat:

Original geschrieben von Passarati-Turbo


Bzgl der Longlife Sauce stimme ich casey zu.

Ich fahre einen 1.8T (Turbo Benziner mit Einzel-Saugrohreinspritzung, 20V, DOHC) von VW. Der quasi ein TSI ist (nur, dass es diesen Begriff da noch nicht gab). Nachfolger ist bekanntlich der TFSI mit Direkt-Einspritzung.

Grund Nummer 1, dass diese Motoren sterben sind die Spätfolgen von Longlife Betrieb. Die Motoren sind voller Ölschlamm, der Öldruck sinkt, die Kette beginnt zu schlackern und der Verschleiß steigt. Bis Schlussendlich die Ölpumpe ganz vom Schlamm verstopft ist und im schlimmsten Fall bei 240km/h die Arbeit niederlegt.

Also gönnt euren Motore VOLLSYNTHETISCHES Öl und wechselt es so oft es geht. Alle 15.000km oder sogar öfter. Ob das Öl nun von Castrol, Mobil, LM, Addinol oder Fuchs ist, ist erstmal egal. Hauptsache qualitativ hochwertiges Vollsynthetik Öl. Teuer ist der Spaß auch garnicht mal: Mit 40-50€ für 5L ist man dabei und spart auf lange Sicht viel Geld...

LG 😉

Das dumme ist nur ich kenne kaum einen Hersteller der ein Vollsynthetisches Öl im Sortiment hat???

Zitat:

Original geschrieben von cc307



Zitat:

Original geschrieben von casey1234


Die NWV verrecken unter der LL Plörre, die Kette ist zwar auch nicht die beste, aber zumeist nicht das Problem Nr. 1, was IWIS durch Untersuchungen feststellen konnte. Was ist denn deiner Meinung nach Schuld?
Es gibt bei den 1.4 TSI auch defekte Nockenwellenversteller bei Fahrzeugen die nicht mit LL3 gefahren wurden. Zudem wurde bei meinem Golf VI mit dem Kettentausch laut Werkstatt ein abgeänderter NWV und ein abgeänderter Kettenspanner verbaut.
War wohl eher noch ein Konstruktionsfehler als ein Ölproblem.

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Zitat:

Original geschrieben von cc307



Zitat:

Original geschrieben von casey1234


Trotzdem ist es Fakt, dass diejenigen TSIler, die nach der Reparatur auf Addinol 5W40 umgestiegen sind, nach der gleichen Laufzeit keine Probleme mehr hatten.
Ich hatte nach dem Tausch von Kette, Kettenspanner und Nockenwellenversteller auch keine Probleme mehr, obwohl weiterhin LL3-Öl gefahren wurde.

Ich sag ja gar nicht, dass es nur schwarz und weiß gibt. Es traten auch Probleme mit den neuesten Versionen auf und wiederrum keine Probleme nach Reparatur mit den nicht neuesten Teilen (weil diese zB zum Zeitpunkt der Reparatur noch gar nicht auf dem Markt waren). Ich hab nie behauptet, dass es nur die eine Lösung "entweder 5W40 ODER Reparatur" gibt?!

Ich sage lediglich, dass die Erfahrungen zeigen, dass 1. das LL Öl und 2. das LL Intervall massiv zu den Problemen beitragen, und daran gibt es leider nichts zu rütteln, weil das nachgewiesen wurde. Klar gibt es Ausnahmen, aber in der Grundgesamtheit ist es eben so wie grad beschrieben, und das belegen auch die Analysen und Tests. Und deshalb ist es nur zu raten, die LL Plörre schnellstmöglich gegen gutes 5W40 im Festintervall zu tauschen.

ABER: Dass es nur diese 2 Seiten der Medaille gibt, ENTWEDER den Schaden mit 5W40 zu umgehen ODER mit LL die Reparatur vorherzubestimmen, das hab ich so nie geschrieben! Deshalb weiß ich auch nicht, wieso ihr hier so auf mir rumhackt. Der Umgang hier ist Wahnsinn. Da versucht man, ein wenig die Erkenntnisse und Erfahrungsschätze der letzten Jahre reinzubringen und somit einen guten Rat abzugeben, und dann schlägt einem die geballte Macht des Mobil1 Fetischismus entgegen, ohne jeglichem Versuch, vorher mal zumindest ein wenig zu hinterfragen, ob nicht doch was dran ist. Bloß nicht gegenüber einem Thema öffnen, wo man ne feste Meinung hat, und seine eigenen Thesen hinterfragen!! Könnte ja schaden, wenn man was dazulernt!!*IronieOff* Ihr legt mir hier Wörter in den Mund, die ich nie gesagt habe. Ich möchte nicht wissen, wie groß das Geschrei wäre, wenn ich den Spieß umdrehen würde. Aber ich reiß mich halt zusammen und argumentiere sachlich, ohne persönlich zu werden und dem anderen die Wörter im Mund umzudrehen. So long, peace!

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Naja das Vw nicht die Haltbarsten Motoren Baut ist kein Geheimnis. Aber viele Vw Audi Fahrer berichten von Positiven eintrügen nach umstellen auf ein Festintervall Öl, das ein Konstruktion Fehler durch das Motorenöl vllt etwas hinausgezogen werden kann mag sein. Aber die ketten Problematik bekommt man mit Festint

@ casey1234,und genau das ist falsch was du behauptest,es gab viele viele TSI Motoren die schon kurz nach dem Kauf Probleme mit der Kette hatten und an dieser Stelle war das Öl noch frisch und keine 6 Monate drin,und damit basta,und deinen Nachweis das es nicht so ist bist du uns noch fällig,aber bitte nicht wieder mit einem Verweis in ein anders Forum,aber du schreibst ja es liegt ja massiv am Öl da müßten deine Fakten nur so aus dir raus sprudeln!!

Stellt sich die Frage ob die positiven Eindrücke nicht auch beobachtet worden wären wenn man das Longlifeöl im Festintervall fährt.
Wie dem auch sei, der Begriff Longlifeöl ist eh Schwachfug. Hat ein Öl die 507.00 ist es ein Longlifeöl, hat es die 229.51 ist es nur noch was für flexible Intervalle und landet es in einem Motor mit fixen Intervallen ist es ein ganz normales Öl. Wobei die fixen Intervalle manchmal länger sind als das Longlifegedöns ohne das diese Motoren irgendwie auffällig sind.
Dumm ist das die meisten 5W30 mittlerweile die Normen diverser Autohersteller auf ein und derselben Dose stehen haben welche sowohl fixe wie flexible Intervalle haben Die mal länger oder kürzer ausfallen. Was ist also ein Longlifeöl?

Zum Vollsyntetischen, die Zeiten wo Vollsyntetisch grundsätzlich besser sind als andere Öle dürfte Jahrzehnte her sein. Ein vollsyntetisches Öl nach 229.1 dürfte zwangsläufig schlechter sein als ein mäßiges HC-Öl nach 229.5. Des Weiteren ist ja seit einigen Jahren eine weitere Klasse von Grundölen im Spiel, die GTL-Grundöle. Die sind genauso maßgeschneidert wie die PAO, laufen aber als HC. Somit kann man nicht mehr zwingend sagen was besser ist ohne die Mixtur der Grundöle zu kennen.

Was die Qualität der Motoren und Getriebe von VW angeht, im Bekanntenkreis gibt es da keinen schlechteren Hersteller. Probleme haben da nur die Liebhaber des VW-Konzerns. Wenn es bei anderen Herstellern Probleme gibt liegen die Laufleistungen im Bereich 250000km aufwärts aber nicht bei 70-120000km.
Oder wie es ein Geplagter ausdrückte, VW baut Show & Shine Fahrzeuge. Optisch zumindest in den gehobenen Ausstattungen beeindruckend, die Rechnung kommt dann wenn die Reparaturen beginnen.

Zitat:

Naja das Vw nicht die Haltbarsten Motoren Baut ist kein Geheimnis.

Direkt nach Rover folgen Audi und VW mit den meisten Motorschäden je 1.000 verkaufter PKW. 😛

Wobei 2 Dinge bedenken muss
- Liegt es imho in 75% der Fälle an den Leuten, die das Auto fahren und denen warm fahren, Ölwechsel, gutes Öl und allgemein das Auto sch... egal sind
- Die zunehmende Moral vom Werkstätten immer gleich nen Austauschmotor verbauen zu wollen, sobald es mal hakt, statt das Problem zu lokalisieren und zu beheben.

Zitat:

Original geschrieben von Passarati-Turbo


Wobei 2 Dinge bedenken muss
- Liegt es imho in 75% der Fälle an den Leuten, die das Auto fahren und denen warm fahren, Ölwechsel, gutes Öl und allgemein das Auto sch... egal sind
- Die zunehmende Moral vom Werkstätten immer gleich nen Austauschmotor verbauen zu wollen, sobald es mal hakt, statt das Problem zu lokalisieren und zu beheben.

Trotzdem sind Motorschäden bei VW und Audi überaus häufig festzustellen,da nützt auch dein Beitrag nichts 😉

Zitat:

Liegt es imho in 75% der Fälle an den Leuten, die das Auto fahren und denen warm fahren, Ölwechsel, gutes Öl und allgemein das Auto sch... egal sind

Die Leute, die eigentlich besonders oft Motorschäden vorzuweisen haben müssten, wären dann Renault/Dacia Fahrer, denn wenn beim Auto maximal gegeizt wird, wird sich das auch auf den Service auswirken.

Nö, bei VW sind es definitiv oftmals Konstruktionsfehler, bzw übertriebenes Sparen im Einkauf zu Lasten der Qualität.
Traurigerweise schaffen Sie es das selbst bewährte und zuverlässige Motorserien nach einer Überarbeitung zu Mängelriesen werden.
Das dann eine gewisse Ignoranz der Fahrer die Schäden dann nicht reduziert liegt in der Natur der Sache.

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald


Nö, bei VW sind es definitiv oftmals Konstruktionsfehler, bzw übertriebenes Sparen im Einkauf zu Lasten der Qualität.
Traurigerweise schaffen Sie es das selbst bewährte und zuverlässige Motorserien nach einer Überarbeitung zu Mängelriesen werden.
Das dann eine gewisse Ignoranz der Fahrer die Schäden dann nicht reduziert liegt in der Natur der Sache.

Gut möglich..........aber es gab mal Zeiten da waren die VW Motoren überaus Robust und vollkommen unproblematisch und unempfindlich auf Öl und Fehlbehandlung. Wenn ich da so an meinen alten Passat aus den frühen 90er mit dem unverwüstlichen 1,8l und 90Ps zurückdenke, da war nie was an dem Motor.

Gruß Markus

Bei VW und Audi wird lieber in haptisch angenehme Cockpitoberflächen und "Klavierlack" investiert, als in die Technik hinter den Kulissen, damit sich die Kunststofffetischisten täglich daran reiben und ergötzen können. 😉

Na, du musst dir mit deinem Yaris hier keine Gedanken machen, dass du haptisch angenehmen Kunststoffoberflächen begegnest. Bei dem Billigkunststoff den Toyota da verbaut 😛

Dafür hast du aber ein prima, langlebiges Motörchen, das sogar 0W-20 verkraftet 😁

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