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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Volvo schreibt für einige Motoren ein A5/B5 Profil (klassisch addidiviert) trotz DPF vor !
Zitat:
Original geschrieben von blueskoda
Zitat:
Original geschrieben von Peugeot_Scooter
Sehr gewagte These, wie kannst du sowas behaupten ?
Lass uns mal in Details an deinem fundierten Wissen teilhaben...
Sicherlich wird's schmieren aber mit deiner Aussage führst du ja den ganzen Fred hier ad absurdum. Genau darin dreht es sich ja in den Paar wenigen Seiten hier und dann kommst du reingepoltert und haust so ne aufwendig recherchierte Klamotte in Raum. Hut ab !!!!!
Und der Vergleich mit dem Baumarktöl, super ey, wenn das doch genauso gut ist warum nimmste denn dann keins ausm Baumarkt ?
Ist wohl irgendwie sinnfrei der Vergleich meinste nicht auch ?
Sinnfrei genauso, wie alle Öle von den Ölraffinerien. Diese wollen doch nur unser "bestes".
Man nehme ein Öl aus dem Baumarkt und verlgeicht es mit einem, meinetwegen 20€/L Öl.
Jedes Öl was ich bislang gefahren habe, hat immer eine nussige Note gehabt.
Zwischen den Fingern gerieben, machen sich die Öle kaum unterschiede. -> das ist Wissenschaft :P
Schmieren, das tut jedes Öl. Welche Rückstände dabei entstehen, das sollte eigentlich jedem im klaren sein, dass ein in takter Motor kein ÖL verbrennt und somit alle weiterführenen Teile (Kat, DPF, Turbo) keinen Schaden nehmen können.
Ich habe etliche Ölsorten in meinem Motor gefahren. Kaputt gefahren habe ich ihn immer noch nicht. Und es sind schon 196.000km. In den 90.000km hat er sicherlich 8 verschiedene Ölkonzerne gefahren.
Für mich ist das ganze hier, eher eine philosophie die bis ins Unerdenkliche reicht. Das fängt von A an und endet mit verstopften Filtern, kaputten Pumpedüseelementen oder rauchenden Auspuffanlagen.
Das alles ist auf unsachgemäßen Umgang mit einem Motor zurückzuführen.
Und wenn man sich vielleicht doch nicht ganz sicher ist und meint, teilsynthethische Ablagerungen in irgendwelchen Leitungen oder auf den Ventilen sitzen zu haben, kann eine Motorölspülung mit MoS2 vornehmen und der Motor läuft dann auch weitere 200.000km
Alles klar jetzt sag ich nix mehr. Nussige Note und zwischen den Fingern reiben das geht mir selbst jetzt zu weit. Mach dein Ding.
Man sollte nicht dem Ölkonzern den Hahn zudrehen, sondern an der Nase der Entwickler.
inovation, super-leichtlauf, super-efficiency, super-low-saps, low-emission, racing-oil
Das Kling doch alles nach "kauf bei mir ein".
Ohne Witz, Öl hin oder her. Schmieren soll es und alles andere was den Aschehaushalt anbelangt, soll sich mal der Staat kümmern. Was letztendes hinten aus dem Auspuff kommt, ist immer hin weniger als alle Industrien auf der Welt zusammengezählt.
Es gibt viel schädlichere Schadstoffe, als die Emission von Co2 in die Umwelt.
Versickern tut die Asche ohnehin in den Boden und die Kühe merken beim Grasfressen auch nix von dem Zeug.
Von daher, was juckt es die Bohne ?
Zitat:
Original geschrieben von martins42
Zitat:
Original geschrieben von herr_lehmann2012
Jawoll...Volkswagen will ja 5 Milliarden einsparen. Also reicht es da wohl aus, die Entwicklung zu halbieren und den Rest des Wissens aus Motor-Talk zu ziehen...schließlich sind hier ja Leute unterwegs, mit 32 Jahren Berufsleben im "technischen Bereich" (auch Klospülungen müssen entwickelt werden und sind "technischer Bereich")!
Es ist jedenfalls völliger Unfug endlose Diskussionen über Verbrennungsrestasche von Motorölen zu führen, für Motoren, die praktisch keine relevante Ölmenge verbrauchen. Wenn diese Spuren von Restasche bei diesen Fahrzeugen irgendwas schädigen, sollte man dem Gaul gleich eine Kugel durch den Kopf schießen.
Du verstehst nicht?! Punkt 1: diese Plattform versteht sich als "Experten-Forum". Punkt 2: ja, möglicherweise(!!!) sind die verbrauchten Ölmengen nicht signifikant. Punkt 3: wie will man das bewerten? Über den ÖlPEILstab? Punkt 4. technische Aussagen treffen, ohne auch nur im geringsten in der Lage zu sein, die möglichen technischen Folgen abzuschätzen, hat nichts mit "Experten-Forum" zu tun, sondern ist Stammtisch. Punkt 5. du kannst garantiert nicht den Ölverbrauch und die daraus resultierenden Folgen abschätzen, die sich aus der Verwendung nicht aschearmer Öle ergeben (obwohl vorgeschrieben). Punkt 6. ich lande beim Ausgang: technisch ist die Aussage
Zitat:
dass ein in takter Motor kein ÖL verbrennt und somit alle weiterführenen Teile (Kat, DPF, Turbo) keinen Schaden nehmen können.
nicht haltbar (!!!) weil; Punkt 7. diese Abschätzung eine Abschätzung ist (Garagen[halb]wissen) und als absolute Aussage
Zitat:
keinen Schaden nehmen können.
nicht haltbar ist!
Jetzt mal ganz pragmatisch.
Man hat mir mitgeteilt, das 5w40 sei für einen VAG (2.0 TDI) nicht geeignet.
Ich habes trotz wiederwillen getan, weil die Eigenschaften des Öls Anhand eines Datenblattes ablesbar und vergleichbar sind. Und das vor allem zu den herkömmlich eingefüllten 5w30 Sorten.
Was bitteschön soll nun falsch gelaufen sein ? Die SAPS Werte sind vergleichbar mit dem, was ich zuvor eingefüllt habe. Die Schmierfähigkeit also der HTHS Wert ist um einige null-Komma Stellen besser, als das zuvor eingefüllte Longlife-ÖL.
Achja, Longlife suggeriert mit dem LONGSCHLEIF_Modus.
Das offensichtlich "falsch" eingefüllte Öl hat ja die gleichen Weich und Kriechstellen zu passieren und ist von der Konsitenz im allgemeinen gleich. Also was bitteschön sollte dann gleiches mit gleichem für ein Unterschied ergeben ?
Ich wollte ja ruhig sein......aber das es so schwer wird hätte ich nich gedacht........
Zitat:
Original geschrieben von herr_lehmann2012
Zitat:
Original geschrieben von martins42
Es ist jedenfalls völliger Unfug endlose Diskussionen über Verbrennungsrestasche von Motorölen zu führen, für Motoren, die praktisch keine relevante Ölmenge verbrauchen. Wenn diese Spuren von Restasche bei diesen Fahrzeugen irgendwas schädigen, sollte man dem Gaul gleich eine Kugel durch den Kopf schießen.
Du verstehst nicht?! Punkt 1: diese Plattform versteht sich als "Experten-Forum". Punkt 2: ja, möglicherweise(!!!) sind die verbrauchten Ölmengen nicht signifikant. Punkt 3: wie will man das bewerten? Über den ÖlPEILstab? Punkt 4. technische Aussagen treffen, ohne auch nur im geringsten in der Lage zu sein, die möglichen technischen Folgen abzuschätzen, hat nichts mit "Experten-Forum" zu tun, sondern ist Stammtisch. Punkt 5. du kannst garantiert nicht den Ölverbrauch und die daraus resultierenden Folgen abschätzen, die sich aus der Verwendung nicht aschearmer Öle ergeben (obwohl vorgeschrieben). Punkt 6. ich lande beim Ausgang: technisch ist die Aussage
Zitat:
Original geschrieben von herr_lehmann2012
Zitat:
dass ein in takter Motor kein ÖL verbrennt und somit alle weiterführenen Teile (Kat, DPF, Turbo) keinen Schaden nehmen können.
nicht haltbar (!!!) weil; Punkt 7. diese Abschätzung eine Abschätzung ist (Garagen[halb]wissen) und als absolute Aussage
Zitat:
Original geschrieben von herr_lehmann2012
Zitat:
keinen Schaden nehmen können.
nicht haltbar ist!
Das ist doch unphysikalischer Quatsch und du faselst! Und wenn du nicht in der Lage bist den Ölverbrauch deines Fahrzeugs abzuschätzen, bist du zu dumm oder dein Wagen von der Substanz her krank.
Bei meinem ist das sehr einfach. Ölstand nach dem Ölwechsel auf Maximum. Ölstand am Ende des Wartungsintervalls (20.000km) auch auf Maximum, ohne das was nachgefüllt wurde -> Kein mit Bordmitteln messbarer Verbrauch.
Hoch geschätze 2% Treibstoffeintrag bei 4l Volumen -> 80ml Ölverbrauch / 20.000km.
Da du ja meinst, die Dinge hochgenau messen zu müssen, kannst du gerne auch noch einen Aufschlag für das Abschätzungsrisiko machen. Sagen wir mal grob Faktor 3 -> 300ml / 20.000km (Wer das nicht am Peilstab mit einem Messbereich von ca. 1l sieht, ist eh blind.)
Nun rechne mal nach, wie viel Restasche 300ml auf 20.000 km ergibt. Vielleicht wird dir kann endlich klar, wie sinnlos es ist, sich in dem Verbrauchsszenario mit Restaschebildung zu beschäftigen.
Vor allem, wenn man vergleicht, wie viel - oder wenig - man absolut mit so einem Low-SAPS-Öl dabei spart. Und vergiss mal nicht die Restasche aus dem Treibstoff.
Das was du da betreibst hat nichts mit Expertentum zu tun, sondern ist das Verhalten von jemand der sich aus nichtigen Gründen gleich in die Hose macht. Benutze doch mal deinen Verstand!
Wenn man die Ascheanteile von BMW Longlife-01 und ACEA C3 vergleicht, dann ist der Maximalanteil bei C3 um die Hälfte geringer. Bei 300ml Ölverbrauch sind das (blöd und einfach gerechnet, 1ml = 1g) 4,8g Asche gegen 2,4g Asche. Nur: Wie viel macht das aus?
Man sollte nicht nur pauschal auf die Asche schauen sonder woraus sie besteht. Gerade Schwefel ist ja als Katalysatorgift bekannt, davon will man natürlich wenig davon haben. Den Schwefel bekomme ich ja auch nicht mehr aus dem Kat raus. Das ist der Grund für die beschränkungen.
Zitat:
Original geschrieben von blueskoda
Man hat mir mitgeteilt, das 5w40 sei für einen VAG (2.0 TDI) nicht geeignet.
Ich habes trotz wiederwillen getan, weil die Eigenschaften des Öls Anhand eines Datenblattes ablesbar und vergleichbar sind. Und das vor allem zu den herkömmlich eingefüllten 5w30 Sorten.
Ich vermute man sieht das nicht aus dem Datenblatt, ob es für diesen speziellen Motor geeignet ist. Motoren stellen Anforderungen an das Öl gemäß ihrer Konstruktion und diese Details stehen nicht im Datenblatt sondern man ersieht sie an den Freigaben.
Zitat:
Original geschrieben von Provaider
Man sollte nicht nur pauschal auf die Asche schauen sonder woraus sie besteht. Gerade Schwefel ist ja als Katalysatorgift bekannt, davon will man natürlich wenig davon haben. Den Schwefel bekomme ich ja auch nicht mehr aus dem Kat raus. Das ist der Grund für die beschränkungen.
Blöd das bei Einführung des Kat, sei es Benziner oder Diesel, Keiner die Notwendigkeit sah überhaupt auf den Schwefelanteil im Motoröl einzugehen. Das Thema Asche kam ja erst mit dem Rußfilter auf und dann auch nicht bei allen Herstellern. Die Meisten blieben bei ihren alten Vorgaben ohne das dabei Filter der Reihe nach verstopften, zumindest nicht mit Asche.
Davon abgesehen das es zb schwefelfreien Sprit seit 2000 gibt und vorher auch keine Probleme mit dem Kat bekannt wurden. Nur die Mitsubishi GDI vertrugen kein Schwefel im Sprit wegen NOX-Kat.
Aber das der Schwefel aus dem Sprit entfernt wurde hat schlicht seine Gründe im Umweltschutz, was nicht im Sprit ist kann keinen Schadstoff bilden. An Kat oder Filter dachte dabei Keiner.
Wobei sich Mir immer wieder die Frage stellt wie groß der Anteil an Schwefel und seiner Sulfatasche in der Probe von der verwendeten Schwefelsäure ist.
Zitat:
Original geschrieben von salieridai
Wenn man die Ascheanteile von BMW Longlife-01 und ACEA C3 vergleicht, dann ist der Maximalanteil bei C3 um die Hälfte geringer. Bei 300ml Ölverbrauch sind das (blöd und einfach gerechnet, 1ml = 1g) 4,8g Asche gegen 2,4g Asche. Nur: Wie viel macht das aus?
Sehr wenig.
Bei 7l Diesel / 100km sind das auf den 20.000 dann 1400l Treibstoff. Selbst nur den halben Grenzwert an Restasche des Treibstoff angenommen resultieren daraus nach EN 590 knapp 59g Asche.
Das Verhältnis kann sich jeder selber ausrechnen. Selbst wenn der Treibstoff die Restaschegrenze nur zu 25% ausnutzt, ergibt sich durch das Low-Saps-Öl am Ende nur ein Unterschied von in Summe weniger als 10%.
Auch die Schwefelanteile sind kein zwingendes Argument. Der Treibstoff (Diesel( ist heutzutage zwar schwefelarm, aber nicht zwingend schwefelfrei. Wiederum nur die halbe Ausschöpfung des Grenzwerts durch den Treibstoff angenommen, gehen da auf 20.000km an die 6g Schwefel durch die Abgasanlage.
Es bleibt dabei. Restasche-Betrachtung des verwendeten Öls ergibt erst Sinn, wenn der Motor ordentlich Öl schluckt. Und dann sollte man eigentlich die Ursache beheben, nicht an Symptomen rumdoktorn.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
[...]
Wobei sich Mir immer wieder die Frage stellt wie groß der Anteil an Schwefel und seiner Sulfatasche in der Probe von der verwendeten Schwefelsäure ist.
Da hast du was falsch verstanden. Die Bestimmung des Schwefelanteils geschieht unabhängig von Restaschebestmmung.Ginge sonst gar nicht.
Zitat:
Original geschrieben von martins42
Zitat:
Original geschrieben von herr_lehmann2012
Du verstehst nicht?! Punkt 1: diese Plattform versteht sich als "Experten-Forum". Punkt 2: ja, möglicherweise(!!!) sind die verbrauchten Ölmengen nicht signifikant. Punkt 3: wie will man das bewerten? Über den ÖlPEILstab? Punkt 4. technische Aussagen treffen, ohne auch nur im geringsten in der Lage zu sein, die möglichen technischen Folgen abzuschätzen, hat nichts mit "Experten-Forum" zu tun, sondern ist Stammtisch. Punkt 5. du kannst garantiert nicht den Ölverbrauch und die daraus resultierenden Folgen abschätzen, die sich aus der Verwendung nicht aschearmer Öle ergeben (obwohl vorgeschrieben). Punkt 6. ich lande beim Ausgang: technisch ist die Aussage
Zitat:
Original geschrieben von martins42
Zitat:
Original geschrieben von herr_lehmann2012
nicht haltbar (!!!) weil; Punkt 7. diese Abschätzung eine Abschätzung ist (Garagen[halb]wissen) und als absolute Aussage
Zitat:
Original geschrieben von martins42
Zitat:
Original geschrieben von herr_lehmann2012
nicht haltbar ist!
Das ist doch unphysikalischer Quatsch und du faselst! Und wenn du nicht in der Lage bist den Ölverbrauch deines Fahrzeugs abzuschätzen, bist du zu dumm oder dein Wagen von der Substanz her krank.
Das was du da betreibst hat nichts mit Expertentum zu tun, sondern ist das Verhalten von jemand der sich aus nichtigen Gründen gleich in die Hose macht. Benutze doch mal deinen Verstand!
Was bist du denn für ein Kesselflicker? Hat man dich zu heiß gebadet? Ich mach mir nicht in die Hose und benutze meinen Verstand. Ich sage doch lediglich, das die Aussage "ein Motor verbrennt kein Öl, weiterführende Teile können keinen Schaden nehmen" nicht haltbar ist, die deutsche Sprache ist da sehr präzise!
Tja, da schließt sich der Kreis. Wie schon vor Seiten geschrieben, irrelevante sophistische Haarspalterei.
http://www.motor-talk.de/.../...ammtisch-rund-ums-oel-t230315.html?...