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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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am 22. Mai 2014 um 10:23

Zitat:

Original geschrieben von Handschweiß

Bringt das euch eigentlich irgend etwas an Erkenntnissen mit euren Selbstversuchen? Ich meine, das funktioniert doch nur in einem Labor mit Prüfständen und wissenschaftlicher Exaktheit.

Wen genau meinst du?

Solange man keine Behauptungen aufstellt, daß eine wäre besser oder schlechter als andere, muß man sich da keine Gedanken drum machen :) Es werden nur Eindrücke geschildert. Wenn die sich dann wiederholen, darf eine Tendenz vermutet werden. Wie diese dann zu deuten wären, dafür haben wir den Thread hier ;)

@HL66

Man kann auch das 300V Power versuchen...

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Peugeot_Scooter

Zitat:

Original geschrieben von Golf6 gti

Warum ist die Öltemperatur mit dem Addinol 0540 3-4grad kälter wie mit dem Mobil New Life? Und warum klingt der Laufkultur des Motors deutlich angenehmer?

Guten Morgen,

....weil du es dir nur einbildest, deshalb.

Solche Unterschiede hatte ich mit LL3-Ölen, bei meinem letzten Golf TSI auch schon beobachtet.

Mit dem Fuchs Titan ging die Öltemperaturanzeige maximal auf 104-106 Grad. Mit Castrol und Mobil 1 ESP auch mal auf 110 Grad.

am 22. Mai 2014 um 10:29

Bessere Wärmeaufnahmefähigkeit bei Mobil1? :D ;)

Um endlich zurück zum Öl zu kommen:

Mein Motor hat kaum Verschleiß , ich bin aber immer auf der Suche nach dem Verschleißfreien Motor :-)

Anhand der letzten Analyse, meint ihr, ein 5W50 würde nochmal einen Vorteil bringen ?

Mein Händler ums Eck hat neuerdings das Valvoline VR1 5W50 das ja angeblich noch mehr Zink hat.

Ich bin erst zufrieden wenn ich nach 10.000km 2mg FE und 1mg Al habe :-))

Wenn die Verschleißschutzadditive wie bei mir deutlich gesunken sind kann man dann davon ausgehen daß diese bei Ihrer "Aufgabe" verbraucht wurden oder durch generelle chemische Zersetzung und Alterung ? Anders gesagt hätte ich bei gleicem Motor und Öl aber sehr sanfter Fahrweise uU noch höhere Werte ?

Zitat:

.. ich habe angedacht ob ich mal ein Motul 300V probieren will weil diese irgendwie eine gewisse Faszination haben, aufm Papier.

Das Motul 8100 stand nicht zur Diskussion

wenn es um Faszination auf dem Papier geht ist Redline (Artikel-Nr.: PR0063) mein Favorit ;)

schau hier

5W40 Motor Öl

API Service Class SN/SM/SG/CF/CJ-4/CI-4

Viscosity Grade SAE 5W40

Vis @ 100°C, cSt 15.1

Vis @ 40°C, cSt 94

Viscosity Index 170

CCS Viscosity, Poise, @*C 55@-30

Pour Point, °C -45

Pour Point, °F -49

Flash Point, °C 250

Flash Point, °F 480

NOACK Evaporation Loss,1hr @ 482°F (250°C), % 6

HTHS Vis, cP @150°C, ASTM D4741 4.6

17,49 € / 0,95liter :D

mit LL-Freigabe

am 22. Mai 2014 um 13:11

@ HL66

Deine Denkweise ist sehr amüsant :)

Einen verschleißfreien Motor gibt es nicht und den kann es auch nicht geben! Der Verschleiß von Metallteilen ist in die Motorkonstruktion einkalkuliert und es ist auch ausreichend Metall vorhanden, egal welche Ölvisko man fährt.

Mit Deinen Ölmarken- und Viskositätswechseln hast Du die Laboringenieure ganz schön verwirrt. :p

Bei der Suche nach dem besten Öl (theoretisch sollte eine Ölsorte unter 10.000 am Markt die Beste sein!) können die Laboruntersuchungen am wenigsten was bringen, denn jeder Motor wird mit einem Ölfilter betrieben, der die meisten Verschleißpartikel wegfiltert!!! Dein Labor verschweigt Dir das, weil sie sehr gerne den nächsten Untersuchungsauftrag erhalten würden. ;) Also bitte daran denken, bei der Laboruntersuchung testest Du nicht den Motorverschleiß mit einer Ölsorte, sondern die Funktionalität Deines Ölfilters!

Wenn Du aber weiterhin felsenfest davon überzeugt bist, dass der Ölfilter doch nicht filtert -> die Verschleißwerte an Metallen bei Deinem Motor sind so vernichtend gering, dass es noch mindestens für weitere 2 Mio. km reichen wird bis der Motor durch den Verschleiß verendet!

So oder so, die Labortests sind bei der Ermittlung des besten Öls überflüssig!

Aber schön, wenn man eine Aufgabe fürs Leben gefunden hat...

@golftanker

daß es den verschleißfreien Motor nicht gibt ist mir klar, das war auch mehr spassig / ironisch gemeint. Soll ich das nächstes Mal dazu schreiben ? Im netz erkennt man das meistens aber durch Symbole wie :-) das ich meines Wissens dazugeschrieben habe

Die Ölanalysen sind weltweilte gängige Praxis um Ölzustand und Verschleißvorgänge in Schmiersystemen zu untersuchen.. jeder will Geld verdienen aber so ganz dumm sind nicht alle...es gibt durchaus auch Wissen und Können außerhalb des MT Ölthreads.

In großen Industrieanlagen, Kraftwerken etc mit mehren tausend oder zehntausend Litern Ölinhalt wird ausschließlich nach Ölanalysen vorgegangen und niemals pauschaul nach Laufzeit o.ä, gewechselt.

Sicher, es gibt einen Ölfilter aber der filtert nur bis zu einer bestimmten Partikelgröße... ich gehe mal davon aus daß bei normalen leichten Verschleißvorgängen eine bestimmte Anzahl an größeren und kleineren Partikeln anfällt so daß durchaus Rückschlüsse möglich sind. Außerdem schreibt Oelcheck daß sie sich dessen durchaus bewußt sind und man z.b. die Ergebnisse anders bewerten muß wenn ein Feinst- oder Nebenstromölfilter vorhanden ist oder in einem Intervall eine große Menge Öl nachgefüllt werden muß...habe ich über das Intervall 70% von Ölinhalt durch Nachfüllen ersetzt so sind 20ppm FE anders zu bewerten als wenn bei gleicher Laufzeit nichts nachgefüllt wurde.

Also sind viele VW Motoren anders zu bewerten weil die häufig froh wären, man müsste nur 70% nachfüllen *ggg*

 

Zitat:

Original geschrieben von golftanker

So oder so, die Labortests sind bei der Ermittlung des besten Öls überflüssig!

Ich bin jetzt nicht Mobil 1 NewLife - Hasser aber offensichtlich kann man selbst mit Laborwerten (fakten)

manche Lobby-Arbeiten nicht bekämpfen ;)

Zitat:

Aber schön, wenn man eine Aufgabe fürs Leben gefunden hat...

:DTODLACH:D

am 22. Mai 2014 um 15:35

Schaut euch das Redline 0w-40 hat einen Vi von 197... Ist so ein hoher Viskositätsindex überhaupt möglich? Dache immer bei 190 sei Schluss?

So mal ne kurzer erfahrungs zum Thema bei Addinol Bestellen

Bestellt habe ich 20 .5 um 7 uhr10 4 x 5 Liter Highstar und 4 x 5 Liter Megastar . Ging alles total easy von deer Highstar Seite aus gezahlt wurde mit Paypal .

Am 21.5 um 9:30 uhr war die erste lieferung da welches nur das Megastar war . Ich sicherheishalber abends bei Addinol angerufen , die Dame die das bearbeitet ist schon ausser Haus werden morgen früh zurück gerufen . Heute morgen 8:10 uhr klingelt das Handy und ich erfuhr das es auf 3 Packete ausgeteilt worden ist und DPD da wohl nicht alles mitgenommen hat . Sendungsvervolgung nicht Möglich da diese Online nicht zugänglich war wegen Problemen . um 10:15 uhr der nächste Anruf man ist noch nicht weiter man habe mich aber nicht vergessen . Um 12.45 Uhr ein Anruf meiner Frau das restliche Öl ist gekommen . Ich um 13.00 uhr bei Addinol angrufen ( habe die nummer zurückgerufen die mich auch angrufen hatte ) die Nette Dame ging ans Telefon und sagt Hallo Herr xxx hatte also die nummer gespeichert und wuste sofort wer dran war . Fand ich klasse . Sie fuhr weiter fort : Sie wollen mir bestimmt sagen das ihr Öl da ist . Ich sagte ja genau alles da . Sie meinte sie hätte mich die die nächsten 10 min auch angerufen . Also 1A Service Hut ab .

Alter vom Öl

Das Highstar ist vom 12.12.2013 was auch die noch aufgedruckte MB 229.3 erklären würde . Das Megastar ist von 5.5.2014 also grade mal 2 Wochen alt ;) Auch hier Top !!

Dann kam heute noch eine Lieferung M1 4x 5 Liter vom Öldepot auch alles noch 2014 also hier auch alles firsch .

 

Zitat:

Original geschrieben von golftanker

ausreichend Metall vorhanden, egal welche Ölvisko man fährt.

Jetzt wirst du amüsant . Sorry aber das ist blödsinn . Mit nem 15W40 hast du weit mehr verschleiss wie mit nem 0W40 und das wird dir jeder Ölhersteller bestätigen . Der Filter hält auch nicht alles zurück . Er mag zwar Partikel zurückhalten die den Verschleiss fördern aber an der Ölvisko kann er auch nichts ändern

Man muss sich immer die Stribeck-Kurve vor Augen halten.. Das Minimum an Reibungswiderstand liegt sehr oft im Bereich der Mischreibung. Da liegt aber keineswegs das Verschleissminimum..

Geringere Reibkraft bedeutet nicht "immer" geringerer Verschleiss.. Bitte nicht verwechseln..

Wenn man mit einem dünneren Öl zu häufig in diesem Reibungsminimum bewegt, kann es Durchaus sein, dass die Mischreibung zu vorzeitigen Tod des Motors führt.

Wenn man aber natürlich eine Analyse hat mit solch geringen Verschleisswerten und das mit nem sehr niederviskosen Öl, dann kann man dieses auch weiterhin verwenden. Es muss aber ein Aussagekräftiges Intervall sein: D.h. Es müssen alle Fahrzustände aufgetreten sein, von Dauerbleifuss bis zum Standlauf...

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von cinfoM

Zitat:

.. ich habe angedacht ob ich mal ein Motul 300V probieren will weil diese irgendwie eine gewisse Faszination haben, aufm Papier.

Das Motul 8100 stand nicht zur Diskussion

wenn es um Faszination auf dem Papier geht ist Redline (Artikel-Nr.: PR0063) mein Favorit ;)

schau hier

5W40 Motor Öl

API Service Class SN/SM/SG/CF/CJ-4/CI-4

Viscosity Grade SAE 5W40

Vis @ 100°C, cSt 15.1

Vis @ 40°C, cSt 94

Viscosity Index 170

CCS Viscosity, Poise, @*C 55@-30

Pour Point, °C -45

Pour Point, °F -49

Flash Point, °C 250

Flash Point, °F 480

NOACK Evaporation Loss,1hr @ 482°F (250°C), % 6

HTHS Vis, cP @150°C, ASTM D4741 4.6

17,49 € / 0,95liter :D

mit LL-Freigabe

Das Mobil 5w50 kommt sehr nahe dran und ist um ein vielfaches billiger. (Auch die 100°C-Visko ist kaum anders trotz w50)

In DE ist das Redline nicht bezahlbar.. Da würde ich eher zu Motul 300V greifen.

Gleichgute Werte und billiger...

am 22. Mai 2014 um 17:09

Zitat:

Original geschrieben von golftanker

Also bitte daran denken, bei der Laboruntersuchung testest Du nicht den Motorverschleiß mit einer Ölsorte, sondern die Funktionalität Deines Ölfilters!

Dachte bis jetzt immer es ist eine Motorölanalyse und keine Motoranalyse. Was so Leute machen die entweder wissen wollen wass das Frischöl wirklich enthält oder schauen was davon nach ~15Tkm noch übrig geblieben ist.

VR1 und so... Ist es denn so schwierig bei Bob Frischölanalysen vom VR1, PeakLife und NewLife zu finden? Da sieht man wieviel Zink drin ist (nein, es ist nicht schwierig)

Redline hab ich mir netztechnisch auch schon mal angeschaut. In den amerikanischen Foren sind viele Evo-Fahrer auf Redline nicht so gut zu sprechen (?) :)

Hm ich meine ich hab einige sehr gute Redline Analysen gesehen und daß es einen sehr hohen Gehalt an Molybdän hat ... vielleicht verwechsel ich es aber auch mit Royal Purple... wie auch immer, ich zahl keine 20 Eur für einen Liter MOtoröl, ich hab nen Opel und kein Kampfjet

Auch wenn ein Ölfilter einen Teil rausfiltert, er tut das immer und er filtert auch immer nicht alles... also kann so eine Analyse schon Rückschlüsse auf Verschleißvorgänge zu ... mehr Verschleiß bedeutet auch mehr an nicht filterbaren Partikeln

Ich bleibe erst mal beim LM Leichtlauf, Wechsel auf ein W50 war nur so ein Gedanke...auch wenn wir da x fach diskutiert haben, beim direkten Wechsel finde ich daß die Motoren mit 50er Ölen echt an Dynamik verlieren

Wearcheck hat meinen Report korrigiert und nun mitgeteilt daß sie vom LM Leichtlauf keine Daten vom Frischöl haben..ich hab jetzt mal gefragt ob sie das noch nachholen. Wie lange gibt's das eigentlich ?

Bin am überlegen ob ich die Analyse zu LM schicke ob sie "Ihr" Öl darin erkennen können... ich habs aber in nem Baumarkt gekauft und gehe davon aus daß das drin ist was draufsteht... und frage nach den niedrigen Additivwerten für ein Full Saps Öl

@Hunter

Machst Du Dich jetzt selbstständig mit nem Ölwechsel Service ? *gg*

Wie entsorgst Du das ganze Altöl ? Ich hab da schon bei unseren 3 Fahrzeugen zu tun und muß mir was einfallen lassen... nein, ich kipps nicht in den Gulli oder Wald und vergrabe es auch nicht im Garten

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