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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Doppelpost...

am 30. April 2014 um 10:24

@Sachte

Nein, das ist keine Suppe sondern ein gutes Öl. Ich habe es gestern eingefüllt. Einen Unterschied zum TQE 9000 habe ich aber noch nicht bemerkt.

am 30. April 2014 um 10:41

Zitat:

Original geschrieben von Graf.PorNo

Wird nun ein Motor dauerhaft mit zu geringer Temperatur betrieben, so wird der Austrag von Wasser bzw. der genannten Säuren vermindert.

Rein anhand des Fahrverhaltens (Kurzstrecke / Langstrecke) scheint mir dieser Erklärung nicht ganz vollständig.

Ich halte das durchaus für ausreichend. Wie lang ist der Grossteil der Arbeitswege? Unter 10km? Das wird im Winter schon schwierig, die Bude warm zu kriegen (ohne Zuheizer). Dazu kommt, das hängende Thermostate und keine Temperaturanzeige eine vergangene Episode im Automobilbau sind. Früher(tm) hatte man die Anzeige, dann nicht mehr. Heute werden elektronisch geregelte Thermostate eingesetzt, deren Nichtfunktion leicht vom Steuergerät erkannt werden sollte. Ob es das dem Fahrer dann auch mitteilt? Hoffentlich.

Zitat:

Original geschrieben von Graf.PorNo

 

Die meisten aktuellen Fahrzeuge verzichten auf eine Anzeige der Öltemperatur bzw. Kühlmitteltemperatur, so dass ein Fehler im Wärmemanagement des Motors u.U. lange Zeit unentdeckt bleibt.

Das sollte durch OBD erschlagen werden, weil Abgasrelevant...

am 30. April 2014 um 10:53

Zitat:

Original geschrieben von Graf.PorNo

Der Motor arbeitet z.T. deutlich unterhalb seiner regulären Betriebstemperatur.

Inwiefern? Wieviel °C Öltemperatur ist Motor unter regulären Betriebstemperatur? ;)

 

Zitat:

Original geschrieben von E_scort

Ich halte das durchaus für ausreichend. Wie lang ist der Grossteil der Arbeitswege? Unter 10km? Das wird im Winter schon schwierig, die Bude warm zu kriegen (ohne Zuheizer). Dazu kommt, das hängende Thermostate und keine Temperaturanzeige eine vergangene Episode im Automobilbau sind. Früher(tm) hatte man die Anzeige, dann nicht mehr. Heute werden elektronisch geregelte Thermostate eingesetzt, deren Nichtfunktion leicht vom Steuergerät erkannt werden sollte. Ob es das dem Fahrer dann auch mitteilt? Hoffentlich.

Nein, wie soll denn ein Steuergerät das erkennen? Selbst die elektronisch gesteuerten Kennfeldthermostate können nur in der Art beeinflusst werden, dass die Temperatur des Öffens/Schließens variiert werden kann. Leitungsunterbrechung bzw. Totalausfall wird erkannt, Fehlfunktion leider nein. Allenfalls bei der (alten) AU hätte so etwas erkannt werden können (Motor wird nicht warm), über OBD eher weniger, dort ist nur noch primär eine Plausibilitätskontrolle der Werte der im Abgasstrang vorhandenen Sensoren vorgesehen und eine nicht erreichte Solltemperatur des Kühlmittels ist kein abgasrelevanter Fehler.

Bei der heutigen Diagnosetestergläubigkeit der Werkstätten habe ich meine Zweifel, ob denn so ein Fehler beim Service (so er denn überhaupt noch durchgeführt wird), tatsächlich erkannt wird. Leuchtet die MKL -> einfach löschen. Kostet 50€ und der Kunde kommt schon wieder, falls es erneut auftritt. Nur wie schon geschrieben, die MKL leuchtet nicht, wenn der Thermostat hängt. Also ist das auch kein Fehler, jedenfalls nicht aus Sicht der Werkstatt.

Ich habe beim 325i erst vor ein paar Monaten eine Öltemperaturanzeige nachgerüstet. Das Öl wird schneller warm als gedacht. Weil das Auto nur von 4-9 zugelassen ist, habe ich außerdem die nie genutzte Standheizung entfernt. Die enorm umständlich lang verlegten Schläuche und die SH selbst, haben nur sinnlos den Motorraum geheizt, bzw. den Kühlkreislauf vergrößert und so die Erwärmung des Wassers verlangsamt.

am 30. April 2014 um 12:14

Wenn der Temperaturverlauf des Kühlmittels nicht zur vorgesehenen Durchströmung des großen Kühlkreislaufs passt, wird das STG schon merken, dass was anders ist als sonst. Ob's dann schlau genug programmiert ist, um die Fehlerquelle selbst bestimmen zu können, keine Ahnung.

Zitat:

Original geschrieben von E_scort

Wenn der Temperaturverlauf des Kühlmittels nicht zur vorgesehenen Durchströmung des großen Kühlkreislaufs passt,

wenn ein Kühlmittel Strömungssensor vorhanden ist... ;)

Ich kann dir bestätigen, dass bei meinem Motor nur der Ausfall der elektrischen Kühlmittelpumpe (Drehzahlabweichung) erkannt wird, was allerdings auch gemeldet wird, da in diesem Fall ein schwerwiegender Schaden auftreten kann. In einen Motor wird kein "überflüssiger" Sensor eingebaut, die zwingend notwendigen sind vorhanden, mehr nicht. Gerade die Motoren von Kleinwagen sind oftmals noch Steinzeittechnik (Gußeisenblock, mech. Drosselklappe, Saugrohreinspritzung bei Otto, mech. Kühlmittelpumpe, etc.)

Da kann man froh sein, wenn motorisch überhaupt irgendetwas überwacht wird. Wenn ist die Überwachung sowieso nur auf Fehler bezogen, die sehr kurzfristig zu einem Folgeschaden oder zur Nichteinhaltung der Abgasvorschriften führen bzw. führen können. Probleme, die sich erst langfristig bemerbar machen, sollen dem Fahrer auch gar nicht mitgeteilt werden. Ganz im Gegenteil, würde man sich doch das Werkstattgeschäft kaputt machen. Das primäre Ziel der Hersteller ist, das Fahrzeug möglichst mängelfrei über die Garantie-/Gewährleistungs-/Leasing-/Kulanzzeit zu bringen. Danach sind die Fahrzeuge zur Reparatur in der Werkstatt wieder gern gesehen.

Funktioniert im großen und ganzen für alle Beteiligten auch ganz gut, erst ab ca. 10 Jahren und 150tkm ist dann das Lebensdauerende erreicht und die Reparaturhäufigkeit nimmt i.d.R. deutlich zu. Oder auch mal früher, wenn z.B. das Öl den Motor zugesetzt hat. Und da vertrete ich die Auffassung, dass eine korrekte Kühlmitteltemperatur mit zur Öl- und Motorsauberkeit sowie zur ordnungsgemäßen Regeneration des DPF mit beiträgt. Ob eine 10°C geringere Kühlmitteltemperatur bereits signifikante Auswirkungen besitzt, vermag ich nicht zu beurteilen, 20°C weniger führen jedoch dazu, dass z.B. bei BMW-Dieseln die DPF Regeneration ausbleibt.

Findet obendrein Berücksichtigung, dass bei vielen Fahrzeugführern nicht mal das Aufleuchten einer Kontrolllampe dazu führt, eine Werkstatt aufzusuchen (solange das Auto fährt ist auch nix kaputt), dann sind solche Dinge wie ein defektes Kühlmittelthermostat nicht mehr als ein Schönheitsfehler. Und wenn der Motor des Kleinwagens nach 80.000km das Zeitliche gesegnet hat, dann liegt es eben an der Nutzung als Stadtfahrzeug und der mäßigen Qualität des Fahrzeugs. Zumindest nach der Meinung vieler. Dabei sind die Motoren vieler Kleinwagen aufgrund der einfachen Technik im Prinzip eher robuster als die der Premiummarken. Regelmäßige Wartung (Ölwechsel mit vorgeschrieben Schmierstoff, Zündkerzen-/Luftfilterwechsel, einwandfreier techn. Zustand der Motorkomponenten) vorausgesetzt, halten die Motoren selbst fast ewig. Auch im Kurzstreckenbetrieb.

Zitat:

Original geschrieben von ChromeVanadiumM

Zitat:

Original geschrieben von B207L

… also Leute das nimmt hier Ausmasse an…

 

Es wird fröhlich gemischt (am liebsten verschiedene Viskositäten auch von verschiedenen Herstellern), ein Schuß Mathy dazu und sowieso nur 40er hinter dem W. Ölfirmen mit Marketing werden überhaupt gleich mal ad Akter gelegt, weil wer Werbung macht ist schlecht, man fährt lieber Baumarktöl. Herstellerfreigaben sind zum Fische füttern… und Roller bzw. Rasenmäher sind vorrangig die Objekte der Begierde… belegen muss auch niemand mehr etwas, was ja das vorher geschriebene ja relativieren würde.

 

Was soll das? Ich frag ja nur… gehts hier um Salat? Wobei Tomatensalat und Grüner auch Differenzierung bedürften…oder?

B207L,

 

Du bist genau der richtige, der hier Ausmaße kritisiert. :rolleyes:

 

Gibst hier selber Phantasie-Motoröltemperaturen aufgrund einer meiner Beiträge zum besten, welche noch nicht mal auf konkrete Nachfrage belegt werden.

 

Lenkst da mit viel Gesülze auf Abgastempeaturen ab und vermutest schlußfolgernd unglaubliche Öltemperaturen, u. a. weil Du ein glühendes Ladergehäuse beobachtet hast.

B207L - Hinweis auf Abgastemperaturen

 

Warum wohl keinen Beleg? :confused: Weil Du offensichtlich erkannt hast, daß Du Unsinn geschrieben hast! ;)

weil du entweder die Antwort nicht verstanden hast oder etwas nicht gelesen hast… ist mir aber egal, du kannst es ja selbst regergieren. Im Notfall auch um den Daumen ausrechnen. Es stimmt schon das in der Regel 150° Öltemperatur nicht überschritten werden, aber in der Wanne auf das gesammte Füllvolumen gesehen. Kürzfristig gibt es aber mehrere Hotspots im Motor, wo man mal locker kurzfristig viel höherer Umgebungstemperaturen hat (Turbo, Feuersteg, etc. …) und das Öl folglich auch, aber dies aushalten muss (es ging ja um den Verkokungstest der Russen, soweit ich mich erinnere, der hier als unrealistisch dargestellt wurde, was er wohl aufgrund der Kochdauer letztlich auch ist, aber hier geht es auch um das Aufzeigen einer Reaktion – nämlich dem Hitzeverhalten von verschiedenen Motorölen und die damit verbundene Verkokungsneigung). Das erklärt auch die Versuchsanordnung, da Motoröle kurzfristig sehr hohe Temperaturen aushalten… grundsätzlich solltest du dir aber überlegen, warum es solche Versuchsanordnungen überhaupt gibt – dann kommen wir der Sache schon ganz nahe.

am 30. April 2014 um 13:39

Zitat:

Original geschrieben von Robbi22

@Sachte

Nein, das ist keine Suppe sondern ein gutes Öl. Ich habe es gestern eingefüllt. Einen Unterschied zum TQE 9000 habe ich aber noch nicht bemerkt.

Ist hier auch nicht der Anspruch. Die Hoffnung wäre weniger, daß es besser ist, als daß es länger gut bleibt ;)

am 30. April 2014 um 14:07

@all

Ich habe keine Ahnung, wer der hier immer und immer wieder zitierte "Sternendoc" gewesen sein soll, aber ich finde die Meta-Debatte, die um ihn hier offenbar seit Jahren kreist, weder unterhaltsam, noch hilfreich.

Was ich aus dem Mitlesen jedenfalls mitbekommen habe, ist, daß zumindest der Verdacht begründet wurde, er sei nicht, wofür er sich ausgab.

Ich bin selbst kein Doktor - aber Naturwissenschaftler vom Grunde her.

Wer sich gewissermassen in den Verdacht bringt im Wissenschaftsbetrieb, nicht ordentlich zu arbeiten, oder irgendwelche Randbedingungen (dazu gehört ggfs. auch die eigene Person) zu verfälschen, nicht zu beachten, oder was auch immer sonst für Zweifel kommen - es besteht Beweispflicht des Betreffenden, will er seine Arbeit/Titel/Position verteidigen. Es geht dabei nichtmal um die juristische Seite (generelle Unschuldsvermutung - Beweispflicht der Anklage) - es geht um die Reputation. Niemand sonst im Wissenschaftsbetrieb würde den Betreffenden noch ernst nehmen. So sind auch die Plagiatsvergehen zu bewerten.

Vor diesem Hintergrund kann ich nicht anders, auch wenn ich mir nicht 3340 Seiten Debatte durchgelesen habe, als der Position von dodo32 zuzuneigen.

So, ich hoffe, damit einen Denkanstoß geliefert zu haben, und hoffe weiterhin, daß dieses Thema sich erledigt, da es den Thread unnötig vermüllt.

Allen, denen ich mit diesem Beitrag auch zuviel Müll dazu fabriziert haben sollte: Entschuldigung.

Zitat:

Original geschrieben von Graf.PorNo

Gusseisenblock, mech. Drosselklappe, Saugrohreinspritzung bei Otto, mech. Kühlmittelpumpe, etc.

Bist wirklich der Graf Porno, zumindest liest sich für mich diese Auflistung wie einer :D All die guten Dinge, die bald nicht mehr sein werden...

am 30. April 2014 um 15:26

http://www.federalmogul.com/.../KurbelwellenlagerMTZ122010.pdf

http://www.mahle-aftermarket.com/.../Bearings

Siehe ab Folie 27

http://www.kvm.tul.cz/.../Problematika_opotrebeni.pdf

Gruß

am 30. April 2014 um 15:26

@AnTeeAs

Der einzige Denkanstoß sind rein die Inhalte. Ein Debatte drumherum ist eine "politische" und völlig uninteressant.

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