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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

Original geschrieben von Segelohr

Guten Abend zusammen :)

Ich habe soeben einen Liter Öl bei meinem 330i mit der N52 Maschine nachgefüllt, was erstmal ja nicht so spektakulär ist :D

Bei der Gelegenheit habe ich mal in die Einfüllöffnung reingeleuchtet und gesehen, dass dort und im Motor immer noch Reste von den Longlife-Kurzstrecken-Exzessen der Vorbesitzerin in Form von schwarzen per Finger lösbaren Ablagerungen vorhanden sind, obgleich sich diese durch häufigere Ölwechsel (etwa alle 15.000 km) etwas gemindert haben.

Was haltet Ihr von einer LM-Ölspülung? Habe Angst, mir da den Motor zu versauen :confused:

Eine andere Überlegung ist, jetzt in kürzesten Intervallen Ölwechsel zu machen, um den Schlonz da rauszukriegen.

Welche Frequenz sollte man da nehmen? 1.000 km oder nur 500?

Vielen Dank :)

Bzgl. Reinigung habe ich wie geschildert das LM Top Tec 4100 5W40 genutzt.

Im M52 2,5 Liter (e36 323i) mit 400 tkm und im M54 3,0 Liter (e46 330ci) mit 43 tkm.

Ergebnis im M54: Öl sieht so aus wie vorher, sonst kein Unterschied fest stellbar, wobei ich auch mit dem Wagen wenig gefahren bin.

Im M52: Es sind bernsteinfarbene Ablagerungen im Öl, die wahrscheinlich durch das Öl gelöst wurden.

Insofern hat das LM eine reinigendere Wirkung als das BMW Öl (Castrol bzw. BMW original Öl).

Ob das mit dem M1 auch passiert wäre, kann ich natürlich nicht sagen.

Einen Verdacht, den ich nach dem ersten tanken hatte, hat sich jetzt erhärtet:

Ich brauche mit dem LM Öl knapp einen Liter mehr Autogas als vorher (das entspricht ca. 0,8 Liter Benzin).

Ich hatte auf 80 tkm einen Durchschnittsverbrauch (Tankmenge, nicht BC) von 9,53 Liter Autogas.

Seit dem Ölwechsel bin ich 2tkm gefahren und habe einen Verbrauch von 10,48 Litern (Autogas) gehabt. Fahrweise & Fahrprofil "wie immer".

Zitat:

Original geschrieben von B207L

TBN hat nichts mit der Reinigungswirkung zu tun… und heisst schon was wenn du einen Benziner hast

Hast teilweise recht, ich hab mich dazu verleiten lassen TBN zu einer reinen Reiningungskenngrösse zu deklassieren. Aber das ist ja genau was die meisten hier tun, wollte es halt auf dem selben Niveau beibehalten.

Auf der anderen Seite wir die TBN, was ja die alkalische Reserve bzw. das Vermögen eines Öl bezüglich Bindung von Säure welche bei der Verbrennung entsteht darstellt, durch Additivierung erreicht bzw. festgelegt. Diese Additivierung ist unter anderem auch für die reinigende Wirkung eines Öls verantwortlich.

Darum setzen viele eine hohe TBN einer hohen Reinigungswirkung gleich, davon wollte ich mit Absicht nicht zu sehr abweichen. :-)

 

Zitat:

Original geschrieben von B207L

stimmt nicht, sind grundsätzlich anders additiviert (das ESP als Low SAPS, ein HC+, das New Life, metalorganische Additive und fast vollsynthetisch) … VI sollte daher ein anderer sein. Visko bei 40° ergo auch anders, sie haben einfach andere Grundöle. Allerdings wird sich der Unterschied erst am Ende des Intervalls wirklich zeigen… 

Nun, eigentlich sollte es doch egal sein ob ein fertiges Öl aus diesem oder jenem Grundöl besteht, mehr oder weniger Additive enthält, solange es dessen Zweck über den vorgesehen Zeitraum vollumfänglich erfüllt.

Zudem würden mich die Quelle dieser Information bezüglich verwendeter Grundöle der genannten Öle interessieren.

 

Zitat:

Original geschrieben von B207L

tut doch keiner, ausser es handelt sich aus dem Zusammenhang, um einen gewünschten Vergleich verschiedener Viskositätsklassen.

Oh doch, sonst käme ich erst gar nicht darauf das zu schreiben, aber ist ja nicht so wichtig.

 

Zitat:

Original geschrieben von Sachte

Das könnte sein, aber wer hat das jetzt wann und wo festgestellt? Dem Datenblatt nach (?)

Nun, was denkst Du, was wird hier im Thread schon seit hunderten von Beiträgen gemacht? Bingo, dem brauchen wir wohl nichts mehr hinzu zu fügen.

 

Nein im Ernst, man kann sich hier bestimmt informieren und auch gute Ratschläge erhalten, es gibt ja auch Leute hier die wirklich Ahnung haben, das schätze ich auch. Mir ging es nur darum mal ein Öl in die Runde zu werfen welches aus irgend welchen Gründen nicht bzw. höchstens ganz wenig Beachtung findet (der Preis kanns ja nicht sein, da fast alle eh nur das aller Beste wollen, egal wie viel es kostet), und man hier nicht auf die meist genannten zu sehr fest fährt.

am 24. Juni 2013 um 14:53

Also knappe 30% mehr Öhre pro Liter finde ich schon ordentlich... (oder hab ich mich verzählt?). Für ein ESP NewLife :)

Wenn es um das Beste geht kann man sich ja einen der Motul 300V oder X-max aussuchen ;)

am 24. Juni 2013 um 16:16

Zitat:

Original geschrieben von mr_shaba

 

Hast teilweise recht, ich hab mich dazu verleiten lassen TBN zu einer reinen Reiningungskenngrösse zu deklassieren. Aber das ist ja genau was die meisten hier tun, wollte es halt auf dem selben Niveau beibehalten.

Auf der anderen Seite wird die TBN, was ja die alkalische Reserve bzw. das Vermögen eines Öl bezüglich Bindung von Säure welche bei der Verbrennung entsteht darstellt, durch Additivierung erreicht bzw. festgelegt. Diese Additivierung ist unter anderem auch für die reinigende Wirkung eines Öls verantwortlich.

Darum setzen viele eine hohe TBN einer hohen Reinigungswirkung gleich, davon wollte ich mit Absicht nicht zu sehr abweichen. :-)

Nun ja es kommen immer wieder neue Foristen hinzu

die sich noch nicht so tief in diese Materie eingelesen haben.

Die Höhe der TBN ist schon wichtig,

zeigt sie doch welche Reserven das Öl gegen Versauerung hat.

Motoröle die mit Longlife-1 beworben werden

haben meist eine hohe TBN. Beispiel Mobil 1 OW-40

Je nach Motor, Fahrprofil und Zusammensetzung der Blow-by-Gase

reicht die Reserve aus, oder wird überfahren.

Am Ende entsteht der Schwarzschlamm und andere feste Ablagerungen.

Artikel aus dem Jahr 1988

http://wissen.spiegel.de/.../show.html?...

Warum hat ACEA seit 2008 für die Bio-Komponente im Kraftstoff nachgebessert,

die Motoröl-TBN von 6 auf 8 auf nun ACEA A3/B4-10 > 10 angehoben :rolleyes:

23 Jahre später Artikel vom 18.09.2011

http://www.autoservicepraxis.de/...n-sie-ihm-keine-chance-1066026.html

Was man auch wissen sollte,

http://www.lubrizol.com/.../ACEA-A3B4-10.html

SAE 0W-30 based on API Group IV base oils.

SAE 5W-40 and SAE 5W-30 based on API Group III base oils.

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von Aygo Club

Die "herausragenden Stärken" eines Öls werden doch immer im Vergleich zu einem 15W-40 Standardöl angepriesen. :rolleyes: Wenn man stattdessen ein anderes Öl derselben Viskosität zum Vergleich heranziehen würde, stellt sich heraus, dass beide in etwa gleich gut sind. Nichts anderes hat vor mehreren Wochen der Öltest in der "auto motor und sport" ergeben. Als Referenzöl würde das Castrol Edge 5W-30 mit 13 "Billigölen" verglichen. Letztentlich hat sich herausgestellt, dass fast alle Öle ähnlich gut waren.

Besonders überrascht war ich vom Ergebnis des günstigen litauischen Mannol, was dem Castrol praktisch in nichts nachstand.

Ha, habs mir gerade mal schnell angeschaut.

Ist wohl von Castrol gesponsort, mochten keine echte Konkurenz von Fuchs, Total, LM... da die sonst öfters "verlieren" bzw. andere mind. genauso viele Punkte holen :D

Wahrscheinlich sind 24/30 Punkte wo das Castrol einmal vorne liegt und einmal hinten für den popo, oder steht irgendwo was sich da unterscheidet (sonst wäre das ja das neue Reinigungsöl mit so vielen Punkten bei Additiven und hier müsste in diesem Punkt nun immer dieses empfohlen werden :rolleyes: )?? Für 98% der Motoren sowieso egal...

Mal sehen, ob das Castrol-Marketing sich hier meldet :D

am 24. Juni 2013 um 17:09

Zitat:

Original geschrieben von Laurin-2008

Was man auch wissen sollte,

http://www.lubrizol.com/.../ACEA-A3B4-10.html

SAE 0W-30 based on API Group IV base oils.

SAE 5W-40 and SAE 5W-30 based on API Group III base oils.

Gruß

The most common being:

SAE 0W-30 based on API Group IV base oils.

SAE 5W-40 and SAE 5W-30 based on API Group III base oils.

Es ist also weder eine Notwendigkeit noch eine Forderung der ACEA.

am 24. Juni 2013 um 17:43

um ehrlich zu sein blick ich bei dem ganzem öl mist nicht mehr durch

was haltet ihr von einem öl 5W30 mit diesen freigaben :

Spezifikationen:

• ACEA (A3/B3/B4/C3) API (SM/CF)

Freigaben:

• BMW (LongLife-04)

• MB (229.51)

• VW (502.00/503.00/503.01/504.00/505.00/506.00/506.01/507.00)

Eigenschaft Testverfahren Einheit Wert

Dichte bei 15°C D 1298 kg/m³ 845

Flammpunkt COC D 92 °C 224

SAE-Klasse 5W-30

Stockpunkt D 97 °C -35

TBN D 2896 gKOH/kg 6,5

Viskosität bei -25°C D 5293 CP 6500

Viskosität bei 100°C D 445 CSt 11,2

Viskosität bei 40°C D 445 CSt 67,5

Viskositätsindex D 2270 160

 

No Name 5 Liter kosten 24,95

 

???

am 24. Juni 2013 um 17:57

Zitat:

Original geschrieben von EJ9 Limo

um ehrlich zu sein blick ich bei dem ganzem öl mist nicht mehr durch

was haltet ihr von einem öl 5W30 mit diesen freigaben :

Spezifikationen:

• ACEA (A3/B3/B4/C3) API (SM/CF)

Freigaben:

• BMW (LongLife-04)

• MB (229.51)

• VW (502.00/503.00/503.01/504.00/505.00/506.00/506.01/507.00)

Eigenschaft Testverfahren Einheit Wert

Dichte bei 15°C D 1298 kg/m³ 845

Flammpunkt COC D 92 °C 224

SAE-Klasse 5W-30

Stockpunkt D 97 °C -35

TBN D 2896 gKOH/kg 6,5

Viskosität bei -25°C D 5293 CP 6500

Viskosität bei 100°C D 445 CSt 11,2

Viskosität bei 40°C D 445 CSt 67,5

Viskositätsindex D 2270 160

 

No Name 5 Liter kosten 24,95

 

???

Denn Freigaben nach ist es ein top öl,nur für den preis bekommst ein marken öl von fuchs oder menguin oder total

das mit der TBN von 6,5 und der ACEA (A3/B3/B4) kann aber nicht ganz so funktionieren oder? Da is doch 8 minimum nach dem link weiter oben.

Gibts da keinen Link zu dem Öl?

am 24. Juni 2013 um 18:12

Hier ein Link das Öl ist von Mannol

http://www.mannol.de/?...

 

 

gehört den das Mobil1 0W40 New Life noch zum besten ? da ich das eigentlich kaufen wollte.

Für welches Auto/Motor?

am 24. Juni 2013 um 18:18

für 2,4,6 in der Signatur ;)

Zitat:

Original geschrieben von chaOskOenig

das mit der TBN von 6,5 und der ACEA (A3/B3/B4) kann aber nicht ganz so funktionieren oder? Da is doch 8 minimum nach dem link weiter oben.

Gibts da keinen Link zu dem Öl?

Bin mir jetzt nicht mehr 100 % sicher aber ich meine die TBN 8 ist die mindest TBN bei nicht LL Ölen . 8 für ist für ein LL3 Öl schon zu viel .

Zitat:

Original geschrieben von EJ9 Limo

für 2,4,6 in der Signatur ;)

Motoren? 5Takt? OPOC???^^

Zitat:

Original geschrieben von grumpy user

 

236.14 von Fuchs (ATF 4134) ist rückwärts kompatibel zu 236.12 und es wird von MB empfohlen bei ÖLwechsel der 722 Getrieben mit 5Gänge und obligatorisch für 7G.

Hab selbst sehr gute Erfahrungen im 722 5G Getriebe.

Danke für deine Meinung, dann werde ich wohl das anschaffen, wenn der Wechsel ansteht.

War heute in der Werkstatt und habe Servoöl auffüllen lassen weil der Pegel etwas niedrig war.

Habe mir auch die Flasche zeigen lassen, man lernt ja gerne was dazu, es war MB "Mehrbereichsöl für Servolenkung Schaltung Kupplung Hydraulik" Sofern ich das hinterher ergoogelt habe hat es die Freigabe nach Blatt 345.0

Vertraue da auf die Werkstatt dass die wissen was da rein gehört, DEXRON ATF ist es auf jeden Fall nicht, weil die Flüssigkeit eine gelbe Farbe hat.

@Mannol Öl: Für die 25 euro kannst du doch auch schon ein 0W40 haben. Und das Mobil1 soll immer noch eines der besten sein

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