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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Das Video zum Ausdampfen war von Shell, aber die haben bestimmt keine Ahnung von Schmierölen

Aus eigener Erfahrung in verschiedenen Autos kann ich sagen daß es keine Ablagerungen gibt bei LL3 Ölen, solange man nicht meint diese im Longlife Intervall zu fahren... normal gewechselt bleiben die Motoren perfekt sauber... ach und da viele Öle die LL3 Normen und die hochgelobten MB Normen erfüllen, warum gibts dann in den VWs Ablagerungen, in den Benz nicht ?

Ebenso steigt der Ölverbrauch nicht an. Warum die neueren VW Motoren teilweise soviel Öl brauchen kann ich nur spekulieren... Sparmaßnahmen, Toleranzprobleme oder Absicht um die LL Intervalle durch Frischöl überhaupt erreichen zu können

Zitat:

Bisher hat das Fahrzeug immer alle 20tkm bei Volvo einen Ölwechsel nach Vorschrift bekommen. Eingefüllt wurde laut Rechnungen ein 5W-30. Ich denke mal nach einer Ford Norm.

Da kann was nicht stimmen... gemäß diesem Thread sind die Ford Normen äußerst böse...ein 5W30 noch viel mehr weil es die Temperatur nicht kann und der Schmierfilm reist... es ist völlig ausgeschlossen daß ein Motor mit 5W30 solange hält... Du hast Dich bestimmt vertan

:-))

am 15. März 2013 um 10:17

Zitat:

Original geschrieben von dodo32

oder was meinst Du jetzt? :confused:

Wenn das Öl über 100 Grad warm wird, verdunstet das Wasser mit der Zeit bzw. die flüchtigen Anteile im Öle. Aber sicher nicht nach 30 Kilometern und schon gleich gar nicht, bei "gemütlicher" Fahrweise. Ein moderner TDI ist bei diesen Aussentemperaturen und voll aufgedrehter Heizung da gerade erstmal warm. Das kommt immer darauf an, man muss das gesamte Fahrprofil kennen und nicht einfach mal 30 Kilometer in den Raum werfen. Es gibt auch unterschiedliche Füllmengen etc.

Beim Benziner bewirkt der Unterdruck im Kurbelgehäuse

ein schnelleres Ausdampfen des Kondensats.

Beim Diesel mit Bio-Diesel ist der Flammpunkt > 130°C es verbleibt auch bei Unterdruck

das über das Blow-By eingeschleppte Raps-ME, Palm-ME, oder Soja-ME länger im Motoröl.

Denn deren Flammpunkt liegt über dem Diesel.

Weiterhin hat Bio-Diesel eine höhere Wasserlöslichkeit und mit der X-ME-Anreicherung im Motoröl verändert sich auch der Cloud-Point ( CP~beginnende Paraffinausfällung ).

Zum Motoröl, siehe dazu auch den Beitrag von Schmudi zu den Änderungen in der ACEA 2012.

Wer die 2012 Lubrizol-Spider genau betrachtet dem wird eine Abschwächung der Freigaben bei der Kolbensauberkeit auffallen. http://www.lubrizol.com/.../ACEA-A3B4-10.html

Somit ist IMHO auch klar warum die Schmierstoffhersteller das Design der Ölflaschen ab 2008 mehrfach in schneller Folge wechselten. Sie haben nachgebessert. Dadurch war es den ADMs möglich den Additivierungslevel augenscheinlich sofort festzustellen und auf Abverkauf zu drängen.

Nur zwei Firmen haben meines Wissens frühzeitig auf die verbesserte Additivierung zur Biostabilität in den Auslobungen hingewiesen.

Gruß

 

Aufgemerkt.

IMHO, Raps und Rapsöl ist, wenn nicht genmanipuliert eins der wertvollsten Nahrungs-

und Viehfuttermittel, es gehört nicht in Kraftstoffe.

http://orgprints.org/10446/1/Materarbeit_Maria_Ehrlich.pdf

http://de.academic.ru/dic.nsf/technik/86/Abfallfette

Wasser und teilweise Kraftstoffanteile beim Otto dampfen bei Temperaturen von 100°C aus, ich habe das schon ausprobiert mit einer kalibrierten Waage und Thermoschrank ;)

am 15. März 2013 um 11:26

Zitat:

Original geschrieben von HL66

Ebenso steigt der Ölverbrauch nicht an.

Auf welcher Grundlage behauptest Du das, wo do so viele User hier genau das Gegenteil an ihren konkreten Fahrzeugen beobachtet und berichtet haben?

Zitat:

Original geschrieben von HL66

Warum die neueren VW Motoren teilweise soviel Öl brauchen kann ich nur spekulieren...

Tatsache ist aber, dass nach Umölung auf andere, gute Öle er 5W-40 oder 0W-40-Klasse ein deutlich niedrigerer Ölverbrauch beobachtet und berichtet wurde. Dabei waren es immer noch VW-Motoren...

Ich kann verstehen, dass Du Deine Vorurteile verteidigen möchtest, dass die Kritik an LL-Öl ja sicherlich haltlos sei und VW keine Motoren bauen könne, aber das, was hier im Forum reichlich Fahrer beobachtet haben, spricht halt eine andere Sprache.

Zitat:

Original geschrieben von Laurin-2008

Aufgemerkt.

IMHO, Raps und Rapsöl ist, wenn nicht genmanipuliert eins der wertvollsten Nahrungs-

und Viehfuttermittel, es gehört nicht in Kraftstoffe.

Aber genmanipuliert ist der Ertrag bedeutend höher, und als Kraftstoff ist er genauso gut wie ökologisch angebauter "Bio"-Diesel. :D

Zitat:

Original geschrieben von HL66

... ach und da viele Öle die LL3 Normen und die hochgelobten MB Normen erfüllen, warum gibts dann in den VWs Ablagerungen, in den Benz nicht ?...

Mehrere Faktoren spielen eine Rolle, einer davon ist aber mit Sicherheit der, das MB in vergleichbaren Motoren wesentlich (40-50% bei Benzinern, bei Diesel gerne nochmal das doppelte) höhere Ölmengen als VAG verfüllt.

Zb. sh. meine Signatur im Audi 4 ltr. für LL bis 30tkm/2 Jahre

versus

5,5 ltr. im SLK für nur 15tkm/1Jahr.

Das macht auch bei gleicher Ölqualität schon einen riesengroßen Unterschied!

Bilder von verschlammten 1.8T (163 PS Turbo + nur ca. 4 ltr. Wechselmenge) kann man sich im Audi-Bereich anschauen (hatten wir hier aber auch schon mehrfach). Bei ungünstigem Fahrprofil und schlechter Ölqualität neigt dieser Motor zur Schlammbildung. Wenn dieser Schlamm dann langsam aber sicher über das LL-Intervall das Ölsieb zusetzt, stranguliert er sich quasi selber von innen > Exidus.

Da die Ölmenge nicht einfach zu erhöhen ist, bleibt als sinnvolle Lösung hier nur Öle mit besseren Grundöle (die erst deutlich später verkoken > zb. 229.5) zu verwenden und ggflls. die Intervalle zu verkürzen.

VAG hat bei dem 1.8T lediglich mit einem geänderten (grösseren) Ölfilter nachgepfuscht.

Zitat:

Original geschrieben von HL66

Zitat:

Bisher hat das Fahrzeug immer alle 20tkm bei Volvo einen Ölwechsel nach Vorschrift bekommen. Eingefüllt wurde laut Rechnungen ein 5W-30. Ich denke mal nach einer Ford Norm.

Da kann was nicht stimmen... gemäß diesem Thread sind die Ford Normen äußerst böse...ein 5W30 noch viel mehr weil es die Temperatur nicht kann und der Schmierfilm reist... es ist völlig ausgeschlossen daß ein Motor mit 5W30 solange hält... Du hast Dich bestimmt vertan

:-))

20tkm Intervall ist die Vorgabe von Volvo. Auf den Rechnungen stand immer 5W-30. Allerdings nicht welches. Da das Auto ja auf dem Focus basiert, gehe ich einfach mal von einer Ford Norm aus.

Dem Motor geht es eigentlich ganz gut. Verbraucht auch praktisch kein Öl. zumindest muss man zwischen den Wechseln nicht nachfüllen.

Wegen der "bösen" Ford Normen frage ich ja nach.;)

Zitat:

Original geschrieben von zylindertausch

Zitat:

Original geschrieben von HL66

 

 

Da kann was nicht stimmen... gemäß diesem Thread sind die Ford Normen äußerst böse...ein 5W30 noch viel mehr weil es die Temperatur nicht kann und der Schmierfilm reist... es ist völlig ausgeschlossen daß ein Motor mit 5W30 solange hält... Du hast Dich bestimmt vertan

 

:-))

20tkm Intervall ist die Vorgabe von Volvo. Auf den Rechnungen stand immer 5W-30. Allerdings nicht welches. Da das Auto ja auf dem Focus basiert, gehe ich einfach mal von einer Ford Norm aus.

 

Dem Motor geht es eigentlich ganz gut. Verbraucht auch praktisch kein Öl. zumindest muss man zwischen den Wechseln nicht nachfüllen.

 

Wegen der "bösen" Ford Normen frage ich ja nach.;)

Kommt darauf ob Du Dienst nach Vorschrift machen mußt oder dem Wagen was Gutes tun darfst.

 

Volvo Öle sind Öle nach A5/B5

am 15. März 2013 um 17:40

Zitat:

Original geschrieben von Felyxorez

Zitat:

Original geschrieben von daniel_T23

 

Sicherlich das beste was du machen kannst! 5w-40 +229.51 + 505.01! Damit hast du auch Reserve bei einer möglichen Ölverdünnung!

Ich bin beim überlegen ob ich meinem BMW 330d mit DPF nicht doch ein 5w-40 mit entsprechender LL04 Norm gönne, wenn ich mir so manche Threads mit Ölverdünnung durchlese ;)

330d mit DPF ist nicht gleich 330d mit DPF.

Wenn es sich um einen E46 330d mit passivem Nachrüstpartikelfilter handelt, dann kannst du ein normales LL01 nehmen.

Die Ölverdünnung betrifft das Schwefelarme LL04 eigentlich nicht. Es geht dabei nur um Verbrennungsrückstände die einem aktiven DPF schaden können. Wenn du einen E9X hast wird das der Fall sein.

Es ist der neue N57 Motor, (Bj. 2010) der jetzt noch im 5er F10 eingesetzt wird ...

Also DPF ab Werk und daher LL04 erforderlich...

Zitat:

Original geschrieben von wvn

Zitat:

Original geschrieben von zylindertausch

 

20tkm Intervall ist die Vorgabe von Volvo. Auf den Rechnungen stand immer 5W-30. Allerdings nicht welches. Da das Auto ja auf dem Focus basiert, gehe ich einfach mal von einer Ford Norm aus.

Dem Motor geht es eigentlich ganz gut. Verbraucht auch praktisch kein Öl. zumindest muss man zwischen den Wechseln nicht nachfüllen.

Wegen der "bösen" Ford Normen frage ich ja nach.;)

Kommt darauf ob Du Dienst nach Vorschrift machen mußt oder dem Wagen was Gutes tun darfst.

Volvo Öle sind Öle nach A5/B5

Ich darf dem was Gutes tun.:D

@Daniel_T23

Ja gut, dann ist das klar.

Ich hab das nur betont weil viele E46 Fahrer zum Teil der Annahme sind, ihr Auto brauch LL04 weil sie einen DPF oder nur eine Grüne Plakette haben.

Zitat:

Original geschrieben von DeathAndPain

Zitat:

Original geschrieben von RSII-Sven

Ich bestelle das Öl eh beim oil-center.

Dann wollte ich mir das Mobil1 0W-40 new life bestellen.

Selber schuld. Diese Online-Ölshops sind fast nie die bessere Wahl. Bei Ebay wäre das Öl wie nahezu immer billiger, und zwar rund 5 Euro und ein weiterer Euro weniger Versandkosten.

Ich werde nie begreifen, warum hier alle auf irgendwelche Ölshops schwören.

Zitat:

Original geschrieben von DeathAndPain

Zitat:

Original geschrieben von dodo32

 

Nix, das Kühlsystem steht unter Druck und ist bis auf den Deckel vom AGB dicht, oder was meinst Du jetzt? :confused:

Du machst selber schon deutlich, dass Du nicht so richtig verstanden hast, was er meint, machst Dir aber zugleich nicht die Mühe, richtig zu lesen, denn er hat sich in obigem Zitat ja ganz klar ausgedrückt.

Er redet von Wasser, das bei über 100 Grad aus dem Öl (!) herauskocht, und Du vom Kühlsystem... Ölkühlungen sind bei PKW eher unüblich.

Deine üblichen und dämlich langweiligen Belehrungen mir gegenüber, kannste gerne stecken lassen, Du Stänkerer. Ich bin auch nur ein Mensch. Den Rest von meinem Beitrag hast Du auch unterschlagen.

Und im Gegensatz zu reinen Internetheoretikern wie Dir, habe ich ein reales Leben und lege auch am lebenden Objekt Hand an. Ich frage mich manchmal, ob Du auch so eine dicke Lippe riskieren würdest wenn Du vor mir stehst. Du gehst mir sowas von auf den Sack, das glaubst Du nicht. Ich hab Dir mehrmals die virtuelle Hand gereicht und Du schlägst Sie entweder weg, oder kommst mit so nem halbseidenen Quatsch um die Ecke. Ausser hier im Ölthread mit Deinem angelesenen Sterndoktorwissen, kommt doch von Dir hier auf MT nix im großen Stil. Also wer bist Du? Was willst Du eigentlich? Habe fertig für heute

am 15. März 2013 um 21:30

Zitat:

Original geschrieben von Weizenkeim

Zitat:

Original geschrieben von SRAM

SHELL V-Power ist 100% GTL Diesel. Also Diesel, das nach dem Fischer Tropsch Verfahren hergestellt wird. Es hat die gleichen positiven Eigenschaften wie Biodiesel II, aber da unverschnitten, schlagen diese Eigenschaften auch voll durch. Eben auch auf den Preis.

Warum hält sich hier eigentlich keiner an Dieter Nuhr ?

 

Gruß SRAM

Moin,

ich halte mich mal nicht an Dieter Nuhr. Aus welcher Quelle stammt die Aussage, dass Shell V-Power 100% GTL sei?

Nach meinem Kenntnisstand enthält V-Power nur 5% GTL-Anteil.

Selbst die riesige Pearl-Anlage in Katar dürfte nicht annähernd die Kapazitäten besitzen, um ein V-Power aus 100% GTL

flächendeckend in Europa anbieten zu können.

Ich bitte um Aufklärung.

Gruß Frank

Ich warte auch noch auf die Quelle dieses Wissens.

Nach meinem Wissensstand (Shell veröffentlicht keine Zahlen) ist im Shell V-Power 5% GTL plus Additive enthalten.

Im Aral ist kein GTL enthalten.

Bei Shell ist es möglich reinen GTL Diesel zu kaufen "Shell GTL Fuel" (Fuhrunternehmen z.B.)

Wenn das Pearl GTL Werk in Qatar vollständig in Betrieb ist (beide Linien) können bis zu 140.000 barrel an flüssigen GTL Produkten jeden Tag produziert werden. Dies sind aber trotzdem "nur" 8% der gesamten Produktionskapazität von Shell (weltweit)

Quellen:

http://www.shell.de/.../gas-to-liquid.html

http://de.wikipedia.org/wiki/GtL-Verfahren

http://www.shell.com/.../overview.html

http://www.shell.com/.../largest-gtl-plant.html

am 15. März 2013 um 21:58

Zitat:

Original geschrieben von DeathAndPain

Selber schuld. Diese Online-Ölshops sind fast nie die bessere Wahl.

Ich werde nie begreifen, warum hier alle auf irgendwelche Ölshops schwören.

Ich persönlich kaufe auch bei Hustert im Onlineshop. Warum? Weil ich dort immer frische Ware bekomme und weiß, dass es auch wirklich das ist, was ich bestelle. Über ebay bei halbseidenden Händlern? Nein Danke. Mein NAchbar meinte auch, er müsse unbedingt billiger bestellen. Ergebnis: 1. Kanister bereits 4 Jahre alt, 2. Kanister nicht mehr original verschlossen. Rückgabe: Vergiss es. Verschlossener Behälter zum halben Preis und der andere ist ja nicht verschlossen, also keine Rücknahme. Weiter habe ich dads Ganze nicht verfolgt.

Nicht falsch verstehen, ich kaufe vieles bei ebay (nach Preisvergleich), auch Öl ist OK, wenn es über einen ordentlichen Händler läuft. Da ist es dann aber dann in der Regel nicht günstiger (selbes Produkt, selbe Menge vorausgesetzt).

Gruß Schmudi

am 15. März 2013 um 23:44

Moin Holger,

viele bekannte Schmierstoffhändler fahren zweigleisig und vertreiben sowohl unter ihrem eigenem

Namen als auch über Ebay.

Hustert vertreibt als Oil-Center und unter diesem Namen auch direkt in der Bucht.

Das Oeldepot24 hat dort den Benutzernamen Opaplette. Das sind nur zwei Beispiele, es gibt etliche weitere.

Ich beziehe mein Öl schon seit ein paar Jahren nur noch über Internet, u.a. auch bei den genannten Quellen.

Meist bestelle ich dort über Ebay, weil es für mich am bequemsten ist.

Und nicht immer, aber sehr oft, ist es über Ebay auch noch am günstigsten, wie D&P schon angemerkt hat.

Ich weiß zwar nicht, wie die Händler das realisieren, bei der anfallenden Provision noch eine halbwegs

angemessene Marge zu erzielen, aber es muss sich bei der enorm breiten Plattform, die Ebay bietet, wohl rentierern.

Gruß Frank

Edit: Von SRAM wird zum Thema V-Power und 100% GTL wahrscheinlich nichts mehr kommen.

Das macht er gerne, irgendwelche Thesen in den Raum werfen und auf konkrete Nachfragen

bringt er, wenn überhaupt, maximal irgendwelche Links, bevorzugt englischsprachig, die das ursprüngliche

Thema meist nur noch am Rand tangieren.

Aber für ihn sind wir hier eh nur irgendwelche Sektierer, die keine Ahnung von der Materie haben.

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