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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Und genau das, unter anderem die Cetanzahl erhöhen, macht Zweitaktöl.
Ja, aber die Frage ist halt, was solch Gemisch in einem Pumpe-Düse- oder CommonRail-Motor sonst so alles veranstaltet. Dann lieber einen definierten Cetanzahlverbesserer für Dieselmotoren, auch wenn er zwei Euro teurer ist. Oder nageln lassen, das liegt schließlich in der Natur von Dieselmotoren.
Zitat:
Original geschrieben von Laurin-2008
Zitat:
Original geschrieben von Franky147
Hallo !
Was für ein Motoröl ist für einen Alfa GT 2.4 JTDm 20V BJ 2007 zu empfehlen.
Hat jemand Empfehlungen, damit er vielleicht auch nicht zu laut nagelt.
Danke
Frank
Das wäre eine Alternative zum Ätsch. :)
Das Andere ist leistungsschwächer hat nur die MB 229.31
http://www.ebay.de/sch/i.html?...
Gegen Nageln im Stand hilft die Zumischung von 2-Takt zum Dieselkraftstoff 1zu200.
Näheres findest Du unter ;)
http://www.motor-talk.de/.../...-oel-dieselkraftstoff-t623039.html?...
http://www.motor-talk.de/.../...-oel-dieselkraftstoff-t623039.html?...
Danke für den Tipp
Zitat:
Original geschrieben von DeathAndPain
Ja, aber die Frage ist halt, was solch Gemisch in einem Pumpe-Düse- oder CommonRail-Motor sonst so alles veranstaltet. Dann lieber einen definierten Cetanzahlverbesserer für Dieselmotoren, auch wenn er zwei Euro teurer ist. Oder nageln lassen, das liegt schließlich in der Natur von Dieselmotoren.
hmm
also ich kippe 2Takt oel schon seit 10 JAhren in meinen common rail 2l diesel BMW
Hab jetzt 370tkm mit dem Zeugs gedreht und bisher alles topp..
Zumindest hats mir auf jeden Fall nicht geschadet..
Weiss natuerlich nicht was waere wenn ich das nicht gemacht haette.. :)
Gruss
Zitat:
Original geschrieben von KeinAutoNarr
Klar, am besten monatlich, da ja die meisten ihr Öl sooo stark belasten :eek: Dann hält der Motor vllt. anstatt 333tkm noch 11tkm mehr, mehr wann schon bei 12tkm Öl wechselt anstatt erst bei bei so 16tkm. Aber deine Aussage ist natürlich in sich richtig.
Lassen wir die Diskussion lieber.
Es kommt natürlich auch immer drauf an wie man zu seinem Auto steht und was es einem bedeutet .
Für den einen ist es einfach nur ein Gebrauchsgegenstand dem es eagl ist was mit dem Auto ist Hauptsache es bringt ihn von A-B und da wird ein ÖW auch nur alle 2 Jahre gemacht und wenn der Motor wirklich kaputt gehen sollte nen neuen Gebrauchten oder wird teuer repariert .
Dann gibt es noch die und zu denen zählen wohl viel hier ich auch denen ist es wichtig das mihr Auto zuverlässig ist und es vielleicht auch lange fahren wollen und froh sind wenn ich Auto nach 20 Jahren noch läuft wie ne 1 . Da wird eben gepflegt zum einen zur dauerhaften erhaltung zum anderen auch aus der freude am schrauben . Aber sind wir mal ehrlich wenn ich alle 10000 Km ÖW mache und das von mir aus auch 2 mal im Jahr sind das für mich mit Filter und günstigen Bedingungen 40 € im Jahr . Darüber braucht ich nicht zu reden das ich lächerlich denn jede Tankfüllung kostet mehr . Wenn ich nach dazu erschwerte Betriebsbedingungen habe , Kurzstrecke fahre dann rechtfertigt das sogar die 10000 Km und so steht es auch in der BA das man bei erschwerten Betriebsbedingungen halbjährlich ÖW machen soll . Ist wie die Sand-By zeit beim Handy . Wenn da 40 Stunden angegeben werden sind das 40 Stunden und besten Bedingungen sprich : Voller empfang , Handy darf nicht klingeln etc so ähnlich wird das mit den angegeben 15000 Km auch sein .
Aber es ist beim Öl eben so , da kann man nicht protzen und am wichtigsten im Motor ist das Öl und da wird auf Teufel komm raus versucht zu sparen und das ist mir unverständlich .
Aber ich denke mal dein Username verrät und warum du diese einstellung hast das wir es übertreiben den du gehörst denke ich auch zu denen die es nicht ganz so ernst meinen und das Auto als Gebrauchsgegenstand sehen . ( Nicht böse gemeint nur eine Vermutung ) Aber das ist ja auch Ok wenn dem so ist .
Ich wechsel weiterhin alle 10000 Km und gut ist . Jeder erfahrene Schrauber sagt einem lieber früher wechseln wie das allerteuerste Öl gefahren . Ich kennen jemandem der beim Motorinstandsetzer arbeiter der hat auf seinem Volvo ( mit viel Wohnwagenbetieb ) fast 500000 Km drauf und immer nur 10W40 gefahren und alle 8000 Km gewechselt . Der Motor sieht aus wie neu und läuft auch so . Er sagt immer hauptsache das zeug kommt raus und ist immer Frisch .
Sehe ich ähnlich nur das ich ein gutes 5W40 verwende .
Gruß Hunter
Zitat:
...
Aber es ist beim Öl eben so , da kann man nicht protzen und am wichtigsten im Motor ist das Öl und da wird auf Teufel komm raus versucht zu sparen und das ist mir unverständlich .
...
Ich wechsel weiterhin alle 10000 Km und gut ist . Jeder erfahrene Schrauber sagt einem lieber früher wechseln wie das allerteuerste Öl gefahren .
...
Gruß Hunter
Kann ich so unterschreiben!:D
Zitat:
Original geschrieben von KeinAutoNarr
Klar, am besten monatlich, da ja die meisten ihr Öl sooo stark belasten :eek:
Dann hält der Motor vllt. anstatt 333tkm noch 11tkm mehr,
mehr wenn schon bei 12tkm Öl wechselt anstatt erst bei bei so 16tkm.
Aber deine Aussage ist natürlich in sich richtig.
Lassen wir die Diskussion lieber.
Die Angaben im Bordbuch beziehen sich immer
auf üblich bis sehr schlechte Einsatzbedingungen.
Betrachten wir nur 15.000km im Jahr
bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit ( MFA )
im reinen Stadtverkehr von 30Km/h dann sind das
15.000km : 30Km/h = 500 Stunden
Mit anteilig Landstraße bei 50Km/h => 300h
Viel Autobahnverkehr bei 100Km/h => 150h
=> viel Autobahnverkehr belastet den Schmierstoff weniger
Natürlich sind solche geringen Betriebsstunden für einen Schmierstoff lächerlich gering.
Jedoch durch die Magermix/Lamda-Technik, wird der Schmierstoff deutlich höher belastet.
Weiterhin kommt noch die Zumischung
von Bio-Kraftstoffen und andere Sondermüll Zutaten.
http://www.asia.ru/de/ProductInfo/510452.html
Niemand sollte so Blauäugig sein,
zu glauben, das bei Massenprodukten wo auf 4 Stellen hinterm Komma gerechnet wird,
das Produkt besser als genügend (DIN) ausgelegt wird.
Was die Erfahrung zeigt, kann man hier in vielen Freds nachlesen
Vielfach gilt im Vertrieb,
den Auftrag bekommt nur der, der den Kunden am glaubwürdigsten belogen hat. :D
Deshalb kaufe ich nur M-Öle, die nach Bemusterung namentlich in der BEVO unter Datenblatt 229.5/51 gelistet sind. :cool:
Wechsel alle 10tkm das mit Raps/Palmmethylester ( empirische Grösse Flammpunkt 170°C ) kontaminierte Motoröl, pflege und reinige die Pumpe-Düse Elemente durch Zugabe von Zweitaktöl zum Kraftstoff, in Mischung 1 auf 200. Bis heute, nach mehr als 250.000km P-D-Km, hatte ich noch keinen Schaden, weder am Motor, Turbo mit VTG oder an den P-D-Elementen.
Denn eins ist mir klar.
Mein PKW mit P-D-Motor
ist ein Wegwerf-Auto, :mad:
weil ein Motorschaden den Zeitwert übersteigt.
Für das Geld bekomme ich schon einen neuen Sandero. ;)
Gruß
Tank doch einfach Aral Ultimate Diesel. Da hast du keine Biodieselbeimischung, es stinkt nicht so und der PD Motor laüft leiser, der Verbrauch sinkt etwas, das Öl wird nicht so stark verunreinigt, .... Da rechnet sich der Mehrpreis von 10Cent pro Liter schnell. Auf das 2-Takt Öl kann man dann bestimmt auch verzichten.
Zitat:
Original geschrieben von quakex
also ich kippe 2Takt oel schon seit 10 JAhren in meinen common rail 2l diesel BMW
Der ist aber auch schon 10 Jahre alt. Damals hat die CommonRail-Technologie noch nicht die Drücke und Leistung zuwegegebracht, die sie heute schafft. Deswegen hat VW damals für seine leistungsfähigen Modelle auch noch auf die Pumpe-Düse-Technologie gesetzt. Erst wesentlich später hat CommonRail so weit nachgezogen, dass die höheren Herstellungskosten für PD nicht mehr zu rechtfertigen waren.
Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe bei meiner Bemerkung nicht an Steinzeit-Commonrails gedacht.
Zitat:
Original geschrieben von Georg-TDI
Zitat:
Original geschrieben von hunter123
Jeder erfahrene Schrauber sagt einem lieber früher wechseln wie das allerteuerste Öl gefahren .
...
Gruß Hunter
Kann ich so unterschreiben!:D
Ich würde vor meiner Unterschrift darauf bestehen, dass das Wort "wie" in "als" geändert wird. :D
Zitat:
Original geschrieben von zylindertausch
Tank doch einfach Aral Ultimate Diesel. Da hast du keine Biodieselbeimischung, es stinkt nicht so und der PD Motor laüft leiser, der Verbrauch sinkt etwas, das Öl wird nicht so stark verunreinigt, .... Da rechnet sich der Mehrpreis von 10Cent pro Liter schnell. Auf das 2-Takt Öl kann man dann bestimmt auch verzichten.
10 Cent pro Liter reicht noch nocht mal; das Ultimate ist irrsinnig teuer. Da ist man bei einer Tankfüllung locker mal mit 6 Euro Aufpreis dabei. Die Rechnung geht nicht auf.
Einmal habe ich es mal ausprobiert aus Neugier. Tank gut leergefahren, dann mit Ultimate vollgemacht und ab auf die Autobahn.
Gemerkt habe ich - gar nichts. Kein Unterschied. Kein wahrnehmbar geringerer Verbrauch. Gar nichts.
Dafür zahle ich keine 6 € / Tankfüllung Aufpreis. Dann lieber mit dem Geld ein Ölwechsel mehr im Jahr. Da hat garantiert auch der Motor mehr von.
Zitat:
Original geschrieben von zylindertausch
Tank doch einfach Aral Ultimate Diesel. Da hast du keine Biodieselbeimischung, es stinkt nicht so und der PD Motor laüft leiser, der Verbrauch sinkt etwas, das Öl wird nicht so stark verunreinigt, .... Da rechnet sich der Mehrpreis von 10Cent pro Liter schnell. Auf das 2-Takt Öl kann man dann bestimmt auch verzichten.
Das ist absolute Abzocke,dieser Ultimate Diesel wurde schon ein paar mal getestet,das Ergebnis war klar,keine Spritersparnis,Motor läuft genauso laut(leise) wie mit herkömmlichem Diesel,und am Motoröl ändert sich auch nichts.
Fazit:Geld zum Fenster rausgeworfen,man soll nicht alles glauben was die Werbung verspricht.
Zwei für mich erkennbare Vorteile hat das Ultimate-Zeug:
- enthält keinen Biodiesel. Ganz nette Eigenschaft aus Sicht des Kraftstofffilters, aber in den geringen Mengen, in denen der ansonsten beigemischt wird, von untergeordneter Bedeutung.
- ganzjährig winterfest bis -25°C (soweit ich mich erinnere). Da ist es aber günstiger, sich einen Winterzusatz wie LiquiMoly Diesel FließFit K zu kaufen. Damit kann man bedeutend billiger Diesel in Winterdiesel umwandeln.
Unter'm Strich lohnt sich das Ultimate-Geraffel also nicht.
Der Ultimate Diesel ist eher kontraproduktiv. Gerade weil kein Biodiesel drin ist , ist der HFRR Wert (Schmierfähigkeit) schlechter als bei dem normalen Diesel. Gerade bei dem sollte man also etwas 2Taktöl dazu mischen.
Wozu brauche ich Winterfest im Sommer????
Im Sommer lieber weniger Additive und mehr Diesel.
Diesel Ultimate und Co. Kraftstoffe sind prinzipiell auch nichts anderes als "normaler" Diesel mit ein klein bisserl 2 Takt Öl. Nur bei einem RPF würde ich ggf. aufpassen. Ich habe letztens das LM 5139 (Diesel Systempflege Additiv) gekauft und getestet. Auch bei diesem Zusatz ist der Motor sofort erheblich ruhiger. Man braucht es auch nur alle 2000km zu verwenden. Somit ist es günstiger, als das LM 2 T Öl (welches ich sonst nehme ... im Common Rail .... seit 200.000 km .... ohne Probleme ... ohne Ruß .... ohne RPF).
Honda bietet für die eignen Dieselmotoren ebenfalls etwas an, was extrem gut wirkt. Auch eine Art Systempflege. Hat meine Werkstatt beim letzten Service ringefüllt (kostenlos). Wirkt auch sehr gut. Bin am schauen, ob ich mir davon vielleicht noch was kaufe, da es ja sogar von Honda für Honda zugelassen ist :-)))
LG
Schmudi
Zitat:
Diesel Ultimate und Co. Kraftstoffe sind prinzipiell auch nichts anderes als "normaler" Diesel mit ein klein bisserl 2 Takt Öl.
Völlig Falsch.
Das sind Teil- oder sogar Vollsynthesekraftstoffe über Fischer Tropsch.
Daher auch prinzipiell völlig farblos und schwefelfrei.
Gruß SRAM
Die ACEA 2012 ist seit Dezember in Kraft.
Laut Automobilhersteller soll diese dafür sorgen, dass die Motoren weniger empfindlich auf kalte Temperaturen und Bio-Kraftstoffe sind. Hierfür wurden 2 neue Tests eingeführt:
- Pumpbarkeit von Gebrauchtöl bei sehr niedrigen Temperaturen
- Test, ob das Öl seine Performance beibehält, auch wenn es mit Biodisel verunreinigt ist.
Hier kurz die Änderungen:
Alle außer ACEA A3/B3 : Niedrigtemperatur Pumpbarkeitstest
A5/B5 sowie alle C : Biodiesel Test (verunreinigung des Motoröl mit Biodisel)
A1/B1 : Höhere Anforderungen an Verschleiß, Kolbensauberkeit und Verdampfungsverlust
A3/B4, A5/B5, C3 und C4 : Einführung Tests für "piston merit" und Schlammbildung.
Für alle E-Klassen Öle (LKW) ist ebenfalls der Niedrigtemperatur Pumpbarkeitstest eingeführt worden.
Heißt also, für alle Dieselfahrer sollte das Öl A5/B5 oder eben eines nach einer ACEA C3 oder C4 sein, damit wir wieder beim Thema "das BESTE" Öl sind :-)
Quelle: http://digital.olivesoftware.com/.../?href=LNGE%2F2013%2F03%2F01
Gruß Schmudi