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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von devello
bringt "meiner meinung" nach nur ein schlankeren geldbeutel aber keine nennenswerte lebensverlängerung
Es wunder mich ein wenig das du das als ( angeblicher ) Automechaniker sagst .
Fanke wir mal langsam an und nehmen das Thema 10w40 mal ohne zu pauschalisieren auseinander . Sicher ist es in erster Linie falsch zu behaupten das 10W40 genrell nix taugt . Es gibt hier bessere und schlechtere . Bei den besseren sehen auch die Motoren unter VD ( Ventildeckel ) einigermassen gut und sauber aus . Dann gibt es die weniger guten ( meist nach MB 229.1 und nicht mal der VW 50200 ) welches dann diese Motoren sind die unterm VD trotz 15000 Km oder einmal im JAhr Wartung ganz übel Ablagerungen haben anfangen zu schwitzen , morgens Klackern beim Kaltstart und in der regel noch nen Ölverbrauch haben . Dazu noch darf ich ein 10W40 als Teilsynt bezeichnen wenn ich grade mal 3% synt Anteil enthalten habe ,demnach hab ich eig. ein voll mineralisches . Du kannst ja mal den User Littlejoe1976 fragen der nen feld wald uns wiesen Asta BJ 99 fährt und immer mit 10W40 unterwegs war die der Motor unterm Ventildeckel aussah und die Intervalle wurden eingehalten . Ich habe selten so einen versifften ölsaufenden Motor geshen . Nur komisch das der Motor mit 0W40 / 5W40 langsam wieder sauber wird und sich das Öl saufen abgewöhnt hat .
Dann gibt es noch die 10W40 ( sind allerdings nicht so viele weil die auch Geld kosten ) die haben eine MB 229.3 und eine VW 50200 welches schon ne ordentloiche Freig. an sich ist und das schaft ein 10W40 nur mit hohem PAO anteil oder mit einem sehr gutem Grundöl von vorne rein . Diese Öle halten dem Motor echt sauner und lange am leben kosten aber auch so viel geld das ich mir da locker ein 5W40 sogar teileweise schon ein 0W40 kaufen kann . Von daher sehe ich keine Notwendigkeit wenn der Motor Mechanisch ok ist ein 10W40 zu fahren .
Die Werkstätten die ich kenne haben alle 5W40 und 5W30 im Angebot . Fertig . Der grund ist das selbst viele Neuwagen oder auch fahrzeue wie ein M52 Motor von BMW BJ 2000 und das sind immerhin 13 Jahre laut BA gar nicht für ein 10W40 freigegeben sind . Darüberhinaus macht es den Motoren der letzten 40 Jahren nicht aus wenn sie mit einem 5W40 betrieben werden . Mein Hyundai Händler hat seid 10 Jahren nur noch 5W40 und 5W30 in der WS und macht aber auch alle anderen Fabrikarte . Egal ob da vorher 15W40 drine war oder sonst was es ist ihm noch keine Motor undicht geworden oder verreckt noch hat er übermässig viel Öl geberaucht .
Darüber hinaus haben die 5W40 und 5W30 so viele Vorteile gegenüber den anderen 10W40 Ölen das es da einfach keinen sinn macht diese 10W40 ein zu füllen . Man bedenke an die Ford z-Tec Motoren ( falls du diese Erfahrung mal gemacht hast) reihenweise an dem 10W40 im Winter gestorben sind weil die Bohrungen der Hydrus zu klein war und das dicke Öl im Winter nicht schnell genug aus dem Hydro entweichen konnte . Somit gab es unter Umständen Feintkomtakt zwischen Kolben und Ventil und das wars dann . Oder die Motoren sind an jeder Ampel im Winter die ersten 2 Km ausgegangen weil keine Komp. auf gebaut werden konnte weil die Ventile nicht richtig schlossen . Abhilfe schaffte in 5W40 und der Bock lief wie ne 1 . War ganz bekannt bei diesen Motoren und wird heute noch sehr heis drüber diskutiert in den Ford Foren .
Des weitern muß ich mich fragen was eig. passieren soll wenn ich ein 5W40 statt eines 10W40 einfülle . Du sagst du richtest dich nach den Freig . So findest du auf jedem 0W40 / 5W40 / 5W30 die VW Norm 50200 die sie alte 500,00 schon vor knapp 10 Jahren ersetzt hat . Das heist auch die Motoren vom Golf 1 oder 2 die die 500,00 in der BA drine stehen haben sind für diese neue Öle auch freigegeben da darf also gare nix siffen oder sich irgendwelche Lagerschaalen verabschieden . Wenn der Motor allerdings eh schon fast fertig ist spielt es dann eh keine Rolle mehr mit welchem Öl er zu Grunde geht .
Ich verstehe dich schon das man es als WS in der heutigen Zeit schwer hat zu überleben das ist das bittere jedes selbständigen und die Finanzämter sind die größten Verbrecher auf dem Gebiet zu verhindern das die Firma ja gewinn machen .
Aber ich mache auch sehr viele Ölwechsel unterhalte mich normal mit den Leute und viele sehen das auch ein 5 € mehr für ein Öl zu bezahlen und viele kommen mit Positiver Resonanz .
Sicher wird ein alter Opel oder VW nicht an einem 10W40 verrecken wenn ich aber teilweise die Ölverbräuche , den Siff unterm VD und die Preise sehe was das 10W40 kostet ist es einfach nicht tragbar ein 10W40 zu fahren und noch so viele Nachteile davon zu haben .
Gruß HUnter
Zitat:
Original geschrieben von HL66
Hallo,
eine Nachfrage bei Motul zum Thema 300V Double Esther in Serien(nahen) Motoren und Alltagseinsatz ergab folgende Antworten:
- die 300V Serie ist grundsätzlich auch im Alltag einsetzbar
- 100% Dichtungskompatibel
- nicht Longlife fähig, empfohlen max 15.000km oder 1 Jahr
- nicht für Pumpe Düse geeignet
- nicht für DPF geeignet
Es versteht sich von selbst daß man die extremen Viskositäten xW20 oder gar 0W15 besser nicht in einem Serienmotor einsetzt der nicht dafür gebaut wurde
Zitat:
Original geschrieben von herbertatom
Zitat:
Original geschrieben von HL66
Hallo,
eine Nachfrage bei Motul zum Thema 300V Double Esther in Serien(nahen) Motoren und Alltagseinsatz ergab folgende Antworten:
- die 300V Serie ist grundsätzlich auch im Alltag einsetzbar
- 100% Dichtungskompatibel
- nicht Longlife fähig, empfohlen max 15.000km oder 1 Jahr
- nicht für Pumpe Düse geeignet
- nicht für DPF geeignet
Es versteht sich von selbst daß man die extremen Viskositäten xW20 oder gar 0W15 besser nicht in einem Serienmotor einsetzt der nicht dafür gebaut wurde
Zitat:
Original geschrieben von Laurin-2008
Zitat:
Original geschrieben von HL66
Hallo,
eine Nachfrage bei Motul
zum Thema 300V Double Esther in Serien(nahen) Motoren und Alltagseinsatz ergab folgende Antworten:
- nicht Longlife fähig, empfohlen max 15.000km oder 1 Jahr
- nicht für Pumpe Düse geeignet
Zitat: Tests haben ergeben,
dass konventionelle synthetische Esterbasische Öle “of the
polar type” eine besondere Affinität für Maschinen Oberflächen haben,
was sich negativ auf den Verschleißschutz auswirken kann.
(Diese Ester können mit Additiven für die Oberfläche konkurrieren
und die Additiv Leistung reduzieren).
Siehe http://www.rockoil.de/help/sonstiges/XRP_Off%20Road_Range.pdf
Gruß
" Motul doubl ester " Ist ein M T O R R A D ÖL !!! Verhindert das "Durchrutschen "der Nasskupplung und gewährleistet trotzdem bei höchsten Ansprüche eine Optimale Schmierung !!!
Bei " 15 000Km" Ölwechsel ? Bei einem Motorrad ?? Der dieses vor hat ,soll sich besser Wanderschuhe oder eine Badehose kaufen!!!
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
Ich verstehe dich schon das man es als WS in der heutigen Zeit schwer hat zu überleben das ist das bittere jedes Selbständigen und die Finanzämter sind die größten (*********) auf dem Gebiet zu verhindern das die Firma ja Gewinn machen .
Gruß Hunter
Anders als für Arbeitnehmer,
ermöglicht es die Legislative den Unternehmern,
bei Ausschöpfung der steuerlichen Möglichkeiten
den Gewinn niedrig zu bilanzieren.
Heuschrecken haben bei uns IMHO sehr viele Möglichkeiten.
Auch geht es einigen Unternehmern und Apparatschiks so schlecht,
das diese Schwarzgeld in Milliardenhöhe außer Landes bringen konnten.
Erst mit dem Kauf von diversen CD-ROM, über Konten in der Schweiz
wurde die Spitze des Eisbergs angekratzt.
Auch heute ist noch jammern auf höchstem Niveau angesagt.
Zusätzliche Betriebsprüfer könnten ein mehrfaches Ihre Kostenstelle erwirtschaften,
jedoch werden keine eingestellt. :rolleyes:
Gruß
Danke für die Antworten ;)
Wenn man ein Teil-Synth Öl mit weniger Reinigungseigentschaften verwendet, macht es dann Sinn vor dem Ölwechsel ein entsprechendes Additiv zu verwenden?
Zitat:
Original geschrieben von Felyxorez
Danke für die Antworten ;)
Wenn man ein Teil-Synth Öl mit weniger Reinigungseigentschaften verwendet, macht es dann Sinn vor dem Ölwechsel ein entsprechendes Additiv zu verwenden?
Halte ich für total sinnlos ! Weil was kostet das Öl und was kostet das Additiv ? Beides zusammen wird wohl die Kosten übersteigen was ein anständiges Öl kosten würde .
Drum meine Frage : Warum nicht gleich ein anständiges Öl verwenden statt irgend ein Scheiss zusammen zu mischen .
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
.....
Du kannst ja mal den User Littlejoe1976 fragen der nen feld wald uns wiesen Asta BJ 99 fährt und immer mit 10W40 unterwegs war die der Motor unterm Ventildeckel aussah und die Intervalle wurden eingehalten . Ich habe selten so einen versifften ölsaufenden Motor geshen . Nur komisch das der Motor mit 0W40 / 5W40 langsam wieder sauber wird und sich das Öl saufen abgewöhnt hat .
.......
Hi Hunter,
nachdem Du mich schon so freundlich erwähnt hast, werde ich doch glatt mal in Eure Diskussion mit einsteigen. ;)
@ devello
Zuerst mal finde ich es toll, dass Du als Selbstständiger und dadurch auch mit sehr viel Bezug zur Praxis hier schreibst. Da Du offenbar heißer Verfechter von 10w40-Öl bist, hätte ich mal ein paar Fragen an Dich. Ich möchte Dir zuerst einmal kurz die Historie von meinem Astra erzählen, die Hunter123 schon kurz angesprochen hat (an alle, die die Story schon kennen, weil ich sie hier schon mehrere Male gepostet habe, bitte sorry, aber ich möchte devello nicht zumuten, dass er in diesem Monsterfred meine paar Beiträge suchen muß).
Der Astra ist Bj. 1999, fällt somit also wohl voll in die Zielgruppe, die Du in Deiner Werkstatt auch hast (älter als 10 Jahre). Sämtliche Inspektionsintervalle (entweder alle TKM 15 oder einmal im Jahr, wobei bei mir TKM 15 immer zuerst eingetreten ist) wurden bis heute penibel eingehalten. Dieses Auto hat bei jeder Inspektion in der Fachwerkstatt immer 10w40 bekommen.
In der Anfangszeit des Astras war ein Ölverbrauch zwischen den einzelnen Inspektionen nicht meßbar. Nach ca. 4 - 5 Jahren kam das erste Intervall, wo ich etwas Öl nachkippen mußte. Im Laufe der Zeit wurde der nachzufüllende Ölbedarf zwischen den Intervallen immer größer, worauf ich (damals noch in völliger Unkenntnis des Ölthemas) auch mal meine Werkstatt ansprach, ob denn evtl. anderes Öl sinnvoll wäre. Antwort: "Nö, für ihre Maschine reicht das 10w40 doch locker, das wäre nur rausgeschmissenes Geld".
Der Ölverbrauch wurde über die Jahre immer höher, bis er schließlich vor ca. 3 Jahren innerhalb kurzer Zeit nochmal einen richtigen Satz nach oben machte und bei ca. 1,0 l auf 1.000 km lag. Das ist lt. BA zwar noch gerade so im Rahmen, war mir aber dann doch entschieden zuviel. Ich bin daraufhin mal zu einer freien Werke gefahren und habe gefragt, was das sein kann. Lapidare Antwort, ohne sich das Auto auch nur anzusehen: "Machen Sie sich darauf gefaßt, dass sie sehr schnell einen neuen Motor brauchen oder gleich ein neues Auto. Der ist hin. Vermutlich Kolbenringe."
Ich habe dann das Problem mit dem Ölverbrauch mal hier im Astra-Forum gepostet, wo mir jemand den Tipp gegeben hat, ich sollte doch einfach mal anderes Motoröl probieren. Ich bin dann anschließend auch auf diesen Fred hier gestoßen und habe mir mal die Beiträge, hauptsächlich von Sterndocktor, aber auch von anderen Foristen durchgelesen, und natürlich auch Fragen gestellt. Im Mai 2010 bei TKM 213 habe ich umgeölt auf 0w40 bzw. 5w40 und außerdem mehrere Male Motorinnenreiniger verwendet. Ölwechsel mache ich seitdem alle 5.000 km. Das klingt zwar sehr übertrieben, ist allerdings (leider!) notwendig, wenn ich mir angucke, was da jedesmal (leider immer noch!) an kleinen Ölbröckchen und Ölklumpen rauskommt.
Seit der Umölung vor 3 Jahren hat sich der Ölverbrauch von ca. 1,0l wieder auf ca. 0,2 - 0,3l reduziert. Der km-Stand ist derzeit ca. TKM 263, die Umölung war also vor ziemlich genau 50.000 km. Es ist immer noch der alte Motor drin, der lt. Werkstatt schon angeblich bei TKM 213 am A.... war. Ölverlust o.ä. an irgendwelchen Dichtungen habe ich keinen.
So, aber nun zu meinen Fragen:
1.
WIESO glaubt ihr in den Werkstätten immer, dass in alte Autos immer nur 10w40 (oder noch schlimmer 15w40) gehört und dass Umölen totaler Quatsch ist? Klar, gutes 0w40 / 5w40 verdirbt das Anschlußgeschäft (die freie Werke von oben konnte schließlich keinen neuen Motor verkaufen) wobei ich hier natürlich niemandem Absicht unterstellen will. Außerdem sind die Margen niedriger, weil 10w40, wie Du selbst schreibst, im Händlerbereich billiger ist. Ist es nur das, oder gibt es auch andere Gründe aus technischer Sicht, die FÜR 10w40 und GEGEN 0w40 / 5w40 sprechen? Hast Du z.B. mehrere Kunden, deren Autos mit 0w40/5w40 gefahren wurden und jetzt mit 10w40 besser laufen?
2.
Du hast geschrieben:
Zitat:
...
Warum ich kein 5w40 nehme bei alten motoren liegt doch auf der hand, der ölverbrauch ist höher, es kommt öfter mal vor, der der Motor anfängt zu lecken und es ist immernoch günstifer in der anschaffung und kann mit mehr gewinn weiterverkauft werden.
...
Zitat:
...
Okay, ich muss aber auch zugeben, das ich 5w 40 eigentlich gar nicht benutze, da ich es nicht brauche, bloß 10w 40 und 5w 30 da ich damit alle meine anfallen sachen abdecken kann. Ausschlaggebend ist aber auch, der preis, der beim 5w 40 höher ist als beim 10w 40, jedenfalls im händlerbereich
...
Auf welche Erkenntnisse oder Informationen begründest Du Deine Aussagen in dem erstgenannten Zitat, wenn Du 5w40 gar nicht verwendest?
3.
Zitat:
...
Da wiederspreche ich dir in keinster weise. Nur wenn du arbeiten sollst und dir nebenher wegen allem nen kopf machen sollst, denn geht man irgendwann kompromisse ein. Es ist aber nicht so das ich nicht schon auf einige dinge ach geben würde, sonst würden die vertreter dich maßlos übern tisch ziehen eindeutig
...
Zitat:
...
2 zusätzliche fässer brauch ich nicht, hab ich bloß mehr lagerkosten und muss vorschriften einhalten. IHR könnt euch nicht mit MIR vergleichen das hab ich euch schon mal gesagt. Ich bin dazu verpflichtet gewinn zu erziehlen.
Ah ja, und weil Du Dir über Motoröl keinen Kopf machen willst, wird das reingekippt, was schon die letzten 20 Jahre reingekippt wurde. Schei... auf den Fortschritt, und solange die Marge stimmt, mach ich mir darüber keinen Kopf. Oder wie darf ich das verstehen???
Bitte nicht falsch verstehen - das Du Gewinn erzielen willst, ist normal und absolut nachvollziehbar. Aber deshalb GEGEN die Kundeninteressen zu handeln und das Billigste vom Billigen zu nehmen, nur damit die Marge stimmt, ist meiner Meinung nach schon extrem starker Tobak. Oder sehe ich es falsch?
Grüße
little_joe
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
Halte ich für total sinnlos ! Weil was kostet das Öl und was kostet das Additiv ? Beides zusammen wird wohl die Kosten übersteigen was ein anständiges Öl kosten würde .
Drum meine Frage : Warum nicht gleich ein anständiges Öl verwenden statt irgend ein Scheiss zusammen zu mischen .
Es gibt nunmal nicht so viele anständige Öle für Motorräder, die gleichzeitig hervorragend mit einer Nasskupplung funktionieren.
Es geht nicht darum irgend einen Scheiss zusammen zu mischen, sondern nur um den Ölwechsel.
Zitat:
Original geschrieben von little_joe1976
Aber deshalb GEGEN die Kundeninteressen zu handeln und das Billigste vom Billigen zu nehmen, nur damit die Marge stimmt, ist meiner Meinung nach schon extrem starker Tobak. Oder sehe ich es falsch?
Grüße
little_joe
Und damit bist du gleich doppelt gebäutelt worden und kennst dich ja aus , ich sage nur Original Opel Kupplung . Ist original billig hergestellt , wird teuer verkauft und hält in der Tat ganze ( glaube 20000 Km waren ohne zu ruckeln ) Ach uns simmering machen wenn die Kupplung eh schon drausen ist , quatsch braucht man nicht wenns nach 2 jahren tropft kommt der Kunde eben wieder . Das sind sachen da bekomme ich als gewissenhafter schrauber einen Hals bis geht nicht mehr .
Aber der Bericht ist immer wieder schön zu lesen zumal ich auch schon viele Autros von 10W40 auf 0W40 runergeölt habe und immer den gleichen Erfolg hatte wie du .
Zitat:
Original geschrieben von Felyxorez
Kommt auf das Öl an... Man muss sich jetzt ja nicht festlegen. Man sucht in der Preissuchmaschine und kauft das billigste...
Manchmal ist es halt auf ebay, manchmal auf Amazon, manchmal auf Rakuten oder manchmal in einem integrierten Online Shop.
Bitte nenne mir ein Öl, das Du in der 5L-Kanne unter Berücksichtigung der Versandkosten in einem Onlineshop günstiger bekommst als auf Ebay. Ich will jetzt nicht steif und fest behaupten, dass es sowas nicht geben kann, aber gesehen habe ich es noch nie.
Zitat:
Original geschrieben von devello
ich denke das egal welches öl, eine mb 229.xyz freigabe hat, schonmal benzin und diesel tauglich ist. viele öllieferanten kaufen sich deshalb bloß noch die 505.00 von vw dazu, da diese alle turbodieselmotoren abdeckt. wäre also geldverschwendung für den lieferanten nochmal eine benzinfreigabe zu kaufen, wenn das öl ja schon die von mercedes hat. und mal ganz ehrlich, was Benz sich in die benziner kippt, kann für nen volkswagen nicht schlecht sein.
Im Prinzip richtig, aber wenn Du ein Öl in einen VW-Benziner kippst, der nicht die entsprechende VW-Freigabe hat, dann verletzt Du die Garantiebedingungen von VW, und selbst wenn der Wagen keine Garantie mehr hat, kann es immer sein, dass der Kunde demnächst mal einen Motorschaden hat, und wenn sich dann herausstellt, dass nicht das für diesen Wagen freigegebene Öl drin war, dann kann man Regressforderungen an Dich richten. Du stehst dann in der Pflicht nachzuweisen, dass es an Deinem Öl nicht gelegen haben kann, und das ist sehr schwer.
Die 502 00 ist eine billige Freigabe, die jedes Wald- und Wiesenöl hat, wenn es nicht der allerletzte Dreck ist. Das lohnt nicht, dafür solch Ärger zu riskieren.
Mobil 1 0W-40 war vor zwei Monaten am günstigen bei einem Anbieter auf Rakuten.
Aktuell ist es am günstigsten bei einem Anbieter auf eBay.... das stimmt. Ganze 2 € günstiger ;)
Zitat:
Original geschrieben von Felyxorez
[Es gibt nunmal nicht so viele anständige Öle für Motorräder, die gleichzeitig hervorragend mit einer Nasskupplung funktionieren.
Es geht nicht darum irgend einen Scheiss zusammen zu mischen, sondern nur um den Ölwechsel.
Das hättest du vielleich dazu schreiben sollen das es sich um einen Motor im Motorrad handelt . ;) Den da sollte man nicht unbedingt ein 5W40 verwenden kann aber auch gut gehen , muß aber nicht .
" Motorradöle"
Lass die Finger von Additive und Kauf dir ein ÖL das für Motorräder mit Nasskupplung geeignet ist z.B. --MOTUL 300 V , Factory Line , double ester , 4T --!!! Wenn dir dein Motorrad etwas Wert ist ,sollte es nicht am Preis des Ölwechsel , natürlich immer mit Filter, liegen !!!
Gruß Htom
Wenn man das 5w40 günstig bekommt, dann liegt es mit 229.3 mal gerade gut einen Euro über dem 10W40 mit bestenfalls 229.1 . Bei einem Kompaktwagen mit 3,5L Öl sind das dann 4€. Das sollte doch möglich sein, da 5€ mehr für zu erzielen gegenüber der Billigplörre wenn man das passend vermarktet. Tue Gutes und sprich darüber! Viele Kunden scheuen gutes Öl, weil da oft Mondpreise für verlangt werden.
Der zitierte Beitrag des SD trifft die Sachlage. Auch wenn der schon so alt ist, daß das zu HC-Ölen gesagte nicht mehr passt.
@laurin: Der Effekt ist bekannt und sollte von den Herstellern auch berücksichtigt werden. Polyolester wirken dann z.B. insbesondere in Verbindung mit PAO als Reibwertminderer. In HC auch, aber erst in höherer Konzentration als bei PAO.