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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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am 28. Februar 2012 um 22:30

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

Das sollte auch nur ein kleiner Auszug aus einer Liste von 290 Seiten sein, in der ganz genau aufgezeigt wird was das Öl können und leisten muß. Auch sind in dieser Liste die Tests drinnen die beschreiben wie getestet wird, und wie hoch der Verschleis an den einzelenen Motorteilen  sein darf. und........

nein ich werde die Liste nicht hier hineinstellen.

Warum eigentlich nicht? Das wäre mal ein Beitrag, der viele hier interessiert und wirklich zum Thema passt.

am 28. Februar 2012 um 23:51

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

Das sollte auch nur ein kleiner Auszug aus einer Liste von 290 Seiten sein, in der ganz genau aufgezeigt wird was das Öl können und leisten muß. Auch sind in dieser Liste die Tests drinnen die beschreiben wie getestet wird, und wie hoch der Verschleis an den einzelenen Motorteilen  sein darf. und........

nein ich werde die Liste nicht hier hineinstellen. Das was ich geschrieben habe ist eigentlich schon zuviel. Das was ihr in diesem Thread schreibt grenzt manchmal schon an Erbsenzählerei. 

Ah ja. Aber eine absolute Schwachsinnsliste taugt als überzeugende Begründung, weshalb es egal ist, ob man Öl nach 229.1 oder 229.5 verwendet? :)

Ist ja in Ordnung, wenn Du Deine Insiderinformationen nicht unbefugt veröffentlichst. Aber dann darfst Du auch nicht ein untaugliches Fragment davon veröffentlichen, um etwas zu begründen, was sich damit ganz sicher nicht begründen lässt.

Zitat:

Original geschrieben von Provaider

Da ich mittlerweile zuhause bin hier nochmal die Tabelle mit den Anforderungen.

Super, solch Information habe ich schon lange gesucht; vielen Dank dafür!

Zitat:

Original geschrieben von Wolv O.

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

Das sollte auch nur ein kleiner Auszug aus einer Liste von 290 Seiten sein, in der ganz genau aufgezeigt wird was das Öl können und leisten muß. Auch sind in dieser Liste die Tests drinnen die beschreiben wie getestet wird, und wie hoch der Verschleis an den einzelenen Motorteilen sein darf. und........

nein ich werde die Liste nicht hier hineinstellen.

Warum eigentlich nicht? Das wäre mal ein Beitrag, der viele hier interessiert und wirklich zum Thema passt.

Weil er es nicht darf. Was meinst Du, weshalb diese Informationen nicht online im Internet stehen. Solche Spezifikationen werden unter Verschluss gehalten und nur gegen viel Bares verkauft.

Zitat:

Original geschrieben von gork1975

Zitat:

Original geschrieben von Thinky123

Ich habe soeben von ATU die Versandbestätigung über das Mobil New Life 0W40 (36€/5L) erhalten. Sollte also Mittwoch hier sein :) Ich melde mich dann noch mal mit dem Abfülldatum.

Hallo.

Ich habe letzte Woche bei Öldepot24 bestellt. Also Mobil 1 scheint gerade überall so "billig" zu sein. http://www.oeldepot24.de/.../product_info.php?...

Meine Lieferung wird Heute kommen. Ich werde auch mal nach dem Abfülldatum schauen und ebenfalls kurze Info geben. Bin gespannt.

Gruß,

Marco

Hallo.

Also Lieferung ist angekommen.

5 Liter Kanister mit Abfülldatum 15.12.2011 und 1 Liter Flasche mit Abfülldatum 29.09.2011. Das ist beides noch kein Alter wie ich finde :)

Ich bin sehr zufrieden und freue mich schon aufs wechseln.

Gruß,

Marco

am 29. Februar 2012 um 9:48

Zitat:

Original geschrieben von DeathAndPain

Zitat:

Original geschrieben von Wolv O.

 

Warum eigentlich nicht? Das wäre mal ein Beitrag, der viele hier interessiert und wirklich zum Thema passt.

Weil er es nicht darf. Was meinst Du, weshalb diese Informationen nicht online im Internet stehen. Solche Spezifikationen werden unter Verschluss gehalten und nur gegen viel Bares verkauft.

Das ist so natürlich Käse. Das ist doch kein Staatsgeheimnis. Jeder gewerbliche Anbieter/Hersteller von Schmierstoffen kann diese Spezifikationen einfach kostenlos anfordern. Die Tabelle nennt sich "Mercedes-Benz specifications for engine oils (service fill)", Anspechpartner ist/war Dr. Czermin, Abteilung Betriebsstoffe Tel.:+49-711-17-54741, email: Christian.Czermin_a_t_Daimler.com.

Ich kann mir höchstens ein Copyright oder sowas vorstellen, mal hören was reinhard dazu sagt.

am 29. Februar 2012 um 12:29

Was meinst Du, warum, wie Du selbst sagst, nur gewerbliche Institutionen die Norm anfordern können und warum sie nicht einfach als PDF ins Internet gestellt wird? Solche Normen sind zwar eigentlich Allgemeingut, aber dennoch kosten sie Geld. Klar spielt das Copyright dabei eine Rolle, aber ein Copyright bringt dem Copyrighteigner nur etwas, wenn er auch Geld verlangt.

Schau Dir beispielsweise mal die DIN-Normen an, nach denen hier in Deutschland eine Menge geregelt ist, bis runter zur üblichen Größe von Papierblättern ("DIN A4"). Sollte man auch denken, dass das allgemeinübliche deutsche Standardnormen sind, die jedem Interessierten offen zur Verfügung stehen, oder?

Aber weit gefehlt. Schau mal hier.

@Wolv O. 

veröffentlichen soll ich sie nicht, weil die Ölhersteller für die Liste eine Menge Geld bei den Additivherstellern löhnen. Daran werde ich mich halten. Sonst begehe ich einen Vertrauensbruch.

Aber so wie es aussieht hat der Provaider auch die Liste. Vielleicht kann er Dir weiterhelfen?

 

@ DeathandPain

Zitat:

  Ah ja. Aber eine absolute Schwachsinnsliste taugt als überzeugende Begründung, weshalb es egal ist, ob man Öl nach 229.1 oder 229.5 verwendet?

Ich habe überhaupt nichts begründet. Ich wollte nur aufzeigen dass z. B. der max. Wert für Asche bei der MB 229.31 bei 0.8 liegt und bei der 229.5 also neuerer Spezifikation bei 1,5 liegt. Und dass bei einigen Angaben ein k.A. (keine Angaben) steht. Der Wert kann dann im Nirvana liegen, bzw. wie er sich im Test ergibt oder sehe ich das Falsch?

Nehmen wir mal die 229,5.  Asche max. 1,5. D.h. der Wert kann bei 1.5 liegen er kann auch bei 0.8 liegen, oder?

Zum Abschluss noch etwas über Zwischenmenschliche Beziehnungen. Die "Schwachsinnsliste" wie Du sie nennst, habe ich deshalb geschrieben, damit ich nicht das Original in den Thread setzte. Mit anderen Worten: Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten. Ein Zitat meines Lehrmeisters. ;););)

 

Gruß

Reinhard 

am 29. Februar 2012 um 17:03

Und wenn sie gleichzeitig "low saps" dazu schrieben dann ist das Thema erledigt denn C1-4 ist wohl auch definiert soweit ich weiß, also wird der maximale Aschewert der ersten Norm nicht ausgeschöpft und somit ist auch so manches 229.5 Asche-arm.

Woher die Unklarheit mit den MB-Normen? Hier im Thread schön längst bekannt 229.1 < 229.3 < 229.5 von der Leistung/Qualität/Anforderung und seit es aschearme Öl gibt eben noch 229.31 < 229.51 - für mich also kein Grund ein .31 mit dem .5 in einen Topf zu werfen in punkto Asche weils ja lt. Norm sowieso klar ist dass die .x1er eben low saps sind...

 

mfg

Zitat:

Original geschrieben von Thinky123

Ich habe soeben von ATU die Versandbestätigung über das Mobil New Life 0W40 (36€/5L) erhalten. Sollte also Mittwoch hier sein :) Ich melde mich dann noch mal mit dem Abfülldatum.

Soeben das Paket abgeholt und ausgepackt. Gut verpackt 2x 5L. Abfülldatum beider Kanister ist der 21.04.2011. Das Öl war also durchaus ein Ladenhüter bei ATU (oder man hat neue Ware meist vorne hingestellt und leert nun das Lager bis in die letzte Ecke). Aber kein Wunder bei den Preisen, die man dort bis zu der 50%-Aktion verlangt hat.

Dank 5€-Newsletter-Gutschein freue ich mich nun über das Öl für einen Literpreis von 6,70€ und gesicherter Altölentsorgung in unmittelbarer Nähe für die nächsten Jahre (die beiliegende A4-Papierrechnung ist ja schnell kopiert, sofern die den Zettel einbehalten ;)).

In ca. 2 Monaten wird das Öl dann geschüttelt und 8L ab in den Motor damit. 1 Jahr Lagerung sehe ich da nicht als Problem.

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

@Wolv O. 

veröffentlichen soll ich sie nicht, weil die Ölhersteller für die Liste eine Menge Geld bei den Additivherstellern löhnen. Daran werde ich mich halten. Sonst begehe ich einen Vertrauensbruch.

Aber so wie es aussieht hat der Provaider auch die Liste. Vielleicht kann er Dir weiterhelfen?

@ DeathandPain

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

Zitat:

Ah ja. Aber eine absolute Schwachsinnsliste taugt als überzeugende Begründung, weshalb es egal ist, ob man Öl nach 229.1 oder 229.5 verwendet?

Ich habe überhaupt nichts begründet. Ich wollte nur aufzeigen dass z. B. der max. Wert für Asche bei der MB 229.31 bei 0.8 liegt und bei der 229.5 also neuerer Spezifikation bei 1,5 liegt. Und dass bei einigen Angaben ein k.A. (keine Angaben) steht. Der Wert kann dann im Nirvana liegen, bzw. wie er sich im Test ergibt oder sehe ich das Falsch?

Nehmen wir mal die 229,5.  Asche max. 1,5. D.h. der Wert kann bei 1.5 liegen er kann auch bei 0.8 liegen, oder?

Zum Abschluss noch etwas über Zwischenmenschliche Beziehnungen. Die "Schwachsinnsliste" wie Du sie nennst, habe ich deshalb geschrieben, damit ich nicht das Original in den Thread setzte. Mit anderen Worten: Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten. Ein Zitat meines Lehrmeisters. ;););)

Gruß

Reinhard 

Und was sagst du zu diesen Daten, da du ja anscheinend Zugriff auf mehr hast.

 

http://sas-origin.onstreammedia.com/.../index.html

Zitat:

Original geschrieben von ICBM

Woher die Unklarheit mit den MB-Normen?

Gute Frage, insbesonders wenn es sich um User handelt die auch nicht erst seit Heute hier mitwirken.

Was die Anforderungsprofile der Autohersteller bezüglich des Öls angeht, interessanter als die Angaben über Mindestanforderungen wären die Ergebnisse der Freigabeprozedur da ein Öl das die Anforderungen gerade so packt ebenso zB die 229.5 bekommt wie ein Öl das die Vorgaben weit übertrifft, was dann bezogen auf die jeweilige Freigabe den Unterschied zwischen einem aureichenden und einem herausragenden Produkt ausmachen kann und das bessere Produkt unter Umständen auch noch deutlich preiswerter sein kann.

Aber der Endkunde soll ja keine Fakten in die Finger bekommen sondern nur das Werbematerial,wobei im Grunde schon der Händler nichts genaues wissen soll da er sonst womöglich nach Qualität kauft/einkauft statt nach wischiwaschiekriterien der Werbeabteilung.

am 29. Februar 2012 um 19:05

Es heißt ja, das die Freigabe wichtig ist und nicht die Viskosität. Könnte man anstelle von 5W40 oder 0W40 einen 5W30 oder 0W30 fahren wenn die Fahrzeugfreigabe vorhanden ist?

z.B. MB 229.5?

Kann mir schwer vorstellen, das ein Mercedes mit über 450PS der vom Werk 0W40 (MB 229.5) eingefüllt hat, und den nach der garantie Zeit einen Motoröl einfüllen kann der einen MB 229.5 hat aber 5W30 oder 0W30 und kein xW40. Ich denke immer das der Motorschutz nicht mehr vorhanden ist und das der Motorenöl sehr heiß wird, da ein xW30 die Hitze nicht so gut abkühlen kann wie ein xW40.

Der Fahrzeughersteller erlaubt manchmal ausdrücklich das xW30 nicht. Die schreiben, dass das xW30 nicht erlaubt ist. Das steht manchmal ausdrücklich in der Betriebsanleitung.

Was wäre das Problem, wenn z.B. Mercedes ein xW30 Motorenöll nicht erlaubt und ich trotzdem ein xW30 Motorenöl nehme der einen HTHS von mind. 3,5 hat?

Ich meine was könnte dem Motor passieren wenn das Motorenöl einen HTHS von min. 3,5 hat? Oder geht es nur um die Garantie von Mercedes?

Dem Motor könnte ja eigentlich nichts passieren oder wenn der HTHS-Wert mind. 3,5 ist oder?

 

Zitat:

Original geschrieben von waldfee-2000

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

@Wolv O. 

veröffentlichen soll ich sie nicht, weil die Ölhersteller für die Liste eine Menge Geld bei den Additivherstellern löhnen. Daran werde ich mich halten. Sonst begehe ich einen Vertrauensbruch.

Aber so wie es aussieht hat der Provaider auch die Liste. Vielleicht kann er Dir weiterhelfen?

 

@ DeathandPain

Zitat:

Original geschrieben von waldfee-2000

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

 

 

Ich habe überhaupt nichts begründet. Ich wollte nur aufzeigen dass z. B. der max. Wert für Asche bei der MB 229.31 bei 0.8 liegt und bei der 229.5 also neuerer Spezifikation bei 1,5 liegt. Und dass bei einigen Angaben ein k.A. (keine Angaben) steht. Der Wert kann dann im Nirvana liegen, bzw. wie er sich im Test ergibt oder sehe ich das Falsch?

Nehmen wir mal die 229,5.  Asche max. 1,5. D.h. der Wert kann bei 1.5 liegen er kann auch bei 0.8 liegen, oder?

Zum Abschluss noch etwas über Zwischenmenschliche Beziehnungen. Die "Schwachsinnsliste" wie Du sie nennst, habe ich deshalb geschrieben, damit ich nicht das Original in den Thread setzte. Mit anderen Worten: Es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten. Ein Zitat meines Lehrmeisters. ;););)

 

Gruß

Reinhard 

Und was sagst du zu diesen Daten, da du ja anscheinend Zugriff auf mehr hast.

 

 

<p sizcache="5" sizset="73">http://sas-origin.onstreammedia.com/.../index.html

Dazu kann ich nichts sagen, da mein PC den Server nicht findet.

Zitat:

Original geschrieben von Uschrub

Es heißt ja, das die Freigabe wichtig ist und nicht die Viskosität. Könnte man anstelle von 5W40 oder 0W40 einen 5W30 oder 0W30 fahren wenn die Fahrzeugfreigabe vorhanden ist?

z.B. MB 229.5?

Natürlich, wenn diese Viskositäten nicht tauglich wären hätten sie keine Freigabe, je nach Fahrprofil können einzelne Viskositäten allerdings weniger gut sein als Andere.

 

Zitat:

Kann mir schwer vorstellen, das ein Mercedes mit über 450PS der vom Werk 0W40 (MB 229.5) eingefüllt hat, und den nach der garantie Zeit einen Motoröl einfüllen kann der einen MB 229.5 hat aber 5W30 oder 0W30 und kein xW40. Ich denke immer das der Motorschutz nicht mehr vorhanden ist und das der Motorenöl sehr heiß wird, da ein xW30 die Hitze nicht so gut abkühlen kann wie ein xW40.

Wenn Mercedes Bedenken hat das es Probleme mit einzelnen Viskositäten geben kann werden sie ganz einfach die Freigabe einschränken, zb auf 0W40 mit 229.5 oder ein konkretes Produkt vorschreiben.

Aber davon abgesehen dürfte ein Smart höhere Ansprüche stellen als die meisten leistungsstarken Motoren im Programm,einen 450PS Motor wird nur selten mit Vollast gefordert. Das Motörchen im Smart dafür sehr oft.

 

Zitat:

Dem Motor könnte ja eigentlich nichts passieren oder wenn der HTHS-Wert mind. 3,5 ist oder?

Grundsätzlich gesehen dürfte nicht viel passieren, aber im Detail wird sich Mercedes was dabei gedacht haben als sie begannen eingene Normen zu formulieren die höhere Ansprüche setzen als die ACEA.

am 29. Februar 2012 um 19:28

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

@Wolv O. 

veröffentlichen soll ich sie nicht, weil die Ölhersteller für die Liste eine Menge Geld bei den Additivherstellern löhnen. Daran werde ich mich halten. Sonst begehe ich einen Vertrauensbruch.

Aber so wie es aussieht hat der Provaider auch die Liste. Vielleicht kann er Dir weiterhelfen?

Nochmal, die Liste gibts bei Mercedes umsonst, die kostet kein Geld. Wenn ein Hersteller ein Öl für eine Freigabe anmelden will, kriegt er die Spezifikation; erst die eigentliche Prüfung der Ölproben und anschliessende Freigabeerteilung ist kostenpflichtig.

Wenn du versprochen hast die Liste nicht weiterzugeben ist das natürlich völlig ok. Hätt' mich halt interessiert.

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