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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Auch wenn die 50ml nichts anrichten werden, bleibt mir die Sinnhaftigkeit des Vorhabens nach wie vor unlogisch bei einem Benziner 4-Takt-Öl beizumischen. Aber vllt. kommen noch interessante Thesen oder Begründungen.
Zitat:
Original geschrieben von snaiper
Auch wenn die 50ml nichts anrichten werden, bleibt mir die Sinnhaftigkeit des Vorhabens nach wie vor unlogisch bei einem Benziner 4-Takt-Öl beizumischen. Aber vllt. kommen noch interessante Thesen oder Begründungen.
hier gab es einen Megapraxisthread mit Zugabe 2Taktöl = ZWÖL ins Benzin:
http://forum.volvo-forum.de/showthread.php?t=104491&highlight=zw%F6l
kann nicht darauf zugreifen...
Ich habe mal an einem Motor mit 220.000km die ZKD gewechselt, der lief vorher fast 200.000km im Firmenwagen / Servicebereich....wurde jeden Tag von nem anderen gefahren und man kann davon ausgehen daß er a) immer getreten wurde was nur ging und b) wurde bestimmt nicht immer bestes Öl nachgefüllt...wenn auch beim Service lt Scheckheft immer ein 5W40 eingefüllt wurde...
Die Zylinder sahen noch erstaunlich gut auf, nur wenige Laufspuren, die Hohnspuren fast durchgängig sichtbar... und im OT keinerlei auffälligkeiten....
Ich glaube daß die Additive heute ganz gut wirken und auf lange sicht zuerst der Zylinderkopf verschleißt, insbesondere die Ventilt.... hier kann man zwar durch bestimmte maßnahmen abmildern aber das Ventil haut nunmal ständig auf den Ventilsitz
Zitat:
Original geschrieben von HL66
Ich glaube daß die Additive heute ganz gut wirken und auf lange sicht zuerst der Zylinderkopf verschleißt, insbesondere die Ventilt.... hier kann man zwar durch bestimmte maßnahmen abmildern aber das Ventil haut nunmal ständig auf den Ventilsitz
Das sehe ich genau so; das Problem eingeschlagener Ventilsitzringe durch minderwertiges Material kennen mittlerweile sehr viele Gasfahrer, aber nicht nur die.
Das perfide daran ist, daß hochverschleißfeste Ventilsitzringe mit speziellen, gesinterten Materialien (Wolfram-Carbid/ Silizium etc.) für LPG/CNG/ oder Turbomotoren längst verfügbar sind, aber diese aus Kostengründen meistens nicht verbaut werden, diese würden einen modernen 16-Ventiler in der Herstellung ca. 3-4 Euro verteuern und das steckt sich der Hersteller lieber in die eigene Tasche.
Und leider kommt in diesen Bereich das Motorenöl nun mal nicht hin.
eine merkwürdige Entdeckung bezüglich des Total QE9000 5W-40.
Während es, wie kürzlich berichtet, im "Baguette" eher durch geringen Ölverbrauch auffiel, ist der Verbrauch in meinem Alfa 147 scheinbar auf ca. 1l pro 4000km gestiegen (vorher M1 0W-40 ca. 1l auf 5500-6000km)! Kapier' ich nicht.
Vielleicht hab ich ein Leck im Motor :confused: Vielleicht ist die Ölablassschraube nicht richtig fest :confused:
Andererseits hab ich keine Ölflecken auf dem Stellplatz feststellen können :confused:
Zitat:
Original geschrieben von Zeckenbiss
diese würden einen modernen 16-Ventiler in der Herstellung ca. 3-4 Euro verteuern
ähm ..... ist klar, da würde ich mir auch lieber ein Navi für 2500 bestellen :rolleyes: :wall:
Mir scheinen in den letzten Jahren die Probpeme mit Motoren zuzunehmen...dafür die Ursachen daß Technik im Grenzbereich eingesetzt word ( Downsizing, Dieseltechnik) und eben weil an dieser Stelle absichtlich gespart wird... nachdem die Autos nicht mehr wie in den 60ern nach 5 Jahren rundum durchgerostet sind, muß eben irgendwann der Motor kapputt gehen, damit der Kunde mal wieder ein neues kauft....die Motoren werden bei der Entwicklung doch ganz gezielt auf eine bestimmte Lebensdauer konstruiert (plus minus Streuung)
Wenn Du perfekt schmierst fliegt eben irgendwann wasanderes in die Luft.....bestes Beispiel sind oftmals die Ventiltriebe die ja schon innerhalb der geplanten Lebensdauer zu genügend Ausfällen führen
Wenn mir ein 20Jahre altes auto kaputt geht kaufe ich höchstwahrscheinlich nicht sofort einen Neuwagen und wenn mir ein neueres Auto der Marke X kaputt geht dann wird das nächste Auto sicher der Marke Y sein und nicht von dem X-Hersteller. :) Wenn die Autos net lang halten, dann spricht es sich schnell rum und das Ansehen der Marke sinkt. Ein Auto das ewig hält bringt dem Hersteller mehr (Japaner halten ewig und das ist der Hauptgrund warum viele Menschen sich nen Japaner holen) Daher für mich eher unwahrscheinlich, dass die Hersteller Sollbruchstellen einbauen, bei Kleinigkeiten evl schon um die Wartungsgewinne zu steigern. Autos die älter als die Garantie/Gewährleistung des Herstellers sind gehen den Hersteller kaum noch an (wirtschaftlich gesehen)
Gruß Gleb :)
Zitat:
Original geschrieben von skynetworld
Zitat:
Original geschrieben von skynetworld
Zitat:
Original geschrieben von Zeckenbiss
diese würden einen modernen 16-Ventiler in der Herstellung ca. 3-4 Euro verteuern
ähm ..... ist klar, da würde ich mir auch lieber ein Navi für 2500 bestellen :rolleyes: :wall:
Steckt hinter diesem Beitrag irgend ein tieferer Sinn?
@ HL66
Mit deinem Downsizing liegt du genau richtig .
Ihr kenne ja den Motorinstandetzter bei uns im Ort von dem ich immer erzähle . Mittlerweile ist es so das wir uns gut kennen da ich als Elektriker seine Maschinen warte und ich im Gegenzug auch öfters mal ne Bühne benutzen darf oder mir Spezialwerkzeug ausleihen darf . Wie gesagt sind mittlerweile gute Freunde und er ist da recht locker . Dadurch das ich fast 3 mal die Woche abends da bin und auch mal samstags bei ihm aushelfe ( sammel dabei zusätzlich noch Erfahrung was ich gut finde ) bekomme ich die letzten Wochen extrem viel mit .
Ich sage nur Köpfe , Köpfe und nochmal Köpfe . Ventilefedern brechen in Massen , Ventilsitze in Massen kaputt . Die Ventilsitzfräße läuft den ganzen Tag und mittlerweile kann ich das warscheinlich alleine vom zusehen schon .
Ganz erstaunt war ich über die Aussage die er zu mir sagte : na ja der hat ja schon 100000 Km gelaufen . War ein Opel 1, 8 16 V Astra H .
Ich war ein wenig unsicher und sagt was heißt den schon 100000 Km gelaufen das sollte doch kein Problem sein . Darauf hin sagt er : Für deinen Motor oder die alten Motoren aber für die heutigen ist das schon wieder viel . Ich bekomme das echt jeden Tag , wir entwickeln uns wieder zurück was die Mototenhaltbarkeit betrifft .
Erschreckend auch wie die Markenverteilung ist die die meisten defekte haben . VW und Opel ganz vorne mit dabei und da ist es sehr sehr extrem gefolgt von Mercedes und hin und wieder mal ein Fiat BMW ist unter den Deutschen Autos noch am wenigsten vertreten . Erstaunlich auch das Marken wie Mazda , Toyota und sonst die Japaner und Koreaner so gut wie keine Mengel haben oder Probleme mit den Motoren . Auch Renault ist wenig vertreten .
Ich finde hier sieht man schon das doch sehr billig eingekauft wird und / oder nicht richtig getestet wird .
Ältere Motoren sieht man dort gar nicht . höchstens mal um ne Kopfdichtung oder Schaftdichtungen zu tauschen mit weit über 250000 Km
Gruß Hunter
Zitat:
Original geschrieben von Zeckenbiss
Zitat:
Original geschrieben von skynetworld
Steckt hinter diesem Beitrag irgend ein tieferer Sinn?
Nartürlich und damit hat Sky 100% recht . Heute wird doch eher Wert drauf gelegt was kann die Hifianlage im Auto kann ich auch TV gucken funktioniert der Schleudersitz wenn die Schwiegermutter aufm Beifahrer sitzt sitzt , aber beim ÖW reicht dann ein 10W40 weil es soviel kostet .Aber bei der Autowäsche in der Waschanlage kanns auch das Programm für 25,00 € weil mal ja noch ein Wachstuch dazu bekommt .:rolleyes:
Als ob es ein Problem wäre für 4 € mehr Haltbarkeit in einen Motor zu bekommen . Aber da wird schon so eng kalkuliert das die 4€ schon weh tun . Treffender wie Sky hätte man es nicht ausdrücken können
Jeder alte/ältere Wagen, den man auf der Straße fahren sieht ist kostenlose Werbung für die Marke. Das zu verstehen fällt Nieten in Nadelstreifen natürlich nicht ganz leicht, denn dafür bräuchte man ja mehr als nur drei Hirnzellen.
Zitat:
Original geschrieben von Zeckenbiss
Steckt hinter diesem Beitrag irgend ein tieferer Sinn?
hmmm, mal überlegen ....... vielleicht, daß man jeden unnötigen bzw. überteuerten Mist als Option bestellen kann, aber die wichtigen Sachen nicht?
Oder wenn nicht als Option, dann würde ich liebend gerne z.B. 30 Euro mehr bezahlen und dafür hochwertige Komponenten (z.B. Federn, Ventilsitze etc.) bekommen.
Ach ja, und grundsätzlich will ich bei entsprechenden Bauteilen Zahnräder aus Metall und nicht so besch .........eidene Mistdinger aus Plastik, die alle Nase lang kaputtgehen.
Zitat:
Original geschrieben von Gleb90
Wenn die Autos net lang halten, dann spricht es sich schnell rum und das Ansehen der Marke sinkt. Ein Auto das ewig hält bringt dem Hersteller mehr (Japaner halten ewig und das ist der Hauptgrund warum viele Menschen sich nen Japaner holen) Daher für mich eher unwahrscheinlich, dass die Hersteller Sollbruchstellen einbauen, bei Kleinigkeiten evl schon um die Wartungsgewinne zu steigern.
Wieder mal reines Wunschdenken, welches die Macht der gezielten Werbepsychologie massiv unterschätzt.
Man braucht sich nur anzusehen, welchen Schrott z.B. Daimler in den letzten 25 Jahren immer wieder auf den Markt geworfen haben und die gehirngewaschenen Fanboys den Müll trotzdem gekauft haben.
Daß "Japaner" "ewig halten" ist auch viel zu pauschal.
Bestes Beispiel: Suzuki! Eine teilweise derart miese Qualität, zusammengekloppt in Ungarn und Indien, welche sich mittlerweile kein Koreaner erlauben würde.
Es werden auch keine "Sollbruchstellen" eingebaut, sondern die Haltbarkeit in genau definierten Bereichen sehr gezielt gesenkt.
Zitat:
hmmm, mal überlegen ....... vielleicht, daß man jeden unnötigen bzw. überteuerten Mist als Option bestellen kann, aber die wichtigen Sachen nicht?
Oder wenn nicht als Option, dann würde ich liebend gerne z.B. 30 Euro mehr bezahlen und dafür hochwertige Komponenten (z.B. Federn, Ventilsitze etc.) bekommen.
Ach ja, und grundsätzlich will bei entsprechenden Bauteilen Zahnräder aus Metall und nicht so besch .........eidene Mistdinger aus Plastik, die alle Nase lang kaputtgehen.
Diese Logik ist wirr und für mich nicht nachvollziehbar: Warum soll ich denn für etwas völlig selbstverständliches denn noch extra bezahlen?
Für mich ist es völlig normal, daß ich in diesem mechanisch und thermisch hochbelasteten Motorenteil möglichst gute Qualität ab Werk erwarte.
Erst recht, wenn eine große Nachfrage nach Gas-bzw Flexifuel-Fahrzeugen besteht und ich diesen Trend als Hersteller (wieder mal) verpennt habe.
Umso ärgerlicher die Tatsache, daß i.d.R. nur die Auslassventile vom erhöhten Verschleiß betroffen sind, da diese thermisch viel höher belastet sind als die Einlaßventile.
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
Als ob es ein Problem wäre für 4 € mehr Haltbarkeit in einen Motor zu bekommen . Aber da wird schon so eng kalkuliert das die 4€ schon weh tun . Treffender wie Sky hätte man es nicht ausdrücken können
Danke.
Diese Sparpolitik kann man eigentlich nur als kurzsichtig bezeichnen. Einen vergraulten Kunden bekommt man nur ganz, ganz schwer wieder zurück, und wenn überhaupt, dann kostet das unter dem Strich so viel mehr als die gesparten 4 Euro, daß man gar nicht lange genug mit dem Kopf gegen eine Steinmauer hämmern kann, wenn man mal drüber nachdenkt.