ForumFahrzeugtechnik
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. Welches Motoröl?

Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

106410 weitere Antworten
Ähnliche Themen
106410 Antworten

ich habe mal eine kurze zwischenfrage für einen land rover aus 2005, diesel, 82kw, empfehlen würdet?! laut anleitung is 0w40 nicht zulässig (bzw. nicht aufgeführt) weshalb ich an 5w40 dachte, da die kiste gern mal bei -20 anspringen muss :)

A3/B3 wird gefordert, mehr nicht. ist das total 5w40 ok, oder doch lieber was anderes!?

Klar ist das Total Ok für den Rover, es erfüllt die ACEA A3/B4 und ist ein 5W40. Somit alles konform was die Betriebsanleitung angeht. Warum aber ein 0W40 nicht aufgeführt ist, ist schon mal fraglich. Schreib doch mal ne Mail und frag ob das auch ok ist weil du auch mal bei kälteren Temperaturen starten musst.

Ansonten erfüllt das Total anspruchvolle Normen und ist vom Preis her interessant. Billiger geht es wohl nur mit dem HighStar das grad in der aktion war.

muss nich billiger sein. fürs gewissen :) besitzer kippt 10w40 castrol zu etwa 8euro/liter rein *gg*

nach dem youtube gefrierschrankvideo wollen die jetzt aber doch ein anderes nehmen :o)

am 29. August 2011 um 7:32

Zitat:

Original geschrieben von CrocoD

muss nich billiger sein.

fürs gewissen :)

besitzer kippt 10w40 castrol zu etwa 8euro/liter rein *gg*

nach dem youtube gefrierschrankvideo wollen die jetzt aber doch ein anderes nehmen :o)

Da das Castrol Magnatec 10W-40 Diesel nur die Freigabe MB-Freigabe 229.1 hat,

auch nicht erkennbar ist aus welchem Jahr ist das Leistungsprofil die Spec ACEA B4,

ist es IMHO nichts besonderes.

Auch das technische Datenblatt ist nicht zugänglich hinterlegt :rolleyes: :confused:

Ein preiswerte Alternative wäre das qualitativ gute

Total Quarz 10W-40 Diesel :cool:

http://www.levoil.de/.../?...

5 Liter 18+7€ frei Haus

Pourpoint -39°C

Erfüllt die Spec ACEA A3/B4-2004 und ACEA A3/B3-2008

Leistungsstarke Freigabe PSA B71 2294 :cool:

Auslobung bietet einen sehr guten Verschleißschutz

und ausgezeichnete Diesel-Motorsauberkeit.

Motoröle die speziell für PKW-Dieselmotore formuliert sind,

haben meist einen etwas niedigeren Pourpoint,

weil der Langhuber Diesel beim Kaltstart mehr Strom aus der Batterie zieht.

Wenn dabei auch noch die Kurbelwelle in die volle Ölwanne eintaucht

kommt er beim Kaltstart nicht auf die mindest Anlassdrehzahl. :D

Gruß

am 29. August 2011 um 9:51

Hallo zusammen,

ich hab einen Megane 2 Grandtour, BJ 2005 (1,9 dCi, 120 PS) und mein nächster Ölwechsel steht bei 120.000 km an.

Ich habe vor eine Ölschlammspülung oder Motorreinigung anzuwenden, welches Produkt

wäre am besten geeignet (gibts was spezielles für Diesel mit Turbo?)?

Könntet ihr mir auch nen Tipp geben welches Motoröl ich nehmen sollte?

Mfg

Claudia

am 29. August 2011 um 9:56

@laurin-2008,

 

Zitat:

Wenn dabei auch noch die Kurbelwelle in die volle Ölwanne eintaucht..... 

Das ist totaler Quatsch.

Es gibt seit es Ölpumpen in den Motoren kein Eintauchen der Kurbelwelle in den Ölsumpf.

Würde das passieren, dann gibt es Ölverschäumung - also Luftblasen im Öl. Die wiederum verringern den Öldruck, und verschlechtern die Schmierfähigkeit des Öls auch wenn es ein Öl ist mit toller Freigabe.

Gruß

Reinhard 

am 29. August 2011 um 10:25

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

 

Das ist totaler Quatsch.

Es gibt seit es Ölpumpen in den Motoren kein Eintauchen der Kurbelwelle in den Ölsumpf.

Würde das passieren, dann gibt es Ölverschäumung - also Luftblasen im Öl. Die wiederum verringern den Öldruck, und verschlechtern die Schmierfähigkeit des Öls auch wenn es ein Öl ist mit toller Freigabe.

Gruß

Reinhard 

Anscheinend weiß du nicht, das wenn der Motor längere Zeit steht,

maximaler Ölstand ansteht. Auch nicht jeder PKW immer 100% waagerecht steht.

Das nach dem der Motor läuft, über 1 Liter M-Öl rücklaufend unterwegs ist,

somit der Ölstand im Betrieb deutlich absinkt.

Der Diesel hat einen längeren Hub, ein höheres Verdichtungsverhältis als der Turbodiesel.

Beide haben die gleiche Ölwanne.

An Deiner stelle würde ich nicht mehr beschleunigen, Kurven fahren oder bremsen,

denn dabei wird viel Öl in den Kurbelkreis geschleudert.

Weiter hin sollte man sich auch mal informieren welche

technischen Daten in den Datenblätter für die Liefergebiete, Rußland,

Skandinavien, Ozeanien und Afrika stehen.

Gruß

am 29. August 2011 um 10:38

Zitat:

Original geschrieben von Laurin-2008

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

 

Das ist totaler Quatsch.

Es gibt seit es Ölpumpen in den Motoren kein Eintauchen der Kurbelwelle in den Ölsumpf.

Würde das passieren, dann gibt es Ölverschäumung - also Luftblasen im Öl. Die wiederum verringern den Öldruck, und verschlechtern die Schmierfähigkeit des Öls auch wenn es ein Öl ist mit toller Freigabe.

Gruß

Reinhard 

Anscheinend weiß du nicht, das wenn der Motor längere Zeit steht,

maximaler Ölstand ansteht. Auch nicht jeder PKW immer 100% waagerecht steht.

Das nach dem der Motor läuft über 1 Liter rücklaufend unterwegs ist,

somit der Ölstand im Betrieb deutlich absinkt.

Weiter hin sollte man sich auch mal informieren welche

technischen Daten in den Datenblätter für die Liefergebiete, Rußland,

Skandinavien, Ozeanien und Afrika stehen.

Gruß

Es gibt egal wie das Auto steht keine Situation dass die KW in den Ölsumpf ragt. Es sei denn der Motor steht auf dem Kopf. Die Datenblätter haben mit dem Ölstand nicht zutun. Ich wohne in Mitteleuropa und wie sich ein Öl in Russland, Skandinavien oder Ozianen sich verhält ist mir schnurtz. Und über die innermotorischen Abläufe brauchst Du mich nicht zu belehren. Da habe ich genug Erfahrung.

Gruß 

Zitat:

Original geschrieben von Laurin-2008

Zitat:

Original geschrieben von Hellhound1979

 

Mmmh, eigentlich war der Ölfilter bisher kein Problem z.B Mann ML1006 oder vergleichbare von Motorcraft oder Bosch,

Gewinde M22x1.5...

Hallo Hellhound1979,

ein dickeres Öl, erzeugt auch über die nun höhere Betriebsviskosität,

mehr Druckverlust über das Filterpapier.

Nach dem Du die Artikel Bezeichnung ML10060 eingestellt hast,

habe ich nach Alternativen gesucht.

http://www.mann-hummel.com/.../index.html?...

In deinem Motor ist wohl das Bypass/Umgehungsventil im Motorflansch eingebaut.

Bei anderen Anschraubpatronen für Ford

habe ich gesehen das dort 1bar Öffnungsdruck vorgesehen ist.

Als Alternative habe ich eine längere Anschraubpatrone gesucht.

Anstelle 96mm Bauhöhe nun 142mm Bauhöhe gefunden.

Das sind ca. 46mm mehr Filterelementlänge, ( ca 50% mehr Filterfläche )

somit wird auch der Differenzdruck im sauberem Zustand mit höherer Viskosität niedriger sein als beim kürzerem.

Vorteilhaft ist bei größeren Patronen, das das Motoröl länger im Filter verbleibt,

somit marginal etwas länger abkühlen kann...

Gruß

Danke für deinen abermals umfangreichen Ausführungen. Ich denke dann ist mir das weitere Vorgehen nun klar.

- Ölthermometer in Gang bringen

- Öltemperatur protokollieren

- Abhängig vom Ergebnis öl wählen

- evtl. Ölkühler nachrüsten

- beim nächsten Ölwechsel den größeren Filtr nehmen

Zitat:

Original geschrieben von Megane1986

Hallo zusammen,

ich hab einen Megane 2 Grandtour, BJ 2005 (1,9 dCi, 120 PS) und mein nächster Ölwechsel steht bei 120.000 km an.

Ich habe vor eine Ölschlammspülung oder Motorreinigung anzuwenden, welches Produkt

wäre am besten geeignet (gibts was spezielles für Diesel mit Turbo?)?

Könntet ihr mir auch nen Tipp geben welches Motoröl ich nehmen sollte?

Mfg

Claudia

Warum Ölschlammspülung? Ist der Motor so verdreckt? Hast Du ihn offen gehabt (Ventildeckel/Öleinfüllstutzen)?

Wenn nicht klar, ob er wirklich verdreckt ist bzw. starke Ablagerungen hat, die Motorspülung sein lassen. Ansonsten LM Motor Clean. Motor mind. 20 min. warm fahren, MotorClean zugeben und ca. 15 min. IM STAND OHNE LAST laufen lassen. Dann normal Ölwechsel.

Welches Öl, richtet sich nach den geforderten Normen. Wobei ich mich bei den Renault-Freigaben nicht auskenne. Aber der CR Diesel sollte mit ACEA A3/B4 voll zufrieden sein. Vermutlich als 5W-30. Wenn viel Volllast /Autobahn/Anhänger/bei höhehen Temperaturen gefahren wird, dann eher 5W-40 oder 0W-40. Wenn DPF, dann eher ACEA C3 (bzw. VW 507.00 und/oder MB 229.51) orientieren.

Vorschlagen würde ich :

5W-40

Pentosynth HC 5W-40 (fahre ich selbst)

0W-40

Mobil 1 New Life 0W-40

Aral Supertronic 0W-40

Vorbehaltlich der geforderten Normen/Freigaben von Renault.

am 29. August 2011 um 11:18

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

Ich wohne in Mitteleuropa und wie sich ein Öl

in Russland, Skandinavien oder Ozianen sich verhält ist mir schnurtz.

Und über die innermotorischen Abläufe brauchst Du mich nicht zu belehren.

Da habe ich genug Erfahrung.

Gruß 

Mag sein das Dir das als GMler schnurtz ist.

Wenn ich nur an den 6Zyl denke,

die in den 70er im strengen Winter ausgefallen sind,

weil das Ansaugrohr der Pumpe fast einen Meter lang war.

Prof Bartz gab das oft zum Besten.

Nicht jeder wohnt im gemäßigtem Klima,

viele die auch in kälteren Gegenden wohnen,

haben keine Maus die ein Jahrhundertwinter vorahnt

das über emsige Vorratssammlung anzeigt.

Das es Zeit wird mit SAE 0W-40 vorzusorgen.

Gruß

am 29. August 2011 um 11:44

Zitat:

Original geschrieben von silverbass

 

Warum Ölschlammspülung? Ist der Motor so verdreckt? Hast Du ihn offen gehabt (Ventildeckel/Öleinfüllstutzen)?

@silverbass

Wie dolle verdreckt der wirklich ist habe ich noch ni nachgeschaut, aber da der Vorbesitzer es allgemein mit Pflege und Wartung nicht allzu genau genommen hat (billiges Öl usw.) dachte ich es könnte vielleicht kein Schaden sein...

Wegen Öl: Ich fahre eher weniger Autobahn, meist Landstraßen oder Stadt und in der Regel so 50 - 100 km/ Tag.

Muss es speziell für Diesel sein? Und kommt es drauf an ob voll/ teilsynthetisch?

LG

@brainstormer

S.1874 Zitat Porsche Niederrhein/angeblich Porsche Classic :

Man sieht hier wieder mal ein schönes Beispiel, daß Aberglaube nie auszurotten ist.

Nach deren Aussage haben sowohl der Porsche Werkskundendienst in Zuffenhausen und ich 30 Jahre lang alles falsch gemacht, weil wir in einen VW Typ 4 Motor (der im VW-Porsche 914 und im Porsche 912 E verbaut wurde) von Anfang an vollsynthetisches Mobil 1 (anfangs hieß es noch Mobil SHC ?) eingefüllt haben und der Motor nach deutlich über

100 000 km noch keinerlei Probleme zeigte.

Und gerade ein luftgekühlter Motor mit extremen Temperaturspitzen (z.B. 3. Zylinder bei VW und Porsche) dürfte für die Temperaturbeständigkeitsreserven eines vollsynthetischen Öls genauso dankbar sein wie ein moderner Turbolader.

Weitere Belege kann ich nicht beibringen, weil Fahrzeug und Motor inzwischen im Museum ausruhen dürfen.

Soviel zum Thema Aberglauben: Altes Öl (Altöl?) in alte Motoren.

Zitat:

Wie dolle verdreckt der wirklich ist habe ich noch ni nachgeschaut, aber da der Vorbesitzer es allgemein mit Pflege und Wartung nicht allzu genau genommen hat (billiges Öl usw.) dachte ich es könnte vielleicht kein Schaden sein...

Wegen Öl: Ich fahre eher weniger Autobahn, meist Landstraßen oder Stadt und in der Regel so 50 - 100 km/ Tag.

Muss es speziell für Diesel sein? Und kommt es drauf an ob voll/ teilsynthetisch?

Hm, also am besten erstmal nachschauen. Geht meist am leichtesten am Öleinfülldeckel. Ist bei mir noch so ein Einsatz drin, den man rausclipsen kann, dann sieht man die Nockenwellen etc. Falls es nicht geht und Du ein total ungutes Gefühl hast, ok dann LM MotorClean.

Nächsten Ölwechsel vorziehen (nach 5 - 10 Tkm). Generell besser nach 15 Tkm/ein Mal jährlich Ölwechsel.

Spezielle Diesel-Öle existieren nur noch in den Marketingabteilungen der Schmierstoffhändler. Technisch gibts keine Unterschiede.

Vollsynthetisch oder HC sollte schon sein, Vorteile kannst Du z.B. hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Synthetisches_Öl

Bei minderwertigen Ölen (was erstmal nix mit teil-/vollsynthetisch) zu tun hat, eher so die Billigst-Baumarkt-Fraktion, kann es zu Verschlammung, Verlackung kommen, ggf. sind die beigemischten Additive auf keinem aktuellen Stand...

Wichtiger ist aber eh, dass geforderte Normen/Freigaben eingehalten werden. Schau in die Betriebsanleitung. Öle hatte ich schon genannt. Ich bevorzuge 5W-40, da viel Autobahn und gern schnell. Bei Deinem Profil - Landstraße/Stadt und der Fahrleistung wird auch ein 5W-30 ausreichen, wenn von Renault freigegeben.

edit:

Vorteile eines vollsynthetischen Öles bei deinem Motor: keine Verkokung bei hohen Temperaturen - hier besonders am Turbolader/Lager.

Zitat:

Original geschrieben von Troll13

Nach deren Aussage haben sowohl der Porsche Werkskundendienst in Zuffenhausen und ich 30 Jahre lang alles falsch gemacht, weil wir in einen VW Typ 4 Motor (der im VW-Porsche 914 und im Porsche 912 E verbaut wurde) von Anfang an vollsynthetisches Mobil 1 (anfangs hieß es noch Mobil SHC ?) eingefüllt haben und der Motor nach deutlich über

100 000 km noch keinerlei Probleme zeigte.

Oder wie der alte Golf I GTI eines früheren bekannten,noch der alte Viergang mit Motorschadengarantie.:D Dessen Erstbesitzer war seines Zeichens VW-Mechaniker und hat die Möhre gleich nach Auslieferung auf vollsyntetisches 5W40 umgeölt,trotz der Warnung seines Meisters das dieses Wasseröl gleich wieder überall rauslaufen würde und der Motor nicht auf solch dünne Öle ausgelegt sei. Nun denn, dieser Motor wurde nach mehr als 300000km noch in einem Passat als Austauschmotor implantiert und hat dort noch rund 100000km abgespult bis das Auto aus dem Blickfeld verschwand. Von den beiden anderen zeitgleich ausgelieferten GTI schaffte keiner die 100000km ohne Motorschaden,trotz penibler Wartung mit dem zugelassenen Öl. 10/15W40 war wohl doch nicht so optimal für einen Motor dessen Eigentümer doch eher jüngeren Baujahrs waren.

Deine Antwort
Ähnliche Themen