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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Spacko234
Das ist proHTHS auch , in meinem Ölfilter bzw in dem Opel Ölfilter sitzt kein Überdruckventil , das ist wieder so ne Aussage die einfach mal pauschal daher gesagt ist ohne jeglichen Zusammenhang .
Was fürn Motor ist den bei dir Verbaut ? MKB ?
Bei einigen Opel Youngtimern vor Baujahr 2001 ist das Überdruckventil nicht im Ölfilter integriert, dies wurde auch schon im Forum der Motor-Klassik erläutert.
Zitat:
Original geschrieben von HL66
das Bypassventil ist bei OPel anders geregelt, ich glaube direkt in / an der Ölpumpe... Rücklaufsperre bin ich mir nicht sicher... entweder auch irgendwo im Motor ein Rückschlagventil oder eben gar nicht
In den Filtern ist aber nix...deshalb kosten die auch nur die Hälfte von anderen Filtern
Das Bypassventil lässt den Ölstrom,
bei verblockem Filterelement ungefiltert in das Schmierleitungssystem passieren.
Bei älteren Opelmotore ist das beim Anschraub-Filter, im Motorblock oder im Filter-Flansch.
Neuerdings werden wie überall, als Zulieferteil, Funktionsflansche mit stationärem Filtergehäuse verbaut.
Das sind die mit den nackten Einsteck-Filterelementen, die nicht runterfallen dürfen.
http://www.mann-hummel.com/.../index.html?...
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von proHTHS
Zitat:
Original geschrieben von Spacko234
Das ist proHTHS auch , in meinem Ölfilter bzw in dem Opel Ölfilter sitzt kein Überdruckventil , das ist wieder so ne Aussage die einfach mal pauschal daher gesagt ist ohne jeglichen Zusammenhang .
Was fürn Motor ist den bei dir Verbaut ? MKB ?
Bei einigen Opel Youngtimern vor Baujahr 2001 ist das Überdruckventil nicht im Ölfilter integriert, dies wurde auch schon im Forum der Motor-Klassik erläutert.
1. Darfst du mich auch Hunter123 nennen
2. Sollst du nicht alles nachplappern du hast nämlich null Ahung .
3. Was sagt denn eigentlich Sir Donald dazu das du seine Sig. geklaut hast ? Die passt ja nicht ansatzweise zu Dir !
Zitat:
Original geschrieben von little_joe1976
Seitdem läuft das Auto wesentlich ruhiger, und der unrunde Leerlauf ist fast verschwunden. Aber eben nur fast, ab und zu ist der unrunde Leerlauf immer noch da (wenn auch in abgemilderter Form).
Wäre super, wenn jemand einen Tip hätte, wo ich noch nachschauen könnte.
Viele Grüße
little_joe
Es kommt durchaus vor das zwei Ursachen für den unrunden Leerlauf verantwortlich sind, eine Ursache hast du beseitigt, eine weitere könnten verschlissene Zündkerzen sein die zwar im warmen zustand gut funktionieren im kalten aber nicht 100%tig, ein weitere Ursache kann bei manchen Motoren ein Ölstand über max. sein manche Motoren reagieren bereits bei 2 bis 5 mm über max da sehr empfindlich insbesondere im kalten zustand warm verschindet dies Symtom mit dem ungleichmässigem Leerlauf dann meißt.
PS.: Am Ölfilterpreis sollte man nicht sparen, es könnte Druckveränderungen geben. Mann Filter sind da immer die beste Empfehlung.
@Spacko234
Du bist ausschließlich auf provokation aus, darauf können wir hier sehr gut verzichten!
Zitat:
Original geschrieben von 507.00
ich hätte auch gerne das vielgelobte motoröl was die motordichtungen repariert............
danke
Valvoline Maxlife
Zitat:
Original geschrieben von proHTHS
Bei einigen Opel Youngtimern vor Baujahr 2001 ist das Überdruckventil nicht im Ölfilter integriert, dies wurde auch schon im Forum der Motor-Klassik erläutert.
Nö auch wieder ne Aussage die nur aus der Luft gegriffen ist um so zu tun als wüsste man was ohne nach zu schauen .
Unser Hyundai BJ 2009 hat auch kein Überdruckventil im Filter . Und jetzt ? Betrifft also nicht nur Opel . Bei vielen ist das Umgehungsventil auch im Filterflasch eingebaut .
Zitat:
Original geschrieben von proHTHS
@Spacko234
Du bist ausschließlich auf provokation aus, darauf können wir hier sehr gut verzichten!
Richtig ! Auf Dich können wir hier alle verzichten . Du schaffst es ja nicht mal meinen Namen richtig zu schreiben .
Geschweige denn auf PN zu Antworten , noch einen kompetenten Beitrag zu verfassen . Ausser Müll,
gespame und sinnlos Zitate kommt ja nix von dir .
Hast du den meine Fragen schon beantwortet ?
@Laurin-2008
Sorry, anbei noch weitere Angaben zu meinem Auto:
KBA-Nr. zu 2.1: 0035, zu 2.2: 344
Nun sollte es auch für die Mahle-Suche passen.
@Hunter
Der unrunde Leerlauf hat nach der Reinigung des Öldruckregelventils stark abgenommen und tritt auch seltener auf. Wenn ich das Auto mit warmem Motor anlasse, ist das Ruckeln nur noch minimal spürbar (wie gesagt, wenn der Motor kalt ist, merke ich gar nichts). Ist allerdings insofern blöd, wenn ich anfahren will, ruckelt er, als hätte ich meine erste Fahrstunde. :( Wenn ich die Drehzahl leicht erhöhe, kann ich ohne Probs anfahren (Schleifenlassen der Kupplung nicht erforderlich). Und im nächsten Moment, wenn der Fehler nicht anliegt, kann ich mit Standgas ohne ruckeln anfahren (Hinweis: Kupplung sollte es nicht sein, die wurde erst vor ca. 30 tkm erneuert). Und wie gesagt, bevor ich das Öldruckregelventil gereinigt hatte, war das noch viel schlimmer, weshalb ich auch jetzt noch vermute, dass sich ab und zu irgendwas mit Dreck zusetzt und der Öldruck dann nicht paßt.
Öldruck messen lassen hatte ich mir auch überlegt, aber da habe ich ja auch das Problem, dass der Fehler genau dann, wenn gemessen wird, auch da sein muß. Und den typischen Vorführeffekt hatte ich schon, als ich jmd. von einer Werkstatt gebeten hatte, sich das mal anzugucken, und wir haben das Auto 4-mal angelassen und es ist so friedlich vor sich hingeschnurrt als könnte es kein Wässerchen trüben. :(
Dreck an den Hydros klingt gut, sie sind bislang aber recht friedlich und klackern auch nicht.
Die Unterdruckschläuche sehen - soweit ich das beurteilen kann - noch ganz gut aus. Wenn Falschluft im Spiel ist, würde er dann doch aber immer unrund laufen und nicht nur manchmal, oder? Werde sie aber mal sicherheitshalber absprühen und mir auch die Ansaugkrümmerdichtung genauer angucken.
@ proHTHS
Zündkerzen und Zündkabel waren so ziemlich das erste, was ich getauscht hatte - leider negativ. Auch zu hohen Ölstand kann ich ausschließen, da sich meiner doch ab und zu "ein Schlückchen" von dem edlen Tropfen gönnt und ich von Zeit zu Zeit Öl immer nachfüllen darf. Und Ölfilter habe ich sowohl den Originalen von Opel als auch den von MANN (712/22) ausprobiert, das war leider auch nicht die Ursache.
Viele Grüße
little_joe
Der Ölfilter ist bei den Opel 1,6l OHC Motoren mit der Kennung NZ, SZ, SZR und vielen weitern gleich.,
Bei Mahle/Knecht wäre es der z.B. der Typ OC90 und kostet keine 5€.
Gewinde M18x1,5
Durchmesser 76mm
Höhe 78,5mm
Der Motor ist völlig Anspuchslos, das 5W-40 Highstar genügt vollends aus.
Je nach Fahrgewohnheit und Kurzstreckenanteil Wechsel zw. 10-15tkm.
Wenn das Öldruckregelventil bei diesem Motor muckt nur wegen Verdreckung, im LL flackert dann die Öldruckkontrollleucht, ggf. Öldruck messen.
Sägender LL hat meist etwas mit der Gemischaufbereitung, dazu evt. die Multec Einspritzanlage mal Überprüfen (lassen).
Gruß Markus
Zitat:
Original geschrieben von little_joe1976
@ proHTHS
Zündkerzen und Zündkabel waren so ziemlich das erste, was ich getauscht hatte - leider negativ. Auch zu hohen Ölstand kann ich ausschließen, da sich meiner doch ab und zu "ein Schlückchen" von dem edlen Tropfen gönnt und ich von Zeit zu Zeit Öl immer nachfüllen darf. Und Ölfilter habe ich sowohl den Originalen von Opel als auch den von MANN (712/22) ausprobiert, das war leider auch nicht die Ursache.
Viele Grüße
little_joe
Falls sich da ab und an etwas Dreck in einem Ölkanal lößt und zeitweise verengt würd ich das Ölwechselintervall verkürzen, dann könnt das Symtom weg sein. Möglich wär auch das die Ventilschaftdichtungen etwas verschlissen sind bzw. die Ventilsitze zeitweise nicht 100%tig schliessen. Leerlaufregler prüfen gegebenenfalls reinigen und das Ventil der Abgasrückführung(falls vorhanden) auf gängigkeit prüfen und reinigen. Eventuell mal Zündspule durchmessen, kalt/warm Klappe im Luftfilterkasten prüfen ob die im warmen Zustand auch zu geht. Falls du einen Nachrüst Kaltlaufregler drin hast kann das auch der Übeltäter sein(pssst am besten komplett entfernen).
Gruß Gorge
Ok, dann mal der Reihe nach, was ich schon alles wg. dem unrunden Leerlauf überprüft bzw. gewechselt habe:
1) AGR-Ventil ausgetauscht: MKL war an und AGR war im Fehlerspeicher hinterlegt, seit dem Austausch ist MKL aus und Fehlerspeicher leer.
2) Zündkerzen, Luftfilter, Ölfilter + Öl gewechselt (Ölfilter + Öl mittlerweile mehrmals).
3) Lambdasonde im Rahmen der AU überprüfen lassen (AU-Werte sind bombig, außerdem kein Leistungsverlust feststellbar)
4) Zündkabel und Zündspule gewechselt.
5) Leerlaufregler ausgetauscht.
6) Drosselklappe überprüft (war und ist blitzesauber).
7) Öldruckregelventil gereinigt (war ziemlich viel Dreck drin).
Auf das Thema mit dem Öldruckregelventil bin ich - wie gesagt - nur durch Zufall gestoßen. Als ich das letzte Mal Ölwechsel gemacht habe und den Astra nach dem Wechsel das erste Mal gestartet habe, war der unrunde Leerlauf die ersten paar Sekunden wesentlich verstärkt feststellbar. Danach (bis die Öllampe aus war und das ganze frische Öl durchgepumpt war) lief er dann wieder "normal" unrund. Daraus habe ich geschlossen, dass die Ursache mit dem unrunden Leerlauf evtl. im Ölkreislauf zu suchen ist und habe mal Onkel Google gefragt, der mir bei diesen Anzeichen das Öldruckregelventil ausgespuckt hatte.
@ RC42
Kann ich die Multec Einspritzanlage selbst prüfen? Oder sind dafür spezielle Meßgeräte notwendig, die nur die Fachwerkstatt hat?
@proHTHS
Ölwechselintervall fahre ich verkürzt (alle 7.000 - 8.000 km), seit ich vor ca. 1,5 Jahren von 10w40 auf 0w/5w40 umgeölt habe. Grund ist, dass nach spätestens 7-8 tkm das Öl sowas von verboten schwarz ist, dass man das seinem Motor eigentlich nicht mehr länger zumuten möchte. Und wenn ich mir überlege, was allein einmal Tanken heutzutage kostet, fällt ein zusätzlicher Ölwechsel sowieso nicht mehr ins Gewicht.
Kaltlaufregler habe ich keinen drin. Luftfilterkasten werde ich mir mal anschauen, das habe ich noch nicht getan. Wenn die Ventilschaftdichtungen platt wären, wär das natürlich megaschei..... :(
Viele Grüße
little_joe
Zitat:
Original geschrieben von little_joe1976
Viele Grüße
little_joe
Ok, da hast du ja bereits fast alles gecheckt. Ich hab da denn jetzt den Verdacht das die Feder im Druckregelventil ausgeleihert/verschliessen ist, für manche Motoren bekommt man diese Feder und den kleinen Kolben/Stift(wo die Feder vordrückt) einzeln als ersatzteil mußt du mal bei Opel nachfragen, das wär ja viel günstiger als das komplette Bauteil.
Was auch sein könnte das die Ölpumpe nicht kaputt aber stark verschlissen ist und nicht mehr die volle Leistung bringt.
Oder einfach nur dass das sieb unter der Ölpumpe stark verkrustet ist.
Gruß Gorge
@little_joe1976
Hast du die mal den Unterdruck schlauch zum Bremskraftverstärker angeschaut da der da komplett dicht ist und sich niergens Luft zieht ? Hast du bei deinem nich Zündverteiler mit Kappe oder hast du schon ne ruhende Zündung ? Bei letzerem muß das Signal zum Zünden ja irgendwo herkommen sprich KW oder NW Sensor . Das diese eventuell einen Weg haben .
Was du noch prüfen kannst ist den Temp.Sensor im Kühlwasser Kreislauf das der die korrekten Werte liefert . Ansaugbrücken Dichtung mal kontrolliert rund rum ob diese dicht ist ?
An so Sachen wie ne stark verschlissene Ölpumpe glaube ich weniger den das hat zum einen wenig mit nem unrunden Motorenlauf zu tun und zum anderen würde sich ne stark verschlissene Pumpe in Form der Öldrucklampe bemerkbar machen . Das Sieb denke ich mal hast du beim zerlegen der Ölpumpe sauber gamacht das versteht sich ja von selbst .
@little_joe1976
Wie ist hoch ist der Kilometerstand?
Und vor allem, was macht die Zündung? Bei meinem Vectra war neben der Abgasrückführung (Lösung: Blinddichtung) und Krümmer auch das Zündmodul bei rund 200.000 km hin. Konnte man ganz gut an Rußspuren der Zündkerzen sehen. AGR ist so ne Sache, bis da ein Fehler kommt ist das mächtig im Sack. Siff/Ölkohle in der Abgasrückführung werden auch mit einem neuen AGR nicht behoben. Zieh den Stecker vom AGR ab. MKL geht dann zwar an, aber wenn der Leerlauf dann sauber steht weisste woran es liegt.
Nebenluft kann man an den (dann deutlich positiven) Adaptionswerten gut erkennen. Im Ölkreislauf hätt ich ganz zuletzt gesucht..