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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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am 11. August 2011 um 12:40

ok, ich glaub das ich mit meiner meinung nicht alleine dastehe aber ich hab mich unklar ausgedrückt.

ich meinte nur normale popel motoren ausgenommen turbo oder mehrventiler. die gradangabe bezog sich auch nur auf die temp. in der ölwanne. das was ne öl temp. anzeige anzeigt. um einen vernünftigen vergleichswert zu haben. das es anderswo im motor deutlich heisser wird ist klar aber das sind von bis werte die ich nicht vergleichen kann. mein 88er golf II gti 16v hats auch bei mehrstündigem vollgas von dortmund nach flensburg nicht über 112 grad gebracht.

am 11. August 2011 um 12:41

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

Zitat:

Original geschrieben von 507.00

 

 

funktioniert gut, öl empfehlung für ein BMW 325ix E30, na ratet mal.................richtig, 15w-40

probierts mal.

typschlüssel: 0005 / 461

Toll !!! Wie Naiv kann man sein ? Du würdest es auch noch reinkippen ! Ein 5W40 wird billiger uns besser sein .

hab ich gesagt das ich es reinkippe ?

Zitat:

Original geschrieben von 507.00

ok, ich glaub das ich mit meiner meinung nicht alleine dastehe aber ich hab mich unklar ausgedrückt.

ich meinte nur normale popel motoren ausgenommen turbo oder mehrventiler. die gradangabe bezog sich auch nur auf die temp. in der ölwanne. das was ne öl temp. anzeige anzeigt. um einen vernünftigen vergleichswert zu haben. das es anderswo im motor deutlich heisser wird ist klar aber das sind von bis werte die ich nicht vergleichen kann. mein 88er golf II gti 16v hats auch bei mehrstündigem vollgas von dortmund nach flensburg nicht über 112 grad gebracht.

Ich hatte einen 10/86 also Mod. 87 (Neuwagen) ohne Kittekat, der wurde deutlich heißer, soweit ich mich noch erinnere.

@50700

 

Ich denke hier im Forum schon !

 

Schön und gut , der GIT von dem du gesprochen hast kommt laut Anzeige nicht über 112 Grad das ist ja auch ok . Nützt nur dem mineralischen Öl wenig wenn am Kolben richtig brennt . Mein Schwager hat sich vor 4 Jahren einen Golf 2 75 Ps BJ 90 gebraucht gekauft mit 230000 KM auf der Uhr und laut Besitzer immer nur 15W40 gefahren und alle 15000 Km bewechselt bzw einmal im Jahr .

Motor inner versifft , Hydroß klackerten Minuten nach dem Start noch , Ölverbrauch ca 1 Liter auf 800 Km , Motor siffte aus VDD und NW Simmerimg .

Habe ihn dann radikal aufs M1 0W40 umgestellt davor mit MC gespült . Das Hydroklackern ging nach 1000 Km fast ganz weg , das M1 war nach 2000 schwarz wie die Nacht . Ölverbrauch ging hoch bis auf 1 Liter auf 400 Km und teilweise Blaurauch aus dem Auspuff . Ich dache erst der geht mir bald hoch . Nach fast 10000 Km ging der Ölverbrauch auf 1 Liter bei 3000 Km zurück und nach weiteren 10000 KM waren es ca 0,5 Liter auf 15000 Km und der Motor lief richtig gut , ein Unterschied wie Tag und Nacht . Sogar das siffen wurde wieder besser .

Was ich damit sagen will , der Motor absolut anspruchslos und das Öl trotzdem den Belastungen auf dauer nicht gewachsen . Mittlerweile fährst Schwager seid 2 Jahren BMW und der Golf der als Winterauto diente steht mom mit Getriebeschaden bei nem Kumpel von ihm Motor 320000 Km .

Es gibt für mich kein Argument für ein 15W40 meiner Meinung nach

am 11. August 2011 um 13:19

Das Siffen aus der VDD wurde besser???

Mein 1,8 AAM sifft auch ein bisschen aus der VDD...sollte ich vielleicht doch wirklich mal von 5W 40 High Performer von Delticom auf was anderes wechseln...wie gesagt ist auch innen im Ventildeckel ein bisschen Schmodder und alles mit einer Art schwarzem Lack überzogen...bewegliche Teile (Nockenwelle und Federn der Ventile) sind aber sauber und glänzen silbrig...

Wenn tatsächlich auch das Siffen am Simmerring durch besseres Öl besser wird, dann könnte ich auch mal den Volvo 850 2,5 20V mit dem 10W 40 High Performer von Delticom umölen...der nimmt sich alle 4000km doch schon nen Liter Öl...vielleicht wirds ja dann auch nach kurzzeitiger Verschlimmerung des Ölverbrauchs dann besser...müsste man vielleicht 2-3 kurze Intervalle fahren evtl. mit nem günstigen guten Öl --> High Star vom Praktiker zum "putzen" und danach das Total Quartz 9000 oder Total Quartz 9000 Energy

am 11. August 2011 um 13:31

Zitat:

Es gibt für mich kein Argument für ein 15W40 meiner Meinung nach

Die Reinigungskapazität eines Öles hat rein garnichts mit der Viskosität des Grundöles zu tun. Sondern ausschließlich mit den verwendeten Additiven und deren Dosierung.

Ein viskoseres Grundöl kann aber auch nur auf genau diese Grundviskosität runterfallen (Ölverdünnung mit Kraftstoff mal außen vor). Deshalb hat es von der Stabilität der Schmierwirkung her deutlich größere Reserven.

Es ist eine Entscheidung was einem wichtiger ist: große Reserven im Hochtemperaturbereich oder Leichtlauf in der Kaltlaufphase.

Die Reinigungswirkung kann ich einfacher durch Hochdosierung von Additiven pushen, wenn ich es denn zur Regeneration eines verschmutzten Motors benötige. Ansonsten ist es zielführender häufiger das Öl zu wechseln: mein Triumph, der MX5 und der Alfa sahen bzw. sehen alle 5000 km einen Ölwechsel.

Gruß SRAM

 

am 11. August 2011 um 13:34

@Hunter123.

vorab - ich habe noch nie jemanden gesagt, das oder jenes Öl ist besser. Das werde ich auch hier nicht machen. Ich persönlich bin der Ansicht, jeder soll das Öl im Motor benutzen, das er für richtig hält. Das einzige was ich sagen kann ist, das Öl vom Hersteller X hat einen höheren VI als das Öl vom Hersteller Y. Aber ob das besser ist, ist Ansichtssache. Sobald nämlich eine Abweichnung in der Zusammensetzung der Öle besteht, kann ich sie nicht mehr vergleichen. Das wäre so als wenn ich sagen würde der Apfel "Elstar" ist besser als der Apfel "Delicius". Genauso verhält es sich beim Öl. Der eine Hersteller macht ein Öl mit VI 95 der andere eins mit VI 150. Was willst Du da vergleichen? Man kann nur etwas vergleichen was gleich ist; z. B. das Öl eines Herstellers hat eine VI 95 und eine Viskosität von 5-W40. Ein anderer Hersteller hat auch ein Öl mit der gleichen Zusammensetzung. Dann kann ich die beiden Öl auf Kaltstartverhalten, Hochtemperaturschmierfähigkeit, Ölverbrauch, Verschleißverhalten u.s.w. mit einander vergleichen. Fehlt bei einem Öl ein Additiv ist der Vergleich hinfällig.

 

Zu Deiner Aussage "umsteigen auf ein 15-W40 Öl" kann ich Dir nachfolgendes Berichten.

Mein Cousin hatte ein Omega mit einem 25 DTI BMW-Motor. Im Sommer wurde ein Ölwechsel durch geführt. Anschließend wurde ein 15-W40 Öl eingefüllt, was zu erstmal nicht zu beanstanden ist. Im Winter hatte er extreme Schwirigkeiten den über Nacht ausgekühlten Motor zu starten. Er wollte anspringen, tat es aber nicht. Erst nach lang andauerden Startversuchen kamen nacheinander die Zylinder zum Leben. Ich habe in den Wintermonaten versucht den Fehler zu finden. Überprüfung der E-Pumpe und E-Düsen (mehrfach), Wechsel des Motorkabelbaums, wechsel der Glühstifte. Alles Erfolglos. Schlußendlich war es das 15-W40 Öl. Das war im Winter so zähflüssig, daß der Ölkdruck in den Hydro Tassen nicht abgebaut und die Ventile deshalb nicht ganz geschlossen wurden.

 

Und warum willst Du von dem Shell Helix plus 5-W40 weg? Es gibt keinen Grund dafür.

 

Ich habe in den letzten Jahren in meinem Omega C36NE das Shell Helix super oder plus (weis nicht mehr genau) gefahren - ohne Probleme. Zur Zeit fahre ich das Rektol Teilsynthetisch mit der Spezifikation ACEA A3/B3, API/CF, VW 500 00, 501 00 505 00, MB 229.1 zu meiner vollsten Zufriedenheit. 

 

Gruß

Reinhard

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

Der eine Hersteller macht ein Öl mit VI 95 der andere eins mit VI 150. Was willst Du da vergleichen? Man kann nur etwas vergleichen was gleich ist; z. B. das Öl eines Herstellers hat eine VI 95 und eine Viskosität von 5-W40.

Ein Öl mit einen VI von 95 ist mineralisch, spielt in der Liga 15W40, wird aber nie ein 0W40 oder 5W40 werden.

Den um diese Viskositätsspanne abzudecken benötigt man einen mindeste VI. Bei einem VI von 95 ist der aber viel zu geringen um so eine Spanne abzudecken!

Fazit, wir vergleichen nicht Äpfel mit Birnen weil wir die Äpfel schlecht machen wollen, sonder weil es keine Äpfel gibt die wie Birnen sind. Aus der Aussage könnten schließen das du die Zusammenhänge zwischen den zwei Viskositätsangaben und dem VI noch nicht ganz verstanden hast.

PS wenn du es nicht glaubst das ein VI von 95 nicht ausreicht ein 5W40 zu formulieren, dann nutze nochmal das Viskosität Temperatur Diagramm und versuch ein Datenblatt zu finden von einem Öl was beide Eigenschaften(VI von 95 und ein 5W40) aufweist zu finden.

am 11. August 2011 um 15:56

Zitat:

Original geschrieben von Provaider

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

Der eine Hersteller macht ein Öl mit VI 95 der andere eins mit VI 150. Was willst Du da vergleichen? Man kann nur etwas vergleichen was gleich ist; z. B. das Öl eines Herstellers hat eine VI 95 und eine Viskosität von 5-W40.

Ein Öl mit einen VI von 95 ist mineralisch, spielt in der Liga 15W40, wird aber nie ein 0W40 oder 5W40 werden.

Den um diese Viskositätsspanne abzudecken benötigt man einen mindeste VI. Bei einem VI von 95 ist der aber viel zu geringen um so eine Spanne abzudecken!

 

Fazit, wir vergleichen nicht Äpfel mit Birnen weil wir die Äpfel schlecht machen wollen, sonder weil es keine Äpfel gibt die wie Birnen sind. Aus der Aussage könnten schließen das du die Zusammenhänge zwischen den zwei Viskositätsangaben und dem VI noch nicht ganz verstanden hast.

 

PS wenn du es nicht glaubst das ein VI von 95 nicht ausreicht ein 5W40 zu formulieren, dann nutze nochmal das Viskosität Temperatur Diagramm und versuch ein Datenblatt zu finden von einem Öl was beide Eigenschaften(VI von 95 und ein 5W40) aufweist zu finden.

Mann, mann, mann, das war ein Beispiel. Ob das Öl mit diesem VI 95 gibt oder nicht ist nicht Gegestand meines Posts.

Es sollte "nur" aufzeigen, daß das Öl vom Hersteller X nicht mit dem Hersteller Y verglichen werden kann. Schon garnicht wenn sie unterschiedliche Viskositäten  haben.

 

Außerdem solltest Du richtig lesen. Ich habe nicht von Birnen geschrieben.

 

 

 

 

am 11. August 2011 um 16:23

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

 

Zur Zeit fahre ich das

Rektol Teilsynthetisch mit der Spezifikation ACEA A3/B3, API/CF, VW 500 00, 501 00 505 00, MB 229.1 zu meiner vollsten Zufriedenheit. 

Gruß

Reinhard

Ja, zu Deiner Zufriedenheit, aber nicht zur Zufriedenheit Deines Motors.:D

Schau dir mal den Kanister genau an.

http://www.kfz-teile-service.de/.../...10w40-leichtlauf-motorenoel-dbv

Dem Rektol sehr ähnlich.

Bemerkenswert finde ich das Du hier nichts verstanden hast.

Deine Rektal Freigaben sind das unterste Leistungslevel.

Gruß

am 11. August 2011 um 16:25

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

Zitat:

Original geschrieben von proHTHS

 

Druckregelventil, ein ganz wichtiges Bauteil dem viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.

Warscheinlich eben erst erfahren das es dieses Ventil gibt und dafür nen riesen text zitiert und einen auf schlau gemacht . Du bist Mamas Heller.

@Hunter123

Ich hab schon Druckregelventile repariert da hast du noch in die Windeln geschi..en !

Wer kam denn bitte auf den Namen Rektol? :D

Ich Kugel mich grad vor lachen, Nomen est Omen oder wie? :p

Die Kanister sind typisch, davon gibts tausende verschiedener Marken die in diesem Kanistern ausgeliefert werden.

Bei uns im Baumarkt z.B. das Gecco Öl welches glaube ich die identischen Kanister hat.

am 11. August 2011 um 16:44

Zitat:

Original geschrieben von Laurin-2008

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

 

Zur Zeit fahre ich das

Rektol Teilsynthetisch mit der Spezifikation ACEA A3/B3, API/CF, VW 500 00, 501 00 505 00, MB 229.1 zu meiner vollsten Zufriedenheit. 

 

Gruß

Reinhard

Ja, zu Deiner Zufriedenheit, aber nicht zur Zufriedenheit Deines Motors.:D

 

Schau dir mal den Kanister genau an.

<p sizcache="5" sizset="77"><p sizcache="5" sizset="72">http://www.kfz-teile-service.de/.../...10w40-leichtlauf-motorenoel-dbv

Sehr dem Rektol ähnlich.

Bemerkenswert finde ich das Du hier nichts verstanden hast.

Deine Rektal Freigaben sind das unterste Leistungslevel.

 

Gruß

Hi, nicht irgendwas aus dem Netz in den Thread kopieren und dann hier den großen Alleswisser spielen.

<p sizcache="5" sizset="78">Schau Dir die Firma an: www.rektol.de  Die Firma sitzt in Korbach und liefert Öl für Ford, VW, und Opel.

Außerdem meinem Motor bekommt das Öl sehr gut. Ölverbrauch 0,1 l/1000km, Laufstrecke 177 000 km. Keine besondere Vorkommnisse. Leistung nach ABE: 147 KW, Leistung  gemssen: 142KW <---hoffe Du kannst es in PS umrechnen.

 

@Destructor,

wenn Du die Firma nicht kennst, ist das keine Schande. Dann kann man sich auch im nach hinein Informieren. Und wenn Du Dich richtig informiert hast, kannst Du immer noch lachen.

 

Gruß

 

 

Zitat:

Original geschrieben von reinhard e. bender

Zitat:

Schau Dir die Firma an: www.rektol.de  Die Firma sitzt in Korbach und liefert Öl für Ford, VW, und Opel.

Stimmt so nicht. Ich darf den Laden zitieren,

 

Zitat:

Der Schwerpunkt in der Produktion liegt bei Hydraulik-, Getriebe-, Spezialölen und Motorenölen gemäß den Anforderungen von Daimler-Benz, MAN, VW und anderen namhaften Motorenherstellern

Das bedeutet schlich das sie Öle nach deren Freigaben im Programm haben. Ich darf nochmals zitieren,

Zitat:

Mit einer Kapazität von 5.000 to Schmierstoffen im Jahr beliefern wir den Mineralölhandel, Autozubehör-Ladenketten, sowie die Großindustrie in Deutschland, im osteuropäischen Raum und im Nahen Osten.

sind sie ein zu kleiner Fisch um die Autoindustrie mit Motoröl zu versorgen.

Und Öle anderer Hersteller aufzukaufen und unter eigenem Namen zu verkaufen ist keine besondere Leistung.

 

Zitat:

Keine besondere Vorkommnisse. Leistung nach ABE: 147 KW, Leistung gemssen: 142KW <---hoffe Du kannst es in PS umrechnen.

Wenn man die Ungenauigkeit der Prüfstände und besonders der Methode mit einbezieht stellt sich die Frage ob man damit was anfangen kann. Da hätte genausogut ein Wert über 150kw rauskommen können wenn der Prüfer gewollt hätte.

am 11. August 2011 um 17:11

@Sir Donald

 

Zitat:

Wenn man die Ungenauigkeit der Prüfstände und besonders der Methode mit einbezieht stellt sich die Frage ob man damit was anfangen kann. Da hätte genausogut ein Wert über 150kw rauskommen können wenn der Prüfer gewollt hätte.

Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, daß unsere Motorprüfstände bei Opel ungenau messen?

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