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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

Original geschrieben von JeanLuc69

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

Die Hohnspuren sehen noch aus wie neu . Wo man sich bei so vielen täglichen Kaltstarts schon mal fragt ist der Verschleis wirklich so groß oder gibt es fast keinen ?

Wahnsinn ... da ist ja fast gar nichts an Verschleiß zu sehen. Die alten Motoren waren aus Sicht der Hersteller wirklich viel zu gut ... :D

Ja ich war selber sehr sehr überrascht hätte das nicht gedacht . Bei dem Opel meiner frau sieht man an einigen Stellen das die Hohnspuren abgenommen haben und das bei 120000 Km . BJ 99

Da mein Passat ja von anfang an nur Vollsynt gesehen hat und das alle 10000 gewechselt worden ist habe ich mit 150000 Km quasi nen neuen Motor . Habe ja den gleichen .

Da fragt man sich doch was die früher besser gemacht haben . Folglich wenn man diese Bilder sieht muß man davon ausgehen das immer sofort nach der ersten umdrehung ÖL da war wos hin soll . Ich habe bei meinem Motoreninstandsetzter die NW auf Verschleis messen lassen als ich da gerade die Schafftis gemacht habe , erstaunliches Ergebnis : So gut wie kein Verschleis messbar .

Also auf die nächsten 290000 KM

am 20. Mai 2011 um 19:22

@ 507.00

Ich habe momentan, nach 3 ÖW, auch das Megol Compatible 5W-30 drin (nicht, weil der mir sympatisch ist, sondern weil VW das so möchte - wegen Freigaben- und weil ein Bekannter dieses Öl nicht mehr haben wollte :D - jetzt weiß ich warum-) und meiner "nippt" gerade alle 7000 km (in etwa) 1 Liter davon.

(aber ich fahr auch wie ne gesengte Sau :p)

Ich muss dazu sagen, dass ich als Erstbefüllung das Mobil1 ESP Formula 5W-30 im Motor hatte und war auch 9500 km damit gefahren... keinen einzigen Tropfen (zumindest nicht so, dass ich hätte auffüllen müssen) hat er sich davon gegönnt.

Komisch.

Und hier einfach nochmal so ein paar Bilder .

Gruß Hunter

Alt gegen neu
Versifft und Verölt
Mal eins von oben
+3
am 20. Mai 2011 um 19:36

@ Hunter123

Was ist denn mit der Zylinderkopfdichtung auf Bild 1 und Bild 4 passiert? :eek:

Ist das "normaler" Verschleiss? ^^

(Hab sowas noch nie gesehen, hab daher keinen Vergleich was normal ist und was nicht)

Bei dem Rost kann es sich doch nur um zu viel Kurzstrecken handeln!!! :p

Zitat:

Original geschrieben von Shashi_VWfreak

@ Hunter123

Was ist denn mit der Zylinderkopfdichtung auf Bild 1 und Bild 4 passiert? :eek:

Ist das "normaler" Verschleiss? ^^

(Hab sowas noch nie gesehen, hab daher keinen Vergleich was normal ist und was nicht)

JA die eine ist neu die andere alt . Das kannst du als Verschleiss betrachten . Wenn man überlegt das die Kopfdichtung enn der Motor warm gefahren wird und wieder abkühlt sich da flexiebel mit dehen muß . Schlimmer noch der Alukopf dehnt sich in einer anderen Geschwindigkeit aus wie der Guß Block . All das mus die KD abkönnen . Drum sind viele KDs in der regel schon früher am Ende aber rund 290000km Ist schon ne gute Leistung meistens halten die auch nicht so lange wenn der Motor gleich nach dem Start getreten wird . Was den Rost betrifft muß man sagen vom Frostschutz her war nicht wirklich das beste drinne und auch immer grade nur genug . Das habe ich aber jetzt alles geändert

Um nochmal auf dein LL 3 Öl zurück zu kommen es ist nicht komisch das der Motor davon mit dem Mobil 5W30 gar nix gebraucht hat . Das kann durchaus nomal sein oder anders gesagt sollte es bei einem gut konstruiertem Motor auch sein . LL3 heist nicht automatisch Ölverbrauch . Grade bei VW ist es ein gutes zeichen wenn der Motor mit em LL3 ÖL keinen nennenswerten Verbrauch hat . Gegen die ganzen LL3 Öle ist auch nichts zu sagen sie bieten einen Top ( Laut Lubrizool Tool ) sogar den besten Verschleisschutz überhaupt und die beste Motorensauberkeit . Drum ist nix gegen ein LL3 Öl zu sagen ich würde es nur alles 10000 - 15000 Km wechseln dann bist du bestens abgesichert .

Gruß Huter

am 20. Mai 2011 um 19:47

Zitat:

Original geschrieben von Shashi_VWfreak

@ 507.00

Ich habe momentan, nach 3 ÖW, auch das Megol Compatible 5W-30 drin (nicht, weil der mir sympatisch ist, sondern weil VW das so möchte - wegen Freigaben- und weil ein Bekannter dieses Öl nicht mehr haben wollte :D - jetzt weiß ich warum-) und meiner "nippt" gerade alle 7000 km (in etwa) 1 Liter davon.

(aber ich fahr auch wie ne gesengte Sau :p)

Ich muss dazu sagen, dass ich als Erstbefüllung das Mobil1 ESP Formula 5W-30 im Motor hatte und war auch 9500 km damit gefahren... keinen einzigen Tropfen (zumindest nicht so, dass ich hätte auffüllen müssen) hat er sich davon gegönnt.

Komisch.

na das deckt sich ja dann mit meinen "illusionen"

nimmste auch nicht nochmal, oder ?

das is wieder die sache mit den datenblättern, denn von den daten her is die suppe echt super aber in der realität siehts doch wieder anders aus...........

also doch wieder was anderes probieren, schade wäre eigentlich ganz gerne dabei geblieben. wegen dem preis, verbindung zu liqui moly und made in germany is auch nich das schlechteste aber aber.....

am 20. Mai 2011 um 19:57

Naja, 507.00, laut Datenblätter ist das ESP auch "besser" (vorsichtig gesagt) als das Megol...

Aber nehmen würde ich beide nicht nochmal... :/ dachte dann eher entweder an vollsynthetisches 0W-40 von Mobil1 und an das 5W-40 Synthoil von LM (wobei, von Megol gibt es das Gleiche, heisst nur Super Leichtlauf)...

Diese scheinen "strapazierfähiger" als die LL3-Öle zu sein... (laut Datenblätter...)

Ich würde mich auch trauen, das 5W50 (Peak Life) zu nehmen, da meine Öltemp.-Anzeige gerne mal 115°C und mehr anzeigt, aber dieses Öl hat irgendwie "niedrigere" Freigaben... dafür aber die besten Werte...

:( Ist doch echt ein Wirrwarr... ^^ man weiß als Laie eben nicht, woran man sich jetzt halten sollte...

@ Hunter... Danke Dir! :) und ja, wie JeanLuc69 schon sagte, laut Lubrizol haben Öle mit 229.51 und 504.00/507.00 Freigaben, die besten Eigenschaften... und wenn man die nicht zu lange drin lässt, sollte auch nichts passieren...

Aber wenn man bedenkt was in einem hochgezüchteten Motor für Temperaturen und Kräfte herrschen, vertraut man den "geringeren" Werten nicht so :D auch wenn die besten Freigaben für diese Motoren da sind...

am 20. Mai 2011 um 20:00

Hallo!

Habe noch eine Frage!!!

Und zwar geht es um Longelife Öl!!!

Es gibt ja 5W30 Öle da steht in der bezeichnung Longlife drin!!! Wie z.B. Aral Supertronic Longlife 3...

Und dann gibt es ja noch wie ich es hab das Mobil 1 ESP Formula 5W30 wo das nicht bei steht.. Das hab aber die BMW Longlife 04 Freigabe!!!

Muss jetzt in der Bezeichnung stehen Longlife damit das Öl ein Longlifeöl ist oder ist das Mobil 1 ESP 5W30 auch ein Longlifeöl wegen der BMW Longlife 04 Freigabe?!

 

am 20. Mai 2011 um 20:01

Ja, das Mobil1 ESP 5W-30 ist ebenfalls ein LL3-Öl.

@ Shashi VW Freak

Ich will die ja nicht ganz das WE versauen aber das M1 0W40 ist nicht mehr Vollsyt . Das war es mal als es noch das Supersyn war . Es wurden aber beim neuen M1 viel verbessert manche Werte haben sich auch ganz leicht verschlechtert . Aber kein Grund zur Panic wurde hier auch schon oft bestrochen das M1 ist weiterhin ganz oben in der Spitze . Ich glaube irgendwo zwischen 1400 und der 1500 Seite müsste da was stehen . Oder benutze mal die Suche hier in MT und gib mal ein Viskom war das glaube ich . Könnte ganz interessant sein

Gruß Hunter

am 20. Mai 2011 um 20:05

Woher weiß man das denn?

Oder sind alle 5W30 Öle Longlife Öle?!

Suche nämlich für ein Ford KA noch ein 5W30 ohne Longlife... oder ich nehm ein 5W40 das sind ja keine Longlifeöle oder?!

am 20. Mai 2011 um 20:10

Hey Hunter123,

 

:D Stimmt, hatte ich schon gelesen... mit dem New-Life... es ging auch darum, dass es sich nur nicht mehr "vollsynthetisch" nennen darf, weil die 80% PAO-Anteile nicht erreicht werden... (oder irgendwie so)

Naja... dann probiere ich als erstes das LiquiMoly 5W-40 Synthoil. :)

... und setze die lümmelige VW-Garantie aufs Spiel :p

Zitat:

Original geschrieben von Overnet

Woher weiß man das denn?

Oder sind alle 5W30 Öle Longlife Öle?!

Suche nämlich für ein Ford KA noch ein 5W30 ohne Longlife... oder ich nehm ein 5W40 das sind ja keine Longlifeöle oder?!

Das erkennst du an den Freigaben VW 50400 / 50700/ MB 229.51 / 229.31

Ein 5W40 ist kein LL Öl nicht zwingend kann aber auch wenn der betreffende Motor nen Ölgütesensor drinne hat kann man ein 5W40 nach MB 229.5 auch 20000 KM fahren .

Zitat:

Original geschrieben von Shashi_VWfreak

Hey Hunter123,

 

:D Stimmt, hatte ich schon gelesen... mit dem New-Life... es ging auch darum, dass es sich nur nicht mehr "vollsynthetisch" nennen darf, weil die 80% PAO-Anteile nicht erreicht werden... (oder irgendwie so)

Naja... dann probiere ich als Erstes das LiquiMoly 5W-40 Synthoil. :)

... und setze die lümmelige VW-Garantie aufs Spiel :p

Würde ich nicht machen ist zwar ein Top Öl hat aber keine Freigaben mehr sondern nur noch Empfehlungen . Aber wie gesagt es ist natürlich weiterhin ein Top Öl allerdings hat es aber nur die MB 229.3 während das M1 die MB 229.5 hat und somit besser vor verschleis schützt . Wenn du ei gutes Öl fahren willst achte immer auf die MB 229.5 .

am 20. Mai 2011 um 20:15

Zitat:

Original geschrieben von Shashi_VWfreak

Naja, 507.00, laut Datenblätter ist das ESP auch "besser" (vorsichtig gesagt) als das Megol...

Aber nehmen würde ich beide nicht nochmal... :/ dachte dann eher entweder an vollsynthetisches 0W-40 von Mobil1 und an das 5W-40 Synthoil von LM (wobei, von Megol gibt es das Gleiche, heisst nur Super Leichtlauf)...

Diese scheinen "strapazierfähiger" als die LL3-Öle zu sein... (laut Datenblätter...)

Ich würde mich auch trauen, das 5W50 (Peak Life) zu nehmen, da meine Öltemp.-Anzeige gerne mal 115°C und mehr anzeigt, aber dieses Öl hat irgendwie "niedrigere" Freigaben... dafür aber die besten Werte...

:( Ist doch echt ein Wirrwarr... ^^ man weiß als Laie eben nicht, woran man sich jetzt halten sollte...

@ Hunter... Danke Dir! :) und ja, wie JeanLuc69 schon sagte, laut Lubrizol haben Öle mit 229.51 und 504.00/507.00 Freigaben, die besten Eigenschaften... und wenn man die nicht zu lange drin lässt, sollte auch nichts passieren...

Aber wenn man bedenkt was in einem hochgezüchteten Motor für Temperaturen und Kräfte herrschen, vertraut man den "geringeren" Werten nicht so :D auch wenn die besten Freigaben für diese Motoren da sind...

die werte sind doch zu fast 100% identisch nur der flammpunkt is beim mobil höher aber ob die 15 grad den unterschied machen ?

wohl eher nicht denke ich.

das mobil 5w-50 halte ich persönlich für keine gute idee. is wohl ne spur zu dick brauchste höchstens wenn du mit nem wohnwagen hinten dran die indy 500 fahren willst....

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