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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
@eddy
Wenn es ein Öl mit der Freigabe nach MB BeVo Blatt 229.5 sein soll, dann kannst du eines aus dieser Liste nehmen.http://bevo.mercedes-benz.com/bevolisten/229.5_de.html
Habe heute auch unseren Polo gestartet nachdem er 5 Tage unter einem Meter Schnee begraben war und die tiefste Temperatur in den letzten Tagen -15° war.
Ist sofort perfekt angesprungen...der Anlasser hat sich natürlich etwas schwerer getan als nur nach einer Nacht aber das schiebe ich auf die Batterie die nach 5 Tagen in der Kälte eben auch nicht die perfekte Startleistung bringt und nach 3 Jahren Kurzstrecke auch nicht mehr taufrisch ist...Öl ist Pennasol 5W50
Interessant: Die Kombination aus 5W50 und Ölfilter von ATU... keinerlei Hydro Klackern mehr
Während andere Filter und Öle praktisch bei jedem Kaltstart kurz die Hydros klackern lassen.. egal ob Original, Bosch oder Mahle... schon komisch.. ich schiebs eher auf die Filter als aufs Öl, so groß sind die Unterschiede eines 50er Öls auch nicht daß es überhaupt nicht mehr aus den Hydros läuft, ein 40er soll es aber tun .. neee
Der Filter ist ich glaube irgendwie Assam oder Assay oder sowas, irgend was mit "A", weiß nicht mehr....
@HL66
Wie wäre es wenn du den filter nach dem nächsten Öw mal zerschneidest und von innen anschaust?
Ich hatte schon pech mit so billig Filtern, fehlende odr defeckte Rücklaufsperre. -> Start ohne Öl wie nach einem ÖW und das jedes mal wenn er zu lange Stand. Der war nicht lange drin.
Seit dem nur Orginal, Mann und Bosch verwendet. Damit ist das nicht aufgetreten.
Mein 1.8 Turbo startet bei den aktuellen Temperaturen absolut problemlos und höhrt sich kein bischen anders an als sonst. Öldrucklampe geht sofort aus.
M1 0W40 + Originalfilter. Bin zufrieden.
@HL66
Zitat:
In der Tat gibt es ja keine Vorschrift die ein 0W vorschreibt und die ...
stimmt so nicht. Meiner soll offiziell mit Norm 50300 befüllt werden. Das sind 0W30'er LL-Öle. Da die 50300 aber so bescheidene Spezifikationen hat (A1/B1 mit abgesenktem HTHS) und ich das für 'nen Turbomotor für eher verwegen halte, fahre ich 0W40 im 15000'er Intervall.
Gruß,
Icke
Eine kleine Erfahrung zum Praktiker Öl.
Ich habe jetzt einen 94er Passat mit ABS Motor als Winterauto.
Der hat bisher immer 10W-40, 15W-40 irgendwas bekommen. Vermutlich auch länger keinen Wechsel mehr. Nur nachfüllen. Ölverbrauch lag bei mindestens 1l auf 1000km.
im November habe ich das Öl und den Filter gewechselt. High-Star 5W-40. Der Motor lief sofort viel ruhiger und strtete kalt besser, der Ölverbrauch ist definitiv zurückgegangen. Nach zwei Wochen unterm Schnee ist das Auto letztens bei -7 Grad sofort angesprungen und der Öldruck war auch da. Kein klappern.
Zitat:
Original geschrieben von zylindertausch
Eine kleine Erfahrung zum Praktiker Öl.
Ich habe jetzt einen 94er Passat mit ABS Motor als Winterauto.
Der hat bisher immer 10W-40, 15W-40 irgendwas bekommen. Vermutlich auch länger keinen Wechsel mehr. Nur nachfüllen. Ölverbrauch lag bei mindestens 1l auf 1000km.
im November habe ich das Öl und den Filter gewechselt. High-Star 5W-40. Der Motor lief sofort viel ruhiger und strtete kalt besser, der Ölverbrauch ist definitiv zurückgegangen. Nach zwei Wochen unterm Schnee ist das Auto letztens bei -7 Grad sofort angesprungen und der Öldruck war auch da. Kein klappern.
Gibt es hier auch welche, die in einen Motor ab Bj. 2002 Highstar kippen ?
Hallo, ihr gut Geölten,
eine Frage zu dem Polo meiner Freundin. Ein 1.2 Liter, 3 Zylinder, 68tkm Laufleistung, der bisher den Ölwechsel im Longlife-Intervall bekam. Zudem liegt der Verdacht nahe, dass der Erstbesitzer mit abgezogenem Tacho die Erstbefüllung brutal lange gefahren ist. Unter dem Öleinfülldeckel sieht es etwas verharzt aus. Man hört auch deutlich die Hydrostösel solange er kalt ist.
Ich würde den Wagen gerne auf Normalintervall umstellen, zumal er meistens Kurzstrecke gefahren wird. Würdet ihr zu einer vorherigen Behandlung mit Motor-Clean raten? Oder besser in Zukunft häufigere Ölwechsel und ein bestimmtes Öl mit besonders guten Reinigungseigenschaften statt Motorspülung? Wenn ja, welches Öl?
Danke für Tipps.
Hallo :)
zufälliger Weise habe ich von Wikipedia erfahren dass Total auch mal gegen die Menschenrechte handelt um eigene Profite zu sichern, wie wohl alle Großkonzerne.
"Für den Bau einer Gaspipeline von Myanmar (früheres Birma) nach Thailand durch Total und Unocal (Yadana-Projekt) sollen, um die Pipeline vor Überfällen zu schützen, die Dörfer in diesem Gebiet weiträumig zerstört und die Bevölkerung umgesiedelt worden sein.[1] Die belegten Fälle von Zwangsarbeit, Vertreibung und Mord führten zu einem Prozess gegen Total in den USA. Der Dokumentarfilm Total Denial zeigt die Hintergründe"
http://de.wikipedia.org/wiki/Total_%28Unternehmen%29
Daher werde ich wohl auf Meguin/Liqui Moly umsteigen, zumal die Firma in meiner Region ihre Werke hat. Die Fa. scheint ein paar Werte zu haben und dennen auch zu folgen.
Die haben jedoch nur je 1Öl mit MB229.5
LiquiMoly:
Leichtlauf High Tech 5 W-40-3863 (36€/5l inkl.Versand)
Meguin:
megol High Condition 5 W-40 (30€/5l inkl. Versand)
TB Meguin
Nur unwesentlich teurer gibt es von Meguin noch Racer 10W-60 für 6,90€/1l +5€Versand bei Oilportal.de Wird nur in 1l oder 20l Gebinden verkauft Oilportal
TB Meguin Racer 10w60
zum Vergleich TB M1 PeakLife 5w50
Gruß Gleb :)
Zitat:
Original geschrieben von e090264
Ich würde den Wagen gerne auf Normalintervall umstellen, zumal er meistens Kurzstrecke gefahren wird. Würdet ihr zu einer vorherigen Behandlung mit Motor-Clean raten? Oder besser in Zukunft häufigere Ölwechsel und ein bestimmtes Öl mit besonders guten Reinigungseigenschaften statt Motorspülung? Wenn ja, welches Öl?
Danke für Tipps.
Auf normale Intervalle umstellen ist gut ! Man tut dem Motor auf jeden fall nix schlechtes eher besseres .
MC würde ich auf jeden fall vorm wechsel ins warme Öl kippen und den Motor 20 min imStand laufen lassen nich fahren !! AB und zu ruhig mal die Drehzahl ganz leicht erhöhen max 1500 upm .
Danach was anständiges rein und je nach dem wie schnell das Öl wieder dunkel wird den nächsten wechsel ruhig bei 7000 Km mit Filter durchführen . Wenn du natürlich siehst das das Öl nach 3000 Km wieder rabenschwarz ist würde ich es bei 5000 Km schon wechseln .
Empfehlungen : Mobil1 0W40 , Total Quarz Energy 5W40 , Meguin VS 5W40 , Fuchs Titan supersyn 5W40 oder eben alle guten Öle mit ner MB 229.5 Freigabe .
Gruß Hunter
Zitat:
Original geschrieben von Gleb90
Hallo :)
zufälliger Weise habe ich von Wikipedia erfahren dass Total auch mal gegen die Menschenrechte handelt um eigene Profite zu sichern, wie wohl alle Großkonzerne.
"Für den Bau einer Gaspipeline von Myanmar (früheres Birma) nach Thailand durch Total und Unocal (Yadana-Projekt) sollen, um die Pipeline vor Überfällen zu schützen, die Dörfer in diesem Gebiet weiträumig zerstört und die Bevölkerung umgesiedelt worden sein.[1] Die belegten Fälle von Zwangsarbeit, Vertreibung und Mord führten zu einem Prozess gegen Total in den USA. Der Dokumentarfilm Total Denial zeigt die Hintergründe"
http://de.wikipedia.org/wiki/Total_%28Unternehmen%29
Daher werde ich wohl auf Meguin/Liqui Moly umsteigen, zumal die Firma in meiner Region ihre Werke hat. Die Fa. scheint ein paar Werte zu haben und dennen auch zu folgen.
Hi Gleb , ich finde das natürlich absolut nicht gut was da läuft und das wusste ich auch nicht . Aber schlimmes gibt es leider überall auf der Welt und die Frage ist wenn wir jetzt alle Total Boykotieren ob sich das ändern wird ?
Wo wir grade dabei sind das hier habe ich über Mobil aus Wiki , klinkt auch nicht wiklich besser :
Im Schwarzbuch Markenfirmen wird dem US-Konzern unter anderem die Finanzierung von Bürgerkriegen und dem damit verbundenen Waffenhandel, sowie auch die Zerstörung der Lebensgrundlagen in Ölfördergebieten vorgeworfen[4].
Nach Ansicht von Greenpeace missbraucht ExxonMobil seine geballte Wirtschaftsmacht gegen den Klimaschutz, Umweltinteressen und Menschenrechte. Dem Ölkonzern wird vorgeworfen, den internationalen Klimaschutz massiv zu behindern, was unter anderem von der Union of Concerned Scientists (UCS), einem Wissenschaftsverband mit 200.000 Mitgliedern in den USA, bestätigt wird. [5]
http://de.wikipedia.org/wiki/ExxonMobil
Gruß Hunter
Ja so ziemlich alle Großkonzerne kümmern sich hauptsächlich um ihren Gewinn und nur geringfügig um die Umwelt, die wir alle nur eine haben :mad: Deswegen werde ich mein Öl von einem mittelständischen Unternehmen, das in De. produziert und eigene Philosophie hat beziehen. Dass es "Bio-Öl" nicht wirklich gibt ist klar aber was Umweltschutz, Arbeitsbedingungen usw. angeht steht LM gut da, vielleicht liegt es auch nur daran dass es (nur) eine mittelgroße Fa. ist. Für LM spricht auch dass den Ölen an Quali wohl nicht mangelt und das nötige KnowHow vorhanden ist:)
Gegen so ziemlich alle Großkonzerne findet sich was, was mit Ausbeutung, Umweltschutzmisachtung, etc zu tun hat.
Agip(Eni) hat auch mit Vorwürfen zu kämpfen, über Shell-vorwürfe kommt bei Wikipedie fast ne ganze Seite, Exxon und Total wurden schon erwähnt, BP weiß wohl noch jeder...
Was Tankstellen angeht da scheint OMV gut dazustehen:)
Zitat:
Original geschrieben von Gleb90
Ja so ziemlich alle Großkonzerne kümmern sich hauptsächlich um ihren Gewinn
Sinn einer jeden Firma,selbst bei Greenpeace steht das Geldverdienen oben auf der Liste. Davon mal abgesehen das sie als Quelle mißtrauisch betrachtet werden sollte da sie doch zu Übertreibungen neigen. Man denke nur an die Brent Spar zurück,da mußten sie irgendwann zugeben das sie mit überzogenen Zahlen operierten.
Zitat:
Deswegen werde ich mein Öl von einem mittelständischen Unternehmen, das in De. produziert und eigene Philosophie hat beziehen.
Schön und gut. Nur nutzen auch die Öl das unter fragwürdigen Bedingungen irgendwo auf dieser unserer Erde gefördert wird.Letzten Endes kann man protestieren und boykottieren wie man will,irgendein Konzern macht das Geschäft und da man bei keiner die Hand umdrehen braucht...
Letzten Endes kann der Endkunde höchstens was für seinen Seelenfrieden machen aber das war es dann auch schon.
Seelenfrieden hat sich bei mir selbst nach überzogenen Wechselintervallen von 10.000km mit ein und dem selben Öl noch nicht eingestellt... :-D
Vielleicht sollte ich bevor ich die nächsten 10.000km mit dem Öl fahre aber nochmal zu Autosegnung an die Autobahnkirche...
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
...
Gruß Hunter
Danke für deine Antwort.
Zu dem anderen Thema:
Förderung von Öl ist generell eine riesige Schweinerei, die Menschen und Umwelt vergiftet. Da nehmen sich die ganzen Unternehmen nichts. Die Ölpest in Nigeria, die nicht mal aus einem Unfall herrührt, interessiert ja auch niemanden.
Das einzige, was man dagegen tun kann: Bereit sein zu verzichten und möglichst wenig Öl und Kraftstoff verbrauchen. Viel Rad fahren, im Auto konsequent spritsparend fahren, auf der Autobahn Tempo 90 usw. Der Boykott von einzelnen Marken bringt da eher nicht viel.