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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
@ 2x2 HDI
Stimmt dir da ja schon zu aber du darfst nicht vergssen das die VW Motoren der letzten 8 Jahre nicht alle zu der Generation der Butterbrotmotoren gehörten ....
Ich weis aber was du meinst die Probleme die hete VW haben haben ein grosteil der anderen Autherst. nicht das liegt aber auch daran das VW wirklich immer die Extrawurst sein will und komischerweise trotzt die sich sehr viele VW Kunden über den Konzern ärgern kaufen sie fleisig weiter wieder ihren VW .
Ganz ehrlich einen neuen VW würde ich mir heute nicht kaufen einen älteren jederzeit .
Lieben gruß Hunter
Hallo Hunter,
mit Butterbrotmotoren meine ich die Motoren, die heute von VW in sogenannte Allerweltautos eingebaut werden. Das sind leider zu einem Teil unausgereifte und hochempfindliche Konstruktíonen, die irgendein "Spezialöl" benötigen.
Ich bin jahrelang mit einem 54 PS Diesel Passat herumgefahren, völlig problemlose 100tkm.
Warum allerdings die Leute immer noch VW bzw. deren Töchterprodukte kaufen, ist mir schleierhaft. Er läuft und läuft ...ist ja schon lange nicht mehr.
mein Audi (VW) - Aggregat von 12.1998 läuft nun schon 640.000 km .... und läuft ....
Zitat:
Original geschrieben von 8p04711
was ist das für ein hersteller?:confused:
http://wordpress.liquon.de/
Die HDI Motoren von Citroen sind schon gut, aber dafür hat man dann evtl. Elektrikprobleme (ich zumindest hatte sie)...
Unerklärbar leuchtende Airbaglampe (nach ab und anstecken des Steckers für den Seitenairbag und ein bisschen gewackel am Kabel ging das Lämpchen nicht mehr an)...
Heckklappenschloss schließt nicht mehr mit der Zentralverriegelung...
Bei angezogener Handbremse leuchtet das Ölkännchen statt dem (!)...
Die Angelegenheit mit dem spontanen Motorausfall im Betrieb konnte gelöst werden, woraufhin sich der Motor nicht mehr ausschalten lies, was auch gelöst wurde, woraufhin die Fernbedienung nicht mehr geht...
Durch einen Elektroniker wurden diverse Schaltungen am Sicherungskasten neu belegt/verbunden/abgesichert etc. Relais ist so ziemlich alles erneuert und der Wagen soll jetzt einfach nur noch fahren, anbleiben und bei Umdrehen des Schlüssels auch wiede ausgehen...mit dem Ausfall der Fernbedienung kann man ja leben...
Dass sich das CD/Radio beim öffnen der Tür schon direkt einschaltet ist ja noch fast als Luxus zu bezeichnen ;-)...
Leider haben sich die Autodoktoren von VOX auf meine Bewerbung noch nicht gemeldet...
Ich bin immer noch im Zweifel ob ichs mich trau mit dem Auto 2Taktöl zu fahren....nicht dass es sich eine neue Spinnerei überlegt:p
Ansonsten hab ich nur 2 ältere VW Motoren, welche nie etwas besonderes waren, 1,6 AEE 75PS und 1,8 AAM 75PS, aber auch nie probleme gemacht haben, außer dass der AAM regelmäßig alle 3-4Jahre die Wasserpumpe verschleißt (weiß Gott warum der das macht)...
Nabend,
mal ´ne schnelle Frage zwischendurch zum Abfülldatum des LM 5W-40: Wo auf dem Kanister steht, wann das Öl abgefüllt wurde? Auf dem Etikett hab´ ich nichts gefunden. Unterhalb des Etiketts findet sich zwar eine Zahlenreihe, aber ich bin mir nicht sicher, wie ich die deuten soll.
Viele Grüße und Dank
http://www.motor-talk.de/.../...der-buerger-verar-t-wird-t2884526.html
Was sagt ihr dazu?
Zitat:
Original geschrieben von gromi
Leider haben sich die Autodoktoren von VOX auf meine Bewerbung noch nicht gemeldet...
Halt uns mal auf dem Laufenden.
Zitat:
Original geschrieben von WOB
Nochmal zum M1:
Bin ja auch kein Chemiker, aber nach allem was ich über die Grundölherstellung gelesen habe, kann es doch gar kein PAO mehr sein.
PAO haben doch mit raffinieren überhaupt nichts zu tun. Nur Mineralöle werden raffiniert um die unerwünschten Bestandteile zu extrahieren. Danach kommt die Entparaffinierung.
Das "Abfallprodukt" das dabei ensteht (Parrafine) ist das Ausgangsmaterial der Gruppe III Hydrocracköle.
Der Grundstoff für die PAO Herstellung, das Rohbenzin wird ja schon viel füher, direkt nach der Destillation dem Prozess entnommen und wird dann zu Ethen gecrackt. Danach kommt doch "nur noch" die sythese und das Hydrieren.
Wenn Mobil schreibt:
Zitat: Ein Motorenöl auf Basis der SHC Synthese Technology™ enthält Grundöle, die stärker raffiniert sind im Verhältnis zu denen, die bei herkömmlichen Mineralölen verwendet werden.
Kann es sich doch nur um veredelte Mineralöle (z.B Gruppe III HC Öle) handeln, oder liege ich da falsch?
MFG
Des Rätsels Lösung ist wohl gefunden: Und heißt VISOM Ein Gruppe III+ Grundöl
Ich poste es hier auch nochmal, da viele nur in diesem Hauptthread schauen:
Laut den den Infos die mir heute zugetragen worden sind basiert MOBIL 1 New Life nicht mehr auf PAO sondern auf einem Gruppe III Grundöl das Exxon selbst produziert und das den Namen VISOM trägt.
Es ist wohl auch noch Gruppe IV drin, aber weit weniger als die hier häufig kolportierten 72%
Mobil stellt es selbst natürlich als herausragend dar, Brancheninsider wie meine Quelle, sagen dass es in etwa auf dem Niveau der anderen Gruppe III+ Grundöle (zB. Shell XHVI) liegt.
Es handelt sich nicht um die Sogenannten GTL Grundöle die auch der Gruppe III+ zugehören.
Ich habe ja selbst schon vor einiger Zeit spekuliert ob die GTLs schon Eeinzug in die neuen Top Level Öle von Shell und Mobil Einzug gehalten haben, dass ist aber wohl eine Entwicklung die erst als nächster Schritt und wohl in Kürze den Markt der Basestocks für die Preniumöle bereichern wird.
Da von meiner Kontaktquelle den Namen des Gruppe III Grundöls (VISOM) bekommen habe, konnte ich auch noch mal Google bemühen und habe prompt was gefunden.
Hab schon seit Anfang der NewLife Diskussion sämtliche Länderspezifische Seiten von ExxonMobil Lubricants und auch von Exxon Chemicals sowie etliche andere Quellen abgeklappert aber nie was handfestes zur Grundölandereung beim NEW LIfe Gefunden. Nur die Üblichen Gerüchte.
Die gefundene Präsentation ist wohl irgendwie durchgerutscht, die Infos die dort enthalten habe ich auf keiner original EXXON Mobil Seite wiedergefunden.
An dem Kapitel "What is the communication strategy" sieht man auch dass diese XOM Präsentation intern, und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
Denn man kann ganz klar herauslesen, dass man diese Änderung weg vom Vollsynthetik nicht öffentlich kommunizieren sollte.
Die deutschen Bestimmungen sind da leider ein Problem für XOM.
Allein die Formulierung des MOBIL 1 Grundöls auf der deutschen HP (siehe oben) ist ja eigentlich schon Eindeutig, wie ich vor einigen Seiten ja schon dargelegt habe.
Für viele war ja der vermeintlich "ahnungslose Marketing Fuzzi" da noch ein Strohhalm.
MfG
klick
Zitat:
Original geschrieben von Provaider
http://www.motor-talk.de/.../...der-buerger-verar-t-wird-t2884526.html
Find ich interessant, aber skeptisch bin ich trotzdem.
Zitat:
Original geschrieben von Provaider
http://www.motor-talk.de/.../...der-buerger-verar-t-wird-t2884526.html
Was sagt ihr dazu?
Grundsätzlich interessant. Es müsste einfach mal auf einen Versuch ankommen.
Ich könnte mir vorstellen, in ein paar Jahren mal einen Selbsttest zu machen - wenn ich genug Geld verdiene, um mögliche Schäden bezahlen zu können :)
Allerdings hat mir die Aussage, dass Voith daran schon positiv getestet hat, die meisten Zweifel ausgeräumt. Von daher... wieso nicht mal probieren?
@WOB Gute Arbeit ;)
Interessant das das Protection Formular im Test teiwleise besser abschneidet als das neue NewLife was die neuste und beste Entwicklung ist.
VISOM kommt übrigens von Viscosity und Isomerization und sagt eigentlich schon alles über die Herstellung.
Nämlich, dass es den schon Mitte der 90er vornehmlich durch Shell mit der XHVI Sythese Technology und Chevron mit der All-New ISODEWAXING Catalyst Processing Route entwickelten neuen Gruppe III Grundölen, die in einem speziellen Verfahren aus Parrafinwachs hergestellt werden, entspricht.
Die aktuelle SHC Mobil Synthese Technology ist also ein Verfahren zur Herstellung von HC Grundölen.
Die Beschreibung des Grundöls auf der MOBIL1 Seite ist also korrekt, und nicht das Ergebnis eines ahnungslosen Marketingmitarbeiters.
Aus patentrechtliche Gründen unterscheiden sich die Verfahren von Shell, Chevron und Mobil in einigen Punkten kommen aber zu vergleichbaren Ergebnissen:
Diese Grundöle haben einen VI von 140+ , eine wesentlich verbesserte Verdampfungsneigung und auch einen besseren Pourpoint als die mit dem herkömmlichen Verfahren hergestellten Gruppe III Öle die bei einen VI von 120+ liegen, aber nicht die 140 erreichen.
Gruppe II Grundöle liegen bei VI max. 120.
Es sind aber alles Hydrocracked also HC Öle.
VISOM wird seit 2003 von ExxonMobile hergestellt, wurde aber früher nur in Mobil Ölen die nicht die 1 tragen eingestzt. Die Vorreiter im Gruppe III+ Bereich Chevron und Shell habe diese Öle schon seit Mitte/Ende der 90er auf dem Weltmarkt, sowohl in Fertigprodukten an Endkunden, als auch als Grundöl an Schmierstoffhersteller verkauft.
0w40 Motoröle können seit mehr als 10 Jahren mit diesen Gruppe III+ Grundölen fomuliert werden.
So um die 10-20% PAO reichen zum Blending, 0w30 Öle können mittlerweile aus 100% Gruppe III+ formuliert werden.
Die hier oft getätigte Aussage ein 0w40 muss vollsynthetik sein, war schon vor der Jahrtausendwende obsolet.
VISOM 2003
YUBASE
Chevron GIII
Hab grad mal geguckt, wieviel 5 Liter Multimiles Öl so kosten. Das kann ich eigentlich immer noch nicht glauben ...... 125 Euro!!!
Mal angenommen, es schadet dem Motor nicht, das 100.000km pro Intervall drin zulassen, dann lohnt sich das aber dennoch nur für selbstständige Vertreter oder andere, die jährlich 70 bis 80.000km fahren, denn Ölverdünnung durch Spriteintrag macht den jährlichen Ölwechsel für Kurzstrecken- bzw. Ottonormalfahrer leider nicht überflüssig und dafür ist das Öl einfach viiiieeel zu teuer.
Zitat:
Original geschrieben von WOB
...Die hier oft getätigte Aussage ein 0w40 muss vollsynthetik sein, war schon vor der Jahrtausendwende obsolet. ...
Danke für die Informationen ..... also sind ja unsere schlimmsten Berfürchtungen wahr geworden :(
Wie sieht es denn mit 5W50 aus? Ist das denn wenigstens mit Sicherheit nur von vollsynthetischen Ölen zu schaffen oder reichen auch dafür heute schon HC Verfahren?
Zitat:
Original geschrieben von WOB
Der Grundstoff für die PAO Herstellung, das Rohbenzin wird ja schon viel füher, direkt nach der Destillation dem Prozess entnommen und wird dann zu Ethen gecrackt. Danach kommt doch "nur noch" die sythese und das Hydrieren.
Das ist so nur teilweise richtig.
Rohbenzin (bzw. entschwefelte Naphtha-Schnitte) können sicherlich zur Produktion von Olefinen bzw. Monomergasen (Ethen / Propen etc.) herangezogen werden, aus denen dann in einem zweiten (dem echten) Syntheseschritt PAO entstehen.
In einer Raffinerie, die gleichzeitig Olefinerzeugung betreibt (z.B. Wesseling), kann die Produktion von Olefinen aber genausogut aus Waxy (Paraffinresten), VGO (Vakuumgasöl aus der Vakuumdestillation) oder sogar HC-Produkten (HVGO = hydriertes Vakuumgasöl = Basisschmieröl) stattfinden (immer vorausgesetzt, das Steamcracking der Olefinanlagen besitzt die nötige Leistungsfähigkeit).
Welches Produkt letztlich zur Erzeugung von Alpha-Olefinen dient, wird je nach Marktlage bzw. Produktauslastung tagesweise entschieden ...
Zitat:
Des Rätsels Lösung ist wohl gefunden: Und heißt VISOM Ein Gruppe III+ Grundöl
Ich poste es hier auch nochmal, da viele nur in diesem Hauptthread schauen:
Laut den den Infos die mir heute zugetragen worden sind basiert MOBIL 1 New Life nicht mehr auf PAO sondern auf einem Gruppe III Grundöl das Exxon selbst produziert und das den Namen VISOM trägt.
Es ist wohl auch noch Gruppe IV drin, aber weit weniger als die hier häufig kolportierten 72%
Mobil stellt es selbst natürlich als herausragend dar, Brancheninsider wie meine Quelle, sagen dass es in etwa auf dem Niveau der anderen Gruppe III+ Grundöle (zB. Shell XHVI) liegt.
Es handelt sich nicht um die Sogenannten GTL Grundöle die auch der Gruppe III+ zugehören.
Ich habe ja selbst schon vor einiger Zeit spekuliert ob die GTLs schon Eeinzug in die neuen Top Level Öle von Shell und Mobil Einzug gehalten haben, dass ist aber wohl eine Entwicklung die erst als nächster Schritt und wohl in Kürze den Markt der Basestocks für die Preniumöle bereichern wird.
Da von meiner Kontaktquelle den Namen des Gruppe III Grundöls (VISOM) bekommen habe, konnte ich auch noch mal Google bemühen und habe prompt was gefunden.
Hab schon seit Anfang der NewLife Diskussion sämtliche Länderspezifische Seiten von ExxonMobil Lubricants und auch von Exxon Chemicals sowie etliche andere Quellen abgeklappert aber nie was handfestes zur Grundölandereung beim NEW LIfe Gefunden. Nur die Üblichen Gerüchte.
Die gefundene Präsentation ist wohl irgendwie durchgerutscht, die Infos die dort enthalten habe ich auf keiner original EXXON Mobil Seite wiedergefunden.
An dem Kapitel "What is the communication strategy" sieht man auch dass diese XOM Präsentation intern, und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
Denn man kann ganz klar herauslesen, dass man diese Änderung weg vom Vollsynthetik nicht öffentlich kommunizieren sollte.
Die deutschen Bestimmungen sind da leider ein Problem für XOM.
Allein die Formulierung des MOBIL 1 Grundöls auf der deutschen HP (siehe oben) ist ja eigentlich schon Eindeutig, wie ich vor einigen Seiten ja schon dargelegt habe.
Für viele war ja der vermeintlich "ahnungslose Marketing Fuzzi" da noch ein Strohhalm.
MfG
klick
Danke dafür, eine sehr interessante Präsentation.