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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
So habe heute bei meinem Dad am BMW nen ÖW gemacht da er morgen nach Italien in den urlaub fährt 1945 Km .
Ich habe das Öl genommen was ich beim Öldepot bestellt habe . Für den BMW das M1 0W40 das mit dem anderen Label als vom Ölcenter wie vor kurzem bschrieben .
Aufgefallen ist mir beim einfüllen nichts weiter die farbe auch wie immer . Mir ist dann ne Idee gekommen da ich im keller noch einen Rest vom New live vom Ölventer habe und noch einen Rest vom vollsynt vorgänger formula Protiktion . Ich habe alle 3 Öle 3 versch. Glässchen gekippt und mir alles genausten ansgeschaut mit verschiedenen lichtverhältinssen und versch. Blickwinkeln . Mit der Taschenlampe durchleuchtet etc. . Ist zwar bei weitem keine gute Analyse das ist mir klar was ich aber sagen kann ist das alle Öle absolut gleich aussehen und absolut gleich riechen auch gleich schnell fliesen wenn ich die Glässer umdrehe . Ich weis nicht wieviel man daran ableiten kann oder ne veränderung sehen sollte aber zumindest hat sich optisch und geruchstechnisch nicht geändert . Nur mal so am Rande falls es interessiesen sollte erwähnt .
Noch kurr was sehr Positives zum Öldepot24de . Habe da jetzt das erste mal bestellt , geld überwiesen Ware inerhalb von 2 Tagen . Die Ware wurde auf 2 große pakete aufgeteilt eines fehlte leider . Ich habe dort angerufen und sie haben mich innerhalb von 10 min zurückgerufen . Es stellte sich raus das das 2 Paket irgendwo 60 Km von hier in Michelstadt stand weils wohl falsch vom Band gelaufen ist . Was aber nicht klar war wenn das Pakrt nun wie und an wen weitergschickt wird . Die gute Frau am telefon sagte von sich auch sie schickt sofort ein Ersatzpaket raus das morgen dann da sein sollte und teilte mir auch gleich Die paketnummer mit . Am tag darauf war das peket auch wirklich da und wieder einen Tag drauf traf das verlorene Paket ein . Ich habe gleich da angerufen undm gefragt ob ich es ihr zurückschicken soll sie sagte auf keinen falle das lässt sie durch die Post abholen ich soll mir da keine Mühen machen es ist schließlich nicht meine Schuld . genau so lief das dann auch ab .
Ende gut , Öl gut alles gut :D
Großes Lob ans www.Öldepot24.de die sich echt große Mühe geben den Kunde echt König sein zu lassen . Werde Weiterhin da bestellen .
Gruß Hunter
...hi HUNTER @ oldepot24,
habe auch dort bestellt, mobil1 5-50er u. 0-40er,
schnelle lieferung.
kann mich deiner schilderung nur anschliessen!
claudius
Zitat:
Original geschrieben von Laurin-2008
Jedes größere Schlagloch hat zur Folge das ein Partikelsturm nach dem Filtervlies entsteht.
Deshalb habe ich auch auf die Schmierfilmdicke geachtet, Ölkühler zusätzlich eingebaut.
Deine Benz sollten doch nicht so hoch in der Öltemperatur wie der Audi sein.
Denke mach Dir keine Sorgen. :cool:
Gruß
Nein, Sorgen mach ich mir nicht ,
dafür wechsele ich viel zu oft und "zu gut". ;)
Füllmengen im übrigen:
Audi 4 Liter
Benz 9 Liter
Ob der Benz oder der Audi der Frau höhere Öltemperaturen haben ... keine Ahnung ... habe keine Anzeige.
Nur Wasser ... beim Audi 90°C beim Benz 100°C bei zügiger Fahrt.
Ob das Rückschlüsse aufs Öl zulässt ... glaube nicht.
Klaus fragte noch:
"ÖL-TEMP audi u benz - wieso ist die partikelgröße (auch) ne frage der TEMP.?"
Falls das von dir tatsächlich so gemeint war, würde ich mir diese Frage auch stellen.
Werden die Partikel denn größer oder kleiner bei steigender Temperatur ?
Und generell zu den neuen Mahle Filtern:
Umrüsten würde ich nichts.
Wenn sie allerdings in die bereits vorhandenen Aufnahmen passen würden, dann würde ich sie auch tatsächlich verwenden wollen. Denn warum sollte ich Filter verwenden die bis 30µm durchlassen, wenn ich auch ohne zusätzliche Kosten welche erwerben kann die bis 10µm die Partikel rausfischen ?
Könnte denn daran irgendein Nachteil sein ?
Volumenstrom etc ... ? ! ? :confused:
Und noch zu Öldepot bzw. Opaplete:
Ich hatte dort auch bestellt und alles war bestens !
Zitat:
Original geschrieben von ClubSandy
.
Nun, ich fahre seit kurzem einen Z4M mit wenig Laufleistung, ...
Nun ist logischerweise das TWS eingefüllt und wird beim Einotten im Herbst ca. 10-11tkm gelaufen sein. Dann möchte ich es durch das Mobil 1 5W50 ersetzen und dieses in der kommenden Saison inkl. Ölanalyse im Herbst 2011 testen. Dann soll wieder das TWS für eine Saison rein, damit ich einen sehr realistischen und aussagekräftigen Vergleich habe.
.
.
Jetzt im Herbst ist es ja nicht möglich das TWS aussagekräftig zu testen, da ich nicht weiss, wie der Vorbesitzer (68 Jahre alt - R.I.P. 2010) mit dem Auto umging. ...
.
.
Entschieden habe ich mir ja eh schon für die o.g. Vorgehensweise.
.
Hallo Sandy,
sehr schön, daß du solch einen Vergleich starten möchtest.
Solche Leute brauchen wir hier.
Da aber kein Anderer auf die ersichtlichen Probleme der Aussagekraft des Vergleichs dergestalt wie du ihn beschrieben hast eingegangen ist möchte ich es nun tun.
z.B. in Bezug auf die Sauberkeit:
Du füllst nun Mobil ein und testest es im Herbst.
Evtl. hat es alte Ablagerungen gelöst und auch viele saure Rückstände neutralisiert und bei der Analyse kommt heraus, daß es ziemlich am Ende war.
Im kommenden Jahr wird im Herbst das TWS getestet, daß in einen saubereren Motor kam und die Analyse zeigt, daß das Öl noch in Ordnung war und durchaus noch im Motor hätte verbleiben können.
Und im Jahr darauf geht das Spiel wieder von vorne los ...
Welche Rückschlüsse möchte man nun daraus ziehen ?
Denn alle Eventualitäten bleiben ungeklärt.
Demnach würde ich es für sinnvoller erachten lieber noch ein oder zwei Jahre TWS einzufüllen und dies zu testen.
Und danach 2 oder 3 Jahre durchgehend Mobil 1 5W50 um dieses jährlich zu testen.
Dadurch könnten wir wenigstens größtenteils ausschließen, daß ein Öl von den Vorteilen des anderen profitiert hat.
Gruß
Andreas
Zitat:
Original geschrieben von 73Andreas
Klaus fragte noch:
"ÖL-TEMP audi u benz - wieso ist die partikelgröße (auch) ne frage der TEMP.?"
Falls das von dir tatsächlich so gemeint war, würde ich mir diese Frage auch stellen.
Werden die Partikel denn größer oder kleiner bei steigender Temperatur ?
Wassertemperatur,
um keine Stammtischlegenden aufkommen zulassen,
ist der Anzeigebereich elektronisch in Unschärfe gehalten.
Soll bedeuten, bei Betriebstemperatur + - 5 bis 7°C
verharrt der Zeiger in der gleichen Stellung.
Je wärmer der Schmierfilm umso mehr dünnt er aus.
Somit wird auch das dynamische Passungsspiel für die Partikel exzentrischer.
Ein wirksamer Filter arbeitet über Dendritenbildung,
Flüssigkeitsreibung lädt dazu die Filterfasern elektrostatisch auf.
Das ist in Motorölen unerwünscht wegen der polaren Additive.
Deshalb werden auch nur bestimmte Fasern für Motorölfilter verarbeitet.
Nur reine Sperrwirkung soll deshalb vorliegen.
Aber das hatten wir doch hier schon mal über mehrere Seiten.
Gruß
Das Wissen, das sich alle Körper über Temperatur räumlich ausdehnen
setze ich, da Schulwissen hier voraus.
Das war auch nicht gemeint.
...he IHR FACHLEUT,
manchmal galoppiert ihr auf zu schnellen pferden -
fürn nen laien - meine ich.:D;)!
...ausdehnung durch wärme, doch, das prinzip kenn
ich;) - aber bei partikelgrößen denk ich da nicht
gleich dran, also...
da ich schon mal einen BENZ-FILTER nach 80TKM
öffnete, um mir das anzuschauen,
werd ich das auch mal mit einem ölfilter tun.
dann speichere ich das besser ab!
KOMMT EI MIR IN SCHUBLADE 17!:D:D.
danke,
schönes WE,
claudius
Zitat:
Original geschrieben von Laurin-2008
Wassertemperatur,
um keine Stammtischlegenden aufkommen zulassen,
ist der Anzeigebereich elektronisch in Unschärfe gehalten.
Soll bedeuten, bei Betriebstemperatur + - 5 bis 7°C
verharrt der Zeiger in der gleichen Stellung.
Somit wird auch das dynamische Passungsspiel für die Partikel exzentrischer.
Ein wirksamer Filter arbeitet über Dendritenbildung,
Bei steigender Temperatur dehnen sich Körper aus.
Soweit konnte ich folgen :)
Aber: "Das war auch nicht gemeint."
Wenn ich vielleicht noch eine kleine Erklärung zu deinen obigen letzten beiden Sätzen haben könnte.
Denn hier bin ich definitiv ausgestiegen :confused:
Unscharfe Wassertemperatur:
Ja, ich hörte davon ... VW Konzern ... in den letzten Jahren.
Aber auch bei MB ???
Auch beim "alten" A3 , der Frau aus EZ 97 konnte ich dies nicht feststellen.
Wir hatten das Thema in Bezug auf AGR:
http://www.motor-talk.de/.../...rklich-mehr-leistung-t1046161.html?...
Denn bei nicht zügiger Fahrt und rollen im Teillastbereich und niedrigen Drehzahlen, fällt die Temp. im MB auf 90°C und im A3 auf 80-85°C ab.
Zitat:
Original geschrieben von 73Andreas
...
Füllmengen im übrigen:
Audi 4 Liter
Benz 9 Liter
Ob der Benz oder der Audi der Frau höhere Öltemperaturen haben ... keine Ahnung ... habe keine Anzeige.
Nur Wasser ... beim Audi 90°C beim Benz 100°C bei zügiger Fahrt.
Ob das Rückschlüsse aufs Öl zulässt ... glaube nicht.
...
Glaube ich auch nicht, da bei Audi der gesamte Bereich von 75-110°C Betriebstemperatur im Kombiinstrument immer als 90°C-Standardwert angezeigt wird. Immerhin bis zu 35°C Temperaturdifferenz ;)
sh. auch http://www.motor-talk.de/.../betriebstemperatur-t1863652.html?...
Aufgrund dieser gewollten Ungenauigkeit taugt die Anzeige bei Audi allenfalls als Schätzeisen. :D
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
Ich habe alle 3 Öle 3 versch. Glässchen gekippt und mir alles genausten ansgeschaut mit verschiedenen lichtverhältinssen und versch. Blickwinkeln . Mit der Taschenlampe durchleuchtet etc. .
Danke für den Testbericht. Wie hoch war denn jeweils der Anteil an D-alpha-Tocopherolacetat, sofern man das mit der Taschenlampe erkennen konnte?
Zitat:
Original geschrieben von Florian333
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
Ich habe alle 3 Öle 3 versch. Glässchen gekippt und mir alles genausten ansgeschaut mit verschiedenen lichtverhältinssen und versch. Blickwinkeln . Mit der Taschenlampe durchleuchtet etc. .
Danke für den Testbericht. Wie hoch war denn jeweils der Anteil an D-alpha-Tocopherolacetat, sofern man das mit der Taschenlampe erkennen konnte?
Moin,
er hat ja nur visuelle und olfaktorische Testläufe durchgeführt und kann somit zum Vitamingehalt der Öle keine Aussagen treffen.
Dazu wäre zwingend ein Ludolf-Test erforderlich.;)
Gruß
Frank
tachchen,
evtl. ist es möglich das meine folgende frage hier schon irgendwann in den vergangen 6 jahren und 1454 vorangegangen seiten geklärt wurde, aber ich habe liede rnicht die ausdauer alles so aufmersksam zu lesen...
ich endschuldige mich für diese faulheit;););)
folgendes problem....
ich habe mir einen seat Toledo 2L 16V geholt....der motor soll in meinen golf II....
der typ der den seat fährt hat die wartung immer von nem kumpel machen lassen der das ganze in ein sevice heft eingetragen hat.... jetzt sind der kumpel und das heft irgendwie weg...:(...
mir leigt viel daran zu wissen was für ein öl ich auf diesen motor kippen soll!
wie gesagt 2 liter 150 ps 185tkm....
das öl riecht entwas schärfer als mein mineralöl auf dem golf....kann es sien das man alleine daran erkennen kann das es sich um vollsynth. handelt ???
welche viskosität würdet ihr mir empfehlen ???
auf jedenfall wollte ich auf vollsynth. umsteigen da man dieses offensichtlich weit aus höher beanspruchen kann als mineralisches öl...
gerade weil der karren sien drehmo. erst ab 4800 1/min hat... denke ich das ich den motor wahrscheinlich des öfteren etwas sportlicher fahren MUSS als den meines golf's....
ich hätte gerne, sofern möglich, folgende sachen gewusst...
wie erkenne ich welches öl ein motor drauf hat, ohne unterlagen???
welches öl bei dem oben genannten motor ???
in wie fern ist öl-klassifikation abhängig von laufleistung/alter des motor's?
danke...
sebastian
Zitat:
Original geschrieben von Weizenkeim
Zitat:
Original geschrieben von Florian333
Danke für den Testbericht. Wie hoch war denn jeweils der Anteil an D-alpha-Tocopherolacetat, sofern man das mit der Taschenlampe erkennen konnte?
Moin,
er hat ja nur visuelle und olfaktorische Testläufe durchgeführt und kann somit zum Vitamingehalt der Öle keine Aussagen treffen.
Dazu wäre zwingend ein Ludolf-Test erforderlich.;)
Gruß
Frank
Vitamin E ist aber gut für die Gelenke!
@ Kiter - Karl
Da der 2 Liter 16 V vom Toledo nen Ölkühler verbaut hat und die Öltemp . selbst im sommer bei vollgas nie über die 95 Grad kommt fällt die Wahl das Öls hier natürlich leichter .
Auf jeden Fall ein gutes 5W40 oder 0W40 . Da ohnehin die meisten Öl nicht mehr wirklich vollsynt . sind da alles in richtig HC Syntetic oder einfach nur synthese geht macht du nix falsch wenn du ein Öl kaufst das die VW norm 50200 oder die MB 229.3 drauf stehen hat .
Willst du das non Plus ultra für deinen Motor nimm eines nach MB 229.5 .
Epfehlungen :
Mobil1 0W40 , Meguin super leichtlauf 5W40 , Fuchs Titan supersyn , Total Quarz 9000 Energy .
Oder als geheimtipp für deinen völlig ausreichend das Praktiker Highstar für rund 13 - 15 € der 5 L Kanister .
Bei guter Pflege hält der Motor ewigst . Riesen Nachteil bei dem Motor ist der Ölfilterwechsel an den ran zu kommen ist echt ne Katastrophe und keine schöne Angeleigenheit .
Ich weis alle 1400 Seiten lesen ist schon ne harte Nummer . Mache dir aber mal zumindest die Mühe ab Seite 8 ( user Sterndock ) zu lesen und lies mal bis seite 150 . Das reicht dann eigentlich umd genüged informationen zum thema zu bekommen
Gruß Hunter
Gelöscht, weil der Text fehlerhaft angezeigt wird.
Der ADAC warnt vor Ölverdünnung bei Dieselmotoren mit DPF
Beim Kurzstreckenbetrieb wird wegen der häufigen Regeneration des DPF Treibstoff in das Motoröl eingebracht. Mineralischer Diesel kann durch Langstreckenfahrten wieder entfernt werden, der Biodieselanteil nicht.
Die Ölverdünnung verringert die Viskosität des Motoröls. Der Biodieselanteil (7 %) führt zur schnellen Ölalterung.
Weitere Infos gibt es hier: http://www1.adac.de/.../default.asp?...
Zitat:
Original geschrieben von Oldie65
Die Ölverdünnung verringert die Viskosität des Motoröls.
Der Biodieselanteil (7 %) führt zur schnellen Ölalterung.
Danke Oldie,
für den Link. Einen Hinweis dazu hatte ich vor vielen Seiten geschrieben,
das bei untertouriger Fahrweise,
gerade bei drehmomentstarken Motore, so die Lagerschalen schaden nehmen können.
Besonders die letzten, die am Ende, die beißen wie immer die Hunde.
Eine Antwort dazu, war hier fast wörtlich
aus dem Motorlexikon "Artikel des Tages", gestrickt.
Tilgungsdämpfung und so.
Leider kam diese Antwort spät, so war der Tag/Artikel weg.
Musste ich die Kröte im Raum stehen lassen.
Aber mit der Zeit kommt Desinformation und anderes ans Licht. :)
Gruß