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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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am 27. Mai 2010 um 14:19

Zitat:

Original geschrieben von 73Andreas

Zitat:

Original geschrieben von pv-544

 

gilt übrigens auch beim öleinfüllen: nie bis zur max-marke. 3/4 ist optimal!

Warum ist das denn so ?

sorry war missverständlich von mir

ich bezog mich auf obiges.

2X2HDi wir sind uns einig, deswegen handeln wir ähnlich

ich frage mich warum generell nur bis 3/4 ?

Und warum soll das optimal sein ?

Und ja, bestimmt neurotisch :p

 

 

Zitat:

Original geschrieben von 73Andreas

... Welcher Gedankengang steckt dahinter ?

Keiner. Zumindest kein Logischer.

Zitat:

Original geschrieben von 2X2HDi

Im Sommer wegen des schon beschriebenen Kühleffektes eben mit der fast max. Menge.

Fast max. deshalb, weil bei mir immer die Furcht vor Turboladerzerstörung aufgrund zu hohen Ölstands mitschwingt.

Woher kommt denn diese Befürchtung? Wie soll ein "zu hoher" Ölstand dem Turbolader gefährlich werden (abgesehen von extremer Überfüllung, die starke Blasenbildung durch die Kurbelwelle hervorruft, was evtl. negativ für die Schmierung ist)? Abgesehen davon sinkt der Ölstand in der Ölwanne doch sofort, wenn der Motor angelassen wird, weil Öl angesaugt wird. Eine gewisse Menge verbleibt im Betrieb immer im Ölkreislauf und befindet sich gar nicht in der Wanne.

Auf den jüngsten paar Seiten gibt's echt lustige Ideen :-) Man könnte fast meinen, einige Autofahrer glauben, die Konstrukteure und Versuchsingenieure würden sich bei der Festlegung von solchen Größen wie Füllmengen mit ihren Unter- und Obergrenzen gar nichts denken. :rolleyes: Naja, es gibt auch Leute, die glauben, dass bei einem vorgeschriebenen Anzugsmoment von 100 Nm für die Radschrauben das Rad bei 90 Nm abfällt, und bei 120 Nm die Schraube abreißt...

am 27. Mai 2010 um 14:46

Sind wir nicht alle mehr oder minder neurotisch ??? Wären wir sonst hier ??? :D

Meiner Meinung nach ist die 3/4 Marke nicht relevant.

Ich peile immer bei warmen Motor und immer auf meiner einer Stelle in der Einfahrt meinen Ölstand. Ich und wohl einige von uns hier aus dem Thread.

Was ist denn mit all den anderen? Da wird (wenn überhaupt) mal an der Tanke gemseen und mal an der anderen und mal auf der Straße und dann mal morgens, wenn der Motor kalt ist und mal abend nach der BAB-Hatz. Bei selbigem Ölstand bekommt man so (völlig) unterschiedliche Ölstandsmarken.

Und beim nachfüllen ?

Wie viele Leute kippen einfach nen Liter nach (an der Tanke), weil man die 216 milliliter die eigentlich zuviel sind, nicht mehr irgendwo im Kofferraum rumschwappen haben will.

Wenn es soooooooooo kritisch wäre, dann müssten ja alle Motoren kaputt gehen, wenn nur 2 Tropfen zuviel Öl drinne wären.

Anders herum natürlich auch. Die MIN-Marke sagt ja auch nur, dass man mal auffüllen sollte. Auch etwas unter min (siehe meinen Beitrag von vor 2 oder 3 Seiten) wird wohl kaum einem Motor schaden. Die Unwissenheit / Dummheit / ungeschicklichkeit einiger Autofahrer und auch Werkstätten sind ebenfalls Erfahrungswerte, die mit in die Entwicklung und Herstellung von Personenkraftwagen einfließen.

Bei meinem dauert es z.B. round about 5 Minuten nach dem Öl einfüllen, bis sich die Füllstandsmarke endlich beruhigt hat. Wenn das die Werkstatt oder der Öl-Schnellwechsle (wie bei Mr. Wash) nicht berücksichtigt wird eben zuviel eingefüllt. Mit 3 Millimeter über Maximum kann ich aber leben und mein Motor auch.

Grüße Schmudi

Glauben hier welche das die Motorenbauer zu blöd sind die Ölstandshöhe bei max unter der Kurbelwelle zu halten? Davon abgesehen das der Ölstand in der Wanne ab der ersten Wellenumdrehung sinkt.

Bei meinem steht sogar in der Anleitung beim Thema Ölstand prüfen das er bei heissem Motor einige mm über max stehen kann.

 

Die schnellere Erwärmung im Winter dürfte sich auf einen unrelevanten Zeitraum beschränken denn ob das Öl nach 15 oder 16km warm genug ist dürfte den Bock nicht fett machen,wichtiger ist wohl die passende Viskosität und Qualität.

Der Kühleffekt wenn das Öl temperaturmässig gefordert wird dürfte da stärker sein,nur sollten die maximalen Öltemperaturen Sommers wie Winters sich nicht groß unterscheiden und geregelt wird das bei vielen Motoren ja eh über Wasser/Öl Wäremetauscher.

Wichtiger dürfte der geringere Ölverschleiß bei größerer Ölmenge sein.

Wie auch immer,bei Meinem wird bis Max aufgefüllt,:D weniger wird es von alleine.

Allerdings hatte ein Kollege mal einen Passat bei dem man nur zu 3/4 auffüllen durfte.Wenn man bis max auffüllte war diese Differenz nach einer Tankfüllung durch die Zylinder gejagt.Laut Werkstatt ein kleiner Konstruktionsfehler seitens VW und auch nur bei diesem Modell. Problem war das die Kiste eh max 3,5l Öl in der Wanne gehabt hätte und dann noch ein viertel Liter weniger...

Wenn er nur  3/4 auffüllte hatte er über 15000km aber kaum Ölverbrauch.

am 28. Mai 2010 um 7:11

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald

Glauben hier welche das die Motorenbauer zu blöd sind die Ölstandshöhe bei max unter der Kurbelwelle zu halten? Davon abgesehen das der Ölstand in der Wanne ab der ersten Wellenumdrehung sinkt.

Bei meinem steht sogar in der Anleitung beim Thema Ölstand prüfen das er bei heissem Motor einige mm über max stehen kann.

Die schnellere Erwärmung im Winter dürfte sich auf einen unrelevanten Zeitraum beschränken denn ob das Öl nach 15 oder 16km warm genug ist dürfte den Bock nicht fett machen,wichtiger ist wohl die passende Viskosität und Qualität.

Der Kühleffekt wenn das Öl temperaturmässig gefordert wird dürfte da stärker sein,nur sollten die maximalen Öltemperaturen Sommers wie Winters sich nicht groß unterscheiden und geregelt wird das bei vielen Motoren ja eh über Wasser/Öl Wäremetauscher.

Wichtiger dürfte der geringere Ölverschleiß bei größerer Ölmenge sein.

Wie auch immer,bei Meinem wird bis Max aufgefüllt,:D weniger wird es von alleine.

Allerdings hatte ein Kollege mal einen Passat bei dem man nur zu 3/4 auffüllen durfte.Wenn man bis max auffüllte war diese Differenz nach einer Tankfüllung durch die Zylinder gejagt.Laut Werkstatt ein kleiner Konstruktionsfehler seitens VW und auch nur bei diesem Modell. Problem war das die Kiste eh max 3,5l Öl in der Wanne gehabt hätte und dann noch ein viertel Liter weniger...

Wenn er nur  3/4 auffüllte hatte er über 15000km aber kaum Ölverbrauch.

...danke, sehr gute beiträge,

ein mix aus pers. befürchtungen(die haben wir alle mal,

wobei auch immer) u. techn. fakten,

macht den vorteil eines forums aus.

ich fragte mal den fahrer eines ADAC-wagens, ford escort turnier,

ob ein überstand an öl in der wanne v. 2-3mm kritisch sei;

er verneinte das - riet mir aber von vollgas-fahrten ab,

ein nachvollziehbarer tip.

und die VW-geschichte zeigt einen ERFAHRUNGSWERT,

viele werden dankbar dafür sein.

wünsche euch gute fahrt,

gruss CLAUDIUS

Garantie

Der Wettbewerbskommissar der EU Joaquín Almunia hat am 27. Mai folgendes gesagt:

“Independent garages constitute an important source of competition for brand networks. Unfortunately, they are also vulnerable to behaviour by car manufacturers that shuts them out of the market, such as failure to grant access to technical information or refusal to honour warranties if consumers use their services.”

Die Hersteller können also die Garantie nicht mehr davon abhängig machen, dass der Service nur in Vertragswerkstätten gemacht wird.

Den vollständigen Text gibt es hier:

http://europa.eu/.../pressReleasesAction.do?...

Hi,

Zitat:

Original geschrieben von Oldie65

Garantie

Der Wettbewerbskommissar der EU Joaquín Almunia hat am 27. Mai folgendes gesagt:

“Independent garages constitute an important source of competition for brand networks. Unfortunately, they are also vulnerable to behaviour by car manufacturers that shuts them out of the market, such as failure to grant access to technical information or refusal to honour warranties if consumers use their services.”

Die Hersteller können also die Garantie nicht mehr davon abhängig machen, dass der Service nur in Vertragswerkstätten gemacht wird.

Den vollständigen Text gibt es hier:

http://europa.eu/.../pressReleasesAction.do?...

Aus der von Dir zitierten Passage geht Deine Interpretation "Die Hersteller können also die Garantie nicht mehr davon abhängig machen, dass der Service nur in Vertragswerkstätten gemacht wird." NICHT hervor. Es wird alleine der Ist-Zustand beschrieben, nämlich dass Hersteller die Garantien nicht gewähren, wenn in unabhängigen Werkstätten repariert wird.

Gruß

Micha

am 28. Mai 2010 um 10:47

Das wird leider kaum etwas bringen, weil die Hersteller aber weiterhin Kulanzleistungen davon abhängig machen werden, ob der Wagen "im Hause" gewartet wurde. Und das werden sie dem Kunden schon durch die Blume mitteilen. Allenfalls bei Langzeitgarantien (Durchrostung) wird sich das auswirken.

Man muss natürlich den ganzen Text lesen. Die bisherige Richtlinie wird geändert.

Ob die Kulanz (freiwillige Leistung) dadurch eingeschlossen ist, wird sich herausstellen.

am 28. Mai 2010 um 12:13

Kann sie doch gar nicht! Wie willst Du denn eine freiwillige Leistung reglementieren?

Willst Du jemanden zwingen, etwas freiwillig zu tun? :D

Hi,

Zitat:

Original geschrieben von Jan0815

Kann sie doch gar nicht! Wie willst Du denn eine freiwillige Leistung reglementieren?

Willst Du jemanden zwingen, etwas freiwillig zu tun? :D

Das wurde auch genau so gerichtlich mehrfach bestätigt: Die gesetztlich vorgeschriebene 24-monatige Sachmangelhaftung hat der Kunde immer, auch wenn er in freien Werkstätten reparieren lässt. Weitere freiwillige Leistungen (Lackgarantie, Durchrostungsgarantie) darf ein Hersteller aber an Bedingungen knüpfen, wie z.B. eben die Wartung in Vertragswerkstätten.

 

Gruß

Micha

am 28. Mai 2010 um 17:32

So ist es,

des weiteren ging es ja auch darum, das bisher (zumindest bei neuen Fahrzeugen) die Hersteller (sprich, VW, Audi, Honda, Zitrone, ...) die ORGINAL-Ersatzteile NUR an die Vertragswerkstätten verkauft / weiter gegeben haben. Dieses soll nun unterbunden werden. Ebenso wird die Herausgabe von Service-Manuals, also Werkstatthandbüchern, auch an freie und unabhängige Werkstätten nun "erzwungen".

Gruß Schmudi

Die geänderte EU-Richtline schreibt vor, dass der Endverbraucher nicht schlechter gestellt werden darf, wenn er den Service nicht in einer Vertragswerkstatt machen lässt. Das betrifft auch die freiwilligen Leistungen. Man muss sie eben im Heft eintragen lassen und damit nachweisen können. Wie die Hersteller das umgehen werden, wird sich herausstellen.

Diese EU-Politiker machen das Leben noch komplizierter, sind scheinbar alles (ehemalige) Anwälte die wissen dass wir Deutsche "gern" Gerichte beschäftigen.

am 29. Mai 2010 um 0:04

Zitat:

Original geschrieben von Oldie65

Die geänderte EU-Richtline schreibt vor, dass der Endverbraucher nicht schlechter gestellt werden darf, wenn er den Service nicht in einer Vertragswerkstatt machen lässt. Das betrifft auch die freiwilligen Leistungen. Man muss sie eben im Heft eintragen lassen und damit nachweisen können. Wie die Hersteller das umgehen werden, wird sich herausstellen.

Jetzt mach Dich doch bitte nicht lächerlich. Du hast doch hier schon oft genug bewiesen, dass Du mitdenkst.

Also:

Eine Kulanzleistung ist immer eine Einzelfallbetrachtung durch den Hersteller. Nichts und niemand kann ihn zwingen, bei einem Fahrzeug, welches nicht "vertragswerkstattgepflegt" ist, genau so zu entscheiden, wie bei einem Fahrzeug, welches das ist.

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