ForumFahrzeugtechnik
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. Welches Motoröl?

Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

106410 weitere Antworten
Ähnliche Themen
106410 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald

Zitat:

Original geschrieben von troymcclure1

 

Aber wieso wirft ein maroder Konzern wie GM für sein "GM only" Opel 5W-30 dexos2 dann ne Menge Geld raus für VW, MB und BMW Freigaben... is mir schleierhaft... :confused:

Um das zu kapieren muß man wohl BWL geschädigt sein.

Ein Ferienarbeiter der mal bei uns arbeitete hat BWL studiert und nach wenigen Semestern die Uni gewechselt da dort wo er Anfangs studierte ein Rotz gelehrt wurde die das berühmte Milchmädchen als gewiefte Geschäftsfrau dagestanden wäre.

Hab kein BWL studiert aber mehrere Überlegungen kommen mir da.

Opel/GM will den Service verbessern, wenn jetzt also ein BMW/Mercedes/what ever Fahrer doch mal zu Opel fährt und Öl braucht, warum auch immer, dann wäre es blöd wenn man den nun wegschickt.

Andererseits kann man solche Ausgaben in der Entwicklung sicherlicher irgendwie in der Bilanz/Steuererklärung von dem ganzen Laden unterbringen.

Ich hab aber mal ne andere Frage... kann man sich erhöhten Blowby durch die Umstellung der Ölviskosität irgendwie erklären? Das Blowby Gas ansich ist eher unkritisch aber das Öl was mitgerissen wird... Verdunstungsverluste schließe ich mal aus, da deutliche Ölspuren in der Ansaugbrücke vorhanden sind. Je nach Fahrweise und Öl variiert das. Der Motor ist leider bekannt dafür jedoch wundert mich der "messbare" Unterschied in kurzer Zeit.

am 27. April 2010 um 9:46

Zitat:

Original geschrieben von Haribo0815

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald

 

Um das zu kapieren muß man wohl BWL geschädigt sein.

Ein Ferienarbeiter der mal bei uns arbeitete hat BWL studiert und nach wenigen Semestern die Uni gewechselt da dort wo er Anfangs studierte ein Rotz gelehrt wurde die das berühmte Milchmädchen als gewiefte Geschäftsfrau dagestanden wäre.

Hab kein BWL studiert aber mehrere Überlegungen kommen mir da.

Opel/GM will den Service verbessern, wenn jetzt also ein BMW/Mercedes/what ever Fahrer doch mal zu Opel fährt und Öl braucht, warum auch immer, dann wäre es blöd wenn man den nun wegschickt.

Andererseits kann man solche Ausgaben in der Entwicklung sicherlicher irgendwie in der Bilanz/Steuererklärung von dem ganzen Laden unterbringen.

Ich hab aber mal ne andere Frage... kann man sich erhöhten Blowby durch die Umstellung der Ölviskosität irgendwie erklären? Das Blowby Gas ansich ist eher unkritisch aber das Öl was mitgerissen wird... Verdunstungsverluste schließe ich mal aus, da deutliche Ölspuren in der Ansaugbrücke vorhanden sind. Je nach Fahrweise und Öl variiert das. Der Motor ist leider bekannt dafür jedoch wundert mich der "messbare" Unterschied in kurzer Zeit.

...haribo @ SIR,

diese gase stammen ja aus dem kurbelgehäuse -

meisst, je höher die upm, je mehr blow by gas u leider

immer mit öldunst.

bleibt i.G. nur eins - reinigung von MOTOR-ENTLÜFTUNGS-VENTIL

mit schläuchen in 1/4jährliche eigenwartung mit einbeziehen,

auch mal ein neues VENT einbauen - feder erlahmt gern mal,

oder bricht sogar:eek: -

ich mach es so - deutlich, sehr deutlich weniger 'DRECK' in

VENT u schlauch u somit auch im ANSAUGBRÜCKENBEREICH.

ausserdem:

:eek: blow by SENKT bei verbrennung OKTAN-WERT nachweislich,

siehe WIKIPEDIA - mir glaubts ja keiner:cool:!!

(fang das blow by mal in ner dose mittels schlauch auf,

dann schaust dir die menge mal nach 500km an!,

ist NICHT unwesentlich!)

ABER frei werdenden schlauch zum gemischrohr verschliessen.

claudius

Die Viskosität hat was mit dem BlowBye zu tun. JE "dicker" ein Öl ist umsobesser dichtet es zwischen Kolbenringe und Zylinderwand ab. Deshalb verwerden einige ein Öl mit Hoher Viskosität wenn die Kolbenringe schon verschließen sind um den Ölverbrusch einzudämmen. In den Ölleckstoppern sind meistens auch VI-Verbesser drin um diesen effeckt auszunutzen.

am 27. April 2010 um 10:07

Zitat:

Original geschrieben von daniel_T23

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

@ Daniel

Das Datenblatt wirst du wohl so nicht hier einstellen können da es sich dabei um den Pfad deiner Festplatte handelt daruf werden wir wohl keinen Zugriff haben .:D

Also laut dem Verkäufer im Internet hat es nur die 229.3 .

Ok sehe grade du hast es geändert , allerdings weigert sichmein PC weiterhin es zu öffen . Mal schaub wer gewinnt er oder ich :D

Das BP ist aber warscheinlich das gleiche wie das Castrol RS 0W40 . Wenn ich da mal ne reine Vermutung aufstellen darf .

Gruß Hunter

Also es steht auf der Dose ganz sicher die Freigaben 229.5 und Porsche, ich glaube Ölwelt24 hat es seit längerem nicht Aktualisiert;)

Auch der pour point mit -54C ist hervorragend.

Wird wahrscheindlich ident mit dem Castrol sein, obwohl die Datenblätter vom alten Castrol und dem BP nicht ganz gleich sind!

Ist meinermeinung nach ein Öl das ganz weit oben steht!

Mfg. Daniel

...hi, hab mir gerade 10 ds mobil1, 5-50er und

12 ds 0-40er gekauft,

stehen bei mir ganz unten:cool: - so siehts nicht jeder!:D!

gruss claudius, gute fahrt

(..mein sohn sagt immer: PAPA, muss nur PORSCHI drauf stehen;))

am 27. April 2010 um 11:14

Zitat:

Original geschrieben von klaus steinhaus

Zitat:

Original geschrieben von daniel_T23

 

Also es steht auf der Dose ganz sicher die Freigaben 229.5 und Porsche, ich glaube Ölwelt24 hat es seit längerem nicht Aktualisiert;)

Auch der pour point mit -54C ist hervorragend.

Wird wahrscheindlich ident mit dem Castrol sein, obwohl die Datenblätter vom alten Castrol und dem BP nicht ganz gleich sind!

Ist meinermeinung nach ein Öl das ganz weit oben steht!

Mfg. Daniel

...hi, hab mir gerade 10 ds mobil1, 5-50er und

12 ds 0-40er gekauft,

stehen bei mir ganz unten:cool: - so siehts nicht jeder!:D!

gruss claudius, gute fahrt

(..mein sohn sagt immer: PAPA, muss nur PORSCHI drauf stehen;))

Sorry, aber so habe ich das nicht gemeint mit den Freigaben, jedoch ist es ein vollsyn. Öl mit durchwegs gute Daten, würde es auf jeden Fall ein HC Öl mit nur 229.3.. vorziehen. Ist aber meine Meinung. Und ein Öl mit 229.5 ist villeicht noch kein Top Öl aber auf jeden Fall ein sehr gutes!

...Ich selbst fahre auch das M1, auch in meinem mit DPF.

am 27. April 2010 um 11:34

Zitat:

Original geschrieben von daniel_T23

Zitat:

Original geschrieben von klaus steinhaus

 

...hi, hab mir gerade 10 ds mobil1, 5-50er und

12 ds 0-40er gekauft,

stehen bei mir ganz unten:cool: - so siehts nicht jeder!:D!

gruss claudius, gute fahrt

(..mein sohn sagt immer: PAPA, muss nur PORSCHI drauf stehen;))

Sorry, aber so habe ich das nicht gemeint mit den Freigaben, jedoch ist es ein vollsyn. Öl mit durchwegs gute Daten, würde es auf jeden Fall ein HC Öl mit nur 229.3.. vorziehen. Ist aber meine Meinung. Und ein Öl mit 229.5 ist villeicht noch kein Top Öl aber auf jeden Fall ein sehr gutes!

...Ich selbst fahre auch das M1, auch in meinem mit DPF.

...es hat sehr gute reinigungs-eigenschaften

und verkokelt nicht - wenn es also NEUbILDUNG

verhindert, ist das die halbe miete.

seit ich die google bilder von nem a3 sah,

wo man aus der oelwanne mit dem spachtel eine

bestimmt 5cm dicke teerschicht rauspulte bin ich was

vorsichtig - frag:confused: mich nur wo bei dem wagen

die ÖLPUMPE sitzt???

die müsste ja glatt 'erstickt' dabei sein?

gruss claudius

Zitat:

Original geschrieben von Provaider

Die Viskosität hat was mit dem BlowBye zu tun. JE "dicker" ein Öl ist umsobesser dichtet es zwischen Kolbenringe und Zylinderwand ab. Deshalb verwerden einige ein Öl mit Hoher Viskosität wenn die Kolbenringe schon verschließen sind um den Ölverbrusch einzudämmen. In den Ölleckstoppern sind meistens auch VI-Verbesser drin um diesen effeckt auszunutzen.

Ja aber der Wagen qualmt sichtbar jetzt öfters. Mit 5W40 war dies kaum der Faul.

Ein Entlüftungsventil ist leider nicht verbaut. Ist ein Audi 4.2 V8 ABH, da gibt es nur ein Schottblech wo sich alles sammelt, eventuell zurück läuft und dann geht ein Schlauch direkt zur Drosselklappe.

Zitat:

Original geschrieben von Haribo0815

Ja aber der Wagen qualmt sichtbar jetzt öfters. Mit 5W40 war dies kaum der Faul.

Ein Entlüftungsventil ist leider nicht verbaut. Ist ein Audi 4.2 V8 ABH, da gibt es nur ein Schottblech wo sich alles sammelt, eventuell zurück läuft und dann geht ein Schlauch direkt zur Drosselklappe.

Das kommt als Ursache kaum in Frage, die durch die KGE entweichende Ölmenge steigt mit einer geringeren Viskosität nicht plötzlich so stark an, daß man es an der Abgasfarbe erkennen kann.

Selbst (oder gerade) die alte Kiste, die ich mein eigen nenne, hat eine ähnlich gebaute Entlüftung über ein Rohr am Ventildeckel, auch ohne Entlüftungsventil. Aus meinem Auspuff kam noch nie etwas anderes als Wasserdampf und farbloses Abgas. Ich verwende M1 0W-40.

Vorstellbar ist eher, daß beim V8 im Kaltlauf mehr Öl durch die Ventilschäfte und die Kolbenringe paßt. Das würde ich nicht unbedingt als schlecht empfinden. Erstens entfaltet es dort seine Reinigungswirkung, zweitens schmiert es offenbar früher als das höherviskose Öl von vorher. :)

Ich würde den Verlauf der Entwicklung des Ölverbrauchs im Auge behalten. Er sollte sinken, oder zumindest nicht steigen. Daß er sich auf höherem Niveau einpendelt als bei einem "dickeren" Öl sollte klar sein, die Frage ist also, ob einen die bessere Schmierung und Innenreinigung den Mehrverbrauch wert ist. ;)

Grüße,

Sebastian.

Zitat:

Original geschrieben von klaus steinhaus

Zitat:

Original geschrieben von daniel_T23

 

Sorry, aber so habe ich das nicht gemeint mit den Freigaben, jedoch ist es ein vollsyn. Öl mit durchwegs gute Daten, würde es auf jeden Fall ein HC Öl mit nur 229.3.. vorziehen. Ist aber meine Meinung. Und ein Öl mit 229.5 ist villeicht noch kein Top Öl aber auf jeden Fall ein sehr gutes!

...Ich selbst fahre auch das M1, auch in meinem mit DPF.

...es hat sehr gute reinigungs-eigenschaften

und verkokelt nicht - wenn es also NEUbILDUNG

verhindert, ist das die halbe miete.

seit ich die google bilder von nem a3 sah,

wo man aus der oelwanne mit dem spachtel eine

bestimmt 5cm dicke teerschicht rauspulte bin ich was

vorsichtig - frag:confused: mich nur wo bei dem wagen

die ÖLPUMPE sitzt???

die müsste ja glatt 'erstickt' dabei sein?

gruss claudius

Vielleicht hilft Dir das wegen der Ölpumpe etwas und dem Aufbau

http://www.youtube.com/watch?v=-yGO2PZfON0

am 27. April 2010 um 13:11

Zitat:

Original geschrieben von 307CC-User

Hi all,

im Moment kann man das alte Mobil1 0W-40 "günstig" bekommen, da ein neues 0W40 "New-Life" am Markt ist, warum das?

Wo liegt der Unterschied. Habe mir jetzt das alte gekauft für 50€ bei Metro, 5L Gebinde.

...im NET über ebay: öldepot24 noch günstiger -

in ltr-ds unter 9,-eur 0-40er u 5-50er!

claudius

am 27. April 2010 um 13:24

Zitat:

Original geschrieben von s.e.k.

Zitat:

Original geschrieben von Haribo0815

Ja aber der Wagen qualmt sichtbar jetzt öfters. Mit 5W40 war dies kaum der Faul.

Ein Entlüftungsventil ist leider nicht verbaut. Ist ein Audi 4.2 V8 ABH, da gibt es nur ein Schottblech wo sich alles sammelt, eventuell zurück läuft und dann geht ein Schlauch direkt zur Drosselklappe.

Das kommt als Ursache kaum in Frage, die durch die KGE entweichende Ölmenge steigt mit einer geringeren Viskosität nicht plötzlich so stark an, daß man es an der Abgasfarbe erkennen kann.

Selbst (oder gerade) die alte Kiste, die ich mein eigen nenne, hat eine ähnlich gebaute Entlüftung über ein Rohr am Ventildeckel, auch ohne Entlüftungsventil. Aus meinem Auspuff kam noch nie etwas anderes als Wasserdampf und farbloses Abgas. Ich verwende M1 0W-40.

Vorstellbar ist eher, daß beim V8 im Kaltlauf mehr Öl durch die Ventilschäfte und die Kolbenringe paßt. Das würde ich nicht unbedingt als schlecht empfinden. Erstens entfaltet es dort seine Reinigungswirkung, zweitens schmiert es offenbar früher als das höherviskose Öl von vorher. :)

Ich würde den Verlauf der Entwicklung des Ölverbrauchs im Auge behalten. Er sollte sinken, oder zumindest nicht steigen. Daß er sich auf höherem Niveau einpendelt als bei einem "dickeren" Öl sollte klar sein, die Frage ist also, ob einen die bessere Schmierung und Innenreinigung den Mehrverbrauch wert ist. ;)

Grüße,

Sebastian.

hi sebastian, dein vorletzter abschnitt:

...durch die kolbenringe mir ÖL nach oben durchgeht....;

meinst du damit die oberen bereiche beim OT,

oder wie es früher genannt wurde...schmierung der oberen

brennräume???

ich drücks evtl nicht ganz richtig aus - verstehst was ich meine?

vor vielen jahren sprach da mal ein älterer meister in einer tanke

davon...aber deine schilderung erinnert mich auf einmal daran!!

lg claudius

am 27. April 2010 um 13:59

Zitat:

Original geschrieben von JeanLuc69

Zitat:

Original geschrieben von Icke II

Nicht Ultra -> Ultec ;)

Ahh ... ich dachte, Du meinst das 0W30, wegen:

Zitat:

Original geschrieben von JeanLuc69

Zitat:

Mir ist nämlich immernoch schleierhaft, wie das Shell Helix in 0W30 (vollsynthetisch) LL-fähig sein kann und das Ultec in 0W40 eben nicht. Obwohl das z.B. einen höheren Scherwert hat.

Du weißt hoffentlich auch, daß es das Ultec seit 2 Jahren nicht mehr im Sortiment gibt ...

...wartet noch ein weilchen, dann ist das neue shell

in den regalen:

schwarz.breut-stark, 5 ltr kanne SHELL HELIX U L T R A, 5W-40er,

kaufe euch dann die altbestände ab,

wenn der preis stimmt!:D:D;)!

claudius

Hi Klaus,

Zitat:

Original geschrieben von klaus steinhaus

hi sebastian, dein vorletzter abschnitt:

...durch die kolbenringe mir ÖL nach oben durchgeht....;

meinst du damit die oberen bereiche beim OT,

oder wie es früher genannt wurde...schmierung der oberen

brennräume???

ich drücks evtl nicht ganz richtig aus - verstehst was ich meine?

vor vielen jahren sprach da mal ein älterer meister in einer tanke

davon...aber deine schilderung erinnert mich auf einmal daran!!

lg claudius

Ich denke an Öl im Kurbelgehäuse, welches unter die Kolben gespült und gewirbelt wird. Wenn der Kolben in Richtung OT bewegt wird, nimmt er Öl von unten mit an der Zylinderwand entlang nach oben.

Diese Bewegung nach oben erfolgt entweder im Verdichtungs- oder im Ausstoß-Takt (wir gehen mal von einem Viertakter aus). Es folgt also entweder der Ansaugvorgang (bei dem Unterdruck im Brennraum herrscht) oder der Arbeitstakt (bei dem Überdruck im Brennraum herrscht. Blow-by fällt an, wenn im Arbeitstakt der Überdruck im Brennraum ansteigt bzw. noch nicht abgebaut ist.

In einem Bild bei Wikipedia ist's zu sehen: in Takt 2 und 3 herrscht deutlicher Überduck, in Takt 1 Unterdruck.

Während im Brennraum beim Ansaugen also Unterdruck herrscht, schafft es eine geringe Ölmenge an den Kolbenringen vorbei in den Brennraum. Es handelt sich nicht wirklich um einen "Ansaugeffekt", vielmehr fehlt einfach der Gegendruck, der das Öl durch Blow-by zurückhält. Wird der Motor warm - und hat sich die stabile Schmierung der Zylinderlaufbahn eingestellt - reduziert sich dieser Effekt normalerweise. Es handelt sich also um ein Phänomen während des Startvorgangs und kurz danach. Bei defekten Kolbenringen kann das natürlich alle paar Takte die ganze Zeit über von vorne beginnen... ;)

Normalerweise hat ein KGE-Ventil die Hauptfunktion, einen gewissen Unterdruck im Kurbelgehäuse aufrecht zu erhalten, um das Öl an (sämtlichen) Dichtungen zurückzuhalten. Ein Motor, der konstruktiv ohne Ventil auskommen muß, hat's da eben schwerer, solange die Teile nicht auf Betriebstemperatur sind und alles paßt. ;)

Von unterschieden bei der Schmierung der oberen Brennräume habe ich bisher nur bei Sternmotoren gehört. :D

Grüße,

Sebastian.

am 27. April 2010 um 14:32

Zitat:

Original geschrieben von s.e.k.

Hi Klaus,

Zitat:

Original geschrieben von s.e.k.

Zitat:

Original geschrieben von klaus steinhaus

hi sebastian, dein vorletzter abschnitt:

...durch die kolbenringe mir ÖL nach oben durchgeht....;

meinst du damit die oberen bereiche beim OT,

oder wie es früher genannt wurde...schmierung der oberen

brennräume???

ich drücks evtl nicht ganz richtig aus - verstehst was ich meine?

vor vielen jahren sprach da mal ein älterer meister in einer tanke

davon...aber deine schilderung erinnert mich auf einmal daran!!

lg claudius

Ich denke an Öl im Kurbelgehäuse, welches unter die Kolben gespült und gewirbelt wird. Wenn der Kolben in Richtung OT bewegt wird, nimmt er Öl von unten mit an der Zylinderwand entlang nach oben.

Diese Bewegung nach oben erfolgt entweder im Verdichtungs- oder im Ausstoß-Takt (wir gehen mal von einem Viertakter aus). Es folgt also entweder der Ansaugvorgang (bei dem Unterdruck im Brennraum herrscht) oder der Arbeitstakt (bei dem Überdruck im Brennraum herrscht. Blow-by fällt an, wenn im Arbeitstakt der Überdruck im Brennraum ansteigt bzw. noch nicht abgebaut ist.

In einem Bild bei Wikipedia ist's zu sehen: in Takt 2 und 3 herrscht deutlicher Überduck, in Takt 1 Unterdruck.

Während im Brennraum beim Ansaugen also Unterdruck herrscht, schafft es eine geringe Ölmenge an den Kolbenringen vorbei in den Brennraum. Es handelt sich nicht wirklich um einen "Ansaugeffekt", vielmehr fehlt einfach der Gegendruck, der das Öl durch Blow-by zurückhält. Wird der Motor warm - und hat sich die stabile Schmierung der Zylinderlaufbahn eingestellt - reduziert sich dieser Effekt normalerweise. Es handelt sich also um ein Phänomen während des Startvorgangs und kurz danach. Bei defekten Kolbenringen kann das natürlich alle paar Takte die ganze Zeit über von vorne beginnen... ;)

Normalerweise hat ein KGE-Ventil die Hauptfunktion, einen gewissen Unterdruck im Kurbelgehäuse aufrecht zu erhalten, um das Öl an (sämtlichen) Dichtungen zurückzuhalten. Ein Motor, der konstruktiv ohne Ventil auskommen muß, hat's da eben schwerer, solange die Teile nicht auf Betriebstemperatur sind und alles paßt. ;)

Von unterschieden bei der Schmierung der oberen Brennräume habe ich bisher nur bei Sternmotoren gehört. :D

Grüße,

Sebastian.

...vielen dank, für die mühe, die du dir gemacht hast.

auf jeden fall haben die flüchtigen oele auch vorteile.

lg claudius

Zitat:

Original geschrieben von JeanLuc69

Zitat:

Original geschrieben von lmclehmann

Auch wenn dieser Punkt OT ist: Mercedes gehört als MArke zu einer AG. Wenn die ihr Wachstum allein aus den Einkaufspreisen schöpfen würden, wären sie längst pleite...oder würden Rasenmäher bei Ebay verscherbeln...

Dennoch gehört das Anlegen von "Daumenschrauben" mittlerweile leider zur standardisierten Praxis im Umgang von Herstellern mit ihren Zulieferern.

 

Um nachzuvollziehen, daß darunter zwangsläufig die Qualität leiden muß, benötigt man nichtmal ein Beispiel wie Opel/Lopez.

Gegen das was die letzten Jahre läuft war Lopez ein gnädiger Mensch.

Aber um den Bogen zum Öl wieder zu bekommen.

Da nicht anzunehmen ist das wenn alle Zulieferer ausgepresst werden,oder wie es die Vorstände so schön formulieren die Zulieferer an den Verlusten beteiligt werden, die Öllieferanten davon augenommen werden könnte ich mir durchaus vorstellen das neuere Normen auch unter der Bedingung formuliert werden das das Öl im Einkauf billiger wird.

Auch ja,als ein Vorstand das mit der Verlustbeteiligung auf einer Aktionärsversammlung verkündete stellte mein Big Boss die Frage wo seine Gewinnbeteiligung aus den Rekordgewinnen der vorhergehenden Jahre bleibt oder ob die Zulieferer wenigstens an den zukünftigen Gewinnen beteiligt werden.

Diese Frage wollte der komplette Vorstand nicht beantworten.

 

@ lmclehmann

 

Das Mercedes nicht der Konzernnahme  ist ist mir bekannt und allen Anderen wohl auch,und alle werden wissen wer gemeint ist.

Ansonsten bleibt zu sagen das die Worte von Qualitätsverbesserungen wohl nur Propaganda sind da dieses Wort gerne verkündet wird und die Einkäufer gleichzeitig für laufende Verträge Preissenkungen fordern.

Wie gesagt,da das die gesammte Zuliefererindustrie betrifft darf man davon ausgehen das das Motorenöl davon nicht ausgenommen sein wird.

Deine Antwort
Ähnliche Themen