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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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am 30. Januar 2010 um 12:20

quote]

Original geschrieben von Jan0815

Na da würde ich doch spaßeshalber mal ein Mobil 1 5w-50 versuchen. :)

Ist nicht teurer als das empfohlene Mopedöl.

Die Krux an der Sache ist das beim Luft-Boxer

beim abgestellten Motor über die Kolbenringe

etwas Grundöl in den Verbrennungsraum übergehen kann.

Luftgekühlte haben größere Passungsspiele.

Denk an die, auf den waagrecht laufenden Kolben lastende Schwerkraft.

Deshalb zieht man in Luftboxer

zum Schutz der Züdkerzen etwas dickere Grundöle vor.

Beim Wasser gekühlten Boxer, würde ich auch das M1 nehmen.

Gruß

 

am 30. Januar 2010 um 12:48

Moin,

der MV ist ein wassergekühlter Boxermotor.

Der braucht nicht zwingend das M1 5W-50, schaden kann es aber auch nicht. Motorradöl braucht er schon mal garnicht.

Der goldene Mittelweg wäre hier mal wieder das oft gepriesene HighStar 5W-40 (oder ein anders 5W-40, egal).

Auf keinen Fall ein rein mineralisches Öl, das nicht mehr dem Stand der Technik entspricht. Und einmal pro Jahr Ölwechsel, ich persönlich würde sogar vor jeder größeren Fahrt wechseln.

Gruß

Frank

am 30. Januar 2010 um 13:00

Zitat:

Original geschrieben von WOB

@Schmudi, ich meinte Quellen zum Nachlesen

[...]

Das ist das was du gehört hast. Oder kann man das irgendwo nachlesen?

Das ist genau mein Problem. Die 50 km habe ich nicht umsonst geschrieben. BASF ist nämlich round about 50 km von mir entfernt und da hat ein Bekannter gearbeitet (inzwischen vor der Haustüre bei Merck).

Er ist nicht in der Entwicklung tätig, sondern im technischen Bereich (Wartung, Instandsetzung, Umrüstung). Ich glaube nicht dass er mich angelogen hat, wenn er sagt, dass da bei BASF einige Leute von Mobil rumgerannt sind und auch allerhand Fässer und Co. von Mobil rumgestanden haben. Mehr weiß er natürlich auch nicht, da er nur die Probeanlagen umgerüstet bzw. Instand gesetzt hat, wenn er denn mal da rein durfte (extrem hohe Sicherheit).

Zitat:

Ob die teilweise Grundstoffe bei anderen Chemiefirmen zukaufen spielt ja keine Rolle.

Es ging hierbei um HERSTELLUNG. Ist ähnlich wie bei LM, die ja selber nicht herstellen, sondern bei meguin shoppen gehen.

Die Infineum stellt allerdings selber her. Wieviel und ob zugekauft wird, entzieht sich meiner Kenntniss.

Zitat:

Diesen Satz halte ich so für Unsinn, Reine PAO haben noch nie gereicht, dafür muss die Entwicklung nicht weitergehen. Wo ist der Satz her?

:rolleyes:

Hätten nur die PAO's gelangt, dann hätte Mobil wohl kaum die SuperSyn Trademark Additiv-Pakete gemacht, oder ???

Dann wäre man ja bei den PAO's, wie man in meinem Link nachlesen kann, geblieben.

-------------------------------------------------------------

Letztenendes können wir das eh nicht nachvollziehen. Da gibt es zuviele "Geheimnisse" und es wird zuviel zúsammen gearbeitet in den Öl und Chemiebuden, was aber natürlich niemals einer zugeben wird.

Grenzt ja schon an ein Wunder, dass BMW und Mercedes offiziell gesagt haben, dass Sie zusammen arbeiten.

Selbst bei FUCHS PETROLUB liest man nirgendswo, dass mit VAG und MB gearbeitet wird. Es heißt dann immer nur "führende Automobilhersteller".

Ist auch alles nicht so wichtig. Selbst wenn Tante Erna aus Hintertupfingen (http://de.wikipedia.org/wiki/Hintertupfingen) das Zeugs zusammenmischt ist es ein verdammt gutes Paket, welches sicherlich auch immer weiter entwickelt wird :)

Gruß Schmudi

am 30. Januar 2010 um 13:00

@LAURIN

Danke :)

Nun, Supersyn ist in der Tat der Handelsname einer Reihe von PAO´s aus dem Hause Exxon. Das ist richtig, kannst den ... in 50km leben lassen :-)

Nach meinem Stand, leider nicht gerichtsfest o.Ä., ist eine wesentliche Komponente des Supersyn-ADDITIV-Pakets, ein Anteil an Polyolester. Polyolester sind im Schmierstoffbereich aber eigentlich nicht so ungewöhnlich und werden auch von anderen Firmen vermarktet. Sie haben bei PAO´s schon bei einer Zumischung von wenigen Prozent eine Wirkung als Reibwertverbesserer (und Verschleißminderer). Bei HC braucht man dazu ca.20% Zumischung.

Dies könnte so auch den Begriff trisynthetisch erklären: PAO+Supersyn-PAO+Polyolester.

Wenn das New-Life einen erheblichen HC-Anteil hat, würde das Supersyn-Additv so nicht mehr funktionieren und wäre damit folgerichtig auch nicht mehr auf dem Gebinde erwähnt.

Im englischsprachigen Datenblatt des New Life wird Supersyn sehr wohl aufgeführt!

Zitat:

Original geschrieben von christians

Nun, Supersyn ist in der Tat der Handelsname einer Reihe von PAO´s aus dem Hause Exxon. Das ist richtig, kannst den ... in 50km leben lassen :-)

Du hast, glaube ich, ein wenig flüchtig gelesen.

Dass Supersyn der Name für bestimmte PAO war/ist, ist völlig unstrittig, siehe: Link

Darum geht es doch überhaupt gar nicht.

Zitat:

Original geschrieben von Schmudi

 

... wenn er sagt, dass da bei BASF einige Leute von Mobil rumgerannt sind und auch allerhand Fässer und Co. von Mobil rumgestanden haben. Mehr weiß er natürlich auch nicht, ...

Hört sich natürlich schon ganz anders an als:

 

Zitat:

Original geschrieben von Schmudi

In der Zeit von 1999 bis 2002 wurde mit der BASF dieses Additiv Paket geschnürt. Mobil bzw. ExxonMobil war dabei Geldgeber, Mitentwickler, Federführend und hatte anrecht auf die Patente. BASF hat trotzdem sehr viel Geld dabie verdient :)

Woher stammt das? Ist das von Dir?

 

Gruß

am 30. Januar 2010 um 17:38

Zitat:

Original geschrieben von Oldie65

Wo kommt das Wasser im Öl her?

Durch den Überdruck im Kurbelgehäuse wird das Öl aus einer Öffnung herausgedrückt.

Meistens ist das am Ölpeilstab.

Bei der Verbrennung von 1 l Benzin entsteht 1,1 l Wasser.

Bei einem Verbrauch von 10 l/100 km sind das also 11 l Wasser!

Das Wasser im Öl stammt also fast ganz aus der Verbrennung.

Wobei natürlich bei einem guten Motor nur ein kleiner Bruchteil davon in das Kurbelgehäuse gelangt.

Hallo Oldie65,

Danke für Deinen Beitrag.

Hast dir sehr viel Mühe mit der Berechnung gemacht,

die Wassererzeugung verständlich darzustellen.

Bin nicht so firm bei den kleinen Motoren,

denke aber das Problem hat mit Umstellung auf Zahnriemen

und den Kurzhubern begonnen.

Muß ja alles unter die schlüpfrige Haube passen.

Dank Wegfall des Bauraums für den Kettenkasten,

wurden die Herstellungskosten gesenkt.

Das bei strengen Wintern sich das Öl im Ventiltrieb staut,

nicht schnell genug über die Durchgangsbohrungen,

in die Ölwanne fließen kann, ist auch so eine der Errungenschaften,

das selbst der Ölstab abhebt. Nun habe ich gelesen wird der

Ölstab weg Konstruiert, was macht der Überdruck?

Ein Ölschlag könnte die Folge sein.

Kann es sein, das die kleinen anfälligen,

keine Wärmetauscher, für Wasserwärme ins Motoröl haben.

Das im Winter das Wasser im Block in den Ölsteigleitungen,

das die Kurbelgehäuseentlüftung einfriert,

ist auch so eine Kompetenz.

Einfach ohne Worte, ohne gleichen.

Das sich das Wasser im Motoröl bei Kälte separieren kann,

konnte ich bei der Servolenkung beobachten,

War es doch vor kurzen bei uns unter minus 20°C.

Da hat beim Kaltlauf die Servopumpe kavitiert,

so gekrischen das einem anders wurde.

Beim Blick in den Überlaufbehälter sah ich an der Oberfläche

einen schmutzigen Brocken schwimmen, konsistent wie Fruchteis.

Shell hat nicht zuviel versprochen mit den besonderen Reinigungsadditiven.

Eigentlich sollte doch das Öl auf dem Wasser schwimmen,

habe die Öldichte nicht umgerechnet.

Den vom Shell Ultra 5W-30 abgereinigten Dreckbatzen ausgelöffelt,

frisches Dexron III Öl nachgefüllt, alles wieder bestens.

Jedoch ist irgendwie der Wurm drin,

läuft mir, nur wenn es sehr kalt war,

während der Fahrt der Servo-Behälter beim Audi und VW über.

Werde mal auf Fuchs TITAN ZH 4300 B umölen.

Bin mal gespannt, was wir vom neuen 1,6 TDI hören,

als Kurzhuber entwickelt im Drehmoment kastriert.

Zeigt er doch auf wohin der Fortschritt sich entwickelt.

Der älteste unserer, ein 1,9TDI ist nun 9Jahre alt,

hat über 410.000Km ohne Schaden gelaufen.

Und das mit 10W-40, Revtech 20W-50, 10W-60

Motul 300V 20W-60, 5W-50, 0W-40, und 5W-40,

alles was preiswert war wurde befüllt.

Kann nicht klagen läuft auf der AB einwandfrei,

heute noch, am DZM bis in den rotem Bereich.

So lange er läuft, werden wir die Kleinigkeiten reparieren.

Gruß

Was passiert mit dem Wasser im Motor?

Ich setzte mal meine Überlegungen von gestern fort.

Die Pleuellager spritzen und sprühen große Menge Öl in das Kurbelgehäuse und die Zylinder. In diesen Räumen sind also ein feiner Ölnebel und der saure Wasserdampf sowie die anderen Verbrennungsgase aus den Blow-by-Gasen. Beides vermischt sich und wird über die Kurbelgehäuse- oder die Ventildeckelentlüftung wieder in den Ansaugtrakt geleitet. Nach Angaben im Internet sind das bis zu 50 l/min Verbrennungsgase. In einer Stunde also 3 m³. Bei der Verbrennung wird der Sauerstoff verbraucht. Es entstehen CO2 und Wasser.

 

Das Volumen des Abgases ist geringfügig größer als das der Ansaugluft. Ich nehme bei meiner Berechnung an, dass das Abgasvolumen auf 95 m³ steigt (ohne Wasser), ausgehend von 90 m³ Luftvolumen. Das Abgasvolumen ist also größer als das angesaugte Luftvolumen.

Wenn man von 95 m³ Verbrennungsgasen und 11 l Wasser ausgeht, die bei der Verbrennung von 10 l Benzin entstehen, enthalten diese 3 m³ Blow-by-Gase 350 ml Wasser. Jeder Kubikmeter Verbrennungsgas enthält 117 ml Wasser. Das Verbrennungsgas ist damit nicht gesättigt (es könnte also noch mehr Wasser aufnehmen), aber sein Taupunkt liegt immerhin bei 54 °C. Das Wasser kondensiert also an allen Wänden des Kurbelgehäuses, Zylinderkopfs oder Ventildeckels, wenn sie kälter als 54 °C sind und tropft in die Ölwanne. Es kondensiert besonders gut auch an den feinen Öltröpfchen im Kurbelgehäuse, solange das Öl noch kalt genug ist.

Wenn ein Motor nach einer kalten Winternacht (-10°C) startet, bleibt das ganze Wasser aus den Blow-by-Gasen im Motor. Wenn Motor und Öl warm genug sind (wärmer als 60 °C) verdampft das Wasser wieder und wird über den Ansaugtrakt entsorgt. Weil der Dampfdruck von Wasser bei 60 °C nur 0,2 bar beträgt, braucht das bei dieser Temperatur viel Zeit. Bei 80 °C (0,5 bar) oder 90 °C (0,7 bar) geht das viel schneller. Je höher der Dampfdruck des Wassers ist, desto schneller dampft es aus dem Öl wieder aus oder von einer Oberfläche ab.

am 30. Januar 2010 um 18:11

Zitat:

Original geschrieben von christians

Wenn das New-Life einen erheblichen HC-Anteil hat, würde das Supersyn-Additv so nicht mehr funktionieren und wäre damit folgerichtig auch nicht mehr auf dem Gebinde erwähnt.

Zitat:

Original geschrieben von Jan0815

Im englischsprachigen Datenblatt des New Life wird Supersyn sehr wohl aufgeführt!

Könnte dazu jemand was sagen? Hat das New Life jetzt das Supersyn-Additiv oder nicht? Auf den deutschen Gebinden steht es ja nicht mehr...

Zitat:

Original geschrieben von Gnarf

Könnte dazu jemand was sagen? Hat das New Life jetzt das Supersyn-Additiv oder nicht? Auf den deutschen Gebinden steht es ja nicht mehr...

Meinst Du, die würden auf den verkaufsfördernden SuperSyn Aufdruck verzichten, wenn es dafür keinen Grund gäbe?

Zitat:

Original geschrieben von skynetworld

Zitat:

Original geschrieben von Gnarf

Könnte dazu jemand was sagen? Hat das New Life jetzt das Supersyn-Additiv oder nicht? Auf den deutschen Gebinden steht es ja nicht mehr...

Meinst Du, die würden auf den verkaufsfördernden SuperSyn Aufdruck verzichten, wenn es dafür keinen Grund gäbe?

Das witzige an der Sache ist ja , wenn man bei Mobil anruft ( wo du eh nur an die green Card Hotline kommst ) :D wird dir mit starkem Akzent versichert das das Supersyn noch immer darin erhalten ist . Auf die Nachfrage warum es den nicht auf dem Gebinde steht , will dich da keiner verstehen . Der erzählt immer wieder nur doch doch ist nach wie vor erhalten .

Ich denke aber nach wie vor nicht das das M1 sich verschlechtert hat es wird sicher noch genau so gut sein wie vorher vieleicht eben nur auf nem anderen Weg hergestellt . Das könnte uns jetzt nur noch der Doc sagen was es damit auf sich hat . Hat den keiner Kontakt zu ihm :D Ha ha Spaß bei Seite . Oder treibt er sich noch in anderen Foren rum wo er noch schreibt ?

Ich habe gestern im übrigen mal mit Motul telefoniert wieso weshalb warum werde ich morgen schreiben bin aufm Sprung und muß nochmal weg weis nicht wie spät es wird .

Gruß Hunter

Zitat:

Motorreparaturen am T3 Benziner sind sehr teuer.

Was sind da 500Euro für den Ölkühler mit allen Teilen.

Wer also lange mit dem Teil fahren will

sollte die Motoröltemperatur auf Wassertemperatur angleichen,

so daß die Betriebsviskosität ansteigt.

Höhere Betriebsviskosität dichtet besser ab,

auch der Blow-By-Ölnebel aus den Pleuellagern

reduziert sich trotz höherem Öldruck.

Kannst ja mal ausrechnen Kurbelarm, Drehzahl

wieviel G im Öl, vor Eintritt im exzentrischen Spalt der Lagerschale, lasten.

Nachdenken, wie wichtig die Entschäumung ist, um die Pleuellager mit mehr Öl zu füllen.

Als Nebeneffekt steigt auch die Lebensdauer

der am Motor verbauten Gummiformteile und der Kupplung an.

Inwiefern verlängert sich dadurch die Lebensdauer der Kupplung?

Haben aktuelle VWs Ölkühler? Wenn ja welche?

Kann man das 504 00 Öl bedenkenlos auch in einem Opel Astra Benziner fahren?

am 30. Januar 2010 um 19:11

Zitat:

Original geschrieben von skynetworld

Meinst Du, die würden auf den verkaufsfördernden SuperSyn Aufdruck verzichten, wenn es dafür keinen Grund gäbe?

Mh.

Wenn ich die Texte lese, die auf dem "alten" M1 standen...da hatte man das Gefühl, das beste Öl der Welt zu haben.

Die Texte auf dem New Life sind nicht gerade überragend:( "Höchstleistung auch unter schwierigsten Fahrbedingungen", "Ausgezeichnete Leichtlaufeigenschaften für geringen Kraftstoffverbrauch..." usw.

Beim Marketingkonzept hat man sich nicht verkünstelt:D Die Aufmachung ist nichtssagend.

Mich wundert eben, warum im Ausland noch das Supersyn drauf steht und bei uns nicht.

Das das New Life Mobil 1 schlechter wurde, glaube ich aber auch nicht.

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