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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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@ Laurin

Danke für den Link mit dem Bild .

Ne aber ich meine das was Ronny geschrieben hat für meinen Toledo damit kann man leben .

So ein richtiger Ölkühler mit Thermostat muß nicht wirklich sein .

Gruß Hunter

Danke Laurin-2008

Das ist die beste und tiefgründigste allgemeine Darlegung des Frage- und Antwortverhaltens, die ich bisher hier gelesen habe.

am 6. Dezember 2009 um 20:29

Ich weiss ja mittlerweile das ich hier keinen "Blumenpott" mehr gewinnen kann aber als ich anfing diesen "Fred" hier im Forum zu lesen konnte ich es wirklich nach einiger Zeit nicht mehr hören.

Immer das gleiche, Mercedes und Mobil, Mobil und Mercedes.

Als ich dann zu dem Punkt kam wo der vielgepriesene Doc auch noch tiefgründige Einblicke in die Formel 1 gwährte war der Punkt bei mir erreicht wo ich dachte ´`'ß?&%$§"$%&&%$%%%&******`´ aber das sag ich hier nicht.

Ist aber auch egal obwohl für meinen Geschmack sind Motorradöle auch erstmal nix besonderes wenn man die Datenblätter Auto und Motorrad identischer Viskositäten vergleicht nur müssen sie dann doch was besonders sein weil sie ja nun mal doch ein hohes Leistungsspektrum aufweisen aber nicht die Kupplung zum Rutschen bringen dürfen.

Das scheint wohl die hohe Kunst zu sein zumindest bei einem hochwertigen vollsynthetischem.

Andersrum sind die Intervalle gegenüber einem Auto ja gerade zu lächerlich gering.

Ja und dann die Sache mit dem Achegehalt die ich hier angesprochen habe (Quelle Castrol, ABC der Schmierung) klingt erstmal logisch nur das die Autoöle kaum von den Aschegehalten der Motorradöle abweichen.

Müsste doch das Thema Glühzündung beim Auto doch genau so ein Thema sein wie beim Mopped, oder ?

Aber so wie hier im Motorleikon beschrieben kann man ja auch Abhilfe schaffen bzw vorbeugen:

-Für alle Glühzündungen gilt, das Kraftstoff mit höherer Oktanzahl die Glühzündungsneigung verringert oder sogar unterbindet. Darüber können Glühzündungen zu Motorschäden in Form z. B. des Durchbrennens vom Kolben und Auslassventilen führen.

Unbedingt Moppedöl zu nehmen dürfte aber trotzdem in erster Linie nur wichtig sein wenn die Kupplung im gleichen Öl läuft wie der Motor, oder ?

 

 

Grüsse

 

Hat denn jemand positive Ergebnisse mit Autoöl im Mopped gemacht ?

am 7. Dezember 2009 um 3:45

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

 

Ne aber ich meine das was Ronny geschrieben hat für meinen Toledo damit kann man leben .

So ein richtiger Ölkühler mit Thermostat muß nicht wirklich sein .

Gruß Hunter

Hallo Hunter123

Das habe ich dann total falsch verstanden, meine Schuld.

Du hast recht, der Öl-Wasser Wärmetauscher ist besser als nichts und einfacher zu montieren.

Mein Erklärungsversuch.

Wärmetauscher, Öl-Wasserkühler

Da der Motor gleichzeitig mit der Wassertemperatur das Motoröl vorwärmt,

wird die Öltemperatur über den Wärmetauscher schneller/früher ansteigen,

Dadurch bleibt das Kühlwasserthermostat bis zur Erreichung der Betriebstemperatur länger geschlossen.

Bei Voll-Gas auf der Autobahn, oder im Hochsommer wird das Motoröl über das Kühlwasser abgekühlt.

Das heißt das Kühlwasser Thermostat öffnet dazu mehr Stellweg,

so daß mehr Kühlwasser über den Wasserkühler gepumpt wird.

Die erforderliche Antriebsleistung der Wasserpumpe durch Gewicht mal Förderhöhe steigt dadurch an.

Der Einbau eines Öl-Wasser-Wärmetauschers wir hier gut beschrieben.

http://www.motor-talk.de/.../...-so-gehts-und-das-bringts-t985094.html

Bei einem thermostatisch geregelten Öl-Luftkühler,

fällt die Antriebsleistung der Wasserpumpe (Kreiselpumpe)

weil das Kühlwassersystem von der Ölkühlleistung entlastet wird.

Das Kühlwasserthermostat verkleinert den Stellweg,

der Wasserdruck vor dem Thermostat steigt somit an.

Gruß

 

Zitat:

Original geschrieben von s-wing

Müsste doch das Thema Glühzündung beim Auto doch genau so ein Thema sein wie beim Mopped, oder ?

Nö.Bei einem halbwegs gepflegten Motor ist eine Glühzündung sehr unwahrscheinlich.

Wenn man allerdings Zündkerzen im Motor lässt bis man sie fast nicht mehr als Zündkerzen identifizieren kann, wenn man den falschen Kerzentyp nimmt und dann der Motor noch Öl säuft wie ein Zweitakter kann es allerdings durchaus das Problem Glühzündung geben.Aber wenn man ehrlich ist ist dann nicht das das Problem sondern die Wartungsverweigerung des Halters.

Wenn man aber die Kerzen in den vorgesehnen Intervallen wechselt,immer die passende Kerze verwendet und sich der Ölverbrauch im Rahmen hält sollte man nie erfahren was eine Glühzündung ist.

 

Zitat:

Unbedingt Moppedöl zu nehmen dürfte aber trotzdem in erster Linie nur wichtig sein wenn die Kupplung im gleichen Öl läuft wie der Motor, oder ?

Jein.Kommt darauf an was der Autohersteller für seine Nasskupplung vorschreibt.Prinzipiell kann eine Nasskupplung auch mit Ölen funktionieren die sehr gute Reibwertverminderer haben,ist alles nur eine Frage derAusleg .Nur gibt es meines Wissens nicht viele PKWs mit Nasskupplung,somit dürfte die Frage kaum jemanden betreffen.

 

Zitat:

Hat denn jemand positive Ergebnisse mit Autoöl im Mopped gemacht ?

Nur indirekt.Ein Exkollege fährt M1 0W40 in seiner Guzzi.Läuft besser als beim Vorbesitzer und beim Ventileeinstellen muß er nicht wie dieser erst den Schmodder abkratzen.:D

Den Tip hatte er von einem anderen Guzzitreiber der sein Alteisen damals schon deutlich über 100000km mit vollsyntetischem Motorenöl für PKW fuhr ohne das er am Motor mehr als Ventile einstellen machen mußte.In dessen Bekanntenkreis ist es wohl üblich in Motorrädern mit Trockenkupplung PKW-Öle zu verwenden.

 

am 7. Dezember 2009 um 6:00

Zitat:

Original geschrieben von s-wing

 

Unbedingt Moppedöl zu nehmen

dürfte aber trotzdem in erster Linie nur wichtig sein wenn die Kupplung im gleichen Öl läuft wie der Motor, oder ?

Grüsse

 

Hat denn jemand positive Ergebnisse mit Autoöl im Mopped gemacht ?

Hallo s-wing

Es gibt bei der Ölstory noch eine zweite gute Seite, Ölich-Fröhlich.

Deine Frage ist sehr komplex.

Muß in meinen Büchern erst nachlesen und es erst selbst wieder verstehen,

hat etwas mit Wasser/Kraftstoff und der thermische Stabilität der Additive zu tun.

Geelartige, schleimartige Ausfällungen (Öleinfülldeckel) ausdampfen des Wassers usw.

Optimal kann das nur einer von Lubrizol oder Fuchs-Öl beantworten.

Denn die Entwicklung temperaturstabiler Additive dauert 3 bis 5 Jahre und kostet Millionen.

Das weiß ich von einem Mitarbeiter aus der Schmierstoffindustrie.

In einer Motorradzeitschrift habe ich mal gelesen, daß bei Reparaturen von getunten Motoren

auffällig ist, das Maschinen die mit V-Power gefahren wurden, im Brennraum deutlich sauberer sein sollen.

Shell hat mal geschrieben, glaube ich mich zuerinnern,

daß im V-Power ein besonderer Friction-Modifier ist, der an den Kolbenringen wirken soll.

Andere Kraftstoffhersteller gaben an daß das schon lange bei Superbenzin der Fall ist.

Gelangt dieser auch ins 4T-Motoröl habe ich mich schon mal gefragt?

Da V-Power mehr Leistung nur etwas in Motore mit Klopfsensor bringen soll,

fahre ich in meinen 4T nur Super-Benzin mit einer 1 zu 200 Mischung

COMP 2 PLUS SX Electrosyntec-Technology Vollsyntheter 2Taktöl, Motul 800 2T off-road geht auch.

Auch mehr um die Vergaserschieber/Nadel zu schmieren,

den Ersatzteile gibt es für meine Maschine nicht mehr.

Trotz Iridium-Kerzen meiner Meinung nach auf die Dauer deutlich billiger als V-Power.

In der MO (Motorradmagazin) Nr. 12/2004

wurde ein sehr guter detaillierter Artikel “Flüssiges Gold“ über 4T-Öl (Motorradmotoröl) veröffentlicht.

Dieser wurde mit Fuchs-Öl erstellt.

Fuchs könnte man anschreiben und fragen ob ein Nachdruck aufgelegt wurde,

bzw. ob sie Dir eine Kopie senden können.

Hier bei Motor-Talk gibt es auch 4T Foren, wo viele 2Rad-Mechaniker Fragen stellen,

antworten bzw. über Ihre Erfahrungen schreiben.

Könnte sein das darüber schon etwas steht, was du suchst. Die SUFU nutzen, bzw. dort die Frage stellen.

Auch zu Additiven gibt es auch in den 4T-Foren viele Antworten.

Ob im Verbrennungsraum Schwefelsäure, Flußsäure entstehen,

oder wie BMW in den 80er festgestellt hat, (Artikel in der AMS) reibungserhöhendes Eisenflurid an dem ersten Kolbenring erzeugen.

Oder gar wie/als Festschmierstoff in Kegelrollenlager den Gleitanteil erhöhen und so zum vorzeitigen kostenintensiven Ausfall führen.

Irgendwo steht alles schon mal geschrieben.

Die Frage ist nur wo muß ich suchen, bzw. habe ich das Gefundene richtig verstanden.

Manche Initialzündung basiert darauf daß im Unterbewußtsein die Lösung schon länger da ist und nun frei wird.

Gruß

Alle Daten und Angaben basieren auf angelesenes Wissen, bzw. eigene Erfahrungen.

Übertragbarkeit ohne Gewähr, jegliche Haftung wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Irrtum vorbehalten.

 

am 7. Dezember 2009 um 11:19

Zitat:

Original geschrieben von Laurin-2008

Zitat:

Original geschrieben von Ronny & Claudia

Hallo

@ Hunter

Habe bei meinem ADZ den Wasser- Ölkühler vom 2.0 Liter Benziner verbaut, der direkt über dem Ölfilter sitzt ... denke das reicht für den 90 PSer vollkommen zu ... VW hat ja gar keinen Kühler vorgesehen ...

Gruß Ronny

Hallo,

Hunter123 hat in seinem Toledo keinen Öl-Wasser Wärmetauscher.

Er müßte die Kühlwasserschläuche tauschen, den Ölwärmetauscher mit Zentralnippel montieren.

Dazu braucht er die Original VW-Ersatzteil-Nummern.

Hallo

Habe Hunter schon per PN die Nummern durchgegeben.

Das der ADZ original keinen Öl-Kühler hat weiß ich, habe den ja bei mir auch nachgerüstet.

In diesem Tread findet Ihr Bilder und die Teilenummern für den Umbau ...

Gruß Ronny

am 7. Dezember 2009 um 20:38

Was ich mich noch Frage, Sterndoc behauptete ja, LM Synthoil = Meguin Megol SuperLL 5W-40.

Nun schrieb er aber irgendwo, dass das Synthoil verbessert wurde. Zu erkennen an der ACEA A4/B4 Norm. Die hat das Megol 5W-40 aber nicht.

 

Ist das nun doch ein unterschiedliches Öl? Oder wär das zu teuer gewesen, die Norm für das eigene gleiche Öl nochmal zur zertifizieren zu lassen?! Dachte nur die Herstellerfreigaben kosten soviel...?!

Zitat:

Original geschrieben von BreiteSeite

 

Oder wär das zu teuer gewesen, die Norm für das eigene gleiche Öl nochmal zur zertifizieren zu lassen?!

Es gibt keine Vorschrift die verpflichtet alle Freigaben auf die Verpackung zu schreiben. Somit kann man aus Marketinggründen durchaus da identische Öl mit unterschiedlichen Freigaben unter verschiedenen Namen verkaufen,natürlich dann auch je nach Freigabe zu entsprechenden Preisen.

am 7. Dezember 2009 um 22:38

Okay. Also trotzdem genauso gut und ca. den 4,2er HTHS wert etc. Ist das auch schon das neue additivpaket, wie sterndoc immer meinte? weil, das is ja schon fast besser als das mobil 1 von den specs her ^^

am 8. Dezember 2009 um 10:47

Zitat:

Original geschrieben von BreiteSeite

Was ich mich noch Frage, Sterndoc behauptete ja, LM Synthoil = Meguin Megol SuperLL 5W-40.

Nun schrieb er aber irgendwo, dass das Synthoil verbessert wurde.

Zu erkennen an der ACEA A4/B4 Norm. Die hat das Megol 5W-40 aber nicht.

Ist das nun doch ein unterschiedliches Öl? Oder wär das zu teuer gewesen, die Norm für das eigene gleiche Öl nochmal zur zertifizieren zu lassen?! Dachte nur die Herstellerfreigaben kosten soviel...?!

Hallo BreiteSeite,

Vor jeder Firmenübernahme wird die Braut geputzt.

Nach jeder Firmenübernahme reagiert der Rotstift.

Die Produktpalette wird von den sich kanibalisierenden Produkten bereinigt.

A4/ B4:

wie A3 / B3 aber auch für DI-Diesel einschließlich CR-Diesel,

Viskositätsbereich SAE 0W-30, 0W-40, 5W-30, 5W-40, 10W-40

A4 ist reserviert für Direkteinspritzende-Ottos und ist noch nicht gültig!

Vorgesehen hoher Verschleißschutz,

für verlängerte Intervalle

HTHS-Viskosität (>3,5 mPa*s)

Gruß

am 8. Dezember 2009 um 12:43

Zitat:

A4/ B4:

wie A3 / B3 aber auch für DI-Diesel einschließlich CR-Diesel,

Viskositätsbereich SAE 0W-30, 0W-40, 5W-30, 5W-40, 10W-40

 

A4 ist reserviert für Direkteinspritzende-Ottos und ist noch nicht gültig!

 

Vorgesehen hoher Verschleißschutz,

für verlängerte Intervalle

HTHS-Viskosität (>3,5 mPa*s)

Aber das erfüllt das Megol 5W-40 doch alles. Hat doch angeblich nen HTHS von ca. 4,2.

Was mich halt nur gewundert hatte, dass trotzdem das gleiche Öl drinne sein soll, wenn doch unterschiedliche Angaben auf den Gebinden ist.

am 8. Dezember 2009 um 13:43

Zitat:

Original geschrieben von BreiteSeite

Aber das erfüllt das Megol 5W-40 doch alles. Hat doch angeblich nen HTHS von ca. 4,2.

Was mich halt nur gewundert hatte, dass trotzdem das gleiche Öl drinne sein soll,

wenn doch unterschiedliche Angaben auf den Gebinden ist.

Hallo BreiteSeite,

kenne das neue Datenblatt nicht

Das LM Synt hat nach meinen Recherchen auch

nur A3/B4

Jedoch ist A3 nicht gleich A3

Oder B4 ist nicht gleich B4

Wichtig ist welches Jahr zum Additivpaket angegeben wird

ZB. B4-99 oder B4-04

Andere Werte

Ich denke, es kommt auch darauf an

mit welchen Geräten bzw. nach welcher Methode gemessen wurde.

Selbst wenn es besser wäre,

rechtfertigt das den Preisunterschied

oder sind das Marginalien:

B4 ist für Diesel mit TDI, weil auf feinste Rußpartikel ausgelegt und höhere Kolbensauberkeit

A4 gibt es offiziell noch nicht.

M f G

 

Zitat:

Original geschrieben von BreiteSeite

Aber das erfüllt das Megol 5W-40 doch alles. Hat doch angeblich nen HTHS von ca. 4,2.

Nein, im alten Datenblatt stand zwar noch "4,0" allerdings wurde das nach einer anderen DIN Norm ermittelt, so daß das eigentlich wenig aussagekräftig war. Nach der üblichen Norm ermittelt steht im neuen Datenblatt ">3,5" und damit liegt der Wert leider "nur" im völlig normalen Bereich.

am 8. Dezember 2009 um 17:34

Zitat:

Original geschrieben von BreiteSeite

Was ich mich noch Frage, Sterndoc behauptete ja, LM Synthoil = Meguin Megol SuperLL 5W-40.

Nun schrieb er aber irgendwo, dass das Synthoil verbessert wurde.

Zu erkennen an der ACEA A4/B4 Norm. Die hat das Megol 5W-40 aber nicht.

Hallo BreiteSeite,

ich kann mir nicht vorstellen,

daß unser Sterndocktor diesen Lapsus begangen

und A4/B4 geschrieben, hat.

Sicherlich hast Du Dich verlesen oder vertippt.

Laß uns bitte die Seiten-Nr. wissen wo Du das gelesen hast.

M f G

 

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