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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von s-wing
Zitat:
Original geschrieben von jw61
VAG bzw. Audi hatte bei den 1.8T/120KW-Motoren Probleme mit Ölschlamm durch die verlängerten Intervalle mit der LL-Plörre.
Bilder von den verschlammten Ölwannen hatten wir ja hier bereits öfters gepostet (an dieser Stelle einen Willkommensgruß an den aufmerksamen User s-wing). :D
Reagiert haben die darauf mit einem größeren Ölfilter. :rolleyes:
Vorher hatte ich noch den Motul Motorreiniger reingekippt. Jetzt blitzt der Motor aber wie verrückt. Nockenw. und der Rest sieht aus wie neu.
Scheint sich gelohnt zu haben.
Andersrum wenn ich sehe wie schwarz das Öl schon wieder nach einem Tag war.............
Grüss
Wenn ich das lese stellen sich mir gleich 2 Fragen :
1. Warum einen Motorreiniger ? Hattest du vorher nich auch das 5W30 nach 50700 drine ? Wenn ja wie kann der Motor dann versifft aussehen du schreibst ja das er danach wieder geblitzt hat wie verrückt ! Das sollte auch ohne Motorreiniger dauerhaft der Fall sein !
2. Ich weis jetzt nicht genau pb du einen Diesel hast da du was von 50700 geschrieben hast denke ich mal ja . Das ist ganz normal das das Öl da schnell wieder schwarz wird wenn du aber ein Benziner hast solltest du dir Gedanken machen ;)
Ich selbst habe bis jetzt nur hochwertige Öle gefahren in all meinen Autos und habe noch nie einen Motorreiniger benutzt in meinen Autos und ich schwöre noch nie !!! Meine Motoren waren alle blitze sauber da konnte man sich drine spiegeln .
Gruß Hunter
So Liqui Moly Synthöl 5W40 hat genau wie das Meguin 5W40 auch nur noch ein Leistungslevel ach hier wurden keine Freigaben mehr gekauft !
Vor allem folgender Text steht exakt so auf den neuen Meguin Kanistern wie ich sie bekommen habe , wie es auch bei LM auf der HP steht :
IQUI MOLY empfiehlt dieses Produkt für Fahrzeuge, für die folgende Spezifikationen gefordert werden: BMW Longlife-98 ; MB-Freigabe 229.3 ; Porsche ; VW 502.00 / 505.00
http://www.liquimoly.de/liquimoly/produktdb.nsf/id/d_1306.html
Sollte als wirklich keine Zweifel mehr aufkommen das Meguin und LM das absolut gleiche Öl ist wie der Doc geschrieben hat !
Gruß Hunter
Zitat:
Original geschrieben von HL66
Ich fahre einen Renault mit 1.6 16V Motor und auch recht kleinem Ölfilter... nach 10-15.000km ist das Öl schon deutlich dunkel geworden, das Papier im Filter aber noch relativ hell... jedenfalls merklich heller als bei Filtern von anderen Autos die ich schon gesehen habe.,.. ich denke deshalb daß die schon ausreichen. Hängt halt starkt vom Motor, Ölsorte, Füllmenge usw ab, wie stark das Öl belastet wird und wieviel Schmutz so anfällt.
Bei meinem alten Astra F dagegen hatte ich oft das Gefühl daß der Filter kaum die Hälfte des Intervalls ausreicht, dann war das Papier dunkel und es sah irgendwie so aus als ob es verstopft wäre oder Ablagerungen drauf sind.
Ich habe öfters zwischen den Intervallen nur den Filter erneuert und nachgefüllt.. danach waren so Dinge wie kurzes Hydroklappern weg und der Motor lief wieder ruhiger
Die Größten Filter die ich so kenne sind die von VW aus der Golf II Zeit, am besten noch von den Dieseln.. die können wohl locker ein Kilo Dreck aufnehmen :-)
Da i bei Renault arbeite, kann das bestätigen, sind wirklich winzig klein.
Der Ölfilter von mein Escort ist mindestens dreimal so groß!:D
Nehm den immer von Mahle.
@all
Nach den letzten Ölwechsel vom Golf V PD(DPF), haben wir nach 200km das Öl angeschaut, Öl ist M1 5W30-50700!
Peilstab rausgenommen, den vorhandenen Öl der drauf war, auf die handfläche angepanscht.:D
Dann Motorhaube auf, vom Escort, Peilstab raus und den vorhanden Öl auch auf Handfläche angepanscht und dann beobachtet.
I muss schon sagen, obwohl das Öl von mein Escort schon 7000km drin war, war das Öl viel sauberer,
als vom Golf das erst nur 200km drin war. Beim letzteren war das schon mehr annährend schwarz, während
beim ersteren mehr Gold-braun war, vom schwarzen viel weiter entfernt.
Beim dem alten Wirbelkammerdiesel
den mein Vater früher gefahren, hat das Öl von der Farbe her länger durchgehalten,
obwohl bis zum km-stand 300tkm nur 10W40 bekommen hat, ab Stand 300tkm sagte der Stammschlosser meines Vaters,
er habe mal besseres Öl eingefüllt.
Nähmlich 5W40. Bekamm dieses denn auch bis zum Stillstand. Die Öle waren nie länger als 10tkm drinn.
Beim nächsten Ölwechsel des Golfs, werd i mal das M1 0W40 wagen, mal sehen, ob das länger durchhält.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
Zitat:
Original geschrieben von s-wing
Vorher hatte ich noch den Motul Motorreiniger reingekippt. Jetzt blitzt der Motor aber wie verrückt. Nockenw. und der Rest sieht aus wie neu.
Scheint sich gelohnt zu haben.
Andersrum wenn ich sehe wie schwarz das Öl schon wieder nach einem Tag war.............
Grüss
Wenn ich das lese stellen sich mir gleich 2 Fragen :
1. Warum einen Motorreiniger ? Hattest du vorher nich auch das 5W30 nach 50700 drine ? Wenn ja wie kann der Motor dann versifft aussehen du schreibst ja das er danach wieder geblitzt hat wie verrückt ! Das sollte auch ohne Motorreiniger dauerhaft der Fall sein !
2. Ich weis jetzt nicht genau pb du einen Diesel hast da du was von 50700 geschrieben hast denke ich mal ja . Das ist ganz normal das das Öl da schnell wieder schwarz wird wenn du aber ein Benziner hast solltest du dir Gedanken machen ;)
Ich selbst habe bis jetzt nur hochwertige Öle gefahren in all meinen Autos und habe noch nie einen Motorreiniger benutzt in meinen Autos und ich schwöre noch nie !!! Meine Motoren waren alle blitze sauber da konnte man sich drine spiegeln .
Gruß Hunter
Ich hab schon früher bei meinen Golf II LM Motorreiniger benutzt nicht weils sein musste sondern weil ich Spass dran hatte und den Autos was gutes tun wollte.
Ja ist richtig, ist ein Diesel und er war vorher auch sauber aber so von innen geglänzt wie nach dem Reiniger hat er nicht.
Irgendwie logisch, oder ?
Warum sollte man sonst einen Reiniger verwenden ?
Ich kenne noch die Zeiten als der Golf II GTD rauskam, der mit 70 PS und irgendwie haben da alle Castrol GTX genommen, wenn der Turbo nicht nach kurzer Zeit im Ar... war dann ist er dadurch kaputt gegangen weil er total verschlammt war.
Ich werde auf jedenfall beim nächsten Wechsel wieder den Motul Reiniger verwenden. Hat mich komplett überzeugt.
Grüsse
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
So Liqui Moly Synthöl 5W40 hat genau wie das Meguin 5W40 auch nur noch ein Leistungslevel ach hier wurden keine Freigaben mehr gekauft !
Vor allem folgender Text steht exakt so auf den neuen Meguin Kanistern wie ich sie bekommen habe , wie es auch bei LM auf der HP steht :
IQUI MOLY empfiehlt dieses Produkt für Fahrzeuge, für die folgende Spezifikationen gefordert werden: BMW Longlife-98 ; MB-Freigabe 229.3 ; Porsche ; VW 502.00 / 505.00
http://www.liquimoly.de/liquimoly/produktdb.nsf/id/d_1306.html
Sollte als wirklich keine Zweifel mehr aufkommen das Meguin und LM das absolut gleiche Öl ist wie der Doc geschrieben hat !
Gruß Hunter
Ein anderer aus dem Escort-forum, benutzte von anfang an, schon immer Liqui Moly 5W40 Synthol High Tech.
Er hat schon weit über 200tkm drauf, der Motor schnurrt wie eine Katze, hat kaum Ölverbrauch.
I habe überhaupt keine zweifel dass Meguin und Liqui identisch sind. Persöhnlich würde i meguin bevorzugen, da dieses
günstiger sind und vor allem frischer ist, für Liqui wird es noch exra umgelagert.
Bei Obi kostet eine 5L Kanne Liqui 60Euro. Datum beträgt allerdingst noch 2007. Würde i also nicht anrühren.
Was mir allerdingst aufgefallen ist, die 15W40-Brühe scheint noch ziemlich in Mode zu sein.
Nach einer Woch war das Regal schon fast leer, obwohl das Regal ne Woche davor noch voll war.
Wenn i stehen bleibe und die Leute beobachte, merkt man dass die völlig ahnungslos sind.
Letzt endlich kaufen sie doch lieber zur absicherung für 25 Euro, 10W40 bzw.
15 Euro 15W40, da es bei den um Multiöle handelt.:D
Während die hochwertigeren im Regal vergammeln.
Gruß
P.s. Schade dass Megiuin bzw, Liqui moly nicht 229,5 erreicht. Würde dass Mobil1 nicht geben,
würde i immer dass erstere verwenden.
Hat jemand schon mal ein 5W40 endeckt, was die MB-Freigabe 229,5 erreicht, der vor allem in DE verfügbar ist???
Zitat:
Original geschrieben von 300er_Diesel
P.s. Schade dass Megiuin bzw, Liqui moly nicht 229,5 erreicht. Würde dass Mobil1 nicht geben,
würde i immer dass erstere verwenden.
Hat jemand schon mal ein 5W40 endeckt, was die MB-Freigabe 229,5 erreicht, der vor allem in DE verfügbar ist???
Ja habe ich vor ca 2 Wochen an einer OMV Tankstelle ! Da gabs ein 5W40 mit der 229.3 und 229.5 hatte alle beide und es waren echte Freigaben .
Bitte schön
http://ehsweb.omv.com/.../report.jsp?...
Gruß Hunter
Zitat HJW1954
Was passiert eigentlich, wenn ich einen "Porsche"filter W719/22 mit 123mm Höhe statt eines 712/16 (mit 74mm Höhe) einschraube, dessen Überdruckventil erst bei 2,2 statt 1,2bar öffnet?
Oder ist das unerheblich, weil es nur der Druck innerhalb des Ölfilters ist und der das entsprechend aushalten kann?
Hallo HJW1954,
Erstmal vielen Dank, hast ja viel Arbeit für die Auflistung reingesteckt.
Ich kann Dir obige Frage nicht beantworten,
jedoch kann man viele Deiner Fragen nach dem Ausschlußprinzip bewerten.
Beispiel
Frontantrieb mit nach hinten geneigtem Quermotor,
Beim starken Bremsen, ABS würgt den Motor in der Drehzahl und Ölfördermenge
bei den neueren Pkws sind Verzögerungen bis 1g möglich.
Der Vorderwagen taucht vorne ein, Das Motoröl in der Ölwanne und das was in den Leitungen steht wird mit bis zu 1g in Fahrtrichtung nach vorne geschleudert.
Welche resultierenden Volumenströme und Flußrichtungen entstehen,
dann daraus in den Leitungen?
Öldruck, quereingebaute Motore haben oft einen höheren Öldruck als längseingebaute.
Der Öldruck ist ein Erfahrungswert der Konstrukteure.
Da Öldruck und Ölmenge Antriebsleistung kostet wird sie entsprechend und mit Reserve ausgelegt. Hat der Motor eine Konstantpumpe oder eine geregelte, das heißt der Druck wird über die Menge stetig auf konstanten Wert geregelt?
Siehe http://www.motorlexikon.de/?I=5953&R=S
Zur Berechnung der Ölmenge für die Auslegung der Förderpumpe wird bei Pkw-Motoren eine Motordrehzahl von 1200 bis 1500 min-1 zu Grunde gelegt. Als Druck wird 3 bar angenommen. Welcher Druck liegt bei Deinen Pkws bei 5.000U/min nach dem Filter an.
Berstdruck der Patrone.
Erst bei Öldrücken über >10bar beult der Blechmantel aus. Um bei 10bar+X zu platzen. Zur Begrenzung des Öldrucks dienen Druckventile die zu Verwirrung viele Bezeichnungen haben.
Zum Verständnis siehe bitte unter http://motorlexikon.de/?I=5973&R=O
das Bild 70 an. Dort heißt es Druckregelventil. Nach der Pumpe teilt sich der Volumenstrom.
Ein Zweig strömt über das Druckregelventil, der andere parallele Zweig fließ in den Motor.
Je nach Betriebstemperatur wird entsprechen der hydraulischen Widerstände das Öl fließen.
Wenn es kalt ist mehr über das Druckregelventil, wenn es warm fließt mehr in den Motor.
Ist die Betriebstemperatur erreicht steigt der Öldruck mit der Drehzahl an. Um dann bei Vollgas auf der Autobahn wieder abzufallen. Mit steigender Km-Leistung fällt der Druck weiter ab, die VIV werden immer kürzer zerhackt.
Am besten Frage hier in den speziellen Citroen- Foren die Spezis. Diese wissen bestimmt Bescheid und können Die helfen.
Ansonsten hilft nur der Einbau eines elektrischen Manometers. Das nach dem Filter angeschlossen werden muß. In den Fachbüchern „So wird’s gemacht“ vom Delius Klasing Verlag oder „“jetzt helfe ich mir selbst“ findest Du bestimmt einige Informationen.
Umgehungsventil
Hat nun der für 3bar Öldruck konstruierte Motor, bei 3bar Öldruck einen Anschraubfilter mit nicht bestimmungsgerechtem 2,5bar Umgehungsventil, würde bei Belegung des Filterpapiers mit geelartigen Ausfällungen bzw. bei hoher Viskosität, bei null Volumenstrom über das Filterpapier nur 0,5bar Öldruck nach dem Umgehungsventil im Filterelement anliegen. Kommen noch Rückflußverhinderer dazu würde der Motor das Öl in im Kreis in die Ölwanne pumpen, somit die Lager, Kolben ohne Öl laufen und Schaden nehmen.
Deshalb solltest Du Dich sachkundig zu machen, wie hoch der Öldruck normalerweise ist
Oder willst Du es wagen anstelle des
W 712/16 mit Dichtkreis 62/71mm verbaut in Benziner Alfa Fiat und Lancia mit
ADM 76mm M20x1,5 Höhe 74mm Umgehungsventil 1,2bar mit Rückflußverhinderer
einen
W840 mit Dichtkreis 62/71mm verbaut in Citroen und Peugeot bis 2,5TDI und
ADM 86mm M20x1,5 Höhe 138mm Umgehungsventil 1,0bar mit Rückflußverhinderer
(Da dieser mit 86mm einen um 5mm größerer Anschraubradius hat muß ist das durch Augenschein vorab prüfen.)
oder sollte man es wagen einen
W719/22 mit Dichtkreis 62/71mm und
ADM 76mm M20x1,5 Höhe 123mm Umgehungsventil 2,2bar mit 2Rückflußverhinderer
Oder sollte man es wagen einen vom Porsche
W730 mit Dichtkreis 62/71mm und
ADM 76mm M20x1,5 Höhe 170mm Umgehungsventil 2,2bar ohne Rückflußverhinderer
anzuschrauben.
Ich denke, daß Du mit dem W920/38 einen guten ähnlichen als erste Wahl gefunden hast.
Rückflußverhinderer
Je nach Montageposition des Anschraubfilters wird beim Patronenwechsel Öl auslaufen. Schlecht sind waagrechte, über Kopf oder sehr stark geneigte Anschraubwinkel.
Weiterhin verhindert der Rückflußverhinderer ein Leerlaufen bei angestelltem Motor.
Wichtig bei hydrostatischem Ventilspielausgleich.
Nachteilig ist der Druckverlust zum öffnen des Rückflußverhinderes. Hat nun die Anschraubpatrone einen zweiten Rückflußverhinderer im Auslauf sind diese wohl in Reihe geschaltet. Somit addieren sich die Druckverluste zum Umgehungsventil.
Langzeitfilter und Filterpapierermüdung
http://www.motorlexikon.de/?I=7864
Ins Filterpapier sind Noppen geprägt. Diese liegen auf der Reinseite und bilden einen Spalt zwischen den Falten dort soll das Öl in die Lochzarge abfließen.
Unter wechselnden Volumenströmen werden die Filterfalten über den Differenzdruck gepreßt und entlastet. Am inneren Stützrohr (Lochzarge) liegt der Faltenkniff an. Dieser wurde in der Faltmaschine dort so erwärmt sodaß die Papier-Imprägnierung gehärtet den Faltengrund fixiert. Über die Gebrauchszeit/Belastungsspiele würde die am Rohr anliegende Umbiegung stetig reiben um dann zu versagen. Kraftstoffe im Motoröl können über Fehlstellen ins Filterpapier gelangen und die Stabilität beeinflussen.
Bei starkbelegten Filterfalten können sich bei Volumenstromanstieg die Falten so stark aufbiegen das sie seitlich einkicken.
Das kann aber nur bei offenen Elementeinsätzen bemerkt werden weil diesen die Blechkappe fehlt.
http://www.motorlexikon.de/?I=7864
Deshalb habe ich an meinem A4-Diesel eine normale Patrone W950/4 vom T4 angeschraubt
Mit 170mm Länge und 93mm ADM hat sie das doppelte Ölvolumen und die doppelte Filterfläche als normal. Die Walk-Belastung der Falten durch den Volumenstrom ist dadurch deutlich geringer.
Gruß
Oldtimer
Viele sind gerade bei Oldtimern auf der Suche nach passenden Anschraubpatronen.
Über einen Zwischenflansch mit Gewindewechsel kann man aus den Filter-Lieferprogramm Patronen mit Indianergewinde ¾-16 UNF ADM 76 bis 93mm und Baulängen bis 170mm aussuchen.
Beispiel Motor Anschraubgewinde M20x1,5
Übergangs Rohr Nippel Innengewinde M20x1,5 auf Außengewinde ¾-16 UNF
Zwischenplatte mit Bohrungen, bei Bedarf seitlicher Temperatur-Meßanschluß M10x1,5
In der Zwischenplatte muß noch eine Dichtungsnut wie am Filter eingestochen werden.
Dichtung kann vom alten Filtergehäuse übernommen werden.
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
Zitat:
Original geschrieben von 300er_Diesel
P.s. Schade dass Megiuin bzw, Liqui moly nicht 229,5 erreicht. Würde dass Mobil1 nicht geben,
würde i immer dass erstere verwenden.
Hat jemand schon mal ein 5W40 endeckt, was die MB-Freigabe 229,5 erreicht, der vor allem in DE verfügbar ist???
Ja habe ich vor ca 2 Wochen an einer OMV Tankstelle ! Da gabs ein 5W40 mit der 229.3 und 229.5 hatte alle beide und es waren echte Freigaben .
Bitte schön
http://ehsweb.omv.com/.../report.jsp?...
Gruß Hunter
Jo danke,
Scheint ein wirklich ein sehr gutes zu sein, aber verglichen mit meguin ist es aber nicht viel besser.
Hat nur ein höhreren VI. Hat dafür ein geringeren Pourpoint.
Bestimmt gibt es noch bessere, die in DE wohl aber nicht gibt.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von HJW1954
Naja, 5 mm länger, da wäre manche(r) schon zufrieden. *g*
:D
Zitat:
Welchen hast Du denn überhaupt bisher eingebaut?
712/16 = Alfa - Otto-Filter
Ja, den.
Zitat:
0,76 x 0,67 = 0,51 (Bosch)
0,76 x 0,72 = 0,54 (Mahle)
0,76 x 0,74 = 0,56 (Mann)
Rechne mal die Diesel-Filter:
0,76 x 0,79 = 0,60 (Mann)
0,80 x 0,79 = 0,63 (Bosch)
0,76 x 0,92 = 0,70 (Mahle)
Mahle > Bosch > Mann
Aussenvolumen = ca. Werte, da Kopfrechnung.
Der "große" Mahle ist bereits 18 mm länger als der kleine Mann und 25 mm länger als der kleine Bosch! Ca. 24% bzw. 37% plus, ist das nichts?
Hätte nicht gedacht, daß es da so große Unterschiede zwischen den Hersteller gibt.
Zitat:
Original geschrieben von Laurin-2008
Ich denke, daß Du mit dem W920/38 einen guten ähnlichen als erste Wahl gefunden hast.
Trotz des um 17mm größeren Anschraubradius!?
Zitat:
Original geschrieben von Laurin-2008
Umgehungsventil
Hat nun der für 3bar Öldruck konstruierte Motor, bei 3bar Öldruck einen Anschraubfilter mit nicht bestimmungsgerechtem 2,5bar Umgehungsventil, würde bei Belegung des Filterpapiers mit geelartigen Ausfällungen bzw. bei hoher Viskosität, bei null Volumenstrom über das Filterpapier nur 0,5bar Öldruck nach dem Umgehungsventil im Filterelement anliegen. Kommen noch Rückflußverhinderer dazu würde der Motor das Öl in im Kreis in die Ölwanne pumpen, somit die Lager, Kolben ohne Öl laufen und Schaden nehmen.
Danke für Deine Mühe :)
Aber bei dem Beispiel mit dem Porschefilter wäre es ja nicht weniger, sondern mehr Druck, ab dem das Rückflussventil aufmacht. Würde das nicht bedeuten, daß eher mehr als weniger Öl durch den Filter fließt? Wo wäre da der worst case?
Wenn der 920/38 mit 1,5bar möglich wäre, wieso wäre dann der andere mit 2,2bar nicht zu empfehlen?
Sorry, daß ich das trotz Deiner langen Erklärung immer noch nicht verstehe. :(
Ich meine, ich würde (sofern der mit dem größeren Aussendurchmesser passt) sowieso lieber Deine Empfehlung (den W920/38) nehmen, weil der nicht nur 66%, sondern 100% größer (V=0,68l) wäre als der Originalfilter (V=0,34l). .
Zitat s-wing
Ich kenne noch die Zeiten als der Golf II GTD rauskam, der mit 70 PS und irgendwie haben da alle Castrol GTX genommen,
wenn der Turbo nicht nach kurzer Zeit im Ar... war dann ist er dadurch kaputt gegangen weil er total verschlammt war.
Hallo s-wing
den Golf 2GTD Spezial mit 80PS hatte meine Frau als Jahreswagen gekauft.
Langen 5ter Gang beim Öttinger und dann beim Huber-Tuning anderen Ladeluftkühler und kleineren Turbolader nachgerüstet.
Alles mit TÜV.
Eine Leistungsmessung beim Bosch ergab 90PS Radleistung und bei 195Km/h wurde über die Einspritzpumpe abgeregelt.
Damals nur Meguin Vollsyntheter LL 5W-40, alle 10.000 gewechselt.
Trotz Mehrleistung hat er merklich weniger Diesel als vorher verbraucht.
Durch den zusätzlichen Ölkühler mußte ich durch die Querstange einen kürzeren Ölfilter einbauen.
Über 300.000 ohne Motorschaden damit gefahren.
Bis zum Unfall, mit Bremsspuren auf Dach und Türklinken, lief er einwandfrei.
Ölverschlammung kenn ich nicht.
Mit Schwarzschlamm meinst Du sicher die Vorfälle durch Motoröl Direkt-Importe aus England.
Diese Motoröl-Formulierungen für die Insel, waren für unsere Mager-Mix nix.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von Laurin-2008
Zitat HJW1954
Was passiert eigentlich, wenn ich einen "Porsche"filter W719/22 mit 123mm Höhe statt eines 712/16 (mit 74mm Höhe) einschraube, dessen Überdruckventil erst bei 2,2 statt 1,2bar öffnet?
Oder ist das unerheblich, weil es nur der Druck innerhalb des Ölfilters ist und der das entsprechend aushalten kann?
Hallo HJW1954,
Erstmal vielen Dank, hast ja viel Arbeit für die Auflistung reingesteckt.
Ich kann Dir obige Frage nicht beantworten,
jedoch kann man viele Deiner Fragen nach dem Ausschlußprinzip bewerten.
...
Hallo Laurin,
danke für Deine umfangreichen Abhandlungen. Mit dem Porsche-Filter liebäugelt übrigens "skynetworld". Alfa-Fahrer, wie mein Sohn, eben. *g*
Die Arbeit hatte ich mir nicht selbstlos gemacht, nachdem ich durch Dich animiert wurde, die Ölfilterthematik nochmals aufzugreifen.
Ich war nur überrascht, dass die Foren-Software meine kopierten Büro-Software-Dokumente(Tabellen) so zusammenstaucht, da erstere offenbar nur ein Leerzeichen zulässt.
Deshalb schien es mir sinnvoller, die Zeilen mit den Zahlen zu beginnen, damit diese übersichtlicher direkt untereinander stehen(bleiben). Dennoch wurden/werden, für mich bisher nicht ganz nachvollziehbar, Leerzeilen manchmal ignoriert. Nun denn!
Filter-Bar-Werte:
Sind die Filter-"Bar"-Werte denn, nach Deiner Meinung, Filter-interne Druckdifferenzen oder öffnen die Bypass-Ventile, wenn der entsprechende Öldruck-Wert im Ölkreislauf über- bzw. unterschritten wird?
Mir ist letzteres, also bei Unterschreiten, vorstellbar, da die angegebenen Filter-Bar-Werte durchaus einen Mindestdruck im Motor-Ölkreislauf, bei dem zB wegen teilweise verstopftem Filter der Bypass geöffnet wird, bezeichnen könnten.
Dies würde, nach meiner Schlussfolgerung, bedeuten:
Bei einem höheren Filter-Bar-Wert als Serie öffnet das Bypass-Ventil, zB. wegen teilweise verstopftem Filter, früher wie vom Motoren-Hersteller vorgesehen und es wird bereits vorzeitig ungefiltertes Öl in den Motor gepumpt.
Bei verwendetem Filter mit niedrigerem Bar-Wert wie Serie könnte, zB ebenso wegen teilweise zugesetztem Filter, der vom Motoren-Hersteller
als niotwendig erachtete Mindest-Öldruckwert im Ölkreislauf unterschritten werden und Mangelschmierung provozieren.
Oder?
@ 300er_Diesel
Bei http://bevo.mercedes-benz.com/ findest Du eine Liste aller nach 229.5 freigegebenen Öle.
Such Dir eins aus.
Gruß
Frank
Zitat:
Original geschrieben von Laurin-2008
Filter-Bar-Werte:
Sind die Filter-"Bar"-Werte denn, nach Deiner Meinung, Filter-interne Druckdifferenzen oder öffnen die Bypass-Ventile, wenn der entsprechende Öldruck-Wert im Ölkreislauf über- bzw. unterschritten wird?
Mir ist letzteres, also bei Unterschreiten, vorstellbar, da die angegebenen Filter-Bar-Werte durchaus einen Mindestdruck im Motor-Ölkreislauf, bei dem zB wegen teilweise verstopftem Filter der Bypass geöffnet wird, bezeichnen könnten.
Oder?
Das halte ich für plausibel, zumal ich auf die schnelle Werte von 0,6 bar bis 2,5 bar fand. Das dürften Mindestöldruck-Werte hinter dem Filtermaterial sein, bei deren Unterschreitung das Ventil öffnet. Fa. Mann schreibt ja auch "Öffnungsdruck Umgehungsventil". Zusätzlich wird hierbei auch ein intakter, sauberer Filter überbrückt, wenn der Öldruck aufgrund eines anderen Problems zu gering wird. Dadurch werden sozusagen die letzten Reserven mobilisiert, denn ungefiltertes Öl ist immer noch besser als gar keines. Ebenfalls wird schnellstmögliche Durchölung beim Motorstart begünstigt, da hier durch die geringe Drehzahl des startenden (oder eben auch lange orgelnden) Motors kaum Öldruck aufgebaut wird. Der Bypass im Filter kann kurzzeitig öffnen und die Durchölungszeit verkürzen.
Zitat HJW1954
Ich war nur überrascht, dass die Foren-Software
meine kopierten Büro-Software-Dokumente (Tabellen) so zusammenstaucht, da erstere offenbar nur ein Leerzeichen zulässt.
Zitat Laurin-2008
Auch ich habe meine Probleme, die Schaltflächen werden bei meinem MS-8 Explorer nicht dargestellt.
Weiterhin war mir auch nicht so intensiv bewußt das die Beträge in Suchmaschinen eingebunden werden.
Zukunfig werde ich mich noch weiter zurück nehmen, bzw. aussteigen.
Und auch nicht schreiben, Kurz und Dick bringt mehr Glück.
Gruß
Hallo
HJW1954,
skynetworld,
Als Anlage habe ich ein Schema mit einer Beschreibung angehängt.
Meine Recherchen ergaben, daß "nichts Genaues weiß man nicht" beschrieben wird.
Auch in den Reparaturhandbüchern die meist gemeinsam
für Modelle mit OTTO und Diesel zusammengefaßt sind,
wird nicht speziell ins Detail darauf eingegangen.
Zum besseren Verständnis, könnte man nach Durchsicht der Beschreibung den linken Daumen auf das Filtersymbol legen.
Dadurch bleibt nur noch das Umgehungsventil sichtbar.
Wenn in der Produktbeschreibung steht, Öffnungsdruck dann sollte man nicht vergessen das der Volumenstrom der über das Umgehungsventil fließt auch zusätzlichen Druckverlust erzeugt.
Dieser ist wieder herum variabel, also abhängig von der Menge und der Viskosität.
Da die Thematik sehr komplex und viele sich gegenseitig beeinflussende Parameter hat,
kann ich es nicht verständlicher beschreiben. Falls euch ein Fehler auffällt, laßt es mich bitte wissen.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von Laurin-2008
Wenn in der Produktbeschreibung steht, Öffnungsdruck dann sollte man nicht vergessen das der Volumenstrom der über das Umgehungsventil fließt auch zusätzlichen Druckverlust erzeugt.
Gruß
Er erzeugt aber nur vor dem Filter zusätzlichen Druckverlust. Hinter dem Filter das Gegenteil, da durch das offene Ventil mehr Öl fließt, als durch den Filter fließen würde.
Dein Umgehungsventil ist meiner Meinung nach falsch. Es ist auch logischer, einen Mindest-Systemdruck hinter dem Filter aufrecht zu erhalten, als den Druckabfall am Filter unabhängig von obigem Systemdruck auf einen Maximalwert zu begrenzen. Habe ich z.b. dank hoher Drehzahl 5 bar vor dem Filter, kann ich auch einen extremen Druckabfall von 2 bar auf nunmehr 3 bar hinter dem Filter verschmerzen. Kein Grund, das Öl nicht zu filtern. Habe ich im Leerlauf nur 2 bar vor dem Filter, ist nicht mehr viel Spielraum, und das Ventil müsste schon viel früher öffnen. Deine Variante leistet das nicht.
Wenn ich richtig liege, können Fahrer von Fahrzeugen mit Öldruckmanometer einen gesättigten Filter am deutlich gesunkenen Öldruck erkennen. Sie hätten dann maximal den von Mann angegebenen Öffnungsdruck (0,6 - 2,5 bar je nach Filtertyp).