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Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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106410 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
Zitat:
Original geschrieben von lmclehmann
Hat denn irgendwer hier einen Motor nach mehreren 100.000km offen gehabt, der die LL3 fordert und diese auch durchweg bekommen hat? Oder ist das Hörensagen?
Offen nicht aber unser Firmen VW der das LL3 seid über nem Jahr drine hat braucht trotzdem 1 Liter auf ca 1200 Km bei Kurzstrecke etwas mehr , AB betrieb etwas weniger .
Das sind alle Neuwagen (gewesen) - lässt sich im Prinzip auch bis zum 4er Golf zurückgehen (TDI, kein PD und 1.6er Sauger) Da musste NIE nachgefüllt werden. Und aktuell ist ein sehr hoher Kurzstreckenanteil mit drin (G6 TSI zuvor 2 G5 TSI). Die Autos gehen meist mit unter 10.000Km wieder weg - aber bei den genannten Verbräuchen von bis zu 1 Liter auf 1200 müsste ja schonmal nachgefüllt worden sein.
Zum Golf 4 allerdings PD - den fuhr mal ein Kumpel von mir - der hat quasi zu jedem Tankvorgang die Flasche mit dem 5W-40 nach 505 01 auspacken dürfen....
Imclehmann will uns auf den Weg der transzendentalen Dialektik führen.
Wir aber als Praktiker haben Erfahrungen gesammelt. Mit diesen Erfahrungen können wir aus der Anschauung bestimmte Rückschlüsse ziehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir richtig liegen, ist ziemlich hoch.
Beispiele dafür:
Wenn ein Ottomotor Ruß am Auspuff hat, stimmt etwas mit seiner Verbrennung nicht.
Wenn ein Ottomotor mit der Zeit immer mehr Öl verbraucht, sind entweder die Ventilschaftdichtungen undicht oder die Kolbenringe.
Wenn sich am Ventildeckel starke Ablagerungen befinden und die Nockenwelle nicht metallisch rein ist (wie bei Clementine), dann sind auch sonst im Motor überall Ablagerungen.
Zitat:
Zitat:
Original geschrieben von lmclehmann
Hat denn irgendwer hier einen Motor nach mehreren 100.000km offen gehabt, der die LL3 fordert und diese auch durchweg bekommen hat? Oder ist das Hörensagen?
Hallo,
also ich kann diese Horrorgeschichten zum Ölverbrauch bei VW mit den Longlife-Ölen auch nicht mehr hören und schon gar nicht bestätigen.
Zu meinen eigenen Erfahrungen kann ich sagen dass mein Golf V 2,0 TDI, 140PS, 16V, ohne DPF nunmehr 143tkm selbst gefahrenen km drauf hat und der Ölverbrauch stark vom Fahrprofil abhängt.
Ausgeliefert wurde der Golf mit LL2 Öl 0W-30. Ich mußte bis zum 1. Ölwechsel 2mal Öl nachfüllen. In Summe genau 2l bis zum 1. ÖW bei 28tkm. Bei diesem 1. ÖW bekam er fortan immer das LL3 5W-30. Der Ölverbrach ging leicht zurück auf ca. 1-1,5l Nachfüllen zwischen den Ölwechseln.
Bei längerem Dauervollgas auf der AB wird der Ölverbrach höher, bei normaler Fahrweise kein Ölverbrauch feststellbar.
Ich glaube auch nicht dass ein VW mit LL2 Öl 1l auf 1000km nimmt außer er hat einen wirklichen defekt. Meiner Meinung wird das Öl eh nur vom Turbolader "verbraucht" und nicht vom Motor selbst.
Und noch was. Der Motor ist innen wunderbar sauber, fast wie neu.
Wenn die VW LL Öle wirklich einen höheren Verbrauch haben dann kanns ja nur am Verdampfungsverlust liegen, an was sonst. Auffallend ist dass neuerdings kaum noch der Verdampfungsverlust in Datenblättern angegeben wird... Zufall ?
Was die dreckigen Motoren mit diesen Ölen angeht so ist meine Meinung dass es mehr oder nur an den Intervallen liegt die für die meisten Alltags Anwender nicht geeignet sind und weniger am Öl....die aktuelle LL 3 Freigaben stellen auch an die Sauberkeit die höchsten Anforderungen... Ich kann nicht 1 1/2 Jahre mit demselben Öl nur Kurzstrecke rutschen, 2x im Jahr ne lange AB Strecke fahren und dann meinen der Motor ist top geschützt und sauber.. das ist das was man dieser LL Scheisse ankreiden kann daß in der Praxis eben nicht 30.000km innerhalb eines halben Jahres mit 5 Kaltstarts runtergerissen werden sondern dass für einen 0815 Fahrer 30.000km hunderte Kaltstarts in 2 Jahren bedeuten..und wenn ich mein Öl nach 15.000km Langstrecke anschaue und wie der Motor nach dem Wechsel wieder weicher läuft, dann weiß ich wo das Problem ist ....
ich habe auch schon MOtoren mit anderen Ölen gesehen wo die Intervalle für den Einsatz nicht geeignet waren oder überzogen wurden.. die sahen innen auch bescheiden aus
Auch wenn es nicht mehr modern ist und die Leute einen Ölwechsel als extrem lästig ansehen.. das beste für den Motor und die ganze Problematik ist und bleibt ein Ölwechsel... der muß nicht mehr wie früher alle 5000km sein aber auch nicht alle 30 oder 50.000km wie manche meinen
Zitat:
Original geschrieben von Oldie65
Imclehmann will uns auf den Weg der transzendentalen Dialektik führen.
Wir aber als Praktiker haben Erfahrungen gesammelt. Mit diesen Erfahrungen können wir aus der Anschauung bestimmte Rückschlüsse ziehen.
Warum so unsachlich? Ich habe doch eingangs eine ganz simple Frage gestellt: hat schonmal jemand hier einen Motor zerlegt der ständig mit LL3 gelaufen ist und kann die "Angst" vor Ablagerungen an den neuralgischen Punkten (Kolbenringe/Kolbenboden) bestätigen?
Zitat:
Original geschrieben von Oldie65
Wenn ein Ottomotor Ruß am Auspuff hat, stimmt etwas mit seiner Verbrennung nicht.
Was bei einem Wagen mit G-Kat in der Form grundsätzlich nicht als Anhaltspunkt herhalten kann.
Zitat:
Original geschrieben von Oldie65
Wenn ein Ottomotor mit der Zeit immer mehr Öl verbraucht, sind entweder die Ventilschaftdichtungen undicht oder die Kolbenringe.
Alternativ bieten sich auch Undichtheiten an
Zitat:
Original geschrieben von Oldie65
Wenn sich am Ventildeckel starke Ablagerungen befinden und die Nockenwelle nicht metallisch rein ist (wie bei Clementine), dann sind auch sonst im Motor überall Ablagerungen.
Auch das stimmt nur unter passenden Randbedingungen.
An JeanLuc69
Ich antworte mal.
1. Mein Golf 2 mit G-Kat ist am Auspuff russfrei. Es ist natürlich alles optimal eingestellt und gewartet.
2. Wenn es aus der Ölwanne tropft, verliert der Motor Öl. Ich habe aber geschrieben „immer mehr Öl verbraucht“. Ich denke, der Unterschied ist jedem klar.
3. Ich kann nur sagen, dass ich noch keinen Motor gesehen habe (inwendig), bei dem es nicht so war.
Ich habe auch geschrieben, dass aus der Erfahrung heraus die Wahrscheinlichkeit für solche Schlüsse hoch ist. Das schließt selbstverständlich ein, dass es einen Anteil Fälle gibt, wo es nicht so ist.
Es kann hier jeder Beispiele beschreiben und Bilder zeigen, die seine Meinung belegen. Ich habe schon Bilder von Motoren hier eingestellt.
Jetzt bist du dran.
hallo
jetzt hab ich mir sehr viele seiten reingezogen,
oder soll ich lieber sagen angetan?
meine kleinen daten und fakten für profis
audi a3 tdi pure langstrecke 322ts auf der uhr.
ölverbrauch ca 0.33 liter auf intervall 15tskm
verwendet wird hallo----------
lkw 100ts km öl
Q8 t 905
sae 10W 40
synthetic uhpd öl ACEA E6 E7 E4.
fahrbetrieb mit standheizung, warm und kalt fahren
vorrausgesetzt. dabei wurde das auto regelmaässig
ca 25 km von 55km auf der bahn mit ca 4ts u min bewegt.
ergo gesünder gehts nicht mehr. auf einen dpf habe ich bewusst verzichtet. bei 126 gr-- ist das auch mehr verarschung für
den halter , sprich geldschinderei.
ach ja , dieses öl gibts nur bei speditionen
kein handel , geschweige tankstelle bietet dieses öl an.
zum kent motor
traurig das diese fehlkonstruktion in einem so modernen
auto verbaut wurde.
dieser motor ist die fehlkonstruktion pur.
das musste ich schon 1976 nach tuningmassnahmen
feststellen.
zu neueren motoren kann ich nur sagen, mein arese 3.0 v6
verbraucht auf 20ts km mini -- fast nicht messbar.
in diesem falle verwende ich castrol 10 W 60 rs
bei joungtimern schaut das total anders aus.
mein lampredi bj 1990 verträgt teilsynthetisches öl und
ist im bereich minimal verbrauch.
meine zwei 1980 iger lampredis sind meistens
öl tropfer. daher muss man unterscheiden.verbrauch und verlust.
zur zeit sind beide fast trocken. !!
auch mit 15 W 40 gäbe es massive
probleme dank der fehlkonstruktion der ölwanne.
es fehlen wichtige schwallbleche.
in diesem fall hilft nur das alte 20W 50 öl um
pleuellagerschäden zu vermeiden. logisch ist auch eine brave
fahrweise von vorteil. ABER wer einen beta besitzt
will ihn auch entsprechend bewegen.
ich habe jetzt versucht 20 -50iger öl aufzutreiben.
nichts zu machen. im freien handel märkte und tankstellen
nicht s zu holen.
meine werkstatt hat 20W 50 im spider eingefüllt.
55euro plus märchen steuer für 5 liter.
der sichtbare unterschied zwischen LM 15W 40--
und dem castrol sind ca 3 mm auf dem bordinstrument
nach 2km fahrtstrecke.
ergo immer mit verstand den HPE benutzen.mit 15 W 40 --knurr.
oder was soll ich als sicherheit dazu füllen ?
siehe thread 25 oder so
just
mikele
Wir haben eine neue Freigabe und Öltyp: Das "100.000km Öl"
@fischer117:
Puh, war das anstrengend, deinen Beitrag durchzulesen. Habe - ehrlich gesagt - dank der fehlenden Großschreibung und Zeichensetzung auch nicht alles verstanden, obwohl ich durchaus manche Passagen (Sätze?) mehrfach gelesen habe! War dann aber wohl auch nicht sooooo wichtig.
Zitat:
Original geschrieben von fischer117
... in diesem fall hilft nur das alte 20W 50 öl um
pleuellagerschäden zu vermeiden. logisch ist auch eine brave
fahrweise von vorteil. ABER wer einen beta besitzt
will ihn auch entsprechend bewegen.
ich habe jetzt versucht 20 -50iger öl aufzutreiben.
nichts zu machen. im freien handel märkte und tankstellen
nicht s zu holen.
meine werkstatt hat 20W 50 im spider eingefüllt.
55euro plus märchen steuer für 5 liter. ...
Wegen deines 20W-50er Öls kannst du ja mal -> hier (20W-50er findest du unter "Mineralische Motorenöle") nach Bezugsquellen schauen.
Schönen Gruß
Wo war jetzt nochmal der Vorteil eines 20w-50 gegenüber einem Mobil 1 5w-50, einem Castrol TWS 10w-60 oder Shell 10w-60 ? Sorry, ich kann mir das einfach nicht merken...
Zitat:
Original geschrieben von Jan0815
Wo war jetzt nochmal der Vorteil eines 20w-50 gegenüber einem Mobil 1 5w-50, einem Castrol TWS 10w-60 oder Shell 10w-60 ?
:D Du kannst es bei mittleren Wintertemperaturen ohne Behälter in einer Ecke deiner Garage Stapeln ohne das es dir wegläuft.Wenn das kein Vorteil ist.
Wenn sein Geburtsjahr stimmt hat er einfach mit Mitte 30 aufgehört der technischen Witerentwicklung der Öle zu folgen.20W50 war schon reiner Schrott als ich mit dem Autofahren anfing und das war in den frühen 80ern.
Lustigerweise hatte ich erst mal wieder eine Inspektionsrechnung vom Ende der 80er in den Fingern.Vollsyntetisches 5W40 kostete in der Werkstatt 10DM/L,war schon damals kein Argument mehr für ein 10W40 welches damals noch gängig war.
Ich habe bei meinen Eltern mal uralte Rechnungen von 1977 gefunden, Inspektion Auto... dort stand drauf "Mehrbereichsöl 20W50" ... auch sonst geile Positionen wie "Unterbrecherkontakte erneuert"
Und Motor mit Bosch Motortester überprüft...
Natürlich waren die Rechnungen handschriftlich oder per Schreibmaschine erstellt.. heute brauchts dazu einen Pentium
Ich erinnere mich aber noch daß ab Anfang der 80er aber Mehrbereichsöle 15W40 oder 10W40 üblich waren ... ob rein mineralische oder sonst was, weiß ich nicht ...damals noch zu klein :-)
an der Tankstelle gab es in meiner frühen Kindheit noch den Tankwart.. die waren damals noch freundlich und verstanden was vom Auto..nicht so wie der Retro Tankwart heute bei Shell der nur gebrochen deutsch redet, einem das Vpower aufdrehen will und die Scheibe verschmiert.
Der Tankwart hat immer gefragt welche Spritsorte man möchte und wieviel.. hat nach dem Öl geschaut und gefragt was für eines man möchte "in so ein teures Auto würd ich ein gutes Mehrbereichsöl reinmachen" :-)
Ach und damals gabs sogar noch Scheibenwischer und Glühlampen an der Tanke... dafür keinen Salat, keine Salami und auch keine 36 Biersorten...
Es war früher nicht alles besser, die Tanken aber schon
Kann mich noch sehr gut daran erinnern wie von heute auf morgen die Tankwarte wegfielen und es was besonderes war wenn in großen Buchstaben da stan "SB-Tankstelle"....
ebenso noch gut im Kopf die EInführung der Anschnallpflicht
Soviel zum Ausflug in die Vergangenheit
und heute diskutieren wir eben darüber ob ein HC Öl auf 100.000km 1/1000 mehr Verschleiß erzeugt
Hi,
Zitat:
Ach und damals gabs sogar noch Scheibenwischer und Glühlampen an der Tanke... dafür keinen Salat, keine Salami und auch keine 36 Biersorten...
...und ich frag' mich immer, warum der TÜV das Bier im Scheinwerfer bemängelt, die Salami meine Windschutzscheibe verschmiert, und warum der Salat trotz Öldressing so schlecht zünden will.....
Obwohl OT: Schöner Beitrag, HL66!
Kleine Ergänzung: Auch Warteschlangen an der Tankstellt waren damals nicht üblich. Die Spritpreisschwanung waren höchstens einen Pfennig "groß" und man hielt immer noch ein kleines Schwätzchen mit dem Tankstellenbesitzer. Bei uns im Ort war die Tankstelle 2 Zapfsäulen groß, da kannte der Tankwart (gleichzeitig Tankstellenbesitzer) noch jeden.... Damals hatte jede Tankstelle auch eine Werkstatt und es galt: Tankwart = Mechaniker ;-)
Naja, aber wenn eine Tankstelle abgebaut wurde, dann wurde auch das komplette Erdreich mit entsorgt ;-)
Gruß
Micha