ForumFahrzeugtechnik
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. Welches Motoröl?

Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 19:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 2. März 2004 um 0:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

104858 weitere Antworten
Ähnliche Themen
104858 Antworten
am 14. Mai 2009 um 11:48

wie sieht es eigentlich mit E85 und motoröl aus?

bei gasbetrieb soll ja eins mit wenig asche gefahren werden.

gut, das ist wegen der guten 'spüleigenschaften' von alkohol wohl eher nicht nötig.

bei e85 betrieb habe ich besonders in der kaltlaufphase die befürchtung, das zuviel alk an den zylinderwänden bzw. im öl selbst landet. man spritzt bei e85 sowieso schon ~30% mehr ein, in der kaltlaufphase wird der block ja fast geflutet :D (auch wenn ich versuche, mit dem zündzeit dem etwas entgegenzuwirken und mit weniger auszukommen)

daher die frage: gibt es besonders e85-verträgliche öle?

 

Ich bin mit dem Öl das ich analysieren habe lassen von den 15.000km ca. 12.000km auf E85 gefahren. Es gab da keine negativen Hinweise. Die Spritverdünnung lag sehr niedrig bei <1%

Es kann sein. daß mehr Kraftstoff kondensiert, aber das Ethanol verdampft bei sehr viel niedrigeren Temperaturen als Benzin und vorallem dampft es fast volltändig wieder aus wähend manche Bestandteile des Benzins erst bei so hohen Temp verdampfen die im Motoröl nie erreicht werden. Es waren zwar Hinweise auf minimal erhöhte Verschleißmetalle im Öl vorhanden aber angesichts der Laufleistung von 15tkm mit etlichen Vollastfahrten lt Wearcheck in normalem Bereich. Also auch kein Hinweis daß in der Warmlaufphase der Ölfilm abgewaschen wird. Ich gehe deshalb davon aus daß sich zumindest bei mir der E85 Betrieb nicht negativ aufs Öl auswirkt...und ich habe mein Steuergerät auf maximale zus. Kaltstartanreicherung von 30% programmiert. Auch eine Verkürzung der Intervalle scheint nicht unbedingt notwendig zu sein. Meistens wechsle ich eh nach 10tkm, die 15.000 waren für mich schon eher außergewöhnlich.

Als einzige Konsequenz aus der Analyse habe ich auf ein 5W50 gewechselt da ich seit ca. einem Jahr viele schnelle AB Fahrten habe und da ich nicht unbedingt übermotorisiert bin läuft er dort sehr häufig Vollast bei hohen Drehzahlen.

Auch bei LPG Betrieb würde ich kein aschearmes Öl fahren sondern ein normales und ab und zu mal 50km mit Benzin fahren. Das sollte die Ablagerungen wieder lösen oder im Rahmen halten.

@Achim1986

Da du ja der m

Meinung bist ich muß grade die Klappe aufreisen solltest du erst mal überlegen ob du den Therad wirklich verfolgt hast und meie Beiträge gelesen hast ?? Denn dann wüstet du das ich ( die Karrs wie du sie nennst ) schon mit dem hohen Ölverbrauch gekauft habe und ich diesen mit dem M1 bis jetzt um ca 1 Liter reduzieren konnte ! Wie sich jetzt rausstellte sind die Kolbenringe bzw ein Ölabschtreifring hinüber ! Was wurde vorher fürn Öl gefahren ? Richtig wenn du aufgepasst hast wüstest du das ein 10W40 ! Kolbenringe festgebacken durch Ablagerrungen des super 10W40 öl und zu klein dimensieoniertem Ölfilter !! Wüstetest du aber auch wenn du gelesen hast !! Diese Probleme gehen aber fast gegen Null wenn man von Anfang an ein gutes 5W40 oder 0W40 fährt ! Aber spar du nur am Falschen Ende den darüber hinaus kostet ein gutes 10W40 genau so viel wie ein Highstar was jede Diskusion unnötig macht sorry !!

Im Mom habe ich den Ölverbrauch auf 1 Liter auf 1500 Km damit kann man erst mal leben ! Des weitern ist das ein Problem Motor von Opel in Sachen Ölverbrauch gebe doch hier mal in der suche x16xel ein ( Motorkenbuchstabe ) und du wirst sehen was dich alles erwartet

Ich wills aber nicht ausweiten und deshalb werde ich dazu nix mehr sagen habe ich nämlich alles schon aber wenn du meinst dir das alles so drehen zu müssen das es für dich von Vorteil ist dann bitteschön !!

Gruß Hunter

Zitat:

Original geschrieben von Haiza

Zitat:

Original geschrieben von FettesBruder

Das Öl kostet im Angebot 30,- Euro für 5 Liter und so wie mein Motor von innen aussieht, kann es gar nicht so schlecht sein.

Das Poweroil, von dem ich schrieb, kostete mich im Baumarkt sogar nur 9,95 € im 5-Liter-Kanister. Ich denke, dass dein Globus-Öl nicht nur einen wesentlich höheren Preis, sondern auch eine wesentlich höhere Qualität hat. Von Billigöl kann man in deinem Fall also nicht reden, denn für 29,95 € gabs bei A.T.U. (AutoTeileUnger) vor kurzem sogar Shell Helix Plus auch im 5 Liter Kanister als Angebot zu kaufen! Hier ein paar Infos zum Öl:

http://www.shell-helix.de/haendler/artikel_b2b_61.html

"Synthetic Technology Motorenöl für Pkw mit Turbolader und Mehrventiltechnik, die mit Ottokraftstoff, Diesel oder Flüssiggas betrieben werden. Basiert auf Grundölen aus der Shell XHVI-Synthesetechnologie. Sehr gute Kaltstart- und Hochtemperatureigenschaften und sehr alterungsstabil. Für verlängerte Ölwechselintervalle zugelassen.

Das Leichtlauföl übertrifft ACEA A3/B4 und API SL/CF.

Namentlich freigegeben von Mercedes-Benz (Blatt 229.1) und VW (502.00, 505.00)."

Ich denke, es ist momentan das Öl mit der besten Preis-Leistungs-Relation, darum benutze ich es auch als Grundöl und veredele es mit einem Liter Mobil 1 (0W-40).

Hallo Haiza! Kannst Du mir bitte sagen, falls Du es weisst, welches Motoroel Volkswagen benuntzt? Die von "Fuchs" loben sich dass sie VAG mit Motorenoel versorgen. Soll "Fuschs" der Erstausruester sein? Ich dache dass es Castrol ist.

Die X16XEL sind bekannt für hohen Ölverbrauch (Toleranzprobleme im KOlben/Zylinderbereich)... es gibt auch ein Märchen von schrumpfenden Kolben....

Das wirkt sich aber nicht negativ auf die Lebensdauer aus, die Motoren können damit mehrere hundert tsd km alt werden.. bei gutem Öl und Pflege steigt der Ölverbrauch dann auch nicht weiter an.

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

Im Mom habe ich den Ölverbrauch auf 1 Liter auf 1500 Km damit kann man erst mal leben !

Denkst du auch an die Umwelt? Du schüttest also innerhalb einen durchschnittlichen Wechselintervalls von 15Tkm 10l Öl nach und wechselst das dann noch ?

Bei diesem Ölverbrauch würde ich überhaupt keinen Ölwechsel mehr machen. Oder hast du Mobil Aktien?

Zitat:

Original geschrieben von achim1981

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

Im Mom habe ich den Ölverbrauch auf 1 Liter auf 1500 Km damit kann man erst mal leben !

Denkst du auch an die Umwelt? Du schüttest also innerhalb einen durchschnittlichen Wechselintervalls von 15Tkm 10l Öl nach und wechselst das dann noch ?

Bei diesem Ölverbrauch würde ich überhaupt keinen Ölwechsel mehr machen. Oder hast du Mobil Aktien?

Ja ich denke an die Umwelt nur kostet so ne Rep auch nicht grade 2,50 € . Ich würde das zwar alles selber machen aber ist trotzdem nicht ganz so billig .

Warum wechsle ich noch weil irgend wann auch der Filter zu und ich keine halben sachen machen des weitern hast du Sprit und Kondenswasser Eintrag in Öl den du nur durchs nachschütten alleine nicht weg bekommst .

Mobil Aktien habe ich keinen aber du liest doch mit sagtest du dann sollte dir nicht entgangen sein das ich zum nachfüllen das Highstar nehme . Im mom wird das Auto nur Langstrecke gefahren wodurch ich dann noch weniger verbrauch habe !

Noch was zum Thema Umwelt beschwer dich lieber mal über die LL Öle den die damit Betriebenen Fahrzeuge verbrauchen das Standard mässig was ich mim Opel brauch

Ich werde aber in meinen Sommerurlaub den Motor zulegen und in Stand setzten !

@HL66

Dein Xel hatte glaube ich 295000 Km auf der uhr habe ich hier bei MT im Opel Forum gelsen wie hast du das geschafft ? Ölverbrauch gehabt ? Oder alles ok ? Den diese Motoren sind echt ne Krankheit überwiegend auch sehr viel Probleme mit weg gebrannten Ventilen weil diese durch die Ölkohleablagerungen nicht mehr schließen konnten !

Wenn ich bei mir am 3. Zylinder die Kerze rausnehme und der Kolben Oben steht sieht man ganz deutlich das der Kolben schön mit Ölkohle bedeckt ist die anderen sind noch sauber !

Unser Motoreninstandsetzer wo wir unser Firmenautos immer hinbringen ( machen alles da ) sagte er hatte alleine letztes Jahr 500 x16xel Motoren gemacht und dieses Jahr 100 ! Immer die Kolbenringe die nach 60000 Km schon lahm werden bzw der Ölabstreifer der völlig versagt !

Er sagte auch das die Motoren die mit Top Ölen gefahren werden fast gar nicht zu diesen Problemen neigen und die Motoren in denen 10W verwendet wird sind fast alle betroffen !

Wenn man bedenkt das ich wo ich ihn neu hatte 1 Liter 400 Km verbraucht habe und jetzt bei gleichem Fahrprofil 1 Liter auf 1500 Km brauche habe ich schon viel verbessert

Ich habe gelesen du hast in deinem Motor ein 5W bzw 0W30 verwendet und glaube ich kaum Ölverbrauch gehabt das ist doch aber noch schlimmer ein W30 Öl zu nehmen wenn die Kolbenringe lahm werden oder nicht ??

Im Moment kippe ich bei jedem 2 . Tanken Vebtilsauber hinter her von LM um wenigstens die Ventilsitze sauber zu halten obs was bringt wird man sehen !

Gruß Hunter

@Hunter

Wie habe ich das gemacht... die ersten 5000km sanft eingefahren..entgegen der allgemeinen Regel nicht möglichst wechselnder Drehzahl sondern so niedrige Drehzahl und so wenig Last wie möglich.. richtig Gas gegeben erst ab 10.000km... bei 1500km Ölwechsel, obwohl ich damals noch nicht viel über Öle wußte, wurde ab 1500km nur HC oder vollsynt. Öle gefahren, 5Wx . Ab der Woche der Markteinführung nur noch 0W Öle ...Wechselinterwall 5-10.000km je nach Laune und Kurzstreckenanteil.

Dabei so ziemlich alle Ölhersteller durchprobiert die es irgendwie gibt

 

Mechanisch wurde an dem Motor absolut nichts gemacht. Weiter als unter den Ventildeckel ( mal neue Dichtung) wurde er nicht geöffnet. Auch Kopfdichtung war noch die erste. Es war zwar stets ein leichter Ölverbrauch vorhanden, beonders bei schneller AB Fahrt, aber der stieg eigentlich über die gesamte Laufleistung nicht an... den genauen Wert weiß ich nicht mehr, aber nichts dramatisches.. so 0-5-1l auf 10.000km. Motorsauberkeit bis zum Schluß 1a, Spitzen der Nockenwellen waren nur leicht poliert, kein sichtbarer Verschleiß... Ölkohle auf den Kerzen hatte ich nie. bei 270.000km habe ich mal Kompression gemessen, ich glaube es waren auf allen Zyl. 16bar bei Abweichung <0.5 bar untereinander.. das entspricht den Werten eines neuen oder neu überholten X16XEL. Deshalb denke ich daß so gut wie kein Verschleiß vorhanden war und der leichte Ölverbrauch entweder durch konstruktive Mängel (Kolben/Ringe) oder etwas schlechte Toleranzen ab Werk zustande kam.

Ich bereue es bis heute daß ich den Wagen für 800 Eur an einen russischern Autohändler verkauft habe, eine der dümmsten Entscheidungen die ich jemals getroffen habe

Man muß noch dazu sagen daß es einer der allerersten X16XEL war, Bj 10/94.. ich war einer der ersten die den Motor bekamen, und gerade die sollen angeblich so viele Probleme gemacht haben.. meiner nicht.

 

Da ich damals guten Kontakt zu meiner Opel WS hatte weiß ich allerdings, daß die X16XEL wirklich Probleme mit dem Ölverbrbauch hatten, teilweise 2l / 1000km .. die haben dann auf Garantie neue Kolbenringe und Kolben bekommen

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

Wie sich jetzt rausstellte sind die Kolbenringe bzw ein Ölabschtreifring hinüber ! Was wurde vorher fürn Öl gefahren ? Richtig wenn du aufgepasst hast wüstest du das ein 10W40 ! Kolbenringe festgebacken durch Ablagerrungen des super 10W40 öl und zu klein dimensieoniertem Ölfilter !!

Ich stelle jetzt mal eine ganz gewagte These auf ... Kolben- bzw. Ölabstreifringe backen nicht fest (dann würde der Kolben sich logischerweise nicht bewegen können), sondern verschleißen durch Metallkontakt (Mischreibung infolge falscher/unzureichender Schmierung) oder ungleichmäßige Bewegung (z.B. Kippeln des Kolbens über das Pleuellager). Signifikante Ablagerungen an den Laufflächen können sich nur dann bilden, wenn die Ölabstreifringe bereits geschädigt sind.

Dieser Verschleiß nimmt - Konstruktionsfehler ausgenommen - nur dann übermäßig hohe Werte an, wenn der Motor mißhandelt wird.

Als Mißhandlung zählen bei mir:

Verzicht auf eine Einfahrphase

Häufig Vollast bei kaltem Motor

Häufiges Gasgeben beim Starten

Fahrten mit nicht ausreichender Menge an Kühlmittel

Fahrten mit nicht ausreichender Menge an Öl

Motoröl minderwertiger Qualität

Motoröl minderwertiger Qualität läßt sich von Otto Normalverbraucher nicht feststellen. Handelsübliche (früher als "Teilsynthetisch" bezeichnete) 10W40er von Markenherstellern gehören sicherlich per se nicht dazu. Shell Helix Plus z.B. war seinerzeit ein Superöl in 10W40, ebenso wie die Öle von LiquiMoly und Castrol.

Da Du den Motor gebraucht bekommen hast, halte ich es für vielfach wahrscheinlicher, daß Dein Ölverbrauch eher der Fehlbehandlung durch den Erstbesitzer zuzuschreiben ist.

Zitat:

Ich stelle jetzt mal eine ganz gewagte These auf ... Kolben- bzw. Ölabstreifringe backen nicht fest (dann würde der Kolben sich logischerweise nicht bewegen können)

Wer nicht wagt, der nicht verliert? Es war nicht gemeint, daß die Ringe am Zylinder festbacken sonder in der Ringnut, dadurch bleiben sie an der tiefsten Position, in die mal gedrückt wurden und können nicht mehr gegen die Zylinderwandung pressen.

@ JeanLuc69

Misshandlung des Motors ausgeschlossen das Fahrzeug ist ne ältere dame gefahren und diese ist jeden Morgen 50 Km Autobahn auf die Arbeit gefahren und auch wider 50 zurück und nie schneller wie 100 KM/h . Das hat man auch gemerkt wie wir ihn geholt haben . Der hat so schlecht gezogen und hat mit ach und krach die 160 geschafft und mehr wollte ich ihm dann auch nicht mehr zumuten . Der war zu ohne Ende erst nach 2 Monaten und ständigen AB Fahrten ging er immer besser jetzt sind wir bei 215 Laut Tacho und auch vom Anzug wie ausgewechselt ! Laut Scheckheft alles Reps bzw Insp. durchgeführt und alle mit nem 10W40 .

Der Verbrauch geht aber im mom immer weiter zurück ! Als ich vor einem Jahr aufs M1 wechselte ( also gleich nach dem Kauf ) hat er nach einer Woche Kurzstreckenbetrieb ca 100 Km ein Liter geschluckt und im Mischbetrieb 1 Liter auf 400 Km . Dieser Konstante Verbrauch blieb fast ein halbes Jahr so und dann ging er langsam immer weiter runter ! Im Mom sind wir bei 1 Liter auf 1500 Km . Habe heute aktuell nach 900 Km nachgeguckt normal hätte ein halber Liter fehlen müssen aber im mom immer noch auf Max bin mal gespannt ob der jetzt noch weiter runter gegangen ist !

Fakt ist aber das der x16xel wie schon geschrieben der Problem Motor schlecht hin ist und diese haben alles das Prob . Fehlerhafte Kolbenringe !! Ist ein sehr bekannter Fehler den du in jedem Forum liest !

Werde euch aber auf dem laufenden halten .

Mein Toledo siehe sig jetzt im mom fast 170000 Km auf der Uhr und nach 10000 Km kein messbarer Ölverbrauch und auch sonst alles dicht am Motor noch nicht mal ein Schwitzen irgentwo und immer Top Öle gefahren immer schön nach Öltemp warmgefahren !

 

Gruß Hunter

@Hunter

Vielleicht mußt Du dem Motor auch mehr Zeit geben.. der von Schwiegermutter geerbte Polo lief 5 Jahre lang Kurzstrecke mit 10W40, sah innen entsprechend aus und lief eher schlecht als recht...

obwohl VW Scheckheft gepflegt und 1 ÖW pro Jahr..

nach einen "Tune Up " mit ordenlichen Betriebsstoffen dauerte es über 30.000km ehe er richtig lief und sich Leistung und Verbrauch einpendelten... er lief einfach immer besser...

Auf Grund dieser Erfahrungen kann ich nur lachen wenn jemand sagt, 10W40 teilsynt. völlig ausreichend ... ja ist ausreichend, aber nur daß der Motor grade eben so nicht akut verreckt

In unserem Fall bin ich mir sicher daß nur keine Schäden oder mehr Verschleiß aufgetreten ist weil die Laufleistung in 5 Jahren nur bei lächerlichen 30.000km lag...

Meiner Meinung nach ist es völlig egal welches Öl du in den Motor schüttest, wenn er immer nur Kurzstrecke gefahren wird... denn die Kurzstrecken ist des Motors Tod. Auch ein sehr hochwertiges Öl hätte ihm nicht wirklich besser getan, es hätte es eventuell nur etwas rausgezögert.

Wenn der Motor nicht regelmäßig auf Betriebstemperartur kommt und dort auch mal ne Weile bleiben darf, dann kommt es halt zu problemen.

Auch damals... zu 15W40 Zeiten... haben die Motoren länger gehalten, wenn sie hauptsächlich Langstrecke gefahren wurden... und auch heute könntest du einen normalen Otto-Motor mit einem solchen Öl länger fahren, wenn er nur Langstrecke gefahren wird und der Gasfuß im Zaum bleibt.

Ich will jetzt nicht gegen den Fortschritt bei den Ölen reden, die bei den heutigen Motoren auch notwendig sind!

Es geht einzig und allein um die Kurzstrecken.

 

Gruß

Matze

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123

Misshandlung des Motors ausgeschlossen das Fahrzeug ist ne ältere dame gefahren

Ich liebe es, wenn man sich innerhalb eines Satzes derart widerspricht :D

Aber Spaß beiseite (diese Vorlage mußte ich einfach nutzen) ... ich beobachte jeden Tag (wohne in einem Haus auf Eckgrundstück mit vielen Bewohnern jenseits der 65), wie ältere Fahrer bzw. Fahrerinnen sich besonders dadurch hervorheben, den 1) ersten Gang nach dem Anfahren sehr hoch zu drehen und 2) teilweise beim darauffolgenden Abbiegen noch immer im ersten Gang zu fahren. Dieses Verhalten ist natürlich unabhängig von Außentemperatur und Witterung.

Ich führe das u.a. darauf zurück, daß viele dieser Verkehrsteilnehmer das Fahren in einer Epoche gelernt haben, in der ein Fünfganggetriebe als purer Luxus galt. Standard waren zu dieser Zeit vier Gänge (teilweise noch unsynchronisiert) oder eine Dreistufen-Automatik. Zudem waren die alten Motoren vom nutzbaren Drehzahlband her nicht wirklich breitbandig ausgelegt. Um zügig zu beschleunigen, mußten die Gänge quasi ausgedreht werden. Verschlimmert wird das Ganze noch dadurch, daß sich ein kalter Motor geradezu leistungsunwillig gibt. Das führt dazu, daß viele Fahrer versuchen, durch mehr Drehzahl zu kompensieren.

Dieses Verhalten hat sich in die Jetzt-Zeit gerettet. Und wer gibt schon gerne zu, daß er besser fahren könnte? Vor allem, wenn eine gehörige Portion Altersstarrsinn dazukommt ...

Was Ablagerungen im Motor betrifft ... diese bilden sich auch gerne bei chronischer Unterforderung (z.B. ständiges untertouriges Fahren) ... dafür spricht Deine Erfahrung mit dem Langzeitbetrieb (Wagen fährt immer besser etc.). Ein Motor muß ab und an auch mal seine Freibrenntemperatur für einige Zeit erreichen.

Verstehe mich nicht falsch ... der angesprochene Opel-Motor x16xel mag durchaus in gewissen Punkten eine Fehlkonstruktion darstellen ... aber das alleinig am Öl festzumachen, halte ich für vorschnell. Wenn der Wagen durch eine Vertragswerkstatt scheckheftgepflegt wurde kann man wohl davon ausgehen, daß diese keine Öl-Plörre mit zu Unrecht erteilten Freigaben eingefüllt hat.

Deine Antwort
Ähnliche Themen