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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

Original geschrieben von HL66

 

 

Auch ein Rennöl darf keine Ablagerungen hinterlassen...weder an Kolben noch am Rest des Motors..... Reibungsminderung ist auch hier angesagt, wenn es auf 1/100 Sekunden und jeden Liter Sprit ankommt...Verschleißschutz sowieso ...

Kommt immer auf die Rennserie an.Wenn das Öl nach jedem Rennwochenende wieder raus kommt und der Motor alle paar tausend Kilometer zerlegt wird spielen die Anforderungen des Alltagsverkehrs keine Rolle mehr.Aber dieses Öl dürfte wirklich eher ein Alltagsöl sein.

Was die Freigaben angeht.Da dürfte es auch darauf ankommen ob man überwiegend im freien Handel anbieten will oder auf der Erstbefüller und Werkstattschiene fährt.Bei letzteren braucht man die Freigaben da man sonst ja nicht ins Geschäft kommt und wenn man die Freigaben mal hat wäre man blöd sie nicht zu verwenden.

am 1. März 2009 um 22:59

"basiert auf ester und pao" darf man nicht überbewerten. es ist eine esterkomponente drin (als "additiv" gegen ausdünnung/verdampfungsverlust?). es gibt einige öle, die ester enthalten... ein rennöl kann auch ein 5w40 oder gar 10w40 sein - eine hohe obervisko ist da kein kriterium.

motul hatte früher ein paar "racing oils" -so stand es jedenfalls auf der homepage- denen man nachgesagt hat, dass man relativ früh gewechselt werden sollten, so bei 8t km, weil sie sonst dichtungen zerfressen. aber nicht wegen dem ester (der dort nicht drin war?), sondern aufgrund von 'fehlenden' additives.

p.s.: erm, wie gesagt - gerüchteküche. stammtischgesabbel. :cool:

Zitat:

Original geschrieben von brainstormer

Welches meinst Du? Link vorhanden?

das

 

Zitat:

Finke Aviaticon SX 0-40 die sind in der Tat identisch. Da lässt sich durchaus Geld sparen.

Wie viel kostet das und wo bekommt man es?

 

Es ist mir aufgefallen, daß es bei Ebay recht viele mir unbekannte 0W-40er Öle gibt, teilweise recht ungewöhnlich erscheinende, wie Nobal, Fit+Safe etc.

Ausserdem, daß die meisten 0W-40er Öle zwar die MB 229.3 aber nicht die 229.5 Freigabe haben.

ist auch im Handel so ...es gibt viele "noname" 0W40 die nur recht "schlechte" Freigaben haben.. ob die aus alten Formulierungen bestehen oder kein Interesse an neueren Freigaben besteht, weiß ich nicht

@turbocivic

Hm ja.... es ist ja auch nicht gesichert ob das M1 5W50 nicht auch eine Esterkomponenmte enthält.. nur da stehts halt nicht drauf

was ist denn von dem Megol/Meguin Compatible 5W-30 zu halten?

@CVM

Danke für die Antworten, also wieder mal oberflächliche nachgeplapperte Spekulationen statt objektiv überprüfbarer Fakten, die wdohl gerne für sich und seine Beiträge/Argumente/Links in Anspruch nimmt. Verständlich, dass ihm gestern die Lust vergangen ist sich berechtigter Kritik zu stellen, obwohl er zumindestens auf mich einen jederzeit motivierten Eindruck machte, uns über Fehler anderer aufzuklären...so kann man sich täuschen.

 

@Brainstormer

war nicht meine Absicht eine Diskussion über Personalien anzuzetteln, der von wdohl zitierte Beitrag diente lediglich dazu uns einen qualitativen Eindruck darüber zu verschaffen, was wir uns bei wdohl inhaltlich unter "objektiv überprüfbaren Fakten" vorzustellen haben. Hätte ja durchaus sein können, das sein diesbezügliches Zitat zutreffend sein könnte. Ist es aber nicht.

 

@wdohl

Munter bleiben!

am 2. März 2009 um 13:25

Zitat:

Original geschrieben von jw61

Verständlich, dass ihm gestern die Lust vergangen ist sich berechtigter Kritik zu stellen,

Es besteht keine Pflicht, sich mit jedem Deiner persönlich motivierten Unsinns-Beiträge auseinanderzusetzen. Aus anderen Beiträgen anderer Teilnehmer hatte ich den Eindruck gewonnen, dass die dubiosen Arbeitsweisen des gesperrten Teilnehmers Sterndocktor/Goldfinger inkl. der Herkunft seiner Texte mittlerweile gut aufgedeckt und abgearbeitet worden sind. Auch im Thread "Wo ist Sterndocktor" findest Du genügend Material dazu. Dort ist auch die Herkunft seiner Beiträge von der ARAL-Seite durch WOB belegt.

Und (nicht nur) dort es gibt mehrere alte Postings mit der absurden Aussage, dass das Buch von Max Gairing von ihm stamme - eine These, die sich inzwischen erledigt hat; was aber bleibt, ist die auffällige Deckungsgleichheit vieler Inhalte. "Wer die Texte im Original lesen will, sollte sich dieses Buch kaufen." Link - Es hält Dich doch nichts davon ab, diesem Ratschlag zu folgen, einen Abgleich der Texte vorzunehmen und uns das Ergebnis mitzuteilen. Wirst Du aber höchstwahrscheinlich nicht machen, weil Du Dich damit angesichts Deiner sonstigen Beiträge blamieren könntest und unschöne Fakten dabei herauskommen könnten, denen Du Dich lieber nicht stellen magst.

Wenn also bei Dir so gesteigertes Interesse an dem Thema besteht, habe ich nicht das geringste Problem damit, es hier wieder ausführlich aufzunehmen. Frage mit der Bitte um eine klare Antwort: Möchtest Du das, und glaubst Du, es ist im Sinne der Mehrheit der Teilnehmer hier?

Gruß, W. Dohl

B.S. - habe aus Versehen falsch gepostet - neuse Thema aufgemacht anstatt hier zu posten. Sorry.

Hallo,

 

mann hört immer wieder folgende Argumente, warum man kein (halb)synthetishes Öl für Motoren ohne Papierfilter (haben dann meistens keinen Filter, z.B. Motorräder, oder einen Zentrifugalfilter, z.B. ältere Fiat-Motoren) verwenden soll:

 

1. Die synthetischen Öle sind zu dünn und es gibt Probleme mit Öldruck und Undichtigkeit. Die wurde hier ausreichend diskutiert.

 

2. Das synthetische Öl hält die durch den Betrieb entstandenen Partikel/Verunreinigungen in der Schwebe, sie können sich nicht ablagern und tragen vermehrt dem Motorverschleiß bei.

Die meisten, die so argumentieren sagen dann, man soll aus diesem Grund keine synthetischen Öle benutzen, sondern übliche mineralische Öle, in der Regel 15w-40. Soweit ich weiß, halten übliche Mineralöle genauso in der "Schwebe" wie die synthetischen. Wenn man so argumentiert, dann müsste man ein unlegiertes Spezialöl nehmen.

Bitte korrigieren, wen ich was falsches behaupte, bin kein Ölexperte.

 

Die Argumente wie .....fahre seit 40000 km mit Mineralöl ohne Probleme ziehen irgendwie nicht. Ich glaube das sich der Unterscheid erst dann zeigt, wenn die Überholung des Motors nach 150000 (oder sogar früher) oder nach 250000 fällig ist. Darüber gibt es aber nur wenig Berichte....

 

Frage:

 

Welche Eigenschaften haben die in der "Schwebe" gehaltenen, umhüllten Partikel/Verunreinigungen? Sie sind ja umhüllt (haben also andere physikalische und chemische Eigenschaften als vor der Umhüllung), was es auch immer heißt. Sind sie wirklich so gefährlich bei Absenz eines üblichen Filters? Wiegen die anderen Vorteile der synthetischen Öle (z.B. der viel bessere Verschleißschutz und Stabilität nicht die evtl. Nachteile des in "Schwebe" halten (falls es sie wirklich in dem behaupteten Ausmaß gibt) aus?

 

Ich neige zu der Meinung, dass die Verwendung eines (halb)synthetischen 5w-40 ode 10w-40,50 im Endeffekt auch für filterlose, oder Motoren mit Zentrifugalfilter (viele Motoren der 50er und 60er Jahre) die bessere Alternative ist als mineralisch 15W-40 (wenn wir bei beiden über Qualitätsöle reden).

 

Zugegeben, be einem Young/Oldtimer aus den 50-60ern, den man gerade 5000 km oder weniger im Jahr bewegt, ist es ziemlich ohne Bedeutung, ob der Motor bei 100000 oder 150000 überholungsbedürftig ist, falls dieser Unterschied restlos auf das Öl zurück geführt werden sollte....Mich interessiert es aber aus technischer Sicht, und suche natürlich auch Argumente, um meinen nicht informierten, sturen "Gengnern am Stammtisch :) den Wind aus den Segeln zu nehmen.

 

Wer kann mich mehr aufklären? Danke im voraus!

 

Gruß

 

 

Peter

am 2. März 2009 um 15:07

Nur ganz kurz die Antwort von VW:

Zitat:

VW-2009/02-112379

Oelnormen

 

Sehr geehrter Herr xxx,

vielen Dank fuer Ihre E-Mail. Bitte entschuldigen Sie die verspaetete Antwort auf Ihre Anfrage!

Nach interner Recherche haben wir in Erfahrung bringen koennen, dass es die Oelnorm 502 00 bereits vor dem 30.04.2004 gab. Eine

Oel-Freigabeliste von 2004 liegt uns jedoch nicht vor.

Fuer weitere Fragen, Wuensche oder Anregungen stehen wir Ihnen gern zur Verfuegung.

Mit freundlichen Gruessen

Ihr Volkswagen Dialog Center

VOLKSWAGEN AG

Sitz/Domicile: Wolfsburg

Registergericht/Court of Registry: Amtsgericht Braunschweig

HRB Nr./. Commercial Register No.: 100484

Vorsitzender des Aufsichtsrats/Chairman of the Supervisory Board: Ferdinand Piëch

Vorstand/Board of Management: Martin Winterkorn (Vorsitzender/Chairman), Francisco J. Garcia Sanz, Jochem Heizmann, Horst Neumann, Hans Dieter Poetsch

Wichtiger Hinweis: Die vorgenannten Angaben werden jeder E-Mail automatisch hinzugefuegt und lassen keine Rueckschluesse auf den

Rechtscharakter der E-Mail zu.

Important Notice: The above information is automatically added to this e-mail. This addition does not constitute a representation that the content of this e-mail is legally relevant and/or is intended to be legally binding upon VOLKSWAGEN AG.

Gaaaaanz toll, oder ?

Hilft uns nicht wirklich weiter.

Grüße Schmudi

Zitat:

Original geschrieben von skynetworld

Zitat:

Original geschrieben von brainstormer

Welches meinst Du? Link vorhanden?

das

Zitat:

Original geschrieben von skynetworld

Zitat:

Finke Aviaticon SX 0-40 die sind in der Tat identisch. Da lässt sich durchaus Geld sparen.

Wie viel kostet das und wo bekommt man es?

 

Es ist mir aufgefallen, daß es bei Ebay recht viele mir unbekannte 0W-40er Öle gibt, teilweise recht ungewöhnlich erscheinende, wie Nobal, Fit+Safe etc.

Ausserdem, daß die meisten 0W-40er Öle zwar die MB 229.3 aber nicht die 229.5 Freigabe haben.

Das Finke Aviaticon gibt's z.B. hier

https://www.shop-kth.de/.../2174-finke-unique-sx-0w40-20-liter.html

Den Literpreis habe ich für das Agip nur für 60 Liter Gebinde gesehen, und die braucht man als Privatmann ja eher nicht.

Betreffend des 5w-50 würd eich persönlich lieber eins von SWD, Ravenol oder Addinol (und bei 78,50 für 20 Liter inkl. Versand ist man da noch günstiger) kaufen, da weiß ich wenigstens wo es her kommt. Es sei denn der ebay-Händler verrät Dir den Abfüller, dann könntest Du Dich an den wenden zwecks Datenblatt usw.

 

Hat jemand ein Datenblatt hierzu?

http://www.motoso.de/...sl+5w+40++1+liter+dose++++kerpen-h29606003.htm

am 2. März 2009 um 23:02

Zitat:

Original geschrieben von W. Dohl

...

"In einem Mercedesforum, bei dem er ebenfalls rausgeschmissen wurde, wurde sogar das Fachbuch gezeigt, aus dem er seine "Weisheiten" abgetippt hatte. Das meiste wurde von ihm von der ARAL-Homepage per copy&paste zusammengeklickt."...

Zitat:

Dort ist auch die Herkunft seiner Beiträge von der ARAL-Seite durch WOB belegt.

Nur mal so ohne weiteres überlegen und ohne weitere recherche in den raum geschmissen:

Wer beweist mir denn, wer hier von wem abgeschrieben hat ???????

Nur weil SD hier vorher nicht war, heißt es doch nicht, dass er plötzlich aus dem Ei geschlüpft ist und uns mit wiisen von Aral gefüttert hat. Ausserdem hat er selber mal die Castrol Seite empfohlen. Das such ich jetzt aber nicht mehr raus. SPEKULATION: Er hat es empfohlen, weil es auf seinem Mist gewachsen ist.

Jede Medaille hat 2 Seiten.

Wie ich schon früher schrieb, bin ich froh über SD's Beiträge, denn diese haben viel Wissen gebracht. UNABHÄNGIG von Empfehlungen. Die nachprüfbaren Fakten und Daten, sprich die Erklärungen stimmen zumindest.

Übrigens schrieb SD im erwähnten Mercedes Forum auch, dass er nicht mehr bei MB arbeitet. Da ist nämlich seit 2006 Dipl.-Ing.Hubert Schnüpke in der entsprechenden Position (Abteilungsleiter, Konstruktion von Reihenmotoren für Mercedes-Benz Pkw, Entwicklung von Betriebsstoffen, unter anderem auch Entwicklung von Kraftstoffen)

Kann jeder selber nachprüfen.

Zitat:

Original geschrieben von W. Dohl

@jw61

Muss ein schlimmer Sonntag für Dich gewesen sein. Und jetzt hast Du so einen schönen langen Beitrag geschrieben, und meine Antwort darauf ist hier auch schon wieder zu Ende, tut mir leid.

Gruß, W. Dohl

WWOOWW !!!!!!!!

Extrem gehaltvoller, super sauber recherchierter Beitrag mit absoluten top-fakten :rolleyes:

Zitat:

Original geschrieben von W. Dohl

Das war auch mein Standpunkt; der wurde von manchen Lehrern aber nur mangelhaft bis ungenügend unterstützt...

:D

Sehr schön geschrieben !!!

Zitat:

Original geschrieben von W. Dohl

Für Dich, der Du Dich mit Räkel-Miezen, Zigarren und Traubenbrause im abgedunkelten Honda von einem uniformierten Chauffeur durch die Lande kutschieren lässt,

Da DU ja immer so drauf bestehst : WO SIND DIE FAKTEN FÜR DIESEN SATZ ?????

Dummschwätzer.

Zitat:

Original geschrieben von W. Dohl

Hmmm, wenn ich mal im Duden-Synonymwörterbuch nachschlage, dann steht da, dass "optimal" und "bestmöglich" gleichbedeutend seien.

Und wer lesen kann ist klar im Vorteil, oder siehst Du in meinem direkt vorher von Dir zitierten Tesxt das Wort BESTMÖGLICH ????

Zitat:

Original geschrieben von W. Dohl

Du wirst doch hoffentlich damit NICHT gemeint haben, was mir dazu als erstes einfällt...

Neeeee, war auf die vorigen Beiträge gemünzt. Beim "Englisch-einkaufen" würdest sogar Du dass teuerste Öl mitnehmen :p

Aber im Ernst : Dieser Beschaffungsweg gehört natürlich genauso wie Schwarzmarkt nicht dazu.

Zitat:

Original geschrieben von W. Dohl

Und das Ergebnis der Daten aus den Prüfstandsläufen kann man indirekt in komprimierter Form nachlesen, als Freigaben/Spezifikationen auf den Motoröl-Verpackungen. Und wer bestimmte Freigaben u. Viskositäten ablehnt, kann diese Angaben ja als Kontra-Indikatoren benutzen.

Und warum "verteufelst" Du dann geradezu das M1 ????????????

Addinol MV0546 (5W-40), vs. Mobil1 (0W-40)

Erster Wert das Addinol, 2.Wert das M1

Viskosität bei 40°C : ??? - 78,3 --> Keine Daten vom Addinol, da aber 0W gegen 5W steht ist M1 der Sieger

Viskosität bei 100°C : 13,5 - 14 --> Sieger: M1

Sulfatasche : ??? - 1,2 --> keine Daten von Addinol, kein Sieger

Flammpunkt : 230 - 230 --> Unentschieden

TBN : 9,5 - 11,3 --> Sieger M1

HTHS Visko : >3,5 - 3,7 : keine exakten Daten vom Addinol, kein Sieger

ACEA : beide A3/B3/B4 --> Unentschieden

MB-Freigaben: 229.3 - 229.3+229.5 --> Sieger: M1

VW-Freigaben: beide gleich --> Unentschieden.

Klarer Sieger mit 7:3 : Mobil 1

Und nun ?

Genau darum habe ich die Tabelle gemacht, mit der man easy vergleichen kann. Als Gesamtpaket ist das M1 ganz weit vorne dabei.

Zitat:

Zur Personalie gibt's nen eigenen Thread, wer will kann ihn ja wieder aufmachen lassen, aber ich fänd'S toll wenn wir's ansonsten außen vor lassen würden.....

Da ich mit Fuchs in Kontakt stehe, weiß ich inzwischen, dass die "Geschichten" und die Aussagen des Sterndocs auch bei den gesamten (Motor)Öl - Herstellern sehr bekannt sind. War jetzt für meinen Kontaktmann überhaupt nix neues. Hat sich da aber leider nicht mehr weiter zu geäussert. Schade. Kommt ja vielleicht noch. Wenn Sterndoc der ist, für den er sich ausgegeben hat, dann müsste man Ihn auch gut bei Fuchs kennen, da ja Fuchs und MB schon lange Jahre eng zusammen arbeiten.

Zitat:

Original geschrieben von skynetworldl

Fit+Safe

Das Öl ist mir auch schon aufgefallen. Würde gerne wissen, wer dahinter steckt.

Einige Freigaben haben die Öle zumindest.

Zitat:

FS-Light 0w-40

ACEA A3/B3/B4; API SM/CF, EC; VW 502 00/505 00, Porsche;

erfüllt/meets: MB 229.3; BMW Longlife-98; GM-LL-B-025

Hersteller: FIT+SAFE

Ist das Fit+Safe, also F+S vielleicht dasselbige wie das Bevergold FS SAE xW-y ? Wäre dann von Beverol, also Total/fina/elf. Leider habe ich von beiden keine Datenblätter um zu vergleichen.

Fit+Safe ist übrigens das Zeugs, was ATU und pitstop mit vorliebe verkauft (hat???). Siehe auch so bei Seite 435.

Nu hab ich genug und geh ins bettchen.

Schmudi

am 3. März 2009 um 0:48

Zitat:

Original geschrieben von Schmudi

Nur mal so ohne weiteres überlegen und ohne weitere recherche in den raum geschmissen:

Wer beweist mir denn, wer hier von wem abgeschrieben hat ???????

Nur weil SD hier vorher nicht war, heißt es doch nicht, dass er plötzlich aus dem Ei geschlüpft ist und uns mit wiisen von Aral gefüttert hat. Ausserdem hat er selber mal die Castrol Seite empfohlen. Das such ich jetzt aber nicht mehr raus. SPEKULATION: Er hat es empfohlen, weil es auf seinem Mist gewachsen ist.

Gute Güte! Nun hat er vielleicht schon sowohl in der Schmierstoffabteilung von MB als auch in der Öffentlichkeitsabteilung von Aral/Castrol gearbeitet??? Schmudi, ich war zwar selten Deiner Meinung, fand Deine Beiträge aber noch halbwegs vernünftig geschrieben. Aufgrund Deiner jüngsten, oben zitierten Statements rate ich aber dringend dazu, mit ein paar anderen SD-Jüngern eine Selbsthilfegruppe zu gründen, bevor es auch außerhalb solcher Foren gravierende Probleme mit der Wahrnehmung der Realität gibt.

.

Zitat:

Übrigens schrieb SD im erwähnten Mercedes Forum auch, dass er nicht mehr bei MB arbeitet. Da ist nämlich seit 2006 Dipl.-Ing.Hubert Schnüpke in der entsprechenden Position (Abteilungsleiter, Konstruktion von Reihenmotoren für Mercedes-Benz Pkw, Entwicklung von Betriebsstoffen, unter anderem auch Entwicklung von Kraftstoffen)

Kann jeder selber nachprüfen.

Du willst doch damit hoffentlich nicht behaupten, dieser User wäre tatsächlich in der von ihm behaupteten Position bis 2006 bei Mercedes beschäftigt gewesen? Es gibt ein Dementi von MB, dass der Typ da gearbeitet hat, und es gibt von der Forenleitung des DB-Forums glasklare Aussagen, wonach der User Sterndocktor nie für Mercedes oder DC tätig war. (Setzt voraus, dass man den Moderatoren des DB-Forums glaubt. Der User CVM weiß aber mehr dazu.) Es gibt im DB-Forum die Moderatorin Katharina, die jemanden kennt, der jemanden kennt usw. - am Ende der Kette war man in der Abteilung, in der besagter Sterndocktor/Goldfinger hätte arbeiten müssen, aber keine Spur von ihm. (Vorausgesetzt, man glaubt Katharina.) Von Laurin2008 gab es hier neulich zu lesen, dass ein besonders begeisterter Jünger bei MB in Stuttgart auflief und den Sterndocktor sprechen wollte und derjenige dann eine peinliche Überraschung erlebte. (Vorausgesetzt, man glaubt Laurin2008. Der betreffende "Fan" wird sich hier zu dem Erlebnis sicher nicht outen.) - Wie stellst Du Dich denn zu diesen Infos? Oder (ver)blendest Du sowas aus?

Zitat:

WWOOWW !!!!!!!!

Extrem gehaltvoller, super sauber recherchierter Beitrag mit absoluten top-fakten :rolleyes:

Danke Dir. Ja, war eine absolut adäquate Antwort auf den Beitrag des Users "jw61", nicht wahr?

.

Zitat:

Original geschrieben von Schmudi

Zitat:

Original geschrieben von W. Dohl

Für Dich, der Du Dich mit Räkel-Miezen, Zigarren und Traubenbrause im abgedunkelten Honda von einem uniformierten Chauffeur durch die Lande kutschieren lässt,

Da DU ja immer so drauf bestehst : WO SIND DIE FAKTEN FÜR DIESEN SATZ ?????

Dummschwätzer.

Wie jetzt, das stimmt so nicht? Dafür bekommst Du meine Entschuldigung und mein tief empfundenes Mitgefühl. Und bitte von der Verwendung von Schimpfworten absehen!

 

Zitat:

Original geschrieben von Schmudi

Und wer lesen kann ist klar im Vorteil, oder siehst Du in meinem direkt vorher von Dir zitierten Tesxt das Wort BESTMÖGLICH ????

Nein, ich sehe da aber Deine Formulierung "das BESTE Öl". Willst Du nun wirklich in eine Wortklauberei über die unterschiedliche Bedeutung von "das beste Öl", "das optimale Öl" und "das bestmögliche Öl" einsteigen? "Bestmöglich" (oder auch "optimal") bedeutet, dass etwas Besseres nicht möglich ist. Das ist dann nicht mehr zu toppen, auch wenn Du glaubst, "das BESTE" sei nochmal eine Steigerung.

 

Zitat:

Original geschrieben von Schmudi

Und warum "verteufelst" Du dann geradezu das M1 ????????????

Mache ich ja gar nicht. Nur, mich beeindruckt halt nicht SD/GF-Werbung wie diese: "Die meisten Motoren laufen mit dem 0W-40er Mobil 1 wirklich spürbar "schöner" und gehen die damit auch merklich besser." - Ich behaupte durchgehend und weiterhin, dass das M1 für die meisten Nutzer ein überteuertes und nicht benötigtes Nischenprodukt ist, für das es günstigere und damit bessere Alternativen gibt. Als Vergleich ziehe ich preiswerte und gute HC-Öle wie das Highstar heran oder nenne die vollsynthetischen 5W-40er von Megol oder Ravenol. Und wenn diese preiswerteren Vergleichsöle für meinen Motor geeignet sind und Freigaben haben, die deutlich über denen liegen, die für meinen Motor verlangt werden, dann greife ich eher zu denen als zum teureren Produkt, und das empfehle ich auch anderen. Hast Du Dir eigentlich die Details der Porsche-Freigabe angesehen? - Um die interessanteren Fragen aus meinem Beitrag hast Du Dich dezent drumrumgemogelt, also etwa darum, warum Du Deine M1-Denke nicht z.B. auch auf die Reifen überträgst.

Gruß, W. Dohl

am 3. März 2009 um 5:31

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald

Zitat:

Original geschrieben von HL66

muß ich mir da Sorgen um meine DIchtungen machen ( Ester) wie wir schon mal diskutiert haben ( glaube bei nem Fuchs Öl) oder ist das durchaus für Alltagseinsatz und Standardmotoren geeignet ?

Immerhin hat es im Gegensatz zu dem erwähnten Fuchs 0W20 eine ACEA-Klassifizierung nach A3/B3/B4 was dafür spricht das die Esteranteile nicht gefährlich hoch sein können.:D

Der TBN-Wert ist mit 10,7 auch deutlich höher als bei so manchem Longlifeöl weswegen da bei normalen Intervallen wohl kaum was zu befürchten sein wird.

Stellt sich nur die Frage weswegen sie sich nicht um Freigaben bemühten.

Was erzählst du denn hier schon wieder für tolle Sachen über die TBN, ohne im Thema zu stecken? Es steht noch die Beantwortung dieser wichtigen Fragen zum Thema TBN aus...

am 3. März 2009 um 9:24

Jetzt lese ich schon soooo lange mit und habe mich meist lächelnd hier zurückgehalten, aber nun möchte ich auch mal was sagen: Der ganze Hype um Sterndocktor- was solls? Ist doch völlig egal, wo er gearbeitet hat. Sollte er ein Fake gewesen sein, ist es um so erbärmlicher, daß so viele Leute hier darauf abgefahren sind und es immer noch tun.

Okay, seine Empfehlungen und Ausführungen waren gut und fundiert, wenn auch viele das heir anscheinend nicht richtig verstanden haben. Wenn ich dann sehe, daß da so manch einer in seine 08/15 Karre M1 reinkippt, dann wird mir schlecht. Sicherlich passiert da nix und sich über 0,1 oder 0,2 Liter Minderverbrauch zu streiten, ist absoluter Käse.

Und noch was: Wenn hier viele glauben, daß nur mit dem M1 bzw. anderen ach so vergötterten Vollsynthetern metallische Teile im Inneren des Motors auch blank bleiben, dann sind sie auch hier wieder auf dem falschen Dampfer. Ich hatte letztlich eine Nockenwelle aus einem fast 20 Jahre alten Mercedes in Händen mit fast 400000 km Laufleistung und ausschliesslich mit den hier so verpönten schlechten 10W40er Ölen mit 229.1 und 505.00 ACEA A3/B3 betrieben. Und siehe da, sie war blitzeblank und mit minimalen Laufspuren! So, und was nun???

 

Der ganze Quatsch mit den übetriebenen Ölen bringt nix. Wenn hier alle die, die das M1 günstig kriegen, dafür den teuren Ladenpreis zahlen müßten, wären wieder alle beim Shell Helix oder sonst was für Standardölen! Wollen wir wetten?

 

Das wollte ich nur mal so loswerden!

 

Grüße,

 

snoooz 

@brainstormer:

Danke

 

Zitat:

Original geschrieben von snoooz

Ich hatte letztlich eine Nockenwelle aus einem fast 20 Jahre alten Mercedes in Händen mit fast 400000 km Laufleistung und ausschliesslich mit den hier so verpönten schlechten 10W40er Ölen mit 229.1 und 505.00 ACEA A3/B3 betrieben. Und siehe da, sie war blitzeblank und mit minimalen Laufspuren! So, und was nun???

Nun muss ich leider einwenden, daß nicht jeder eine (beheizte) Garage hat. ;)

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