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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 18:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 1. März 2004 um 23:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@2emBeine schrieb am 8. April 2016 um 06:07:08 Uhr:

Zitat:

@gobang schrieb am 7. April 2016 um 23:08:09 Uhr:

 

Bitte schön: ExxonMobil_NewLife.pdf

der erwähnte Vergleich ab Slide 33.

Dankeschön

Wie gesagt fast gleich!Nur ab minus 40 Grad wirds schlechter, aber damit kann ich leben ;)

Die PDF sollte sich vielleicht auch Sachte durchlesen, weil er aus Enttäuschung schon zu Motul gewechselt ist!

Ja leider sind die Daten in dem PDF vom alten NewLife und seit Ende 2015 nun auch nicht mehr gültig.

Inzwischen ist das nun ein Parafin-Öl geworden, siehe hier.

am 9. April 2016 um 1:11

Zitat:

@kev300 schrieb am 8. April 2016 um 13:21:54 Uhr:

Zitat:

@Tequila009 schrieb am 8. April 2016 um 13:20:56 Uhr:

Ja, nur warum fahren denn viele ein 5W- anstatt 0W-40, obwohl der Motor überhaupt keine Probleme mit dem 0W bekäme?

Weil sie sich unsicher sind und auch Angst haben, dass die Heißviskosität der 0W-40er zu dünn ist und eher so 14-14,5mm²/s bei 100°C bevorzugen.

Weils billiger ist. Zumindest mein Grund dafür. :D

Und dies wurde aktuell mit 5 Daumen begrüßt.....das sollte man sich schon mal ansehen.

Die Daumen seien Dir gegönnt, mir geht es nicht darum dass Du sie bekommen hast, sondern für welche Aussage.

Es ist ja ok wenn man preisbewusst ist, das bin ich ebenfalls. Nur allein zu sagen "es ist billiger" im Zusammenhang mit dieser Resonanz lässt mir Zweifel aufkommen.

~10€ mehr im Jahr scheinen also für einige ein plausibles Argument zu sein, den Vorteil eines 0W in den Wind zu schießen?!

Wie ist es denn beim Preis des Shell Helix Ultra 0W-40: klick

Da kann man ja nun nicht meinen, dass dies zu teuer ist.... :D

Ich bleibe mal bei meiner Aussage, dass ein 5W-40 etwas für Leute ist, die sich unsicher sind. ;)

Wer eine höhere Heißviskosität haben möchte, greift doch eh zum 50er.....denn erst da hat man einen Unterschied von 13/14 zu 17/18 @ 100°C, was dann schon nennenswert wäre.

Also mir kann es ja egal sein, wer warum welche Viskositätsklasse fährt, doch unter dem Deckmantel des Preises kann ich dies nicht so einfach stehen lassen....sorry. ;)

Wenn man offen sagt, wie z.B. der Sachte, dass einem die 14,5mm²/s lieber sind als 13,x und dafür auch die gewisse schlechtere Kaltviskosität in Kauf nimmt, dann finde ich das wesentlich besser bzw. authentischer. :)

Komisch , 2003 bin ich schon glücklich mit 10W60 unterwegs gewesen , danach kamen 5W40 und 0W40 in unterschiedlichen Motoren auch zum Einsatz , nun bin ich von 5W40 seit 2015 wieder beim 10W60 gelandet und bin wie damals zufrieden .

Unsicher war ich mir nie bei der Viskowahl , die hab ich immer anhand des aktuellen Motor getroffen , 3 davon hätte ich nie mit 0W40 betrieben !

Meine 2 Cosworth V6 hingegen hatten ganz klar ein 0W40 , speziell im Winter wegen Steuerketten und Hydros bekommen und da funktionierte das auch gut !

Ich treffe meine Wahl genau wie früher immer noch nach der Motorkonstruktion und nicht nach dem Preis , ein 0W40 würde ich im aktuellen Motor nicht fahren und ich behaupte das eine schnelle Durchölung beim 0W40 kaum einen Unterschied macht zu einer besseren Schmierung beim 10W60 , so jedenfalls sagt mir das derzeit mein Motor nach Kaltstart !

In der Zeit wo Andere nur drüber reden , mach ich lieber praktische Erfahrungen und das ist mir wichtiger als paar Zahlen auf einem Stück Papier , wo nur als Anhaltspunkt taugen !

Auch wenn ich mich wiederhole , die Angabe bei 100° interdingst mich einen feuchten , da wo es im Motor wirklich drauf ankommt , ist die Temp deutlich höher , total unbrauchbare Angabe , schnallt nur kaum Einer !

Selbst ein blödes 15/10W40 schneidet da noch brauchbar ab und über so eine Tempangabe muss man hier wirklich ernsthaft reden ?

Die wirklich brauchbaren Infos findet man kaum in den Datenblättern , deswegen frag ich mich worüber hier eigentlich ständig geredet wird ?

Ich persönlich würde mir hier mehr zurück zur Realität wünschen , denn da laufen unsere Motoren ja immer noch !

Den meist ist klar, dass ein 0w40 gegenüber 5w40 beim Kaltstart (zumindest Zentraleuropa) keinen nennenswerten Unterschied bringt. Trotzdem wird immer wieder auf diesem Unterschied rumgeritten, als ob das 0w40 in diesem Punkt extrem überlegen wäre.

Es muss doch nicht alles ständig wiederholt werden, um auch die nächsten 5000 Seiten voll zu kriegen.

Zitat:

@Tequila009 schrieb am 8. April 2016 um 18:37:45 Uhr:

Aufgepasst, an alle dexos2-Fahrer!

Aus einer privaten Konversation bzgl. der dexos2-Spezifikation und den dazugehörigen Ölen, fühlte ich mich angeregt wie auch motiviert mal einen Viskositätsvergleich im speziellen zu erstellen.

.................................

......................................

@Tequila009

Danke für die Mühe.

Auf der Seite 5000, clever, vielleicht könnte ich diese sogar behalten ;)

Dumm das mit dem mobil1 esp 0W-40. Aber vielleicht ist es einfach ein Übersetzungsfehler aus dem französischen :D, mit vollem Mund diktiert .....

Mich würde interessieren, was eigentlich das Ziel der vielen Öl-Wissenschaftler hier ist. Wollt Ihr erreichen, daß eure Großserienmotoren 315000 statt 312000 km durchhalten? ;) Ich würde mal frech behaupten, daß sämtliche Fahrzeuge hier mit dem High Performer 5W40 für 3 EUR oder so, genauso lange und gut laufen würden, wie mit sämtlichen Experimenten, die von einigen Ölmischern und Ölanalysten abgezogen werden.

Zitat:

@UTrulez schrieb am 9. April 2016 um 10:45:53 Uhr:

Mich würde interessieren, was eigentlich das Ziel der vielen Öl-Wissenschaftler hier ist. Wollt Ihr erreichen, daß eure Großserienmotoren 315000 statt 312000 km durchhalten? ;) Ich würde mal frech behaupten, daß sämtliche Fahrzeuge hier mit dem High Performer 5W40 für 3 EUR oder so, genauso lange und gut laufen würden, wie mit sämtlichen Experimenten, die von einigen Ölmischern und Ölanalysten abgezogen werden.

Das kann ich was mich betrifft ganz klar verneinen !

Ich hatte immer Vorteile mit qualitativ besserem Öl und daran halte ich fest , kann mich noch gut an die Zeit erinnern wo ich das noch nicht wußte , auf die Motorschäden hab ich kein Bock mehr !

Zitat:

@UTrulez schrieb am 9. April 2016 um 10:45:53 Uhr:

Mich würde interessieren, was eigentlich das Ziel der vielen Öl-Wissenschaftler hier ist.

Mich freuts ganz einfach. Zu den Ölwissenschaftlern zähle ich mich nicht. Ich bin nur ein interessierter Laie.

Zitat:

@UTrulez schrieb am 9. April 2016 um 10:45:53 Uhr:

Wollt Ihr erreichen, daß eure Großserienmotoren 315000 statt 312000 km durchhalten?

Mir würden 315000 auch reichen, zumal vorher die Karosserie auseinanderfallen wird.

Zitat:

@UTrulez schrieb am 9. April 2016 um 10:45:53 Uhr:

Ich würde mal frech behaupten, daß sämtliche Fahrzeuge hier mit dem High Performer 5W40 für 3 EUR oder so, genauso lange und gut laufen würden, wie mit sämtlichen Experimenten, die von einigen Ölmischern und Ölanalysten abgezogen werden.

Das sehe ich auch so. Das High Performer 0W-40 schmiert hier zwei Autos. Ich halte es für eins der besten Öle überhaupt für geeignete Motoren.

am 9. April 2016 um 9:07

Zitat:

@OHCTUNER schrieb am 9. April 2016 um 07:16:32 Uhr:

Ich treffe meine Wahl genau wie früher immer noch nach der Motorkonstruktion...

...

In der Zeit wo Andere nur drüber reden , mach ich lieber praktische Erfahrungen und das ist mir wichtiger als paar Zahlen auf einem Stück Papier , wo nur als Anhaltspunkt taugen !

Wie soll ich denn die genaue Motorkonstruktion berücksichtigen?

Dazu bräuchte man ja die exakten Pläne und müsste erst paar Versuchsreihen anstellen um wirklich zu erfahren, welche Viskosität da nun am besten geeignet ist.

Meine Einstellung ist ebenfalls, praktische Erfahrungen zu sammeln. Und daher weiß ich ja auch, dass selbst so ein alter Motor wie der M102 aus den 80ern mit einem 0W-40 astrein läuft sowie vollgasfest ist.

Diese akribischen Auswertungen der Zahlen mögen schon überspitzt sein, doch kann man damit an sich eine Tendenz erkennen, die einem hilfreich sein könnte.

Ich bin ja soweit auch der Meinung, dass die Datenblattangaben grobe Richtwerte sind, doch zum vergleichen muss man ja nun irgendwie Zahlen nennen...ohne dem geht's halt nicht.

 

Zitat:

@UTrulez schrieb am 9. April 2016 um 10:45:53 Uhr:

Mich würde interessieren, was eigentlich das Ziel der vielen Öl-Wissenschaftler hier ist.

Da spielt Interesse und Spaß an der Sache eine große Rolle.

Siehe es als gewisses Hobby an, sich mit dieser Thematik derart auseinander zu setzen... :D ...bisschen Beschäftigungstherapie ist auch dabei.

Also ich muss dank Internet nicht mal mehr den Motor öffnen um zu wissen wie der Motor konstruiert ist und funktioniert und mit genug Erfahrungen kann man anhand der Schwächen und stärken da schon gezielt eine Ölwahl treffen , zumal ich meinen Fahrstil kenne und weiß worauf es da ankommt !

So sieht das bei mir unter dem Ventildeckel aus .

Twingo-17192036-lkd
am 9. April 2016 um 9:19

Zitat:

@OHCTUNER schrieb am 9. April 2016 um 11:12:57 Uhr:

Also ich muss dank Internet nicht mal mehr den Motor öffnen um zu wissen wie der Motor konstruiert ist...

Wieviel mm Durchmesser haben denn so Deine Ölkanäle? :D ;)

Jo, sehr sauberer Motor...sieht wirklich gut aus.

Sind zu Viele , welche genau willst Du wissen , geh dann mal nachmessen ! :D

Von 3mm - 14mm

Hier kann man mal schön sehen, wie ein Motor aussieht, der 150oookm nur gutes Ford-Öl bekommen hat, ist ein Duratec HE 2.0 Benziner aus einem S-Max. Die Bilder wurden kürzlich im Nachbarforum eingestellt.

Wartung nach Werksvorschrift (alle 20oookm oder 1 x jährlich) ein 5W30 nach A1/A5 ACEA.

Ich zitiere:

"... keine Kompression Ursache : gebrochenes Auslassventil 3.Zylinder Kopf runter alle Auslassventile erneuert ... dann hat der Motor Öl gezogen, hatten Ölkohle aus dem Abgasrückführungskanal entfernt etc. durch die neuen Ventile die wieder dicht waren zieht er nun Öl über die verharzten Ölabstreifringe. Kolben ausgebaut, der Kopf wurde geplant und komplett gereinigt."

Die verharzten Ölabstreifringe hätte er mit vernünftigem Öl nach MB229.5 gar nicht erst bekommen, da bin ich mir sicher.

Ich finde das gut das sowas auch mal auf den Tisch kommt , seit Ewigkeiten wird vor der Ford Ölwahl gewarnt und vor Longlife .

Dummheit gehört bestraft , null Mitleid .

Ventile lass ich mal aussen vor , ist eine andere Baustelle .

Wobei meine Meinung ist daß es mehr an den 20.000km liegt als am Ford Öl ...man müsste auch noch wissen mit welchem Fahrprofil und in welcher Zeit die 20.000km absolviert wurden..ich bin da vorsichtig geworden mit pauschalen Aussagen... die subjektiven Meinungen der Fzg Besitzer gehen SEHR stark auseinander... ich habe schon mit Leuten gesprochen die von sich behaupteten, Vielfahrer zu sein ..mit 5000km pro Jahr...wenn sol ein "Vielfahrer" dann nicht das Jahresintervall beachtet sondern nur alle 3 Jahre mal das Öl wechselt, dann kommt sowas dabei raus

.. und waren es dann auch wirklich 20.000km oder nicht etwas meistens doch 28.000? Wurde auch wirklich das vorgeschriebene Öl verwendet und wurde das auch nachgefüllt ? Oder nicht etwa doch größere Mengen Baumarkt 15W40 ? nur weil was im Internet steht.....und wie gesagt wenn man sich in solchen Fällen mit den Besitzern unterhält dann wird man recht schnell feststellen daß nichts mehr wundert... und wenn man dann im November einen nicht mehr messbaren Ölstand kritisiert "kann gar nicht sein, ich hatte ihn doch im Januar zur Inspektion"

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