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Welches Moped für ne lange Reise

Themenstarteram 6. Juni 2020 um 13:42

Moin Moin. Also hier ist er, mein erster Beitrag. ??

Ich möchte gerne nächstes Jahr von Baden-Württemberg bis nach Pakistan fahren (indisches Grenzgebiet).

Zur Zeit fahre ich eine Honda CBF 600 NA ABS und eine Virago 535. Beide gefallen mir gut, nur mit der Naked wird das nichts.

Jetzt bin ich mir unsicher womit ich fahren soll. Mal ein paar Eckdaten:

1. Ich möchte entspannt fahren und nicht dahin schießen.

2. Werde viel "umher" fahren. Also in der Türkei z.B. an der Küste, im Iran Mal nach Teheran dann wieder Küste.

3. Der Weg wäre Europa - Türkei - Iran - Pakistan (ca 12.000km)

4. Werde auch Mal in der Wüste übernachten und nicht immer in der Pension. Was eine gute Zuladung voraussetzt.

Zu mir:

Bin 172 cm, 80 kg schwer, 32 Jahre alt.

Bisherige Favoriten-Bikes:

- Suzuki DL650

- BMW 800GS

- XVS 950 Midnight Star

- Honda NC 750

- oder wirklich die Virago 535

Ihr seht ich bin offen für alles ??

Was meint ihr. Hat jemand Erfahrungen? Was würdet ihr mir ans Herz legen.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Biker126 schrieb am 7. Juni 2020 um 12:27:01 Uhr:

Cool vielen Dank. Ich weiß zwar nicht was hier los ist, werde mich aber sicher deswegen melden!

Dann muss ich doch noch was dazu sagen, so will ich das nicht stehen lassen:

Du hast ja den konstruktiven Beitrag von diesem MifiA4 gelesen.

Das ist einer der Gründe, weshalb ich seit einiger Zeit keine große Lust mehr verspüre, mich an dem Forum zu beteiligen. Mir geht das auf den Sack.

Aber mach Dir Dein eigenes Bild, mehr Infos hier.

Ich habe mich auch nur zu Wort gemeldet, weil ich schon zwei junge Leute auf vergleichbaren Reisen supported habe, mich um die Motorräder gekümmert habe, darin habe ich 45 Jahre Erfahrung und für die ich auch während ihrer Reise immer ein Ansprechpartner war.

Warum?

Weil es mir Freude macht, solche Vorhaben zu unterstützen und ich mir als junger Mann vielleicht auch jemanden gewünscht hätte, der so etwas uneigennützig macht und die Erfahrung hat, die dem Jüngeren oft fehlt.

Wobei - so ganz uneigennützig ist das nicht. ;) Indem ich mit beiden in ständigem (whatsapp) Kontakt war, war ich gewissermaßen live dabei.

Ich durfte virtuell auf dem Sozius mitfahren (bis auf das eine Mal, wo ein pakistanischer Sicherheitsmensch mit Turban und Kalaschnikow bei Nic aufgesessen ist) und ich habe in beiden Fällen eine enge Freundschaft knüpfen dürfen.

Die Reise, die Nic 2019 gemacht hat, kommt Deinem Vorhaben näher, als die von Luis 2016. Während Nic im Grunde ein fast lückenloses Videotagebuch geführt hat, das Du über die von mir verlinkte website bei youtube nachsehen kannst, hat Luis ein schriftliches geführt und letztes Jahr darüber auch ein Buch veröffentlicht, über das und die persönliche Widmung ich mich sehr gefreut habe (s. Bilder)

Evtl. wäre es sinnvoll, wenn ich zwischen Dir und Nic einen Kontakt herstelle, dann hättest Du Informationen aus allererster Hand. Ich bin seit jeher ein Freund von Fakten.

Welches Motorrad ich als geeignet erachte, habe ich Dir schon geschrieben. Obwohl ich selbst drei BMW GS habe (F650GS Dakar, F800 GS und R1200GS) würde ich einem japanischen V2 den Vorzug geben.

Von deren Zuverlässigkeit und Reparaturfreundlichkeit bin ich deutlich eher überzeugt, als von der einer BMW. Den Rotax Einzylinder kenne ich aus meiner Aprilia Pegaso Garda und zwei BMW F650GS DAKAR, von denen ich noch eine habe.

Pegaso: Motorschaden (Zylinderkopfdichtung) bei 7500 km

F650GS DAKAR: Getriebeschaden (überspringende Gänge) bei 26.000km.

Ob Einfach- oder Doppelzündung, der Motor und das Getriebe ist dasselbe.

Meine DAKAR säuft rum 4 Liter auf 100 km, geht auch weniger und mehr, das hängt aber stark von Wartung (Ventile, Kette) Fahrweise, Beladung und Gelände (Fahrbahnbelag, Steigung/Gefälle, Kurvigkeit) ab, weshalb ich da mit verbindlichen Aussagen gerne vorsichtig bin.

Natürlich kann man das auch reparieren. Der Pegaso habe ich eine neue Kopfdichtung eingebaut und der GS DAKAR gleich einen komplett anderen Motor, weil sich eine Getriebereparatur (ca. 3000 Euro) nicht mehr gelohnt hätte.

Mit der XL650V haben wir bei Nic die zweifellos beste Lösung gefunden. Viel Motorrad für wenig Geld.

Nicht ohne Grund haben die Kradvagabunden Panny und Simon auch dieses Modell (mit Kraftstoffeinspritzung) für ihre Reisen um die Welt gewählt

Von Motorrädern mit Electronik-Schnickschnack würde ich auf jeden Fall die Finger lassen.

PS: Den TKC70 gibt es in der für die 1000er Fazer passenden Größe und V-index (120/70-17W und 180/55-17W) Ich habe den noch nie gefahren, scheint aber für diese Zwecke nicht uninteressant. Falls bei der Fazer eine Reifenbindung vermerkt ist, muss man den Reifen nach §29III abnehmen lassen.

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28 Antworten
Themenstarteram 7. Juni 2020 um 16:46

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 7. Juni 2020 um 15:04:12 Uhr:

Ok, hatte das anders verstanden. Von hier sieht Pakistan wie das Problem aus. ;)

Verstehe nicht warum Pakistan das Problem sein soll wenn Indien einen nicht rein lässt und auch nichts ausführen lässt? Hast du wohl noch was falsch verstanden.

Im Grunde ist es egal, was für ein Mopped. Solange Du keine Wüsten offroad durchqueren willst, würde ich eher auf Verbrauch und Gewicht gucken, als auf Optik.

Auf dem Weg werden schon Wüsten kommen, allerdings ziemlich kurz (ca 1000km). Optik ist mir egal. Es sollte nichts zu altes sein und es sollte vor allem reparabel sein.

Die BMW F650GS der Baujahre 2004-2007, Einzylinder mit Doppelzündung, sind nicht nur sehr zuverlässig, sie verbrauchen auch kaum Sprit (~3,5 Liter/100km) und laufen auch mit niedrigoktanigem Sprit. Die sind noch auf Normalbenzin ausgelegt.

Habe ich mir auch schon vorgestellt. Die etwas älteren dürften noch nicht so krass ausgearbeitete Technik haben sodass die selbst im Iran zu reparieren wären.

Finde die zwei Links interessant. Werde darauf auch vorher noch einmal zurück greifen.

Pakistan hat nun wirklich nicht den Ruf des problemlosesten Reiselandes.

https://www.auswaertiges-amt.de/.../204974

Aber als Pakistani stellt sich das natürlich ganz anders dar. Als Westeuropäer hat man da keinen Einblick.

Gute Reise jedenfalls.

Zitat:

@Biker126 schrieb am 7. Juni 2020 um 12:27:01 Uhr:

Cool vielen Dank. Ich weiß zwar nicht was hier los ist, werde mich aber sicher deswegen melden!

Dann muss ich doch noch was dazu sagen, so will ich das nicht stehen lassen:

Du hast ja den konstruktiven Beitrag von diesem MifiA4 gelesen.

Das ist einer der Gründe, weshalb ich seit einiger Zeit keine große Lust mehr verspüre, mich an dem Forum zu beteiligen. Mir geht das auf den Sack.

Aber mach Dir Dein eigenes Bild, mehr Infos hier.

Ich habe mich auch nur zu Wort gemeldet, weil ich schon zwei junge Leute auf vergleichbaren Reisen supported habe, mich um die Motorräder gekümmert habe, darin habe ich 45 Jahre Erfahrung und für die ich auch während ihrer Reise immer ein Ansprechpartner war.

Warum?

Weil es mir Freude macht, solche Vorhaben zu unterstützen und ich mir als junger Mann vielleicht auch jemanden gewünscht hätte, der so etwas uneigennützig macht und die Erfahrung hat, die dem Jüngeren oft fehlt.

Wobei - so ganz uneigennützig ist das nicht. ;) Indem ich mit beiden in ständigem (whatsapp) Kontakt war, war ich gewissermaßen live dabei.

Ich durfte virtuell auf dem Sozius mitfahren (bis auf das eine Mal, wo ein pakistanischer Sicherheitsmensch mit Turban und Kalaschnikow bei Nic aufgesessen ist) und ich habe in beiden Fällen eine enge Freundschaft knüpfen dürfen.

Die Reise, die Nic 2019 gemacht hat, kommt Deinem Vorhaben näher, als die von Luis 2016. Während Nic im Grunde ein fast lückenloses Videotagebuch geführt hat, das Du über die von mir verlinkte website bei youtube nachsehen kannst, hat Luis ein schriftliches geführt und letztes Jahr darüber auch ein Buch veröffentlicht, über das und die persönliche Widmung ich mich sehr gefreut habe (s. Bilder)

Evtl. wäre es sinnvoll, wenn ich zwischen Dir und Nic einen Kontakt herstelle, dann hättest Du Informationen aus allererster Hand. Ich bin seit jeher ein Freund von Fakten.

Welches Motorrad ich als geeignet erachte, habe ich Dir schon geschrieben. Obwohl ich selbst drei BMW GS habe (F650GS Dakar, F800 GS und R1200GS) würde ich einem japanischen V2 den Vorzug geben.

Von deren Zuverlässigkeit und Reparaturfreundlichkeit bin ich deutlich eher überzeugt, als von der einer BMW. Den Rotax Einzylinder kenne ich aus meiner Aprilia Pegaso Garda und zwei BMW F650GS DAKAR, von denen ich noch eine habe.

Pegaso: Motorschaden (Zylinderkopfdichtung) bei 7500 km

F650GS DAKAR: Getriebeschaden (überspringende Gänge) bei 26.000km.

Ob Einfach- oder Doppelzündung, der Motor und das Getriebe ist dasselbe.

Meine DAKAR säuft rum 4 Liter auf 100 km, geht auch weniger und mehr, das hängt aber stark von Wartung (Ventile, Kette) Fahrweise, Beladung und Gelände (Fahrbahnbelag, Steigung/Gefälle, Kurvigkeit) ab, weshalb ich da mit verbindlichen Aussagen gerne vorsichtig bin.

Natürlich kann man das auch reparieren. Der Pegaso habe ich eine neue Kopfdichtung eingebaut und der GS DAKAR gleich einen komplett anderen Motor, weil sich eine Getriebereparatur (ca. 3000 Euro) nicht mehr gelohnt hätte.

Mit der XL650V haben wir bei Nic die zweifellos beste Lösung gefunden. Viel Motorrad für wenig Geld.

Nicht ohne Grund haben die Kradvagabunden Panny und Simon auch dieses Modell (mit Kraftstoffeinspritzung) für ihre Reisen um die Welt gewählt

Von Motorrädern mit Electronik-Schnickschnack würde ich auf jeden Fall die Finger lassen.

PS: Den TKC70 gibt es in der für die 1000er Fazer passenden Größe und V-index (120/70-17W und 180/55-17W) Ich habe den noch nie gefahren, scheint aber für diese Zwecke nicht uninteressant. Falls bei der Fazer eine Reifenbindung vermerkt ist, muss man den Reifen nach §29III abnehmen lassen.

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Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 6. Juni 2020 um 15:50:23 Uhr:

Zitat:

@Kaban1914 schrieb am 6. Juni 2020 um 14:57:05 Uhr:

Hi!

Ich habe vor nächstes Jahr nach Tadschikistan über Ukraine, Russland, Kasachstan, Usbekistan zu fahren. Fahre mein Fazer 1000 FZS mit sozium. Für solche Strecken nehme ich grundsätzlich keine Maschine mit Kardan. Nur Kette. Erfahrung aus Motokross. Hochgesetzt soll sie schon werden. Auch die Reifen sind wichtig. Momentan teste ich TKC70 von Conti. Bin zufrieden. Werde Anfang des Jahres ein Satz nach Tadschikistand versenden um da neu aufzuziehen.

An sonsten soll es spass machen. Besser die Maschine schon paar Monate einfahren um Ecksteine zu erkennen um sich darauf zu vorbereiten.

Grüss

Kaban.

Du fährst einen TKC70 auf einer FZS 1000? Wie geht das denn?

So ungefähr...

20200608

Hätte nicht gedacht, dass es den TKC bis 250km/h gibt.

Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 8. Juni 2020 um 20:18:07 Uhr:

Hätte nicht gedacht, dass es den TKC bis 250km/h gibt.

Gibt es. Aber mir ist wichtig das ich auf der Tour auch enduro fahren kann.

Deshalb teste ich es jetzt. Vor der Tour was neues zu einbauen ist doof.

Ich hab mir neben der Fazer extra noch eine AfricaTwin gekauft. Auf die Idee, einen TKC auf die Fazer zu ziehen, bin ich nicht gekommen. Aber ich denke, dass die wilde Hatz auf der Landstraße mit den Schlappen nicht geht.

Zitat:

@kandidatnr2 schrieb am 8. Juni 2020 um 20:44:18 Uhr:

Ich hab mir neben der Fazer extra noch eine AfricaTwin gekauft. Auf die Idee, einen TKC auf die Fazer zu ziehen, bin ich nicht gekommen. Aber ich denke, dass die wilde Hatz auf der Landstraße mit den Schlappen nicht geht.

Ich bin Anfang Mai durch Harz Richtung Ostsee gefahren. Ganzen Winter durch. Schon 6000 km. Bin total begeistert. Davor nur BT021 gefahren. Echt geile Teile. Egal ob Wald, Feld oder kurvige Strassen. Der Gummi hält. Auch bei -10°

Der TKC70 soll eine Kreuzung zwischen dem TKC 80 und dem Trail attack sein. Der Trail attack ist ein reiner Straßenreifen für Enduros und kackt schon auf feuchter Wiese ab.

Der TKC 80 ist ein Grobstoller und nur mit V-index Q erhältlich, damit z.B. für meine beiden schnelleren GS (F800 und R1200) nicht zulässig. Außerdem läuft er rauh und laut (auf XT600Z). Daher habe ich der F650GS den Mitas MT09 verpasst. Ist billiger und besser als der TKC80.

Ich habe den TKC70 noch nicht gefahren, aber er hat eher die Merkmale eines Straßenreifens, als eines wirklich offroadtauglichen Profils. Mit dem durchgehenden Mittenprofil ist er auch "born to rutsch", sobald es nass oder schlammig wird. Freiwerfen wird er sich auch nicht.

Ich habe gerade zwei neue Scorpion Rallye STR für meine 1200er bestellt. Der einzige brauchbare Stollenreifen mit Geschwindigkeitsindex "V"

Das ist jetzt der vierte Satz, den ich kaufe. Zwei auf die F800GS und jetzt der zweite für die R1200GS. Trocken, Nass, offroad. Der kann alles.

Wie ich schon gesagt habe, ich fahre den TKC70 seit 6000 km. Bin den ganzen Winter durch gefahren. Auch Offroad, Schlamm und Gras. Bin zufrieden und kann es weiter empfehlen. Der reifen ist nicht so laut. Auch im Regen über die Gleise hatte ich sehr gute gripp.

Themenstarteram 9. Juni 2020 um 19:53

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 7. Juni 2020 um 17:33:54 Uhr:

Pakistan hat nun wirklich nicht den Ruf des problemlosesten Reiselandes.

https://www.auswaertiges-amt.de/.../204974

Aber als Pakistani stellt sich das natürlich ganz anders dar. Als Westeuropäer hat man da keinen Einblick.

Gute Reise jedenfalls.

Da hast du leider Recht. Da ich aber selbst Pakistani bin, schätze ich die Gefahr etwas niedriger ein. Falls notwendig, kann ich mich auch arrangieren.

Trotz all dem ist Pakistan nicht so schlimm. Das Grenzgebiet sicherlich. Da würde ich niemanden hin schicken. Auch das Grenzgebiet zu Afghanistan würde ich meiden. Punjab aber oder Karachi, sind ganz nett. Geht wieder bergauf nach dem ganzen Rotz mit der Taliban.

Themenstarteram 9. Juni 2020 um 19:59

Zitat:

@moppedsammler schrieb am 7. Juni 2020 um 18:55:16 Uhr:

Zitat:

@Biker126 schrieb am 7. Juni 2020 um 12:27:01 Uhr:

Cool vielen Dank. Ich weiß zwar nicht was hier los ist, werde mich aber sicher deswegen melden!

Dann muss ich doch noch was dazu sagen, so will ich das nicht stehen lassen:

Du hast ja den konstruktiven Beitrag von diesem MifiA4 gelesen.

Das ist einer der Gründe, weshalb ich seit einiger Zeit keine große Lust mehr verspüre, mich an dem Forum zu beteiligen. Mir geht das auf den Sack.

Aber mach Dir Dein eigenes Bild, mehr Infos hier.

Ich habe mich auch nur zu Wort gemeldet, weil ich schon zwei junge Leute auf vergleichbaren Reisen supported habe, mich um die Motorräder gekümmert habe, darin habe ich 45 Jahre Erfahrung und für die ich auch während ihrer Reise immer ein Ansprechpartner war.

Warum?

Weil es mir Freude macht, solche Vorhaben zu unterstützen und ich mir als junger Mann vielleicht auch jemanden gewünscht hätte, der so etwas uneigennützig macht und die Erfahrung hat, die dem Jüngeren oft fehlt.

Wobei - so ganz uneigennützig ist das nicht. ;) Indem ich mit beiden in ständigem (whatsapp) Kontakt war, war ich gewissermaßen live dabei.

Ich durfte virtuell auf dem Sozius mitfahren (bis auf das eine Mal, wo ein pakistanischer Sicherheitsmensch mit Turban und Kalaschnikow bei Nic aufgesessen ist) und ich habe in beiden Fällen eine enge Freundschaft knüpfen dürfen.

Die Reise, die Nic 2019 gemacht hat, kommt Deinem Vorhaben näher, als die von Luis 2016. Während Nic im Grunde ein fast lückenloses Videotagebuch geführt hat, das Du über die von mir verlinkte website bei youtube nachsehen kannst, hat Luis ein schriftliches geführt und letztes Jahr darüber auch ein Buch veröffentlicht, über das und die persönliche Widmung ich mich sehr gefreut habe (s. Bilder)

Evtl. wäre es sinnvoll, wenn ich zwischen Dir und Nic einen Kontakt herstelle, dann hättest Du Informationen aus allererster Hand. Ich bin seit jeher ein Freund von Fakten.

Welches Motorrad ich als geeignet erachte, habe ich Dir schon geschrieben. Obwohl ich selbst drei BMW GS habe (F650GS Dakar, F800 GS und R1200GS) würde ich einem japanischen V2 den Vorzug geben.

Von deren Zuverlässigkeit und Reparaturfreundlichkeit bin ich deutlich eher überzeugt, als von der einer BMW. Den Rotax Einzylinder kenne ich aus meiner Aprilia Pegaso Garda und zwei BMW F650GS DAKAR, von denen ich noch eine habe.

Pegaso: Motorschaden (Zylinderkopfdichtung) bei 7500 km

F650GS DAKAR: Getriebeschaden (überspringende Gänge) bei 26.000km.

Ob Einfach- oder Doppelzündung, der Motor und das Getriebe ist dasselbe.

Meine DAKAR säuft rum 4 Liter auf 100 km, geht auch weniger und mehr, das hängt aber stark von Wartung (Ventile, Kette) Fahrweise, Beladung und Gelände (Fahrbahnbelag, Steigung/Gefälle, Kurvigkeit) ab, weshalb ich da mit verbindlichen Aussagen gerne vorsichtig bin.

Natürlich kann man das auch reparieren. Der Pegaso habe ich eine neue Kopfdichtung eingebaut und der GS DAKAR gleich einen komplett anderen Motor, weil sich eine Getriebereparatur (ca. 3000 Euro) nicht mehr gelohnt hätte.

Mit der XL650V haben wir bei Nic die zweifellos beste Lösung gefunden. Viel Motorrad für wenig Geld.

Nicht ohne Grund haben die Kradvagabunden Panny und Simon auch dieses Modell (mit Kraftstoffeinspritzung) für ihre Reisen um die Welt gewählt

Von Motorrädern mit Electronik-Schnickschnack würde ich auf jeden Fall die Finger lassen.

PS: Den TKC70 gibt es in der für die 1000er Fazer passenden Größe und V-index (120/70-17W und 180/55-17W) Ich habe den noch nie gefahren, scheint aber für diese Zwecke nicht uninteressant. Falls bei der Fazer eine Reifenbindung vermerkt ist, muss man den Reifen nach §29III abnehmen lassen.

Lass dich nicht ärgern. Ich freue mich auf eine Unterhaltung mit dir sobald ich in die nähere Planung gehe. Ich denke du hast Recht. So ein kleiner V2 wäre doch was gutes. Aber sicher ist es noch nicht. Schweife zwischen Suzuki V-Strom und Honda Africa Twin. Mal sehen was es wird.

Vielen Dank dir noch einmal :)

Die V-Strom hat nicht besonders viel Bodenfreiheit. Die setzt gerne mal auf, wenn die Wege steiniger werden.

Hi

Mit Yamaha XV 400 (Vormodell 535) war in Griechenland 1990.

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