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Welches Getriebeöl für 1200er Serie Bj. 1980?

VW Käfer, VW
Themenstarteram 8. Mai 2018 um 13:38

Hi,

welches Getriebeöl empfiehlt ihr für den 1200er Käfer, Bj. 1980 mit Pendelachse?

Habe mich im Netz (und auch hier) schon schau gemacht, die einen sagen Hypoid-Öl mit GL4-Spezifikation, die anderen sagen GL4/5 und manche auch GL5.

Ist an sich jedes Getriebeöl mit der passenden GL-Spezifikation "erlaubt" oder muss man hier aufpassen bzgl. zusätzlicher Additive o.ä., da das Getriebe doch schon einige Jahrzehnte alt ist?

Hat jemand evtl Langzeiterfahrung mit Getriebeölen, also es selbst schon mal vor längerer Zeit gewechselt hat und jetzt sagen kann ob sich das Schaltverhalten o.ä. verschlechtert/verbessert hat?

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13 Antworten

mir wurde GL5 vom Getriebeheini empfohlen...bis jetzt läuft alles. Mehr möchte ich zum Thema Öl nicht sagen

https://www.amazon.de/.../ref=oh_aui_detailpage_o07_s00?ie=UTF8&psc=1

definitiv GL5, weil das Diff. hypoidverzahnt ist muss da auch Hypoidöl rein (GL5).

Und zwar in der liquidität SAE90

Also GL5 SAE 90 bzw. GL5 SAE 85W 90

Themenstarteram 9. Mai 2018 um 21:22

Hat jemand Erfahrungen mit dem "Megol Hypoid-Getriebeoel GL4+ SAE 75W-90" ?

Spezifikationen: API GL4+, MIL-L 2105 (wie es in einer alten Käfer Werkstattanleitung gefordert wurde; hab ich hier im Forum gesehen)

Habe nur Bedenken, da es vollsynthetisch wäre. Bisher war immer nur ein mineralisches drin.

Nicht, dass es sich "negativ" auf die Dichtungen auswirkt, besonders den Papierdichtungen bei der Pendelachse....

Du brauchst Hypoid Öl im Käfer SAE90!!!

Hypoid Öl ist GL5 NICHT GL4!!!! und auch nicht GL4+

55555555555!

Themenstarteram 9. Mai 2018 um 21:32

Aber laut Beschreibung wäre es ja ein hypoides... "Megol Hypoid-Getriebeoel GL4+ SAE 75W-90"

Nimm das aus meinem Link und alles wird gut...

hier mal eine Definition der Getriebeölbezeichnungen:

GL-1:

Spiralverzahnte Kegelradgetriebe, Schneckengetriebe und handgeschaltete Getriebe bei niedrigen Gleitgeschwindigkeiten und geringer Flächenpressung der Zahnflanken. Es genügen Öle ohne verschleißschützende Zusätze.

GL-2:

Schneckengetriebe mit Anforderungen an das Lasttragevermögen, das Temperaturniveau und die Gleitgeschwindigkeit, so daß Öle nach GL-1 nicht mehr genügen.

GL-3:

Spiralverzahnte Kegelradgetriebe und Handschaltgetriebe unter mäßig erschwerten Bedingungen hinsichtlich Last und Drehzahl. Öl mit mildwirkenden Verschleißschutzzusätzen.

GL-4:

Gerad - und Stirnverzahnte Getriebe, auch mit leichtem Achsversatz. Getriebeöle nach API GL-4 sind heute typische Vertreter in quereingebauten Transaxle-Getrieben.

GL-5:

Hypoidverzahnte Getriebe (kreuzende Wellen mit großem Achsversatz) in PKW und anderen Fahrzeugen unter schockartiger Belastung bei hoher Drehzahl. Getriebeöle nach API GL-5 werden heute vorzugsweise in Hinterachsdifferentialen eingesetzt.

Und da wir ein Diff mit versatz haben, ist es GL5

jep, das von PreEvo ist genau das richtige (und einzig richtige)

Flat hat es ja mal sehr ausführlich beschrieben: https://www.motor-talk.de/blogs/flatfour/getriebe-oele-t3680476.html

Zitat:

@janpeterstahl schrieb am 9. Mai 2018 um 21:39:29 Uhr:

jep, das von PreEvo ist genau das richtige (und einzig richtige)

Leider nicht. 75W90 muß da rein.

Ich habe schon mehrfach dieses Foto hier verlinkt.

Das ist eine Kopie von einem VW Mitarbeiter die er mir mal machte als ich nach dem Öl für meinen Mex damals fragte.Hat er aus seinen Werkstattunterlagen kopiert für mich. Das war so um 1992,also die damals aktuellen Unterlagen.

 

https://www.motor-talk.de/.../welches-getriebeoel-t5976762.html?...

Vari-Mann

ich denke das ist mal wieder ne Glaubensfrage und der Unterschied nicht so Kriegsentscheidend!

Offizielle VW Unterlagen sagen "Hypoid SAE90" die aktuelle Bezeichnung dafür währe "GL5 SAE 90W/90"

Da es dieses Öl aber praktisch nicht mehr gibt, währe "GL5 SAE 85W/90" das nächst mögliche, dass es noch gibt. Sehr ähnliches Öl, nur im Kaltlauf einen Ticken dünnflüssiger, im Heißbereich identisch mit dem alten-.

75W90 geht sicher auch, ist aber nochmals dünner als die ursprüngliche VW Empfehlung. Kriegsentscheidend ist nur, dass es Hypoid und nicht zuuu dünnflüssig ist. noch tiefer als 75W würde ich da wirklich nicht gehen.

Besonders weil beim Pendelachser bei zu niedrigen Kaltwert die Radlagersimmerring bei langem Stand nässen können und Öl in der Trommelbremse ist halt blöd. Das Problem verringert sich bei höherem Kaltwert erheblich.

Es gibt noch eine weiteres wichtiges Argument für mich für 85W. Mit der Zeit/Jahren fallen die Mehrbereichswerte durch das stätige Durchrühren im Getriebe auf den W-Wert zurück. D.h. nach einiger Zeit wird aus SAE75W/90 praktisch ein SAE75. Das Öl wird also dünner mit der Zeit. Je näher der W-Wert und der Heißwert zusammen liegen, desto geringer ist dieser Effekt. SAE85W/90 kann eben nur auf 85 zurückfallen.

Da in unseren Getrieben das Öl Jahrzehnte mang drin bleibt, ein echt wichtiges Argument.

Effizienter für Verbrauch ist sicher 75er aber besser geeignet denke ich ist85er

Gruß

Themenstarteram 10. Mai 2018 um 12:15

Würdet ihr lieber ein vollsynthetisches oder rein mineralisches nehmen?

Ab Werk wird damals sicherlich ein mineralisches drin gewesen sein, die Frage ist nun, warum VW in den Werkstattunterlagen von '92 (siehe Bild von Vari-Mann) ein "Synthetiköl" vorschreibt?

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