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Welchen Motor kann man heute überhaupt noch kaufen?

Themenstarteram 23. März 2019 um 14:33

Diese Frage stelle ich mir gerade.....

Alle Motoren heutzutage sind sehr komplex geworden. In der Motorenentwicklung erkauft man sich einen Vorteil wiederum mit etlichen anderen Nachteilen. Hinzu kommen so selten dämliche Fehlkonstruktionen (z.B. TFSI) und Qualitätsprobleme (wenn wir beim VW Konzern bleiben: Steuerkette).

Heutige Motoren:

Direkteinspritzer haben Probleme mit der Verkokung und der erhöhten Feinstaubbelastung. Infolgedessen müssen Partikelfilter und andere Filtersysteme verbaut werden. Überhaupt sind die Motoren allgemein komplexer geworden..... Turbo, das AGR braucht auch seine Kühlung, bei Dieseln backen sich die Glühkerzen gerne fest. Bei der erhöhten Komplexität steigt natürlich auch die Fehleranfälligkeit und Reparaturen können sehr aufwändig und teuer werden. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass nicht selten Motoren schon nach 50000km Probleme machen und viele nicht mal 150000km durchhalten.

Wenn ich mir heutzutage also ein halbwegs aktuelles Auto kaufe, gibt es da überhaupt noch Motoren, die empfehlenswert sind?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@augenauf schrieb am 23. März 2019 um 15:33:44 Uhr:

....................

Bei der erhöhten Komplexität steigt natürlich auch die Fehleranfälligkeit und Reparaturen können sehr aufwändig und teuer werden. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass nicht selten Motoren schon nach 50000km Probleme machen und viele nicht mal 150000km durchhalten.

Wenn ich mir heutzutage also ein halbwegs aktuelles Auto kaufe, gibt es da überhaupt noch Motoren, die empfehlenswert sind?

Meine Erfahrung nach über 35 Jahren Autofahren mit weit mehr als 1 Million absolvierten Kilometern ist ein ganz anderer Eindruck:

- VW Käfer erlitt 1975 Motortod bei 125 tsd km

- Fiat 127 hatte 1976 kapitalen Kolbenfresser bei 95 tsd km

- Audi 50 GL hatte 1979 ab 70 tsd km 3x verschlissene Zylinderkopfdichtung und soff 1 l Öl auf 1000 km

- Passat GL verbrannte mit 110 tsd km auch 1 l Öl und litt unter Kompressionsverlust, daher Verkauf 1981

- Mazda RX7 hatte bei 90 tsd km Ölkühler durchgeschmort und Auspuffanlage gerisen; also 1984 verkauft

- Talbot Samba in 1983 neu gekauft, bekam mit 70 tsd Austauschmotor u. war 1991 durchgerostet

- Ford Sierra war 8 Jahren nach EZ an tragenden Teilen durchgerostet u. Lenkung defekt; 1992 Schrott

- Audi 100 CC hielt ohne Motorrevision 160 tsd km, dann aber 1995 wegen Getriebeschaden verkauft

- Volvo 850 20V lief problemlos 120 tsd km; dann durch Unfall 1998 geschrottet

- Volvo V70 2.5T absolvierte ohne jeden größeren Reparaturaufwand 170 tsd km; 2004 verkauft

- Volvo V70 T5 lief bei mir problemlos 190 tsd km u. fährt heute noch mit ca. 230 tsd in Nachbarschaft

- BMW 330d XD mit EZ 7/2014 hat 70 tsd km runter und war 2x zum Service, sonst war nichts

Der Audi A3 1.4 TFSI meines Schwagers wurde kürzlich nach 9 Jahren mit 140 tsd km verkauft; es gab bis dahin keine größeren Reparaturen

Mein Sohn fuhr bis zur Auswanderung 5 Jahre einen MINI Cooper mit Direkteinspritzung, der dann mit 140 tsd km verkauft wurde. Der hatte auch nichts außer normalem Verschleiß.

Bis vor 10 Jahren mussten die meisten Fahrzeuge 1x jährlich zur Inspektion mit Ölwechsel. Heute reicht oft ein Ölwechsel alle 30 tsd KM/2Jahre und eine große Inspektion ist z.B. bei meinem 3er BMW erst nach 3 Jahren fällig.

Daher vertrete ich die Meinung, die Fehlerfreiheit und die Haltbarkeit der Motoren und Nebenagregate von PKW ist markenübergreifend generell über die letzten 10 -15 Jahre immer zuverlässiger und besser geworden, wobei das natürlich nur gilt, wenn die Werksvorgaben zur Wartung eingehalten werden und es - wie auch früher schon - immer Ausreißer ("Montags"-Modelle) geben kann .

Nur all zu oft gilt heute leider "Geiz ist geil" und es wird an der Wartung gespart und statt z.B den Zahnriemen für 500-600 € gemäß Vorgabe nach 160 tsd km wechseln zu lassen, macht man lieber einen auf dicke Hose und wundert sich beim Riss des Riemens über einen Motorschaden.

.... aber manche meinen ja auch, dass selbst die Zukunft früher besser war:D.

Bei mir stand vor ein paar Monaten auch mal wieder ein PKW-Kauf an. Als empfehlenswert habe ich mir nach Rücksprache mit meinem langjährigen Spezl, der auch meine Young-/OldDaimler wartet und als Kfz-Ingenieur sowie Wekstattleiter einiges von neuen Fahrzeugen versteht, einen Audi A1 mit dem 1.4 TFSI-Motor (125 PS) zugelegt. Dieser 4-Zylindermotor wird ohne große Veränderungen schon 6 Jahre vom VAG Konzern in diversen Modellen verbaut und gilt, trotz Direkteinspritzung u. sanfter Turboaufladung, nicht nur als sparsam, sondern auch langlebig. Laufleistungen ohne Mortorrevision von > 200 tsd km sollen bei ihm keine Seltenheit sein.

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Zitat:

@Diabolomk schrieb am 17. Mai 2019 um 19:00:13 Uhr:

Naja, Übersetzung wieder nicht vergessen. Auch das Gesamtpaket betrachten.

Das Thema hatten wir ja schon, man tauscht etwas weniger Drehmoment (20% weniger) gegen etwas mehr Drehzahl (25% mehr) bei vergleichbaren Fahrleistungen (gleiche Radzugkraft) und vergleichbarem Verbrauch (gleiche relative Last).

Im Gegenzug hat man dann einen Motor, den man über das gesamte Drehzahlband gut nutzen kann, ohne es zu müssen.

Beim G-120 fällt dann noch zusätzlich zur geänderten Motorcharakteristik die kürzere Übersetzung weg, sprich der Motor ist explizit auf Drehzahlmuffel ausgelegt, denen es nicht um die Nennleistung geht.

 

Für den Alltag fällt die Differenz dann vor allem derart gering aus, dass es für die meisten Anwender keinen nennenswerten Unterschied macht.

Die Aussage, dass der Sauger in dem Vergleich immer im Begrenzer betrieben werden muss, wie sie immer wieder gerne geäußert wird, lässt sich in der Realität auf jeden Fall nicht halten und nur darum geht es hier ja am Ende.

 

Ich für meinen Teil bevorzuge den Skyactive immer gegenüber einem TSI oder anderen Turbomotoren, eben weil mir die Charakteristik von Turbomotoren überhaupt nicht zusagt.

Mehr noch, mir ist es sogar egal, ob bei Konzept X am Ende etwas mehr oder weniger am Rad ankommt, für mich ist wichtig, dass dies gleichmäßig und spontan umgesetzt wird, nicht zuletzt deshalb, weil man im normalen Straßenverkehr sowieso nicht permanent die volle Radzugkraft braucht und verwenden kann und die entsprechenden Differenzen damit auch keine Relevanz haben.

Aus dem Grund fallen viele Fahrzeuge für mich dann auch aus der engeren Wahl, da die Antriebscharakteristik ein zentraler Punkt ist. Das geht sogar so weit, dass ich einen Sauger dem gleichen Motor mit Abgasaufladung vorziehe, sprich bewusst auf Mehrleistung zu Gunsten der Leistungsentfaltung verzichte.

 

Aber das sind halt persönliche Punkte.

Was mich stört, ist diese andauernde Behauptung, dass man Sauger "hoch" drehen "muss". Es werden zwar keine konkreten Zahlen genannt, jedoch wird halt immer wieder so getan, als müssten es mindestens 4000 U/ min sein, besser noch 6000 U/ min.

In der Realität bewege ich meine Sauger kaum über 2500 U/ min. Maximal beim Überholen wird eventuell mal höher gedreht, wobei auch das eher selten passiert. Wenn es mich mal überkommt, dürfen es beim Beschleunigen aus dem Ort von 50 auf 100 km/ h auch mal 4000 U/ min werden, höhere Drehzahlen kommen jedoch nur noch bei der Motorbremse zur Anwendung.

 

 

 

Zitat:

@DSG-Oje schrieb am 17. Mai 2019 um 19:24:16 Uhr:

Ich bin zig Jahre mit roten Drehzahlen alt geworden. Nun will ich es einfach nicht mehr, weil es mich nicht mehr überzeugt hat im direkten Alltagsvergleich.

Ich frage mich zunehmend, was du im Alltag mit deinen Fahrzeugen machst.

Solche Argumente kommen einem da frei erfunden vor.

Einen Benziner kann man durchaus mal bis 4000 U/ min drehen, man muss es aber gar nicht, es sei denn du bist mit einem 60 PS-Antrieb in einem 1,5t SUV unterwegs, da könnte ich es mir vielleicht noch vorstellen.

Schau dir doch einfach mal die notwendige Drehzahldifferenz für die gleiche Leistung an und dann überleg dir zusätzlich, ob es exakt die Leistung X im Alltag sein muss und ob dies an der leicht höheren Drehzahl tatsächlich scheitert.

Wie gesagt, bei vergleichbarer Nennleistung liegt die Differenz bis ca. 4000 U/ min bei ~25%.

Wenn man sich aktuelle Verdichter anschaut, sehe ich im Schnitt 200ms bis ca.70.000u/min erreicht sind. Dazu kommen neben neuen leichten Bauformen rein elektrische Verdichter. Künftig auch in der Kleinwagen- und Kompaktklasse. Sprich: Die Kraftentfaltung empfinde ich bereits jetzt als recht linear. Da kommt kein "Punsh". Das Ansprechverhalten ist überraschend gut, aber es gibt vereinzelt auch Fahrzeuge, die kränkeln.

Nicht vergessen sollte man, dass Datenblätter mit unter in der Praxis nicht mehr auftauchen.

Wo steht, was "die meisten Menschen" wollen? Hier in Deutschland kann die Aussage nicht stimmen, denn hier bestimmt die Politik einzig und allein, was wir bekommen. Beispiel: Der G165. Gibt es nicht als Automatik. Nur die Krüppelversion und sorry, auch meine zwei Kollegen sagen dazu: "Stadt ist ok, aber über Land sehe ich nur deine Rückleuchten". Überholvorgänge spart man sich eher als das man sie macht. So die Praxis von denen, die ich kenne. Abseits jeder Wertung.

Erst mit dem neuen Mazda Hybrid konnte der Hersteller die gewohnte Trägheit ausmerzen. Genau das, was auch in der Fachpresse angemerkt wurde. Genau lesen, steht drin. Ich habe es genau so empfunden.

https://www.autozeitung.de/mazda-3-vw-golf-test-196429.html

Jetzt wird schon versucht, die Erfahrungen anderer zu diffarmieren nur weil man keine anderen Eindrücke akzeptieren will.

Um einzuschätzen, ob mich ein Konzept beeindruckt, lese ich keine Datenblätter sondern FAHRE mit einem KFZ. Und nö- der zugeschnürte G120 hat mich nicht begeistert. Lediglich die Automatik ist ein Genuss. Seidenweich, aber ansonsten wirkt das Schiff träge und eher für ältere Herrn konzipiert. Das darf ich so empfinden und ich darf auch frei entscheiden. Liest man die Tests zu dem Gefährt, springt kein Redakteur vor Freude in die Luft. Zufall? Fake? Lügenpresse? Vermutlich wird es alles sein.

Viele, sehr viele Menschen fahren im Alltag einen Diesel trotz einer geringen Jahreslaufleistung. Sie wissen, dass ein Benziner rechnerrisch ökonomischer wäre. Dennoch entscheidet man sich oft für den Diesel.

Frage: Warum machen sie das? Die Antwort kennst du.

am 18. Mai 2019 um 6:48

Du kannst gerne den G120 nicht toll finden, das steht dir frei. Im gleichen Atemzug aber behaupten das der 1.0EB 125PS so viel besser ist, der über weite Bereich weniger Drehmoment bietet, macht dich allerdings unglaubwürdig. Kraft ab ~1500U/min, Nennleistung bei ~4000U/min, danach konstante Leistung bis in den Begrenzer.

Grüße,

Zeph

Er meint den subjektiven eindruck, und ja, da kann ich ihm sogar zustimmen, so ein turbobenziner zieht ganz unterhaltsam, bedingt durch den plötzlichen drehmomentanstieg...letztendlich bleibt es eine geschmacksfrage, ob man eher auf ansprechverhalten steht, oder auf eine möglichst steile drehmomentkurve....seien wir froh, daß man aktuell beides noch neu kaufen kann....btw. ich würde "DSG oje" gerne mal in einem mustang 5.0 sehen (achtung, lahmer sauger mit drehmomentmaximum bei untragbaren 4600 u/min. :D

Zitat:

@DSG-Oje schrieb am 18. Mai 2019 um 08:23:43 Uhr:

Beispiel: Der G165. Gibt es nicht als Automatik.

Klär deine Faktenbasis, es gibt ihn als Automat, halt nur nicht im Mazda 3, weil die Automatik in Relation zum Handschalter länger übersetzt ist und deshalb auf der Straße zwischen G-120 und G-165 kein Unterschied bestünde, e sei denn man, dreht permanent über 4000 U/ min.

Zitat:

Nur die Krüppelversion und sorry, auch meine zwei Kollegen sagen dazu: "Stadt ist ok, aber über Land sehe ich nur deine Rückleuchten". Überholvorgänge spart man sich eher als das man sie macht. So die Praxis von denen, die ich kenne.

Diese "Krüppelversion" ist exakt der gleiche Motor, sprich im Fahrverhalten wirst du beim G-165 und dem G-120 mit Automatik keinen Unterschied sehen, so lange du nicht über 4000 U/ min gehst, weshalb es die Automatik auch nicht im 3er für den G-165 gibt.

Lustigerweise ist hoch drehen für dich tabu aber wenn du dann eine Option angeboten bekommst, die dir genau das durch die Abstimmung erspart, ist es dir auch wieder nicht recht.

Was genau erhoffst du dir von einem G-165 mit der Automatik, insbesondere wenn du nicht gewillt bist, die Mehrleistung auch zu nutzen? Da ist die gedrosselte Variante genau die passende für dich.

Hast du dir zudem mal die Mühe gemacht, die Mitbewerber zu betrachten? Ein schönes Beispiel ist dabei z.B. der 92 kW 1.0 EB, welcher erst ab ~5900 U/ min mehr Leistung erreicht als der Skyactive 2.0 und doch soll sich der EB deutlich besser fahren?

Um es mal deutlicher darzustellen:

1.0 EB 170 Nm bei 1400–4500 U/ min

2.0 Skyactive 170 Nm von 1400 - 4800 U/ min

Wie wäre es übrigens, wenn deine "zwei Kollegen" mal einen Führerschein machen, bevor sie solchen Unsinn absondern? Wer nicht am Straßenverkehr teilnimmt, kann sowas nämlich eher schlecht beurteilen.

Zitat:

Abseits jeder Wertung.

Ernst kannst du das offensichtlich nicht meinen. Abseits deines Stammtischgeplärres findet man doch quasi keinen Inhalt.

am 18. Mai 2019 um 11:35

wird hier nur über überdachte zündkerzen diskutiert ?

Wenn man den Thementitel berücksichtigt, dürfte wohl alles als Diskussionsgrundlage taugen, was Fahrzeuge antreibt.

FWebe: Deine schier unendlich "sympathische Haltung" gegenüber den Erfahrungen anderer Forenuser, ist ja nun nichts neues hier im Forum. Alte Gewohnheiten legt man eben nie ab ;)

Ursprung meiner Aussage waren immer noch der schlappe Civic mit dem 1.8er und der ehemalige MZR von Mazda. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Die Koffer sind lahm, wenn auch fahrbar und ja sicher: irgendwann liegen bei X/Y Drehzahlen die 140PS an. Jeder Artikel der Fachpresse attestiert die gleiche Erfahrung und sorry, denen kann ich mich nahtlos anschließen. Das hat auch der G120 im aktuellen Mazda nicht verändert. Er fährt sich einfach wie für einen älteren Herrn konzipiert, und, er zeigt sich GERN auch durstig in der Praxis. Auch das reflektieren Erfahrungen anderer und die Presse hat nichts anderes dazu geschrieben.

https://www.autoplenum.de/.../skyactiv-g-120-120-ps

Diskutieren möchtest du nicht. Du willst auf deinen Datenblättern bestehen und völlig festgefahren deine Meinung über die anderer stellen. Wie auch in anderen Threads zu sehen ist ;) Gezielten Fragen weichst du konsequent aus.

Die kleinen Downsizer, die ich gefahren bin, fahren sich einfach deutlich durchzugstärker und entspannter in -meinem Alltag- als es meine ehemaligen Astra, Seat, Renault, Honda oder der Mazda von den Kollegen konnte. Durchaus relevant kann sein, dass die Automatik mehr Leistung schluckt als man glaubt. Weiß ich nicht, interessiert mich nicht und konnte ich nicht vergleichen. Der 3er konnte einfach nicht begeistern. Der Ecoboost aber schon. Der 1.5er, wie auch der 1.0er. Besser machen es die neuen TSI Reihen. Gut möglich, dass ich das zu pragmatisch sehe, aber es ist halt so und ich bin nicht der einzige mit dieser Erfahrung. Apropos Stammtisch: Ich trinke nicht. ;)

Was erhoffst du dir von deinen Wiki Aufzählungen, die man schon weiß und seit 2013 kennt? Vermutlich wird dafür niemand Kekse backen. Verkauf ruhig deine Mazda Ideologien als die Wiedergeburt des Nonplusultra. Ich darf meine eigenen Erfahrungen machen und auf denen bestehen. Und ich wette: Du hast noch keinen einzigen Kilometer mit dem 3er G120 als Automatik zurückgelegt. Aber schreib einfach, du hast alles bewegt, was 4 Räder hat und nur dein Intellekt kann erfassen, was richtig ist.

am 19. Mai 2019 um 5:17

Dieser Test ist anderer Meinung...

Also das mit dem Durchzug bestätigt der Test...

Zitat:

@DSG-Oje schrieb am 19. Mai 2019 um 00:36:07 Uhr:

Diskutieren möchtest du nicht. Du willst auf deinen Datenblättern bestehen und völlig festgefahren deine Meinung über die anderer stellen.

Falsch, ich möchte vor allem nicht über Meinungen diskutieren, jedoch findet genau das bier immer wieder statt. Du hast doch das beste Beispiel geliefert, wie du auf deiner Erfahrung basierend dir eine Meinung gebildet hast und nicht dazu in der Lage bist, diese objektiv und kritisch zu hinterfragen.

Mich interessiert nicht, was du für Erfahrungen gemacht hast, mich stört vielmehr, dass du deine subjektive Meinung zur Allgemeingültigkeit erhebst.

Im Gegensatz dazu sind Datenblätter nun mal deutlich objektiver und beschreiben vor allem auch den betrachteten Punkt deutlich besser.

 

Zitat:

Wie auch in anderen Threads zu sehen ist ?? Gezielten Fragen weichst du konsequent aus.

Wie wäre es mit Belegen statt andauernden Behauptungen?

Genau diese Art der Diskussion zeigt doch das eigentliche Problem auf.

Ich nenne dir die ganze Zeit Fakten und du kommst mit deiner Meinung daher, Belege lieferst du keine.

 

 

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 19. Mai 2019 um 07:35:31 Uhr:

Also das mit dem Durchzug bestätigt der Test...

Davon sehe ich ehrlich gesagt nichts.

Beim Mazda muss man die Zeiten des 5. Gangs mit denen des 6. der anderen Fahrzeuge vergleichen, wenn man zumindest von vergleichbaren Startdrehzahlen ausgehen möchte, es sei denn, man möchte die Übersetzung in dem Vergleich ignorieren. Der Unterschied beginnt schon damit, dass der 6. Gang deutlich länger übersetzt ist, als bei den Testpartnern, der 5. hingegen relativ gleich zieht. Die Zeiten zeigen das auch.

Den gleichen Spaß gab es schonmal mit anderen Fahrzeugen und jedes mal wird die Übersetzung ignoriert, als gäbe eine Vorschrift, wann welcher Gang genutzt werden darf/ muss und dass dabei jeder Gang auch noch ein Fahrgang sein muss. In der Realität beschleunigt man mit dem Mazda z.B. im 5. Gang, statt ihn zu überspringen, wie du es in deinem Golf machst, und fährt dann im 6. konstant weiter.

 

Dass der Vergleich nach fester Gangwahl völlig bescheuert ist, hat man sogar beim NEFZ gemerkt und dort ab 2012 die Schaltempfehlung für Handschalter zugelassen.

 

Man sieht natürlich auch mal wieder das Problem des Testaufbaus. Man hätte sich z.B. die Mühe machen können, die Startdrehzahlen in den jeweiligen Gängen anzugeben, dann wäre der Vergleich auch deutlicher, hat man aber nicht.

So muss der aufmerksame Leser entweder selber recherchieren (und fragt sich dann vielleicht auch nicht mehr, wieso der Mazda leiser ist) oder kennt die Unterschiede eventuell sogar schon.

Nun scheint es nicht so viele aufmerksame Leser zu geben ...

 

Man kann sich natürlich auch hinstellen und sagen, dass die Turbomotoren mit höherer Drehzahl, sprich kürzerer Übersetzung, besser beschleunigen.

Behauptet wird hingegen immer das Gegenteil, dass die Sauger die höhere Drehzahl brauchen und wenn man mal Messwerte dazu hat, dann liest man sie noch nicht mal richtig.

Fahre ich auf der Autobahn im 6. Gang, zählt für mich dieser.

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 19. Mai 2019 um 10:25:05 Uhr:

Fahre ich auf der Autobahn im 6. Gang, zählt für mich dieser.

Persönliche Befindlichkeit halt, zumal du bei deinem Golf doch selbst gesagt hast, dass du gerne einen längeren 6. Gang hättest, sprich dir die Beschleunigung nicht wichtig zu sein scheint.

 

Nur taugt diese persönliche Befindlichkeit nicht beim Vergleich der Beschleunigung, insbesondere wenn man den Motor bewerten möchte.

Hier wurde es so dargestellt, dass man den Sauger hoch (noch nicht mal nur "höher") drehen müsse, damit er genau so gut beschleunigt. Nun hat man netterweise Messwerte, welche den Vergleich bei relativ gleicher Drehzahl zulassen und dann taugt dieser auch wieder nicht, weil man wieder mit vorgeschobenen Problemen um die Ecke kommt.

 

Zu dem ganzen Spaß sollte man sich dann auch fragen, wieso eine Beschleunigung unbedingt in Gang X stattfinden muss und nicht bei Drehzahl Y. Ist die die Nummer des Gangs wichtiger als der Arbeitsbereich des Motors und die tatsächliche Übersetzung?

Ich beschleunige z.B. i.d.R. im Bereich 1500-2500 und da ist es mir egal, ob der eingelegte Gang der 3. oder 6. ist, Hauptsache die Drehzahl passt.

 

Die Beschleunigung nach Gangnummer und nicht nach dem Arbeitsbereich zu bewerten, ist unseriös, es sei denn alle Fahrzeuge wären gleich übersetzt.

Unglaubwürdig macht man sich damit vorallem dann, wenn man es dem Motor anlastet, weil gerade dieser Vergleich gleiche Drehzahlen voraussetzt.

 

Lustige Geschichte dazu:

Obwohl der Focus mit 1.0 EB etwas kürzer übersetzt ist als der Mazda 3 mit G-120, legt ein und derselbe Tester (Jan Gleitsmann, ausfahrt.tv) das gleiche Schaltverhalten an den Tag, sprich er schaltet bei 100 km/ h tendenziell eher in den 5. oder sogar den 4. Gang, statt im 6. Gang zu beschleunigen.

am 19. Mai 2019 um 10:33

wie sagte günter irmscher vor vielen jahren so schön : hubraum ist durch nichts zu ersetzen, es sei denn durch noch mehr.

Zitat:

@biltema schrieb am 19. Mai 2019 um 12:33:25 Uhr:

wie sagte günter irmscher vor vielen jahren so schön : hubraum ist durch nichts zu ersetzen, es sei denn durch noch mehr.

Naja, pauschal richtig ist die Aussage nicht. Man sollte sich halt nicht allzu viel auf das jeweilige Konzept einbilden, die Unterschiede sind in der Realität nämlich geringer, als die meisten denken.

Mein Problem dabei ist, dass sich einige Leute zu viel einbilden, und dies dann als Fakt darstellen. Während auf der einen Seite behauptet wird, Sauger seien "müde, lahm, laut und durstig", versuche ich klar zu machen, dass objektiv zwischen Turbomotor und Sauger nur geringe Unterschiede bestehen und dass diese Behauptung überwiegend dem subjektiven Eindruck und der eigenen Bedienung geschuldet ist.

 

Das Thema mit der Beschleunigung in Gang x ist hierbei z.B. entsprechend interessant, weil auf Basis dieser Zeitangabe Aussagen zum Motor gemacht werden, welche sich objektiv gar nicht halten lassen (allein deshalb schon, weil man komplett verschiedene Fahrzeuge hinsichtlich Masse und Fahrwiderstände betrachtet). In dem Test beschleunigt das leistungsfähigere Fahrzeug (bezogen auf die gleiche Drehzahl) langsamer, da muss ich gar nicht lange überlegen, um die Ursache dafür zu finden.

Dass der Testaufbau zudem nicht bekannt ist (wird z.B. aus konstant 80 km/ h beschleunigt oder fängt man bei 50 km/ h an zu beschleunigen und misst erst ab 80 km/ h?), macht die Bewertung des Ergebnisses nahezu unmöglich.

 

Wer Motoren bewerten möchte, muss sie dafür auf dem Prüfstand vergleichen, da das ganze drumherum das Ergebnis verfälscht.

 

Anhang:

Bei dem zuletzt angehängten Test gibt es übrigens noch andere Punkte, welche fragwürdig sind, wie z.B. die Angabe des Schalldrucks bei 50 km/ h im 3. Gang. Keins der Fahrzeuge ist so lang übersetzt, dass der 3. Gang bei 50 km/ h irgendwie zum Tempo halten interessant wäre. Beim Ford und dem Peugeot wäre es der 6. Gang und beim Mazda der 5. (mit denen man dann jeweils auch auf das gewünschte Zieltempo beschleunigen kann), jedoch findet man dazu wiederum keine Angaben.

 

Was die Beurteilung des Durchzugs, sprich der Beschleunigung anbelangt, sieht man die Werte ja bei den Beschleunigungen aus dem Stand und kann sich darauf basierend ein Bild machen. Dass man das durch die entsprechende Übersetzung auch komplett verschieben kann, sollte nicht verwunderlich sein.

Lässt man den Ford im 5. und den Peugeot im 6. beschleunigen, entsteht auch dort ein deutlicher Unterschied.

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