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Welche Batterien haben noch Zellenstopfen?

Themenstarteram 1. September 2013 um 11:19

Hallo,

heute gibt es fast nur noch "absolut wartungsfreie" PKW-Batterien zu kaufen. Deren Wasserverbrauch ist zwar minimal gegenüber den Modellen vor z.B. 40 Jahren, aber trotzdem immer noch vorhanden und steigt mit der Ladespannung (Gasung!) und der Umgebungstemperatur an. Wer trotzdem nie den Säurestand kontrolliert (und bei Bedarf Wasser nachfüllt), wird seine Batterie im Zweifel eher austauschen müssen als jemand, der sie noch in klassischer Weise wartet.

Das geht aber nur, wenn die Batterien Zellenstopfen hat, die sich zerstörungsfrei öffnen lassen. Gängige Konstruktionen sind getrennte Schraubstopfen für jede Zelle, sowie Deckelbrücken mit eingeclipsten gewindelosen Stopfen, Bilder sind im Anhang zu sehen.

Neben dem Nachfüllen von destilliertem(!) Wasser erlauben wartbare Zellenstopfen auch das Ausgleichen unterschiedlicher Säurestände in den Zellen, die durch hastiges Einfüllen der Säure ohne anschließende Kontrollen entstehen und die Lebensdauer der Batterie ebenfalls eher verkürzen statt verlängern.

Daher wäre es als Kaufhilfe nützlich, wenn möglichst viele User ihre Batterien prüfen und hier posten, ob sie wartbare Zellenstopfen haben.

Wer die Deckelaufkleber vor Ablauf der Garantie nicht abziehen will, kann trotzdem meist mit den Fingerkuppen durch die Etiketten tasten, ob sich darunter Schraubstopfen mit dem typischen Kreuzprofil befinden.

Fühlt man zwar die kreisförmigen Nuten um die Stopfen, aber keine Profile zum Ansetzen eines Werkzeuges, dann sind die Stopfen wahrscheinlich eingerastet oder verschweißt, also nur zerstörend zu öffnen.

Bei Deckelbrücken kann man von oben überhaupt keine Stopfen tasten, sondern nur die querverlaufenden Rillen zwischen Deckelbrücken und dem eigentlichen Deckel. An den Seiten der Deckelbrücken müssen Spalte verlaufen, in die sich Hebelwerkzeuge (z.B. Schlitzschraubenzieher) einschieben lassen.

Ich mache mal den Anfang mit den Batterien aus unseren Autos, die vermutlich noch zu kaufen sind.

Gute Typen für Batteriespezis

Cartechnic UltraPower UP45: Deckelbrücke

Intact Racepower RP50+: Schraubstopfen

OEM-Varta aus 2004 im Polo TDI: Schraubstopfen

Schlechte Typen für Batteriespezis

Panther P+75: verschweißte Zellenstopfen

Budget-stopfen
Up45-geschlossen
Up45-offen
Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Corsadiesel

Ach ja, die Ladedichte wird mit einem Säureheber (3,95) gemessen.

Du hast eine Dichte von 3.95 bei einer Starterbatterie gemessen? Oder, habe ich da was verpeilt? :eek:

----

Zum Thema Batterie befüllen habe ich Auszüge aus einem anderen Thread:

Zitat:

Es hat seinen Grund, warum die "Stöpsel" überklebt sind! Die wartungsfreien Batterien sind versiegelt und sollen nicht geöffnet werden, da sie sonst schneller im Arsch sind...

Die Batterie ist nicht deswegen versiegelt, damit sie schneller kaputt ist, weil das Wasser "verbraucht" wird, sondern, weil sonst der Kreislauf innerhalb der Batterie nicht mehr funktioniert und das Wasser was bei der Gasung entsteht, nicht mehr resorbiert wird. Die Batterie wird nach der Öffnung immer mehr und immer schneller ihr Wasser verbrauchen! Die Zellen wurden zuvor mit einem Gas befüllt. Das Gas ist futsch, wenn man an der Zelle rumpfuscht! (Nur ein Laie öffnet eine versiegelte Zelle!)

--- ---

Zitat:

Original geschrieben von Johnes

Zitat:

Oft sind die Batteriestöpsel bei wartungsarmen durch Aufkleber verdeckt,

komplett verschlossene Batterien dürfen nicht gewaltsam geöffnet werden

Ich würde eher schreiben, nur Batterien mit frei zugänglichen aufschraubbaren Stöpseln sollten geöffnet werden. Es gibt wartungsarme Batterien, die man öffnen und kontrollieren bzw. füllen kann. Dann gibt es welche, bei denen sollte man es nicht machen und weitere Varianten, bei denen es sogar gefährlich ist, Wasser zu füllen! (Explosionsgefahr!)

Gerade die letzte Variante ist in der Regel die Art, die versiegelt ist und deren Füllöffnungen fest verschlossen und überklebt werden! Diese Batterien dürfen nicht geöffnet werden. Sie haben kein normales Tauscherwasser drin und wurden mit einer Gasphase versehen. Öffnet man die Batterie und füllt normales Tauscherwasser, entweicht das Gas und das Elektrolyt wird verunreinigt. Die hohe Ladespannung der Batterie sorgt dann für den Exitus oder schlimmeres!

Inzwischen gibt es fast nen Dutzend unterschiedliche Legierungen und Elektrolyte. Eine Pauschalisierung ist nicht mehr möglich!

Möchte man seine Batterie kontrollieren oder "warten", sollte man schon beim Kauf darauf achten, dass das schon vorgesehen ist. (Zudem darauf achten, dass das Ladesystem im Auto auch mit der Batterie harmonisiert!)

MfG

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das kommt immer auch auf das fahrprofil an.

die kurzstreckenfahrer werden öfters probleme mit der batterie haben als die mit längeren strecken.

wenn dann noch alles mögliche in der kiste verbaut und genutzt wird (sitzheizung, beheizbare frontscheibe.....), dann wird es eng.

Wer will, kann sich auch heute noch offene Batterie-Gläser in den Kofferraum stellen, und da regelmäßig gießen!

Moderne Batterien verhalten sich da eher, wie moderne Akkus in Foto-Apparaten etc. Da wird nichts nachgekippt etc., solange die so betrieben wurden, wie vorgesehen!

Säure wurde sowieso niemals nachgekippt!!!!

Wenn, dann nur "verdunstetes" Wasser!

Moderne Batterien sind weitgehend wartungsfrei! Um deren Inhalt muss man (und kann man man) sich nicht kümmern. Das sind geschlossene Systeme! Jeder Eingriff verändert da die chemischen Eigenschaften der Batterie...

so long...

es wird ja wohl kaum keiner hingehen und mit der bohrmaschine löcher in der batterie bohren....

Unsere grossen Batterien haben alle noch Stoepsel aber auch da kann man jetzt Wartungsfrei kriegen.

Bei PKW sowieso, wer soll denn angeblich den Wasserstand pruefen wenn man die Fahrer nichtmal dazu kriegt Oel/Wasser/Luft zu pruefen???

 

 

Gruss, Pete

fürs öl gibts doch die rote öldruckkontrolle.

wenn die leuchtet bleiben noch locker 100km zum nachfüllen;)

und wenn der Ölmeßstab nicht mehr bis zum Öl runterreicht,

nimmt man ganz einfach eine Ölmeßstabsverlängerung! ;)

Zitat:

Original geschrieben von John-Doe1111

fürs öl gibts doch die rote öldruckkontrolle.

wenn die leuchtet bleiben noch locker 100km zum nachfüllen;)

Da musst aber schnell Rollen das du noch 100km ohne Öldruck schaffst :D

Zitat:

Original geschrieben von Smir

Zitat:

Original geschrieben von John-Doe1111

fürs öl gibts doch die rote öldruckkontrolle.

wenn die leuchtet bleiben noch locker 100km zum nachfüllen;)

Da musst aber schnell Rollen das du noch 100km ohne Öldruck schaffst :D

mit einem firmenwagen geht das problemlos.

lästige motorgeräusche werden in der zwischenzeit durch lauterstellen des radios übertönt:D

Zitat:

Original geschrieben von John-Doe1111

Zitat:

Original geschrieben von Smir

 

Da musst aber schnell Rollen das du noch 100km ohne Öldruck schaffst :D

mit einem firmenwagen geht das problemlos.

lästige motorgeräusche werden in der zwischenzeit durch lauterstellen des radios übertönt:D

und das überschüssige Material das diese Geräusche verursacht wird ja sowieso abgespant :) irgendwann ist dann ja Ruhe...

Zitat:

Original geschrieben von ulf TDI

Von spezial-gasgefüllten Batterien habe ich bisher noch nichts gehört oder gelesen . . . hat mal jemand einen Link mit ein paar technischen Fakten?

Bevor hier dicht gemacht wird. Kann mal einer einen Link raussuchen?

Zitat:

Original geschrieben von Georg266

Zitat:

Original geschrieben von ulf TDI

Von spezial-gasgefüllten Batterien habe ich bisher noch nichts gehört oder gelesen . . . hat mal jemand einen Link mit ein paar technischen Fakten?

Bevor hier dicht gemacht wird. Kann mal einer einen Link raussuchen?

Ich habe Dies hier gefunden Da muss man sich durchkaempfen.

Ich denke mal das es sich bei der "Gasfuellung" um einen Irrtum handelt. In den Zellen ist immer Gas und das Ventilationsystem der Wartungfreien Akkus erlaubt einen leichten Ueberdruck, die Gase werden wieder absorbiert. Oeffnet man die Batterie waeren diese paar Miligramm Gas halt weg.

 

 

Gruss, Pete

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