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Was zeichnet ein Muscle Car aus?
Hallo liebe Community, ich interessiere mich sehr für Autos und alles was damit zu tuhen hat und habe mir vor kurzem eine Frage gestellt die mir keiner so richtig beantworten kann ... :D
Und zwar, wie jeder weiß, hat jede Fahrzeugkategorie sein spezielles Non-Plus-Ultra-Gebiet, dass es einzigartig macht. Z.b.: Sportwagen - Sportliche Fahreigenschaften, Supersportwagen - Extreme Fahreigenschaften, Limousinen - Allrounder Fähigkeit, Kombi - Viel Platz für alles und jeden usw. ... So jetzt: Gibt es eigentlich irgendeine Eigenschaft, die Muscle Cars einzigartig macht und mit der sich andere Fahrzeugkategorien nicht messen können? Kurz gesagt: Was zeichnet ein Muscle Car aus?
Ich denke hier im US Car Forum kommen hoffentlich endlich mal gescheite Antworten und nicht ständig: Schlechte Verarbeitung, Viel Hubraum - kein PS weil die Amis scheiße sind, Spaltmaße wie vom Mauerer, Verbrauch von 50l auf 100km, Rosten sofort weg, Fahrwerk ist wie ein Schiff auf Wasser usw. ..... xD
Danke schonmal im Vorraus. :)
Beste Antwort im Thema
Schlechte Verarbeitung, Viel Hubraum - kein PS weil die Amis scheiße sind, Spaltmaße wie vom Mauerer, Verbrauch von 50l auf 100km, Rosten sofort weg, Fahrwerk ist wie ein Schiff auf Wasser usw.
Ich hoffe das genau das alle glauben, den dann bleiben die Idioten bei VW, BMW, Mercedes, Honda etc. und lassen die wunderschönen Ami's in Ruhe.
So bleibt uns die Misshandlung durch postpubertäre Heckscheibenaufkleber erspart.
Auf US-Car Treffen gäbe es nur mehr Selbstdarsteller auf Wörtherseeniveau.
P.S.: Du willst wissen was das besondere ist? Fahr einen, dann weißt du's.
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101 Antworten
Zitat:
@spechti schrieb am 10. Januar 2016 um 09:27:48 Uhr:
In den meisten Fällen war eher die Bremsanlage den Leistungen nicht gewachsen. Das gleiche gilt für die damals verfügbaren Diagonalbereifungen.
Die angeblich so schlechten Fahrwerke sind eher aus dem Reich der Legende. Es war - gerade bei den sog. Musclecars - möglich, Sportfarwerke mit verstärkten Dämpfern und Federn und speziellen Achsen direkt aus dem Katalog zu bestellen.
Wobei man sagen muß, das ist immer relativ. Meine 70er Schüssel bremst definitv ganz gut (Scheiben vorne ab Werk). Daß das Ding bei hartem Bremsen schaukelt wie in schwerer See, ändert dennoch nichts an objektiv recht gutem Bremsverhalten.
Und eigentlich kann ich mich glücklich schätzen, denn ich habe hinten schon keine Blattfedern mehr und für damalige Verhältnisse war das ein modernes, gutes Fahrwerk. Die Muscle Car Version war sogar extra noch verstärkt. Im direkten Vergleich zu z.B. einem originalen 69er Charger habe ich sogar ein richtig gutes Fahrwerk.
Aber ganz ehrlich - vollkommen original ist das Fahrwerk völliger Schrott und wenn da nicht das H-Kennzeichen wäre, würde ich mir sofort eine modernes Upgrade aus den USA bestellen.
Klar, von Kopfsteinpflaster oder Schlaglöchern merkt man nichts, aber für Kurven waren die damals einfach nicht gemacht. Rein fahrwerkstechnisch dreht z.B. ein kaum jüngerer 74er Golf Kreise darum, sobald es nicht geradaus geht. Aber sowas von.
Ich wundere mich z.B. regelmäßig, mit was für geringem Tempo ich typische Autobahnausfahrten mit dem Ami nehme und selbst dann ist das noch nicht schön, während man mit anderen Autos da mal eben entspannt mit locker doppeltem Tempo durchgeht.
Und mit Tempo 160 aufwärts (geradeaus) nähern sich die Angstzustände ehrlich gesagt blanker Panik.
So sehr ich die Kiste mag - und ich gestehe auch zu, daß die damaligen Fahrwerke für Cruiser schön bequem sind - aber in Verbindung mit Motorleistung ist das im Vergleich eine völlige Katastrophe.
Nicht zu vergessen, daß Muscle Cars auch u.a wieder recht schnell ausgestorben sind, weil sie ihre Insassen zu oft umgebracht haben. Ich hab den leisen Verdacht, daß die Fahrwerke (und Bremsen) da eine gewisse Rolle mitgespielt haben.
Zitat:
Aber ganz ehrlich - vollkommen original ist das Fahrwerk völliger Schrott und wenn da nicht das H-Kennzeichen wäre, würde ich mir sofort eine modernes Upgrade aus den USA bestellen.
Klar, von Kopfsteinpflaster oder Schlaglöchern merkt man nichts, aber für Kurven waren die damals einfach nicht gemacht. Rein fahrwerkstechnisch dreht z.B. ein kaum jüngerer 74er Golf Kreise darum, sobald es nicht geradaus geht. Aber sowas von.
Man sollte auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wie schwer war der Urgolf? Wie schwer dein Ami?
Bei Kommentaren wie dem von coffeebar frag' ich mich halt immer... was wird da als Maßstab herangezogen? Ein tatsächlich ~40 Jahre altes Fahrwerk?! Da DARF sich doch wirklich KEINER mehr wundern, dass eine Kiste mit 40 Jahre alten, ausgelutschten Gummis etc. auf gerader Strecke wankt wie ein Boot...
Eigentlich sollte es fast Standart sein, dass wenn man einen Oldtimer importiert - oder meinetwegen gebraucht kauft - erstmal ALLE Fahrwerksbuchsen etc. erneuert. Denn erst dann kann man sich m.M.n ein Urteil über ein Fahrverhalten von einem bestimmten Fahrwerk erlauben...
Und noch eigentlicher gehört der Austausch aller z.B. Karosseriegummis (body mount bushings) mit dazu. Ja - dafür muss die Karosserie an-/abgehoben werden. Ja, ist 'ne heiden/scheiss Arbeit. Deshalb kann man das ja mal vernachlässigen...
Ich glaube kaum, dass der restaurierte Mustang vom "Mustangrestaurator höchstpersönlich" (sorry, Name fällt mir grad' nicht ein) wankt wie ein Boot und dass er nur mit 30km/h 'ne Autobahnausfahrt nehmen kann...
Ich mag' zwar nicht unbedingt durchrestaurierte Kisten, aber beim Fahrwerk kann man gerne mal 'nen Rundumschlag machen...
Zitat:
Und noch eigentlicher gehört der Austausch aller z.B. Karosseriegummis (body mount bushings) mit dazu.
Das hat bei meinem Camaro einen extremen unterschied gemacht, und dabei hab ich noch nicht mal alle getauscht, sondern nur die 4 unterm Body.
Als er vor fast 10 Jahren mal bei ATU auf der Hebebühne mit vollem Tank hochgehoben wurde, hat er sich echt stark gewölbt - richtig en Katzenbuckel gemacht.
Das viel mir dann später auch immer mal wieder auf, wenn ich ihn vorne hochgebockt hab um zu arbeiten, den konntest locker 3cm vorne hoch heben bevor der rest des Wagens das mitbekommen hat.
Nun die Sachen mit nem Set von EnergySuspension ausgetauscht. Und baaam. Unterschied wie Tag und Nacht.
Fahrwerkstechnisch kann ich leider aktuell, ohne Hinterachse, NOCH nix sagen. Aber alleine ihn auf original Höhe zurück zu bringen und einfach nur Grundlagen zu erneuern hatte ein richtig gutes Gefühl bei den 2 kurzen Probefahrten gemacht.
Zitat:
@v8.lover schrieb am 14. Januar 2016 um 12:10:20 Uhr:
Ich glaube kaum, dass der restaurierte Mustang vom "Mustangrestaurator höchstpersönlich" (sorry, Name fällt mir grad' nicht ein) wankt wie ein Boot und dass er nur mit 30km/h 'ne Autobahnausfahrt nehmen kann...
Darf ich aushelfen? Der Spechti war's. ;)
Zitat:
@v8.lover schrieb am 14. Januar 2016 um 12:10:20 Uhr:
Bei Kommentaren wie dem von coffeebar frag' ich mich halt immer... was wird da als Maßstab herangezogen? Ein tatsächlich ~40 Jahre altes Fahrwerk?!
Natürlich nicht. Das ist schon alles gemacht und neuwertig. Aber eben halt auf dem Stand von damals neuwertig.
Und das war eben schon damals, selbst als es neu war, schon technisch alles veraltet und entsprach einfach amerikanischen Gepflogenheiten - also weich und komfortabel. Genauso wie eine völlig indirekte Lenkung ohne jede Rückmeldung da ziemlich normal ist, die man dafür mit einem Finger bedienen kann.
Auch in Muscle Cars.
Mal ehrlich - Starrachse ist eben Starrachse und wenn man dann noch bedenkt, daß diverse Muscle Cars noch mit Blattfedern unterwegs waren... das ist einfach nicht die beste Kombination zu Motorleistung.
Wenn einem da der Ausdruck veraltete Technik nicht gefällt, dann sollte man das wenigstens inadequat nennen.
Und die Begründung mit dem Gewicht im Posting davor ist quatsch. 1,6 Tonnen ist auch nicht die Welt und wenn man Gewicht als Grund für ein beschissenes Fahrwerk gelten läßt, dann müßte jeder LKW umfallen und aus Kurven fliegen und dauernd hin und her wanken.
Fette alte Benz konnten z.B. auch schnelle Kurven und die wahren teilweise gewiss keine Leichtgewichte. Mit Gewicht hat das einfach nichts zu tun.
Ich rede auch nicht von Tempo 30. Aber man landet da halt bei beängstigenden 50 km/h in einer Kurve, die mein moderner Polo z.B. ganz entspannt mit 80 nimmt und die früher mit einem alten Golf, dessen Fahrwerkstechnik fast aus derselben Ära stammt, schon genauso ohne Sorgen mit 80 ging ( mit bretthartem Sportfahrwerk und modernen Reifen dann auch mit 120 problemlos).
Das waren damals halt Budget Autos. Entsprechend billig/primitiv ist da sehr oft dann auch das Fahrwerk.
War halt so. Macht teilweise sogar Spaß. Aber stärker Bremsen oder schnelle Kurven gehört da definitiv genauso auch nicht in die Spaß-Kategorie.
Zitat:
@coffeebar schrieb am 15. Januar 2016 um 02:54:59 Uhr:
Zitat:
@v8.lover schrieb am 14. Januar 2016 um 12:10:20 Uhr:
Bei Kommentaren wie dem von coffeebar frag' ich mich halt immer... was wird da als Maßstab herangezogen? Ein tatsächlich ~40 Jahre altes Fahrwerk?!
Natürlich nicht. Das ist schon alles gemacht und neuwertig. Aber eben halt auf dem Stand von damals neuwertig.
Und das war eben schon damals, selbst als es neu war, schon technisch alles veraltet und entsprach einfach amerikanischen Gepflogenheiten - also weich und komfortabel. Genauso wie eine völlig indirekte Lenkung ohne jede Rückmeldung da ziemlich normal ist, die man dafür mit einem Finger bedienen kann.
Auch in Muscle Cars.
Mal ehrlich - Starrachse ist eben Starrachse und wenn man dann noch bedenkt, daß diverse Muscle Cars noch mit Blattfedern unterwegs waren... das ist einfach nicht die beste Kombination zu Motorleistung.
Wenn einem da der Ausdruck veraltete Technik nicht gefällt, dann sollte man das wenigstens inadequat nennen.
Und die Begründung mit dem Gewicht im Posting davor ist quatsch. 1,6 Tonnen ist auch nicht die Welt und wenn man Gewicht als Grund für ein beschissenes Fahrwerk gelten läßt, dann müßte jeder LKW umfallen und aus Kurven fliegen und dauernd hin und her wanken.
Fette alte Benz konnten z.B. auch schnelle Kurven und die wahren teilweise gewiss keine Leichtgewichte. Mit Gewicht hat das einfach nichts zu tun.
Ich rede auch nicht von Tempo 30. Aber man landet da halt bei beängstigenden 50 km/h in einer Kurve, die mein moderner Polo z.B. ganz entspannt mit 80 nimmt und die früher mit einem alten Golf, dessen Fahrwerkstechnik fast aus derselben Ära stammt, schon genauso ohne Sorgen mit 80 ging ( mit bretthartem Sportfahrwerk und modernen Reifen dann auch mit 120 problemlos).
Das waren damals halt Budget Autos. Entsprechend billig/primitiv ist da sehr oft dann auch das Fahrwerk.
War halt so. Macht teilweise sogar Spaß. Aber stärker Bremsen oder schnelle Kurven gehört da definitiv genauso auch nicht in die Spaß-Kategorie.
Schon mal mit einem alten Benz gefahren?
Die schaukeln genau so wie die Ami's, das Fahrwerk der alten Benz ist genauso weich und indirekt, damals war Fahrkomfort wichtiger.
Zitat:
Natürlich nicht. Das ist schon alles gemacht und neuwertig. Aber eben halt auf dem Stand von damals neuwertig.
Und das war eben schon damals, selbst als es neu war, schon technisch alles veraltet und entsprach einfach amerikanischen Gepflogenheiten - also weich und komfortabel. Genauso wie eine völlig indirekte Lenkung ohne jede Rückmeldung da ziemlich normal ist, die man dafür mit einem Finger bedienen kann.
Auch in Muscle Cars.
Mein Camaro ist von 2002 und hat immer noch Starrachse. Würde nicht sagen, dass der schlecht auf der Strasse liegt. Die C7 hat heute noch quergestellte Blattfedern und steht in Sachen Fahrdynamik keinem 911er hinten an. Blattfederung ist nicht per se schlecht. Und Starrachse macht bei viel Power eben auch viel Sinn, da konstruktiv einfach und extrem robust!
Wie andere schon gesagt haben:
Auch die Europäer waren zu dieser Zeit nicht wirklich anders/besser, was das Fahrwerk anbelangt.
Gut, Einzelradaufhängung hatten sie schon lange (Mercedes z.B.). Aber ich merke deshalb jedenfalls keine Verbesserung beim Fahren mit dem 70er Benz meines Vaters.
Mein Seville hatte damals sogar schon 4 Scheibenbremsen. Die meisten Europäer nicht!
Zitat:
Darf ich aushelfen? Der Spechti war's.
Der Mustang hat 0% Schaukeligkeit und ich würde ihn als recht straff gefedert und gedämpft bezeichnen. Kurven durchfährt der wie auf Schienen. Die Lenkung ist ausreichend präzise, aber für heutige Verhältnisse etwas indirekt. Der härtere Farhwerkseindruck kommt zum großen Teil durch die Aftermarket-Gasdruckdämpfer, Radialreifen und die komplett neuen Fahrwerksgummis rundum. Ich hätte es aber gerne wieder etwas weicher und suche daher nach einer Alternative mit reinen Öldruckstoßdämpfern (praktisch unmöglich zu finden).
Nachteilige Auswirkungen durch die blattgefederte Hinterachse gibt es im normalen Fahrbetrieb keine. Die Achse ist vollkommen unauffällig. In Grenzbereiche wird der Wagen nie geprügelt.
Der Camaro von falloutboy hat eine ähnliche Auslegung, ist aber etwas softer ausgelegt als der 71-73 Mustang. 2nd Gen Camaros fahren sich angenehm und souverän komfortabel. Auch da ist die Hinterachse unauffällig, sofern die Federn und Dämpfer in Ordnung sind. Beim Camaro brechen gern Federlagen unsichtbar im Bereich des Herzbolzens. Das merkt man nicht und das Fahrverhalten wird komisch. Ein weiterer beachtenswerter Punkt beim Camaro ist der bereits angesprochene vordere Halbrahmen und seine Befestigung. Wenn die Struktur "weich" wird beginnt der Wagen, komische Strukturbewegungen zu machen, denen unbedingt engegengewirkt weden sollte. Die Rahmenaufnahmen könne durch Rost geschwächt sein oder es könnten Bodymounts kaputt sein.
Korrekt, das kann mit Peh sogar soweit kommen, dass der vordere Rahmen an dem Motor, Bremsen, Fahrwerk und Kühler hängen nicht mehr mit der Karosse verbunden sind (außer über die Krafstoff- und Bremsleitungen und ein paar Kabel und Schläuche in der Spritzwand).
Das ist echt gefährlich, da man es dummerweise fast nicht sieht.
Der Camaro hat 6 Befestigungspunkte am vorderen Rahmen. Die ersten beiden sind unterm Kühler, halten diesen und erste Querverbindung. Nummer 2 und 3 sind dann genau hinterm Radkasten, so ca 10cm hinter der Spritzwand und dann am Ende des Rahmens ca 5cm hinter den Vordersitzen.
Sehen kann man davon nur die hintersten, und auch nur wenn man sehr flach in den Rahmen schielt, und so ist eine Beschädigung - ergo Durchrostung - nicht zu erkennen.
Der Rahmen ist also nur über diese Verschraubungen die mit Gummis gepuffert sind, befestigt. Wenn der Rahmen noch ok ist (wie bei mir) können nach den 40 Jahren gerne die Gummis mal verschwunden oder hinüber sein, oder gar einfach mal eine Schraube durchgerostet sein.
Beim Auswechseln dieser Schrauben und Gummis ist die Crux mal wieder Rost. Nämlich Rost in der Verschraubung oder Durchrostung der Käfigmutter (Castle-Nut) die IM Body des Camaros sitzt. Bei denen hinterm Radkasten kann man Glück haben und sie festhalten, indem man durch ein Loch die Mutter blockiert. Wenn die hinteren durchdrehen bleibt einem nur übrig den Sitz, den Teppich und das Bodenblech dort zu entfernen.
Ich hatte so unverschämtes Glück das bei mir rein gar nix war außer alte Gummis und nach en bissel arbeit die 4 Punkte Rahmen / Body ausgewechselt waren.
Ob es inzw ein Set gibt wo auch die Kühlerträgerpunkte mit dabei sind, weiß ich nicht. Diese sind bei mir zum Glück noch 1a.
Zitat:
Und mit Tempo 160 aufwärts (geradeaus) nähern sich die Angstzustände ehrlich gesagt blanker Panik.
Dein Auto hat definitiv ein Problem (oder Deine Einschätzung).
Mein 73 Electra (sicherlich fahrwerkstechnisch durch seine ganze Auslegung, Größe und Gewicht (~2500kg leer) deutlich kritischer als jeder Mustang, Camaro o.ä.) fährt auch bei 200 km/h völlig unkritisch geradeaus auf der Autobahn... Mit 2 Fingern am Lenkrad.
Gruß,
Steffen
Zitat:
@Electra455 schrieb am 15. Januar 2016 um 17:22:18 Uhr:
Zitat:
Und mit Tempo 160 aufwärts (geradeaus) nähern sich die Angstzustände ehrlich gesagt blanker Panik.
Dein Auto hat definitiv ein Problem (oder Deine Einschätzung).
Mein 73 Electra (sicherlich fahrwerkstechnisch durch seine ganze Auslegung, Größe und Gewicht (~2500kg leer) deutlich kritischer als jeder Mustang, Camaro o.ä.) fährt auch bei 200 km/h völlig unkritisch geradeaus auf der Autobahn... Mit 2 Fingern am Lenkrad.
Gruß,
Steffen
Das sehe ich fast genaus so. Mit den originalen 225 Reifen ist er zwar etwas schwammig, aber je breiter meine Reifen wurden, umso satter lag er auf der Bahn. Mittlerweile habe ich das Fahrverhalten wie in einem Go-Kart. Autobahnauffahrten fahre ich deutlich schneller als mit meinem Daily.
Konnte auch je nach Hinterachsübersetzung immer die Höchstgeschwindigkeit ausfahren, die da waren 225 Km/h mit der 2,56, 210 Km/h mit der 3,08 und 180 km/h mit der 3,73 Achse. War zwar immer nur kurz, weil die Öltemperatur dabei stark nach oben kletterte, aber ausgefahren habe ich den Wagen und dabei kam niemals Angst hoch.
Ich bin auch der Überzeugung, daß an Deinem Wagen irgendetwas faul ist, wenn bei Dir schon bei 160 km/h die Angst überhand nimmt und danach Pipi in der Hose ist.:D
Das ist schon in Ordnung. Der fährt sich ungefähr wie andere gut gepflegte Vergleichsautos auch.
Viel mehr als 170 geht nebenbei sowieso nicht. Es gibt zwar Big Blocks, die man über 6000 drehen kann, aber meinem mag ich das nicht wirklich zumuten.
Der Übersetzung entsprechend kommt er sehr schnell da an und mit einem relativ weichen Fahrwerk, indirekter Lenkung und ordentlich Druck... ist halt nicht mehr so entspannt.
Wenn man etwas kräftiger Gas gibt, geht das Heck mächtig in die Knie, die Motorhaube gen Himmel und die ganze Fuhre brüllend vorwärts und man hat einiges damit zu tun, das alles in einer Richtung zu halten, bevor das Heck anfängt zu schwänzeln.
Das selbe Verhalten hab ich noch vor ein paar Jahren in einer C6 erlebt, wo ich in einer ganz leichten, sehr langezogenen Landstraßenkurve mal das Gaspedal in jugendlichem Leichtsinn einfach ziemlich aufs Blech gelegt habe. Mit einem 911S ging das da vorher völlig harmlos an der Stelle.
Mit der C6 hatte ich alle Mühe, nicht im nächsten Baum zu landen und es hat leichte Schlangenlinien in schwarz auf die Straße gemalt. Die ist auch kein Künstler, wenn es nicht völlig geradeaus geht und man mal richtig Leistung abruft.
Aber eine C6 ist Jahrzehnte moderner und da passiert das alles erst sehr viel später als bei einem Auto aus den 70ern.
Genauso biege ich bei Nässe in der Stadt nur recht vorsichtig ab, seit mir bei feuchter Straße und wirklich langsamer Geschwindigkeit mal so richtig das Heck weggedreht ist, weil ich versehentlich mal ziemlich leicht Gas aus der Kurve raus gegeben habe (direkt davor im Alltagsauto gefahren und gedankenlos).
Da schlagen dann Hubraum und Drehmoment zu.
Kleine Gedankenlosigkeit und dann steht man quer und sagt sich leise Ooops.
Das hat schon seinen Grund, daß damals die Versicherungsprämien schnell explodiert sind und die Ära der Muscle Cars auch u.a. deswegen nicht so lange gedauert hat.
Dicke Motoren aber die Autos drumherum waren eben teilweise etwas "inadequat".
Daß man mit einer großen Limo dagegen auch schnell noch entspannt geradeaus kann glaube ich auch gerne. Ganz andere Charakteristik und nicht völlig überzüchtete Kisten mit überforderten Fahrwerken.
Daß die schnell Kurven können, glaub ich allerdings nicht wirklich. Daß es sich schnell anfühlt dagegegen sofort.
@ coffeebar
Von dem, was Du alles geschrieben hast, glaube ich Dir kein Wort.
Wenn ich mir deinen Account anschaue, weiß ich auch warum. In Deiner Unterschrift steht lediglich etwas von einem Polo. Kein Wort von der Chevelle. Wenn man aber mehrere 10.000 € für eine Chevelle bezahlt hat, also deutlich mehr als der Polo jemals gekostet haben wird, dann wird man Stolz auf seinen Wagen sein und das auch in seinem Account darstellen wollen. Das zeigst Du allerdings mit keinem Wort. Ganz im Gegenteil: Bei jeder Gelegenheit machst Du Dein Fahrzeug runter, was Dir aber sehr schnell widerlegt werden kann. Die Straßenlage ist beschissen, Angst geradezu Panik bekommst Du, wenn Du in der Chevelle fährst. u.s.w. Du würdest mit Deinem Polo Kreise um die Chevelle fahren. Selbst die Behauptung, daß Deine Chevelle kaum schneller als 170 geht, kann man Dir nicht abkaufen. Selbst mit einer 4,11 Hinterachse würde er ca. 195 Km/h bei 6000 UPM laufen. Deine wenigen Kenntnisse sind alle angelesen. Auch eine C6 muß für Deine Kritik herhalten. Der Porsche ist natürlich das bessere Auto. Klar doch !!!
Grundsätzlich werden von Dir Deutsche Autos gelobt und US-Autos nieder gemacht. Das macht kein Liebhaber von US- Fahrzeugen. Aber Hauptsache mal in einem US-Car Forum mitgequatscht.
Und die Fotos, die Du hier mal von der Chevelle eingestellt hast sind auch nicht von Dir. Das können Fotos von einem Bekannten, Freund, Nachbarn oder von einem völlig Unbekannten sein, den Du gefragt hast, ob Du mal ein paar Fotos schießen darfst.
Moin,
ich hab beide gefahren, 911 85er Modell (von 87-90), C6 aktuell, der Vergleich ist natürlich nicht zu 100% gegeben. Ein Freund fährt einen aktuellen 11er(991), der hat schon ein geiles Fahrwerk, die Traktion bei Nässe ist auch um Längen besser als bei der C6. Die C6 hat schon ein gutes Fahrwerk, bei trockenem Wetter geht es auch zackig ums Eck, aber das Auto ist halt ein klassischer Hecktriebler mit Frontmotor, dazu mit ordentlich Leistung und Drehmoment gesegnet. Der Grenzbereich ist schon deutlich weiter gesteckt als bei klassischen US Cars mit Starrachse, aber bei unsensiblem Gasfuß kommt das Heck zügig rum. Mit Bedacht gefahren macht die C6 sehr viel Freude und zaubert mir ständig ein Grinsen ins Gesicht.
Ich würde sagen, dass beides sportliche Fahrzeuge sind und die Vorzüge sicher den einen mehr und den anderen weniger begeistern.
Deswegen würde ich weder den 911 noch die C6 verteufeln. Der 911 ist vielleicht etwas universeller auf der Fahrwerksseite, mich persönlich gefällt die Motorcharakteristik der C6 besser.
Aber man muss das Andere nicht niedermachen um das Eine zu lieben.;):cool: