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Was wäre mein Auto wohl noch wert? Würdet ihr verkaufen und für 7000€ ein anderes holen?

Themenstarteram 20. Juli 2011 um 10:00

Hallo,

ich habe mir nun schon öfter sagen lassen, dass das Auto nicht mehr als 2 Netto Monatsgehälter kosten sollte. Alles darüber sei wohl purer Luxus.

Mein aktuelles Auto ist definitiv Luxus und es war auch ein Schnellschuss, da ich so genervt von Reperaturen war, kaufte ich mir 2009 einen Neuwagen.

Konkret fahre ich aktuell folgendes Auto:

Golf VI Shadow Blue 1,4TSI 160PS Highline

Bj. 05/2009, 36.000 Km

Sonderaustattung:

- Sportpaket Vancouver silber 18" Räder

- Radio RCD510 mit DynAudio

- Licht+Sicht

- MFL

- Parklenkassisstent

- Tempomat (ist glaub Serie)

- Werks-Marderschutz (Lehrgeld bezahlt, nachträglich eingebaut und was für ein Segen :))

- Winterreifensatz auf Alu-Felgen schwarz 17"

Der Wagen ist leider nicht ganz so gepflegt, also es sind keine Kratzer oder Flecken dran, nur habe ich ihn nicht so regelmäßig gewaschen und im Inneren sollte ich auch mal wieder saugen. Allerdings würde ich ihn vor Verkauf eh aufbereiten lassen ;).

Der Listenpreis betrug damals ~28000€, mein Rabatt war ~3000€ (ja ich weiß mickrig, war naiv und wollte schnell was kaufen). Angezahlt habe ich 7500€ und 5000€ waren eben Prämien für den alten, defekten Audi A4. Dh. ich habe einen Kredit von ca. 15.000€ (Zinsen+RSV+Überführung) auf 4 Jahre mit 1,99% eff. angenommen. Mtl. Rate ist 175€ und die Schlussrate ist ~7000€.

Derzeit sollten wohl noch ca. 11.000€ an Kredit offen sein. Vergleichbare Autos in meiner Umgebung werden für 17.000€ angeboten. Der Wertverlust tut schon weh, aber immerhin sollte ich problemlos den Kredit ablösen können. Ob ich die 17.000€ bekomme, steht auf einem anderen Blatt, aber 15.000€ sollten definitiv drin sein.

Ich kann mir den Wagen zwar leisten und auch die Schlussrate liegt bereits auf dem Tagesgeld bereit. Doch irgendwie bin ich es leid ein Auto zu fahren, das nicht 100% mir gehört. Ablösen kann ich nicht, da ich auf langfristig angelegtes Geld zugreifen müsste. Außerdem steht das Auto zu 40-50% im Jahr in der TG, da ich viel auf Dienstreisen bin. Dafür ist es mMn zu teuer.

Ich verdiene derzeit 3500€ Netto, bin Single und spare so 1000-1500€ im Monat. Da ich aber auch eine ETW abzahle, will ich eben zumindest am Auto sparen. Also sollte nach o.g. Regel mein zukünftiges Auto max. 7000€ wert sein. Nach Verkauf und Ablösung müsste ich also nur einen kleinen Betrag hinzufügen.

Die Frage ist nur, was für ein Auto bekomme ich für das Geld?

Wichtig ist mir folgendes:

- Leistung: min. 150PS, lieber 180-200PS

- KM-Stand: Idealerweise so 120-150tkm, also kurz nach großer Inspektion und ggf. Zahnriemenswechsel

- Benzinart: derzeit eher Benziner, aber Diesel könnte Option werden (eine Fernbeziehung ist dabei zu entstehen :D)

- Form: eher Kompakt oder Limousine, kein "Schiff", in der Hinsicht ist mein Golf spitze!

- Marke/Modell: kein Golf, die alten mag ich nicht ;) und keinen Franzosen :P, sonst lasse ich mich mal überraschen, was ihr so empfiehlt

- Wartungskosten: Je niedriger desto besser :D, schön wäre es wenn Ersatzteile nicht so teuer wären und die Inspektion bezahlbar bleibt, toll wäre es auch, wenn man ggf. selbst Hand anlegen kann bei kleineren Defekten ;)

- Versicherung: Ich bin SF4, da ich mal nen Unfall hatte. Daher sollte die Versicherung nicht zu teuer sein. Derzeit zahle ich bei VW für VK ~65€ im Monat. Beim zukünftigen Auto würde ich ggf. TK wählen oder nur HF

 

Ich mag zwar meinen Golf, aber ich will auch irgendwie mal wieder was anderes fahren. Außerdem will ich nicht, dass mich das Auto so viel Geld kostet wie bisher. Zu was würdet ihr mir raten? Soll ich wechseln, oder doch den Golf behalten?

Ich habe auch bzgl. des Motors Bedenken, die Werksgarantie ist abgelaufen und ein späterer Motorschaden wäre ganz schön teuer.

 

 

 

 

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Jlagreen

 

Ich habe vor kurzem mal grob überschlagen was ich bisher so insgesamt verdient habe (bin 27). Und dabei stellte ich fest, dass ich mit dem errechneten Netto eine größere/schönere ETW nun schuldenfrei hätte kaufen können. Die erschreckende Erkenntnis ist also, dass ich den letzten Jahren viel Geld verschwendet habe, denn im Nachhinein merke ich, dass ich viele Dinge gekauft habe, die ich eigentlich nicht brauchte, sondern nur wollte.

Du brauchst kein anderes Auto sondern einen Therapeuten für Deine "Quarter-Life-Crisis" ;).

Amen

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45 Antworten
am 20. Juli 2011 um 14:21

Zitat:

Original geschrieben von Jlagreen

Ich habe nach 2 Jahren nun festgestellt, dass ich nahezu keine Emotionen mehr habe, die mich mit dem Auto verbinden. Es ist für mich ein reiner Gebrauchsgegenstand geworden und dafür ist er mir zu teuer. Für den Golf selbst werde ich in 2 Jahren noch ~11.000€ aufwenden müssen, die sind Fix. Auftretende Verschleißreperaturen und die große Inspektion stehen in der Zeit auch an.

Willkommen in der automobilen Realität. (und hättest du gleich auf die verbitterten alten Männer hier im Forum gehört, wäre das auch nicht passiert .. also tu's zumindest jetzt :P )

Der Ausweg: Fahrradfahren.

Kein Ausweg: ein neueres Auto gegen ein älteres tauschen.

p.s. wenn du 25tEuro gezahlt und der Wagen noch 17 Wert ist, hast du schon 8.000 in 2 Jahren verloren - dagegen sind die 11tEuro mehr "bis zum Lebensende" ein schnäppchen, selbst wenn der nur noch 3 Jahre lebt.

p.s. wenn du Emotionen bei einem Auto suchst, hol dir einen schönen italienischen Biturbo aus den 70er/80ern - das Auto wirst du so verabscheuen, danach ist jedes andere Fahrzeug das gelobte Land.

Und wenn du denkst, das isses alles nicht Wert mit der Technik und dem Komfort, dann fahr mal ne Ente. (sowas "kultiges" muss man lieben, sonst wäre einem die Schrottpresse noch zu schade).

Zitat:

Original geschrieben von tullux01

Da braucht's keine 3,5 netto zu (zumindest die X-Type gibt's als junge Gebrauchte fast nachgeschmissen) - nur starke nerven und ne nahegelegene Werkstatt (am besten im eigenen Hinterhof)

:D

XFR Jahreswagen. ;)

am 20. Juli 2011 um 20:33

Zitat:

Original geschrieben von Jlagreen

 

Die Frage ist nur, was für ein Auto bekomme ich für das Geld?

Wichtig ist mir folgendes:

- Leistung: min. 150PS, lieber 180-200PS

- KM-Stand: Idealerweise so 120-150tkm, also kurz nach großer Inspektion und ggf. Zahnriemenswechsel

- Benzinart: derzeit eher Benziner, aber Diesel könnte Option werden (eine Fernbeziehung ist dabei zu entstehen :D)

- Form: eher Kompakt oder Limousine, kein "Schiff", in der Hinsicht ist mein Golf spitze!

- Marke/Modell: kein Golf, die alten mag ich nicht ;) und keinen Franzosen :P, sonst lasse ich mich mal überraschen, was ihr so empfiehlt

- Wartungskosten: Je niedriger desto besser :D, schön wäre es wenn Ersatzteile nicht so teuer wären und die Inspektion bezahlbar bleibt, toll wäre es auch, wenn man ggf. selbst Hand anlegen kann bei kleineren Defekten ;)

- Versicherung: Ich bin SF4, da ich mal nen Unfall hatte. Daher sollte die Versicherung nicht zu teuer sein. Derzeit zahle ich bei VW für VK ~65€ im Monat. Beim zukünftigen Auto würde ich ggf. TK wählen oder nur HF

Wenn ich mir die Anforderungen so anschaue, dann würde ich sagen "geht nicht"

Begründung:

kein "Schiff" = Golfklasse, maximal untere Mittelklasse

180-200 PS = da kann man alles französische sowie Opel, Ford und die meisten VW's ausschließen. Bleibt als nur noch ein Seat Leon Cupra oder Audi A4, BMW 3er oder C-Klasse.

Das ganze für 7.000 € ohne Wartungsstau und bei niedrigen Unterhaltskosten = gibt es nicht.

Na ja stimmnicht ganz, man könnte sich einen der letzen Mercedes W124 als E 220 Benziner suchen, die halten bei entsprechender Pflege ewig, sind aber auch mind. 16 Jahre alt.

Zitat:

Original geschrieben von Jlagreen

Mir gings dabei auch weniger um die Kosten, sondern um die verlorene Zeit durch die Reperaturen und den verbundenen Stress (kein Auto für 1-2 Tage), etc.

Dieses Problem kannst du lösen, in dem du dir eine Werkstatt suchst, die Leihwagen für kleines Geld für den Zeitraum der Reparatur anbietet.

Themenstarteram 21. Juli 2011 um 9:10

Zitat:

Original geschrieben von diman3

Zitat:

Original geschrieben von Jlagreen

 

Die Frage ist nur, was für ein Auto bekomme ich für das Geld?

Wichtig ist mir folgendes:

- Leistung: min. 150PS, lieber 180-200PS

- KM-Stand: Idealerweise so 120-150tkm, also kurz nach großer Inspektion und ggf. Zahnriemenswechsel

- Benzinart: derzeit eher Benziner, aber Diesel könnte Option werden (eine Fernbeziehung ist dabei zu entstehen :D)

- Form: eher Kompakt oder Limousine, kein "Schiff", in der Hinsicht ist mein Golf spitze!

- Marke/Modell: kein Golf, die alten mag ich nicht ;) und keinen Franzosen :P, sonst lasse ich mich mal überraschen, was ihr so empfiehlt

- Wartungskosten: Je niedriger desto besser :D, schön wäre es wenn Ersatzteile nicht so teuer wären und die Inspektion bezahlbar bleibt, toll wäre es auch, wenn man ggf. selbst Hand anlegen kann bei kleineren Defekten ;)

- Versicherung: Ich bin SF4, da ich mal nen Unfall hatte. Daher sollte die Versicherung nicht zu teuer sein. Derzeit zahle ich bei VW für VK ~65€ im Monat. Beim zukünftigen Auto würde ich ggf. TK wählen oder nur HF

Wenn ich mir die Anforderungen so anschaue, dann würde ich sagen "geht nicht"

Begründung:

kein "Schiff" = Golfklasse, maximal untere Mittelklasse

180-200 PS = da kann man alles französische sowie Opel, Ford und die meisten VW's ausschließen. Bleibt als nur noch ein Seat Leon Cupra oder Audi A4, BMW 3er oder C-Klasse.

Das ganze für 7.000 € ohne Wartungsstau und bei niedrigen Unterhaltskosten = gibt es nicht.

Na ja stimmnicht ganz, man könnte sich einen der letzen Mercedes W124 als E 220 Benziner suchen, die halten bei entsprechender Pflege ewig, sind aber auch mind. 16 Jahre alt.

naja ok, also mit Schiff meinte ich auch eher was in Richtung A6/E-Klasse/5er, aber die kämen preislich eh nicht in Frage.

Gegen A4 oder so hätte ich auch nichts einzuwenden. Die Preise sind scheinbar ganz schön angezogen, anno 2006 habe ich nen A4 Bj. 2000 für 6500€ gekauft und der hatte all die Anforderungen erfüllt. Er hatte zwar nur 165PS aber dafür Automatik. Das Auto war gut und wäre der Elektronikdefekt nicht aufgetreten, würde ich es wohl auch heute noch fahren.

Aber ich seh schon für 7000€ bekomme ich wohl nichts brauchbares, bleibt also nur den Lohn zu erhöhen und damit mehr Spielraum zu haben :P.

Naja, Spaß beiseite, bin echt verwundert, dass mir hier alle dazu raten den Golf weiterzufahren. Vielleicht sollte ich das auch tun, schlecht ist er ja nicht, aber es bleibt auch das flaue Gefühl mit dem Motor. Die Garantieverlängerung ist ja abgeschlossen, aber was wenn der Motor kurz danach Hops geht? So ein Wechsel kostet ja auch gut und gerne 6000-7000€ habe ich mir sagen lassen. Arm würde er mich nicht machen, aber bezahlen würde ich ihn auch nur ungern :(.

 

 

am 21. Juli 2011 um 10:02

Zitat:

Original geschrieben von Jlagreen

Naja, Spaß beiseite, bin echt verwundert, dass mir hier alle dazu raten den Golf weiterzufahren. Vielleicht sollte ich das auch tun, schlecht ist er ja nicht, aber es bleibt auch das flaue Gefühl mit dem Motor. Die Garantieverlängerung ist ja abgeschlossen, aber was wenn der Motor kurz danach Hops geht? So ein Wechsel kostet ja auch gut und gerne 6000-7000€ habe ich mir sagen lassen. Arm würde er mich nicht machen, aber bezahlen würde ich ihn auch nur ungern :(.

Das Risiko eines schweren Schadens hast du mit jedem Auto. Und die Reparatur ist bei keinem wirklich billig.

Und je älter das ist, um so höher. Und bei nem "unbekannten" Gebrauchten noch zusätzlich das Risiko eines Wartungsstaus, geschraubten Tachos, verheizens (das man dem aufbereiteten Auto nicht unbedingt ansieht).

Dein Risiko ist vergleichsweise niedrig, solange von der Versicherung gedeckt. Und danach ist es einfach "normal", aber du weisst wie das Auto vorher bewegt wurde. Ordentlich warm und kaltfahren, wartungsintervalle nicht überziehen und generell vorausschauend fahren tun da schon sehr viel für die Haltbarkeit.

Auch mein Tipp: Auto weiter fahren.

Weiters fasse ich zusammen: 7.000€ am Tagesgeldkonto vorhanden, 11.000€ nicht. 1000 bis 1500€ im Monat werden gespart.

Worst Case: 4 Monate weiter sparen, 11.000€ liegen am Taggeldkonto, Finanzierung zu diesem Zeitpunkt auflösen / beenden - also die rund 11.000€ Restschuld begleichen, fahrzeug gehört dir.

Was viel sparsameres (außer nen Diesel) wirst in der Leistungsklasse nicht finden. Bei dem Motor macht auch meines Wissensstandes eher die Wasserpumpe (Geräusche) usw. Probleme und nicht der Motor an sich.

Weiters würde ich bezüglich des Risikos meinen: Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines gravierenden, teuren Schadens (z.b. Motorschaden) wird bei einem älteren Fahrzeug mit 150.000km weit höher sein als bei deinem 2 Jahre alten 1.4 TSI.

Dazu hast du ja noch 2 Jahre Anschlussgarantie, und dass dir das Teil genau am ersten Tag nach der Garantie um die Ohren fliegt wäre mehr als Pech (und kann dir auch bei nem älteren Gebrauchten passieren - und da kennst du die Vorgeschichte, einen möglichen Wartungsstau usw. nicht).

Was ich aber gut verstehen kann - das Gefühl wenn einem das Auto nicht gehört. Ich habe auch vor ein paar Jahren mit Leasing / Finanzierung angefangen - jetzt gehören beide Fahrzeuge mir / uns (auch vorzeitig aus einer Finanzierung raus gekauft, einfach weil ich auch Eigentümer und nicht nur Besitzer sein wollte).

 

Daher zusammengefasst mein Tipp: 3 bis 4 Monate weiter sparen, Auto aus Finanzierung raus kaufen und dann so lange weiter fahren wie man denn möchte (und ein gutes Gefühl dabei hat). Wenn du dann also nach 2 weiteren Jahren denkst - ohne Garantie will ich nicht mehr, dann hol dir was anderes.

Und das mit den zwei Monatsgehältern würde ich nicht so eng sehen - ich sag immer, das Auto soll nicht teurer sein als ca. 6 Bruttomonatsgehälter. Bei dir nehm ich mal an: gut 5.000€ brutto x 6 = 30.000€ - passt mit dem Golf doch wunderbar.

Bei jemandem mit 1200€ netto wird somit ein Neuwagen (außer nem Dacia) wohl nicht so recht passen, mit 3500€ netto, keine Kinder - da fahren andere nen Audi S5 oder dergleichen - ein Golf liegt da sicher bei weitem nicht über deinen Verhältnissen.

 

 

Zitat:

Original geschrieben von DerDukeX

 

Bei dir nehm ich mal an: gut 5.000€ brutto x 6 = 30.000€ - passt mit dem Golf doch wunderbar.

Wo lebst Du denn? Eher 6500T€ brutto - er ist Single. Und dann ist sogar ein 40 T€ Wagen auch ok. Und der Golf erst recht. Die 175 € sind bei 3500 netto doch pille-palle.

Die Emotionen des "ersten Mal" kommen nie zurück :D. Man kann es drehen und wenden wie man will - die einzig sinnvolle Lösung ist den Wagen zu behalten.

Amen

Interessantes Topic...

@TE:

mal zusammengefasst:

Kredit gesamt inkl. Restrate: ~15.000

bisher getilgt: ~4000€ (entspricht bei 175€ ~23 Monaten)

Offen:

7000€ Restrate (liegen bereit)

4000€ Kreditraten (entspricht ca. 23 Monaten)

Aktueller Fahrzeugwert: ca. 15.000€

Sparpotential pro Monat: 1500€

Wenn du jetzt 3 Monate sparst, hast du 4500€ zusammen, dazu die 7000€ vom Tagesgeldkonto - und schon wärest du alle Verpflichtungen los und das Auto gehört komplett dir - inkl. dem Restwert von 15.000€

Wenn du nicht mehr finanzieren willst, dann kannst du dir in 3 Monaten ein Auto im Gegenwert von deinem Golf kaufen. BAR! Für 15.000€ gibt es schon einiges am Markt.

Um die Anzahl in Frage kommender Modell zu erweitern würde ich doch an deiner Stelle einfach noch etwas länger sparen. Einfach eine Garantieverlängerung um 1 Jahr - und dann 1 Jahr lang weiter die 1500€ pro Monat beiseite legen. Der Restwert vom Golf sollte dann bei ca. 12.000€ liegen + gesparte 18.000€ = 30.000€. Für 30.000 € geht nochmal einiges mehr! Und wie schon gesagt - das ist BAR!

Wenn du ein Preissegment gefunden hast, mit dem du glücklich bist, dann kauf dir nen jungen 1-2 Jahre alten Wagen mit der Ausstattung die du möchtest. Wenn der nur 25k kostet, dann kannst du schon in einem 3/4 Jahr den Wagen wechseln.

Zusammengefasst:

Lös deine Karre in 3 Monaten komplett ab und fahre ihn dann so lange, bis du mit Restwert+Gesparten das Geld für den neuen (Gebrauchten!) zusammen hast. Dein Budget sollte dabei 6 Bruttogehälter nicht überschreiten (so als Faustregel).

 

BTW:

Bei deinem Sparpotential pro Monat und einem "normalen" 3 Jahres-Rhytmus für das Auto, da kannst du dir schlichtweg alle 3 Jahre ein Auto für rund 12*1000*3+Restwert = 36000+Restwert kaufen. Leider kommen da immer so unvorhergesehene Sachen wie "Frauen", Urlaub usw. dazu :)

Mein Nachbar fährt den "kleinen" TSI im Golf VI und hatte kprzlich nen Laderschaden. Dabei muss ja nicht direkt der Motor kapital hinüber sein. Also 6000 Euro wären wohl wirklich der schlimmst denkbare Fall. Ich halte 2000 für wahrscheinlicher, wenn der Turbo nen Schaden hat und davor würde ich mich doch mit Restgarantie und co. nicht fürchten!

Themenstarteram 21. Juli 2011 um 15:53

Zitat:

Original geschrieben von DerDukeX

Auch mein Tipp: Auto weiter fahren.

Weiters fasse ich zusammen: 7.000€ am Tagesgeldkonto vorhanden, 11.000€ nicht. 1000 bis 1500€ im Monat werden gespart.

Worst Case: 4 Monate weiter sparen, 11.000€ liegen am Taggeldkonto, Finanzierung zu diesem Zeitpunkt auflösen / beenden - also die rund 11.000€ Restschuld begleichen, fahrzeug gehört dir.

Die 11.000€ und mehr wären auch vorhanden, aber das Geld ist langfristig investiert und daran möchte ich jetzt nicht ran. Die Rendite bisher ist deutlich über den Kreditzinsen, daher habe ich ja auch die Finanzierung gewählt.

Vielleicht habe ich noch nicht ganz deutlich gemacht, wieso ich vorhabe auf ein 7000€ umzusteigen.

Ich habe vor kurzem mal grob überschlagen was ich bisher so insgesamt verdient habe (bin 27). Und dabei stellte ich fest, dass ich mit dem errechneten Netto eine größere/schönere ETW nun schuldenfrei hätte kaufen können. Die erschreckende Erkenntnis ist also, dass ich den letzten Jahren viel Geld verschwendet habe, denn im Nachhinein merke ich, dass ich viele Dinge gekauft habe, die ich eigentlich nicht brauchte, sondern nur wollte.

Also habe ich den Entschluss gefasst, etwas zu ändern. Mein Ziel ist es nun Wohlstand aufzubauen und eines Tages von Rendite/Zinsen leben zu können. Ich will nicht den Rest meines Lebens für Geld arbeiten, sondern dass eines Tages das Geld für mich arbeitet. Das geht natürlich nur mit Zeit, Mehrverdienst und aber auch Sparen. Daher will ich an Dingen, die mir weniger wichtig sind sparen (zb. Auto) und lieber in wichtigere Dinge investieren (zb. Bildung/Wissen). Aber aus Erfahrung weiß ich, dass ich mit meinem alten Audi genauso gut überall hinkam wie mit meinem Golf, nur kostet mich Letzterer um einiges mehr. Doch was bringt mir mein Ziel, wenn ich nun halbherzig darin bin? Jeder Euro, den ich jetzt spare bringt, mich meinem Ziel ein Stückchen näher. Ich rede hierbei nicht vom totalen Verzicht, ich werde also natürlich nicht von Wasser und Brot leben, um möglichst viel zu sparen, das wäre dämlich. Nein, aber ich will von nun an nur noch Dinge kaufen und besitzen, die ich wirklich brauche.

Ein 7000€ Auto tut es für mich genauso wie ein 15000€ Auto, so einfach ist die Erkenntnis. Allerdings verstehe ich auch die aufgeführten Punkte. Ich muss sagen, dass der Golf bisher keine großen Probleme bereitet, das ist sicher ein Pluspunkt. Andererseits bei nem 2 Jahren alten Auto würde ich auch nichts anderes erwarten. Definitiv will ich diese Entscheidung auch nicht aus dem Bauch heraus fällen, sondern erstmal vergleichen.

Wie es aussieht, sind aber wohl meine Ansprüch zu groß. Daher ändere ich diese mal, welches Auto würdet ihr für 7000€ empfehlen, das

- >130PS und grüne Plakette hat (brauche ich für Stadt)

- günstig im Unterhalt ist

Etwas Leistung brauche ich schon, aber nicht, weil ich auf der AB heizen will, sondern weil ich gemerkt habe, dass es viel angenehmer ist mit mehr PS zu fahren. Niedrige Drehzahlen stellen dann kein Problem da und man hat mehr Spielraum beim LKW/Traktor überholen auf der Landstraße.

Da ich am Auto sparen will, bringt es mir natürlich nichts ein Groschengrab zu kaufen. Daher sollte Unterhalt nicht zu hoch sein. Dadurch fallen vermutlich Audi, BMW und Mercedes raus. An denen war ich eh weniger interessiert. Wie sieht es eher mit Marken wie Skoda oder Seat aus? Die verwenden ja VW Technik und ich höre oft Positives von denen.

Bevor ich mich entscheide, würde ich gerne mal ein paar Vorschläge hören. Mein Problem ist auch, dass ich Modelle kaum kenne, ich wüsste also nicht einmal nach was ich suchen sollte.

Zitat:

Original geschrieben von Jlagreen

Ein 7000€ Auto tut es für mich genauso wie ein 15000€ Auto, so einfach ist die Erkenntnis.

 

- >130PS und grüne Plakette hat (brauche ich für Stadt)

- günstig im Unterhalt ist

Ein '09 er Auto mit 15T€ Wert, kann günstiger sein, als ein '04er (zB) Auto für 7T€.

 

Mit >130 PS und niedrige Unterhaltskosten würde ich einen Golf 1.4 TSI empfehlen.:D

Deutlich günstigere Alternativen sehe ich nicht.

Hallo Jlagreen,

hat da etwa jemand "Rich dad, poor dad" gelesen?

Falls nicht, eine sehr gute Empfehlung für deine Überlegungen zur finanziellen Unabhängigkeit.

Zu deiner Situation: Ich habe auch schonmal mit dem Gedanken gespielt, mein derzeitiges Auto zu verkaufen und durch ein günstigeres (besonders günstiger zu unterhaltendes) Fahrzeug zu ersetzen, habe es aber gelassen.

Ich denke in deinem Beispiel würde diese Entscheidung, den aktuellen Wagen abzustoßen wenig sinn ergeben.

Zunächst müsstest du dein aktuelles Fahrzeug verkaufen und würdest ~15k bekommen, abzgl ~7k für einen neuen, hättest du ~8k mehr Geld in der Tasche.

Wie aber Nissan-Mann auch schreibt, kann ein 7000 Euro Fahrzeug schnell teurer werden, als ein 15k Auto.

Bei einem entsprechend älteren Auto kommen eher teurer Reperaturen auf dich zu als bei einem neueren Wagen.

Wenn du zudem nicht die Möglichkeit hast Wartung und Reperaturen kostengünstig selber zu erledigen (was ein Vorteil eines älteren gebrauchten Wäre) sparst du bei den Reperaturen in der Regel auch nicht.

Besonders wenn der neue Wagen eine klasse Größer sein sollte als der aktuelle Wagen.

Da du den größten Wertverlust bei deinem Golf bereits hinter dir hast, würde ich den Wagen fahren, bis es nicht mehr geht.

Das ist meist die wirtschaftlichste Methode.

Würdest du von einem Oberklasse Fahrzeug auf einen Kleinwagen umsteigen, würde deine Rechnung wahrscheinlich eher aufgehen, da der "kleine" in allen Belangen günstiger sein dürfte als ein großer.

VG

Pirke

am 21. Juli 2011 um 16:25

Zitat:

Original geschrieben von Jlagreen

Vielleicht habe ich noch nicht ganz deutlich gemacht, wieso ich vorhabe auf ein 7000€ umzusteigen.

Vielleicht hast du die Antworten nicht gelesen.

Dieser Umstieg macht vorne und hinten keinen Sinn.

Null.

Nix.

Nada.

 

Zur (erneuten) Verdeutlichung: mit nem abgeratzten 60ps Corsa bj 2000 sparst du im Schnitt keine 30 Euro Unterhalt/Monat (bei deiner Fahrleistung und Versicherung) und darunter kommt nicht mehr viel.

Wenn du das mit dem "Verschwenden" so siehst... Ich persönlich habe wohl auch schon viel Geld "verschendet" - tw. vielleicht auch mit schönen Urlauben (statt dem 5* Hotel hätts doch auch eines mit 3* getan....) Gleiches gilt für die Autos, aber Lebensfreude lässt sich für mich nicht in Geld aufwiegen und auch wenn ich gerne ausreichende Sicherheiten beiseite gelegt wissen will, so will ich dennoch auch im hier und jetzt leben - zwar nicht verschwenderisch, aber auch nicht extrem sparsam - einfach irgendwo in der Mitte drin.

Wenn ich aber lese du wünscht um die 200PS, dann ist doch ein Auto auch etwas mehr als ein Fortbewegungsmittel um von A nach B zu kommen - und Hobbies dürfen auch etwas Geld kosten (auch wieder meine Meinung).

Aber jeder setzt ja die Prioritäten etwas anders. Fakt ist, du hast anscheinend mit deinen 27 Lenzen schon sehr viel erreicht und verdient und kannst de Facto bezüglich Mobilität alles fahren zwischen nem Dacia Logan und nem Audi RS5.

Wie viel dir die Karre wert ist kannst nur du entscheiden.

Auch kannst du mit dem Einkommen das Auto jetzt sofort aus dem Kredit raus kaufen - bei dem Gehalt sollten 5k Dispo absolut kein Problem sein, wenn du die langfristigen Anlagen nicht angreifen willst.

--> 7k erspartes + ein paar k vom Konto nehmen (Dispo), Fahrzeug raus kaufen, gleichzeitig oder davor bereits versuchen das Auto zu verkaufen und damit dann 2 oder 3 Wochen später das Konto wieder ins Plus heben und dazu noch nach einem Wagen um 7.000€ suchen. Für ein Monat oder so zahlt sich ein richtiger Kredit nämlich nicht aus und die paar Euro Zinsen für die Überziehung in diesem Zeitrahmen merkst du wohl nicht mal wirklich.

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