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Was müßte Eurer Meinung nach Toyota ändern um wieder Erfolg zu haben?
Hallo,
ich war lange Zeit Toyota-Fahrer, aber mit der aktuellen Modellpolitik kann ich mich absolut nicht anfreunden - was wohl einigen hier auch so geht.
Was oder kann oder muß Toyota ändern um wieder in die 'Erfolgsspur' zurück zu kehren - und sind Ansätze davon bei Toyota schon erkennbar?
Vielen Dank
JD
Beste Antwort im Thema
Soso, der weltgrößte Autohersteller muß also was an seiner Modellpolitik ändern um den deutschen Autokäufern zu gefallen? Der richtigere Ansatz muß wohl lauten wo die westeuropäischen Autokäufer umdenken könnten um die Konzepte von Toyota und Lexus zu verstehen. Toyota = zuverlässig, langlebig, wertstabil = Für den Weltmarkt offensichtlich Argument genug, Lexus = Perfektion, Technologie, Image = Für den Weltmarkt offensichtlich auch zu verstehen.
Die europäischen Autobauer haben ja das Glück eine gut funktionierende Lobby hinter sich zu haben. Wenn man, egal in welchen Zeitschriften, Vergleichstests liest, so kann das japanische Auto mal gerade eben so mit Ach und Krach mithalten und ein Kauf ist wenn dann nur für Geizkragen die auf Image keinen Wert legen zu empfehlen.
Schönes Beispiel gesehen im deutschen TV: Lexus bringt die 8-Gang-Automatik auf den Markt. Prompt fährt ein Reporter zu ZF (deutscher Hersteller von 7-Gang-Automat) wo man ihm erklärt daß eine sinnvolle Grenze an Gangstufen bei 7 Gängen erreicht ist und 8 seien nur dumme Spielerei. Derselbe Hersteller baut Getriebe mit 16 Gängen für Nutzfahrzeuge. Aber den Japanern hat man es wieder mal gegeben.
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328 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Stefan Payne
Sorry, aber solche Forderungen kann ich echt nicht nachvollziehen!!
Wieso? Der D-CAT hat doch schon einen flexiblen ÖW-Intervall. Wo läge also das Problem, bei einem solchen Motor den ÖW nach Bedarf und ansonsten nur die 30tkm-Inspektion zu machen? Den Fitness-Check alle 15tkm kann man sich schon sparen, wenn man "lebenswichtige" Teile wie beispielsweise Bremse (Belagdicke) elektronisch überwacht. Waschwasser nachfüllen und neue Scheibenwischer draufmachen kann ich auch selbst ;)
Nachteil ist dann nur, dass man evtl. zweimal kurz nacheinander in die Werkstatt muss (z.B. ÖW bei 25tkm und Inspektion bei 30tkm), aber auch hier könnte man die Inspektion dann einfach jeweils mit den ÖWs zusammenlegen.
Zitat:
Original geschrieben von touranfaq
Zitat:
Original geschrieben von DonC
Wenn ich einen 7er BMW in Deutschland kaufe, der in Deutschland gebaut wurde, fallen schonmal Überseeverbräuche weg. Allein das ist schon mal nicht wenig an CO2. Dann noch die zusätzliche Verkabelung und Batterien und Elektromotor im Hybrid (die ja auch aus aller Welt verschifft werden).
Absolute Milchmädchenrechnung. Auch für einen 7er BMW (oder Audi A8 oder oder oder...) kommen jede Menge Zulieferteile aus Übersee, die verschifft und transportiert werden müssen. Für gewisse Modelle bestimmter Hersteller werden sogar in Deutschland gefertigte Motoren nach Mexico verschifft, nur um dann wieder mitsamt Auto zurückzukommen. Warum fragt hier keiner nach der CO2-Gesamtbilanz?
Also bleiben wir bei BMW 7er:
Motoren kommen aus Mindelheim von der Fa. Grob.
Elektrikbauteile von Bosch Deutschland und Spanien.
Von wegen Übersee. Beim 7er kommt da mal nicht viel her, bei anderen Modellen sicher, aber das habe ich auch nicht behauptet.
Da dies hier wohl wieder so ein TOYOTA IST SUPER Thread ist und euch sehr von der Wirklichkeit abhält bin ich mal wieder raus...
Lest erstmal nach und arbeitet in der Branche ne zeitlang....
Ich fände grössere Wartungsintervalle sehr praktisch - nicht aus Geiz, sondern einfach deshalb, weil ich es ziemlich mühsam finde, fast dreimal jährlich zur Inspektion zu müssen (Vielfahrer mit ca. 40tkm Jahresfahrleistung).
Da muss man immer mit einem Ersatzwagen rumgurken und zur Werkstatt fahren bzw. das Auto wieder holen...
Ich würde meinetwegen auch mehr bezahlen für ein Longlife-Öl. Aber gerade bei einem recht simplen Saugbenziner müsste ein grösseres Intervall doch drinliegen, ohne dass der Motor früher hops geht.
@Touranfaq:
Mein Plastik vor allem im Kofferraum ist doch ziemlich einfach - einmal mit dem Bike-Pedal daran vorbeigeschrammt und der Kratzer geht nie mehr weg.
Mich stört das nicht mehr, weil ich meinen Kombi wirklich als Transporter brauche - aber schön anzusehen ist es wirklich nicht.
Zitat:
Original geschrieben von toyochris
Ich fände grössere Wartungsintervalle sehr praktisch - nicht aus Geiz, sondern einfach deshalb, weil ich es ziemlich mühsam finde, fast dreimal jährlich zur Inspektion zu müssen (Vielfahrer mit ca. 40tkm Jahresfahrleistung).
Da muss man immer mit einem Ersatzwagen rumgurken und zur Werkstatt fahren bzw. das Auto wieder holen...
Ich würde meinetwegen auch mehr bezahlen für ein Longlife-Öl. Aber gerade bei einem recht simplen Saugbenziner müsste ein grösseres Intervall doch drinliegen, ohne dass der Motor früher hops geht.
@Touranfaq:
Mein Plastik vor allem im Kofferraum ist doch ziemlich einfach - einmal mit dem Bike-Pedal daran vorbeigeschrammt und der Kratzer geht nie mehr weg.
Mich stört das nicht mehr, weil ich meinen Kombi wirklich als Transporter brauche - aber schön anzusehen ist es wirklich nicht.
ja, es mag OPTISCH schon blöd sein, wenn das Plastik im Kofferraum schnell verkratzt. Das ist auch so ein Thema in Deutschlands beliebtesten Van, nur vergessen die Nutzer immer wieder, dass ein Kombi und ein Van ursprünglich mal zum Transportieren entwickelt und angeboten wurde, und nicht um auch im Laderaum toll auszusehen. Wer zusätzlich einen Hund hat braucht sich dann über Kratzer im Plastik echt nicht aufregen.
Zitat:
Original geschrieben von DonC
Elektrikbauteile von Bosch Deutschland
Da haben wir schon den Salat: Nur weil Bosch draufsteht, ist ein Teil noch lange nicht aus Deutschland. Das Bordnetzsteuergerät meines Ex-Fahrzeugs war auch von Bosch. Gebaut wurde es in Australien. So viel zu dem Thema.
Zitat:
Da dies hier wohl wieder so ein TOYOTA IST SUPER Thread ist und euch sehr von der Wirklichkeit abhält bin ich mal wieder raus...
Mit Fakten argumentieren ist Dir wohl zu anstrengend:
Bei BMW erreicht der geschätzte deutsche Anteil bei den Modellreihen 1 bis 5 aufgrund der zum Teil aus Österreich und Großbritannien stammenden Motoren 55 Prozent. Beim in Österreich montierten X3 liegt die Quote bei 30 Prozent, beim X5 aus den USA bei 25 Prozent.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,445399,00.html
Von mir aus mag der "deutsche" Anteil beim 7er noch ein wenig höher sein, was aber nix an der Tatsache ändert, dass auch hier Teile verbaut werden, die eine weite (=CO2-intensive) Anreise hinter sich haben.
Zitat:
Lest erstmal nach und arbeitet in der Branche ne zeitlang....
Siehe oben, wer mal etwas mehr lesen sollte, ist hier wohl klar :D
Zitat:
Geschrieben von passat32
nur vergessen die Nutzer immer wieder, dass ein Kombi und ein Van ursprünglich mal zum Transportieren entwickelt und angeboten wurde, und nicht um auch im Laderaum toll auszusehen.
...es hängt aber sehr stark von der Qualität/Festigkeit der verwendeten Kunstoffe ab, wie leicht sie verkratzen. Auch hier wieder ein typischer Zielkonflikt: Macht man den Kunstoff zu hart, splittert das Material bei einem Aufprall aufs Heck und kann Passagiere in der 2. Sitzreihe verletzen. Macht man es zu weich, ist es zwar splittersicher, aber verkratzt leichter.
P.S.: Persönlicher Tipp: Versuche beim Quoten nur so viel zu zitieren, wie auch wirklich zum Verständnis nötig ist. Das macht das Lesen viel angenehmer ;)
Zitat:
Liegt vielleicht auch daran das ich eine Vorstellung darüber habe, wie sehr das Öl belastet ist, entsprechend steigt der Verschleiß bei höhren Intervallen, die max. Laufleistung und zuverlässigkeit sinkt!
Also entweder es kostet etwas Geld oder aber der Motor ist schneller kaputt, wofür würdest du dich entscheiden??
Mein Motor schnurrt mit seinen 164 Tkm wie am ersten Tag - mit Intervallen ü30 Tkm. Und wirklich langsam bewege ich das Auto nicht.
15 Tkm ist beim Diesel noch akzeptabel oder bei Sportwagen, auch wenn man das Auto stark fordert, schadet es nicht - aber für "Heinz Otto" im Corolla ist es schlichtweg Unsinn.
Ich müßte 3mal im Jahr zur Inspektion, das ist unpraktisch.
Zitat:
Original geschrieben von Audilenker
Zitat:
Liegt vielleicht auch daran das ich eine Vorstellung darüber habe, wie sehr das Öl belastet ist, entsprechend steigt der Verschleiß bei höhren Intervallen, die max. Laufleistung und zuverlässigkeit sinkt!
Also entweder es kostet etwas Geld oder aber der Motor ist schneller kaputt, wofür würdest du dich entscheiden??
Mein Motor schnurrt mit seinen 164 Tkm wie am ersten Tag - mit Intervallen ü30 Tkm. Und wirklich langsam bewege ich das Auto nicht.
15 Tkm ist beim Diesel noch akzeptabel oder bei Sportwagen, auch wenn man das Auto stark fordert, schadet es nicht - aber für "Heinz Otto" im Corolla ist es schlichtweg Unsinn.
Ich müßte 3mal im Jahr zur Inspektion, das ist unpraktisch.
eben.
Ich finde die VW-Lösung mit den flexiblen Wartungsintervallen wirklich vernünftig. Fahre ich mein Auto behutsam und rücksichtsvoll, darf ich als "Belohnung" locker 30.000 Kilometer zwischen den Inspektionen fahren. Fahre ich zügiger und beanspruche ich die Maschine mehr, schaffe ich halt "nur" ca. 25.000 Kilometer. Eine intelligente Elektronik registriert die Beanspruchung und warnt mich rechtzeitig vor dem Ereichen der Termine. Besser als die Maschine streng nach Plan irgendwelcher Ingenieure aus Fernost zu prüfen, zu warten und damit den eigentlichen Ansprüchen nicht gerecht zu werden. Der Fahrer eines Avensis muss genauso häufig und oft in die Werkstatt, ob er nun alleine mit 100 über die BAB tuckert oder ständig vollbeladen einen Pferdetrailer schleppt.
Der unterschied zwischen Toyota und VW ist:
Ich fahre lieber alle 15.000 zur Inspektion, als zur Reparatur.
Ich habe absolut keine Probleme wenn ich alle 15.000 dahin muss, ist nur 1 mal im Jahr, bei 80% der Autofahrer.
Zitat:
Original geschrieben von Waldy67
Der unterschied zwischen Toyota und VW ist:
Ich fahre lieber alle 15.000 zur Inspektion, als zur Reparatur.
Ich habe absolut keine Probleme wenn ich alle 15.000 dahin muss, ist nur 1 mal im Jahr, bei 80% der Autofahrer.
schöner aber sinnloser Vergleich mit VW ... typische Polemik, die dem Thread ja soooo viel Sinn gibt. Wahnsinn.
Vielleicht sind es 80 Prozent der privaten Nutzer, die nur wenig Fahren und demnach nur einmal pro Jahr zur Inspektion müssen; aber vielleicht kommt man in Köln irgendwann mal mit, dass die Geschäftskunden wichtig sind. Die fahren nunmal auch mehr als "Schebbdeckel-Hans-Otto mit seinem Corolla". Und für einen Fuhrparkleiter sind 2 Besuche pro 30.000 Kilometer doppelt so viel wie 1 Besuch. Ein weiterer Tag Personalbedarf und Bedarf eines Ersatzwagens.
back to topic:
Das was mMn Toyota verändern müsste, ist die Haptik und Optik ihrer Fahrzeuge. Andere Hersteller nutzen Softlack und besonders weichen Kunststoff um bei der Probefahrt zu überzeugen, dahin sehe ich für Toyota noch Verbesserungspotenzial.
Bzgl. Optik: Toyota Dtld sollte sich mMn ein klein wenig bei Mazda schlau machen. Deren Wandel von biederen zu sportlichem Design macht deren Autos zu wahren Blickfängern. Nach L-Finesse vielleicht T-Finesse?
Toyota könnte sich dort auch an deutschen Konkurrenten messen und deren Verkaufsphilosophie übernehmen: Mehr Schein als Sein!
Den Ausländermalus könnte man vielleicht durch ein deutsches Werk überkommen (siehe Ford), ob das aber wirklich optimal ist sei dahingestellt.
Zitat:
Original geschrieben von silverding
back to topic:
Das was mMn Toyota verändern müsste, ist die Haptik und Optik ihrer Fahrzeuge. Andere Hersteller nutzen Softlack und besonders weichen Kunststoff um bei der Probefahrt zu überzeugen, dahin sehe ich für Toyota noch Verbesserungspotenzial.
Bzgl. Optik: Toyota Dtld sollte sich mMn ein klein wenig bei Mazda schlau machen. Deren Wandel von biederen zu sportlichem Design macht deren Autos zu wahren Blickfängern. Nach L-Finesse vielleicht T-Finesse?
Toyota könnte sich dort auch an deutschen Konkurrenten messen und deren Verkaufsphilosophie übernehmen: Mehr Schein als Sein!
Den Ausländermalus könnte man vielleicht durch ein deutsches Werk überkommen (siehe Ford), ob das aber wirklich optimal ist sei dahingestellt.
muharrrharr, Softlack in einem Toyota ... Holger, Du mit Deiner Softlackallergie, in Zukunft gibts dann Dacia? :D
Zitat:
Original geschrieben von passat32
Vielleicht sind es 80 Prozent der privaten Nutzer, die nur wenig Fahren und demnach nur einmal pro Jahr zur Inspektion müssen; aber vielleicht kommt man in Köln irgendwann mal mit, dass die Geschäftskunden wichtig sind. Die fahren nunmal auch mehr als "Schebbdeckel-Hans-Otto mit seinem Corolla". Und für einen Fuhrparkleiter sind 2 Besuche pro 30.000 Kilometer doppelt so viel wie 1 Besuch. Ein weiterer Tag Personalbedarf und Bedarf eines Ersatzwagens.
Der Vergleich ist sehr Realitätsnah.
Geschäftskunden sind für VW wichtig nicht für Toyota.
In Japan wird es wohl anders rum sein.
Aber mach dir mal keine Sorgen Fuhrparkleiter haben bestimmt andere abkommen mit den Herstellern, als Hans Otto im Golf.
Ob und wie oft die zur Inspektion müssen ist bestimmt nicht viel anders als bei VW.
Zitat:
Original geschrieben von Waldy67
Zitat:
Original geschrieben von passat32
Vielleicht sind es 80 Prozent der privaten Nutzer, die nur wenig Fahren und demnach nur einmal pro Jahr zur Inspektion müssen; aber vielleicht kommt man in Köln irgendwann mal mit, dass die Geschäftskunden wichtig sind. Die fahren nunmal auch mehr als "Schebbdeckel-Hans-Otto mit seinem Corolla". Und für einen Fuhrparkleiter sind 2 Besuche pro 30.000 Kilometer doppelt so viel wie 1 Besuch. Ein weiterer Tag Personalbedarf und Bedarf eines Ersatzwagens.
Der Vergleich ist sehr Realitätsnah.
Geschäftskunden sind für VW wichtig nicht für Toyota.
In Japan wird es wohl anders rum sein.
Aber mach dir mal keine Sorgen Fuhrparkleiter haben bestimmt andere abkommen mit den Herstellern, als Hans Otto im Golf.
Ob und wie oft die zur Inspektion müssen ist bestimmt nicht viel anders als bei VW.
doch, es ist anders, nämlich im Schnitt genau doppelt so oft!
Unabhängig davon: das Geschäftskunden/Flottenmanagement wird für alle Hersteller in Zukunft wichtiger. Denn der Privatkundenmarkt stagniert seit Jahren, mit steigenden Spritpreisen und sinkenden Einkommen immer und immer mehr. Der Privatkunde kauft dann entweder zu Premium-Konditionen oder eben billig, Toyota ist aber irgendwo dazwischen.
Meine Erfahrungen mit Toyota sind u.a. zum Avensis, Auris, Corolla, Corolla Verso und Yaris Verso.
Im Lauf der Jahre hat Toyota in der Qualität nachgelassen. Einzige Ausnahme ist der Corolla Verso, der wirklich ein tolles Auto ist (vor allem mit 177 PS), aber dennoch auch bei den Türenverkleidungen zeigt, dass gespart wurde.
Der neue Auris ist eine verarbeitungstechnische Katastrophe, wenn man den Vergleich zum alten Corolla zieht, der wie ein Panzer verarbeitet war. Ein klapperndes und schlecht eingepasstes Handschuhfach ist nur ein Beispiel für die schlampige Konzeption. Ein schlüssiges Innenraumkonzept fehlt auch, der Vergleich z.B. zum Honda Civic ist einfach verheerend. Und das alles zu Preisen, die sich keinen Deut von den anderen Wettbewerbern unterscheiden.
Die Kunden merken sowas natürlich und verzichten dankend auf einen neuen Toyota. Das ist für Toyota deshalb ein großes Problem, weil die Toyotafahrer (die frühere Opel-Klientel) ihre Autos trotz des Designs und wegen der inneren Werte fuhren.
In dem Moment, wo Zweifel an der Qualität aufkommen, verliert Toyota sein stärkstes Verkaufsargument. Und genau das passiert zur Zeit. Wer vom Corolla in den Auris umsteigt und noch alle fünf Sinne beisammen hat, steigt kopfschüttelnd wieder aus dem Auto aus, so klar zeigen sich überall die Sparmaßnahmen. Und ganz ehrlich: was soll man denn von einem Hersteller halten, dessen Beifahrersitze eine kürzere Oberschenkelauflage haben als die Fahrersitze (Auris) ? Und dessen Fondtüren mit größter Gewalt zugeworfen werden müssen?
Das alles geht gar nicht und wird sich rächen. Das stellenweise hoch arrogante und unverschämte Verkaufspersonal tut ein übriges.
Back to basics kann es für Toyota nur heißen. Und wenn eine Kupplung beim Avensis nach 75.000km die Grätsche macht, ist man ganz weit weg von ursprünglicher Stärke.
Zitat:
Original geschrieben von Happycroco
Ich amüsiere mich schon die ganze Zeit (klammheimlich), welche Anstrengungen angeblich gerade ein Golf-Fahrer machen soll, um sein Auto zu individualisieren. Ausgerechnet den Golf! Golf und Individualität schließen sich geradezu aus. (Ich denke, das weiß auch jeder, der sich einen Golf kauft.)
Das Stimmt,
aber der Grund, warum so viele Golf da sind ist doch, dass VW einige sehr robuste und zuverlässige Fahrzeuge gebaut hat. Wieviele Fahrzeuge anderer Herstellen sind nach 10 Jahren schon Blumendünger? Da hat VW einen guten Ruf, der zwar in den letzten Jahren etwas gelitten hat, aber die meisten Kisten laufen immernoch.
Für die untere Schicht gut bezahlbar, überall Ersatzteile zum selbst-basteln und noch haufenweise sinnloses Spielzeug für die "Kinder" gibts auch noch. Das bestimmen nun mal Zahlen am Markt.
Toyota hat auch einen sehr guten Ruf, aber das "Spielzeug" dazu fehlt eben noch.