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Was macht ein Fahrzeug zum guten Zugfahrzeug?

Themenstarteram 2. Januar 2018 um 18:50

Eine "einfache" Frage:

Wovon hängt es ab, ob ein Fahrzeug (Pkw) ein gutes Zugfahrzeug ist?

Wieso dürfen z.b. Vans meist hohe Anhängelasten ziehen, gleich oder gar stärker motorisierte Kombis/Limos nicht? Geländewägen sind auch sehr beliebt oder Kastenwägen. Hat das was mit dem Schwerpunkt zu tun, dem Gewicht und/oder der Aerodynamik?

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120 Antworten

Deine Frage ist gut. Gerade in solchen Fällen spielt die DS oder der CX seine Überlegenheit souverän aus. Bedingt durch die exakte Austarierung des Ladezustandes. Das Auto ist immer gerade und hat die gleiche Höhe egal welches Gewicht zugeladen wurde. Im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen verbessert sich die Strassenlage bei Zuladung. Auch ist es egal ob die Deichsellast eingehalten wird. Es wird austariert.Es würde jetzt zu weit führen die Technik zu erklären aber es ist im Netz hinreichend erklärt.

Zitat:

@navec schrieb am 3. Januar 2018 um 19:25:56 Uhr:

Zitat:

@Fratzmobil schrieb am 3. Januar 2018 um 13:20:59 Uhr:

Ein gutes Zugpferd muss mit Hydraulic ausgerüstet sein und DS oder CX heissen Und ist von Citroen. Gleichzeitig sollte es Frontantrieb sein.Bevor jetzt gemotzt wird Spurfehlwinkel null ist auch noch ein Kriterium.Schleppt einmal mit einem CX einen Anhänger und dann Diskutiert.

Wenn ein kurzer hinterer Überhang in Relation zum Radstand und eine relativ harte hintere Federung vorhanden ist, ist eine Höhenanpassung (darum ging es vermutlich) nicht notwendig. Siehe größere Vans oder Transporter.

Kann man mit einem Frontantrieb Citroen bei voller Anhängelast und beladenem Kofferraum auf einer steileren Schotterstraße (oder wahlweise: einer nassen Wiese mit leichter Steigung) so gut anfahren, wie mit einem Hecktriebler oder gar einem Allrad Pkw?

ab 400Nm Motordrehmoment

Allrad ist super angenehm auch im Punkto Reifenverschleiß!

Gute große Bremsanlage! Da beim Bremsen selbst bei einem Gebremsten Anhänger das Zugfahrzeug mehr Last beim Bremsen trägt!

Ausreichend Drehmoment, samt Wandlerautomatik und großem Getriebeölkühler!

 

Ansonsten wie beschrieben langer Radstand recht kurzer Überhang hinten.

ganz Pauschal

Je mehr Hubraum, desto weniger Diesel !!

ist aber sehr Pauschal,

allgemein triffts aber schon, ansonsten:

Rahmen, Heckantrieb, Leistung, Drehmoment

Zitat:

Da beim Bremsen selbst bei einem Gebremsten Anhänger das Zugfahrzeug mehr Last beim Bremsen trägt!

Nur im Hängerbetrienb ist es eigentlich immer besser, wenn der Hänger etwas stärker bremst, als das Zugfahrzeug.

Ähm, geht das bei einer Auflaufbremse? Würde die sich dann nicht lösen?

@Rainer_EHST

 

Besser wäre es,nur leider technisch nicht möglich! (Auf eine Auflaufbremse bezogen) Die bremsbetätigung und die Kraft zur Überwindung des Auflaufdämpfers müssen immer auf Zugfahrzeug Einwirken außerdem ist die Auflaufbremse so konstruiert das sie auch bei nasser Straße etc nicht sofort blockiert!

Jenachdem, wieviel er stärker als das Zugfahrzeug bremst, schuckelt es dann ein wenig.

Bei ganz neuen Anhänger, oder gut gewarteter Bremse, inkl. Auflaufdämpfer (immer gut geschmiert), ist das voll beladen besonders gut zu merken, weil der Hänger quasi im Intervall bremst.

 

Keine Ahnung, ob man das auch irgendwie einstellen kann, so das dieses Intervallbtremsen nur noch ganz sanft von statten geht.

Aber nichts desto trotz, ein schiebener Hänger bei stärkerer Verzögerung ist, besonders auf weniger griffigen Untergrung, nicht unbedingt die Sahne auf dem Eis.

Ein Hänger, der immer nach hinten zieht, auch beim langsamer Werden, bewirkt positive Richtungsstabilität, weil er nie das Bestreben hat, das Zugfahrzeug zu überholen.

Da hat die Ladungsverteilung und die daraus resultierende Stützlast mehr Einfluss auf die Stabilität.

Früher hat man auch geraten, einen schlingernden Zug durch beherztes Gasgeben wieder zu strecken; ist längst überholt.

Zitat:

Früher hat man auch geraten, einen schlingernden Zug durch beherztes Gasgeben wieder zu strecken; ist längst überholt.

Was wohl daran liegen könnte, das man durch das "zügige" Beschleunigen noch schneller wird und entsprechend noch weiter in den unstabilen Geschwindigkeitsbereich hingerät, den man dann wieder, mit schiebenden Hänger, verzögernd verlassen muss.

Also ich habe da noch nie anderes gehört, als erst mal ganz sanft auf's Gaspedal zu treten, so das nur ninimalste Zugkraft anliegt und anschließend das Gaspedal wieder sehr sanft zurückzunehmen, bis man wieder im sicheren Geschw.-Bereich ist.

Und die Stützlast ist ja eh auf max. 100kg begrenzt und sollte auch nie negativ sein.

Am besten immer so beladen, das man die Deichsel noch problemlos anheben kann. Beim Zweiachser dann alledings nur ein wenig anheben, damit die Hebelwirkung der Hinterachse nicht das gefühlte Ergebnis verfälscht. ;)

Das lassen wir hier jetzt so locker los. Wieviele habe ich schon mit Wohnklo hinten dran gesehen, wo die Scheinwerfer den Mond anleuchten und das Stützrad fast auf der Erde schleift, weil das ganze Zeltgestänge samt Zelt vorne reingeschmissen wurde? Wenn ich dann mit dem LKW unterwegs bin und so etwas zum Überholen ansetzt, frage ich mich immer, wann mir der Erste im Führerhaus hängt. Noch schlimmer ist hecklastige Beladung, hebelt dir im Extremfall das ganze Zugfahrzeug aus, aber die Stabilität ist so oder so dahin.

Wenn man sich nicht sicher ist, stellt man mal eben eine Personenwaage unter das Stützrad, ist doch nicht so schwer.

 

Und nein, nicht Gas geben, auch nicht leicht. Scharf bremsen ist das Gebot, wenn es schlingert.

 

mfg

Achso. Dass das Zugfahrzeug möglichst schwer sein sollte, spielt schon auch 'ne Rolle.

Ich empfehle da ja gerne den Ford Excursion... :D

So als 7,3l V8 Diesel oder 6,8l V10 Benziner... letzterer säuft allerdings ein wenig... dafür haben beide schon allein ein Leergewicht von knapp 3,5to...

Moin,

ich habe als Zugpferd einen S211 und bin sehr zufrieden damit. Der 3L V6 ist nicht überfordert, die 4MATIC sorgt für Traktion und die AIRMATIC (Luftfahrwerk) legt ihn immer wieder in Waage. Dazu muss nicht Citroen draufstehen ;). Die Automatik sorgt in Verbindung mit Tempomat etc. für entspanntes Reisen.

Edit: Bei der AIRMATIC gibt es ein schickes Knöpfchen mit dem man den Wagen 3cm über normales Fahrzeugniveau anheben kann. Damit wird er sogar bedingt "Off-Road"-tauglich. ;)

Was mich in den USA echt begeistert ist die elektronische Steuerung der Anhängerbremse. Dort kannst du bei großen Hängern die Bremseleistung elektronisch anpassen. Dazu gibt es im Bordcomputer des Zugfahrzeuges (z.B. Ford, Dodge, GMC) ein Menü für den Trailer. Beim Silverado mit 5-Wheeler z.B. kann man so die Bremsleistung anpassen. Auf langen Gefällestrecke sehr nett.

Die hängen ja auch mal eben 8to load hinten dran. Da sollte man sowas schon haben. ;)

Zitat:

@Fratzmobil schrieb am 4. Januar 2018 um 00:01:26 Uhr:

Deine Frage ist gut. Gerade in solchen Fällen spielt die DS oder der CX seine Überlegenheit souverän aus. Bedingt durch die exakte Austarierung des Ladezustandes. Das Auto ist immer gerade und hat die gleiche Höhe egal welches Gewicht zugeladen wurde. Im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen verbessert sich die Strassenlage bei Zuladung. Auch ist es egal ob die Deichsellast eingehalten wird. Es wird austariert.Es würde jetzt zu weit führen die Technik zu erklären aber es ist im Netz hinreichend erklärt.

Zitat:

@Fratzmobil schrieb am 4. Januar 2018 um 00:01:26 Uhr:

Zitat:

@navec schrieb am 3. Januar 2018 um 19:25:56 Uhr:

 

Wenn ein kurzer hinterer Überhang in Relation zum Radstand und eine relativ harte hintere Federung vorhanden ist, ist eine Höhenanpassung (darum ging es vermutlich) nicht notwendig. Siehe größere Vans oder Transporter.

Kann man mit einem Frontantrieb Citroen bei voller Anhängelast und beladenem Kofferraum auf einer steileren Schotterstraße (oder wahlweise: einer nassen Wiese mit leichter Steigung) so gut anfahren, wie mit einem Hecktriebler oder gar einem Allrad Pkw?

meine Frage ist anscheinend so gut, dass du sie immer noch nicht beantwortet hast...

zu einem guten Zugwagen gehört auch eine gute Traktion. Von daher hätte ich gerne mal gewusst, welchen Vorteil ein Frontantriebs-Citroen gegenüber gewöhnlichen Frontantriebsautos hat und ob der z.B. einem Allrad- oder Heckangetriebenen Fz diesbezüglich vor zu ziehen ist.

Ich kann da technisch keinen Vorteil des Citroen erkennen, auch wenn der einen Niveauausgleich hat.

Und selbstverständlich meine ich einen Vergleich mit Pkw, die ein ähnliches Eigengewicht und eine ähnliche Anhängelast haben.

 

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