Was halten fanatische w210 Fahrer vom w211?
Guten Abend,
Der Tag ist mal wieder zu ende, und ich wollte mal eure Meining hören wie immer.
Wie Der eine oder andere hier weiß gehöre ich wie viele von euch zu den eingefleischten w210 Fahrern.
Jedoch muss ich gestehen dass ich immer öfter mich ertappe wie ich del w211.hinterherluge.
Ich finde es ist Der letzte moderne benz Der noch schön ist.
W212 etc. Interessieren mich garnicht.
Ich finde Der w210 ist das perfekte auto, eine richtige diva, ein richtiger wagen, eine Der letzten echten limousinen. Jedoch vereint Der w211 meiner meinung nach dies jedoch in etwas frischerem kleid.
Wenn da nicht das problem mit Der sbc bremse wäre.
Ich muss gestehen das ich wirklich am überlegen bin und schäme mich fast etwas Wenn ich grade auf meinen w210.gucke aus dem fenster und daran ihn zu hintergehen.
Wie gesagt ich ticke nicht ganz Sauber für mich ist das kein gegenstand.
Wollte mal wissen wie es euch ergeht und ob Der ein oder andere Meine meinung teilt.
P.s schreibe mit del drecks smartphone meiner Frau entschuldigt meine schreibweise ( guta Der seit ewig ein 6230i benutzt )
P.s.s @ bon Scott
Der amg ist fertig und wird momentan von meinen onkel drüben bewegt.
Muss noch warten mit Der uberfuhrung da sowas auch wieder locker nen 1000 er verschlingt.
P.s.s.s außerdem wurden letzten monat beide scheinwerfer am helligen tag entwendet.
Es lebe Der ostblock
Grüße guta
Beste Antwort im Thema
Servus guta,
schön von Dir zu lesen :).
Ich weiß nicht, wie viele "Fanatiker" wir hier haben. Fanatiker zeichnen sich doch eher durch Scheuklappenblick aus und dadurch, dass sie sich der Wirklichkeit verweigern. Das ist hier doch bei den Wenigsten der Fall; hier sind doch überwiegend vernünftige Leute, denk ich ;).
Ich persönlich habe gar nichts gegen den 211er, finde ich von außen sogar ganz schick, insbesondere als T-Modell. Ich habe aber auch nichts gegen einen Toyota Avensis, Subaru Legacy, Mazda 6 oder Ford Escort. Die sind mir alle ziemlich egal. .. Und das ist der Punkt, denn: der 211er ist mir genauso egal und weckt bei mir keinerlei Emotion, ist irgendwie gänzlich austauschbar.
Einen 210er kann man lieben oder hassen, aber so'n 211er...ist einfach wurscht. Das Modell werd ich wohl, wenn ich denn mal vom 210er weg muss, überspringen. Und falls ich wider Erwarten doch mal einen besitze, dann fahr ich ihn eben, so wie ich auch einen Ford oder Kia fahren würde.
124er und 210er lassen mein Herz hüpfen. 212er lassen mich den Kopf schütteln. Aber 211er...? Wer ihn durch und durch gelungen findet: Bitte! Spricht nicht viel gegen das Auto, denk ich.
Ich wünsche jedem 211er-Fahrer ein problemloses und gutes Fahrzeug und ich kann verstehen, wenn jemand ein neues Fahrzeug dem älteren, weniger modernen vorzieht (verstehen! aber nicht nachfühlen). Bei mir gibt es keinerlei Gefühlsregungen beim 211er. Er ist mir wirklich egal. Und leider auch nicht gut genug, um als Qualitätsikone herausragen und trotz des Mangels an Emotion irgendwie einen Platz in meinem Herzen gewinnen zu können.
Viele Grüße
ES
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Hi Ayatollah,
ich bin zwar kein 211er Fahrer, aber ich heule dennoch meinem alten S210, von dem ich mich vor 2 Jahren trennen musste, ein bisserl hinterher. Der jetztige S212 ist zwar ganz nett und ich habe (toitoitoi) mit ihm bisher fast keine Probleme. Aber von einem echten Ersatz oder einer Steigerung gegenüber dem "alten Dicken" kann leider keine Rede sein. Der 210er war bisher das beste Auto, was ich fahren durfte. Wäre der viele Rost am Ende nicht so schlimm geworden, hätte ich ihn noch sehr gerne viele Jahre weiter gefahren. Das ist die nackte Wahrheit :D
Hi Tom.
Leider gehört der Rost auch zu den Qualitäts- und Wohlfühlmerkmalen.
Wenn ein anderes Auto keinen Rost aber einen furchtbaren Motor hat, ist es ja auch nicht das beste Auto das ich je hatte. Die zunehmende, bzw. nicht zu stoppende, Rostanfälligkeit ist eben ein entscheidender Faktor und lässt sich nur mit Toleranz und Gleichmut ertragen.
Auch wenn der Dicke noch so schön zu fahren ist, er kann wegen dieser Fisimatenten nie besonders gut gewesen sein.
Es ist doch schlichtweg egal, ob der Motor gut und das Gehäuse schlecht, oder ob der Motor schlecht und das Rundherum gut ist. Zufriedenstellend ist es weder so noch so.
Ich habe keinerlei Rostphobie und scheue auch aufwändigere Schrauberei nicht, aber ab dem Moment wo mich die Instandhaltungsarbeiten immer mehr an die Erfolge des Sisyphos erinnern, geht meine Liebe zu Ende.
Ich lasse mich doch nicht von einem formgepressten Stück Blech, zur Minna machen :D
So wie ich über 5 Jahre den 210er gemocht habe, so mag ich jetzt meinen 211er. Nicht mehr und nicht weniger.
ich fahr erst seit 5000 km w210, 200k gekauft im september um 2600 euro, das gleich nochmal zum durchreparieren genommen. Jetzt kommen noch 2 Querlenker dazu ( vorsorglich, die verbauten sind innen rostig, die werde ich nach austausch der länge nach durchflexen und mal reinschaun), ich bin aber mit dem wagen äusserst zufrieden. Rost ist kaum vorhanden, da aber schon einige Liter Fluidfilm reingekommen sind, sehe ich der Zukunft entspannt entgegen ( bin w123 gewohnt, der w210 kann gar nicht rostanfälliger sein).
Schade ist es, dass ich keinen guten 6 Zylinder in der Zeit des Suchens erwischt habe, aber dafür hat der m111 einen angenehmen verbrauch und wartungskosten.
Es ist sicherlich der falsche Weg, um 2000 Euro einen billigen W210 abzugreifen und zu hoffen das keine Kosten anfallen, das ist aber bei jedem Auto so. Mir stellt es hier regelm. die Haare auf, wenn offensichtliche Defekte kleingeredet werden, das macht die Autos schlechter als sie sind. Ausserdem mal ehrlich, bei einem 15 Jahre alten Auto hat man 2 Möglichkeiten, entweder aufbrauchen und dann entsorgen, oder in die Erhaltung investieren, auch wenn sich das im Wert das Fahrzeuges nicht niederschlägt. Ich habe mich für letztere Variante entschieden, damit unterstütze ich meine lokale kleine Werkstatt und zahle halt dafür keinen Wertverlust. Mein Vater hat sich um 38.000 Euro 2008 einen Citroen C5 in Vollaustattung gekauft, der Kübel ist laut Liste auch nur mehr 6000 wert..... ( ist aber ein gutes auto, wenn man davon absieht, dass man nichts raussieht )
Nun, was soll ich sagen...
Mein jetzt zweiter W210 fährt wie's Lottchen ;) Ich hatte noch nie einen Wagen, der die im Schein angegebene v-max nicht nur lt. Tacho erreicht sonder auch laut GPS Messung deutlich überschreitet!
Der Motor (M112 V6 Benziner) ist so ziemlich das beste an dem Auto!
Gekauft im August 2011 für überschaubare ~5.500 Euro hält sich der zu erwartende Wertverlust in erfreulichen Grenzen.
Wäre die Karosserie nicht, dann könnte ich mir noch eine laaange gemeinsame Zukunft vorstellen. Aber der Rost...
Beim Kauf 2011 war der Wagen erstaunlich rostarm! Ein bisschen an den unteren Türkanten (was ich stoppen konnte und auch nicht wesentlich schlimmer wurde) - das war es. Batteriefach sauber, Heckdeckel sauber, Unterboden sauber...
Bereits kurz nach Kauf entdeckte ich, dass die Kofferraumdichtung undicht war. Obenrum total rostzerfressen! Auch das habe ich behoben und das ist auch bis heute dicht und ok.
Aber so nach und nach fing nun die Karosserie zu blühen an! An Stellen, an denen vorher nix erkennbar war, kommt nun der Rost hervor! Unter dem Stern am Heckdeckel genauso wie an den vorderen Kotflügeln. Auch die hinteren Kanten der hinteren Türschweller sind rostig.
Kurzum: Technik hui - Karosse pfui!
Nun könnte ich natürlich hergehen, und den Wagen vollumfänglich sanieren und neu lackieren lassen. Neue Kotflügel, neue Türen, neuer Heckdeckel wären wohl das Minimum. Ggf. auch eine neue Motorhaube... Aber ganz ehrlich Leute - rostfrei wäre der Wagen vermutlich so um die 3 TEUR wert. Bestimmt die gleiche Summe müsste ich mindestens in die Sanierung stecken um einen rostfreien Wagen zu bekommen.
Ich nage nicht am Hungertuch und könnte mir das sicher leisten - aber ich sehe es nicht ein! Da Geld würde ich bei einem Verkauf nie wiedersehen.
Daher habe ich beschlossen den Wagen zwar technisch (vor allem sicherheitstechnisch) am Leben zu erhalten (TÜV gerade "ohne Mängel"!) - aber keinen Cent mehr ins Aussehen zu stecken! Irgendwann wird er dann nach Osteuropa verkauft.
Hinzu kommt noch meine eigene Dummheit. Beim Kauf nicht richtig aufgepasst - schon fehlt mir die Parameterlenkung die ich vom Vorgänger gewöhnt war. Mich ärgert auch immer wieder die fehlende Memoryfunktion am Beifahrersitz (kleinlich - ich weiß). Die Automatik könnte auch etwas sanfter schalten (so wie die ältere 722.5 des Vorgängers). Gespült nach TE wurde 2x...
Also so ein richtig herzliches Verhältnis habe ich zum jetzigen E320 nie entwickelt.
Auch ich schiele daher immer wieder nach einem Nachfolger. So richtig vorstellen kann ich mir da nur einen E350/500 W211 ab MoPf. Gescheite und halbwegs ordentlich ausgestattete werden aber noch zu Preisen gehandelt, für die man auch schon einen 212er bekommt.
Formtechnisch gefällt mir der 212er eigentlich besser als der rundgelutschte 211er - aber man liest viele Probleme im 212er Forum...
Es drängt nichts, ich habe Zeit - schaun mer mal :)
Ha, das sind ja schon vier sehr unterschiedliche Berichte! :D So stell ich mir das vor, ehrlich niedergeschrieben was Sache ist!
Bei mir hat sich nicht wirklich was verändert zu meinem Beitrag auf Seite 3 dieses Fadens. Das Fahrwerk nervt immer noch auf schlechten Straßen und sonst gibt's mit den Nachfolgern nix zu meckern. Eigentlich -- nicht nur eigentlich, sondern für mich wirklich! -- ist alles besser und das Auto langweilt mich in dem Sinne, dass es das Fahren irgendwie sorgenfrei-ereignislos macht, wenngleich beide 211er keine Heiligen sind. Aber diese Defekte kann man alle gut reparieren, das hält dann schon eine Weile, während die Sache mit dem Rost halt irgendwie nie ein Ende findet.
Dass die 212er so günstig gehandelt werden wundert mich auch, denn im Kern sind es schon ganz gute Autos -- von den allerersten und dem unsäglichen OM 651 mal abgesehen. Der 211er muss wohl halt viele Käufer versorgen, die mit dem 212er aus irgendwelchen Gründen als Option nicht klar kommen. Ist ja auch ein Kompliment, oder?
ich weiss, dass ich meinen 200er behalten werde, ausser es gibt richtig Stress, aber selbst ein Motor auf Palette kostet nen 1000er...
Aber ein 211er kommt ganz sicher ins haus, für meine frau. Nur weiss ich noch nicht welcher Motor. Sie fährt 15.000 km im Jahr, also würde ein Benziner auch relevant sein.
... aber lass die Finger vom M 271 und frühen M 272.
werde ich beherzigen. Zuerst muss noch der Passat 3bg verbraucht werden, dann sind w211 auch preismässig im Tal der Tränen angelangt ;)
Unter den neueren Motoren haben nicht nur die OM651 ihre Tücken:
http://www.motor-talk.de/forum/e-250-cgi-motorschaden-t5367929.html
Es gibt noch mehr!
Den gibt's aber nicht im 211er!
Hab mich gerade im 212er-Forum herumgetrieben und die letzten Seiten des W213-Threads überflogen. Die Erlkönigfotos des 213ers bestätigen mich in meiner gefühlten zunehmenden inneren Abkehr von der Marke: Ich bin zu alt für Mercedes. :)
Zitat:
@Austro-Diesel schrieb am 29. Dezember 2015 um 22:11:10 Uhr:
Den gibt's aber nicht im 211er!
Habe ich auch nicht behauptet. Entscheidend sind jedoch die Tatsachen der zunehmenden Komplexität im Allgemeinen und der Simplexketten im Besonderen. Das sind die Grundlagen der verringerten Haltbarkeit. Mein Hinweis zielte darauf, dass "neuer" und "haltbarer" zunehmend auseinanderfallen.
Tom hat ja übrigens auch schon den 212er erwähnt.
Zitat:
@Austro-Diesel schrieb am 29. Dezember 2015 um 22:19:43 Uhr:
Hab mich gerade im 212er-Forum herumgetrieben und die letzten Seiten des W213-Threads überflogen. Die Erlkönigfotos des 213ers bestätigen mich in meiner gefühlten zunehmenden inneren Abkehr von der Marke: Ich bin zu alt für Mercedes. :)
Klingt im ersten Moment witzig, ist aber inzwischen traurige Wahrheit!:(
Macht aber nix! Erstens weil alternativlos (das eigene Alter) und zweitens weil Alternativen existieren (andere Autos)!
Bis dahin müssen die 211er halt durchhalten, 10 Jahre haben sie ja noch. Vielleicht kommt auch mal ein Volvo, ein Ford oder gar ein Jeep ... man wird sehen!
Ein Jeep ??!! Bist du in der Midlife Crisis?