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Was bedeutet "Nutzungsvariante Bruttogehaltsumwandlung" bei Firmenwagen?

Themenstarteram 4. April 2020 um 19:15

Hallo zusammen,

eine Frage an diejenigen, die vielleicht schon ein Firmenfahrzeug haben:

Mir wird ein Firmenwagen angeboten - in der Firmenwagenrichtlinie steht das so, dass man die Zusage für einen Firmenwagen in der Nutzungsvariante Bruttogehaltsumwandlung erhält.

Was bedeutet das jetzt genau? Mein Brutto-Gehalt enthält bereits den anteiligen Wert des Firmenwagens und ich bekomme damit Brutto ein geringeres Gehalt? Sagen wir mal wenn ich vorher 3000€ brutto hätte und jetzt der Firmenwagen angerechnet wird, bleibt es bei 3000€ aber z.B. 300€ sind davon Firmenwagen und mein eigentliches Gehalt beträgt dann nur noch 2700€?

Oder wird der Firmenwagen auf jeden Fall immer mit seinem Wert auf mein Bruttogehalt draufgerechnet?

Und wenn das eine Nutzungsvariante ist, welche gäbe es sonst noch?

Viele Grüße

MrLucius

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8 Antworten

Ich würde empfehlen: Luft anhalten, bis Du aus der Probezeit raus bist.

Und ich würde Dir empfehlen, Deiner eigenen Empfehlung zu entsprechen. Statt wohlformulierte Bosheiten abzusondern, hättest Du auch einfach die Frage beantworen können - aber dafür war die Kompetenz dann anscheinend nicht ausreichend.
Den Rest Deines Qualitätsbeitrages habe ich entfernt und darf Dich auf das Höflichste an die Beitragsregeln und NUB erinnern, Dich auffordern, selbige zu befolgen oder aber dem Forum fernzubleiben.
Danke - twindance/MT-Moderation

Editiert, da Kontext entfernt - twindance

Themenstarteram 4. April 2020 um 22:06

Editiert, da Kontext entfernt - twindance

Zitat:

@fred95 schrieb am 4. April 2020 um 21:54:21 Uhr:

Ich würde empfehlen: Luft anhalten, bis Du aus der Probezeit raus bist.

Und ich würde Dir empfehlen, Deiner eigenen Empfehlung zu entsprechen. Statt wohlformulierte Bosheiten abzusondern, hättest Du auch einfach die Frage beantworen können - aber dafür war die Kompetenz dann anscheinend nicht ausreichend.
Den Rest Deines Qualitätsbeitrages habe ich entfernt und darf Dich auf das Höflichste an die Beitragsregeln und NUB erinnern, Dich auffordern, selbige zu befolgen oder aber dem Forum fernzubleiben.
Danke - twindance/MT-Moderation

Lieber Twindance,

da magst Du Recht haben. Mea culpa. Als GmbH-Geschäftsführer seit 20 Jahren und rund 100 Firmenwagen unter Management hätte ich nie gewagt, dieses Modell ohne kompetente steuerliche und arbeitsrechtliche Beratung anzubieten. Diese erbringt i.d.R. heute meine Personalabteilung.

Als Einführung empfehle ich folgende Lektüre: https://www.google.de/search?...

Das Problem ist durchaus komplex. Neben steuerlichen Aspekten ist hier die Lektüre des Arbeitsvertrags sowie der individuellen Car Policy erforderlich. Letzteres liegt hier nicht vor. Daher kann man keine Aussagen zu möglichen alternativen Optionen treffen. Das Lösung des Grundproblems ist jedoch nicht gerade geheim.

Mit gelassenen Grüssen,

Fred.

Eigentlich ist es garnicht so kompliziert (zumindest nicht beim 08/15 Steuerzahler).

Nehmen wir an dein Monatslohn brutto beträgt 4000 Euro.

Du bist Steuerklasse 3 mit einem Kind.

Damit kommst du ungefähr auf 2800 Euro Netto.

Du wohnst 19km einfache Strecke von deiner Arbeitsstelle entfernt.

Jetzt bekommst du einen Firmenwagen mit Brutto Listenpreis 25.000 Euro (was dein AG für den Wagen tatsächlich bezahlt hat ist unerheblich).

Für die Privatnutzung wird dir folgendes angerechnet:

1% vom Bruttolistenpreis für private Fahrten

0,03% vom Bruttolistenpreis für jeden km zwischen deinem Wohnsitz und deiner Arbeitsstelle.

Das sind dann 25.000 * 0,01 = 250 Euro plus 25.000 * 0,0003 * 19 = 142,50 Euro

Dein neues Brutto Gehalt sind dann 4.000+250+142,50 = 4392,50 Euro

Als ganz grobe Überschlagsrechnung: Deine Steuerlast war vorher 2800 zu 4000 = 30%

Setzt man das auf das neue Brutto an bleiben dir mit Firmenwagen ca. 3075 Euro Netto.

Von diesem Nettolohn werden jetzt die 392,50 (1% + 0,03% Anteil) die auf das Brutto draufgeschlagen wurden, wieder 1:1 abgezogen.

Dein Auszahlungsbetrag am Monatsende sind also 3075 - 392,50 = 2680 Euro.

Der Firmenwagen kostet dich also netto ca. 120 Euro im Monat.

Aber nur, wenn der Arbeitgeber alle anderen Kosten des Autos übernimmt.

Zitat:

@augenauf schrieb am 5. April 2020 um 11:48:24 Uhr:

Aber nur, wenn der Arbeitgeber alle anderen Kosten des Autos übernimmt.

Das setze ich voraus, wenn jemand von einem Firmenwagen spricht. Wenn ich da selber was zahlen muss (z.B. Inspektion oder gar den Sprit), ist das in meinen Augen kein Firmenwagen.

Zille1976 hat es ja schon richtig dargestellt.

Ergänzend kann man noch mit dem Arbeitgeber vereinbaren, dass ein Teil des geldwerten Vorteils (von den 0,03% Fahrten Whg-Arbeit)) pauschal versteuert wird.

Vorteil:

Arbeitgeber und Arbeitnehmer sparen AG/AN-Anteile an der Sozialversicherung. AN Lohnsteuer.

Nachteil:

Der Arbeitnehmer kann im Rahmen seiner persönlichen Steuererklärung nicht die vollen Fahrten Whg-Betrieb als Werbungskosten ansetzen, sondern um den pauschal versteuerten Wert geminderte.

Ausführliches hier:

https://www.haufe.de/.../...ung-und-taetigkeitsstaette_164_449924.html

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