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Warum wird auf der Autobahn die Lichthupe oft genug mit Rasern gleichgesetzt?

Themenstarteram 22. Februar 2008 um 14:41

Hallo,

 

wenn ich mal schnell auf der autobahn unterwegs bin und da mal wieder einer auf der linken spur fährt obwohl rechts frei is und ich den überholen will, nehm ich immer die lichthupe um meine überholabsicht zu signalisieren. dabei fahr ich weder bis auf "2cm" auf den anderen auf, noch mache ich da ein wildes geblinke oder so und auch nur wenn rechts genügend platz is.

ich nutze die lichthupe bei ausreichendem abstand und lass die lampen auch nur so 2 sekunden "dauerhaft" leuchten.

viele fahren dann auch nach rechts und lassen mich überholen.

dann gibt es aber die experten, die meinen, dass die lichthupe nur von rasern/dränglern benutzt wird. ja ich möchte schnell fahren und dazu gehört nunmal auch das überholen, aber ich drängle nicht.

heute war wieder so ein experte da, als ich kurz die lampen aufleuchten ließ, macht der die warnblinker an, ich bin dann auf die rechte spur gefahren und hab den wagen mehr oder weniger ausrollen lassen, er anscheinend auch, da ich ihm immer näher kam, als ich dann genau hinter ihm (er immer noch links) auf der rechten spur war, blinkt der rechts und fängt an rüber zu ziehen, daraufhin hupe ich und ziehe ebenfalls etwas nach rechts auf den standstreifen, um den unfall zu vermeiden, da ich immer noch schneller bin als er, fahr ich halt rechts vorbei, um einfach von dem wegzukommen.

 

was geht in diesen leuten vor?

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 22. Februar 2008 um 14:41

Hallo,

 

wenn ich mal schnell auf der autobahn unterwegs bin und da mal wieder einer auf der linken spur fährt obwohl rechts frei is und ich den überholen will, nehm ich immer die lichthupe um meine überholabsicht zu signalisieren. dabei fahr ich weder bis auf "2cm" auf den anderen auf, noch mache ich da ein wildes geblinke oder so und auch nur wenn rechts genügend platz is.

ich nutze die lichthupe bei ausreichendem abstand und lass die lampen auch nur so 2 sekunden "dauerhaft" leuchten.

viele fahren dann auch nach rechts und lassen mich überholen.

dann gibt es aber die experten, die meinen, dass die lichthupe nur von rasern/dränglern benutzt wird. ja ich möchte schnell fahren und dazu gehört nunmal auch das überholen, aber ich drängle nicht.

heute war wieder so ein experte da, als ich kurz die lampen aufleuchten ließ, macht der die warnblinker an, ich bin dann auf die rechte spur gefahren und hab den wagen mehr oder weniger ausrollen lassen, er anscheinend auch, da ich ihm immer näher kam, als ich dann genau hinter ihm (er immer noch links) auf der rechten spur war, blinkt der rechts und fängt an rüber zu ziehen, daraufhin hupe ich und ziehe ebenfalls etwas nach rechts auf den standstreifen, um den unfall zu vermeiden, da ich immer noch schneller bin als er, fahr ich halt rechts vorbei, um einfach von dem wegzukommen.

 

was geht in diesen leuten vor?

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Wenn man in deutschland rechts überholen dürfte währe das auch öfters entspannend, besonders, wenn ich dann mal auf der rechten Spur durchfahren könnte. Es knubbelt sich doch vieles auf den linken spuren... und auf der rechten... ja da fährt außer mir keiner...

Ich finde es ja auch entspannender rechts zu fahren als im Knubbel.

Und ohne rechtsfahrgebot gibts den Knubbel nicht.

Man braucht keinen Blinker, oder keine Lichthupe zu benutzen, denn man darf ja an allen Seiten vorbei...

am 1. Februar 2011 um 13:27

Zitat:

Original geschrieben von assailant

Bei dem Thema erinnere ich mich immer wieder dran, wie entspannt ich das Fahren auf den amerikanischen Highways empfand. Okay, es war nicht so schnell, aber dafür konnte man auf einer 6stündigen Fahrt auf ein und derselben Spur fahren. Dort darf man ja auch rechts überholen und die Geschwindigkeit ist sowieso maximal 65-70mph, d.h. auf einer Spur wird dann immer konstant am Limit gefahren, auf einer anderen langsamer und wenn es noch eine dritte gibt entsprechend eben noch mit mittlerer geschwindigkeit.

Im Endeffekt kam man auch nicht unbedingt langsamer ans Ziel, denn Straßen haben generell ihre maximale Kapazität bei 70-80km/h, sodass dann einfach weniger Staus enstehen und man flüssig durchkommt.

6h mit 110km/h schnurgeradeaus zu kriechen wäre für mich das komplette Gegenteil von entspannend. Danach bräuchte ich erst mal nen Tag Urlaub, so ich nicht unterwegs eingeschlafen und im Krankenhaus wieder aufgewacht bin.

Und sorry aber nein, maximale Kapazität hat nichts mit deiner Reisezeit zu tun. Es ist eine physikalische Unvermeidbarkeit, dass ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 oder 150 schneller am Ziel bin als mit maximal 110.

Zitat:

Original geschrieben von Wraithrider

Danach bräuchte ich erst mal nen Tag Urlaub, so ich nicht unterwegs eingeschlafen und im Krankenhaus wieder aufgewacht bin.

hier ist dann wieder interessant sich die unfallstatistiken aus amerika zu gemüte zu führen....nebst der unfallursachen...

am 1. Februar 2011 um 16:25

Hallo,

Linksfahrer sind jene Leute die sich kaum Gedanken machen, dass auch noch andere Verkehrsteilnehmer unterwegs sind.

Es sind Leute die selten auf der Autobahn fahren und wenn dann, jetzt komme ich, dann eine Zeitlang nichts und dann komme ich noch einmal. Erst dann kommen die anderen. Wenn man dann im gebührenden Abstand Zeichen gibt, sei es durch Lichthupe oder Blinker, braucht man Glück das er das überhaupt war nimmt. Wenn doch, braucht man noch einmal Glück das er nicht sauer wird und noch einige hundert Meter weiter die linke Bahn benutzt.

Es gibt notorische Linksfahrer die gar nicht rechts fahren können.

Und es gibt Träumer die nicht bemerken das sie die linke Fahrbahn benutzen. Und es gibt welche die gar nicht wissen das es ein Linksfahrverbot gibt.

M.f.G.

 

Zitat:

Original geschrieben von Wraithrider

 

Und sorry aber nein, maximale Kapazität hat nichts mit deiner Reisezeit zu tun. Es ist eine physikalische Unvermeidbarkeit, dass ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 130 oder 150 schneller am Ziel bin als mit maximal 110.

Ich rede hier von der Kapazität der Straße, d.h. wieviele Autos pro Stunde durchpassen. Bei uns sind die Autobahnen ja notorisch verstopft, sodass man gar nicht lange schnell fahren kann. Was hat jetzt ein Stau damit zu tun? Ganz einfach, Staus entstehen gerade in diesen Situationen, in denen ein schnelles stark verzögern muss wegen eines langsameren Autos.

Auf einer freien Straße hast du natürlich Recht, aber bei viel Verkehr wäre es am besten, wenn alle 80 fahren würden, dann kämen letztlich alle schneller an.

Hallo!

In Deutschland gibt es auf den meisten Strecken, die sehr viel befahfren sind, mittlerweile variable Limitierungssysteme, die das Kapazitätsproblem entspannen.

Was das Thema USA betrifft, so höre ich diese Aussagen immer wieder, v.a. von Leuten, die generell eher langsam fahren und "drüben" im Urlaub waren.

Wenn man mal einige Monate in Ballungsräumen der USA im Alltag mit dem Auto unterwegs ist, relativiert sich das schnell, zumindest für einigermassen fähige und zügige Fahrer.

Die Amis fahren, sofern man das über einen Kamm scheren kann, signifikant schlechter als die Deutschen. Außerdem ist der Unterschied zwischen dem technisch besten und schlechtesten Auto auf einer Strecke üblicherweise deutlich größer als hierzulande. Somit wäre ein Limit von über 120 Km/h in den Ballungsräumen der USA gefährlich.

In Deutschland haben wir allerdings einen TÜV, der extrem penibel prüft, kaum minderwertige US-Billigautos und zumindest eine rudimentäre Fahrausbildung als Voraussetzung zur Erlangung des Führerscheins, die über die Maßgabe zum reinen Überschreiten einer Altersgrenze hinausgeht.

Daher sind diejeingen, die sich hier US-Verhältnisse wünsche im besten Falle relativ ahnungslos, im Normalfall aber wahrscheinlich einfach diejenigen, die zuviel Zeit haben und zu faul sind, sich an die Regeln für Überholen, Spurwechsel und Rechtsfahrgebot zu halten.

Im Übrigen halte ich es für wenig sinnvoll, einen 110 Km/h fahrenden Mittelspurschleicher nach Aufhebung des Rechts-Überhol- und Rechtsfahrgebotes links und rechts mit 250 Km/h zu überholen. Das dürfte die meisten überfordern und ich denke, diese sehr sinnvollen Einrichtungen sollten nicht wegen der Faulheit und Ignoranz einiger weniger aufgehoben werden. Vielmehr sollte ihre Einhaltung sehr viel härter überwacht werden.

Gruß,

M.

am 2. Februar 2011 um 7:06

@matzhinrichs

Wenn Mittelspurschleicher öfter mal links und rechts gleichzeitig überholt würden, dann würden sie vielleicht endlich mal rechts rüber fahren.

@assailant

Mir ist schon klar, wovon du redest. Aber zum einen liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit in Deutschland nun mal oberhalb von 130km/h, meine persönliche noch mal 20km/h höher. Zum anderen bremst abgesehen von Matrixschildern eine höhere Verkehrsdichte automatisch die Schnelleren aus. Hättest du in den USA auf Langstrecken die gleiche Verkehrsdichte wie in Westdeutschland, dann ständest du auch dort regelmäßig im Stau.

@matzhinrichs: du hast Recht, ich war wirklich nur kurze Zeit in den USA, war also nur mein erster Eindruck. Macht jedenfalls Sinn, was du sagst, wobei ja auch hier Autos mit 60 auf der AB fahren, wenn auch die meisten eher 80 fahren - selbst da ist der Unterschied zu 250 viel zu groß. Ich bin sicher kein Langsamfahrer, aber dass man 250 fahren können muss halte ich für Irrsinn und politisch motiviert. ich denke bei 160 sollte Schluß sein. Denn sind wir mal ehrlich, viele, die Vmax fahren, überschätzen sich und die physikalischen Grenzen dabei ziemlich. Aber das ist ja ein anderes (Tabu-)Thema...;)

Jedenfalls denke ich, dass eben die große Geschwindigkeitsdifferenz ein Hauptmanko an den deutschen AB ist, besonders natürlich auf 2spurigen. Dadurch kommt es immer wieder zu brenzlichen Situationen, die mit Lichthupe oder im Zweifelsfalle einem Unfall "gelöst" werden.

@Wraithrider: ernsthaft, du schaffst ne Durchschn.-Geschw. von 150? Also ich hab bisher nie mehr als 110 geschafft wegen Limits, Baustellen und Stau... da hätte ich an den freien Stellen min. konstant 270 fahren müssen ;) (fahre idR maximal 180 nach gps)

Was mein Punkt ist: Ich denke wenn es die großen Differenzen nicht gäbe, käme es nicht zu diesen sich nach hinten verschärfenden Staus bis zum Stillstand und dadurch würde man am Ende auf die gleiche oder sogar eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit hinauskommen. Ist jetzt meine Theorie... aber diese Matrixschilder deuten ja darauf hin, dass es wirklich so sein könnte, sonst erschließt sich mir nicht der Sinn.

Übrigens beim Aspekt "langweilig" stimme ich dir zu, allerdings gibt es eben auch viele Fahrer, die Einschlafen und dann trotzdem die Spur wechseln :) und dann lieber langweilig als diesen Adrenalinstoß zu haben.

Für manche scheint es die Krönung ihrer Laufbahn als Autofahrer zu sein, mit Fahrtzeiten zu protzen, über die man nur staunen kann bzw. die mehr als unglaubwürdig sind. Entweder müsste die Autobahn leer gewesen sein oder man hat für diese Fahrt sämtliche Baustellen vorübergehend abgebaut.  Und wenn man nachhakt, bleiben sie felsenfest bei ihrer Fabelzeit und sonnen sich in ihrem "Können":D

am 2. Februar 2011 um 8:28

Nur kurz dazu....wenn ich hier die angeblichen gefahrenen "Durchschnittsgeschwindigkeiten" lese...und mit denen der Formel 1 auf Rennstrecke vergleiche......"Schumi ist überall"....und die glauben das sogar noch selbst.....:D

am 2. Februar 2011 um 8:29

Zitat:

Original geschrieben von matzhinrichs

 

Im Übrigen halte ich es für wenig sinnvoll, einen 110 Km/h fahrenden Mittelspurschleicher nach Aufhebung des Rechts-Überhol- und Rechtsfahrgebotes links und rechts mit 250 Km/h zu überholen. Das dürfte die meisten überfordern und ich denke, diese sehr sinnvollen Einrichtungen sollten nicht wegen der Faulheit und Ignoranz einiger weniger aufgehoben werden. Vielmehr sollte ihre Einhaltung sehr viel härter überwacht werden.

Gruß,

M.

Ja,sonst legt sich der "Mittelspurschleicher" ja noch vor schreck aufs Dach:D:D:D

Zitat:

Original geschrieben von Peter Clio

Nur kurz dazu....wenn ich hier die angeblichen gefahrenen "Durchschnittsgeschwindigkeiten" lese...und mit denen der Formel 1 auf Rennstrecke vergleiche......"Schumi ist überall"....und die glauben das sogar noch selbst.....:D

Also 130-140km/h Durchschnittsgeschwindigkeit sind eigentlich bei durchschnittlich idealen Bedingungen durchaus möglich.

Mehr wird schon eng, da muss man schon eingrenzen, wie wo man fährt und ob ab Haustür bis Haustür gemeint ist oder ab Auffahrt bis Abfahrt... da kann man schnell mal von 180km/h reden, das ist kein Problem unter idealen Bedingungen.

am 2. Februar 2011 um 8:40

Also Durchschnittsgeschwindigkeiten werden doch, so hoffe ich, von den Premium-Boliden mittels Bordcomputer angezeigt, oder? Fahrtbeginn bis Fahrtende.....wie denn sonst....? Schöngeredete Möglichkeiten mal außer Acht gelassen!

 

218 km A45 mit einem Renault Clio 75 PS = 2 Std. 16 min. (mind. 2 lange 80iger Baustellen)

 

218 km A45 mit einem BMW 530d (selbe Strecke)            = 2 Stunden 5 min.; nur entspannter war es....:)

Die "Traumzeiten" fahrenden Könner:rolleyes: stellen es als Wahnsinnsleistung hin. Da hat schon mancher mit seiner Promotion weniger WIND erzeugt:D

am 2. Februar 2011 um 9:02

Mit dem richtigen Fahrzeug schaffe ich dir ne knappe 170 auf meiner Hausautobahn. Meinen wahrscheinlich schnellsten Schnitt hab ich damals leider nicht gemessen mit Vmax 300 die A9 runter zwischen Leipzig und München. Müsste glattweg mal suchen ob ich die entsprechenden Tankquittungen noch finde.

Die Theorie der Staus durch abbremsen... well... ich sag's mal so: Wenn ich mit 300 auf jemanden zu fliege der 80 fährt, dann bremse ich auf 80 runter, nicht auf 79. Ich halte das für ne Fehltheorie die sich aus ganz bestimmten Modellen ergeben hat und allen Falls bei geringen Geschwindigkeitsdifferenzen mit gleichzeitig hohen Verkehrsdichten brauchbar ist.

@freddi

Motorradfahrer in dem Fall. Was soll ich denn machen wenn meine Bestzeit von meinem Heimatort bei Leipzig bis zur TU Dresden, 130km, bei 52min liegt, inklusive ~8km Landstraße/innerorts. Da ergeben sich nun mal diese Zeiten. Ja, normal ist ne Stunde, drum sag ich 150. Jetzt kannste noch Tankstopps mit rein rechnen um's auf gut 140 zu drücken wenn dir das beliebt. Auf die Art kann ich ne 500...600km Fahrt für mich auf ne halbe Stunde genau planen (im konkreten Fall war ich ne halbe Stunde zu früh dran).

Das hat aber nicht so sehr was mit Können zu tun, sondern mit verfügbarer Motorleistung und Beobachtung was man halt so zusammenfährt. Wenn ich täglich 5.5km zur Uni fahre und dafür 11...12min brauche, dann weiß ich halt, dass ich nen knappen 30er Schnitt innerorts fahre. Wenn ich zwei mal die Woche 120km BAB fahre und dafür 43min brauche, dann kommen da eben 167km/h raus. Nur meistens vergesse ich, an Auf- und Abfahrt auf die Uhr zu schauen, drum gibt's bei mir Parkplatz zu Parkplatz Zeiten und die Zwischengeschwindigkeiten sind hochgerechnet.

Soll ich jetzt lügen damit's euch besser geht?

Und hört doch mal bitte auf, sowas als Traumzeiten hinzustellen und danach zu behaupten derjenige der es gefahren ist hätte das gemacht. Das ist unterste Schublade.

@Peter Clio

Wenn ich die offiziellen 134km/h lese, dann finde ich eigentlich nicht, dass meine 20km/h mehr so F1 mäßig sind. Ehrlich gesagt hätte ich den Unterschied größer eingeschätzt. (Vor allem so wie immer über die verstopften Bahnen gejammert wird, da hätte ich nen bundesdeutschen Schnitt von etwa 120 erwartet.)

 

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