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Warum müssen es immer über 150 PS sein ?

Audi A6 C7/4G
Themenstarteram 11. Juli 2014 um 23:17

Nachdem, was ich hier die ganze Zeit über lese, ist mein Wagen viel zu schwach. Da ich aus Österreich bin, wo man auf der Autobahn/Schnellstrasse 'nur' 130 fahren darf, kaufte ich mir einen A6 mit 'nur' 136 PS.

Durch das hohe Drehmoment ist dies meiner Meinung nach völlig ausreichend.

Und ja, es stellt sich auch ein gewisser Fahrspaß ein. Daran ist auch die hervorragende Lenkung (wie auf Schienen) nicht unbeteiligt.

Wenn man nicht gerade 'Rennen' fahren will, ist diese Motorisierung völlig ausreichend. Der restliche Komfort ist ja genau gleich wie mit irgendeinem anderen Motor. Und über 200 Km/h erreicht dieses Modell auch.

Was meint Ihr ?

Warum genügen 100 kw/136 PS den meisten nicht ?

Der Grund weshalb ich diesen Threat erstellt habe, ist, weil ich ein wenig mit Euch darüber diskutieren will.

Auf Antworten freut sich

Charly.

Beste Antwort im Thema
am 12. Juli 2014 um 8:12

Ich möchte hier mal versuchen objektiv und ehrlich zu antworten.

Mein A6 quattro: 3.0 TDI BiTurbo, 313PS

Das erste, warum ich diese Motorisierung wollte und keine darunter (ich hatte etliche Varianten gefahren, von 2 Liter bis 3 Liter in sämtlichen PS Zahlen).

Ich möchte betonen dass ich natürlich gern auch mal sportlich fahre, allerdings fahre ich nie riskant, immer vorrausschauend und verzichte in sich mir nicht vollkommen erschließenden Situationen lieber auf Fahrspaß und damit auch auf Risiko. Ich habe in meinem Leben noch nie einen Unfall verursacht.

1. Generell hast Du Recht, man kann es kaum ausfahren. Du weißt aber im Zweifelsfalle könntest Du es.

Mir gehen manche 30 Schnarcher tierisch auf den Sack wo 50 erlaubt ist. Genauso wie die die an den Ampeln ihr Gas-Pedal nicht finden. Andere möchten auch noch über die Ampel (ich habe meistens Zeit, aber die hinter mir ja nicht).

Das sind die Momente wo ich dann auch mal das Gas-Pedal innerorts durchtrete und mühelos überholen kann.

2. Landstrassen. Ich denke jeder kennt das Problem dass die Sichtweite in den Gegenverkehr auf Landstrassen meist sehr eingeschränkt sind. Wenn man einen LKW z.B. vor sich hat empfinde ich es als ein Gefühl der Sicherheit zu wissen dass ich einen so beeindruckenden Zug unter der Haube habe dass ich ein deutliches an Zeit weniger brauche bis ich vor dem LKW wieder in meiner Spur bin.

3. Autobahn. Das eine ist dass einem irgendwelche dämlichen Gurken die zu bescheuert sind in den Rückspiegel zu gucken, oder die wenigen Ausnahmen die da rein gucken zu dumm sind die Geschwindigkeit mit zu berücksichtigen einem vehement vor die Fresse fahren anstatt kurz zu warten bis man vorbei ist so dass man teilweise echt schon am Limit herunter bremsen muss.

Das andere ist dass ich vorausschauend fahre und vom Gas gehe wenn ich damit rechne dass der rechts gleich auch jemanden überholen möchte und hinter mir viel Verkehr ist, damit der in der Regel deutlich schwächere rechts dann einscheren kann - wird ja sonst von kaum jemanden rein gelassen ausser durch das oben erwähnte vor die Fresse fahren.

Nach beiden Situationen möchte ich aber nicht "eine halbe Stunde" warten bis ich wieder auf meiner Geschwindigkeit bin. Je höher die Geschwindikeit desto mehr Leistung braucht man um nach kurzem Bremsen wieder auf der ursprünglichen Geschwindigkeit zu sein.

In Östereich dann mit 130 fällt der Punkt natürlich weg ;)

4. Einfach der Spass. Muss ich ja zugeben. Natürlich säge ich hier auch mal jemanden ab einfach weil es spaßig ist. Manchmal sticht einen der Hafer und dann rauscht man an der Ampel mal bis 70 durch. Dass die anderen da fast noch an der Ampel stehen ist echt ein Gaudi zwischendurch.

Das ist ab und zu, nicht immer, aber man kann es wenn man will ;)

Den Trend zu den 1.2 Liter Autos kann ich eh nicht nachvollziehen. Bei einem Twingo oder Polo, ok meinetwegen. Wenn HausFRAU oder HausMANN das Fahrzeug nur zum Einkaufen nimmt, dann gut.

Aber der A6 wiegt geschlagene 2 Tonnen. Die brauchen auch Leistung.

Und über Umwelt braucht man mit mir nicht diskutieren, wenn die Politik die Umwelt ernsthaft schützen wollen würde, würden Wasserstoff-Fahrzeuge etc. schon seit 20 Jahren mehr subventioniert werden und die Hersteller nicht gezwungen werden die Baupläne dafür in der Schublade zu verstecken.

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Naja ich bin Ende nächster Woche wieder mit Gespann unterwegs, übrigens mit 245PS Benziner, und will dann auch die 15 Minuten raus holen.

Ohne Rücksicht auf Verluste natürlich. Bedeutet so viel 2 zweispurige Autobahn und ich mit 90 km/h ununterbrochen auf der linken Spur, sodass ich alle LKWs überholen kann :) Ob da nun irgendwelche Leute sich aufregen oder die Lichthupe betätigen, interessiert mich nicht wirklich. Immerhin ist das alles 50 Meter hinter mit ähhh nein, 12 m Gespann und dann noch ca. 5 Meter drauf.

Manche machen das schon richtig.

am 17. Juli 2014 um 10:52

Nachdem ich hier viele Argumente und Einstellungen lesen durfte, muss ich nun auch meine Meinung dazu abgeben.

Als Österreicher stellt sich mir die Frage immer öfter - vor allem seit der letzten Raubritteraktion von Allvater Staat im Frühjahr 2014. Die schamlose Erhöhung der motorbezogenen Steuer für PS starke Autos (ab 90 PS) unter dem Deckmantel des Umweltbewusstseins, das generelle Tempo Limit auf Autobahnen mit 130km/h und die vielerorts auf 100km/h (Tirol) oder gar 80km/h (Salzburg) nochmals abgesenkte Geschwindigkeit ist durchaus ein Vernunftsargument für weniger PS. Dazu kommt noch die obligate Autobahn Jahres-Vignette plus auf einzelnen Strecken Zusatzkosten für Tunnels. Alles in allem ist Autofahren in Österreich kein billiges Vergnügen selbst mit wenig PS.

Die Fragestellung des Themen Starters ist aus diese Sicht heraus wirklich gerechtfertigt. Die maximal erlaubten 130km/h erreiche ich mit 150 PS allemal.

Das Gefühl eines Sechszylinders mit 245PS (bei mir inzwischen knappe 300PS) ist natürlich beeindruckend und angenehm. Keine Frage.

Aber vernünftig ist es zumindest bei uns in Österreich leider nicht mehr.

Zitat:

Original geschrieben von M.I.B.

Als Österreicher stellt sich mir die Frage immer öfter - vor allem seit der letzten Raubritteraktion von Allvater Staat im Frühjahr 2014. Die schamlose Erhöhung der motorbezogenen Steuer für PS starke Autos (ab 90 PS) unter dem Deckmantel des Umweltbewusstseins, das generelle Tempo Limit auf Autobahnen mit 130km/h und die vielerorts auf 100km/h (Tirol) oder gar 80km/h (Salzburg) nochmals abgesenkte Geschwindigkeit ist durchaus ein Vernunftsargument für weniger PS. Dazu kommt noch die obligate Autobahn Jahres-Vignette plus auf einzelnen Strecken Zusatzkosten für Tunnels. Alles in allem ist Autofahren in Österreich kein billiges Vergnügen selbst mit wenig PS.

Da frägt man sich doch zwangsläufig .... wer hat eure Regierung denn gewählt? Warum ist die nicht bei der letztean Wahl abgesetzt worden? Das wäre doch mal ein NOV(A)um ... ;-)

 

(ja ich weiß .... auch in DE hatte und hätte eine Autofahrerpartei keine Chance - obwohl auch hier dem Autofahrer viel aufgebürdet wird ... aber die große Masse an Wählern vergisst an jedem Wahltag schlagartig alle Schweinerein der ReGIERigen .... )

 

6502

Zitat:

Original geschrieben von 6502

(...)

(ja ich weiß .... auch in DE hatte und hätte eine Autofahrerpartei keine Chance - obwohl auch hier dem Autofahrer viel aufgebürdet wird ... aber die große Masse an Wählern vergisst an jedem Wahltag schlagartig alle Schweinerein der ReGIERigen .... )

6502

Da ist was dran. Ich hoffe allerdings darauf, dass ein Grund auch darin liegt, dass doch noch genügend Denkende da draußen unterwegs sind, die der Meinung sind, dass "(billige und) freie Fahrt für freie Bürger" vielleicht doch ein bisschen wenig als Wahlprogramm ist...

Ich verstehe euch Österreicher schon. Da wäre es doch wohl besser in Deutschland eine Adresse zu haben und dort das Auto anzumelden :) Ob das schon als Steuerhinterziehung gilt? Aber wenn man zwei Adressen hat, kann man doch wählen in welchem Land man sein Fahrzeug zulässt. Wo man dann fährt ist eine andere Geschichte.

es gilt a) grundsätzlich immer der Hauptwohnsitz und b) wenn du ein Fzg mit ausländischem Kennzeichen überwiegend in Ö fährst zieht dir die Finanz die Eier hoch!

Och mano :D

Ich werde wohl nie nie Österreich auswandern :D Obwohl es dort eigentlich sehr schön ist, um nach Italien zu kommen :D

Wie sieht denn die Kostenrechnung bei euch aus?

z.B. A6 3.0TDI 313PS

für mich: Versicherung 1556€ im Jahr

Steuern 463€ im Jahr

sind zusammen 2019€.

http://www.uniqa.at/.../Kfz-Steuer.de.xhtml

nur Steuer....

 

ab 1.3.2014

1729.44 € / Jahr

 

dann kommt Haftpflicht mit mindestens 2000,- dazu.

Willste Teilkaso oder Kasko wird's natürlich noch teurer...

Darum kann ich mir seit ich 20ig bin kein Haarshampoo mehr leisten...

Und die Versicherung VK und HP 100%?

Naja Steuer sind 1300 Euro mehr im Jahr

im Schnitt bezahlt man für z.bsp den 245er von ca 2300 (TK) Aufwärts in der Bonusstufe 00 (ewig unfallfrei) keine Ahnung wie das bei euch heißt...

Teilkasko mit Schadensfreiheitsrabatt

Also ca. 3000 Euro A6 mit Vollkasko und einer guten Schadensfreiheitsklasse und noch 1700 Euro für die Steuer.

Sind dann zusammen ca. 4700 Euro, demnach 2700 Euro mehr als hier.

Naja da verhindert man immerhin, dass nicht jeder mehrere Fahrzeuge zuhause stehen hat, die er nicht fährt. Da siehts so aus "1 Person" ein Auto, nicht wie hier manchmal 1 Person 5 Autos :D

Und wer sehr wenig fährt, lohnt es sich gar nicht, weil die fixkosten zu hoch sind.

2300 war komplett gemeint, also Steuer und Versicherung TK

Ich glaub bei meinem 1. Post ist mit der Berechnung die Haftpflicht schon mit drinne gewesen...

Und Bonusstufe 00 heißt bei uns der niedrigste Versicherungssatz, das hat mit Schadenfreiheit oder so nix zu tun...

Aber da können die selbstständigen Versicherung Spezis mehr dazu sagen als ich armer Beamter.. *lol*

Achso, also ca. 2500 Euro mit Vollkasko, Haftpflicht und Steuern.

Naja das geht aber dann noch im Vergleich zu ca. 1500 Euro in Deutschland.

Plus ca 7000,- Nova plus die höheren Einstandspreise....

Zahlt aber nur der Neuwagenkäufer oder?

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