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Warum mögen so viele "freistehende" Infotainment-Bildschirme nicht?

Themenstarteram 1. Oktober 2016 um 16:55

Hier ein Beispiel, was ich meine:

http://www.caranddriver.com/.../...s-the-craziness-continue-inside#12

Es gibt noch weitere Beispiele, z.B. bei Mercedes, Mazdas, BMWs inzwischen...

Ich verstehe nicht, warum so viele das hässlich finden. Aus meiner Sicht ist das die einzig richtige Lösung. Wenn der Bildschirm im 2. Untergeschoss platziert ist so wie bei aktuellen VWs, wird der Blick viel zu weit von der Straße abgelenkt.

Eine Lösung wie bei älteren BMWs, in dem für so einen Fall eine riesige "Hütte" für den Bildschirm aus hässlichem geschäumten Plastik gebaut wird, finde ich viel hässlicher.

Was ist eurer Meinung nach die richtige Lösung?

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31 Antworten

Gar kein Bildschirm. Man soll fahren und sich dabei auf den Verkehr konzentrieren. Da braucht's keine riesen Bildschirme, fernsehen kann man zuhause.

Zitat:

@fm672 schrieb am 1. Oktober 2016 um 16:55:22 Uhr:

 

Was ist eurer Meinung nach die richtige Lösung?

Eine ipad/tablet Halterung, damit das Ganze nicht schon nach zwei Jahren technisch wieder total veraltet und eine Nachrüstung/Upgrade vom Hersteller natürlich wieder nicht vorgesehen ist.

Hm, und das ist jetzt eine Minihütte oder wie ?

Mir ist eine klare, verständlich und präzise Ansage, rechtzeitig um auch zu Reagieren, lieber.

Themenstarteram 2. Oktober 2016 um 10:13

"Kein Bildschirm" ist für die meisten, die ein Navi wollen, denke ich keine Option, da kann man jetzt der Vergangenheit hinterhertrauern oder man findet sich damit ab, dass es in aktuellen Autos Bildschirme gibt. Eine Tablet-Halterung finde ich eine interessante Lösung. @hellakopf hast du dich da schon intensiver mit beschäftigt oder gibts dazu evtl. schon einen Diskussionsthread? Mich würde interessieren, ob folgende Probleme da schon gelöst sind bzw. welche Hersteller sowas schon umgesetzt haben?

* Kein Stecker (induktives Laden und Verbindung zum Auto per Bluetooth) für Komfort beim In-die-Halterung-stecken.

* Diebstahlschutz - bei einem freistehenden Bildschirm vom Hersteller habe ich weniger Angst, dass mir deswegen die Scheibe eingeschlagen wird. Muss ich mein Tablet dann nach jeder Fahrt abbauen und im Handschuhfach verstauen?

* Zu welchem Zeitpunkt automatisches Wechseln in den Auto-Modus (große Symbole + Schrift etc.)? Wenn die Bluetooth-Verbindung hergestellt ist?

* Kompatibilität zu Bedienelementen im Auto (Lautstärkeregler, Dreh-Drückschalter zum Navigieren in Menüs...); keine reine Touch-Bedienung

Zitat:

@fm672 schrieb am 2. Oktober 2016 um 10:13:29 Uhr:

...@hellakopf hast du dich da schon intensiver mit beschäftigt oder gibts dazu evtl. schon einen Diskussionsthread? Mich würde interessieren, ob folgende Probleme da schon gelöst sind bzw. welche Hersteller sowas schon umgesetzt haben?...

Im "Premium-Segment" wird es das auf keinen Fall geben, da sich die Hersteller den satten Gewinn aus den völlig überteuerten Navi-Systemen nicht entgehen lassen werden. Beim aktuellen SMART z.B. existiert so etwas schon ansatzweise.

Link: http://....mercedes-benz-passion.com/.../

Gruß

Themenstarteram 2. Oktober 2016 um 11:45

Ich vermute mal, dass die Hersteller auch ziemlich viel Geld und Zeit in die Soft- und Hardware stecken (Ich finde die Navi-Mondpreise natürlich auch unverschämt). Allerdings wäre der ein oder andere Hersteller evtl. auch froh, wenn er sich nicht mehr damit rumschlagen, sondern sich nur noch mit einer Standard-Schnittstelle beschäftigen muss, die die Bedienung regelt.

Software-Projekte laufen nach meiner Erfahrung nach auch immer öfter aus dem Ruder; ich bin da geneigt, Parallelen zum Berliner Flughafen zu ziehen teilweise ;) Weiß jemand, ob deswegen schonmal das Release-Datum eines Autos nach hinten verschoben wurde? Könnte ich mir für die Zukunft jedenfalls vorstellen.

Kein Bildschirm vertreten oft die, die keinen haben oder technisch keinen umsetzen können. Wer ein Scheibennavi hat, nutzt es ja auch auf ähnliche Weise. Wer das alles nicht braucht kann nicht pauschal behaupten das es unnütz und Spielkram ist. Ich bin mit meinem versenkbaren im A3 sehr zufrieden. Wenn es mal ein A4 wird muss ich halt damit leben ihn nicht mehr versenken zu können.

Ich kann auch nicht verstehen, warum die Designer die Bildschirme nicht vernünftig integrieren. Es ist doch ein Armutszeugnis, wenn die Dinger kaum besser ins Cockpit passen als eine Nachrüstlösung an der Winschutzscheibe :( Wobei die Lösung bei der aktuellen E-Klasse für mich auch nicht ideal ist, weil das ganze doch arg klobig wirkt.

Großes Lob daher an Opel, die machen es im Moment für mich genau richtig. Das Display groß genug und auch weit genug oben um gut eingesehen zu werden, dazu stimmig integriert. So und nicht anders gehört das meiner Ansicht nach.

Opel-astra-295913-4918525307591063957
Themenstarteram 2. Oktober 2016 um 22:06

Zitat:

@MadCat69 schrieb am 2. Oktober 2016 um 17:55:52 Uhr:

Großes Lob daher an Opel, die machen es im Moment für mich genau richtig. Das Display groß genug und auch weit genug oben um gut eingesehen zu werden, dazu stimmig integriert. So und nicht anders gehört das meiner Ansicht nach.

Ergonomischer als bei VW und schicker als bei alten BMWs, aber ergonomisch optimal ist nunmal noch eine Etage drüber als bei Opel und das geht meiner Meinung nach vor. Ich finde einen Tablet-Bildschirm auch ansehnlicher als eine Plastik-Fläche.

Ich gehe da mit.

Frei stehende Displays sind auch für mich ein weiteres Detail eines seit annähernd 20 Jahren anhaltenden fürchterlichen Designtrends, nämlich den der Tuning-Kasperbuden. Egal ob Felgendesign (das seinen Anfang in den unseligen Mantas nahm), der böse Blick, der nach "Fugen-Ferdis" sauberem Golf 4 dem Golf 5 eine fürchterliche Fuge überhalb der Scheinwerfer bescherte, die grauenhaften Luftschaufeln vorn an der aktuellen C-Klasse, die an übelstes Tuningmaterial (mit Karnickeldraht) für den Golf 3 erinnern, die dicken Chromauspuffblenden, die nicht selten komplett fake sind (akt. Passat, E-Klasse...)

Nee, mein Autogeschmack war schon immer "erwachsen" (böse Zungen reden von Opa-Autos...), aufgemotzte Kleinwagen waren und sind mir ein Graus.

Aber zurück zum Thema.

Die Lage des Displays ist ein von vielen Aspekten geprägtes Thema. Spätestens seit der Touchbedienung muss der Bildschirm etwas runter, damit er mühelos vom Finger erreicht werden kann.

Die Doppelhutze des 5er BMWs von 2003 erinnert mich auch an die uneleganten Nachrüsthutzen für Taxis, ich finde sie dennoch eleganter als die frei stehenden Displays von heute.

Gute vorhandene Lösungen bei Nicht-Touch-Screens sind für mich ausfahrbare Lösungen wie bei Audi (A8 von 2003, A3 von 2012) oder Volvo oder beim Cadillac CTS von 2008, wo ein Teil des Bildschirms immer sichtbar war, und der zum Navigieren ganz ausfährt.

Oder, wenn dauerhaft ganz gebraucht, eben wie erwähnt am aktuellen Astra oder Peugeot 508. Selbst VW, die noch immer am "Touchscreen fürs Knie" hängen, hat es beim Sportsvan sogar hingekriegt!

Der Bildschirm für die Fußknöchel bei VW Caddy oder Opel Adam hat wohl technisch-historische Gründe. Beide basieren auf alten Konzepten (Caddy auf den 2003er Caddy, Adam auf dem 2006er Corsa), da war an großen Bildschirmen im Cockpit in diesen Klassen noch nicht zu denken, und um die Cockpits entscheidend umzugestalten, müssen auch die Luftkanäle und das Heizgerät neu konstruiert werden, was man sich aus Kostengründen ersparte.

In meinem C5 ist der Bildschirm zwar auf angenehmer Höhe, (wäre sogar Touch-tauglich), aaaber die Franzmänner bleiben ihrer Tradition zu unergonomischen Lösungen treu: der Bildschirm befindet sich nicht nur etwas rechts von der Mitte, sondern ist sogar dem Beifahrer etwas zugeneigt!

Müsste ich als Entwickler ein Cockpit mit Touchscreen gestalten, ginge es in Richtung Tesla / Renault: Hochkant-Bildschirm! Dann könnte nur der untere Teil mit Touchbedienung sein, und oben werden wichtige Infos und Navikarte eingeblendet. So groß wie im Tesla muss er nicht sein, denn auf griffige, blind bedienbare Drehregler würde ich auf keinen Fall verzichten wollen...

Themenstarteram 3. Oktober 2016 um 9:03

Zitat:

@Romiman schrieb am 2. Oktober 2016 um 22:40:52 Uhr:

Gute vorhandene Lösungen bei Nicht-Touch-Screens sind für mich ausfahrbare Lösungen wie bei Audi (A8 von 2003, A3 von 2012) oder Volvo oder beim Cadillac CTS von 2008, wo ein Teil des Bildschirms immer sichtbar war, und der zum Navigieren ganz ausfährt.

Das Ausfahren ist eine nette Spielerei, aber wenn der Bildschirm ausgefahren ist, dann sieht es doch genau so aus wie bei einem Bildschirm, der permanent freistehend ist :confused:

Zitat:

Müsste ich als Entwickler ein Cockpit mit Touchscreen gestalten, ginge es in Richtung Tesla / Renault: Hochkant-Bildschirm! Dann könnte nur der untere Teil mit Touchbedienung sein, und oben werden wichtige Infos und Navikarte eingeblendet. So groß wie im Tesla muss er nicht sein, denn auf griffige, blind bedienbare Drehregler würde ich auf keinen Fall verzichten wollen...

Ich mag ja Tesla, aber der Bildschirm geht mir viel zu weit nach unten. Wenn man ganz unten was per Touchbedienung macht, sollte schon der Autopilot fahren; der Fahrer sieht von der Straße dann doch gar nichts mehr, oder?

Das ist jetzt Stand der Technik, wartet noch zwei drei Tage wenn China und Google die Welt übernommen haben.

Wenn man dann ein Fahrzeug mit Navigation bestellt bekommt man ne Google-Brille dazu und schon hat man alle Infos direkt im Sichtfeld. Was dann aber auch keinen Stört da die Fahrzeuge Autonom den Fahrgast kutschieren.

..warum ich diese neuen Konstruktionen nicht mag liegt einfach daran,

vor allem im "Premiumsegment", dass die Dinger einfach nur billig aussehen.

Wie Tuning aus den 90zogern..

Da fand' ich die "ausfahrbaren" schon wesentlich praktischer, wenn mann sie nicht

braucht bleiben sie "versteckt", zudem sahen sie einfach "schicker" un dhochwertiger

aus, als diese "Bastellösung".

Das es auch ander geht, beweisen ja die "nicht"-Premiumhersteller, wie die Franzosen,

etc.

O.k. ob mann so ein 10" intregiertes Tablet in der Mittelkonsole hüsch findet, ist was

anderes, aber es es ist allemal besser, als die "aufgesetten" Tablets.

Zudem, mann kann sie noch leichter "klauen" als "Festeinbauten"..

Aber vlt. ist das ja genau so gewollt ?

Damit mann hiermit noch mehr Kasse macht, wenn einem so ein Teil geklaut wird.. :)

Grüße

Meiner Ansicht nach gehört das so wie in der aktuellen S-Klasse gelöst.

http://i.auto-bild.de/.../...Farbdisplays-729x486-0dc3732439682b82.jpg

Da passt die Höhe (Tachohöhe), die Größe (bei kleineren Autos kann man da entsprechend Abstriche machen), die Integration ins Design (einfach eine breitere Tachohutze). Es ist kein freistehender "Fremdkörper", den man nicht richtig abstauben kann, versehentlich mal umhaut, und aussieht als gehört er da einfach nicht hin. Es ist auch kein "Kellerloch" irgendwo unter Klimaausströmern und -bedienteil. Und es ist erst recht kein weiterer Elektromechanikteil der streiken kann, oder eine dumme Abdeckung die man manuell öffnen/schließen muss (hab ich alles schon gesehen, schlimmerweise vieles davon ausgerechnet bei Mercedes, die sich da so gar nicht einigen können - und finde es durchweg mistig).

 

Da hier von der reinen Positionsfrage ins technische abgedriftet ist (weil man Nachrüstlösungen besser tauschen kann, blah laber) bitte ich das von mir Geschriebene getrennt zu verstehen. Ich rede hier also nicht von der Technologie, die dahintersteht! Wenn an der Stelle nun ein reiner "dummer" Bildschirm steckt, der lediglich den Smartphoneinhalt darstellt welches über BT oder sogar ein Kabel (die meisten brauchen beim Navigieren ja eh ein Ladekabel, sonst sind sie nach 30 Minuten verloren) angebunden ist, dann habt ihr doch das Beste beider Welten.

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