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Warum haben viele neue Auto´s keine Wassertemperaturanzeige mehr?

Themenstarteram 22. Januar 2012 um 19:48

Servus!

Ich hab brav die Suchfunktion benutzt aber nichts gefunden.

Was mir seit längerem auffällt ist, das viele neuere Fahrzeuge keine Kühlmitteltemperaturanzeige [Öl wäre meiner Meinung nach wichtiger] mehr haben.

VW Polo, Seat Ibiza, Skoda Fabia, Opel Corsa, Toyota Yaris, Toyota Aygo, Mazda 2, etc.

Ich fand es immer ganz nett zu wissen wann das Wasser warm ist, dann noch 15 - 20 km normal weitergefahren bis das Motor-Öl auch warm ist [Erfahrungswert vom Motorrad, da hab ich Öl-Temp-Anzeigen] und erst dann wird der Motor, wenn nötig, gefordert.

Wurde das nur aus Kostengründen eingespart oder gibt es sinnvolle technische Argumente dafür?

Bei einem stark nach oben steigendem Zeiger auf der "Wasser-Uhr" kann ich noch Gegenmaßnahmen ergreifen [Heizung voll auf, Motor aus, etc.], die Warnlampe kommt mit Sicherheit erst dann wenn es zu spät ist...

Ich würde mir beim Auto auf jeden Fall, sofern nicht vorhanden, Wasser und Öltemperaturanzeige nachrüsten. Ich hab die Technik gern "im Blick".

 

Was meint Ihr?

 

Ciao

Der Gaswart

 

Beste Antwort im Thema

Sinnvolle technische Argumente gibt es dafür nicht. Es ist eine reine Kosteneinsparungsmaßnahme.

Ich selbst bin davon überhaupt nicht begeistert, was zur Folge hat, daß Fahrzeuge, welche nicht über dieses Feature verfügen, von mir bei einer Kaufentscheidung grundsätzlich ausgeschlossen werden.

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Zitat:

Original geschrieben von DeathAndPain

Also wenn ich den Ölstand akkurat im MFD abrufen kann, dann brauche ich im Prinzip keinen Peilstab mehr. Da macht man sich ja dann nur noch ohne Not die Finger mit schmutzig. Der einzige Grund, dennoch einen Peilstab zu verwenden liegt darin, dass Peilstäbe nicht versagen können: Der Ölstand, den man damit misst, ist auch der im Motor. Bei einer Anzeige im Display muss das nicht zwangsläufig so sein.

So ist es. Aber da weder der Peilstab gezogen, noch der Ölstand abgefragt wird.....gibts noch immer die gelbe Lampe, aber auch die wird gern ignoriert...

am 24. Januar 2012 um 15:13

Der Peilstab hat übrigens vor einiger Zeit einen Kandidaten bei "Wer wird Millionär" übel erwischt. Da war nämlich die Frage, welches Objekt einen "Peilstab" hat. Der Kandidat hat auf "Radio" getippt - und viel Geld verloren. :D

Zitat:

Original geschrieben von Provaider

Weil dich die Dinger eh nur anlügen. Die sind vom Steuergerät auf 90°C geeicht sobald sie einmal 80°c erreicht haben. Die geht erst aus diesem bereich raus wenn bei 110°C bist. So ist es bei den meisten VW.

Wenn dir wirklichen Daten willst musst per OBD auslesen. Da gibt es auch wieder Öltemp Anzeige.

Der Ford KA MK1 hatte noch nie so ne Anzeige nur ne Warnleucht wenn es überhitzt, man könnte glatt meinen nen Trendsetter.

Das ist nicht Richtig. Bei mir hängt z.B die Anzeige direkt an einem seperaten Temperaturfühler - unabhängig vom Sensor für das Motorsteuergerät.

am 24. Januar 2012 um 15:44

Zitat:

Original geschrieben von saturn78

...wenn er mit einer Anzeige nichts anfangen kann,...bringt sie ihm nichts!

Es werden ja nicht nur Temperaturanzeigen ignoriert.

Wer macht denn die Vorgaben? Der unwissende (und leider häufig auch dumme) Kunde oder die Ingenieure?

Ich kenne viele Leute, die auf der Landstraße bei 5 Gängen nicht merken, dass sie beim Gleiten im 3. Gang fahren. Und? Sollte man dem Hersteller jetzt nahelegen, wieder 3 Gänge wie zu Opas Zeiten einzubauen, weil die Kunden zu dumm sind, die hohen Gänge zu nutzen?

Zitat:

Original geschrieben von saturn78

Zitat:

Original geschrieben von DeathAndPain

Also wenn ich den Ölstand akkurat im MFD abrufen kann, dann brauche ich im Prinzip keinen Peilstab mehr. Da macht man sich ja dann nur noch ohne Not die Finger mit schmutzig. Der einzige Grund, dennoch einen Peilstab zu verwenden liegt darin, dass Peilstäbe nicht versagen können: Der Ölstand, den man damit misst, ist auch der im Motor. Bei einer Anzeige im Display muss das nicht zwangsläufig so sein.

So ist es. Aber da weder der Peilstab gezogen, noch der Ölstand abgefragt wird.....gibts noch immer die gelbe Lampe, aber auch die wird gern ignoriert...

Wieso bei gelb schon was machen? Es gibt doch noch die rote Lampe. Wenn die an ist, wird mal in die Werkstatt gefahren um den Ölstand prüfen zu lassen.:D

Alles schon erlebt.

Zitat:

Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb

Zitat:

Original geschrieben von saturn78

...wenn er mit einer Anzeige nichts anfangen kann,...bringt sie ihm nichts!

Es werden ja nicht nur Temperaturanzeigen ignoriert.

Wer macht denn die Vorgaben? Der unwissende (und leider häufig auch dumme) Kunde oder die Ingenieure?

 

Ich kenne viele Leute, die auf der Landstraße bei 5 Gängen nicht merken, dass sie beim Gleiten im 3. Gang fahren. Und? Sollte man dem Hersteller jetzt nahelegen, wieder 3 Gänge wie zu Opas Zeiten einzubauen, weil die Kunden zu dumm sind, die hohen Gänge zu nutzen?

Letztendlich macht der Kunde die Vorgaben.

Das hat auch nicht unbedingt was mit Dummheit zu tun, eher mit Ignoranz. Wenn keine Lampe angeht, wird schon alles in Ordnung sein und wenn eine angeht, rufe ich die Hotline an und beschwere mich.

 

Das Kombiinstrument des aktuellen Sharan, zeigt die Kühlmitteltemperatur mit einer reduzierten Dämpfung an, das bedeutet, dass die Kühlömitteltemperaturanzeige nicht steitig bis 90Grad steigt und dann dort verharrt, sondern tatsächlich leicht schwankt, z.b. wenn das Thermostatverntil öffnet/wieder schließt. So, wie es ja auch in Wirklichkeit ist.

 

Das wird von vielen Kunden als Mangel erkannt und reklamiert. Die stärkste Aussage hierzu war:"Das schwankt ja wie bei dem alten Renault, den ich vor 10Jahren mal fuhr, da war die Anzeige auch nicht in Ordnung".

Inzwischen gibt es hierzu ein Update, dass die Anzeige wieder soweit dämpft, dass sie nicht schwankt, sondern schön brav auf 90Grad steigt....

Da kann man sie gleich weglassen.

Die neuren MFA´s lassen eine Anzeige der aktuellen Öltemperatur zu. Da kommen dann Reklamationen:"Hilfe, mein Öl wird viel zu warm" (110Grad bei Vollast auf der BAB).

 

am 24. Januar 2012 um 16:09

Zitat:

Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb

Ich kenne viele Leute, die auf der Landstraße bei 5 Gängen nicht merken, dass sie beim Gleiten im 3. Gang fahren. Und? Sollte man dem Hersteller jetzt nahelegen, wieder 3 Gänge wie zu Opas Zeiten einzubauen, weil die Kunden zu dumm sind, die hohen Gänge zu nutzen?

Nein. Aber die Hersteller haben sinnvoll reagiert, indem viele neuen Schaltfahrzeuge im Display eine Schaltempfehlung anzeigen. Damit wird man von den Dummen zumindest einen Teil abzwacken können, der den Hintergrund der Schaltempfehlung zwar vielleicht nicht begreift, für den aber die Anzeige Gesetz ist und der sich demzufolge blind daran hält. Das ist ja immerhin schon ein Gewinn.

Natürlich wirst Du auch immer einen unverbesserlichen Bodensatz haben. Aber man muss halt den richtigen Mittelweg finden. Man könnte den Bodensatz verkleinern, indem man den Fahrer bei grob falscher Gangwahl mit Pieptönen tyrannisiert. Aber zum einen kann sowas Kaufentscheidungen beeinflussen :D, zum anderen geht mir die Bevormundung durch die Hersteller teilweise heute schon zu weit, etwa das Zwangsgepiepse, wenn ich den Gurt erst anlege, während ich schon vom Parkplatz rolle, oder das verpflichtende 3x-Mindestblinken bei vielen neuen Autoblinkern.

Die Schaltempfehlung ist nicht für den Kunden, die ist nur dafür da, auf dem Papier bessere Verbrauchswerte zu erzielen.

Ich wage zu behaupten, jmd. mit einer Autoaffinität schaltet meist schon so, wie eine Schaltempfehlung es empfehlen würde, der Rest interessiert sich nicht für den Pfeil.

am 24. Januar 2012 um 16:18

Da würde ich spontan meine Schwester als Gegenbeispiel anführen wollen, auch wenn deren derzeitiges Auto noch zu alt ist für dieses Gimmick. Sie hat kaum Ahnung von Autos, ist aber durchaus bemüht, alles richtig zu machen. Wenn ihr im Display angezeigt würde, dass sie hochschalten soll, dann würde sie das machen und in Zukunft ab und zu da hinschauen, um ein Gefühl dafür zu kriegen, wann das Auto "will", dass sie schaltet.

Die macht auch so abenteuerliche Sachen wie alle Augenblicke das Kupplungspedal durchzutreten, um den Schwung zu nutzen und den Wagen frei rollen zu lassen, wenn sie grad keinen Schub braucht, auch wenn absehbar ist, dass sie 5 Sekunden später schon wieder einkuppeln muss. Ich meinte zu ihr, dass sie auf diese Weise ihre Kupplung ganz schön verschleißt, aber sie hat mir erwidert, dass ihr Arosa mittlerweile nah an den 200.000 km dran ist und die Kupplung bis heute gehalten hat, und da fehlen mir natürlich die Argumente (zumal ein Seat Arosa (baugleich VW Lupo) nun nicht gerade ein Spitzenmodell ist, bei dem man Kupplungstechnik vom Allersolidesten erwarten würde).

Na, das ist doch schön.

Ich würde übrigens eine Wassertemperaturanzeige nicht vermissen, die Anzeige der öltemp. in der MFA reicht mir.

Aber auf den 3 Fachblinker etc. lege ich sogar mitlerweile Wert.

Ich scheine also genau die Zielgruppe zu sein, habe ich ein Glück, muss ich mich wenigstens deswegen nicht ärgern :D

Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk

Die Schaltempfehlung ist nicht für den Kunden, die ist nur dafür da, auf dem Papier bessere Verbrauchswerte zu erzielen.

Ich wage zu behaupten, jmd. mit einer Autoaffinität schaltet meist schon so, wie eine Schaltempfehlung es empfehlen würde, der Rest interessiert sich nicht für den Pfeil.

Ob eine Schaltempfehlung angezeigt wird, oder nicht erzeugt aber keine Unterschiede bei der Normverbrauchmessung, den "Papierwerten".

Jemand mit einer "Autoaffinität" prüft auch seinen Ölstand, seinen Luftdruck, kann sein Wischwasser selbst nachfüllen und liest (im Zweifel) die Bedienungsanleitung.

Zitat:

Original geschrieben von saturn78

Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk

Die Schaltempfehlung ist nicht für den Kunden, die ist nur dafür da, auf dem Papier bessere Verbrauchswerte zu erzielen.

Ich wage zu behaupten, jmd. mit einer Autoaffinität schaltet meist schon so, wie eine Schaltempfehlung es empfehlen würde, der Rest interessiert sich nicht für den Pfeil.

Ob eine Schaltempfehlung angezeigt wird, oder nicht erzeugt aber keine Unterschiede bei der Normverbrauchmessung, den "Papierwerten".

Jemand mit einer "Autoaffinität" prüft auch seinen Ölstand, seinen Luftdruck, kann sein Wischwasser selbst nachfüllen und liest (im Zweifel) die Bedienungsanleitung.

Doch, bei den Papierwerten sind die Gänge vorgeschrieben, es sei denn, es gibt eine Schaltempfehlung, dann werden diese Gänge genommen.

Ich habe auch eine Autoaffinität, fahre den Wagen nicht ein, prüfe den Reifenluftdruck nur nach dem Räderwechsel und brauch nie Wischwasser nachfüllen, weil ich das vielleicht 2 mal im Jahr benutze :D Aber ich merk schon, ich widerspreche mir selber, pauschal kann man wohl nix sagen.

Zitat:

Doch, bei den Papierwerten sind die Gänge vorgeschrieben, es sei denn, es gibt eine Schaltempfehlung, dann werden diese Gänge genommen.

Ich habe auch eine Autoaffinität, fahre den Wagen nicht ein, prüfe den Reifenluftdruck nur nach dem Räderwechsel und brauch nie Wischwasser nachfüllen, weil ich das vielleicht 2 mal im Jahr benutze :D Aber ich merk schon, ich widerspreche mir selber, pauschal kann man wohl nix sagen.

Das ist richtig, die Schaltpunkte sitzen dann denau da, wo die Schaltanzeige auch kommen würde.

In der Praxis (auf der Strasse) ist es für den Hersteller des Fahrzeuges aber egal, ob der Kunde den Schaltempfehlungen folgt, oder nicht. Die Einstufung in Energieklassen erfolgt rein nach den Werten der Normverbrauchsmessung.

Deswegen sage ich doch, die Schaltanzeige ist mehr für die Normverbrauchsmessung als für den Alltag, achso hab noch einen Grund für die Schaltanzeige, aktive RPF Regeneraton, die regt dann an höhere Drehzahlen zu fahren :D

am 24. Januar 2012 um 16:39

Zitat:

Original geschrieben von Diabolomk

achso hab noch einen Grund für die Schaltanzeige, aktive RPF Regeneraton, die regt dann an höhere Drehzahlen zu fahren :D

Halte ich durchaus für denkbar? Ist das realistisch? Oder ist es eh wurscht, da das ganze über Nacheinspritzungen läuft. Kommt ja fast aufs selbe raus = mehr und heißeres Abgas.

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