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Wallbox-Dschungel - der Beratungsthread für Ladeinstallationen
Hallo Gemeinde - Wir fahren aktuell einen Q5 55tfsi e und würden uns gerne eine (zukunftssichere) Wallbox installieren lassen. Am liebsten wäre uns daher eine 22kW Box. Wisst ihr, ob das dem Q5 etwas ausmacht, wenn die Box viel mehr als die 7,2kW an Strom liefert?
Und welchen Vorteil hat eine regelbare Wallbox?
Danke euch allen vorab / Grüße
fraenklin
___
[Titel von Motor-Talk angepasst.]
Beste Antwort im Thema
Ich sehe es wie @TFSI_Q5 mit der Ladeleistung und würde auch nur eine Box mit 11kW anschaffen und die Installation für 22kW vorbereiten.
Bis du mal 22kW Ladeleistung brauchst, sind die Boxen längst überholt, ggf. günstiger usw.
Ob die Hersteller allerdings jemals so hohe Ladeleistungen im AC-Bereich unterstützen werden/wollen halte ich für fraglich. Da habe ich eher die Vermutung, dass sich kleinere DC-Boxen mit 10-15kW und CCS etablieren könnten.
Wichtiger als 22kW statt 11kW wäre mir, dass die Box ein angeschlagenes Kabel hat und ich nicht jedes mal das lose Kabel des Autos nutzen muss.
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1620 Antworten
Zitat:
@30Jahreunfallfrei schrieb am 18. September 2021 um 13:08:27 Uhr:
Vor folgender Situation stehe ich gerade:
Bestandsimmobilie BJ 2007 privat und der Id.4 kommt bald.
Der Förderantrag von der KFW wurde bereits genehmigt.
Mein Elektriker montiert mir die Wallbox mit Sicherung, FI Typ A und Anmeldung für 250 € brutto.
Eine Wallbox Autoaid Intelligent für 610 € ist bereits bestellt.
Zusammen somit „nur“ 860 €.
Ich könnte noch Montageschrauben und eine Kabelhilfe oder Wetterhaube usw. bestellen. Wie viele Rechnungen über Kleinteile kann man bei der KFW hochladen?
Frage: Was würdet ihr/muss ich machen, um die 900 € Förderung zu bekommen?
Deine Sorgen hätt ich gern gehabt :D Hier im Frankfurter Raum scheinen die Elektriker sich vor Aufträgen kaum retten zu können und es war echt ein Kampf, nicht noch auf 1.000 EUR Eigenanteil sitzen zu bleiben. Und viel mehr als bei dir musste nicht gemacht werden :(
Bei uns in Stuttgart genauso - bei mir waren es 11 m Kabel und ein Sicherungsautomat, 400V Unterverteiler im gleichen Raum war vorhanden.
Rechnung ist knapp 1.800 € brutto mit Heidelberger Wallbox für 660 € netto…
Düsseldorfer Raum
3 m Leitung und Kleinteile 25 €
Schutzschalter FI A 50 €
Sicherung 30 €
Antrag 20 €
Montage ungefähr 1,5 Std 100 €
Anfahrt 20 €
Autoaid Wallbox 7m 610 €
Zusammen 855 €, alles brutto
Tante Edith:
Antrag natürlich für 11 KW dreiphasig, ihr habt Ideen.
Zitat:
@30Jahreunfallfrei schrieb am 19. September 2021 um 17:59:21 Uhr:
Düsseldorfer Raum
3 m Leitung und Kleinteile 25 €
Schutzschalter FI A 50 €
[...]
Zusammen 855 €, alles brutto
Klingt stark nach nur 1phasig. Sowas wird aber nicht KfW-gefördert.
notting
Wie kommst du da drauf? Nur weil der Elektriker angemessene Preise für das Material aufruft und nicht die Wucherpreise manch anderer hier genannten?
Zitat:
@halifax schrieb am 19. September 2021 um 18:23:18 Uhr:
Wie kommst du da drauf? Nur weil der Elektriker angemessene Preise für das Material aufruft und nicht die Wucherpreise manch anderer hier genannten?
Auch bei meiner Elektroinstallation in der Garage waren die Preisunterschiede zwischen Kombigerät 1phasig LS/FI und den beiden 3phasigen LS/FI (was es nicht als Kombigerät gab) wesentlich höher als wenn ich einfach kostentechn. die 1phasigen Dinger x3 genommen hätte.
notting
Badisches Land:
15m Kabel in Leerrohr, Sicherungen, Wallbox von easee und Montage.
Alles ausgelegt auf 22kw 3phasige Ladung, also für das nächste Töff Töff gerüstet.
Summe 1450€
Ich überlege noch, ob ich eine geförderte Box installiere oder eine normale. Unterschied ist ja das Lastmanagement, das man für die Förderung als Nachteil aufgebrummt bekommt. Noch weiß ich nicht, wie ich das bewerten soll.
Kommt auf deinen Netzbetreiber drauf an, in der Regel setzt aktuell kaum ein (kein?) Netzbetreiber die Steuerbarkeit um.
Denn dann müssen sie dir den Strom für die Wallbox auch billiger verkaufen (insofern du einen zweiten Zähler für die Wallbox anschaffst) und das wollen sie nicht, so lange keine Engpässe bestehen.
Ich würde mir da keine Gedanken machen und die Förderung nutzen.
Und wenn man dich in x Jahren doch stören sollte kannst du die Wallbox einfach abmelden/abbauen und gegen eine andere austauschen. Die Leitung liegt dann ja schon :)
Hallo,
viel habe ich gesucht, aber so richtig schlau bin ich noch nicht.
suche eine 11kw Wallbox, die natürlich Kfw förderfähig ist.
Elektriker hat mir nur gesagt, dass ich auf eine mit Schutzschalter achten sollen.
Tipps aus eigener Erfahrung? Wollen nächstes Jahr einen Renault Zoe anschaffen. Habe null Ahnung von E Autos bisher…
Brauche ich eine App Steuerung?
Mir gehts eigentlich nur drum den Wagen Abends einzustecken und der wird geladen. Die Ladestation schaltet ja sicher ab, wenn der Wagen voll ist.
Hauptsächlich wird er sogar vermutlich im Büro geladen.
Habe zB die im Blick: VESTEL EVC04-AC11-T2P
Danke euch.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Wallbox bis ca. 750 Euro' überführt.]
Abschalten wird wenn voll ist das Auto. Dort sitzt das Ladegerät.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Wallbox bis ca. 750 Euro' überführt.]
Zitat:
@Frosch schrieb am 20. September 2021 um 09:37:04 Uhr:
Ich überlege noch, ob ich eine geförderte Box installiere oder eine normale. Unterschied ist ja das Lastmanagement, das man für die Förderung als Nachteil aufgebrummt bekommt. Noch weiß ich nicht, wie ich das bewerten soll.
Hallo zusammen und @Frosch ,
Lastmanagement vs. Energiemanagement bzw. intelligente Steuerung:
Zitat:
Definition der KfW-Bank zu Energiemanagement bzw. intelligente Steuerung:
Ladestationen gelten als intelligent gesteuert, wenn sie sich vernetzen lassen und in das Energieversorgungssystem [des Netzbetreibers] eingebunden sind. Die intelligente Steuerung kann entweder in der Ladestation selbst eingebettet sein oder durch eine separate Komponente umgesetzt werden, wie etwa mit einem Energiemanagementsystem.
Die intelligente Steuerung muss nicht direkt angewendet werden. Die Ladestation muss lediglich die Fähigkeit haben, mittels einer Schnittstelle intelligent gesteuert werden zu können. Ziel ist es, möglichst „intelligente“ Ladeinfrastruktur zu fördern, die auch zukünftig die Möglichkeit bietet, eine Steuerung zuzulassen.
Dies geschieht natürlich nur, wenn Sie dies mit Ihrem Stromnetzbetreiber auch vereinbart haben.
Damit ist gemeint, dass der Stromnetzbetreiber theoretisch deine Wallbox "steuern", also beispielsweise temporär aus- und wieder einschalten kann/darf. Der für mich zuständige Energieversorger, der auch gleichzeitig Netzbetreiber ist, rechnet nicht damit, in naher Zukunft steuernd eingreifen zu müssen, weil sich die Mehrzahl der von der KfW geförderten und vom jeweiligen Installateur in Betrieb genommenen Ladepunkte bei den hiesigen Zuschussnehmern im Status "auf Vorrat angeschafft" befindet, also noch gar keinen Strom abnimmt. O-Ton: "Fake-Ladepunkte". Sollten in Zukunft E-Automobile den Markt stärker durchdringen und vermehrt an den eigenen Wallboxen aufgeladen werden, rechnet mein Netzbetreiber nicht damit, per "Aus/Ein" steuern zu müssen, sondern bei Bedarf in der Fläche bei den Strom abnehmenden Ladepunkten bzw. den Kunden zur Auflage zu machen, die max. Ladeleistung von z. B. 11 kW um x-% dauerhaft zu reduzieren.
Lastmanagement
Insbesondere im Umfeld von Mehrparteienhäuser entsteht beim Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge oft die Notwendigkeit eines Lade- und Energiemanagementsystems (Lastmanagement). Dieses dient der intelligenten Verteilung der jeweils im Haus verfügbaren Ladeleistung, bei gleichzeitiger Berücksichtigung der verfügbaren Anschlussleistung gemäß HAK (Hausanschlußkasten). Dabei muss das Lade- und Energiemanagementsystem insbesondere sicherstellen, dass die dem Zählerschrank der Ladeinfrastruktur vorgeschaltete Hausanschlusssicherung zu keinem Zeitpunkt überlastet wird.
Bei Mehrparteienhäusern/Wohnungseigentümergemeinschaften sind darüber hinaus z. B. Rechte und Pflichten der Wohnungseigentümer nach dem Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) und der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV), die das Verhältnis zwischen dem Energieversorgungsunternehmen und den Abnehmern von Elektrizität der allgemeinen Versorgung regelt, zu beachten.
LG, Walter
Zitat:
@WalterE200-97 schrieb am 20. September 2021 um 18:40:28 Uhr:
Fake-Ladepunkte
Wäre auch bei mir so. Erst die Lademöglichkeit, dann das Fahrzeug.
Zitat:
den Kunden zur Auflage zu machen, die max. Ladeleistung von z. B. 11 kW um x-% dauerhaft zu reduzieren.
Das würde dann wahrscheinlich für alle Ladestationen gelten, nicht nur für geförderte. Man sollte also eine beschaffen, die in der Leistung einstellbar ist.
Hallo zusammen und @Frosch ,
Zünglein an der Waage wird womöglich der Elektriker sein, der dir aus seinem Sortiment eine Wallbox zum Kauf incl. Montage und Inbetriebnahme anbieten und sich auf keine Experimente mit - aus seiner Sicht - Fremdfabrikaten einlassen wird, weil er die Handgriffe auch in Bezug auf notwendige Einstellungen und Justierungen an seiner Ware am besten beherrscht.
So war es zumindest bei mir: 8 Zuleitung, Montage und Inbetriebnahme netto 350,00 EUR, zzgl. Wallbox Schneider Electric EVlink-Smart G4 22 kW, auf 11 kW gedrosselt (7,4 kW 1ph bis 22 kW 3ph), mit entsprechendem Gerät für Lastmanagement auf 5/15/50 oder 100 Ladepunkte erweiterbar.
LG, Walter